Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 8321
Eingetragen
15.10.2001
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungErbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Gegenstand
die Forschung und Entwicklung sowie die Herstellung und der Vertrieb von Diagnostika aller Art, jeweils einschließlich zugehöriger technischer Apparaturen und Software und der Erbringung von damit verbundenen Logistik- und Transportdienstleistungen, sowie der Betrieb einer Kantine sowohl für Unternehmensangehörige als auch für externe Gäste.

Historie

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Management

NameRolle
Diana Martens
seit 3.4.2024
Prokura
Frank Dr. Vitzthum
seit 10.11.2023
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Stephanie Kantwill
seit 3.2.2023
Prokura
Carsten Ackermann
seit 3.2.2023
Prokura
Ute Salzbrenner
seit 14.10.2021
Vorstandsmitglied
Christian Dreher
seit 13.9.2018
Vorsitzender des Vorstands

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

R-Biopharm AG

Pfungstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

Wichtiger Hinweis

Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen; Aussagen, die nicht auf historischen Tatsachen, sondern auf aktuellen Planungen, Annahmen und Schätzungen beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden. R-Biopharm AG übernimmt keine Verpflichtung, diese beim Auftreten neuer Informationen zu überarbeiten. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten. Wir möchten Sie diesbezüglich darauf hinweisen, dass eine Reihe von Faktoren die tatsächlichen Ergebnisse dahingehend beeinflussen können, dass diese von den prognostizierten wesentlich abweichen. Einige dieser Faktoren sind im Abschnitt Risikofaktoren und in weiteren Teilen dieses Lageberichts beschrieben.

Im Folgenden wird unter "Berichtsjahr" das Geschäftsjahr 2014 verstanden, mit "Vorjahr" wird das Geschäftsjahr 2013 bezeichnet.

Wirtschaftsbericht

Unser Geschäft

Wir entwerfen, entwickeln, produzieren und vermarkten ein breites Spektrum von diagnostischen Produkten in den Bereichen klinische Diagnostik, Lebensmittel- und Futtermittelanalytik sowie Enzymatik. Die klinischen Produkte werden von unseren Kunden in Laboren, Krankenhäusern und Arztpraxen eingesetzt. Die weiteren Produkte werden von Kunden aus der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie wie Betrieben der Landwirtschaft, lebensmittelproduzierenden oder lebensmittelverarbeitenden Betrieben und staatlichen Lebensmitteluntersuchungsämtern zur Überwachung und Kontrolle der Qualität von Lebens- und Futtermitteln verwendet.

Unsere Fertigungsstätten befinden sich in Deutschland und bei unserer Tochtergesellschaft in Großbritannien. Wir verfügen über Vertriebsgesellschaften bzw. unselbständige eigene Vertriebsorganisationen in wichtigen Märkten wie Frankreich, Großbritannien, Italien, den USA, China, Argentinien, Spanien, Kanada, Dänemark, Australien, Indien und Brasilien. Darüber hinaus sind wir in fast hundert Ländern weltweit durch unabhängige Großhändler vertreten.

Akquisitionsstrategie

Wir planen die Fortsetzung der Evaluierung sich bietender strategischer Möglichkeiten zur Erweiterung und Ergänzung unseres Produktportfolios. Dies umfasst Unternehmensakquisitionen, strategische Partnerschaften, Investitionen und auch den Erwerb von materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen.

Darstellung der Diagnostikindustrie und der Faktoren mit Einfluss auf unser Geschäft

Der Umsatz mit klinischen diagnostischen Produkten zeichnet sich in wichtigen Absatzmärkten seit einigen Jahren durch Stagnation bzw. ein moderates Wachstum aus. In diesem Bereich sind weltweit restriktive Tendenzen festzustellen, welche in direktem Zusammenhang mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Gesundheits- und Sozialversicherungssysteme in verschiedenen Ländern stehen.

Trotz bedeutender medizinischer Fortschritte nimmt der Bedarf an neuartigen Produkten im Bereich der Diagnose von Krankheiten weiter zu. Einer der Gründe dafür ist demographischer Natur - die Weltbevölkerung wächst und die Menschen werden zunehmend älter. Zusammen mit der höheren Lebenserwartung sehen wir uns mit einem Anstieg altersbedingter Krankheiten konfrontiert. Diese und weitere Krankheiten belasten jedoch die Gesundheitssysteme finanziell immer stärker. Ebenso sind heute viele Menschen besser über medizinische Fortschritte und verfügbare Behandlungen informiert. Mündige Patienten und ihre Organisationen beeinflussen so therapeutische und diagnostische Entscheidungen und erhöhen die Anforderungen an die verschiedenen nationalen Gesundheitssysteme. In der Folge hat auch der politische Druck zugenommen, Gesundheitskosten effizienter zu kontrollieren.

Die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik ist seit Jahren ein Wachstumsmarkt. Wachstumstreiber sind vor allem neue gesetzliche Verordnungen bzw. Höchstmengen sowie der stark wachsende internationale Handel mit Lebensmitteln, der die analytischen Bedürfnisse sowie Zertifizierungen von Lebensmitteln vorantreibt.

Der Umsatz im Inland betrug dabei im Berichtsjahr prozentual zum Gesamtumsatz 42 % (Vorjahr: 44 %).

Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Im Berichtsjahr konnten die Umsätze um 3,2 % gesteigert werden. Dieses Wachstum verteilt sich auf die klinische Diagnostik sowie die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik und geographisch auf verschiedene Regionen und Staaten.

Die Struktur unserer operativ bedingten Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. Dies liegt an Gehaltssteigerungen und Neueinstellungen im Laufe des Geschäftsjahres.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 10,7 % gesunken. Die Umsatzrendite in Bezug auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 23,5 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (27,1 %) gesunken.

Nach Abzug des Ertragsteueraufwands ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 12,2 Mio. Bei einem Umsatz von EUR 71,9 Mio. entspricht dies einer Umsatzrendite in Bezug auf den Jahresüberschuss von 16,9 % (Vorjahr: 21,3 %).

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

Das immaterielle Anlagevermögen und die Sachanlagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht vermindert, was vor allem geringeren Sachinvestitionen geschuldet ist. Im Bereich der Finanzanlagen ist im Vergleich zum Vorjahr kaum eine Änderung festzustellen. Des Weiteren hat sich die Vermögenslage unserer Gesellschaft mit Ausnahme der Flüssigen Mittel wenig verändert.

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote stieg im Berichtsjahr auf 85,7 % (Vorjahr: 79,7 %) und liegt damit weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang-, mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Bei den Rückstellungen stellen die Rückstellungen für Tantiemen, Provisionen und Prämien sowie Lizenzen die größten Posten dar. Insgesamt hat sich im Vergleich zum Vorjahr das in Anspruch genommene Fremdkapital vermindert.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betragen zum Stichtag 2,2 % (Vorjahr: 1,8 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Der Großteil unsere Verbindlichkeiten hat eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei langfristigen Anlagen bestehen keine Risiken durch mangelnde fristenkongruente Finanzierung.

Unsere Liquidität ist, wie in den Vorjahren, als komfortabel zu beschreiben. Unser Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit reicht zur Finanzierung aller wesentlichen Investitionen aus.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für die Zukunft sehen wir unverändert gute Wachstumschancen für die Gesellschaft durch die Entwicklung neuer innovativer Produkte, eine immer noch mögliche geographische Expansion und eine intensivere Penetrierung bereits bestehende Märkte. Dies gilt nach unserer Einschätzung und Überzeugung sowohl für die klinische Diagnostik als auch für die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten.

Wir sind in einem Nischenmarkt tätig, in dem sehr viele Unternehmen, teilweise jeweils nur mit kleinen Einheiten, als Wettbewerber auftreten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt.

Risiken und Chancen

Vorbemerkung

Die R-Biopharm ist seit vielen Jahren auf Märkten tätig, die sich in der Vergangenheit durch nachhaltiges Wachstum ausgezeichnet haben. Den Chancen auf diesen Märkten stehen jedoch - wie in jeder Branche - auch Risiken gegenüber.

Risikomanagement bei R-Biopharm

Aus Sicht des Vorstandes von R-Biopharm ist eine frühzeitige Reaktion auf die sich verändernden Marktbedingungen dringend erforderlich. Wir haben deshalb ein unternehmensweites Risiko- und Chancenmanagementsystem installiert, das uns in die Lage versetzt, die sich aus dem Markt heraus ergebenden Chancen und Risiken zu identifizieren und zu antizipieren. Der alle Unternehmensbereiche umfassende Ansatz und die zugehörige Berichterstattung als zentrales Element des Risiko- und Chancenmanagementsystems geben der Unternehmensleitung die Möglichkeit, schnell und effektiv zu handeln. Unser Risikomanagementsystem ist in einem Risikomanagementhandbuch dokumentiert und den Mitarbeitern zugänglich. Das Risikomanagementsystem basiert auf individuellen Betrachtungen, unterstützt durch Managementprozesse, und ist in unsere Kernaktivitäten integriert. Unser Risikomanagementsystem umfasst sämtliche Unternehmensbereiche, also Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb, Finanzen und den Verwaltungsbereich.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Durch Veränderungen in einigen geographischen Teilen der Welt, in denen wir aktiv sind, könnten Risiken entstehen. Über die Hälfte unseres Umsatzes wird im Export erzielt. Es könnten daher Risiken entstehen, die sich daraus ergeben, dass wirtschaftliche und geopolitische Risiken Auswirkungen auf regionale Märkte haben, länderspezifische Gesetze und Regelungen den Investitionsrahmen und die Möglichkeiten, freien Handel zu betreiben, beeinflussen und unterschiedliche Praktiken bei der Auslegung von steuerlichen, juristischen oder administrativen Regeln die Ausübung unternehmerischer Tätigkeiten eingrenzen. Substanzielle Veränderungen in dem jeweiligen Umfeld könnten negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Die breite Diversifikation unserer Produktpalette und eine Streuung der Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten sind jedoch ein wirksames Mittel gegen die Auswirkungen solcher Risiken.

Die medizinische Diagnostik sowie die Lebensmittel- und Futtermittelanalytik sind von den Konjunkturschwankungen weniger betroffen als andere Branchen. Wir gehen derzeit davon aus, dass unsere Geschäftsbedingungen von den sich möglicherweise in verschiedenen Ländern verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2015 kaum beeinflusst werden. Die Refinanzierungsmöglichkeiten von R-Biopharm sind, wie in den Vorjahren, komfortabel.

Branchen- und unternehmensspezifische Risiken

Im Geschäftsbereich "Klinische Diagnostik" und im Bereich "Lebensmittel- und Futtermittelanalytik" ist der weltweit bestehende Preiswettbewerb weiterhin das bedeutendste Risiko. Im Bereich "Enzymatik" besteht unverändert die Gefahr der Substitution unserer Produkte durch innovativere Technologien und Lösungen.

Gegen Produktrisiken haben wir ein Netz von Qualitätskontrollen eingezogen, in das auch die wichtigsten Lieferanten einbezogen sind. Die R-Biopharm AG und die meisten Tochtergesellschaften sind nach den Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) und ISO 13485 (Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte) zertifiziert.

Wir schützen uns mit Versicherungen bestmöglich gegen Auswirkungen von Haftungsrisiken oder Schadensfällen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Steuerliche und wettbewerbsrechtliche Regelungen können ebenfalls Unternehmensrisiken beinhalten. Die Gesellschaft lässt sich deshalb regelmäßig umfassend von internen und externen Fachleuten beraten.

Fremdwährungsmanagement

Der weitaus überwiegende Teil unserer Umsatzerlöse entsteht originär in Euro. Fremdwährungsumsätze werden zum überwiegenden Teil in US-Dollar erzielt.

Management des Zinsrisikos

Soweit Zinsrisikopositionen bestehen, resultieren sie hauptsächlich aus Geldanlageinstrumenten und Kreditaufnahmen.

Materialpreisrisiken

Wir sind auf Grund unserer Abhängigkeit von verschiedenen Materialen Preisrisiken ausgesetzt. Wir versuchen diese Risiken durch unsere Einkaufsstrategien und durch Einsatz geeigneter Instrumente zu minimieren.

Saisonabhängigkeit

Das umsatzstärkste Quartal ist erfahrungsgemäß das vierte Quartal des Geschäftsjahres aufgrund der weltweiten Erntehöhepunkte im Bereich der Land- und Weinwirtschaft, z.B. in Europa und Nordamerika. Die umsatzschwächsten Monate liegen traditionell in den Sommermonaten mit Schulferien in unseren wichtigsten Absatzmärkten.

Produktlebenszyklen

Diagnostische Produkte unterliegen einem Zyklus aus Entwicklung, Up-Scaling, Evaluierung bis hin zur Serienfertigung, der sich im Regelfall über mehr als ein Jahr hinzieht. Wegen der Länge dieses Zyklus kann es zu signifikanten zeitlichen Verzögerungen zwischen den Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Marketingaktivitäten und Vorratsinvestitionen und der Einnahme der entsprechenden Erlöse kommen.

Finanzierungsrisiken

Alle Produzenten von Diagnostika müssen Kapitalbeträge für den Bau, die Erweiterung, die Modernisierung und die Instandhaltung ihrer Anlagen einsetzen. Darüber hinaus müssen erhebliche finanzielle Mittel für die Forschung und Entwicklung aufgewendet werden. Der Finanzmittelbedarf soll aus Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, der Inanspruchnahme von Kreditlinien, Fördermitteln der öffentlichen Hand oder an Eigenkapital gebundenen Instrumenten gedeckt werden. Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen von Forschung und Entwicklung und der Fertigung werden weiterhin aktiv genutzt, um den Finanzierungsbedarf zu reduzieren.

Rechtliches Risiko

Wie auch bei anderen produzierenden Unternehmen des Diagnostikbereichs ist nicht auszuschließen, dass behauptet wird, das Unternehmen habe gewerbliche Schutzrechte verletzt, fehlerhafte Produkte geliefert oder Umweltschutzauflagen nicht eingehalten oder andere gesetzliche Pflichten verletzt. Ungeachtet der Erfolgsaussichten derartiger Ansprüche können dem Unternehmen im Zusammenhang mit der Abwehr derartiger Ansprüche hohe Kosten entstehen. R-Biopharm wehrt sich in solchen Angelegenheiten energisch mit Unterstützung interner und externer Fachleute.

Gesamtrisiko

Im Konzern wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Risiken, die zukünftig den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind gering.

Prognosebericht

Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2015 positiv.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 5 - 10 %. Unsere Verkaufspolitik trifft nach wie vor auf erfreuliche Resonanz bei den Kunden. Diese Strategie werden wir konsequent verfolgen und optimieren.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir aus unseren Risikobericht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Produktion von Diagnostika im von R-Biopharm betriebenen Umfang kann nach herkömmlichen Maßstäben nicht als kapitalintensiv bezeichnet werden. Die notwendigen Investitionen in technische Anlagen und Maschinen sind im Vergleich zu anderen Branchen und Industrien eher gering. Die Gesellschaft ist überwiegend nicht auf dem Gebiet der Grundlagenforschung tätig, sondern greift diesbezüglich auf die Arbeitsergebnisse von Geschäfts- und Kooperationspartnern zurück, deren Know-how überwiegend einlizenziert wird.

Das spezielle Know-how der Gesellschaft besteht darin, diese Forschungsergebnisse in die Entwicklung wettbewerbsfähiger, d.h. anwenderfreundlicher Produkte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, umzusetzen.

Für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erhält die R-Biopharm AG Fördermittel der öffentlichen Hand.

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführung. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung soll sich auch in Zukunft im branchenüblichen Umfang bewegen.

Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine weiteren Niederlassungen in Deutschland.

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand der R-Biopharm AG hat nach § 312 Abs. 1 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt.

Die R-Biopharm AG und ihre Beteiligungsgesellschaften hatten nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten.

 

Darmstadt, den 10. April 2015

Dr. Ralf M. Dreher Vorstandsvorsitzender

Dr. Carsten Bruns Vorstand

Jochen Hirsch Vorstand

Dr. Peter Schubert Vorstand

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 46.689.146,12 48.183.661,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.039.100,00 5.762.295,82
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.136.663,00 3.485.608,82
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.902.437,00 2.276.687,00
II. Sachanlagen 10.770.888,49 10.530.134,87
1. technische Anlagen und Maschinen 6.203.919,22 6.057.793,85
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.338.640,76 4.129.196,74
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 228.328,51 343.144,28
III. Finanzanlagen 30.879.157,63 31.891.231,06
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.143.152,50 16.401.397,34
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.857.662,59 7.130.975,72
3. Beteiligungen 7.214.081,81 6.021.208,71
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.364.259,73 1.687.648,29
5. sonstige Ausleihungen 300.001,00 650.001,00
B. Umlaufvermögen 39.845.925,22 34.664.868,85
I. Vorräte 13.762.607,27 14.501.334,34
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.770.700,28 3.740.555,91
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.486.098,19 1.813.652,43
3. fertige Erzeugnisse und Waren 7.505.808,80 8.947.126,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.879.647,58 15.862.929,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.123.945,24 7.051.244,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.362.516,90 7.022.339,05
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 105.992,85 187.207,64
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.287.192,59 1.602.138,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.203.670,37 4.300.604,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.635,82 22.319,30
Bilanzsumme, Summe Aktiva 86.626.707,16 82.870.849,90

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 74.272.578,13 66.032.111,71
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 1.012.348,00 1.012.348,00
II. Genussrechtskapital mit EK-Charakter 386.743,10 263.065,31
III. Kapitalrücklage 878.389,25 878.389,25
IV. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 602.842,00 602.842,00
1. gesetzliche Rücklage 100.020,00 100.020,00
2. andere Gewinnrücklagen 502.822,00 502.822,00
V. Gewinnvortrag 59.226.075,13 48.454.483,01
VI. Jahresüberschuss 12.166.180,65 14.820.984,14
B. Rückstellungen 3.270.710,52 3.170.523,35
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 186.549,63 156.296,30
2. Steuerrückstellungen 625.084,74 32.919,00
3. sonstige Rückstellungen 2.459.076,15 2.981.308,05
C. Verbindlichkeiten 9.083.418,51 13.668.214,84
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.038.019,93 4.146.327,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.438.019,93 2.146.327,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.897.992,55 1.500.023,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.897.992,55 1.500.023,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.177.782,82 3.736.139,58
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 144.383,01 251.427,84
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 144.383,01 251.427,84
5. sonstige Verbindlichkeiten 825.240,20 4.034.296,48
davon aus Steuern 541.933,09 382.965,79
• Umsatzsteuerverbindlichkeiten 325.740,78 152.746,75
• Verbindlichkeiten aus anderen Betriebssteuern und Abgaben 1.166,90 0,00
• Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern 215.025,41 230.219,04
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21.434,72 17.614,27
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 687.702,25 3.913.591,32
a. aus Genussrechten mit Fremdkapitalcharakter 137.537,95 120.705,16
b. übrige sonstige Verbindlichkeiten 124.334,44 3.513.011,26
Bilanzsumme, Summe Passiva 86.626.707,16 82.870.849,90

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) 14.806.116,49 14.085.875,61
a) Rohergebnis (GKV) 49.047.788,56 48.162.118,07
Gesamtleistung (GKV) 71.873.975,43 70.172.982,43
Umsatzerlöse (GKV) 71.863.853,49 69.603.159,48
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (GKV) 10.121,94 569.822,95
sonstige betriebliche Erträge (GKV) 4.075.630,07 4.345.442,21
davon Erträge aus Währungsumrechnung 453.230,11 231.484,35
Materialaufwand (GKV) 26.901.816,94 26.356.306,57
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.433.080,95 25.840.221,35
Aufwendungen für bezogene Leistungen 468.735,99 516.085,22
b) Personalaufwand (GKV) 18.492.589,71 17.426.016,11
Löhne und Gehälter 15.635.128,88 14.703.373,02
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.857.460,83 2.722.643,09
c) Abschreibungen (GKV) 2.998.172,41 3.449.652,13
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.998.172,41 3.449.652,13
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 12.750.909,95 13.200.574,22
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 2.056.486,82 4.804.536,15
a) Erträge aus Beteiligungen 3.679.720,00 4.847.862,14
davon aus verbundenen Unternehmen 3.679.720,00 4.847.862,14
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 295.872,35 507.798,45
davon aus verbundenen Unternehmen 167.218,57 409.182,48
c) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.797.362,75 410.559,61
d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.742,78 140.564,83
davon an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 27.773,00 26.479,00
Übrige / nicht zuordenbare sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 93.969,78 114.085,83
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 16.862.603,31 18.890.411,76
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag 4.681.180,66 4.055.571,09
5. sonstige Steuern 15.242,00 13.856,53
6. Jahresüberschuss 12.166.180,65 14.820.984,14

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der R-Biopharm AG werden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie einer Wertminderung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Zugänge bei materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern werden im Zugangsjahr zeitanteilig pro rata temporis abgeschrieben.

Selbständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG wurden entsprechend weitergeführt.

3. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und das übrige Finanzanlagevermögen werden mit Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

4. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu am Bilanzstichtag niedrigeren Tagespreisen angesetzt.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt.

6. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Das unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene KSt-Guthaben gem. § 37 Abs. 4 S. 1 KStG wird mit dem Barwert aktiviert.

7. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen vor Verrechnung mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen EUR 623.750,00.

8. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

9. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

10. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden die Vorschriften des § 256a HGB beachtet.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 1) zu entnehmen. Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens werden GmbH-Anteile ausgewiesen, die nicht als Beteiligungen anzusehen und auch keine Anteile an verbundenen Unternehmen sind.

Ein vorhandener Geschäfts- oder Firmenwert wird über 8 Jahre abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer begründet sich durch den Umfang der Erhaltungsaufwendungen, die erforderlich sind, um den erwarteten ökonomischen Nutzen des erworbenen Unternehmens zu realisieren.

2. Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen betrifft im Wesentlichen Vorräte, Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere und flüssige Mittel.

2.1. Vorräte

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Dabei kommen die nach handelsrechtlichen Vorschriften mindestens zu berücksichtigenden Kostenbestandteile zum Ansatz. Waren und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder dem beizulegenden Zeitwert angesetzt.

2.2. Forderungen

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Laufzeit größer 1 Jahr in Höhe von TEUR 424 enthalten. Für Ausfallrisiken ist auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung nach Abzug der Einzelwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes gebildet worden.

2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegendem Wert.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital lautet auf Euro 1.012.348,00. Das Grundkapital der AG ist eingeteilt in 1.012.348 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von EUR 63.275.467,15 wurden EUR 4.049.392,00 ausgeschüttet und der Rest von EUR 59.226.075,15 auf neue Rechnung vorgetragen. Ergänzend wird die Entwicklung des Bilanzgewinns gemäß § 158 AktG in der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Jahresüberschuss dargestellt.

Im Geschäftsjahr 2014 waren folgende Rechte nach § 160 Abs. 1 Nr. 6 AktG vorhanden:

Genussrechte bestehen in Höhe von nominal EUR 386.743,10. Im Geschäftsjahr neu entstanden sind Genussrechte in Höhe von nominal EUR 118.064,00.

Die Restlaufzeit der Genussrechte ist folgender Übersicht zu entnehmen:

Restlaufzeit Betrag
in TEUR
1 Jahr 113.194,69
2 Jahre 87.293,05
3 Jahre 80.929,96
4 Jahre 105.325,40
5 Jahre 118.064,00

Eine Kündigung durch die Genussrechtsinhaber ist erst nach 5 Laufzeit möglich.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen in Höhe von TEUR 840 für Tantiemen, Provisionen und Prämien sowie weitere TEUR 320 für nicht genommenen Urlaub. Die übrigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf abgegrenzte Aufwendungen für Lizenzen, ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaft sowie Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskosten. Die Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Notwendige Kostensteigerungen wurden bei der Berechnung berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

· Zinssatz: 4,66%,

· Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht angesetzt

· Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G".

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Der Erfüllungsbetrag der Schulden beläuft sich auf EUR 623.750,00. Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte beträgt EUR 437.200,37.

5.Verbindlichkeiten

Bezüglich der Angaben zu Restlaufzeiten und gewährten Sicherheiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) verwiesen.

D. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Die Umsätze nach Regionen schlüsseln sich wie folgt auf (in Mio. EUR):

Deutschland 30,50
Übriges Europa 24,00
Nordamerika, Asien 10,30
Übrige Regionen 7,10
Summe 71,90

3. Es wurden Abschreibungen in Höhe von EUR 229.380,56 auf Vorräte vorgenommen.

4. Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 25.900,07 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 9.067,71 entstanden.

E. Sonstige Angaben

1. Beteiligungen

Name der Beteiligung Sitz der Beteiligung Anteilsbesitz
in %
Eigenkapital
in TEUR
Jahresüberschuss
in TEUR
R-Biopharm Inc. Washington, Missouri/USA 95,00 1.580 417
R-Biopharm France Holding SAS Lyon, Frankreich 100,00 1.169 1.639
R-Biopharm Rhône Ltd. Glasgow, Großbritannien 100,00 4.885 844
R-Biopharm France SAS Lyon, Frankreich 99,92 792 137
R-Biopharm Italia S.r.l. Mailand, Italien 100,00 859 383
R-Biopharm Analysis Systems Trading Ltd. Beijing, China 100,00 -1.020 148
R-Biopharm Latinoamerica Buenos Aires, Argentinien 90,00 194 91
R-Biopharm España S.A. Madrid, Spanien 100,00 513 398
R-Biopharm Australia Pty Ltd. Kurnell, Australien 100,00 1.695 699
BIOAVID GmbH & Co. KG Wendelsheim 75,00 28 26
RefLab ApS Kopenhagen, Dänemark 100,00 519 145
Trilogy Analytical Laboratory, Inc. Washington, Missouri/USA 80,00 1.076 75
CTL & Ortholabor GmbH Bad Zwischenahn 100,00 16 -317
Congen Biotechnologie Labor GmbH Berlin 60,00 2.066 1.009
humatrix AG Pfungstadt 82,60 -666 -223
Central Testing Laboratory Ltd. Winnipeg, Kanada 90,00 438 1
GWK Präzisionstechnik GmbH München 75,00 -114 107
Biotech-Park Pfungstadt Verwaltungs-GmbH Pfungstadt 100,00 28 1
Biotech-Park GmbH & Co. KG Pfungstadt 94,00 -632 -110
Progen Biotechnik GmbH Heidelberg 100,00 1.384 228
Bioserv Diagnostics GmbH Rostock 100,00 381 283
R-Biopharm Neugen Pvt. Ltd. Hyderabad, Indien 74,32 187 29
Chromogenic Life Sciences India Pvt. Ltd. Hyderabad, Indien 83,38 -73 -31
EssSense Konzept GmbH Pfungstadt 100,00 46 -3
R-Biopharm Brasil Ltda Jundiai, Brasilien 100,00 -198 * -182 *
Bioavid Diagnostics Verwaltungsges. mbH Wendelsheim 75,00 24 1
Operon S.A. Zaragoza, Spanien 20,00 7391 * 804 *
Trilogy Analytical Laboratory Latinoamerica S.A. Buenos Aires, Argentinien 80,00 15 * -37 *
Akshaya Agri Biomed Pvt. Ltd Hyderabad, Indien 50,00 -2 * -28 *
Seramun Diagnostica GmbH Heidesee 30,00 9.324 * 1.399 *
pluriSelect GmbH Leipzig 20,00 -883 ** -263 **

* Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 2013.

** Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 2012, die Gesellschaft befindet sich in Insolvenz.

2. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Die R-Biopharm AG garantiert in Form einer Kapitaldienstgarantie stichtagsbezogen einen Betrag von EUR 5 Mio. Bei Inanspruchnahme aus der Kapitaldienstgarantie sind Ansprüche gegen den Hauptschuldner mit den Mietverpflichtungen aufrechenbar.

Für die eventuelle Rückzahlung von öffentlichen Förderungsgeldern der R-Biopharm Rhone Ltd. garantiert die R-Biopharm AG in Form einer unbefristeten Bürgschaft über TGBP 650. Des Weiteren bürgt die R-Biopharm AG für alle Verpflichtungen die im Zusammenhang mit einem Kfz Leasingvertrag für ein Auto der Bioavid GmbH & Co. KG gegenüber der GE Auto Service Leasing GmbH stehen. Zudem besteht eine Patronatserklärung gegenüber der R-Biopharm Analysis Systems Trading (Beijing) Co., Ltd. China. Darin verpflichtet sich die R-Biopharm AG, dafür Sorge zu tragen, dass alle gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen der Gesellschaft erfüllt werden können.

Eine Inanspruchnahme aus Bürgschaften zeichnet sich nach überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ab. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

3. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Vorstand: - Dr. Ralf Dreher, Lebensmittelchemiker (Vorsitzender)

- Dr. Carsten Bruns, Kaufmann (Finanzvorstand)

- Jochen Hirsch, Kaufmann (Vorstand Tochtergesellschaften und Beteiligungen)

- Dr. Peter Schubert, Biologe (Vorstand F&E).

Herr Dr. Dreher ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Bezüge des Vorstand beliefen sich in 2014 auf insgesamt TEUR 1.342.

Dem Aufsichtsrat der R-Biopharm AG gehörten an:

- Dietrich Mollat, Kaufmann (Vorsitzender)

- Professor Dr. Günter Gassen, Universitätsprofessor, emeritiert (stellv. Vorsitzender)

- Dr. Jochen Wolf, Kaufmann

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2014 auf insgesamt TEUR 11.

4. Angaben über die Zahl der Beschäftigten

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden in Darmstadt durchschnittlich 352 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 6 leitende Angestellte und 346 Arbeitnehmer.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Im laufenden Geschäftsjahr hat die R-Biopharm AG eine Beteiligung in Höhe von 10% an der Seramun Diagnostics GmbH erworben. Des Weiteren ist ein sukzessiver Anteilserwerb vereinbart. Demnach wird die R-Biopharm AG im Laufe der nächsten drei Geschäftsjahre jährlich weitere Anteile erwerben. Der Kaufpreis der Anteile berechnet sich auf Grundlage der jeweiligen Jahresergebnisse der Seramun Diagnostics GmbH. Er beziffert sich anhand des aktuellen Jahresabschlusses der Seramun Diagnostics GmbH insgesamt auf einen Betrag in Höhe von TEUR 3.400.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegten sich im laufenden Geschäftsjahr auf einem geschäftsüblichen Niveau.

6. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses enthalten.

7. Anwendung von Schutzklauseln (§ 286 Abs. 3 HGB)

Die Regelungen nach § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 und Nr. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

8. Angaben zum befreienden Konzernabschluss

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die RMD Holding GmbH, Darmstadt. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die R-Biopharm AG freiwillig den Konzernabschluss auf.

Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger (eBAnz).

 

Darmstadt, den 12. März 2015

Dr. Ralf M. Dreher, Vorstandsvorsitzender

Dr. Carsten Bruns, Vorstand

Jochen Hirsch, Vorstand

Dr. Peter Schubert, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 (Anlage 1 zum Anhang)

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01. Jan. 2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2014
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.377.477,28 315.192,43 6.200,00 0,00 9.698.869,71
Geschäfts- oder Firmenwert 2.994.000,00 0,00 0,00 0,00 2.994.000,00
  12.371.477,28 315.192,43 6.200,00 0,00 12.692.869,71
SACHANLAGEN          
Technische Anlagen und Maschinen 11.727.776,02 919.860,72 228.488,95 -7.747,38 12.868.378,31
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.709.160,35 1.109.881,41 54.511,05 -562.897,54 9.310.655,27
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 343.144,28 174.384,23 -289.200,00 0,00 228.328,51
  20.780.080,65 2.204.126,36 -6.200,00 -570.644,92 22.407.362,09
FINANZANLAGEN          
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.548.397,52 490.559,91 0,00 0,00 18.038.957,43
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.130.975,72 141.686,87 300.000,00 -1.415.000,00 6.157.662,59
Beteiligungen 6.331.768,32 1.192.873,10 0,00 0,00 7.524.641,42
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.727.647,29 125.170,44 0,00 0,00 1.852.817,73
Sonstige Ausleihungen 2.447.595,84 0,00 0,00 -350.000,00 2.097.595,84
  35.186.384,69 1.950.290,32 300.000,00 -1.765.000,00 35.671.675,01
  68.337.942,62 4.469.609,11 300.000,00 -2.335.644,92 70.771.906,81
  Aufgelaufene Abschreibungen
  01. Jan. 2014
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
Umbuchungen
EUR
31. Dez. 2014
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.891.868,46 670.388,25 0,00 0,00 6.562.206,71
Geschäfts- oder Firmenwert 717.313,00 374.250,00 0,00 0,00 1.091.563,00
  6.609.181,46 1.044.588,25 0,00 0,00 7.653.769,71
SACHANLAGEN          
Technische Anlagen und Maschinen 5.669.982,17 1.001.929,30 -7.452,38 0,00 6.664.459,09
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.579.963,61 951.654,86 -559.603,96 0,00 4.972.014,51
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  10.249.945,78 1.953.584,16 -567.056,34 0,00 11.636.473,60
FINANZANLAGEN          
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.147.000,18 748.804,75 0,00 0,00 1.895.804,93
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 300.000,00 300.000,00
Beteiligungen 310.559,61 0,00 0,00 0,00 310.559,61
Wertpapiere des Anlagevermögens 39.999,00 448.559,00 0,00 0,00 488.558,00
Sonstige Ausleihungen 1.797.594,84 0,00 0,00 0,00 1.797.594,84
  3.295.153,63 1.197.363,75 0,00 300.000,00 4.792.517,38
  20.154.280,87 4.195.536,16 -567.056,34 300.000,00 24.082.760,69
  Nettobuchwerte
  31. Dez. 2014
EUR
31. Dez. 2013
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.136.663,00 3.485.608,82
Geschäfts- oder Firmenwert 1.902.437,00 2.276.687,00
  5.039.100,00 5.762.295,82
SACHANLAGEN    
Technische Anlagen und Maschinen 6.203.919,22 6.057.793,85
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.338.640,76 4.129.196,74
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 228.328,51 343.144,28
  10.770.888,49 10.530.134,87
FINANZANLAGEN    
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.143.152,50 16.401.397,34
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.857.662,59 7.130.975,72
Beteiligungen 7.214.081,81 6.021.208,71
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.364.259,73 1.687.648,29
Sonstige Ausleihungen 300.001,00 650.001,00
  30.879.157,63 31.891.231,06
  46.689.146,12 48.183.661,75

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2014

- R-Biopharm AG

(Anlage 2 zum Anhang)

    Davon mit einer Restlaufzeit bis/mehr als
  Gesamtbetrag
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.038.019,93 2.438.019,93 0,00 2.600.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.897.992,55 1.897.992,55 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.177.782,82 1.177.782,82 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 144.383,01 144.383,01 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 825.240,20 687.702,25 137.537,95 0,00
  9.083.418,51 6.345.880,56 137.537,95 2.600.000,00

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands auf der Grundlage regelmäßiger mündlicher und schriftlicher Berichterstattung des Vorstandes überwacht und sich über die Lage und die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft unterrichtet. Insgesamt wurden drei Sitzungen abgehalten. In unseren Sitzungen hat uns der Vorstand über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft und des Konzerns (einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements) sowie über die Strategie und Planung des Unternehmens unterrichtet.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 mit einer Bilanzsumme von Euro 86.626.707,16 und einem Bilanzgewinn in Höhe von Euro 71.392.255,78 sowie der Konzernabschluss, der Lagebericht, der Konzernlagebericht und der Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sind von den gesetzlichen Vertretern der R-Biopharm AG aufgestellt und durch Dr. Dornbach GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Darmstadt, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts, des Konzernlageberichts und des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen haben wir dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss festgestellt und den Konzernabschluss gebilligt.

Er schließt sich dem Vorschlage des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzergebnisses an.

Die Kooperationsbereitschaft des Vorstandes mit dem Aufsichtsrat war sehr gut und die Zusammenarbeit zwischen beiden Organen von Vertrauen geprägt.

 

Darmstadt, den 08.06.2015

Dietrich Mollat, Aufsichtsratsvorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

Feststellung des Jahresabschluss 2014

der R-Biopharm AG

Der Jahresabschluss wurde am 13.07.2015 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der R-Biopharm AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Darmstadt, den 13. März 2015

Dr. Dornbach GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Eduard Kollar, Wirtschaftsprüfer

Klaus Walter, Wirtschaftsprüfer

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