Beteiligungsgesellschaften
Lord Germany GmbH
Ottostraße 28, 41836 Hückelhoven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Herbert Heinrich Artz seit 28.8.2017 | Prokura |
Dirk Lukas Dr. Schröder seit 30.5.2016 | Geschäftsführer |
Kai-Uwe Conrad seit 9.7.2015 | Prokura |
Katja Dr. Gawlik seit 9.7.2015 | Prokura |
Albert Achen seit 17.11.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Parker Hannifin EMEA Sàrl | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lord Germany GmbHHückelhovenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 30.06.2020Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lord Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lord Germany GmbH, Hückelhoven - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lord Germany GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest-stellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 31. Juli 2025 EY GmbH & Co. KG Senghaas, Wirtschaftsprüfer Ulrich, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. Juni 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr 2020
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2020Allgemeine Hinweise Die LORD Germany GmbH hat ihren Sitz in der Ottostraße 28 in 41836 Hückelhoven und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach (HRB 9011). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist nach § 290 i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, da die Tochtergesellschaft Lord Germany Feinchemie GmbH, Leuna, von untergeordneter Bedeutung ist. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (linear) vermindert. Für den Firmenwert aus dem Zukauf des Henkelgeschäftes wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, welche auf einer Produktions- und Vertriebsanalyse basiert, die im Zusammenhang mit dem entgeltlichen Erwerb im Jahre 2006 durchgeführt wurde. Für den Firmenwert, welcher aus der Verschmelzung mit der pAr Verwaltungsgesellschaft mbH und der nachfolgenden Anwachsung der Vermögensgegenstände und Schulden der pAr Oberflächenchemie GmbH & Co. KG resultiert, wurde hingegen eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, welche auf einer Analyse des Geschäftes aus dem Jahre 1998 basiert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die der Abschreibungsberechnung zugrunde liegenden Nutzungsdauern sind wie folgt:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird der steuerliche Sammelposten aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Der Ansatz der Vorräte erfolgt zunächst unter Berücksichtigung von Standardkosten. Die Anpassung der Sollkosten an die Ist-Kosten erfolgt am Ende eines jeden Monats. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode („Projected Unit CreditMethod“) unter Verwendung der "Richttafeln 2018G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 2,51% (VJ: 2,71%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden wie im Vorjahr mit 3,00 % und Rentensteigerungen einheitlich mit 2,00 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde nicht berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet und saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung des aktiven latenten Steuerüberhangs aus dem bestehenden körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvortrags unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Wahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Geschäfts- oder Firmenwerte Die in der Bilanz aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren einerseits aus der Übernahme des Haftmittelgeschäftes von Henkel sowie andererseits aus der Verschmelzung der Lord pAr Verwaltungsgesellschaft mbH auf die Lord pAr Holding GmbH (jetzt firmierend unter Lord Germany GmbH) und der daraus folgenden Anwachsung des Vermögens und der Schulden der pAr Oberflächenchemie GmbH & Co. KG. Der aus letzterer Transaktion resultierende Geschäfts- oder Firmenwert ergab sich nach Aufstockung der Mehrwerte bei den Grundstücken und Bauten sowie der technischen Anlagen und Maschinen. Anteile an Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich ausschließlich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten Die Gesellschaft ist in den „Parker-Cash-Pool“ eingebunden. Da es sich hierbei um eine reine Intercompany-Verbindlichkeit handelt, wird der Saldo bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Saldo zum Ende des Berichtsjahres beträgt TEUR 13.460 zu Lasten der Gesellschaft. Kapitalanteile Das Stammkapital beträgt unverändert DM 50.000,00 (umgerechnet EUR 25.564,59) und ist voll eingezahlt. Seit dem 23. Juni 2022 ist die Parker Hannifin Holding GmbH, Bielefeld, Deutschland, Alleingesellschafterin, zuvor hielt diese Funktion die Lord Europe B.V., Amsterdam, Niederlande. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage von TEUR 35.917 resultiert im Wesentlichen aus einer im Geschäftsjahr 2006 im Zusammenhang mit der Übernahme des Henkel-Geschäftes geleisteten Einlage. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt TEUR 288 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiterboni TEUR 497, Kundenboni TEUR 525, ausstehende Rechnungen TEUR 532 sowie für die Kosten des Jahresabschlusses TEUR 55 gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten des Unternehmens werden im folgenden Verbindlichkeiten-Spiegel entsprechend aufgeführt. Verbindlichkeiten-Spiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 31.300 (Vj. TEUR 31.300) verzinste Darlehensverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind wie folgt dargestellt: Art des Geschäftes (in TEUR)
Hinsichtlich der zu den Kreditverträgen angefallenen Zinserträgen und Zinsaufwendungen verweisen wir auf die Angaben im Bereich der Erläuterungen bezüglich der Gewinn- und Verlustrechnung. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die außerbilanziellen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind wie folgt dargestellt:
In Höhe von TEUR 3.303 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon keine gegenüber verbundenen Unternehmen) aus Miet- und Leasingverträgen, die zwischen 2021 und 2026 enden. Hinsichtlich der Miet- und Leasingverträge besteht theoretisch das Risiko, dass die gemieteten Gegenstände nicht über die volle vertragliche Laufzeit genutzt werden können. Darüber hinaus besteht für die Mitarbeiter der Lord Germany GmbH die Möglichkeit, an einer betrieblichen Altersversorgung teilzunehmen. Der Arbeitnehmer sowie Lord zahlen jeweils einen bestimmten Prozentsatz des Gehalts zum Aufbau einer Rente in den Versorgungsplan („Second Heissmann e-Trust e.V.“) ein. Der Second Heissmann e-Trust e.V. hat die Pensionszusagen wiederum rückversichert. Im Insolvenzfall besteht jedoch eine Durchgriffshaftung auf die Lord Germany GmbH. Ende 2020 waren 46 Mitarbeiter dieser betrieblichen Altersversorgung beigetreten. Der jährlich von der Gesellschaft zu entrichtende Beitrag beträgt ca. TEUR 43. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Aktivierte Eigenleistungen Im Geschäftsjahr 2020 wurden hier auch, wie im Vorjahr, Eigenleistungen aktiviert, die hier im Zusammenhang mit dem neu geschaffenen Produktionswerk „HUC3“ stehen, in Höhe von TEUR 59 (TEUR 173). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Auflösungen von Rückstellung i.H.v. TEUR 61 (Vj. TEUR 361). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen im Berichtsjahr TEUR 30 (Vj. TEUR 72). Personalaufwand Der Personalaufwand im Berichtsjahr beläuft sich auf TEUR 4.872 (Vj. TEUR 10.209). Auf Grundlage eines versicherungsmathemathischen Gutachtens erfolgte eine Anpassung der Pensionsrückstellungen. Die daraus resultierende Auflösung ist in den Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung i.H.v. TEUR 70 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Konzernumlagen TEUR 5.211 (Vj. TEUR 12.179), Ausgangsfrachten TEUR 927 (Vj. TEUR 1.979), Rechts- und Beratungskosten TEUR 1.112 (Vj. TEUR 958), Instandhaltungen TEUR 494 (Vj. TEUR 1.124), Miet- und Leasingaufwendungen TEUR 397 (Vj. TEUR 758), Betriebskosten (Strom, Gas) TEUR 373 (Vj. TEUR 588), Reisekosten TEUR 64 (Vj. TEUR 437) etc. Die Aufwendungen für Währungsumrechnung betrugen im Berichtsjahr TEUR 148 (Vj. TEUR 90). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen im Berichtsjahr belaufen sich auf TEUR 387 (Vj. TEUR 840). Hiervon entfallen auf verbundene Unternehmen TEUR 259, im Vorjahr waren es TEUR 514 auf verbundene Unternehmen (davon auf Gesellschafter TEUR 470). Der Aufwand aus der Aufzinsung beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 106 (Vj. TEUR 250). Es fielen Zinsaufwendungen aus Steuernachzahlungen i.H.v. TEUR 82 (Vj. TEUR 64) an. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Die ernannten Geschäftsführer werden im Rahmen der Overhead - Umlage auf Basis des prozentualen Umsatzes an LORD Germany GmbH weiter berechnet. Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl verteilte sich im Geschäftsjahr 2020 auf die folgenden Bereiche:
Im Vorjahr waren im Durchschnitt 130 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt. Seit 2018 bietet die LORD Germany GmbH auch Ausbildungsplätze an. Aktuell werden sechs Auszubildende im gewerblich/technischen Bereich beschäftigt, diese sind in den obigen Zahlen nicht enthalten. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für:
Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2020 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernzugehörigkeit Unsere Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Lord Europe B.V., Amsterdam/ Niederlande, an der die Lord Corporation, Cary, N.C., USA, zu 100 % beteiligt ist. Zum 29. Oktober 2019 wurde die Lord Corporation and die Parker Hannifin Corporation, Cleveland, Ohio, USA verkauft. Alleingesellschafterin ist seit dem 23.06.2022 die Parker Hannifin Holding GmbH, Bielefeld, Deutschland. Die Parker Hannifin Holding GmbH stellt keinen Konzernabschluss auf, weshalb die Parker-Hannifin Corporation den Abschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen der Gruppe aufstellt, der unter Berücksichtigung der in den USA geltenden Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt wird, und am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist. Um die Gesellschaft an das Wirtschaftsjahr des neuen Endeigentümers anzupassen, wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 eingesetzt (Gesellschafterbeschluss am 21. April 2020, die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 27. April 2020). Nachtragsbericht - Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der Spannungen in Osteuropa Die Pandemie sowie die Spannungen in Osteuropa können negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in den Folgejahren haben. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Lagebericht, welche innerhalb des Prognoseberichts und Chancen- und Risikoberichts dargestellt sind. Die Verschmelzung mit der LORD Germany Feinchemie GmbH erfolgte im März 2025.
Hückelhoven, 29. Juli 2025 LORD Germany GmbH Dirk Lukas Schröder Entwicklung des AnlagevermögensLord Germany GmbH, Hückelhoven
LAGEBERICHT für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 30.06.2020LORD Germany GmbHin HückelhovenI. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Gegenstand der LORD Germany GmbH ist die Herstellung, Entwicklung und Vertrieb von Haftmitteln und Klebstoffen sowie Beschichtungsmittel. Die Firma ist nach folgenden Regelwerken zertifiziert: Qualitätsmanagement TS 16949 und ISO 9001, Umweltmanagement ISO 14001 und Arbeitsschutzmanagement nach BS OHSAS 18001. Der LORD-Kundenkreis besteht aus einer Vielzahl von europäischen Herstellern aus verschiedenen Zweigen der Automobilzulieferindustrie, Elektro- sowie Öl-, Gas- und sonstiger Industrie. Eine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden besteht jedoch nicht. Die Beschaffung der für die Produktion notwendigsten Rohstoffe ist langfristig über Verträge abgesichert. Volatile Rohstoffpreise werden bei strategisch wichtigen Rohstoffen durch Formelverträge gesichert. Zusätzlich werden bei günstiger Preisstellung Mengen über den SPOT-Markt abgedeckt. Auf der Einkaufsseite bestehen Beziehungen zu einer Vielzahl gleichwertiger Lieferanten mit äquivalenten Rohstoffen. Des Weiteren werden hierzu zusätzliche Lieferanten befragt und Qualitäten geprüft und getestet. Die Gesellschaft pflegt ein langjähriges globales Netzwerk zu Lieferanten. Um die Gesellschaft an das Wirtschaftsjahr des neuen Eigentümers anzupassen, wurde ein sechsmonatiges Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 eingesetzt, über dies hier berichtet wird (siehe auch Abschnitt „Ertragslage und voraussichtliche Entwicklung“). Im Rumpfgeschäftsjahr 2020 hat die LORD Germany GmbH einen Verlust von EUR3,9 Mio. hinnehmen müssen, was eine Verbesserung des Ergebnisses von EUR 5,2 Mio. verglichen zum Vorjahr (Verlust EUR 9,2 Mio.) ist. Dabei sanken die Umsätze um EUR 43,1 Mio. auf EUR 35,2 Mio. Dieser Rückgang um 55,1 % ist vor allem geprägt durch das nur sechsmonatige Rumpfgeschäftsjahr. Gegenüber einem gemittelten Umsatz auf 12 Monate (EUR 70,4 Mio.) für das Kalenderjahr 2020 bedeutet das einen Rückgang von ca. 10,1 % verglichen zum Vorjahr (EUR 78,3 Mio.). Der Rohgewinn I (Gesamtleistung ./. Materialeinsatz) fiel im Berichtsjahr um EUR 21,3 Mio. auf EUR 14,8 Mio. Im Verhältnis zur Gesamtleistung sank der Rohgewinn dabei aber nur um 4,1% von 46,6% auf 42,5%. Der Personalaufwand lag mit EUR 4,9 Mio. leicht unter dem Vorjahresniveau, hochgerechnet auf ein volles Jahr (Aufwand 2019 = EUR 10,2 Mio.). Die Abschreibungsaufwendungen, die im Wesentlichen die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert widerspiegeln, liegen mit EUR 4,2 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (Aufwand 2019 = EUR 8,4 Mio). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um EUR 11,2 Mio. auf EUR 9,6 Mio. im Jahr 2020. Hauptgründe hierfür sind gesunkene Vertriebskosten im laufenden Jahr und geringere Aufwendungen für Ausgangsfrachten. Im Vergleich zu den gemittelten betrieblichen Aufwendungen 2019 ist der Rückgang bei ca. 8% im Rumpfgeschäftsjahr 2020. Die Liquidität 2ten Grades (flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen, abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten) sank im Geschäftsjahr deutlich von EUR -2,6 Mio. auf jetzt EUR -10,7 Mio. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von EUR 8,1 Mio., hauptsächlich begründet durch hohe Mittel-Entnahmen aus dem Intercompany-Cash- Pool für den Bau des neuen Werkes „HUC3“. Das Anlagevermögen ist zu 2,7 % (Vorjahr: 14,9 %) durch Eigenkapital gedeckt. Dieser Rückgang ist auf den diesjährigen Verlust bei gleichzeitig gestiegenem Anlagevermögen (+11,3 % im Vergleich zu 2019) zurückzuführen. Das Anlagevermögen ist trotz der konstant hohen Abschreibungen auf gehaltene und erworbene Kapitalanlagen (Abschreibung Firmenwert EUR 2,9 Mio. - Abschreibung für 6 Monate) um EUR 3,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Die Investitionen beliefen sich auf EUR 8,0 Mio., der größte Anteil hiervon wurde in das neue Produktionswerk „HUC3“ in Hückelhoven investiert, welches im Rumpf-geschäftsjahr fertiggestellt wurde. Die Abschreibungen bei den Sachanlagen betrugen EUR 1,3 Mio. Anlagenabgänge sind nicht verzeichnet. Die Finanzierung des Unternehmens wurde durch ein innerhalb der Gruppe gewährtes Darlehen unterstützt. Im Rahmen des Übergangs zum neuen Geschäftsmodell wurde das Darlehen zum 01.07.2022 auf die Parker Hannifin GmbH übertragen. Durch die Integration in das Cash-Pooling-System der Parker Gruppe ist die Lord Germany GmbH kontinuierlich mit ausreichender Liquidität ausgestattet. Aufgrund des negativen Jahresergebnisses sank die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft von 8,7% auf 1,7% im Berichtsjahr. Die Anzahl der Mitarbeiter (127 Personen) liegt wieder auf dem Niveau von 2018. Während im Geschäftsjahr 2019, aufgrund der Bestrebungen zur Einführung neuer Produkte und der Vorbereitung des Produktionsstarts im neuen Werk HUC 3, die Miarbeiterzahl planmäßig leicht erhöht worden war. Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft trotz des Bilanzverlustes als zufriedenstellend beurteilt werden. Die Ergebnisse des Rumpfgeschäftsjahres 2020 (01.01.2020 bis 30.06.2020) sind durch die folgenden Themen beeinflusst - Umsatzrückgang um ca. 10,1 % (projiziert auf ein volles Jahr) bei gleichzeitig um ca. 3,0 % gesunkenen Materialeinsatzkosten (gegenüber den gemittelten Materialeinsatzkosten 2019.) Ertragslage und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Dieser Lagebericht sowie die Bestandteile des Jahresabschlusses enthalten Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der LORD Germany GmbH beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Eine verlässliche Prognose kann aus heutiger Sicht aufgrund von Ungewissheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen, regulatorischen, technischen und wettbewerbsbezogenen Entwicklung jedoch nicht abgegeben werden. Die Eigentümer der LORD Corporation, Cary, North Carolina, USA haben im Jahr 2019 einem Verkauf der LORD Corporation an die Parker Hannifin Corporation, Cleveland, Ohio, USA, zugestimmt. Dieser Verkaufsprozess wurde am 29. Oktober 2019 abgeschlossen, nachdem weltweit alle entsprechenden Genehmigungen vorlagen. Um die Gesellschaft an das Wirtschaftsjahr des neuen Eigentümers anzupassen, wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 eingesetzt (Gesellschafterbeschluss am 21. April 2020, die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 27. April 2020). Die Umsatzerlöse im laufenden Jahr fielen um EUR 43,1 Mio. auf EUR 35,2 Mio. im Vergleich zu Vorjahr - dies beruht im Wesentlichen darauf, dass 2020 ein Rumpfgeschäftsjahr von 6 Monaten ist. Gegenüber den gemittelten Werten 2019 liegt der absolute Rückgang der Umsatzerlöse bei EUR 4,0 Mio. Dabei sanken die Materialaufwendungen um EUR 21,3 Mio. auf EUR 20,1 Mio. in diesem Zeitraum, wobei sich die Materialeinsatzquote auf 57,0 % (Vorjahr: 52,2%) im Rumpfgeschäftsjahr erhöhte. Der geringere Umsatz und die gestiegenen Materialeinsatzquote führten auch im Rumpfgeschäftsjahr zu einem Verlust in Höhe von EUR 3,9 Mio. (Vorjahr: EUR 9,2 Mio.). Im Wirtschaftsjahr 2021 (Juli 2020 bis Juni 2021) erzielten wir einen Umsatz von EUR 120,6 Mio. bei einem voraussichtlichen Verlust von EUR 0,6 Mio. Für das Wirtschaftsjahr 2022 (Juli 2021 bis Juni 2022) erzielten wir einen Umsatz von EUR 120,7 Mio. bei einem voraussichtlichen Ergebnis von EUR 2,5 Mio. In diesem Zusammenhang hat die Lord Germany GmbH beschlossen, ihr Geschäft ab dem 1. Juli 2022 im Rahmen von Betriebsverpachtungsverträgen, die von allen beteiligten Parteien unterzeichnet wurden, an die Parker Hannifin Manufacturing Germany GmbH & Co. KG sowie die Parker Hannifin GmbH zu verpachten. Die Gesellschaft wird unter diesem neuen Betriebsmodell bis auf Weiteres tätig sein. In Anbetracht dessen erwarten wir für das Wirtschaftsjahr 2023 (Juli 2022 bis Juni 2023) einen Umsatz von rund EUR 25 Mio. bei einem voraussichtlichen Gewinn von ca. EUR 4 Mio. Für das Wirtschaftsjahr 2024 (Juli 2023 bis Juni 2024) erwarten wir einen Umsatz von rund EUR 3 Mio. bei einem voraussichtlichen Gewinn von ca. EUR 0,5 Mio. Aufgrund der Verschmelzung der Lord Germany Feinchemie GmbH mit der Lord Germany GmbH im Wirtschaftsjahr 2025 (Juli 2024 bis Juni 2025) wird ein Umsatz von rund EUR 4,5 Mio. bei einem Gewinn von ca. EUR 1 Mio. erwartet. Für das Wirtschaftsjahr 2026 (Juli 2025 bis Juni 2026) erwarten wir ebenfalls einen Umsatz von rund EUR 4,5 Mio. mit einem Gewinn von ca. EUR 1,5 Mio. Das Unternehmen begann mit dem Bau einer zusätzlichen Produktionsstätte in Hückelhoven, abgekürzt "HUC3". Die Fabrik wurde im Frühjahr 2020 fertiggestellt. Die Produktion begann im September 2020 und konzentriert sich auf die Herstellung von Lösungen für das Wärmemanagement von Batterien für Elektrofahrzeuge. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklungen Konjunktur Wir erwarten für die Chemiebranche und die Gesamtkonjunktur langfristig keine ausgeprägten Risiken. Anhaltende gravierende Änderungen der Marktbedingungen und der Wettbewerbsverhältnisse sehen wir nicht. Beschaffungsmarkt Preise und Verfügbarkeit von Rohstoffen, Energie sowie Vor- und Zwischenprodukten stellen für LORD ein potentielles Risiko dar. Wir profitieren dabei von unserer zentralen, weltweit agierenden Einkaufsabteilung, um bei den zu beschaffenden Rohstoffen das Preisänderungs- und Verfügbarkeitsrisiko zu minimieren. Absatzmarkt Zyklische Nachfrageschwankungen unserer wichtigsten Abnehmerbranche, der Automobilindustrie, sowie der intensive Wettbewerb stellen ein operatives Risiko dar. Um frühzeitig neue Anwendungen und Märkte erschließen zu können streben wir eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden in der Automobilindustrie an. Fremdwährung Um das Wechselkursrisiko zu minimieren, insbesondere wenn wir unser Kundenportfolio nach Osten ausdehnen, behandeln wir den Großteil unseres Geschäfts in Euro, Pfund Sterling oder US-Dollar. Bonitäts- und Ausfallrisiken Ausfallrisiken für den Forderungsbestand reduzieren wir, indem wir die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwachen und entsprechende Kreditlimits im EDV-System hinterlegt haben. Mit diesem System war es uns möglich, den Forderungsausfall auf ein Minimum zu reduzieren. Sonstige wesentliche Risiken und Chancen Wir sehen die wesentlichen Risiken im Bereich der Versorgung mit Rohstoffen und zugekauften Zwischenprodukten. Diese Risiken umfassen sowohl die Preise als auch die Verfügbarkeit dieser Produkte. Andererseits sehen wir Möglichkeiten, durch die Implementierung und Umstrukturierung einiger Prozesse im Bereich Materialmanagement die Marge positiv zu beeinflussen. Zusätzlich erwarten wir gute Chancen zur Umsatzsteigerung, die wir durch die Erweiterung der Absatzmärkte mit unseren klassischen Produkten, sowie mit neuen Produktpaletten, vor allem in Verbindung mit der Elektrifizierung von Fahrzeugen und deren Batterietechnologien, verwirklichen wollen. Die Covid-19 Situation und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen hatten kurzfristig einen starken Einfluss auf Umsätze und Gewinn, mittelfristig gehen wir aber von einer Erholung aus. Unser Unternehmen hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, darunter Kurzarbeit, konsequentes Kostenmanagement durch Ausgabenkontrolle, die Einführung umfassender Hygienekonzepte sowie die Digitalisierung von Prozessen. Diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, den Geschäftsbetrieb auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen, die Lieferfähigkeit gegenüber unseren Kunden aufrechtzuerhalten und die wirtschaftlichen Folgen der Krise weitestgehend zu begrenzen. Aufgrund der anhaltenden Spannungen in den weltweiten Lieferströmen rechnen wir mit einem Anstieg der Kosten für unsere Rohstoffe und indirekten Kosten. Wir bewerten die Situation weiterhin und ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Risiken und Belastungen zu minimieren und das Rentabilitätsniveau unseres Unternehmens in Deutschland zu sichern. Zur Sicherung der Unternehmensliquidität verfügt der Parker-Hannifin-Konzern über ein weltweites Liquiditätsmanagement, in welche die Lord Germany GmbH integriert ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im Berichtszeitraum keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestanden haben.
Hückelhoven, 29. Juli 2025 LORD Germany GmbH Dirk Lukas Schröder |
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