AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH

Auf der Hardt, 64572 Büttelborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 87507
Eingetragen
28.1.2009
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenSonstige Verwertung von AbfällenBetrieb von Kläranlagen
Gegenstand
ist die Behandlung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen jeder Art einschließlich der Planung, Errichtung und des Betriebs von Anlagen und Systemen zur Erfassung, Behandlung, Verwertung und Beseitigung von festen und flüssigen Abfällen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anja Ackermann
seit 6.2.2024
Prokura
Jens Tollkühn
seit 12.7.2022
Geschäftsführer
Stefan Metzger
seit 25.5.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH

Büttelborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH, Büttelborn

1. Darstellung der Lage des Unternehmens und des Geschäftsverlaufes

Die in den Vorjahren angestoßenen Genehmigungsvorhaben werden durch die Behörden allesamt positiv beschieden. So konnte im abgelaufenen Jahr der neue Wertstoffhof in Gernsheim errichtet werden, welcher den Service für die Bürger*innen erhöht und gleichzeitig mehr Stoffstrom generiert.

Die Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Bioabfallkompostierungs- und vergärungsanlage (BVA) versetzt die AWS in den kommenden Jahren in die Lage, die im Kreisgebiet Groß-Gerau anfallenden Bioabfälle komplett eigenständig, energetisch und umweltfreundlich, nach derzeitigem Stand der Technik zu verwerten.

Gremienbeschlüsse zur Vergabe und dem Bau folgen in 2024.

Ein zum Vorjahr annähernd gleichbleibendes Mengenaufkommen an Abfällen aus privaten Haushalten sowie aus Gewerbebetrieben und eine gute bis sehr gute Auslastung der Deponie mit mineralischen Abfällen trägt weiterhin zum Ergebnis der Gesellschaft bei.

Der sich konsolidierte Energiemarkt hatte auch für unser Unternehmen Auswirkungen. So konnten die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe leicht gesenkt oder gehalten werden. Die Rohstoffmärkte zeigten sich robust, sodass im Bereich der Erlöse für Metalle (Eisen- und Nichteisenmetalle) ein gutes Ergebnis erzielt werden konnte. Effizienzsteigerungen in allen Bereichen führen letztendlich zu einem Ergebnis vor Steuern von 8,4 Mio. €.

2. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Unter der Voraussetzung, dass sich die wirtschaftliche Lage weiterhin auf dem Niveau des abgelaufenen Jahres bewegt, plant die Geschäftsführung mit einem Umsatz von 25,05 Mio. € und einem Gewinn vor Steuern von 6,443 Mio. €.

3. Sonstige Pflichtangaben nach § 289 Abs. 2 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wurden im Berichtsjahr 2023 weder selbst geleistet noch beauftragt.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf Risiken

Wie sich die wirtschaftliche Lage entwickelt hängt entscheidend vom Rohstoffmarkt und der weiteren allgemeinwirtschaftlichen Entwicklung ab. Zwar hat die Gesellschaft unterschiedliche Geschäftszweige und somit ein kalkulierbares Risiko für negative Entwicklungen in einzelnen Segmenten, jedoch können Gesetzesänderungen, volatile Rohstoffpreise und ein anhaltender Fachkräftemangel auch als Risikopotenzial betrachtet werden.

 

Büttelborn, 22.01.2024

AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH

gez. Stefan Metzger

gez. Jens Tollkühn

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.854.029,40 7.035.730,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.758,00 12.795,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 14.758,00 12.795,00
II. Sachanlagen 6.839.271,40 7.022.935,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.061.425,75 4.507.484,75
2. technische Anlagen und Maschinen 647.567,00 932.771,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 921.078,00 1.077.283,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.209.200,65 505.396,50
B. Umlaufvermögen 19.876.918,43 16.863.674,05
I. Vorräte 60.465,19 45.612,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.118.452,40 3.665.819,59
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 779.359,89 698.601,63
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.339.092,51 2.967.217,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.698.000,84 13.152.241,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.287,60 7.641,70
Bilanzsumme, Summe Aktiva 26.746.235,43 23.907.046,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 24.245.189,59 20.931.403,49
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 18.406.403,49 16.159.672,50
III. Jahresüberschuss 5.813.786,10 4.746.730,99
B. Rückstellungen 985.869,52 1.186.199,57
C. Verbindlichkeiten 1.515.176,32 1.789.442,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 437.580,61 644.186,36
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.077.595,71 1.145.256,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 26.746.235,43 23.907.046,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.081.072,96 14.596.117,30
2. Personalaufwand 4.058.644,07 3.722.484,27
a) Löhne und Gehälter 3.381.433,34 3.105.394,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 677.210,73 617.090,02
3. Abschreibungen 1.242.731,51 1.540.883,35
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.242.731,51 1.540.883,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.449.733,81 2.425.794,89
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.200,00 2.068,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 34.504,58
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.617.038,63 2.112.811,03
8. Ergebnis nach Steuern 5.822.124,94 4.761.707,18
9. sonstige Steuern 8.338,84 14.976,19
Jahresüberschuss 5.813.786,10 4.746.730,99

Anhang zum 31. Dezember 2023

der AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH, Büttelborn

HRB 87507

Amtsgericht Darmstadt

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH, Büttelborn, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Aufgrund der in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung errichteten Satzung wurde der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buchs des HGB aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften vorgenommen. Die Gliederung erfolgte nach § 266 Abs. 2 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgte nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätzen der §§ 238 bis 263 HGB.

Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung/Fertigstellung erfolgt die Berechnung der Jahresabschreibung monatsgenau ab Inbetriebnahme.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens mit den Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen stellt sich wie folgt dar:

ANLAGESPIEGEL

Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände beträgt ausschließlich bis zu einem Jahr.

Die Entwicklung der Rückstellungen ergibt sich aus dem folgenden Rückstellungsspiegel:

Art der Rückstellung Stand zum 1.1.2023
Euro
Verbrauch 2023
Euro
Auflösung 2023
Euro
Zuführung 2023
Euro
Stand zum 31.12.2023
Euro
Körperschaftsteuer 312.016,00 312.016,00 0,00 126.287,26 126.287,26
Solidaritätszuschlag 26.399,59 26.399,59 6.945,82 6.945,82
Gewerbesteuer 372.304,40 0,00 0,00 372.304,40
Steuerrückstellungen 710.719,99 338.415,59 0,00 133.233,08 505.537,48
Resturlaub 71.600,00 71.600,00 61.482,00 61.482,00
Tantieme 137.000,00 30.000,00 167.000,00
Datenschutzbeauftragter 7.620,00 7.620,00 15.240,00
Überstunden 26.000,00 26.000,00
Jahresabschlussprüfung 7.860,00 7.500,00 7.680,00 8.040,00
Steuererklärungen 6.300,00 6.160,00 12.460,00
Aufbewahrungskosten 3.000,00 0,00 3.000,00
SAVAG Schlackeverwertung 150.200,00 150.200,00 131.610,04 131.610,04
Metalle Schlackeverwertung 50.719,58 50.719,58 47.500,00 47.500,00
RMD Bioabfallverwertung 15.180,00 15.180,00 0,00 0,00
EDV-Beratungsleistungen 0,00 8.000,00 8.000,00
Sonstige Rückstellungen 475.479,58 280.019,58 15.180,00 300.052,04 480.332,04
Summe 1.186.199,57 618.435,17 15.180,00 433.285,12 985.869,52

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 880,0 880,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 437,6 437,6 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 197,6 197,6 0,0
Summe 1.515,2 1.515,2 0,0

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023
Euro
2022
Euro
Erlöse Abfälle 15.056.935,69 14.342.492,63
Erlöse Betriebsführung 2.050.515,95 1.956.648,73
Erlöse sonstige Dienstleistungen 1.222.613,39 1.045.642,23
Erlöse Abwässer 932.996,08 674.327,99
Erlöse Grünschnitt 649.383,37 600.818,87
Erlöse Brennstoffe 463.571,44 560.692,73
Erlöse i.S.d. § 13b UStG 903.582,94 1.018.047,27
Erlöse Treibstoffverkauf 219.887,70 275.144,49
Erlöse aus Wärmelieferung 0,00 0,00
Erlöse Produkte 97.506,02 70.306,76
Schrott 327.885,17 450.760,73
Erlöse weiterbelastete Kosten 1.630.092,97 1.622.579,16
Erlöse Veräuß Grundstück stfr. 0,00 0,00
Mieterlöse 803.254,96 801.914,46
Transporterlöse 2.817.537,45 2.212.586,92
Gewährte Skonti -692,50 -1.003,38
27.175.070,63 25.630.959,59

Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:

Anzahl
Angestellte 23,4
Arbeiter 58,8
Geringfügig Beschäftigte 8,8
91,0

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr zu erwartende Honorar beträgt EUR 10.000,00.

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen 779.359,89 Euro
Verbindlichkeiten 437.580,61 Euro

Organe

Die Geschäftsführung setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

Herr Stefan Metzger, Trebur

Herr Jens Tollkühn, Nauheim

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Herr Landrat Thomas Will (Vorsitzender)

Herr Bürgermeister Marcus Merkel (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Heinrich Adler

Herr Norbert Alber (bis 16.05.2023)

Herr Adil Oyan

Herr Christian Sommer (ab 17.05.2023)

Die Darstellung der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gem. § 286 Abs.4 HGB unterlassen.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 5.813.786,10. Zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 18.406.403,49 ergibt sich ein Betrag in Höhe von Euro 24.220.189,59, der zu verwenden ist. Er soll in Höhe von Euro 2.500.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet und im übrigen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Vorkommnisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

 

Büttelborn, 22.01.2024

gez. Stefan Metzger, Geschäftsführer

gez. Jens Tollkühn, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 469.993,97 13.680,00 0,00 0,00 483.673,97
469.993,97 13.680,00 0,00 0,00 483.673,97
II. Sachanlagen
1. Geschäftsbauten 7.681.162,86 0,00 0,00 7.681.162,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.240.398,51 96.887,00 4.337.285,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.600.416,91 246.659,51 55.700,00 3.791.376,42
4. Anlagen im Bau 505.396,50 703.804,15 1.209.200,65
16.027.374,78 1.047.350,66 55.700,00 0,00 17.019.025,44
16.497.368,75 1.061.030,66 55.700,00 0,00 17.502.699,41
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Vortrag 1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 457.198,97 11.717,00 0,00 468.915,97 14.758,00 12.795,00
457.198,97 11.717,00 0,00 468.915,97 14.758,00 12.795,00
II. Sachanlagen
1. Geschäftsbauten 3.173.678,11 446.059,00 3.619.737,11 4.061.425,75 4.507.484,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.307.627,51 382.091,00 3.689.718,51 647.567,00 932.771,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.523.133,91 402.864,51 55.700,00 2.870.298,42 921.078,00 1.077.283,00
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.209.200,65 505.396,50
9.004.439,53 1.231.014,51 55.700,00 10.179.754,04 6.839.271,40 7.022.935,25
9.461.638,50 1.242.731,51 55.700,00 10.648.670,01 6.854.029,40 7.035.730,25

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH, Büttelborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH, Büttelborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AWS Abfall-Wirtschafts-Service GmbH, Büttelborn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Groß-Gerau, den 26. März 2024

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