R-Biopharm Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Diana Martens seit 3.4.2024 | Prokura |
Frank Dr. Vitzthum seit 10.11.2023 | Vorstandsmitglied |
Frank Thomas Dr. Apostel seit 13.10.2023 | Vorstandsmitglied |
Stephanie Kantwill seit 3.2.2023 | Prokura |
Carsten Ackermann seit 3.2.2023 | Prokura |
Ute Salzbrenner seit 14.10.2021 | Vorstandsmitglied |
Christian Dreher seit 13.9.2018 | Vorsitzender des Vorstands |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Aprimeo Diagnostics Verwaltungs-GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
BIOSERV Diagnostics GmbHAufgelöst | 100.00% |
Scil Diagnostics GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R-Biopharm AGPfungstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtWichtiger Hinweis Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen; Aussagen, die nicht auf historischen Tatsachen, sondern auf aktuellen Planungen, Annahmen und Schätzungen beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden. R-Biopharm AG übernimmt keine Verpflichtung, diese beim Auftreten neuer Informationen zu überarbeiten. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten. Wir möchten Sie diesbezüglich darauf hinweisen, dass eine Reihe von Faktoren die tatsächlichen Ergebnisse dahingehend beeinflussen können, dass diese von den prognostizierten wesentlich abweichen. Einige dieser Faktoren sind im Abschnitt Risikofaktoren und in weiteren Teilen dieses Lageberichts beschrieben. Im Folgenden wird unter "Berichtsjahr" das Geschäftsjahr 2014 verstanden, mit "Vorjahr" wird das Geschäftsjahr 2013 bezeichnet. Wirtschaftsbericht Unser Geschäft Wir entwerfen, entwickeln, produzieren und vermarkten ein breites Spektrum von diagnostischen Produkten in den Bereichen klinische Diagnostik, Lebensmittel- und Futtermittelanalytik sowie Enzymatik. Die klinischen Produkte werden von unseren Kunden in Laboren, Krankenhäusern und Arztpraxen eingesetzt. Die weiteren Produkte werden von Kunden aus der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie wie Betrieben der Landwirtschaft, lebensmittelproduzierenden oder lebensmittelverarbeitenden Betrieben und staatlichen Lebensmitteluntersuchungsämtern zur Überwachung und Kontrolle der Qualität von Lebens- und Futtermitteln verwendet. Unsere Fertigungsstätten befinden sich in Deutschland und bei unserer Tochtergesellschaft in Großbritannien. Wir verfügen über Vertriebsgesellschaften bzw. unselbständige eigene Vertriebsorganisationen in wichtigen Märkten wie Frankreich, Großbritannien, Italien, den USA, China, Argentinien, Spanien, Kanada, Dänemark, Australien, Indien und Brasilien. Darüber hinaus sind wir in fast hundert Ländern weltweit durch unabhängige Großhändler vertreten. Akquisitionsstrategie Wir planen die Fortsetzung der Evaluierung sich bietender strategischer Möglichkeiten zur Erweiterung und Ergänzung unseres Produktportfolios. Dies umfasst Unternehmensakquisitionen, strategische Partnerschaften, Investitionen und auch den Erwerb von materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen. Darstellung der Diagnostikindustrie und der Faktoren mit Einfluss auf unser Geschäft Der Umsatz mit klinischen diagnostischen Produkten zeichnet sich in wichtigen Absatzmärkten seit einigen Jahren durch Stagnation bzw. ein moderates Wachstum aus. In diesem Bereich sind weltweit restriktive Tendenzen festzustellen, welche in direktem Zusammenhang mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Gesundheits- und Sozialversicherungssysteme in verschiedenen Ländern stehen. Trotz bedeutender medizinischer Fortschritte nimmt der Bedarf an neuartigen Produkten im Bereich der Diagnose von Krankheiten weiter zu. Einer der Gründe dafür ist demographischer Natur - die Weltbevölkerung wächst und die Menschen werden zunehmend älter. Zusammen mit der höheren Lebenserwartung sehen wir uns mit einem Anstieg altersbedingter Krankheiten konfrontiert. Diese und weitere Krankheiten belasten jedoch die Gesundheitssysteme finanziell immer stärker. Ebenso sind heute viele Menschen besser über medizinische Fortschritte und verfügbare Behandlungen informiert. Mündige Patienten und ihre Organisationen beeinflussen so therapeutische und diagnostische Entscheidungen und erhöhen die Anforderungen an die verschiedenen nationalen Gesundheitssysteme. In der Folge hat auch der politische Druck zugenommen, Gesundheitskosten effizienter zu kontrollieren. Die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik ist seit Jahren ein Wachstumsmarkt. Wachstumstreiber sind vor allem neue gesetzliche Verordnungen bzw. Höchstmengen sowie der stark wachsende internationale Handel mit Lebensmitteln, der die analytischen Bedürfnisse sowie Zertifizierungen von Lebensmitteln vorantreibt. Der Umsatz im Inland betrug dabei im Berichtsjahr prozentual zum Gesamtumsatz 42 % (Vorjahr: 44 %). Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens Im Berichtsjahr konnten die Umsätze um 3,2 % gesteigert werden. Dieses Wachstum verteilt sich auf die klinische Diagnostik sowie die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik und geographisch auf verschiedene Regionen und Staaten. Die Struktur unserer operativ bedingten Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. Dies liegt an Gehaltssteigerungen und Neueinstellungen im Laufe des Geschäftsjahres. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 10,7 % gesunken. Die Umsatzrendite in Bezug auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 23,5 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (27,1 %) gesunken. Nach Abzug des Ertragsteueraufwands ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 12,2 Mio. Bei einem Umsatz von EUR 71,9 Mio. entspricht dies einer Umsatzrendite in Bezug auf den Jahresüberschuss von 16,9 % (Vorjahr: 21,3 %). Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Das immaterielle Anlagevermögen und die Sachanlagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht vermindert, was vor allem geringeren Sachinvestitionen geschuldet ist. Im Bereich der Finanzanlagen ist im Vergleich zum Vorjahr kaum eine Änderung festzustellen. Des Weiteren hat sich die Vermögenslage unserer Gesellschaft mit Ausnahme der Flüssigen Mittel wenig verändert. Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote stieg im Berichtsjahr auf 85,7 % (Vorjahr: 79,7 %) und liegt damit weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Das Fremdkapital gliedert sich in lang-, mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Bei den Rückstellungen stellen die Rückstellungen für Tantiemen, Provisionen und Prämien sowie Lizenzen die größten Posten dar. Insgesamt hat sich im Vergleich zum Vorjahr das in Anspruch genommene Fremdkapital vermindert. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betragen zum Stichtag 2,2 % (Vorjahr: 1,8 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Der Großteil unsere Verbindlichkeiten hat eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei langfristigen Anlagen bestehen keine Risiken durch mangelnde fristenkongruente Finanzierung. Unsere Liquidität ist, wie in den Vorjahren, als komfortabel zu beschreiben. Unser Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit reicht zur Finanzierung aller wesentlichen Investitionen aus. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Für die Zukunft sehen wir unverändert gute Wachstumschancen für die Gesellschaft durch die Entwicklung neuer innovativer Produkte, eine immer noch mögliche geographische Expansion und eine intensivere Penetrierung bereits bestehende Märkte. Dies gilt nach unserer Einschätzung und Überzeugung sowohl für die klinische Diagnostik als auch für die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Wir sind in einem Nischenmarkt tätig, in dem sehr viele Unternehmen, teilweise jeweils nur mit kleinen Einheiten, als Wettbewerber auftreten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Risiken und Chancen Vorbemerkung Die R-Biopharm ist seit vielen Jahren auf Märkten tätig, die sich in der Vergangenheit durch nachhaltiges Wachstum ausgezeichnet haben. Den Chancen auf diesen Märkten stehen jedoch - wie in jeder Branche - auch Risiken gegenüber. Risikomanagement bei R-Biopharm Aus Sicht des Vorstandes von R-Biopharm ist eine frühzeitige Reaktion auf die sich verändernden Marktbedingungen dringend erforderlich. Wir haben deshalb ein unternehmensweites Risiko- und Chancenmanagementsystem installiert, das uns in die Lage versetzt, die sich aus dem Markt heraus ergebenden Chancen und Risiken zu identifizieren und zu antizipieren. Der alle Unternehmensbereiche umfassende Ansatz und die zugehörige Berichterstattung als zentrales Element des Risiko- und Chancenmanagementsystems geben der Unternehmensleitung die Möglichkeit, schnell und effektiv zu handeln. Unser Risikomanagementsystem ist in einem Risikomanagementhandbuch dokumentiert und den Mitarbeitern zugänglich. Das Risikomanagementsystem basiert auf individuellen Betrachtungen, unterstützt durch Managementprozesse, und ist in unsere Kernaktivitäten integriert. Unser Risikomanagementsystem umfasst sämtliche Unternehmensbereiche, also Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb, Finanzen und den Verwaltungsbereich. Gesamtwirtschaftliche Risiken Durch Veränderungen in einigen geographischen Teilen der Welt, in denen wir aktiv sind, könnten Risiken entstehen. Über die Hälfte unseres Umsatzes wird im Export erzielt. Es könnten daher Risiken entstehen, die sich daraus ergeben, dass wirtschaftliche und geopolitische Risiken Auswirkungen auf regionale Märkte haben, länderspezifische Gesetze und Regelungen den Investitionsrahmen und die Möglichkeiten, freien Handel zu betreiben, beeinflussen und unterschiedliche Praktiken bei der Auslegung von steuerlichen, juristischen oder administrativen Regeln die Ausübung unternehmerischer Tätigkeiten eingrenzen. Substanzielle Veränderungen in dem jeweiligen Umfeld könnten negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Die breite Diversifikation unserer Produktpalette und eine Streuung der Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten sind jedoch ein wirksames Mittel gegen die Auswirkungen solcher Risiken. Die medizinische Diagnostik sowie die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik sind von den Konjunkturschwankungen weniger betroffen als andere Branchen. Wir gehen derzeit davon aus, dass unsere Geschäftsbedingungen von den sich möglicherweise in verschiedenen Ländern verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2015 kaum beeinflusst werden. Die Refinanzierungsmöglichkeiten von R-Biopharm sind, wie in den Vorjahren, komfortabel. Branchen- und unternehmensspezifische Risiken Im Geschäftsbereich "Klinische Diagnostik" und im Bereich "Lebensmittel- und Futtermittelanalytik" ist der weltweit bestehende Preiswettbewerb weiterhin das bedeutendste Risiko. Im Bereich "Enzymatik" besteht unverändert die Gefahr der Substitution unserer Produkte durch innovativere Technologien und Lösungen. Gegen Produktrisiken haben wir ein Netz von Qualitätskontrollen eingezogen, in das auch die wichtigsten Lieferanten einbezogen sind. Die R-Biopharm AG und die meisten Tochtergesellschaften sind nach den Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) und ISO 13485 (Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte) zertifiziert. Wir schützen uns mit Versicherungen bestmöglich gegen Auswirkungen von Haftungsrisiken oder Schadensfällen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Steuerliche und wettbewerbsrechtliche Regelungen können ebenfalls Unternehmensrisiken beinhalten. Die Gesellschaft lässt sich deshalb regelmäßig umfassend von internen und externen Fachleuten beraten. Fremdwährungsmanagement Der weitaus überwiegende Teil unserer Umsatzerlöse entsteht originär in Euro. Fremdwährungsumsätze werden zum überwiegenden Teil in US-Dollar erzielt. Management des Zinsrisikos Soweit Zinsrisikopositionen bestehen, resultieren sie hauptsächlich aus Geldanlageinstrumenten und Kreditaufnahmen. Materialpreisrisiken Wir sind auf Grund unserer Abhängigkeit von verschiedenen Materialen Preisrisiken ausgesetzt. Wir versuchen diese Risiken durch unsere Einkaufsstrategien und durch Einsatz geeigneter Instrumente zu minimieren. Saisonabhängigkeit Das umsatzstärkste Quartal ist erfahrungsgemäß das vierte Quartal des Geschäftsjahres aufgrund der weltweiten Erntehöhepunkte im Bereich der Land- und Weinwirtschaft, z.B. in Europa und Nordamerika. Die umsatzschwächsten Monate liegen traditionell in den Sommermonaten mit Schulferien in unseren wichtigsten Absatzmärkten. Produktlebenszyklen Diagnostische Produkte unterliegen einem Zyklus aus Entwicklung, Up-Scaling, Evaluierung bis hin zur Serienfertigung, der sich im Regelfall über mehr als ein Jahr hinzieht. Wegen der Länge dieses Zyklus kann es zu signifikanten zeitlichen Verzögerungen zwischen den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Marketingaktivitäten und Vorratsinvestitionen und der Einnahme der entsprechenden Erlöse kommen. Finanzierungsrisiken Alle Produzenten von Diagnostika müssen Kapitalbeträge für den Bau, die Erweiterung, die Modernisierung und die Instandhaltung ihrer Anlagen einsetzen. Darüber hinaus müssen erhebliche finanzielle Mittel für die Forschung und Entwicklung aufgewendet werden. Der Finanzmittelbedarf soll aus Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, der Inanspruchnahme von Kreditlinien, Fördermitteln der öffentlichen Hand oder an Eigenkapital gebundenen Instrumenten gedeckt werden. Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen von Forschung und Entwicklung und der Fertigung werden weiterhin aktiv genutzt, um den Finanzierungsbedarf zu reduzieren. Rechtliches Risiko Wie auch bei anderen produzierenden Unternehmen des Diagnostikbereichs ist nicht auszuschließen, dass behauptet wird, das Unternehmen habe gewerbliche Schutzrechte verletzt, fehlerhafte Produkte geliefert oder Umweltschutzauflagen nicht eingehalten oder andere gesetzliche Pflichten verletzt. Ungeachtet der Erfolgsaussichten derartiger Ansprüche können dem Unternehmen im Zusammenhang mit der Abwehr derartiger Ansprüche hohe Kosten entstehen. R-Biopharm wehrt sich in solchen Angelegenheiten energisch mit Unterstützung interner und externer Fachleute. Gesamtrisiko Im Konzern wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Risiken, die zukünftig den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind gering. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2015 positiv. Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 5 - 10 %. Unsere Verkaufspolitik trifft nach wie vor auf erfreuliche Resonanz bei den Kunden. Diese Strategie werden wir konsequent verfolgen und optimieren. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir aus unseren Risikobericht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Produktion von Diagnostika im von R-Biopharm betriebenen Umfang kann nach herkömmlichen Maßstäben nicht als kapitalintensiv bezeichnet werden. Die notwendigen Investitionen in technische Anlagen und Maschinen sind im Vergleich zu anderen Branchen und Industrien eher gering. Die Gesellschaft ist überwiegend nicht auf dem Gebiet der Grundlagenforschung tätig, sondern greift diesbezüglich auf die Arbeitsergebnisse von Geschäfts- und Kooperationspartnern zurück, deren Know-how überwiegend einlizenziert wird. Das spezielle Know-how der Gesellschaft besteht darin, diese Forschungsergebnisse in die Entwicklung wettbewerbsfähiger, d.h. anwenderfreundlicher Produkte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, umzusetzen. Für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erhält die R-Biopharm AG Fördermittel der öffentlichen Hand. Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführung. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung soll sich auch in Zukunft im branchenüblichen Umfang bewegen. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine weiteren Niederlassungen in Deutschland. Abhängigkeitsbericht Der Vorstand der R-Biopharm AG hat nach § 312 Abs. 1 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt. Die R-Biopharm AG und ihre Beteiligungsgesellschaften hatten nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten.
Darmstadt, den 10. April 2015 Dr. Ralf M. Dreher Vorstandsvorsitzender Dr. Carsten Bruns Vorstand Jochen Hirsch Vorstand Dr. Peter Schubert Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der R-Biopharm AG werden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung 1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie einer Wertminderung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Zugänge bei materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern werden im Zugangsjahr zeitanteilig pro rata temporis abgeschrieben. Selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG wurden entsprechend weitergeführt. 3. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und das übrige Finanzanlagevermögen werden mit Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 4. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu am Bilanzstichtag niedrigeren Tagespreisen angesetzt. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. 6. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Das unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene KSt-Guthaben gem. § 37 Abs. 4 S. 1 KStG wird mit dem Barwert aktiviert. 7. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen vor Verrechnung mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen EUR 623.750,00. 8. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. 9. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 10. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden die Vorschriften des § 256a HGB beachtet. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 1) zu entnehmen. Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens werden GmbH-Anteile ausgewiesen, die nicht als Beteiligungen anzusehen und auch keine Anteile an verbundenen Unternehmen sind. Ein vorhandener Geschäfts- oder Firmenwert wird über 8 Jahre abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer begründet sich durch den Umfang der Erhaltungsaufwendungen, die erforderlich sind, um den erwarteten ökonomischen Nutzen des erworbenen Unternehmens zu realisieren. 2. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen betrifft im Wesentlichen Vorräte, Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere und flüssige Mittel. 2.1. Vorräte Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Dabei kommen die nach handelsrechtlichen Vorschriften mindestens zu berücksichtigenden Kostenbestandteile zum Ansatz. Waren und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. 2.2. Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Laufzeit größer 1 Jahr in Höhe von TEUR 424 enthalten. Für Ausfallrisiken ist auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung nach Abzug der Einzelwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes gebildet worden. 2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegendem Wert. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital lautet auf Euro 1.012.348,00. Das Grundkapital der AG ist eingeteilt in 1.012.348 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von EUR 63.275.467,15 wurden EUR 4.049.392,00 ausgeschüttet und der Rest von EUR 59.226.075,15 auf neue Rechnung vorgetragen. Ergänzend wird die Entwicklung des Bilanzgewinns gemäß § 158 AktG in der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Jahresüberschuss dargestellt. Im Geschäftsjahr 2014 waren folgende Rechte nach § 160 Abs. 1 Nr. 6 AktG vorhanden: Genussrechte bestehen in Höhe von nominal EUR 386.743,10. Im Geschäftsjahr neu entstanden sind Genussrechte in Höhe von nominal EUR 118.064,00. Die Restlaufzeit der Genussrechte ist folgender Übersicht zu entnehmen:
Eine Kündigung durch die Genussrechtsinhaber ist erst nach 5 Laufzeit möglich. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen in Höhe von TEUR 840 für Tantiemen, Provisionen und Prämien sowie weitere TEUR 320 für nicht genommenen Urlaub. Die übrigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf abgegrenzte Aufwendungen für Lizenzen, ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaft sowie Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskosten. Die Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Notwendige Kostensteigerungen wurden bei der Berechnung berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: · Zinssatz: 4,66%, · Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht angesetzt · Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G". Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Der Erfüllungsbetrag der Schulden beläuft sich auf EUR 623.750,00. Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte beträgt EUR 437.200,37. 5.Verbindlichkeiten Bezüglich der Angaben zu Restlaufzeiten und gewährten Sicherheiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) verwiesen. D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Die Umsätze nach Regionen schlüsseln sich wie folgt auf (in Mio. EUR):
3. Es wurden Abschreibungen in Höhe von EUR 229.380,56 auf Vorräte vorgenommen. 4. Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 25.900,07 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 9.067,71 entstanden. E. Sonstige Angaben 1. Beteiligungen
* Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 2013. ** Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 2012, die Gesellschaft befindet sich in Insolvenz. 2. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Die R-Biopharm AG garantiert in Form einer Kapitaldienstgarantie stichtagsbezogen einen Betrag von EUR 5 Mio. Bei Inanspruchnahme aus der Kapitaldienstgarantie sind Ansprüche gegen den Hauptschuldner mit den Mietverpflichtungen aufrechenbar. Für die eventuelle Rückzahlung von öffentlichen Förderungsgeldern der R-Biopharm Rhone Ltd. garantiert die R-Biopharm AG in Form einer unbefristeten Bürgschaft über TGBP 650. Des Weiteren bürgt die R-Biopharm AG für alle Verpflichtungen die im Zusammenhang mit einem Kfz Leasingvertrag für ein Auto der Bioavid GmbH & Co. KG gegenüber der GE Auto Service Leasing GmbH stehen. Zudem besteht eine Patronatserklärung gegenüber der R-Biopharm Analysis Systems Trading (Beijing) Co., Ltd. China. Darin verpflichtet sich die R-Biopharm AG, dafür Sorge zu tragen, dass alle gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen der Gesellschaft erfüllt werden können. Eine Inanspruchnahme aus Bürgschaften zeichnet sich nach überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ab. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). 3. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Vorstand: - Dr. Ralf Dreher, Lebensmittelchemiker (Vorsitzender) - Dr. Carsten Bruns, Kaufmann (Finanzvorstand) - Jochen Hirsch, Kaufmann (Vorstand Tochtergesellschaften und Beteiligungen) - Dr. Peter Schubert, Biologe (Vorstand F&E). Herr Dr. Dreher ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bezüge des Vorstand beliefen sich in 2014 auf insgesamt TEUR 1.342. Dem Aufsichtsrat der R-Biopharm AG gehörten an: - Dietrich Mollat, Kaufmann (Vorsitzender) - Professor Dr. Günter Gassen, Universitätsprofessor, emeritiert (stellv. Vorsitzender) - Dr. Jochen Wolf, Kaufmann Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2014 auf insgesamt TEUR 11. 4. Angaben über die Zahl der Beschäftigten Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden in Darmstadt durchschnittlich 352 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 6 leitende Angestellte und 346 Arbeitnehmer. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Im laufenden Geschäftsjahr hat die R-Biopharm AG eine Beteiligung in Höhe von 10% an der Seramun Diagnostics GmbH erworben. Des Weiteren ist ein sukzessiver Anteilserwerb vereinbart. Demnach wird die R-Biopharm AG im Laufe der nächsten drei Geschäftsjahre jährlich weitere Anteile erwerben. Der Kaufpreis der Anteile berechnet sich auf Grundlage der jeweiligen Jahresergebnisse der Seramun Diagnostics GmbH. Er beziffert sich anhand des aktuellen Jahresabschlusses der Seramun Diagnostics GmbH insgesamt auf einen Betrag in Höhe von TEUR 3.400. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegten sich im laufenden Geschäftsjahr auf einem geschäftsüblichen Niveau. 6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses enthalten. 7. Anwendung von Schutzklauseln (§ 286 Abs. 3 HGB) Die Regelungen nach § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 und Nr. 2 HGB werden in Anspruch genommen. 8. Angaben zum befreienden Konzernabschluss Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die RMD Holding GmbH, Darmstadt. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die R-Biopharm AG freiwillig den Konzernabschluss auf. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger (eBAnz).
Darmstadt, den 12. März 2015 Dr. Ralf M. Dreher, Vorstandsvorsitzender Dr. Carsten Bruns, Vorstand Jochen Hirsch, Vorstand Dr. Peter Schubert, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 (Anlage 1 zum Anhang)
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2014- R-Biopharm AG(Anlage 2 zum Anhang)
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands auf der Grundlage regelmäßiger mündlicher und schriftlicher Berichterstattung des Vorstandes überwacht und sich über die Lage und die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft unterrichtet. Insgesamt wurden drei Sitzungen abgehalten. In unseren Sitzungen hat uns der Vorstand über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft und des Konzerns (einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements) sowie über die Strategie und Planung des Unternehmens unterrichtet. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 mit einer Bilanzsumme von Euro 86.626.707,16 und einem Bilanzgewinn in Höhe von Euro 71.392.255,78 sowie der Konzernabschluss, der Lagebericht, der Konzernlagebericht und der Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sind von den gesetzlichen Vertretern der R-Biopharm AG aufgestellt und durch Dr. Dornbach GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Darmstadt, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts, des Konzernlageberichts und des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen haben wir dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss festgestellt und den Konzernabschluss gebilligt. Er schließt sich dem Vorschlage des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzergebnisses an. Die Kooperationsbereitschaft des Vorstandes mit dem Aufsichtsrat war sehr gut und die Zusammenarbeit zwischen beiden Organen von Vertrauen geprägt.
Darmstadt, den 08.06.2015 Dietrich Mollat, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileFeststellung des Jahresabschluss 2014der R-Biopharm AGDer Jahresabschluss wurde am 13.07.2015 festgestellt. Bestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der R-Biopharm AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Darmstadt, den 13. März 2015 Dr.
Dornbach GmbH & Co. KG
Eduard Kollar, Wirtschaftsprüfer Klaus Walter, Wirtschaftsprüfer |
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