SI Coatings GmbH
Mählersbeck 83, 42279 Wuppertal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Gaspar seit 25.10.2016 | Prokura |
Andreas Kunz seit 12.9.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KGWuppertalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31.12.2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Wuppertal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter HRA 19338 eingetragen. 2. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst zum Bilanzstichtag die HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KG sowie 9 inländische und 13 ausländische Tochterunternehmen. Erstmals konsolidierten wir die Huehoco India Group Private Ltd. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung des überwiegenden Teiles der Gesellschaften wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen. Käufe ab 2010 wurden nach der Neubewertungsmethode konsolidiert. Bei der Zwischenergebniseliminierung gem. § 304 Abs. 1 HGB wurden die Zwischengewinne und -verluste eliminiert. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurden gegenseitig aufgerechnet, Umsätze und Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen ergab sich ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 98. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen sind zum Bilanzstichtag aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sofern die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von diesen Grundsätzen abweichen, wurden bei wesentlichen Abweichungen Anpassungen vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Firmenwertes aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgten zeitanteilig. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich der handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Teile der Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Die Pensionsverpflichtungen werden unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Marktzinses für eine Restlaufzeit von 15 Jahren bewertet. Im Falle einer Pensionsverpflichtung wurde ein Rententrend in Höhe von 2 % p. a. berücksichtigt, bei den übrigen Pensions-verpflichtungen kein Rententrend. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected Unit Credit Methode ermittelten Bilanzwert liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszins auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre von 1,87 % p. a. zugrunde. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 59. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zugrundeliegende Verpflichtung eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweist, wurden die Rückstellungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Soweit möglich, wurde von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Hierdurch ergab sich eine Überdeckung von TEUR 5. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse erfolgte gem. § 308 a HGB. Daher wurden alle Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Konzernunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Aufwendungen und Erträge wurden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wurde in die Bilanz übernommen und die Differenz erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt. Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2021 a) Inland
b) Ausland
1) Die mit V gekennzeichneten Gesellschaften
wurden vollständig einbezogen.
Die Wuxi ACP Steel Core Co., Ltd., Wuxi, China (Anteil am Kapital 50 %) und die BATCHWERK GmbH Herstellung, Handel und Vertrieb von Masterbatches, Maintal, (Anteil am Kapital 25 %) wurden als assoziierte Unternehmen einbezogen. Die Firmenwerte setzen sich wie folgt zusammen:
Die Abschreibung der Firmenwerte erfolgte über 5 Jahre. Sie sind vor In Kraft treten des BilRUG entstanden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben folgende Restlaufzeiten:
Eigenkapital Die Kapitalanteile der Kommanditisten von TEUR 100 und die Rücklagen entsprechen dem bei der HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KG ausgewiesenen Bilanzposten zuzüglich der von den Tochterunternehmen gebildeten Gewinnrücklagen (TEUR 3.944). Der Bilanzgewinn des Konzerns setzt sich aus dem Jahresüberschuss und dem Gewinnvortrag (EUR 20.309.023,09) sowie den Entnahmen aus den Rücklagen der Holding und eines Tochterunternehmens zum Ausgleich der Verluste in deren Einzelabschlüssen zusammen abzgl. der auf die außenstehenden Gesellschafter entfallenden Ergebnisanteile sowie abzgl. der Einstellung in Rücklagen bei zwei Tochterunternehmen. Sonstige Kapitalveränderungen entstanden im Wesentlichen aufgrund währungsbedingter Veränderungen bei den Stichtagswerten des anteiligen Kapitals ausländischer Tochtergesellschaften. Die Entwicklung und Zusammensetzung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der passive Unterschiedsbetrag resultiert aus dem Kauf von Anteilen der Solutions in Brakes do Brasil SA. Die Bemessung des Kaufpreises erfolgte unter Berücksichtigung von Verlusterwartungen. Ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 45 wurde mit dem passiven Unterschiedsbetrag verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personal und Gewährleistungsverpflichtungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren TEUR 16.098 durch Grundpfandrechte und TEUR 17.748 durch Sicherungsübereignung gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten waren TEUR 3.150 durch Versicherungsguthaben gesichert. In den Privat- und Darlehenskonten der Gesellschafter sind Verbindlichkeiten gegenüber Fremdgesellschaftern von Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 524 enthalten. Latente Steuern Aus Einzelbilanzen, im Zuge der konzerneinheitlichen Bewertung sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen fielen latente Steuern in folgender Höhe an:
Die aktiven latenten Steuern aus Einzelabschlüssen beruhen im Wesentlichen auf künftigen Steuervorteilen aus Verlustvorträgen. Die aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen resultieren aus der Schuldenkonsolidierung (TEUR 190), der Zwischenergebniseliminierung beim Vorratsvermögen (TEUR 597) und beim Anlagevermögen (TEUR 454). Die passiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen resultieren aus der Schuldenkonsolidierung (TEUR 568), der Zwischenergebniseliminierung beim Vorratsvermögen (TEUR 405) und beim Anlagevermögen (TEUR 175). Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften a) Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse, die hier auszuweisen wären. b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen folgende Sachverhalte:
Beim Bestellobligo für Vormaterial sind keine besonderen Risiken oder Vorteile aus diesen Geschäften ersichtlich. Die Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betreffen Maschinen, PKW- und Drucker-Leasing. Vorteile werden insbesondere in Kosteneinsparungen und höherer Flexibilität gesehen, insbesondere dadurch, dass die Leasinggeber zusätzlich umfassende Wartungsdienstleistungen garantieren. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus Kursdifferenzen sind in Höhe von TEUR 2.767 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Außerdem beinhaltet der Posten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 157), Erträge aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 364), Erträge aus Anlagenabgängen (TEUR 87) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 262). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 823 enthalten. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.697 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 1.867, Aufwendungen aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 47, Aufwendungen aus Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von TEUR 791 und Aufwendungen aus der Zuführung zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 52 enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 693 und Zinsen gegenüber Minderheitsgesellschaftern von Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 12 enthalten. Aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultiert ein Aufwand von TEUR 30. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Abgrenzung latenter Steuern aus den Einzelabschlüssen in Höhe von TEUR 652 sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 98 enthalten. Außerdem beinhaltet der Posten Aufwendungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 15. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr der persönlich haftenden Gesellschafterin Becker Verwaltungs GmbH, Wuppertal, vertreten durch ihre Geschäftsführer Frau Iris Bovenkamp, Wuppertal, Herrn André Bovenkamp, Wuppertal, und Herrn Dr. Ulrich Irle, Velbert. Persönlich haftende Gesellschafterin Becker Verwaltungs GmbH, Wuppertal, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 20.000.000,00 Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Durch den Krieg in der Ukraine kann es zu Versorgungsengpässen bei Vormaterial und Energie kommen. Außerdem sind Preiserhöhungen für Energie bereits jetzt eingetreten und weitere Steigerungen sind zu erwarten. Der Umfang der Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist noch nicht einzuschätzen. Ab April 2022 wurde wegen der allgemeinen Wirtschaftslage aufgrund Ukrainekrieg und Versorgungskrise (Werksschließungen, Chipmangel), verbunden mit einem aktuellen Auftragsrückgang bedingt durch die anhaltende Pandemie, Kurzarbeit am Standort Wuppertal eingeführt. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Personen bzw. Unternehmen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beläuft sich für Abschlussprüfungsleistungen auf TEUR 63. Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften nach § 264b HGB Folgende Gesellschaften haben die Befreiung nach § 264b HGB in Anspruch genommen:
Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften nach § 264 III HGB Folgende Gesellschaften haben die Befreiung nach § 264 III HGB in Anspruch genommen:
Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021
Konzernkapitalflussrechnung 2021
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Saldo aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Konzerneigenkapitalspiegel zum 31.12.2021
Wuppertal, den 14.10.2022 André Bovenkamp, Geschäftsführer der Becker Verwaltungs GmbH Die Billigung des Konzernabschlusses der HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KG erfolgte am: 14.12.2022 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Unternehmen der HUEHOCO-GROUP bieten Zulieferern der Industrien für Erneuerbare Energien, Bauwesen, Automobil und Nahrungsmittel eine einzigartige Vielfalt an Leistungen und schnelle, kreative und wirtschaftliche Lösungen. Unsere Produktpalette reicht von der Kaltbandherstellung im Walzwerk bei HFP über die Lackentwicklung und Herstellung bei SIC, die Applikation im Coilcoating-Verfahren bei HUEHOCO, HFP, First American Resources, HUEHOCO CHINA und HUEHOCO do Brasil, die Bearbeitung des Bandes im Rollschneid- oder im Stanzverfahren in der ACP-Gruppe bis hin zu der Herstellung von Teilen im Stanz- oder Folgeverbund bei SIV. Mit unseren Produkten bedienen wir über 30 Branchen, von Erneuerbaren Energien, Medizin und Veterinär, Bauwesen, Nahrungsmittel bis hin zu Automobil und Elektronik. Circa 70 % unseres Umsatzes erzielen wir außerhalb Deutschlands. Wir produzieren in Deutschland, Frankreich, Kanada, USA, Brasilien, Mexiko und China an 15 Fertigungsstandorten und exportieren von dort aus in ca. 40 Länder. Wir produzieren immer umweltschonend und qualitätsbewusst; unser Wachstum erzielen wir durch gezieltes und nachhaltiges Einsetzen unserer Ressourcen. Alle Unternehmen sind zertifiziert nach den jeweils gültigen Standards der jeweiligen Industrien. Unsere Maßnahmen zum Schutz der Umwelt übertreffen dabei in vielen Punkten die gesetzlichen Vorschriften. 2. Forschung und Entwicklung Das wesentliche Ziel für Forschung und Entwicklung ist es, durch ständige Innovation, rationelle Fertigung sowie individuelle Problemlösungen die Firmengruppe zu einem unverzichtbaren Partner unserer Kunden zu machen. Dies verlangt konsequente und dauerhafte Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung in allen Segmenten unserer Produkte und Märkte. Die hierfür erforderlichen personellen und finanziellen Mittel werden bei allen Gesellschaften der Gruppe von der Geschäftsleitung zur Verfügung gestellt. Zur Weiterentwicklung und Optimierung von Beschichtungssystemen nutzen wir unsere Kapazitäten in Forschung und Entwicklung im zentralen Entwicklungslabor am Standort Wuppertal und an den jeweiligen Fertigungsstandorten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2021 verzeichnete die Weltwirtschaft im Zuge der sukzessiven Erholung von den Restriktionen der Covid-19-Pandemie ein positives Wachstum (+5,6 %), darunter war auch die weltweite Nachfrage nach Automobilen (+4,2 % gegenüber Vorjahr; Quelle: Geschäftsbericht 2021 der Volkswagen Group). Dementgegen ging die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa moderat (-2,0 %) und in Deutschland merklich (-10,1 %) zurück - trotz ohnehin schwacher Pandemie-geprägter Vorjahreswerte. Der deutsche Automobilmarkt fiel damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Hierfür waren einerseits in das Jahr 2020 (befristete Mehrwertsteuersenkung) vorgezogene Käufe verantwortlich. Nicht zuletzt spiegeln die Zahlen aber die verschlechterte Angebotssituation, insbesondere ausgelöst durch die weltweite Chip- bzw. Halbleiterversorgungskrise, wider. Insgesamt war die Lieferketten- und Logistiksituation in der Automobilindustrie im Berichtsjahr durchgängig angespannt. Beginnend mit der Suezkanal-Havarie im März 2021 kam es immer wieder zu Hafenüberlastungen und Lieferverzögerungen. In Westdeutschland verursachte darüber hinaus die Flutkatastrophe im Sommer massive Schäden - leider auch in Unternehmen der Zuliefererindustrie. 2. Geschäftsverlauf In 2021 hatten wir ein Umsatzwachstum um 23,9 % zu verzeichnen. Unter Berücksichtigung der verschlechterten Marge, unterproportionaler Kostensteigerungen und gesunkener Finanzierungs-kosten liegt das operative Ergebnis über den Erwartungen. Die Mitarbeiterzahl hat sich um 30 auf jetzt 874 (einschließlich Auszubildende) erhöht. Die Pro-Kopf-Leistung (ohne Auszubildende) erhöhte sich von TEUR 255 auf jetzt TEUR 321. 3. Lage a) Ertragslage In 2021 verzeichneten wir ein Umsatzwachstum um 23,9 % von TEUR 212.884 auf TEUR 263.703. Dies ist überwiegend auf das Umsatzwachstum im Inland (25,9 %) und in der übrigen EU (25,5 %) zurückzuführen. Der Umsatz im Nicht-EU-Ausland ist um 22,1 % gestiegen. Wir gingen bei unserer Planung für 2021 von einem Umsatzwachstum von 15 % aus. In Verbindung mit der Bestandserhöhung und den aktivierten Eigenleistungen hat sich die Gesamtleistung um 31,4 % erhöht. Durch die überproportionale Erhöhung des Material-aufwandes um 34,0 % stieg das Rohergebnis nur um 22,8 %. Der Personalaufwand ist um 11,1 % gestiegen. Ursache ist eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl um 3,6 % und die Steigerung der Kosten pro Mitarbeiter. Die Abschreibungen haben sich durch außerordentliche Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.697 bei gleichzeitiger Minderung der planmäßigen Abschreibungen um TEUR 485 um 32,9 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 4,7 % gesunken. Hauptursache hierfür ist die Reduzierung der Kursaufwendungen um TEUR 1.278. Das Finanzergebnis hat sich mit TEUR -1.999 gegenüber TEUR -2.490 in 2020 um TEUR 491 verbessert. Ursache hierfür sind insbesondere die gesunkenen Finanzierungskosten in den USA. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich mit TEUR 12.416 gegenüber TEUR 82 in 2020 zwar deutlich verbessert, aber wegen der außerordentlichen Abschreibungen geringer als bei dem gestiegenen Rohergebnis zu erwarten war. Die Ertragsteuerbelastung ergibt sich insbesondere aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung in den USA. Das Jahresergebnis fiel mit TEUR 9.224 deutlich besser aus als im Vorjahr mit TEUR -1.318. Hauptursache hierfür sind die deutlich verbesserten Ergebnisse von FARC, HUEHOCO GmbH und HFP GmbH. Das im vorjährigen Lagebericht prognostizierte Ergebnis konnte übertroffen werden. b) Finanzlage Der Cash Flow i. e. S. erhöhte sich auf TEUR 20.764 (Vorjahr: TEUR 5.296) und liegt mit 7,9 % (Vorjahr: 2,5 %) vom Umsatz auf einem Niveau, das weitere Finanzierungen von Investitionen erlaubt. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verminderte sich deutlich auf TEUR -3.321 (Vorjahr: TEUR 17.580). Hier hat die Veränderung des Working Capital die Erhöhung des Cash Flow i. e. S. überkompensiert. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -3.609 (Vorjahr: TEUR -2.518). Die Netto-Investitionen betragen das 0,6-fache (Vorjahr: 0,4-fache) der planmäßigen Abschreibungen. Nach mehreren Jahren mit Großinvestitionen ist hier in den letzten 3 Jahren eine Beruhigung eingetreten. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 1.325 (Vorjahr: TEUR -13.395). Dabei beträgt die Netto-Kreditaufnahme/-Kredittilgung (-) TEUR 2.597 (Vorjahr: TEUR -11.648). Nach Jahren intensiver Kreditrückführung war die Nettokreditaufnahme zur Finanzierung des deutlich gestiegenen Working Capital notwendig. Der Finanzmittelfonds verminderte sich auf TEUR 7.358 (Vorjahr: TEUR 10.783). Das Anlagevermögen ist mittel- bis langfristig finanziert. c) Vermögenslage Das wirtschaftliche Eigenkapital (d. h. das bilanzielle Eigenkapital einschl. der Gesellschafterdarlehen) ist in 2021 gestiegen (TEUR 13.803) und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 80.942 (Vorjahr: TEUR 67.139). Dies ist im Wesentlichen auf die positive Ergebnisentwicklung und die Entwicklung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. Bezogen auf die Bilanzsumme entspricht das einem Anteil von 45,8 % (Vorjahr: 45,7 %), womit das im Vorjahr erfreulich hohe Niveau noch leicht gesteigert werden konnte. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 30.057 erhöht. Dies wurde im Wesentlichen durch die Erhöhung der Vorräte um TEUR 27.114 und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 8.848 einerseits sowie die entsprechende Nettokreditaufnahme (TEUR 2.597) und Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 8.567) andererseits verursacht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das EBITDA hat sich aufgrund des Umsatzwachstums und der Bestandserhöhung um TEUR 14.093 auf TEUR 22.925 (Vorjahr: TEUR 8.832) erhöht. Das EBIT verbesserte sich unter der Berücksichtigung der gestiegenen Abschreibungen nur um TEUR 11.887 auf TEUR 14.006 (Vorjahr: TEUR 2.119). Deshalb und wegen des verbesserten Finanzergebnisses erhöhte sich das EBT um TEUR 12.378 auf TEUR 12.007 (Vorjahr: TEUR -371). 5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Kennzahlen nutzen wir auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Beurteilung der Entwicklung unseres Unternehmens. So werden Liefertreue, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterfluktuation, die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Umweltaspekte wie Energieverbrauch und die Reduzierung von CO 2-Ausstoß bei der Gesamtbeurteilung berücksichtigt. III. Prognosebericht Aufgrund der bisher vorliegenden Zahlen für die ersten drei Quartale 2022 ergibt sich ein Ergebnis nach Ertragsteuern von Mio. EUR 8 (Plan 7 Mio. EUR). Aufgrund der aktuellen Krisensituation ist die Einschätzung des IV. Quartales schwierig. Sehr wahrscheinlich werden wir doch eher auf Planniveau enden. In 2022 erwarten wir ein Umsatzwachstum von 25 %. Unter Berücksichtigung einer gesunkenen Marge und stabiler Finanzierungskosten liegt das voraussichtliche operative Ergebnis leicht unter Vorjahresniveau. Zur Erreichung des für 2022 geplanten Ergebnisses werden wir weiterhin strikt darauf achten, dass in allen Bereichen eine konsequente Ausgabendisziplin betrieben wird. Darüber hinaus werden von uns stetig Maßnahmen ergriffen, die für eine weitere Optimierung unserer Prozesse sorgen. Das voraussichtliche EBITDA 2022 unterschreitet mit Mio. EUR 21 den Wert für 2021 um Mio. EUR 2. Aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibungen in 2021 ist das erwartete EBIT mit Mio. EUR 14 aber auf Vorjahresniveau. Das erwartete EBT in Höhe von Mio. EUR 12 liegt ebenfalls auf Vorjahresniveau. Durch den Krieg in der Ukraine und die andauernde Corona-Pandemie wurde die Geschäfts-entwicklung des Konzerns bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses bereits beeinflusst. Die Auswirkungen waren in 2022 aber bisher geringer als geplant. Für das 4. Quartal wird mit stärkeren Auswirkungen gerechnet. Das gesamte Ausmaß der negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung unserer Kunden und des Konzerns wird abhängig von Dauer und Schwere der Krisen sein. Daher ist ein Ende der Auswirkungen und eine damit verbundene Erholung der Märkte noch nicht abzusehen. Wir gehen von weiteren starken Beeinträchtigungen eines normalen Geschäftsprozesses bis weit in das Jahr 2023 aus. IV. Chancen- und Risikobericht Durch den Krieg in der Ukraine, die anhaltende Corona-Krise und die damit verbundene allgemeine wirtschaftliche Abschwächung weltweit ergeben sich auch für unsere Märkte Risiken. Für unsere Produkte sehen wir aber weiterhin zukünftig gute Absatzmöglichkeiten in allen Bereichen und rechnen damit, an der zukünftigen Stabilisierung der Märkte zu partizipieren. Bis zur Erholung der wirtschaftlichen Lage unserer Kunden und der damit verbundenen Erholung unseres Auftragsbestandes rechnen wir mit deutlichen Umsatz- und Ergebnisbeeinträchtigungen. Auf der Materialbeschaffungsseite greifen wir auf Partner zurück, mit denen wir bereits über viele Jahre erfolgreich zusammenarbeiten. Andererseits würde jedoch auch ein Wechsel unserer Rohstofflieferanten kein signifikantes Problem darstellen; eine entsprechende Materialverfügbarkeit wäre auch im Falle eines Wechsels jederzeit sichergestellt, da wir im Bereich Einkauf immer wieder Alternativ-Lieferanten qualifizieren. Um im Bedarfsfall schnell erforderliche Entscheidungen und betriebliche Veränderungen herbeiführen zu können, wurde zur Überwachung unserer betrieblichen Abläufe auf allen Ebenen ein angemessenes Berichtswesen installiert. Dieses wird zukünftig weiter ausgebaut. Unsere bereits seit längerem begonnene Internationalisierung wird weiterhin kontinuierlich fortgeführt. Die von uns bereits erkannten Chancen der neuen Märkte werden zunehmend auch von unseren Mitbewerbern wahrgenommen. Die hierdurch auftretende Konkurrenzsituation reduziert allerdings die Margen. Um den technologischen Vorsprung aufrecht zu erhalten, arbeiten wir unverändert an neuen Fertigungsprozessen und Projekten, nicht zuletzt auch, um das bislang bestehende Übergewicht unserer Produkte für den Automotive-Sektor weiter abzumildern. So wurden bereits in anderen Sparten vielversprechende neue Produkte im Markt platziert, von denen wir uns zukünftig ein entsprechendes Wachstum versprechen. Außerdem schaffen wir durch die weltweiten Standorte die Nähe zum Kunden sowie einen soliden Ausgleich bei eventuellen lokalen konjunkturellen Schwankungen. Die Gesamtbewertung des Risikos aus dem Ukraine-Krieg und der Corona-Pandemie ist derzeit nicht quantifizierbar und hängt von der weiteren Entwicklung ab, die wir intensiv beobachten. Die Risiken von aktuellem Chip-Mangel und der Vormaterialverknappung und der damit verbundenen Materialpreissteigerungen für die Geschäftsentwicklung lassen sich in Dauer und Stärke nur schwer einschätzen.
Wuppertal, den 20. Oktober 2022 André Bovenkamp Geschäftsführer der Becker Verwaltungs GmbH Bestätigungsvermerk der unabhängigen AbschlussprüferAn die HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KG Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Wir haben den Konzernabschluss der HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KG, Wuppertal, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HUEHOCO GROUP Holding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der erwähnten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Entgegen § 314 Abs.1 Nr. 6a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin des Mutterunternehmens nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lüdenscheid, den 15.11.2022 Dr. Andrea Prinz, Wirtschaftsprüferin Dr. Klaus Prinz, Wirtschaftsprüfer |
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