Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 656
Vorher
ADC Allgemeine Dental-Chemie GmbHGDF Gesellschaft für dentale Forschung und Innovationen GmbH
Eingetragen
24.1.1984
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von chemischen Produkten aller Art für den zahnmedizinischen, zahntechnischen und sonstigen dentalen, medizinischen und industriellen Bedarf.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Kentaro Inatomi
seit 25.8.2025
Geschäftsführer
Fabian Dr. Peters
seit 6.5.2022
Prokura
Henry Petrick
seit 4.4.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mani, Inc.JPN
0.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mani, Inc.
Japan
27.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MANI MEDICAL GERMANY GmbH

Rosbach v.d.H.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. September 2023 bis 31. August 2024

01.09.2023 - 31.08.2024 01.09.2022 - 31.08.2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.824.720,44 12.673.576,27
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 227.197,93 111.323,82
3. Sonstige betriebliche Erträge 471.052,51 637.729,60
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (i.Vj. EUR 0,00)
12.522.970,88 13.422.629,69
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -3.522.224,54 -3.438.970,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -206.582,16 -189.341,45
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.042.735,18 -5.386.197,43
b) Soziale Abgaben -1.029.259,94 -884.114,37
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.195.830,11 -338.788,33
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.343.698,26 -2.477.222,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.475,99 (i.Vj. EUR 2.164,68)
-14.340.330,19 -12.714.635,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18,95 1,47
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -49.315,07 0,00
davon an verbundene Unternehmen EUR 49.315,07 (i.Vj. EUR 0,00) -49.296,12 1,47
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag; i. Vj. Aufwand) 155.587,68 -192.504,67
11. Ergebnis nach Steuern -1.711.067,75 515.491,49
12. Sonstige Steuern -16.250,92 -31.776,09
13. Jahresfehlbetrag (i. Vj. Jahresüberschuss) -1.727.318,67 483.715,40

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
01.09.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.08.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 733.683,12 61.649,48 0,00 0,00 795.332,60
733.683,12 61.649,48 0,00 0,00 795.332,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.415.843,53 1.360.510,42 18.046.486,95 2.686.735,78 20.136.105,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.031.176,55 550.871,18 441.723,42 3.383,00 3.020.388,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 738.966,56 1.894.752,51 17.966,00 129.910,93 2.521.774,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.506.176,37 60.832,00 -18.506.176,37 0,00 60.832,00
24.692.163,01 3.866.966,11 0,00 2.820.029,71 25.739.099,41
25.425.846,13 3.928.615,59 0,00 2.820.029,71 26.534.432,01
Kumulierte Abschreibungen
01.09.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.08.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 255.170,82 155.690,98 0,00 410.861,80
255.170,82 155.690,98 0,00 410.861,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.112,28 507.291,58 59.720,99 506.682,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.383.218,41 190.794,97 3.382,00 1.570.631,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 608.984,90 342.052,58 117.610,19 833.427,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.051.315,59 1.040.139,13 180.713,18 2.910.741,54
2.306.486,41 1.195.830,11 180.713,18 3.321.603,34
Buchwerte
31.08.2024 31.08.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 384.470,80 478.512,30
384.470,80 478.512,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.629.422,25 3.356.731,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.449.756,77 647.958,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.688.346,85 129.981,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.832,00 18.506.176,37
22.828.357,87 22.640.847,42
23.212.828,67 23.119.359,72

Passiva

31.08.2024 31.08.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.700,00 25.700,00
II. Kapitalrücklage 24.189.531,71 24.189.531,71
III. Gewinnvortrag 6.343.661,16 5.859.945,76
IV. Jahresfehlbetrag (i. Vj. Jahresüberschuss) -1.727.318,67 483.715,40
28.831.574,20 30.558.892,87
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 484.834,26
2. Sonstige Rückstellungen 686.364,66 974.178,40
686.364,66 1.459.012,66
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 155.151,80 410.886,68
-davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 155.151,80 (i.Vj. EUR 410.886,68)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306.738,18 557.345,42
-davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 306.738,18 (i.Vj. EUR 557.345,42)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 9.453,29 4.452,59
4. Sonstiae Verbindlichkeiten 85.277,92 74.482,54
-davon aus Steuern EUR 69.765,47 (i.Vj. EUR 59.698,29)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.972,09 (i.Vj. EUR 4.870,33)
-davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 65.586,07 (i.Vj. EUR 74.482,54)
556.621,19 1.047.167,23
30.074.560,05 33.065.072,76

Bilanz zum 31. August 2024

Aktiva

31.08.2024 31.08.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 384.470,80 478.512,30
384.470,80 478.512,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.629.422,25 3.356.731,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.449.756,77 647.958,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.688.346,85 129.981,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.832,00 18.506.176,37
22.828.357,87 22.640.847,42
23.212.828,67 23.119.359,72
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.485.012,12 1.653.589,40
2. Unfertige Erzeugnisse 718.822,21 898.102,44
3. Fertige Erzeugnisse 691.384,86 284.906,70
2.895.219,19 2.836.598,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.354.651,95 1.899.308,46
2. Forderungen gegen Gesellschafter 22.230,88 63.285,04
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 51.847,90
4. Sonstige Vermögensgegenstände 409.581,82 274.973,88
1.786.464,65 2.289.415,28
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.029.389,76 4.738.851,18
6.711.073,60 9.864.865,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 150.657,78 80.848,04
30.074.560,05 33.065.072,76

2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MANI MEDICAL GERMANY GmbH, Rosbach v.d.H.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MANI MEDICAL GERMANY GmbH, Rosbach v.d.H., - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MANI MEDICAL GERMANY GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 22. Oktober 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Rataj, Wirtschaftsprüfer

gez. Horvatinovic, Wirtschaftsprüfer

Anhang für die Zeit vom 1. September 2023 bis 31. August 2024

1. Allgemeine Angaben

Sitz der Firma MANI MEDICAL GERMANY GmbH ist Rosbach v.d.H. in der Hertha-Sponer-Straße 2. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Friedberg unter HRB 656 eingetragen.

Der Jahresabschluss der MANI MEDICAL GERMANY GmbH wurde nach den für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 242 bis 256a HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 bis 288 HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist wie im Vorjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Sie nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften kodifizierten Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Seit 18. Mai 2015 werden alle Anteile an der MANI MEDICAL GERMANY GmbH von der Mani Inc., 8-3 Kiyohara Industrial Park, Utsunomiya-shi, Tochigi-ken 321-3231, Japan, gehalten. Die Mani Inc. ist ein an der Tokioter Börse notiertes Unternehmen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 01.09.2023 - 31.08.2024 waren Geschäftsführer:

Herr Hidetoshi Noguchi, Bachelor in Elektrotechnik, Friedrichsdorf (bis 11.06.2024), Herr Yoshitaka Nakamura, Bachelor of Commerce and Management, Frankfurt am Main (seit dem 11.06.2024).

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter beherrschendem Einfluss der Mani Inc., Utsunomiya, Japan, stehen.

Konzernabschluss

Die MANI MEDICAL GERMANY GmbH wird in den Konzernabschluss der Mani Inc., Utsunomiya, Japan, einbezogen. Die Mani Inc. stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis von verbundenen Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Mani Inc. ist am Sitz des Gesellschafters erhältlich.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben, die auf den Jahresabschluss zurückwirken.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 1.727.318,67 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Rosbach v.d.H., den 22. Oktober 2024

Yoshitaka Nakamura, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.09.2023-31.08.2024

Geschäftsmodell und Konzernzugehörigkeit:

Gegenstand der MANI MEDICAL GERMANY GmbH (im folgenden auch „MMG“) ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von chemischen Produkten aller Art für den dental-technischen Bedarf.

Die Gesellschaft ist in der Dentalbranche tätig. Die Dentalbranche ist ein zukunftweisender Industriezweig in Deutschland und vielen Industrieländern außerhalb der Bundesrepublik, der positiv beeinflusst wird durch den demographischen Faktor einer immer älter werdenden Bevölkerung. Weiterhin wird die Dentalindustrie stark geprägt durch den globalen Trend zur Zahnerhaltung und Ästhetik.

Seit 18. Mai 2015 gehört die MMG als 100%ige Beteiligung zur Mani Inc., 8-3 Kiyohara Industrial Park, Utsunomiya-shi, Tochigi-ken 321-3231, Japan. Die Mani Inc. ist ein an der Tokioter Börse notiertes Unternehmen.

Geschäftsverlauf und Ertragslage der MMG:

Die hauptsächlichen Steuerungskennzahlen des Unternehmens sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Die MMG erzielte im Berichtszeitraum Umsatzerlöse (inklusive Personalverrechnung) in Höhe von 11.825 TEUR (i. Vj. 12.674 TEUR). In diesem Zusammenhang stehen Inlandsumsätzen in Höhe von 4.205 TEUR (i. Vj. 3.994 TEUR) Exporterlöse in Höhe von 7.620 TEUR gegenüber (i. Vj. 8.680 TEUR). Der festgestellte Umsatzrückgang in Höhe von 849 TEUR (6,7 %) resultiert hierbei überwiegend aus dem starken Rückgang des Exportumsatzes der Gesellschaft.

Als internationales Tochterunternehmen bemessen wir die Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres vorrangig nach dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Geschäftsjahr - 1.932 TEUR, nach 676 TEUR im Vorjahr. Der starke Rückgang des EBIT resultiert zum einen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse in Höhe von 849 TEUR. Der Materialaufwand ist in diesem Zeitraum um 2,9 % gestiegen. Der Rückgang des EBIT ist weiterhin insbesondere im Anstieg der Personalaufwendungen mit 802 TEUR und dem Anstieg der Abschreibungen mit 857 TEUR begründet, welche mit dem Ausbau des Personalstamms der Gesellschaft, einer Gehaltsanpassung der Belegschaft, und der erstmaligen Abschreibung der Betriebsimmobilie der Gesellschaft zusammenhängen.

Im Geschäftsjahr war eine Bestandserhöhung in Höhe von TEUR 227 (i. Vj. 111 TEUR) festzustellen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 471 TEUR um 167 TEUR (26,1 %) unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Veränderung resultiert hierbei überwiegend aus der Verminderung der Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen von 558 TEUR auf 300 TEUR.

Beim Materialaufwand in Höhe von 3.729 TEUR (i. Vj. 3.628 TEUR) war eine Materialaufwandsquote in Relation zu den Umsatzerlösen in Höhe von 31,5 % festzustellen. Im Vergleich zur Vorjahresquote in Höhe von 28,6 % war eine Verschlechterung festzustellen, welche aus gestiegenen Einkaufspreisen, welche nicht vollumfänglich weitergegeben werden konnten, sowie aus dem Produktmix resultiert.

Der Personalaufwand der Gesellschaft betrug im abgelaufen Geschäftsjahr TEUR 7.072 (i. Vj. 6.270 TEUR). Der festgestellte Anstieg von 802 (12,8 %) resultiert zum einen hauptsächlich aus der Erhöhung der Zahl der Mitarbeiter von durchschnittlich 97 im Vorjahr auf nun 109 im Jahresdurchschnitt. Weiterhin waren auch noch Gehaltsanpassungen festzustellen.

Die Abschreibungen der Gesellschaft betrug im abgelaufen Geschäftsjahr 1.196 TEUR (i. Vj. 339 TEUR) und betreffen mit 507 TEUR -Abschreibungen auf Gebäude, mit 533 TEUR - Abschreibungen auf Sachanlagen und mit 156 TEUR Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 2.344 TEUR (i. Vj. 2.477 TEUR). Sie setzen sich zusammen aus Mietaufwendungen und Mietnebenkosten in Höhe von 72 TEUR (i. Vj. 392 TEUR), Rückbau- und Umzugskosten 0 TEUR (i Vj. 353 TEUR), Reise- und Werbekosten 200 TEUR (i. Vj. 302 TEUR), Aufwendungen für Beratungsleistungen in Höhe von 365 TEUR (i. Vj. 261 TEUR), EDV-Kosten 321 TEUR (i. Vj. 246 TEUR), Energiekosten 175 TEUR (i. Vj. 147 TEUR), Instandhaltungskosten TEUR 228 (i. Vj. 80 TEUR), KFZ-Kosten 98 TEUR (i. Vj. 78 TEUR), sowie anderen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 885 TEUR (i. Vj. 618 TEUR).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag; i. Vj. Aufwand) in Höhe von 156 TEUR (i. Vj. -193 TEUR), resultieren zum einen daraus, dass bedingt durch das negative Ergebnis des Geschäftsjahres keine Ertragsteuern anfallen. Weiterhin können durch Verlustrückträge auf Vorjahre Ertragssteuererstattungen erzielt werden.

Vermögenslage:

Die Vermögenslage der Gesellschaft bemisst sich im Wesentlichen nach der Eigenkapitalquote. Diese liegt mit 95,9 % oberhalb des Vorjahresniveaus (92,4 %). Der Anstieg resultiert aus dem Rückgang der Bilanzsumme von TEUR 33,1 auf TEUR 30,1. Gegenläufig führte das negative Jahresergebnis zu einem Rückgang der Kennzahl.

Das Anlagevermögen umfasst im Wesentlichen Sachanlagen, wobei der größte Posten die bebauten Grundstücke umfasst. Im Geschäftsjahr standen Investitionen insgesamt in Höhe von 3.929 TEUR - Abschreibungen in Höhe von insgesamt 1.196 TEUR gegenüber. Aus den geleisteten Anzahlungen wurden 18.046 TEUR auf die Betriebsimmobilie umgegliedert. An wesentlichen Abgängen waren bei der Betriebsimmobilie TEUR 2.614 zu verzeichnen, welche aus einer Reduktion der Herstellungskosten im Rahmen einer im Juni 2024 vereinnahmten KFW-Förderung resultierten.

Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurde mit der Planung und Umsetzung eines Firmengebäudeneubaus begonnen, welcher mit dem Einzug im September 2023 abgeschlossen wurde.

Die Vorräte bewegen sich mit 2.895 TEUR annähernd auf dem Vorjahresniveau von 2.837 TEUR.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31.08.2024 1.355 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahresausweis in Höhe von 1.899 TEUR war ein starker Rückgang festzustellen, welcher hauptsächlich mit dem Rückgang der Umsatzerlöse begründet ist.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe 22 TEUR resultieren aus dem Leistungsverkehr mit der Konzernmutter Mani Inc.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 410 TEUR betreffen im Wesentlichen Ertragssteuerrückforderungen in Höhe von 277 TEUR und debitorische Kreditoren mit 65 TEUR.

Die flüssigen Mittel in Höhe von 2.029 TEUR betreffen überwiegend die Girokonten der Gesellschaft.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 686 TEUR betreffen überwiegend mit 432 TEUR Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern.

Es wurden Anzahlungen von Kunden in Höhe von 155 TEUR bilanziert, die als Absicherung für laufende Produktionsaufträge von Kunden eingefordert wurden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31.08.2024 307 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen um 251 TEUR zurückgegangen. Der Rückgang resultiert hierbei überwiegend aus der zwischenzeitlichen Bezahlung von zum Vorjahresstichtag bilanzierten Leistungen für den Bau der betrieblichen Immobilie.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 66 TEUR betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 70 TEUR.

Finanzlage:

Die Finanzlage der Gesellschaft bemisst sich im Wesentlichen nach der Entwicklung der flüssigen Mittel.

Die flüssigen Mittel belaufen sich auf 2.029 TEUR (im Vorjahr 4.739 TEUR) und haben sich in Summe gegenüber dem Vorjahr vor allem durch die Bezahlung von Investitionen .in das bewegliche Sachanlagevermögen der Gesellschaft vermindert. Ein weiterer wesentlicher Effekt des Rückgangs war das negative Jahresergebnis der Gesellschaft im Geschäftsjahr. In diesem Zusammenhang lässt sich festhalten, dass die Finanzlage der MMG weiterhin positiv ist.

Insgesamt zeichnet die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin ein positives und solides Bild der MMG.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Chancen- und Risikobericht

Insgesamt setzt die MMG zur Chancenerkennung und Risikobegrenzung eine Reihe von internen Kontroll- und Risikomanagement-Instrumenten ein. Primäres Ziel dieser Instrumente und Methoden ist der kontrollierte und effektive Umgang mit möglichen Risiken sowie die rechtzeitige Erkennung und Umsetzung sich bietender Chancen. Wir gliedern die Bedeutung der verschiedenen Risiken in folgende drei Kategorien:

1.

Hohes Risiko: Eintrittswahrscheinlichkeit > 75 % + Auswirkung auf die Ertragslage > EUR 100.000

2.

Mittleres Risiko: Eintrittswahrscheinlichkeit > 50 % + Auswirkung auf die Ertragslage > EUR 50.000

3.

Geringes Risiko: Eintrittswahrscheinlichkeit > 25 % + Auswirkung auf die Ertragslage > EUR 25.000

Grundlage des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind neben definierten präventiven und überwachenden Kontrollmechanismen wie systematischen und manuellen Abstimmprozessen sowie vordefinierten Genehmigungsprozessen die Trennung von Funktionen und die Einhaltung von Richtlinien. Die MMG ist als Medizinprodukteunternehmen ISO-zertifiziert. Diese ISO-Zertifizierung wird jährlich im Rahmen eines externen Audits überprüft. Interne und externe Audits überprüfen dabei u. a. Produkte, Unternehmenssteuerung, Prozessabläufe und deren Kontrollen.

Im Bereich Finanzen und Controlling der MMG werden neben systematischen Kontrollen auch analytische Prüfungshandlungen vorgenommen. Durch das Controlling wird ein umfangreiches Berichtswesen mit Plan-/Ist- und Ist-/Ist-Abweichungen erstellt, wodurch frühzeitig eine Prüfung von wesentlichen oder unplausiblen Veränderungen durchgeführt wird.

Weitere wichtige Kontrollinstrumente sind die regelmäßigen Treffen des Executive Committee sowie das jährliche Management Review.

Vor allem die traditionell hohe Kundentreue im Dentalbereich sorgt für große Stabilität.

Für die künftige Ergebnisentwicklung im Zeitraum des nächsten Konzerngeschäftsjahres (September bis August) sind folgende Risiken zu erkennen:

Leistungsrisiken

• Qualitätsrisiken (Risikogliederung: geringes Risiko)

Die MMG stellt medizinische Produkte her, die einen hohen gesetzlichen Qualitätsstandard erfüllen müssen. Hierbei können Qualitätsrisiken auftreten, die zum Beispiel zu Rückrufaktionen führen können. Diesem Risiko begegnet die MMG durch hohe interne Qualitätsstandards und - kontrollen, eine eigene QM-Beauftragte sowie jährliche, mehrtägige Audits durch externe benannte Stellen und durch interne Audits (ISO-Zertifizierung). Den wachsenden regulatorischen Anforderungen, wie der neuen MDR (Medical Device Regulation), begegnet die MMG mit der Fort- und Weiterbildung des eigenen Personals als auch durch die Beratung durch einen externen Spezialisten.

Markt- und Branchenrisiken

• Länderrisiken (Risikogliederung: geringes Risiko)

Länderrisiken sind Ausfallrisiken bzw. Adressenausfallrisiken, welche nicht durch den Vertragspartner selbst, sondern aufgrund seines Sitzes im Ausland bestehen. Infolgedessen kann es aufgrund krisenhafter politischer oder ökonomischer Entwicklungen in diesem Land zu Transferproblemen insbesondere von Zahlungen und somit Adressenausfallrisiken kommen. Länderrisiken wie die angespannte wirtschaftliche Lage in Russland stellen nicht vorhersehbare Risiken dar.

Die MMG reagiert hierauf durch Diversifikation auf verschiedene Exportmärkte. Hinzu kommen sichere Zahlungsziele wie Vorauskassezahlungen in besonders kritischen Situationen und regelmäßige Besuche unserer Exportmitarbeiter vor Ort.

• Preissenkungsrisiken (Risikogliederung: mittleres Risiko)

Auch in der Dentalbranche nehmen der Wettbewerb und der damit verbundene Preisdruck von Jahr zu Jahr zu. Dem begegnet die MMG durch ein breites, diversifiziertes Produktportfolio von wachstumsstarken und innovativen Produkten sowie die weitere Entwicklung von kundenspezifischen Produkten. Zudem ist das Bestreben der MMG, zukünftig aus diesen Dienstleistungen auch vermehrt Erlöse zu erzielen.

• Risiko von Umsatzrückgängen durch Auslandszahnersatz (Risikogliederung: geringes Risiko)

Der Bedrohung unserer deutschen Laborkunden und dem damit für die MMG verbundenen Risiko von Umsatzrückgängen bei Bestandskunden durch den Auslandszahnersatz setzt die Gesellschaft den Ausbau der Exportaktivitäten entgegen.

• Risiko des Ausfalls eines Lieferanten (Risikogliederung: mittleres Risiko)

Bei bestimmten Zulieferern ist die MMG dem Risiko des Ausfalls eines strategischen Lieferanten ausgesetzt. Die MMG mindert dieses Risiko durch den Aufbau alternativer Lieferantenstrukturen, ein flexibles Produktportfolio und eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten. Aufgrund der teilweise hoch spezialisierten Rohmaterialien ist dies jedoch nicht in allen Fällen möglich.

Finanztechnische Risiken

• Liquiditätsrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko)

Die MMG ist wie jedes Unternehmen auch einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Die GDF verfügt über 2.029 TEUR an Barmitteln zum Bilanzstichtag 31.08.2024, die Liquiditätsschwankungen jederzeit abfangen können und somit das Liquiditätsrisiko minimieren.

• Ausfallrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko)

Forderungen gegen Kunden können jederzeit ausfallen. Diesem Ausfallrisiko setzt die MMG ein professionelles Debitorenmanagement entgegen. Dies zeigt sich in den wichtigen Kennzahlen wie den sehr niedrigen Einzelwertberichtigungen und einer niedrigen Ausfallquote.

• Refinanzierungsrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko)

Das Refinanzierungsrisiko, bei Bedarf nicht oder nicht zu den erwarteten Konditionen Liquidität beschaffen zu können, ist bei der MMG aufgrund ihrer guten Bonität äußerst gering. Dies wird durch ein sehr gutes Rating seitens der Hausbank untermauert. Der im September 2023 beendete des Firmengebäudes wurde vollständig aus Eigenkapital finanziert, welches von der Gesellschafterin bereitgestellt wurde.

• Inflationsrisiko (Risikogliederung: mittleres Risiko)

Weiterhin zeigt sich ein inflationärer Trend auf dem deutschen Markt, der ebenfalls Auswirkungen auf die Geschäfte der MMG hat in Form von steigenden Gehältern, Rohstoff- und Energiepreisen. Das Unternehmen begegnet diesem Trend mit Einsparmaßnahmen, Effizienzsteigerungen und dem Austausch von Lieferanten. Hier gibt es jedoch nur begrenzt Potential, darüber hinaus wird es zu Anpassungen der Verkaufspreise führen, um die Ertragslage stabil zu halten und die wirtschaftliche Situation des Unternehmens nicht zu gefährden.

Sonstige Risiken

• Risiko der Verletzung Schutzrechte Dritter (Risikogliederung: geringes Risiko)

Wie in jedem Unternehmen besteht das Risiko der Verletzung Schutzrechte Dritter wie Patente, Markennamen und Gebrauchsmuster. Das Risiko besteht darin, dass es zu ungeplanten Lizenznachzahlungen oder zur Sperrung von Produkten kommen kann. Diesem Risiko wird durch die rechtliche Vorabprüfung und die enge Zusammenarbeit mit entsprechenden Anwälten begegnet.

• Rekrutierungsrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko)

Durch den demographischen Wandel und die historisch niedrige Arbeitslosenquote in Deutschland wird es immer schwieriges, geeignetes Personal zu rekrutieren. Dem wird durch eine Reihe von Maßnahmen begegnet, wie der Nachbesetzung durch interne Stellenausschreibungen und der professionellen Personalsuche über Personalberatungen und einschlägige Online-Portale.

• Strukturrisiko (Risikogliederung: geringes Risiko)

Die MMG hat sich von ihrer ehemaligen Schwestergesellschaft Schütz Dental GmbH vollständig autark gestellt, von dieser Perspektive her wurde dieses Strukturrisiko vollständig gelöst. Das Unternehmen hat gerade einen Firmenneubau errichtet, welcher im September 2023 bezogen wurde. Damit wurde der bisherige Kapazitätsengpass beseitigt. Die MMG kann nun ihre Produktionsmöglichkeiten im neuen Geschäftsjahr erheblich erweitern, um dem stetig wachsenden Kundenbedarf nachkommen zu können.

• Pandemierisiko (Risikogliederung: geringes Risiko)

Global bestehen weiterhin Risiken durch die Übertragung von Viren von Mensch zu Mensch. Durch die pandemische Übertragung drohen hohe Krankheitsraten sowohl in den Industrie- wie auch Entwicklungsländern. Diese Übertragung kann sowohl kurz- wie auch mittelfristig dazu führen, dass auch die Nachfrage nach dentalen Produkten sinkt. Der Anstieg von Infektionszahlen und die damit zusammenhängenden eventuellen Krankheitsraten von Mitarbeitern können den operativen Betrieb behindern oder gefährden. Die MMG prüft regelmäßig Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des deutschen Robert-Koch-Instituts, um pandemische Gefährdungen möglichst frühzeitig aufzudecken. Mitarbeiter werden intensiv informiert und sämtliche Sicherheitsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundesregierung bei Ausbruch einer Pandemie im laufenden Betrieb eingehalten und umgesetzt. Wir haben die betriebswirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus im Rahmen der Finanzprognose berücksichtigt. Die Entwicklung der weiteren Ausbreitung der Pandemie und damit zusammenhängende Reaktion des Gesetzgebers und der Kunden sind weiterhin nicht abschließend abschätzbar. Es besteht somit unverändert das Risiko, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der Virusausbreitung schwerwiegender sind als bisher prognostiziert.

Den aus der Pandemie entstandenen Engpässen bei Transportkapazitäten und der daher angespannten, weltweiten Rohmaterialversorgung treten wir mit der vorübergehenden Erhöhung der Rohstoffbestände entgegen, sehen jedoch insgesamt in Bezug auf unsere Rohstoffe nur ein geringes Risiko.

Darstellung der mittelfristig wirkenden Risiken und Chancen

• Entwicklung neuer Technologien und Produkte (Risikogliederung: mittleres Risiko)

Durch die permanente Weiterentwicklung des Marktes besteht das Risiko, diese neuen Anforderungen nicht zu erkennen und damit künftigen Anforderungen des Marktes nicht mehr begegnen zu können. Dem begegnet die MMG durch eine intensive, internationale Marktbeobachtung und ein eigenes Forschungs- und Entwicklungs-Team. Regelmäßige Produktinnovationen und das Entwickeln neuer Konzepte bilden bei der MMG zentrale Erfolgsfaktoren, um auch zukünftig ein wichtiger Marktteilnehmer bleiben zu können. Hier gilt es für die MMG wie in der Vergangenheit, die Chancen von Anfang an zu erkennen und in kundenspezifische Lösungen umzusetzen.

Besonders in der Ergänzung des Produktportfolios der Eigentümergesellschaft Mani Inc. sieht die MMG große Chancen für künftige Produkte.

• Langfristige Nachfrageentwicklung (Risikogliederung: mittleres Risiko)

Generell besteht auch in unserem Markt das Risiko einer zurückgehenden Nachfrage. Speziell im Dentalmarkt ist jedoch von einem Marktwachstum auszugehen: Wesentliche Faktoren hierfür sind das Entstehen einer starken Mittelschicht in Schwellenländern sowie, bedingt durch die demographische Entwicklung, ein globales Wachstum des Healthcare-Bereiches. Auch das wachsende Ästhetikbewusstsein unterstützt die Entwicklung des Dentalmarktes. Insbesondere die GDF sieht sich mit ihrem Produkt- und Leistungsspektrum, ihrer Innovationskraft sowie ihren zunehmenden Auslandsaktivitäten sehr gut positioniert.

Insgesamt ist sich die MMG aller wichtigen Risiken bewusst und versucht, diese durch eine Vielzahl von Maßnahmen zu minimieren. Zentrale Bestandteile dabei sind eine offene Unternehmenskultur, schnelle Entscheidungswege und hohe Gestaltungsspielräume für Mitarbeiter. Dies bestätigte sich auch durch die regelmäßigen Überprüfungen verschiedenster Spezialisten wie u. a. ISO-Auditoren, Betriebsarzt, Gefahrgutbeauftragtem, Arbeitsschutzbeauftragtem, Versicherungsbegehungen und Brandschutzbegehungen.

Fazit Risikoberichterstattung

Aus Sicht der Geschäftsführung sind derzeit insgesamt keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Prognosebericht:

Die Prognosen für die Gesellschaft berücksichtigen die Risiko- und Chancenabwägung des Unternehmens nach Maßgabe ihrer mittelfristigen Vorausschau und operativen Planung. Mit Hilfe ihrer finanziellen Mittel wird die MMG auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen.

Die wirtschaftliche Erholung, die seit dem Geschäftsjahr 2020/2021 eingesetzt hatte, wurde durch dieses Geschäftsjahr unterbrochen. Die Gesellschaft rechnet für das kommende Wirtschaftsjahr wieder mit deutlich steigenden Umsätzen sowie einem neutralen EBIT, für die Folgejahre mit deutlich steigendem Umsatz und Ergebnis. Insgesamt unterliegt die Prognose bedingt durch die weltweiten politischen Unsicherheiten und ihren Folgeerscheinungen (Transport- und Rohstoffengpässe) jedoch nach wie vor einer gewissen Unsicherheit.

 

Rosbach v.d.H., 22. Oktober 2024

Yoshitaka Nakamura, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.