MANI MEDICAL GERMANY GmbH
Am Bahnhof, 61191 Rosbach vor der Höhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kentaro Inatomi seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Fabian Dr. Peters seit 6.5.2022 | Prokura |
Henry Petrick seit 4.4.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Mani, Inc. | 0.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MANI MEDICAL GERMANY GmbHRosbach v.d.H.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. September 2023 bis 31. August 2024
Entwicklung des Anlagevermögens
Passiva
Bilanz zum 31. August 2024Aktiva
2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MANI MEDICAL GERMANY GmbH, Rosbach v.d.H. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MANI MEDICAL GERMANY GmbH, Rosbach v.d.H., - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MANI MEDICAL GERMANY GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. Oktober 2024 KPMG AG gez. Rataj, Wirtschaftsprüfer gez. Horvatinovic, Wirtschaftsprüfer Anhang für die Zeit vom 1. September 2023 bis 31. August 20241. Allgemeine Angaben Sitz der Firma MANI MEDICAL GERMANY GmbH ist Rosbach v.d.H. in der Hertha-Sponer-Straße 2. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Friedberg unter HRB 656 eingetragen. Der Jahresabschluss der MANI MEDICAL GERMANY GmbH wurde nach den für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 242 bis 256a HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 bis 288 HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist wie im Vorjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften kodifizierten Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Seit 18. Mai 2015 werden alle Anteile an der MANI MEDICAL GERMANY GmbH von der Mani Inc., 8-3 Kiyohara Industrial Park, Utsunomiya-shi, Tochigi-ken 321-3231, Japan, gehalten. Die Mani Inc. ist ein an der Tokioter Börse notiertes Unternehmen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 01.09.2023 - 31.08.2024 waren Geschäftsführer: Herr Hidetoshi Noguchi, Bachelor in Elektrotechnik, Friedrichsdorf (bis 11.06.2024), Herr Yoshitaka Nakamura, Bachelor of Commerce and Management, Frankfurt am Main (seit dem 11.06.2024). Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter beherrschendem Einfluss der Mani Inc., Utsunomiya, Japan, stehen. Konzernabschluss Die MANI MEDICAL GERMANY GmbH wird in den Konzernabschluss der Mani Inc., Utsunomiya, Japan, einbezogen. Die Mani Inc. stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis von verbundenen Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Mani Inc. ist am Sitz des Gesellschafters erhältlich. Nachtragsbericht Es haben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben, die auf den Jahresabschluss zurückwirken. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 1.727.318,67 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Rosbach v.d.H., den 22. Oktober 2024 Yoshitaka Nakamura, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.09.2023-31.08.2024Geschäftsmodell und Konzernzugehörigkeit: Gegenstand der MANI MEDICAL GERMANY GmbH (im folgenden auch „MMG“) ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von chemischen Produkten aller Art für den dental-technischen Bedarf. Die Gesellschaft ist in der Dentalbranche tätig. Die Dentalbranche ist ein zukunftweisender Industriezweig in Deutschland und vielen Industrieländern außerhalb der Bundesrepublik, der positiv beeinflusst wird durch den demographischen Faktor einer immer älter werdenden Bevölkerung. Weiterhin wird die Dentalindustrie stark geprägt durch den globalen Trend zur Zahnerhaltung und Ästhetik. Seit 18. Mai 2015 gehört die MMG als 100%ige Beteiligung zur Mani Inc., 8-3 Kiyohara Industrial Park, Utsunomiya-shi, Tochigi-ken 321-3231, Japan. Die Mani Inc. ist ein an der Tokioter Börse notiertes Unternehmen. Geschäftsverlauf und Ertragslage der MMG: Die hauptsächlichen Steuerungskennzahlen des Unternehmens sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Die MMG erzielte im Berichtszeitraum Umsatzerlöse (inklusive Personalverrechnung) in Höhe von 11.825 TEUR (i. Vj. 12.674 TEUR). In diesem Zusammenhang stehen Inlandsumsätzen in Höhe von 4.205 TEUR (i. Vj. 3.994 TEUR) Exporterlöse in Höhe von 7.620 TEUR gegenüber (i. Vj. 8.680 TEUR). Der festgestellte Umsatzrückgang in Höhe von 849 TEUR (6,7 %) resultiert hierbei überwiegend aus dem starken Rückgang des Exportumsatzes der Gesellschaft. Als internationales Tochterunternehmen bemessen wir die Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres vorrangig nach dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Geschäftsjahr - 1.932 TEUR, nach 676 TEUR im Vorjahr. Der starke Rückgang des EBIT resultiert zum einen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse in Höhe von 849 TEUR. Der Materialaufwand ist in diesem Zeitraum um 2,9 % gestiegen. Der Rückgang des EBIT ist weiterhin insbesondere im Anstieg der Personalaufwendungen mit 802 TEUR und dem Anstieg der Abschreibungen mit 857 TEUR begründet, welche mit dem Ausbau des Personalstamms der Gesellschaft, einer Gehaltsanpassung der Belegschaft, und der erstmaligen Abschreibung der Betriebsimmobilie der Gesellschaft zusammenhängen. Im Geschäftsjahr war eine Bestandserhöhung in Höhe von TEUR 227 (i. Vj. 111 TEUR) festzustellen. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 471 TEUR um 167 TEUR (26,1 %) unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Veränderung resultiert hierbei überwiegend aus der Verminderung der Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen von 558 TEUR auf 300 TEUR. Beim Materialaufwand in Höhe von 3.729 TEUR (i. Vj. 3.628 TEUR) war eine Materialaufwandsquote in Relation zu den Umsatzerlösen in Höhe von 31,5 % festzustellen. Im Vergleich zur Vorjahresquote in Höhe von 28,6 % war eine Verschlechterung festzustellen, welche aus gestiegenen Einkaufspreisen, welche nicht vollumfänglich weitergegeben werden konnten, sowie aus dem Produktmix resultiert. Der Personalaufwand der Gesellschaft betrug im abgelaufen Geschäftsjahr TEUR 7.072 (i. Vj. 6.270 TEUR). Der festgestellte Anstieg von 802 (12,8 %) resultiert zum einen hauptsächlich aus der Erhöhung der Zahl der Mitarbeiter von durchschnittlich 97 im Vorjahr auf nun 109 im Jahresdurchschnitt. Weiterhin waren auch noch Gehaltsanpassungen festzustellen. Die Abschreibungen der Gesellschaft betrug im abgelaufen Geschäftsjahr 1.196 TEUR (i. Vj. 339 TEUR) und betreffen mit 507 TEUR -Abschreibungen auf Gebäude, mit 533 TEUR - Abschreibungen auf Sachanlagen und mit 156 TEUR Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 2.344 TEUR (i. Vj. 2.477 TEUR). Sie setzen sich zusammen aus Mietaufwendungen und Mietnebenkosten in Höhe von 72 TEUR (i. Vj. 392 TEUR), Rückbau- und Umzugskosten 0 TEUR (i Vj. 353 TEUR), Reise- und Werbekosten 200 TEUR (i. Vj. 302 TEUR), Aufwendungen für Beratungsleistungen in Höhe von 365 TEUR (i. Vj. 261 TEUR), EDV-Kosten 321 TEUR (i. Vj. 246 TEUR), Energiekosten 175 TEUR (i. Vj. 147 TEUR), Instandhaltungskosten TEUR 228 (i. Vj. 80 TEUR), KFZ-Kosten 98 TEUR (i. Vj. 78 TEUR), sowie anderen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 885 TEUR (i. Vj. 618 TEUR). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag; i. Vj. Aufwand) in Höhe von 156 TEUR (i. Vj. -193 TEUR), resultieren zum einen daraus, dass bedingt durch das negative Ergebnis des Geschäftsjahres keine Ertragsteuern anfallen. Weiterhin können durch Verlustrückträge auf Vorjahre Ertragssteuererstattungen erzielt werden. Vermögenslage: Die Vermögenslage der Gesellschaft bemisst sich im Wesentlichen nach der Eigenkapitalquote. Diese liegt mit 95,9 % oberhalb des Vorjahresniveaus (92,4 %). Der Anstieg resultiert aus dem Rückgang der Bilanzsumme von TEUR 33,1 auf TEUR 30,1. Gegenläufig führte das negative Jahresergebnis zu einem Rückgang der Kennzahl. Das Anlagevermögen umfasst im Wesentlichen Sachanlagen, wobei der größte Posten die bebauten Grundstücke umfasst. Im Geschäftsjahr standen Investitionen insgesamt in Höhe von 3.929 TEUR - Abschreibungen in Höhe von insgesamt 1.196 TEUR gegenüber. Aus den geleisteten Anzahlungen wurden 18.046 TEUR auf die Betriebsimmobilie umgegliedert. An wesentlichen Abgängen waren bei der Betriebsimmobilie TEUR 2.614 zu verzeichnen, welche aus einer Reduktion der Herstellungskosten im Rahmen einer im Juni 2024 vereinnahmten KFW-Förderung resultierten. Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurde mit der Planung und Umsetzung eines Firmengebäudeneubaus begonnen, welcher mit dem Einzug im September 2023 abgeschlossen wurde. Die Vorräte bewegen sich mit 2.895 TEUR annähernd auf dem Vorjahresniveau von 2.837 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31.08.2024 1.355 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahresausweis in Höhe von 1.899 TEUR war ein starker Rückgang festzustellen, welcher hauptsächlich mit dem Rückgang der Umsatzerlöse begründet ist. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe 22 TEUR resultieren aus dem Leistungsverkehr mit der Konzernmutter Mani Inc. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 410 TEUR betreffen im Wesentlichen Ertragssteuerrückforderungen in Höhe von 277 TEUR und debitorische Kreditoren mit 65 TEUR. Die flüssigen Mittel in Höhe von 2.029 TEUR betreffen überwiegend die Girokonten der Gesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 686 TEUR betreffen überwiegend mit 432 TEUR Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Es wurden Anzahlungen von Kunden in Höhe von 155 TEUR bilanziert, die als Absicherung für laufende Produktionsaufträge von Kunden eingefordert wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31.08.2024 307 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen um 251 TEUR zurückgegangen. Der Rückgang resultiert hierbei überwiegend aus der zwischenzeitlichen Bezahlung von zum Vorjahresstichtag bilanzierten Leistungen für den Bau der betrieblichen Immobilie. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 66 TEUR betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 70 TEUR. Finanzlage: Die Finanzlage der Gesellschaft bemisst sich im Wesentlichen nach der Entwicklung der flüssigen Mittel. Die flüssigen Mittel belaufen sich auf 2.029 TEUR (im Vorjahr 4.739 TEUR) und haben sich in Summe gegenüber dem Vorjahr vor allem durch die Bezahlung von Investitionen .in das bewegliche Sachanlagevermögen der Gesellschaft vermindert. Ein weiterer wesentlicher Effekt des Rückgangs war das negative Jahresergebnis der Gesellschaft im Geschäftsjahr. In diesem Zusammenhang lässt sich festhalten, dass die Finanzlage der MMG weiterhin positiv ist. Insgesamt zeichnet die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin ein positives und solides Bild der MMG. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Chancen- und Risikobericht Insgesamt setzt die MMG zur Chancenerkennung und Risikobegrenzung eine Reihe von internen Kontroll- und Risikomanagement-Instrumenten ein. Primäres Ziel dieser Instrumente und Methoden ist der kontrollierte und effektive Umgang mit möglichen Risiken sowie die rechtzeitige Erkennung und Umsetzung sich bietender Chancen. Wir gliedern die Bedeutung der verschiedenen Risiken in folgende drei Kategorien:
Grundlage des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind neben definierten präventiven und überwachenden Kontrollmechanismen wie systematischen und manuellen Abstimmprozessen sowie vordefinierten Genehmigungsprozessen die Trennung von Funktionen und die Einhaltung von Richtlinien. Die MMG ist als Medizinprodukteunternehmen ISO-zertifiziert. Diese ISO-Zertifizierung wird jährlich im Rahmen eines externen Audits überprüft. Interne und externe Audits überprüfen dabei u. a. Produkte, Unternehmenssteuerung, Prozessabläufe und deren Kontrollen. Im Bereich Finanzen und Controlling der MMG werden neben systematischen Kontrollen auch analytische Prüfungshandlungen vorgenommen. Durch das Controlling wird ein umfangreiches Berichtswesen mit Plan-/Ist- und Ist-/Ist-Abweichungen erstellt, wodurch frühzeitig eine Prüfung von wesentlichen oder unplausiblen Veränderungen durchgeführt wird. Weitere wichtige Kontrollinstrumente sind die regelmäßigen Treffen des Executive Committee sowie das jährliche Management Review. Vor allem die traditionell hohe Kundentreue im Dentalbereich sorgt für große Stabilität. Für die künftige Ergebnisentwicklung im Zeitraum des nächsten Konzerngeschäftsjahres (September bis August) sind folgende Risiken zu erkennen: Leistungsrisiken • Qualitätsrisiken (Risikogliederung: geringes Risiko) Die MMG stellt medizinische Produkte her, die einen hohen gesetzlichen Qualitätsstandard erfüllen müssen. Hierbei können Qualitätsrisiken auftreten, die zum Beispiel zu Rückrufaktionen führen können. Diesem Risiko begegnet die MMG durch hohe interne Qualitätsstandards und - kontrollen, eine eigene QM-Beauftragte sowie jährliche, mehrtägige Audits durch externe benannte Stellen und durch interne Audits (ISO-Zertifizierung). Den wachsenden regulatorischen Anforderungen, wie der neuen MDR (Medical Device Regulation), begegnet die MMG mit der Fort- und Weiterbildung des eigenen Personals als auch durch die Beratung durch einen externen Spezialisten. Markt- und Branchenrisiken • Länderrisiken (Risikogliederung: geringes Risiko) Länderrisiken sind Ausfallrisiken bzw. Adressenausfallrisiken, welche nicht durch den Vertragspartner selbst, sondern aufgrund seines Sitzes im Ausland bestehen. Infolgedessen kann es aufgrund krisenhafter politischer oder ökonomischer Entwicklungen in diesem Land zu Transferproblemen insbesondere von Zahlungen und somit Adressenausfallrisiken kommen. Länderrisiken wie die angespannte wirtschaftliche Lage in Russland stellen nicht vorhersehbare Risiken dar. Die MMG reagiert hierauf durch Diversifikation auf verschiedene Exportmärkte. Hinzu kommen sichere Zahlungsziele wie Vorauskassezahlungen in besonders kritischen Situationen und regelmäßige Besuche unserer Exportmitarbeiter vor Ort. • Preissenkungsrisiken (Risikogliederung: mittleres Risiko) Auch in der Dentalbranche nehmen der Wettbewerb und der damit verbundene Preisdruck von Jahr zu Jahr zu. Dem begegnet die MMG durch ein breites, diversifiziertes Produktportfolio von wachstumsstarken und innovativen Produkten sowie die weitere Entwicklung von kundenspezifischen Produkten. Zudem ist das Bestreben der MMG, zukünftig aus diesen Dienstleistungen auch vermehrt Erlöse zu erzielen. • Risiko von Umsatzrückgängen durch Auslandszahnersatz (Risikogliederung: geringes Risiko) Der Bedrohung unserer deutschen Laborkunden und dem damit für die MMG verbundenen Risiko von Umsatzrückgängen bei Bestandskunden durch den Auslandszahnersatz setzt die Gesellschaft den Ausbau der Exportaktivitäten entgegen. • Risiko des Ausfalls eines Lieferanten (Risikogliederung: mittleres Risiko) Bei bestimmten Zulieferern ist die MMG dem Risiko des Ausfalls eines strategischen Lieferanten ausgesetzt. Die MMG mindert dieses Risiko durch den Aufbau alternativer Lieferantenstrukturen, ein flexibles Produktportfolio und eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten. Aufgrund der teilweise hoch spezialisierten Rohmaterialien ist dies jedoch nicht in allen Fällen möglich. Finanztechnische Risiken • Liquiditätsrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko) Die MMG ist wie jedes Unternehmen auch einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Die GDF verfügt über 2.029 TEUR an Barmitteln zum Bilanzstichtag 31.08.2024, die Liquiditätsschwankungen jederzeit abfangen können und somit das Liquiditätsrisiko minimieren. • Ausfallrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko) Forderungen gegen Kunden können jederzeit ausfallen. Diesem Ausfallrisiko setzt die MMG ein professionelles Debitorenmanagement entgegen. Dies zeigt sich in den wichtigen Kennzahlen wie den sehr niedrigen Einzelwertberichtigungen und einer niedrigen Ausfallquote. • Refinanzierungsrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko) Das Refinanzierungsrisiko, bei Bedarf nicht oder nicht zu den erwarteten Konditionen Liquidität beschaffen zu können, ist bei der MMG aufgrund ihrer guten Bonität äußerst gering. Dies wird durch ein sehr gutes Rating seitens der Hausbank untermauert. Der im September 2023 beendete des Firmengebäudes wurde vollständig aus Eigenkapital finanziert, welches von der Gesellschafterin bereitgestellt wurde. • Inflationsrisiko (Risikogliederung: mittleres Risiko) Weiterhin zeigt sich ein inflationärer Trend auf dem deutschen Markt, der ebenfalls Auswirkungen auf die Geschäfte der MMG hat in Form von steigenden Gehältern, Rohstoff- und Energiepreisen. Das Unternehmen begegnet diesem Trend mit Einsparmaßnahmen, Effizienzsteigerungen und dem Austausch von Lieferanten. Hier gibt es jedoch nur begrenzt Potential, darüber hinaus wird es zu Anpassungen der Verkaufspreise führen, um die Ertragslage stabil zu halten und die wirtschaftliche Situation des Unternehmens nicht zu gefährden. Sonstige Risiken • Risiko der Verletzung Schutzrechte Dritter (Risikogliederung: geringes Risiko) Wie in jedem Unternehmen besteht das Risiko der Verletzung Schutzrechte Dritter wie Patente, Markennamen und Gebrauchsmuster. Das Risiko besteht darin, dass es zu ungeplanten Lizenznachzahlungen oder zur Sperrung von Produkten kommen kann. Diesem Risiko wird durch die rechtliche Vorabprüfung und die enge Zusammenarbeit mit entsprechenden Anwälten begegnet. • Rekrutierungsrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko) Durch den demographischen Wandel und die historisch niedrige Arbeitslosenquote in Deutschland wird es immer schwieriges, geeignetes Personal zu rekrutieren. Dem wird durch eine Reihe von Maßnahmen begegnet, wie der Nachbesetzung durch interne Stellenausschreibungen und der professionellen Personalsuche über Personalberatungen und einschlägige Online-Portale. • Strukturrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko) Die MMG hat sich von ihrer ehemaligen Schwestergesellschaft Schütz Dental GmbH vollständig autark gestellt, von dieser Perspektive her wurde dieses Strukturrisiko vollständig gelöst. Das Unternehmen hat gerade einen Firmenneubau errichtet, welcher im September 2023 bezogen wurde. Damit wurde der bisherige Kapazitätsengpass beseitigt. Die MMG kann nun ihre Produktionsmöglichkeiten im neuen Geschäftsjahr erheblich erweitern, um dem stetig wachsenden Kundenbedarf nachkommen zu können. • Pandemierisiko (Risikogliederung: geringes Risiko) Global bestehen weiterhin Risiken durch die Übertragung von Viren von Mensch zu Mensch. Durch die pandemische Übertragung drohen hohe Krankheitsraten sowohl in den Industrie- wie auch Entwicklungsländern. Diese Übertragung kann sowohl kurz- wie auch mittelfristig dazu führen, dass auch die Nachfrage nach dentalen Produkten sinkt. Der Anstieg von Infektionszahlen und die damit zusammenhängenden eventuellen Krankheitsraten von Mitarbeitern können den operativen Betrieb behindern oder gefährden. Die MMG prüft regelmäßig Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des deutschen Robert-Koch-Instituts, um pandemische Gefährdungen möglichst frühzeitig aufzudecken. Mitarbeiter werden intensiv informiert und sämtliche Sicherheitsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundesregierung bei Ausbruch einer Pandemie im laufenden Betrieb eingehalten und umgesetzt. Wir haben die betriebswirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus im Rahmen der Finanzprognose berücksichtigt. Die Entwicklung der weiteren Ausbreitung der Pandemie und damit zusammenhängende Reaktion des Gesetzgebers und der Kunden sind weiterhin nicht abschließend abschätzbar. Es besteht somit unverändert das Risiko, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Virusausbreitung schwerwiegender sind als bisher prognostiziert. Den aus der Pandemie entstandenen Engpässen bei Transportkapazitäten und der daher angespannten, weltweiten Rohmaterialversorgung treten wir mit der vorübergehenden Erhöhung der Rohstoffbestände entgegen, sehen jedoch insgesamt in Bezug auf unsere Rohstoffe nur ein geringes Risiko. Darstellung der mittelfristig wirkenden Risiken und Chancen • Entwicklung neuer Technologien und Produkte (Risikogliederung: mittleres Risiko) Durch die permanente Weiterentwicklung des Marktes besteht das Risiko, diese neuen Anforderungen nicht zu erkennen und damit künftigen Anforderungen des Marktes nicht mehr begegnen zu können. Dem begegnet die MMG durch eine intensive, internationale Marktbeobachtung und ein eigenes Forschungs- und Entwicklungs-Team. Regelmäßige Produktinnovationen und das Entwickeln neuer Konzepte bilden bei der MMG zentrale Erfolgsfaktoren, um auch zukünftig ein wichtiger Marktteilnehmer bleiben zu können. Hier gilt es für die MMG wie in der Vergangenheit, die Chancen von Anfang an zu erkennen und in kundenspezifische Lösungen umzusetzen. Besonders in der Ergänzung des Produktportfolios der Eigentümergesellschaft Mani Inc. sieht die MMG große Chancen für künftige Produkte. • Langfristige Nachfrageentwicklung (Risikogliederung: mittleres Risiko) Generell besteht auch in unserem Markt das Risiko einer zurückgehenden Nachfrage. Speziell im Dentalmarkt ist jedoch von einem Marktwachstum auszugehen: Wesentliche Faktoren hierfür sind das Entstehen einer starken Mittelschicht in Schwellenländern sowie, bedingt durch die demographische Entwicklung, ein globales Wachstum des Healthcare-Bereiches. Auch das wachsende Ästhetikbewusstsein unterstützt die Entwicklung des Dentalmarktes. Insbesondere die GDF sieht sich mit ihrem Produkt- und Leistungsspektrum, ihrer Innovationskraft sowie ihren zunehmenden Auslandsaktivitäten sehr gut positioniert. Insgesamt ist sich die MMG aller wichtigen Risiken bewusst und versucht, diese durch eine Vielzahl von Maßnahmen zu minimieren. Zentrale Bestandteile dabei sind eine offene Unternehmenskultur, schnelle Entscheidungswege und hohe Gestaltungsspielräume für Mitarbeiter. Dies bestätigte sich auch durch die regelmäßigen Überprüfungen verschiedenster Spezialisten wie u. a. ISO-Auditoren, Betriebsarzt, Gefahrgutbeauftragtem, Arbeitsschutzbeauftragtem, Versicherungsbegehungen und Brandschutzbegehungen. Fazit Risikoberichterstattung Aus Sicht der Geschäftsführung sind derzeit insgesamt keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Prognosebericht: Die Prognosen für die Gesellschaft berücksichtigen die Risiko- und Chancenabwägung des Unternehmens nach Maßgabe ihrer mittelfristigen Vorausschau und operativen Planung. Mit Hilfe ihrer finanziellen Mittel wird die MMG auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Die wirtschaftliche Erholung, die seit dem Geschäftsjahr 2020/2021 eingesetzt hatte, wurde durch dieses Geschäftsjahr unterbrochen. Die Gesellschaft rechnet für das kommende Wirtschaftsjahr wieder mit deutlich steigenden Umsätzen sowie einem neutralen EBIT, für die Folgejahre mit deutlich steigendem Umsatz und Ergebnis. Insgesamt unterliegt die Prognose bedingt durch die weltweiten politischen Unsicherheiten und ihren Folgeerscheinungen (Transport- und Rohstoffengpässe) jedoch nach wie vor einer gewissen Unsicherheit.
Rosbach v.d.H., 22. Oktober 2024 Yoshitaka Nakamura, Geschäftsführer |
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