Stephanus - Alles Service gGmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Jebauer seit 19.7.2024 | Prokura |
Martin Baum seit 19.7.2024 | Prokura |
Ellen Dr. Ueberschär seit 22.12.2022 | Geschäftsführer |
Harald Thiel seit 16.10.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stephanus-Stiftung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stephanus Services Gesellschaft mbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Anhang1 Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1.1 Allgemeine Angaben Die Stephanus Services Gesellschaft mbH hat ihren Sitz in Berlin, ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (HRB 61214 B) und zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2023 planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen werden nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen der wesentlichen Anlagekategorien erfolgen wie folgt:
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird auch in den handelsrechtlichen Jahresabschlüssen die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 250 werden wie im Vorjahr im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen € 250 und € 1.000 wurden wie im Vorjahr in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Bei den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit (Niederstwertprinzip) am Bilanzstichtag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert beziehungsweise mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Rückstellungen für Jubiläumsleistungen beruhen auf versicherungsmathematischen Gutachten. Sie werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,60 %. Die Bewertung der Verpflichtungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren erfolgte auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Gehaltstrend wurde mit 3,00 % p. a. angenommen. Die Rückstellungen für Jubiläumsleistungen werden alle 3 Jahre anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelt. Das letzte versicherungsmathematische Gutachten wurde zum 31. Dezember 2020 eingeholt. Die über die Evangelische Zusatzversorgungskasse, Darmstadt, (EZVK) bestehenden mittelbaren Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft werden in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht in den Rückstellungen berücksichtigt. Die EZVK ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Zweck der Anstalt ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Beteiligten im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Altersversorgung zu gewähren. Die Anstalt ist kein im Wettbewerb stehendes Unternehmen. Die Altersversorgung wird durch Beiträge finanziert. Der Beitrag des Jahres 2023 ist i.H.v. 6,5 % (Vorjahr 6,2 %) des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zu zahlen. Zusätzlich werden auf Grund von Deckungslücken bei der EZVK jährlich Sonderzahlungen 2 und 3 durch den Arbeitgeber fällig. Für die Deckungslücken wurden in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellung gebildet. Der Fehlbetrag der gemäß Art. 28 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für mittelbare Verpflichtung aus der bei der EZVK bestehenden Deckungslücke beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 6,0. Die Bewertung des Fehlbetrages erfolgte unter Zugrundelegung folgender Prämissen:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen der Ermittlung des Fehlbetrages nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (T€ 6,0) und der Ermittlung des Fehlbetrages nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (T€ 6,2) beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 0,2. 2 Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 2.1 Aktivseite Zu A. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel wiedergegeben (Anlage zum Anhang). Zu B. Umlaufvermögen Die Forderungen/Verbindlichkeiten gegen/gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Gesellschafterforderungen/-verbindlichkeiten. Die Forderungen und Verbindlichkeiten resultieren erneut aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 142 (Vorjahr T€ 237) Gesellschafterforderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 103 (Vorjahr T€ 81) Gesellschafterverbindlichkeiten. Die Forderungen und Verbindlichkeiten resultieren erneut aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 2.1 Passivseite Zu B. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub (T€ 89, Vorjahr T€ 50), für Überstunden (T€ 86 , Vorjahr T€ 57), für Jubiläumsverpflichtungen (T€ 23, Vorjahr T€ 23) für Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 10, Vorjahr € 0) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Steuerberatung (T€ 14, Vorjahr T€ 18). Zu D. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten besitzen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert. 3 Sonstige Angaben 3.1 Durchschnittliche Zahl der in 2023 beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Gesellschaft durchschnittlich 188 Mitarbeiter beschäftigt. Davon 64 Mitarbeiter im Bereich der Reinigung sowie 125 Mitarbeiter im Catering-Bereich. 3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen mit einem Betrag von insgesamt T€ 210 gegenüber der Gesellschafterin für Mietverpflichtungen. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für PKW sowie Mieten für sonstige Gerätschaften. 3.3 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Berlin, 30. Juni 2024 Stephanus Services Gesellschaft mbH Dr. Ellen Ueberschär, Geschäftsführerin Harald Thiel, Geschäftsführer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. Oktober 2024 festgestellt worden. Der Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von 331.302,40 EUR wird den Gewinnrücklagen der Stephanus Service Gesellschaft mbH zugeführt. |
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