Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 86
Eingetragen
5.4.1900
Branche
Herstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und/oder der Vertrieb von Malz, Erzeugnissen hieraus und Nebenprodukten aller Art; die Herstellung und/oder der Vertrieb von Backmitteln, Nährmitteln und Nebenprodukten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tuncay Cuma Aktuğ
seit 22.1.2026
Prokura
Volker Schenkel
seit 22.1.2026
Prokura
Prokura
Prokura
Prokura
Silke Scheler
seit 12.1.2024
Prokura
Karin (MBA) Dietrich
seit 12.1.2024
Prokura
Prokura
Prokura
Prokura
Helene Wagner
seit 5.2.2021
Prokura
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Thomas Kossert
seit 2.10.2019
Prokura
Prokura
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Thon
seit 6.5.2016
Prokura
Ralf Schappert
seit 10.12.2013
Prokura
Prokura
Stefan Siegele
seit 7.7.2010
Prokura
Prokura
Markus Hombach
seit 13.1.2009
Prokura
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
J. Ruckdeschel & Söhne GmbH & Co. KG
Germany
19.968.000 €
55.47%
IREKS GmbH
Germany
12.960.000 €
36.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IREKS GmbH

Kulmbach

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell

Unser Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Vorprodukten zur Weiterverarbeitung in der nationalen und internationalen Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft.

Seit 167 Jahren sind wir zuverlässiger Partner unserer Kunden und überzeugen Abnehmer in über 90 Ländern mit erstklassigen Produkten und kreativen Produktideen.

2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft - Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel erwartete für die weltweite Konjunktur 2023, vor dem Hintergrund nachlassender Probleme in den Lieferketten, eines geringeren Inflationsdrucks und einer Abkehr von der Null-Covid-Politik in China, trotz massivem Gegenwind aus der Geldpolitik, einen Anstieg von immerhin 3,0% (Vj.: +3,3%). Eine Rezession wie in Deutschland blieb in den meisten fortgeschrittenen Weltwirtschaften aus. Insbesondere in den Vereinigten Staaten zeigt sich die Konjunktur, dank der starken Unterstützung aus der Finanzpolitik, überraschend robust. Hingegen blieb die wirtschaftliche Entwicklung in China aufgrund struktureller Probleme zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Der Welthandel und vor allem die Industrieproduktion verzeichneten in 2023 keine größere Dynamik.

Europa - In der EU war der konjunkturelle Auftrieb in 2023 (+0,5%) nur schwach ausgeprägt. Einer der wichtigsten Gründe dafür sind Kaufkraftverluste der Haushalte durch die hohe Inflation. Hinzu kommen die Auswirkungen der Leitzinserhöhungen, mit denen die Europäische Zentralbank versucht, den Preisauftrieb zu stoppen sowie eine aufgrund der hohen Energiekosten schwache Industrieproduktion.

Deutschland - Auf Deutschland, früher Wachstumsmotor der EU, lasteten in 2023 verschiedene Faktoren. Zwar haben sich die Energiepreise wieder von den Höchstständen aus 2022 entfernt, im längerfristigen Vergleich sind sie aber weiterhin deutlich erhöht. Damit geht einher, dass ein Teil der energieintensiven Fertigung hierzulande nicht mehr rentabel produzieren konnte, so dass sich Wertschöpfungsketten erst einmal neu ausrichten müssen. Ein rückläufiger Konsum wegen der hohen Inflation, ein schwaches Auslandsgeschäft aufgrund einer weltweit geringeren Investitionstätigkeit sowie die stark gestiegenen Finanzierungskosten wirkten ebenfalls bremsend, weshalb eine leichte Rezession (-0,3%) zu Buche steht.

Laut Statistischem Bundesamt haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% (Vj. +6,9%) gegenüber 2022 erhöht. Wesentlich beeinflusst wurde die Teuerung in 2023 erneut von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Die Bundesregierung versuchte durch Entlastungsmaßnahmen regulierend einzugreifen, auch um die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale abzufedern. Die größten Preistreiber in 2023 waren Nahrungsmittel (+12,4%). Bereits im Vorjahr war hier ein Zuwachs von 13,4% zu verzeichnen. Die Energiekosten stiegen unterproportional (+5,3%) und einzelne Kraftstoffe verbilligten sich sogar spürbar (z. B. Heizöl: -22,2%).

3. Absatz- und Umsatzentwicklung / Branchenkonjunktur

Die von der Inflation getriebenen, notwendigen Preissteigerungen für Nahrungsmittel aus 2022 und zu Beginn des Jahres 2023 haben zu Konsumzurückhaltung bzw. einem preisbewussteren Konsumentenverhalten geführt, weshalb die Nachfrage speziell bei höherpreisigen Lebensmitteln sank.

Für die Erzeugerpreise in Branchen der IREKS-Gruppe waren in 2023 zum Großteil deutliche Erhöhungen zu verzeichnen. Die Preise für Mahlerzeugnisse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,1%. Die Erzeugerpreise für Braugerste explodierten in 2022 in Folge des Ukraine-Krieges schockartig (Vj.: +52,4%) und gaben nun in 2023 wieder nach (-12,1%), befinden sich aber weiterhin auf erhöhtem Niveau.

Im Backzutatengeschäft war die Absatzentwicklung im Inland 2023 unbefriedigend. Die hohen Kostensteigerungen, Personalmangel und ein spürbarer Konsumrückgang auf Endverbraucherebene machten den deutschen Bäckereien zu schaffen. Folglich war auch eine vermehrte Anzahl an Betriebsschließungen (v. a. wegen Insolvenz oder Betriebsaufgabe) zu verzeichnen. Im Industriekundenbereich stieg die Zahl der Kunden, die günstige, qualitativ schlechtere Mischungen statt hochwertiger Backzutaten einsetzt. Konzentrate mit funktionellen Inhaltsstoffen wurden den Premixen vorgezogen. Zudem wurden die Sortimente gestrafft und der Fokus verstärkt auf günstige Standard-Backwaren gesetzt.

Das Auslandsgeschäft entwickelte sich insgesamt positiver als der Inlandsmarkt und konnte sowohl im Absatz als auch im Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Doch gilt die für Deutschland beschriebene Entwicklung in analoger Form auch für einige unserer traditionell wichtigen zentraleuropäischen Ländermärkte. In Brasilien, der Türkei, einigen Ländern Ost- und Südosteuropas und im Raum Asien-Pazifik gelang es hingegen, sich erfolgreich zu behaupten oder sogar höhere Absätze zu erzielen, was zu den insgesamt erfreulichen Ergebnissen trotz global schwieriger Rahmenbedingungen führte.

Im Geschäftsbereich Malz wurde in Deutschland im Jahr 2023 auf einer verringerten Anbaufläche die schlechteste Sommerbraugerstenernte seit Jahrzehnten eingefahren. Die äußerst nasse Witterung während der Aussaat sorgte dafür, dass viele Felder nicht bestellt werden konnten und diese anschließend in der Anbauplanung für die kommende Ernteperiode umgewidmet werden mussten. Die nach den ergiebigen Regenfällen geernteten Getreidepartien wiesen diverse qualitative Probleme auf (Auswuchs, Keimfähigkeit, Eiweißgehalt etc.), die uns nun im Mälzungsprozess vor große Herausforderungen stellen.

In 2023 lagen die Malzverkäufe der IREKS-Gruppe unter dem Niveau von 2022. Der im Vergleich zur Vorjahresperiode gesunkene Bierkonsum in Deutschland resultiert, neben dem seit Jahren geltenden demographischen Wandel und veränderten Konsumgewohnheiten, aus dem verspäteten Beginn der Biergartensaison und der zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher. Kostensteigerungen in allen Lebensbereichen haben dazu beigetragen, dass nun oftmals nicht mehr Premiumprodukte im Fokus der Kunden stehen, sondern bevorzugt Angebote oder niedrig- bis mittelpreisige Biermarkenalternativen gekauft werden.

4. Beschaffung, Produktion, Forschung

Die Beschaffung der benötigten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unserer Sachanlagegüter und der in Anspruch genommenen Dienstleistungen orientiert sich wie schon in der Vergangenheit vorrangig an der Gewähr für Zuverlässigkeit und Qualität sowie der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten.

Unseren Forschungs-, Entwicklungs-, Produktsicherheits- bzw. allgemein unseren Qualitätsmanagementaktivitäten wird weiterhin höchste Priorität eingeräumt. Der Fokus liegt dabei auf innovativen Produkten bzw. Produktvarianten, individuellen Lösungen für Kundenanforderungen, Verbesserung der Produktqualität und der Optimierung der Fertigungsprozesse.

Unser Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001, EU-Ökoverordnung und zahlreichen weiteren branchenüblichen Standards zertifiziert.

5. Investitionen

Unter den zahlreichen Einzelmaßnahmen im In- und Ausland sind insbesondere die in 2023 fertiggestellte Backakademie in Kulmbach, die in Bau befindliche Erweiterung im Bereich der Außensilos in Kulmbach sowie die Errichtung einer Siloanlage für Getreide, insbesondere Dinkel, in Schweinfurt herauszustellen. Dabei waren und sind im Baubereich weiterhin deutliche Preissteigerungen und Ausführungsverzögerungen hinzunehmen.

6. Personal- und Sozialbereich

Unser Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.146 (Vorjahr 1.131) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitkräfte). Mit unseren hoch motivierten Teams war es uns wiederum möglich, der ständig wachsenden Komplexität der Marktanforderungen gerecht zu werden.

Eine ausgewogene Altersstruktur zählt zu den bewährten Grundlagen unserer langfristig ausgerichteten Personalpolitik, zu der traditionell die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen einen wichtigen Beitrag leistet.

Langjährig bewährt hat sich auch die Pflege eines guten Betriebsklimas, wozu beachtliche freiwillige Sozialleistungen sowie die Förderung der laufenden persönlichen und fachlichen Weiterbildung unserer Mitarbeiter gehören.

7. Unternehmensführung (Erklärung gem. § 289f Abs. 4 HGB)

Für den Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2027 betragen die Zielvorgaben für Aufsichtsrat und Geschäftsführung jeweils 16,67 %. Aktuell beträgt der Anteil an weiblichen Führungskräften im Aufsichtsrat 16,67 %. In der Geschäftsführung beträgt der Anteil im Geschäftsjahr 2023 14,29%.

8. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist eine Bilanzsumme von TEUR 742.976 (Vorjahr TEUR 714.532) aus. Das Eigenkapital beträgt TEUR 479.008 (Vorjahr TEUR 438.424), es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 64,47 % (Vorjahr 61,36 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 44.584 (Vorjahr TEUR 9.701) erwirtschaftet.

Der Anstieg des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf das gestiegene Finanzergebnis zurückzuführen.

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis / EBIT

Cashflow

Eigenkapitalquote

ergeben sich aus der internen Unternehmenssteuerung in der gesamten Wertschöpfungskette.

Die nachstehende Tabelle vermittelt einen zusammenfassenden Überblick:

Angabe in 2023 2022
Sachanlagen/Imm. Vermögen TEUR 143.924 129.309
Finanzanlagevermögen TEUR 153.182 144.636
Umlaufvermögen und sonstiges TEUR 445.870 440.587
Bilanzsumme TEUR 742.976 714.532
Eigenkapital TEUR 479.008 438.424
Eigenkapitalquote % 64,47 61,36
Sonderposten TEUR 3 5
Fremdkapital TEUR 263.965 276.103
Umsatzerlöse TEUR 377.220 327.363
EBIT TEUR 20.490 -1.540
EBITDA TEUR 33.940 11.357
Finanz- und Beteiligungsergebnis TEUR 35.393 21.861
Neutrales Ergebnis TEUR 257 680
Ergebnis vor Steuern TEUR 56.141 21.001
Ergebnis nach Steuern TEUR 44.584 9.701
Brutto-Cashflow TEUR 60.857 34.320
Investitionen in Sachanlagen u. Immaterielle
Vermögensgegenstände TEUR 29.138 34.028

Unsere Vermögens- und Finanzlage sprechen für sich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten auch im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch entsprechende liquide Vermögenswerte gedeckt.

B. BERICHT ÜBER DIE VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG UND DIE RISIKEN DES UNTERNEHMENS

1. Voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens

Das weltweite Wirtschaftswachstum ist schwach. Die Zinsen sind hoch, die globalen Unsicherheiten wachsen, ebenso die geopolitischen Risiken. Mit dem Krieg im Nahen Osten ist 2023 ein weiteres internationales Konfliktfeld hinzugekommen. Derzeitige Prognosen lassen dennoch vermuten, dass sich die Finanzmärkte und die Wirtschaft 2024 leicht erholen.

Unser Unternehmen ist auf die ausreichende Verfügbarkeit der Rohstoffe, in hoher Qualität, angewiesen. Dürren und Extremwetterereignisse stellen hier wesentliche Einflussgrößen dar. Eine möglicherweise nicht ausreichende Versorgung mit geeigneten Rohstoffen, aber auch daraus resultierende Preisschwankungen, die nicht an den Kunden weiterbelastet werden können und somit unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächen, stellen hier die Hauptrisiken dar.

Aufgrund der bestehenden hohen Volatilität bleibt die Ertragsentwicklung unserer Gesellschaft daher weiterhin unsicher.

Für 2024 ist also in Summe aller vorgenannten Faktoren eine erhebliche Ergebnisbelastung im operativen Geschäft nicht auszuschließen. Darüber hinaus können auch die erkennbaren Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten entsprechend ausgeprägten Abwertungsbedarf für unser Wertpapierportfolio auslösen.

2. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Potenzielle Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben können, werden systematisch laufend überwacht und analysiert. Als Hauptrisiken für unser Unternehmen sehen wir die marktbedingten Risiken für unser Malz- und Backzutatengeschäft an. Der anhaltende Konsolidierungs- und Wettbewerbsdruck in der Brauwirtschaft und im Backgewerbe in Verbindung mit deutlich gestiegenen Volatilitäten auf den Beschaffungsmärkten engen die Spielräume für notwendige Preisanpassungen stark ein.

Ein Hauptrisiko sehen wir in der nicht prognostizierbaren weiteren Entwicklung des Ukraine- Krieges und den damit verbunden möglichen Turbulenzen an den Rohstoff- und Energiemärkten.

Diesen Risiken begegnen wir durch eine stringente Deckung unserer Neugeschäfte mit Rohstoffen und Energie bei leistungsstarken und solventen Partnern.

Durch den sukzessiven Ausbau unserer Lagerkapazitäten streben wir an, Beeinträchtigungen von außen für die reibungslose Abfolge unserer Geschäftsprozesse noch besser als bisher abfedern zu können und auf diese Weise weniger abhängig von Verfügbarkeits- und Preisvolatilitäten zu werden.

Auch wenn eine Gasmangellage und damit verbundene mögliche Einschränkungen bisher vermieden werden konnten, kann das Auftreten einer solchen Situation in der Zukunft nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Möglichen Einschränkungen versuchen wir noch besser zu begegnen als es bisher schon geschehen ist. Die in der Unternehmensumwelt diskutierte CO 2 -Neutralität erfordert für die Unternehmen grundsätzliche Investitionssicherheit auf Basis verlässlicher gesetzgeberischer Rahmenbedingungen. Parallel müssen sich auch Abnehmerstrukturen finden, die neben Forderungen zum Themenkomplex auch Bereitschaft zeigen, den Ihnen zuzurechnenden wirtschaftlichen Anteil zu tragen. Wir begegnen dieser Herausforderung proaktiv mit selektiven Maßnahmen und strategischen Vorbereitungen für die Zukunft.

Darüber hinaus begegnen wir den schwierigen Rahmenbedingungen durch die Entwicklung von Produktinnovationen und -verbesserungen und die schrittweise Verbreiterung unserer Geschäftsgrundlagen im Konzernverbund.

Schadensrisiken für versicherbare Sach- und Haftungsschäden sind aus unserer Sicht in ausreichendem Umfang durch Versicherungen abgedeckt. Durch systematisches Debitorenmanagement überwachen wir Bonitätsveränderungen und begrenzen Ausfallsrisiken.

Bei der Risikoüberprüfung haben wir unmittelbar bestandsgefährdende Risiken für unser Unternehmen bisher nicht identifiziert. Zur Bewältigung der identifizierten Risiken wurden aus unserer Sicht hinreichende Maßnahmen getroffen.

Die weitere Entwicklung des Gesamtunternehmens ist derzeit vor allem wegen der noch möglichen Auswirkungen der weiterhin andauernden Kriegshandlungen in Osteuropa und im Nahen Osten besonders schwer zu übersehen.

Aufgrund unserer umfangreichen generellen Risiko-Vorsorgemaßnahmen sind wir allerdings davon überzeugt, die obwaltenden Krisen zu bewältigen.

C. AUSBLICK, PERSPEKTIVEN UND CHANCEN

Für die Weltwirtschaft zeichnet sich für 2024 noch keine nennenswerte Belebung ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche maßgeblich von den weltweiten geopolitischen Spannungen und den in 2024 anstehenden US-Wahlen getrieben wird, die wirtschaftliche Entwicklung stark aus. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation geht voraussichtlich zügig zurück. Entsprechend dürften die Leitzinsen und somit die Finanzierungskosten in 2024 wieder sinken. Insgesamt rechnet das Institut für Weltwirtschaft mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,8% in 2024.

Angesichts rückläufiger Energiepreise, steigender Realeinkommen sowie zunehmender Unterstützung aus dem Export wird die Konjunktur in der EU in 2024 voraussichtlich wieder etwas Fahrt aufnehmen. Allerdings bleibt die wirtschaftliche Dynamik insgesamt verhalten, weil die Geldpolitik wohl nur vorsichtig gelockert werden wird. Insgesamt dürften das EU- Bruttoinlandsprodukt in 2024 um 0,8% und die Verbraucherpreise um 2,5% zulegen.

Für Deutschland wird erwartet, dass die Wirtschaft in 2024 weitestgehend stagniert (+0,1%). Positive Impulse werden von den privaten Konsumausgaben erwartet. Belastend wirken die zunächst hohen Zinsen, eine schwache wirtschaftliche Dynamik bei den wichtigsten Handelspartnern und eine verfehlte Klima-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ampel-Regierung, mit einer in der Folge massiven Abwertung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Beschaffungsseitig ist mittlerweile ein deutlicher Preisrückgang bei vielen Rohstoffgruppen zu verzeichnen. Absatzseitig treten nach wie vor viele geopolitische Spannungen (Ukraine, Taiwan, Gaza-Streifen, Rotes Meer) und Herausforderungen (z. B. eine fehlgeleitete Wirtschafts-, Haushalts- und Klimapolitik in Deutschland) gleichzeitig ein, die auf die konjunkturelle Entwicklung und unsere Absatzchancen in den verschiedenen Ländermärkten wirken. Insbesondere ein preisbewussteres Konsumverhalten der Verbraucher und die massive Anzahl an Betriebsaufgaben im deutschen Backgewerbe bereiten uns große Sorgen und können zu weiteren Absatzverlusten führen, wenn es uns nicht gelingt, das durch maßgeschneiderte Problemlösungen für die Backbetriebe, die von diesen Verschiebungen profitieren, aufzufangen.

Bessere Wachstumspotentiale werden insgesamt im Ausland erwartet, wo auch durch das Eingehen von Partnerschaften und die Schaffung von Produktionskapazitäten vor Ort höhere Absatzchancen kreiert und wahrgenommen werden sollen. Auch das Malzgeschäft wird vor dem Hintergrund eines erneut gesunkenen Bierkonsums, hohen Kostendrucks, veränderter Konsumgewohnheiten und des demografischen Wandels zukünftig vor hohen Herausforderungen stehen.

In unseren Planungen für 2024 gehen wir von einer leicht positiven Entwicklung auf den Absatzmärkten und deutlichen Einsparungen bei der Rohstoffbeschaffung aus. Diese verbesserten Vorzeichen möchten wir nutzen, um unsere Ertragskraft zu stärken, was jedoch angesichts der starken Konzentrationsprozesse in der Back- und Brauwirtschaft herausfordernd wird. Gleichzeitig stehen wir vor enormen internen Veränderungsprozessen und Aufgaben. Hier sei beispielsweise der Fachkräftemangel genannt.

Getreu unserer langfristigen Firmenphilosophie und dank unserer leistungsstarken, loyalen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir aber zuversichtlich, die Fülle der uns bevorstehenden Hürden und Aufgaben wiederum erfolgreich zu bewältigen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser Dank für die hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft sowie Treue und Verbundenheit zum Unternehmen.

 

Kulmbach, 28. März 2024

IREKS GmbH

Die Geschäftsleitung

gez. Hans Albert Ruckdeschel

gez. Stefan Soine

gez. Dr. Sabine Krätzschmar

gez. Dr. Mathias Warwel

gez. Stephan Bergler

gez. Olaf Lewe

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 807.463,51 1.011.337,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 68.692.429,37 54.846.093,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 36.660.276,00 31.292.905,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.816.327,14 6.972.889,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.947.944,14 35.185.388,81
143.116.976,65 128.297.276,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 133.404.641,91 133.744.642,91
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.309.737,41 1.607.795,19
3. Beteiligungen 8.399.160,56 8.399.160,56
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.148.923,13 773.773,13
5. Sonstige Ausleihungen 8.919.761,47 110.857,88
153.182.224,48 144.636.229,67
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 35.857.781,04 45.824.008,62
2. Unfertige Erzeugnisse 3.814.433,19 4.245.097,82
3. Fertige Erzeugnisse 28.120.914,41 22.190.196,43
4. Waren 1.118.153,02 1.507.978,17
68.911.281,66 73.767.281,04
366.017.946,30 347.712.124,99
366.017.946,30 347.712.124,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.458.050,54 19.935.472,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.177.965,01 33.375.097,82
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.084.516,73 2.635.705,29
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7.023.348,05 7.072.023,57
61.743.880,33 63.018.299,00
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 224.161.178,21 237.734.147,47
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 89.634.816,62 64.886.954,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.418.306,47 1.180.639,51
742.976.127,93 714.532.165,67

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 36.000.000,00 36.000.000,00
Eigene Anteile -13.680.000,00 -13.680.000,00
22.320.000,00 22.320.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 445.000.000,00 405.000.000,00
III. Bilanzgewinn 11.688.203,13 11.104.306,74
479.008.203,13 438.424.306,74
B. Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 3.376,00 5.441,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 82.657.004,00 80.470.945,00
2. Steuerrückstellungen 377.554,47 340.501,00
3. Sonstige Rückstellungen 20.693.499,00 21.965.043,00
103.728.057,47 102.776.489,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.589.712,00 27.692.284,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.261.058,68 17.208.427,01
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.904.373,30 79.565.530,51
4. Sonstige Verbindlichkeiten 49.469.020,37 48.859.687,41
160.224.164,35 173.325.928,93
- davon aus Steuern EUR 872.165,22 (Vj. EUR 899.700,92)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.108.698,57 (Vj. EUR 8.439.347,13)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 12.326,98 0,00
742.976.127,93 714.532.165,67

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 377.219.849,85 327.362.963,77
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 5.500.053,35 7.657.778,27
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 369.248,15 185.492,71
4. Sonstige betriebliche Erträge 27.164.368,60 8.362.529,23
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 314.370,37 (Vj. EUR 785.853,13)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 222.149.624,84 192.450.814,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.151.691,46 1.015.103,59
223.301.316,30 193.465.918,18
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 66.981.128,67 61.616.641,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 15.380.386,39 23.336.974,22
82.361.515,06 84.953.615,83
- davon für Altersversorgung EUR 2.915.823,51 (Vj. EUR 11.857.880,67)
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 13.450.467,40 12.896.594,48
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 46.500.806,17 47.409.196,97
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 844.851,35 (Vj. EUR 769.832,89)
9. Erträge aus Beteiligungen 5.030.850,54 8.277.082,01
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.965.133,60 (Vj. EUR 8.277.082,01)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.010.325,04 15.226.357,78
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.065.576,70 (Vj. EUR 943.579,87)
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 3.818.691,89 10.421.570,16
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.244.914,61 10.688.106,21
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.994.204,70 7.079.897,21
- davon an verbundene Unternehmen EUR 3.705.539,03 (Vj. EUR 3.928.379,54)
- davon aus Aufzinsungen EUR 1.548.017,00 (Vj. EUR 1.449.454,00)
14. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.118.802,93 0,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11.557.463,86 11.299.604,79
16. Ergebnis nach Steuern 44.583.896,39 9.700.840,26
17. Jahresüberschuss 44.583.896,39 9.700.840,26
44.583.896,39 9.700.840,26
44.583.896,39 9.700.840,26
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.104.306,74 1.403.466,48
19. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen 40.000.000,00 0,00
20. Bilanzgewinn 11.688.203,13 11.104.306,74

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben

Die IREKS GmbH, mit Sitz in Kulmbach, wird beim Amtsgericht Bayreuth unter Nr. HRB 86 geführt.

Der Jahresabschluss der IREKS GmbH ist nach den für große Kapitalgesellschaften gültigen Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. In den Anschaffungskosten sind Anschaffungsnebenkosten enthalten. Anschaffungskostenminderungen, die dem einzelnen Wirtschaftsgut zugeordnet werden können, sind - mit Ausnahme der Investitionszuschüsse, die passivisch im Rahmen eines Abgrenzungspostens ausgewiesen werden - abgesetzt. Eigenleistungen werden mit durchschnittlichen Stundenlöhnen für Betriebshandwerker zuzüglich eines Gemeinkostenaufschlags von 60 v. H. bewertet. Die planmäßige Abschreibung der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer geschätzt. Soweit in früheren Jahren Sonderabschreibungen nach steuerlichen Vorschriften in Anspruch genommen worden sind, hat die Gesellschaft vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Stichtagswert oder beizulegenden Wert angesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen sowie Ausleihungen, die auf fremde Währung lauten, sind zum Wechselkurs im Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet worden. Ist der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag niedriger, wird dieser angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorratsbestände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bzw. beizulegenden Wert angesetzt. Für Betriebsmaterial wurde ein Festwert gebildet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten die Pflichtbestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um erkennbare Einzelrisiken, angesetzt. Zudem ist bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung aufgrund des allgemeinen Kreditrisikos abgesetzt worden. Soweit in fremder Währung fakturiert wurde, erfolgt die Bewertung mit dem Wechselkurs am Tag der Rechnungsstellung bzw. dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.

Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsen- oder Wechselkurs oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Flüssige Mittel sind grundsätzlich mit ihren Nennbeträgen angesetzt. In fremder Währung bestehende Bestände sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Aktive latente Steuern

Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei Finanzanlagen, sonstigen Wertpapieren, sonstigen Rückstellungen, Pensionsrückstellungen und steuerlichen Ausgleichsposten der Firmen IRUSO GmbH, LUMEN GmbH Nährmittel- und Maschinenfabrik und Dreidoppel GmbH. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz in Höhe von rund 30 % herangezogen.

Eigenkapital

Der Ausweis von eigenen Anteilen erfolgt gemäß § 272 Abs. 1a HGB auf der Passivseite.

Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

In diesen Sonderposten eingestellt sind Zuschüsse, die über die Nutzungsdauer der jeweils begünstigten Investitionen ertragswirksam aufgelöst werden.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen ab.

Für die Pensionsrückstellungen sind die versicherungsmathematischen Berechnungen unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens vorgenommen worden. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,83 % sowie die erwarteten Entgeltsteigerungen in einer Bandbreite zwischen 2 und 5 % p. a. zugrunde gelegt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende, ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 326 (Vj. TEUR 1.455).

Verpflichtungen aus unmittelbaren Pensionszusagen vor dem 01.01.1987 sind in voller Höhe zurückgestellt.

Für die mögliche Inanspruchnahme der Gesellschaft als Trägerunternehmen des IREKS-Unterstützungsverein in Kulmbach e. V ., Kulmbach (U-Kasse) wurde der Unterschiedsbetrag zwischen dem tatsächlichen Kassenvermögen und dem Teilwert der mittelbaren Versorgungsverpflichtungen unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,83 % und der erwarteten Rentensteigerung in voller Höhe zurückgestellt. Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 764 (Vj. TEUR 3.228).

Für Jubiläumsgelder wurde die Rückstellung unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,75 % sowie der erwarteten Entgeltsteigerungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet.

Die für zukünftige Reparaturen gebildeten Instandhaltungsrückstellungen zum 31.12.2009 wurden gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 45) beibehalten. Darüber hinaus wurden Rückstellungen für Instandhaltungsmaßnahmen gebildet, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten entsprechen den Erfüllungsbeträgen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen nach Einzelposten ist aus folgendem Anlagenspiegel ersichtlich:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 9.104.627,14 108.744,66 9.289,50 1.678,50 9.205.760,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 119.808.856,56 5.686.070,46 251.801,50 10.847.055,72 136.090.181,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 164.542.037,19 5.218.593,45 2.095.011,14 7.514.958,95 175.180.578,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.019.253,86 2.791.711,61 1.385.033,85 1.255.624,75 35.681.556,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.185.388,81 15.333.283,25 951.410,00 -19.619.317,92 29.947.944,14
352.555.536,42 29.658,77 4.683.256,49 -1.678,50 376.900.260,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 142.125.257,94 156.000,00 687.323,38 0,00 141.593.934,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.607.795,19 0,00 155.324,82 0,00 1.452.470,37
3. Beteiligungen 8.399.160,56 0,00 0,00 0,00 8.399.160,56
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 773.773,13 396.600,00 21.450,00 0,00 1.148.923,13
5. Sonstige Ausleihungen 110.857,88 8.831.525,44 22.621,85 0,00 8.919.761,47
153.016.844,70 9.384.125,44 886.720,05 0,00 161.514.250,09
514.677.008,26 38.522.528,87 5.579.266,04 0,00 547.620.271,09
Abschreibungen
am 01.01.2023 des Geschäftsjahres Abgänge am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.093.289,63 314.297,16 9.289,50 8.398.297,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 64.962.762,74 2.680.790,87 245.801,74 67.397.751,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 133.249.132,19 7.364.859,65 2.093.689,39 138.520.302,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.046.364,72 3.090.519,72 1.271.655,21 27.865.229,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
224.258.259,65 13.136.170,24 3.611.146,34 233.783.283,55
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.380.615,03 496.001,00 687.323,38 8.189.292,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 142.732,96 0,00 142.732,96
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.380.615,03 638.733,96 687.323,38 8.332.025,61
240.732.164,31 14.089.201,36 4.307.759,22 250.513.606,45
Restbuchwerte
am 31.12.2023 im Vorjahr
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 807.463,51 1.011.337,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 68.692.429,37 54.846.093,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 36.660.276,00 31.292.905,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.816.327,14 6.972.889,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29.947.944,14 35.185.388,81
143.116.976,65 128.297.276,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 133.404.641,91 133.744.642,91
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.309.737,41 1.607.795,19
3. Beteiligungen 8.399.160,56 8.399.160,56
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.148.923,13 773.773,13
5. Sonstige Ausleihungen 8.919.761,47 110.857,88
153.182.224,48 144.636.229,67
297.106.664,64 273.944.843,95

Angaben zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Unternehmen Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
% TEUR TEUR
Konsolidierte Unternehmen
Dreidoppel GmbH Langenfeld 100,00 10.025 0
IREKS Beteiligungs-GmbH Kulmbach 100,00 18.272 647
IREKS GmbH International Beteiligungsgesellschaft Kulmbach 100,00 31.941 0
IRUSO GmbH Kulmbach 100,00 1.284 0
LUMEN GmbH, Nährmittel- und Maschinenfabrik Kulmbach 100,00 7.563 0
Malzfabrik Schweinfurt GmbH Schweinfurt 100,00 26 0
WIB GmbH Kulmbach 100,00 101 -2
IREKS BELGIUM N.V. Zaventem/Belgien 100,00 5.751 270
IREKS ENZYMA s.r.o. Brno/Tschechien 100,00 20.444 3.146
IREKS FRANCE SARL Maxeville/Frankreich 100,00 16.472 2.019
IREKS IBERICA, S.A. Cerdanyola del Vallès/Spanien 100,00 6.421 969
IREKS NEDERLAND B.V. Heeze/Niederlande 100,00 3.517 895
IREKS NORDIC ApS Ishøj/Dänemark 100,00 4.441 825
IREKS NORTH AMERICA Ltd. Brampton/Kanada 100,00 320 -351
IREKS PAN ROMANIA SRL Bukarest/Rumänien 100,00 1.232 184
IREKS U.K. Ltd. London/Großbritannien 100,00 2.796 600
3KDK Projekt GmbH Wien/Österreich 100,00 -8 -234
IREKS ITALIA S.r.l. Paderno Dugnano/Italien 99,00 3.606 95
IREKS AROMA d.o.o. Jastrebarsko/Kroatien 97,53 36.309 2.402
Stadlauer Malzfabrik Aktiengesellschaft Wien/Österreich 87,05 51.792 2.110
EICHENMÜHLE GmbH Kulmbach 80,00 833 247
IREKS PROKOPOWICZ Sp. z o.o. Milejowice/Polen 75,00 3.313 516
IREKS DO BRASIL S/A. Guarapuava/Brasilien 60,00 22.363 4.233
GLAZIR d.o.o. Oborovo/Kroatien 57,00 2.268 303
STAMAG Stadlauer Malzfabrik Gesellschaft m.b.H. Wien/Österreich 50,98 108.012 8.839
IREKS-STAMAG Kft. Komärom/Ungarn 50,81 10.356 358
DUPON NEDERLAND B.V. *** Heeze/Niederlande 49,00 5.795 703
OOO IREKS TRIER Lubercy/Russische Föderation 28,00 17.615 1.854
Nicht konsolidierte Unternehmen
AMYLON GmbH Kulmbach 100,00 214 12
JRB Verwaltungsgesellschaft mbH * Kulmbach 100,00 92 7
Kulmbacher Unima Malzfabrik G.m.b.H. ** Kulmbach 100,00 1.377 38
MEUSSDOERFFER-MALZ GmbH Kulmbach 100,00 44 0
Klostermalz Bergler Geschäftsführungs GmbH *** Erlangen 60,00 26 0
Klostermalz Bergler GmbH & Co. KG *** Erlangen 60,00 2.500 4
İREKS GIDA SANAYİ Anonim Şirketi Kapaklı/Türkei 50,00 4.450 1.929
MONDO LIEVITO MADRE S.r.l. Lana/Italien 49,25 9.689 433
TechGenion GmbH *** Rodgau 39,00 1 -105

Die Angaben beziehen sich auf den Bilanzstichtag:

* 30.06.2023;

** 30.09.2023;

*** 31.12.2022

Die abgeführten Gewinne der Dreidoppel GmbH, der LUMEN GmbH, Nährmittel- und Maschinenfabrik, der Malzfabrik Schweinfurt GmbH sowie die übernommenen Verluste der IRUSO GmbH und der IREKS GmbH International Beteiligungsgesellschaft sind wegen der bestehenden Ergebnisabführungsverträge im Beteiligungsergebnis der Gesellschaft enthalten.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dem Finanzverkehr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Position enthält Steuererstattungsansprüche von EUR 5.610.185,48 (Vj. TEUR 6.072) und abgegrenzte Zinserträge in Höhe von EUR 724.417,71 (Vj. TEUR 793), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind EUR 9.829,79 (Vj. TEUR 12) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals stellt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr wie folgt dar:

Eigenkapitalspiegel Gezeichnetes Kapital (ohne eigene Anteile) Andere Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Gesamt
EUR EUR EUR EUR
Stand am 01.01.2023 22.320.000,00 405.000.000,00 11.104.306,74 438.424.306,74
Entnahmen
- Ausschüttung für 2022 0,00 0,00 -4.000.000,00 -4.000.000,00
Jahresüberschuss 0,00 0,00 44.583.896,39 44.583.896,39
Einstellung in andere Gewinnrücklagen
- Vorabzuweisung 0,00 40.000.000,00 -40.000.000,00 0,00
Stand am 31.12.2023 22.320.000,00 445.000.000,00 11.688.203,13 479.008.203,13

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen beinhalten die unmittelbaren Verpflichtungen für laufende Renten und Rentenanwartschaften in Höhe von EUR 28.205.978,00 (Vj. TEUR 28.334) sowie die Zuweisung zur U-Kasse, der die Alterssicherung für Mitarbeiter ohne Direktzusage obliegt.

Ferner sind in Ausübung des Passivierungswahlrechts für die Subsidiärhaftung als Trägerunternehmen der rechtlich selbstständigen U-Kasse EUR 54.159.000,00 (Vj. TEUR 50.821) zurückgestellt, die das bestehende Risiko in voller Höhe abdecken.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31.12.2023
TEUR
Ungewisse Verbindlichkeiten 11.786
Drohende Verluste 8.816
Unterlassene Instandhaltung 91
20.693

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Arten sowie Restlaufzeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Gesamt
Vj.
EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.589.712,00 27.692
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.261.058,68 17.208
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.904.373,30 79.566
4. Sonstige Verbindlichkeiten 49.469.020,37 48.860
160.224.164,35 173.326
davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr über 5
Vj. Vj. Jahre
EUR TEUR EUR TEUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.102.572,00 4.103 19.487.140,00 23.589 3.076.852,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.261.058,68 17.208 0,00 0 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.404.373,30 78.566 500.000,00 1.000 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 41.127.105,77 41.096 8.341.914,60 7.764 75.630,00
131.895.109,75 140.973 28.329.054,60 32.353 3.152.482.00

Sicherheiten wurden mit Ausnahme von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten nicht gewährt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dem Finanzverkehr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 25.845.489,60 (Vj. TEUR 25.443) enthalten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB:

Gesamtbetrag
EUR
Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 3.000.000,00

Gründe einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligo sind nicht gegeben.

Neben den Ergebnisabführungs- und Verlustübernahmeverträgen mit der IRUSO GmbH, der Dreidoppel GmbH, der LUMEN GmbH, Nährmittel- und Maschinenfabrik, der IREKS GmbH International Beteiligungsgesellschaft, der IREKS Beteiligungs-GmbH und der Malzfabrik Schweinfurt GmbH, die die Gesellschaft während der Vertragslaufzeit zum Ausgleich von Verlusten verpflichten, bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen für ein Erbbaurecht in Höhe von TEUR 2.299 bezogen auf die Gesamtlaufzeit, für gewährte und noch nicht ausgereichte Darlehen (TEUR 2.423) sowie aus dem Bestellobligo für Investitionen und aus Kontrakten in geschäftsüblichem Umfang.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:

2023
TEUR
Lebensmittel zur Weiterverarbeitung 368.235
Sonstiges 8.985
377.220

Nach geographisch bestimmten Märkten gliedert sich der Umsatz wie folgt:

2023
TEUR
Inland 230.366
Ausland 146.854
377.220

Sonstige betriebliche Erträge

Die Position beinhaltet folgende periodenfremde Posten:

2023
TEUR
Gewinn aus Verkauf/Einlösung von Wertpapieren 21.061
Wertaufholungen/Zuschreibungen 2.854
Erträge aus Wertberichtigungen und Forderungseingängen 397
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 286
Gewinne aus Abgang Sachanlagen 285
Sonstige 127
25.010

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet folgende periodenfremde Posten:

2023
TEUR
Verluste aus Abgang Sachanlagen 528
Wertberichtigungen und Forderungsverluste 309
Sonstige 24
861

Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sonstige Steuern in Höhe von EUR 228.809,95 (Vj. TEUR 223) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023
TEUR
Laufendes Jahr 11.170
Vorjahre/Betriebsprüfung 2018-2021 387
11.557

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres, getrennt nach Gruppen, zeigt folgende Übersicht:

Gruppe 2023
männlich 812
weiblich 321
1.133

Beziehungen zu Unternehmensorganen

Geschäftsführung:

Stephan Bergler Kaufmann
Lutz Hager Kaufmann (bis 31.12.2023)
Dr. Sabine Krätzschmar Kauffrau
Olaf Lewe Kaufmann
Hans Albert Ruckdeschel Kaufmann
Stefan Soine Kaufmann
Dr. Mathias Warwel Kaufmann

Aufsichtsrat:

Dr. Rainer Grimme, Rechtsanwalt - Vorsitzender -
Lutz Hager, Geschäftsführer i. R. (ab 01.01.2024) - stellvertretender Vorsitzender -
Bernd Dieckmann, Geschäftsführer i. R. (bis 31.12.2023) - stellvertretender Vorsitzender -
Elisabeth Hülsmann, Senior Director Sales Germany
Helmut Weissheimer, Kaufmann
Ralf Eberlein, kfm. Angestellter - Arbeitnehmervertreter -
Klaus Pöhlmann, gewerbl. Angestellter - Arbeitnehmervertreter -

Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft stellt als oberstes Mutterunternehmen einen nach § 264 HGB befreienden Konzernabschluss für ihre Tochtergesellschaften auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers innerhalb der gesetzlichen Fristen veröffentlicht.

Die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird im Konzernabschluss gemacht.

 

Kulmbach, 28. März 2024

Die Geschäftsführung

gez. Hans Albert Ruckdeschel

gez. Stefan Soine

gez. Dr. Sabine Krätzschmar

gez. Dr. Mathias Warwel

gez. Stephan Bergler

gez. Olaf Lewe

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IREKS GmbH, Kulmbach

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der IREKS GmbH, Kulmbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IREKS GmbH, Kulmbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9a) und b) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Organmitglieder, der ehemaligen Organmitglieder und ihrer Hinterbliebenen sowie die dafür gebildeten Rückstellungen nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, den 12. April 2024

Rosenschon . Stiefler . Waha Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Leisner, Wirtschaftsprüfer

Ottmar Stiefler, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss vom 25. Juli 2024

Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 schließt unter Hinzuziehung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 7.104.306,74, mit einem Bilanzgewinn von EUR 11.688.203,13 ab.

Der Bilanzgewinn wird wie folgt verwendet:

Bardividende für das Jahr 2023 EUR 4.400.000,00

Vortrag auf neue Rechnung EUR 7.288.203,13

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juli 2024 festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und beraten.

Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Beteiligungen unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtszeitraum in vier Sitzungen eingehend mit der finanziellen und wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und deren Beteiligungen befasst. Er hat genehmigungspflichtige Geschäfte mit der Geschäftsführung erörtert und nach sorgfältiger Abwägung Beschlüsse gefasst.

Der Aufsichtsrat hat die von den Gesellschaftern zum Abschlussprüfer gewählte ROSENSCHON . STIEFLER . WAHA . Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bayreuth, mit der Abschlussprüfung beauftragt.

Die Prüfung hat ergeben, dass die Buchführung, der Jahresabschluss, der Konzernabschluss, der Lagebericht der IREKS GmbH und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023 den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Sie wurden mit dem Bestätigungsvermerk versehen, in dem darauf hingewiesen wird, dass die Angaben nach den §§ 285 Nr. 9a) und b) bzw. 314 Abs. 1 Nr. 6a) und b) HGB unterlassen wurden. Die Prüfungsberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats in Gegenwart des Abschlussprüfers erörtert. Der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen geprüft. Einwendungen haben sich nicht ergeben. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis des Abschlussprüfers zu und schließt sich dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Gewinnverwendung an.

Der Aufsichtsrat empfiehlt den Gesellschaftern die Feststellung des Jahresabschlusses und dankt allen Geschäftsführern und Mitarbeitenden der IREKS GmbH und des Konzerns für ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit. Er dankt gleichermaßen den Gesellschaftern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

 

Kulmbach, im Juli 2024

Dr. Rainer Grimme, Aufsichtsratsvorsitzender

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE DER UNTERNEHMENSGRUPPE

1. Geschäftsmodell

Unsere Unternehmensgruppe beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Vorprodukten zur Weiterverarbeitung in der nationalen und internationalen Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft.

Seit 167 Jahren sind wir zuverlässiger Partner unserer Kunden und überzeugen Abnehmer in über 90 Ländern mit erstklassigen Produkten und kreativen Produktideen.

2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft - Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel erwartete für die weltweite Konjunktur 2023, vor dem Hintergrund nachlassender Probleme in den Lieferketten, eines geringeren Inflationsdrucks und einer Abkehr von der Null-Covid-Politik in China, trotz massivem Gegenwind aus der Geldpolitik, einen Anstieg von immerhin 3,0% (Vj.: +3,3%). Eine Rezession wie in Deutschland blieb in den meisten fortgeschrittenen Weltwirtschaften aus. Insbesondere in den Vereinigten Staaten zeigt sich die Konjunktur, dank der starken Unterstützung aus der Finanzpolitik, überraschend robust. Hingegen blieb die wirtschaftliche Entwicklung in China aufgrund struktureller Probleme zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Der Welthandel und vor allem die Industrieproduktion verzeichneten in 2023 keine größere Dynamik.

Europa - In der EU war der konjunkturelle Auftrieb in 2023 (+0,5%) nur schwach ausgeprägt. Einer der wichtigsten Gründe dafür sind Kaufkraftverluste der Haushalte durch die hohe Inflation. Hinzu kommen die Auswirkungen der Leitzinserhöhungen, mit denen die Europäische Zentralbank versucht, den Preisauftrieb zu stoppen sowie eine aufgrund der hohen Energiekosten schwache Industrieproduktion.

Deutschland - Auf Deutschland, früher Wachstumsmotor der EU, lasteten in 2023 verschiedene Faktoren. Zwar haben sich die Energiepreise wieder von den Höchstständen aus 2022 entfernt, im längerfristigen Vergleich sind sie aber weiterhin deutlich erhöht. Damit geht einher, dass ein Teil der energieintensiven Fertigung hierzulande nicht mehr rentabel produzieren konnte, so dass sich Wertschöpfungsketten erst einmal neu ausrichten müssen. Ein rückläufiger Konsum wegen der hohen Inflation, ein schwaches Auslandsgeschäft aufgrund einer weltweit geringeren Investitionstätigkeit sowie die stark gestiegenen Finanzierungskosten wirkten ebenfalls bremsend, weshalb eine leichte Rezession (-0,3%) zu Buche steht.

Laut Statistischem Bundesamt haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% (Vj. +6,9%) gegenüber 2022 erhöht. Wesentlich beeinflusst wurde die Teuerung in 2023 erneut von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Die Bundesregierung versuchte durch Entlastungsmaßnahmen regulierend einzugreifen, auch um die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale abzufedern. Die größten Preistreiber in 2023 waren Nahrungsmittel (+12,4%). Bereits im Vorjahr war hier ein Zuwachs von 13,4% zu verzeichnen. Die Energiekosten stiegen unterproportional (+5,3%) und einzelne Kraftstoffe verbilligten sich sogar spürbar (z. B. Heizöl: -22,2%).

3. Absatz- und Umsatzentwicklung / Branchenkonjunktur

Die von der Inflation getriebenen, notwendigen Preissteigerungen für Nahrungsmittel aus 2022 und zu Beginn des Jahres 2023 haben zu Konsumzurückhaltung bzw. einem preisbewussteren Konsumentenverhalten geführt, weshalb die Nachfrage speziell bei höherpreisigen Lebensmitteln sank.

Für die Erzeugerpreise in Branchen der IREKS-Gruppe waren in 2023 zum Großteil deutliche Erhöhungen zu verzeichnen. Die Preise für Mahlerzeugnisse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,1%. Die Erzeugerpreise für Braugerste explodierten in 2022 in Folge des Ukraine-Krieges schockartig (Vj.: +52,4%) und gaben nun in 2023 wieder nach (-12,1%), befinden sich aber weiterhin auf erhöhtem Niveau.

Im Backzutatengeschäft war die Absatzentwicklung im Inland 2023 unbefriedigend. Die hohen Kostensteigerungen, Personalmangel und ein spürbarer Konsumrückgang auf Endverbraucherebene machten den deutschen Bäckereien zu schaffen. Folglich war auch eine vermehrte Anzahl an Betriebsschließungen (v. a. wegen Insolvenz oder Betriebsaufgabe) zu verzeichnen. Im Industriekundenbereich stieg die Zahl der Kunden, die günstige, qualitativ schlechtere Mischungen statt hochwertiger Backzutaten einsetzt. Konzentrate mit funktionellen Inhaltsstoffen wurden den Premixen vorgezogen. Zudem wurden die Sortimente gestrafft und der Fokus verstärkt auf günstige Standard-Backwaren gesetzt.

Das Auslandsgeschäft entwickelte sich insgesamt positiver als der Inlandsmarkt und konnte sowohl im Absatz als auch im Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Doch gilt die für Deutschland beschriebene Entwicklung in analoger Form auch für einige unserer traditionell wichtigen zentraleuropäischen Ländermärkte. In Brasilien, der Türkei, einigen Ländern Ost- und Südosteuropas und im Raum Asien-Pazifik gelang es hingegen, sich erfolgreich zu behaupten oder sogar höhere Absätze zu erzielen, was zu den insgesamt erfreulichen Ergebnissen trotz global schwieriger Rahmenbedingungen führte.

Im Geschäftsbereich Malz wurde in Deutschland im Jahr 2023 auf einer verringerten Anbaufläche die schlechteste Sommerbraugerstenernte seit Jahrzehnten eingefahren. Die äußerst nasse Witterung während der Aussaat sorgte dafür, dass viele Felder nicht bestellt werden konnten und diese anschließend in der Anbauplanung für die kommende Ernteperiode umgewidmet werden mussten. Die nach den ergiebigen Regenfällen geernteten Getreidepartien wiesen diverse qualitative Probleme auf (Auswuchs, Keimfähigkeit, Eiweißgehalt etc.), die uns nun im Mälzungsprozess vor große Herausforderungen stellen.

In 2023 lagen die Malzverkäufe der IREKS-Gruppe unter dem Niveau von 2022. Der im Vergleich zur Vorjahresperiode gesunkene Bierkonsum in Deutschland resultiert, neben dem seit Jahren geltenden demographischen Wandel und veränderten Konsumgewohnheiten, aus dem verspäteten Beginn der Biergartensaison und der zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher. Kostensteigerungen in allen Lebensbereichen haben dazu beigetragen, dass nun oftmals nicht mehr Premiumprodukte im Fokus der Kunden stehen, sondern bevorzugt Angebote oder niedrig- bis mittelpreisige Biermarkenalternativen gekauft werden.

Der Geschäftsbereich Eis profitierte in 2023 von den für den Verkauf von Speiseeis günstigen Witterungsbedingungen, was sich in steigenden Maschinenverkäufen sowie in steigenden Umsätzen von Eismix und Handelswaren niederschlug.

4. Beschaffung, Produktion, Forschung

Die Beschaffung der benötigten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unserer Sachanlagegüter und der in Anspruch genommenen Dienstleistungen orientiert sich wie schon in der Vergangenheit vorrangig an der Gewähr für Zuverlässigkeit und Qualität sowie der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten.

Unseren Forschungs-, Entwicklungs-, Produktsicherheits- bzw. allgemein unseren Qualitätsmanagementaktivitäten wird weiterhin höchste Priorität eingeräumt. Der Fokus liegt dabei auf innovativen Produkten bzw. Produktvarianten, individuellen Lösungen für Kundenanforderungen, Verbesserung der Produktqualität und der Optimierung der Fertigungsprozesse.

Unsere Unternehmensgruppe ist nach DIN EN ISO 9001, EU-Ökoverordnung und zahlreichen weiteren branchenüblichen Standards zertifiziert.

5. Investitionen

Unter den zahlreichen Einzelmaßnahmen im In- und Ausland sind insbesondere die in 2023 fertiggestellte Backakademie in Kulmbach, die in Bau befindliche Erweiterung im Bereich der Außensilos in Kulmbach sowie die Errichtung einer Siloanlage für Getreide, insbesondere Dinkel, in Schweinfurt herauszustellen. Dabei waren und sind im Baubereich weiterhin deutliche Preissteigerungen und Ausführungsverzögerungen hinzunehmen.

6. Personal- und Sozialbereich

Unsere Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.878 (Vorjahr 2.834) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitkräfte). Mit unseren hoch motivierten Teams war es uns wiederum möglich, der ständig wachsenden Komplexität der Marktanforderungen gerecht zu werden.

Eine ausgewogene Altersstruktur zählt zu den bewährten Grundlagen unserer langfristig ausgerichteten Personalpolitik, zu der traditionell die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen einen wichtigen Beitrag leistet.

Langjährig bewährt hat sich auch die Pflege eines guten Betriebsklimas, wozu beachtliche freiwillige Sozialleistungen sowie die Förderung der laufenden persönlichen und fachlichen Weiterbildung unserer Mitarbeiter gehören.

7. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Konzernabschluss zum 31.12.2023 weist eine Bilanzsumme von TEUR 1.011.278 (Vorjahr TEUR 964.127) aus. Das Eigenkapital beträgt TEUR 692.111 (Vorjahr TEUR 632.590), es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 68,4 % (Vorjahr 65,6 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 71.125 (Vorjahr TEUR 14.484) erwirtschaftet.

Der Anstieg des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf das gestiegene Finanzergebnis zurückzuführen.

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis / EBIT

Cashflow

Eigenkapitalquote

ergeben sich aus der internen Unternehmenssteuerung in der gesamten Wertschöpfungskette.

Die nachstehende Tabelle vermittelt einen zusammenfassenden Überblick:

Angabe in 2023 2022
Sachanlagen/Imm. Vermögen TEUR 327.592 287.088
Finanzanlagevermögen TEUR 36.974 33.594
Umlaufvermögen und sonstiges TEUR 646.712 643.445
Bilanzsumme TEUR 1.011.278 964.127
Eigenkapital TEUR 692.111 632.590
Eigenkapitalquote % 68,4 65,6
Sonderposten TEUR 17.401 17.264
Fremdkapital TEUR 301.766 314.273
Umsatzerlöse TEUR 740.247 671.600
EBIT TEUR 52.018 18.664
EBITDA TEUR 79.084 46.169
Ergebnis vor Steuern TEUR 89.287 31.769
Ergebnis nach Steuern TEUR 71.125 14.484
Brutto-Cashflow TEUR 98.951 57.782
Investitionen in Sachanlagen u. Immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 73.114 57.921

Unsere Vermögens- und Finanzlage sprechen für sich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten auch im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch entsprechende liquide Vermögenswerte gedeckt.

B. BERICHT ÜBER DIE VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG UND DIE RISIKEN DER UNTERNEHMENSGRUPPE

1. Voraussichtliche Entwicklung unserer Unternehmensgruppe

Das weltweite Wirtschaftswachstum ist schwach. Die Zinsen sind hoch, die globalen Unsicherheiten wachsen, ebenso die geopolitischen Risiken. Mit dem Krieg im Nahen Osten ist 2023 ein weiteres internationales Konfliktfeld hinzugekommen. Derzeitige Prognosen lassen dennoch vermuten, dass sich die Finanzmärkte und die Wirtschaft 2024 leicht erholen.

Unsere Unternehmensgruppe ist auf die ausreichende Verfügbarkeit der Rohstoffe, in hoher Qualität, angewiesen. Dürren und Extremwetterereignisse stellen hier wesentliche Einflussgrößen dar. Eine möglicherweise nicht ausreichende Versorgung mit geeigneten Rohstoffen, aber auch daraus resultierende Preisschwankungen, die nicht an den Kunden weiterbelastet werden können und somit unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächen, stellen hier die Hauptrisiken dar.

Aufgrund der bestehenden hohen Volatilität bleibt die Ertragsentwicklung unserer Gesellschaft daher weiterhin unsicher.

Für 2024 ist also in Summe aller vorgenannten Faktoren eine erhebliche Ergebnisbelastung im operativen Geschäft nicht auszuschließen. Darüber hinaus können auch die erkennbaren Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten entsprechend ausgeprägten Abwertungsbedarf für unser Wertpapierportfolio auslösen.

2. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Potenzielle Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Unternehmensgruppe haben können, werden systematisch laufend überwacht und analysiert. Als Hauptrisiken für unseren Konzern sehen wir die marktbedingten Risiken für unser Malz- und Backzutatengeschäft an. Der anhaltende Konsolidierungs- und Wettbewerbsdruck in der Brauwirtschaft und im Backgewerbe in Verbindung mit deutlich gestiegenen Volatilitäten auf den Beschaffungsmärkten engen die Spielräume für notwendige Preisanpassungen stark ein.

Ein Hauptrisiko sehen wir in der nicht prognostizierbaren weiteren Entwicklung des Ukraine- Krieges und den damit verbunden möglichen Turbulenzen an den Rohstoff- und Energiemärkten.

Diesen Risiken begegnen wir durch eine stringente Deckung unserer Neugeschäfte mit Rohstoffen und Energie bei leistungsstarken und solventen Partnern.

Durch den sukzessiven Ausbau unserer Lagerkapazitäten streben wir an, Beeinträchtigungen von außen für die reibungslose Abfolge unserer Geschäftsprozesse noch besser als bisher abfedern zu können und auf diese Weise weniger abhängig von Verfügbarkeits- und Preisvolatilitäten zu werden.

Auch wenn eine Gasmangellage und damit verbundene mögliche Einschränkungen bisher vermieden werden konnten, kann das Auftreten einer solchen Situation in der Zukunft nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Möglichen Einschränkungen versuchen wir noch besser zu begegnen als es bisher schon geschehen ist. Die in der Unternehmensumwelt diskutierte CO 2 -Neutralität erfordert für die Unternehmen grundsätzliche Investitionssicherheit auf Basis verlässlicher gesetzgeberischer Rahmenbedingungen. Parallel müssen sich auch Abnehmerstrukturen finden, die neben Forderungen zum Themenkomplex auch Bereitschaft zeigen, den Ihnen zuzurechnenden wirtschaftlichen Anteil zu tragen. Wir begegnen dieser Herausforderung proaktiv mit selektiven Maßnahmen und strategischen Vorbereitungen für die Zukunft.

Darüber hinaus begegnen wir den schwierigen Rahmenbedingungen durch die Entwicklung von Produktinnovationen und -verbesserungen und die schrittweise Verbreiterung unserer Geschäftsgrundlagen im Konzernverbund.

Schadensrisiken für versicherbare Sach- und Haftungsschäden sind aus unserer Sicht in ausreichendem Umfang durch Versicherungen abgedeckt. Durch systematisches Debitorenmanagement überwachen wir Bonitätsveränderungen und begrenzen Ausfallsrisiken.

Bei der Risikoüberprüfung haben wir unmittelbar bestandsgefährdende Risiken für unsere Unternehmensgruppe bisher nicht identifiziert. Zur Bewältigung der identifizierten Risiken wurden aus unserer Sicht hinreichende Maßnahmen getroffen.

Die weitere Entwicklung des Konzerns ist derzeit vor allem wegen der noch möglichen Auswirkungen der weiterhin andauernden Kriegshandlungen in Osteuropa und im Nahen Osten besonders schwer zu übersehen.

Aufgrund unserer umfangreichen generellen Risiko-Vorsorgemaßnahmen sind wir allerdings davon überzeugt, die obwaltenden Krisen zu bewältigen.

C. AUSBLICK, PERSPEKTIVEN UND CHANCEN

Für die Weltwirtschaft zeichnet sich für 2024 noch keine nennenswerte Belebung ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche maßgeblich von den weltweiten geopolitischen Spannungen und den in 2024 anstehenden US-Wahlen getrieben wird, die wirtschaftliche Entwicklung stark aus. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation geht voraussichtlich zügig zurück. Entsprechend dürften die Leitzinsen und somit die Finanzierungskosten in 2024 wieder sinken. Insgesamt rechnet das Institut für Weltwirtschaft mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,8% in 2024.

Angesichts rückläufiger Energiepreise, steigender Realeinkommen sowie zunehmender Unterstützung aus dem Export wird die Konjunktur in der EU in 2024 voraussichtlich wieder etwas Fahrt aufnehmen. Allerdings bleibt die wirtschaftliche Dynamik insgesamt verhalten, weil die Geldpolitik wohl nur vorsichtig gelockert werden wird. Insgesamt dürften das EU- Bruttoinlandsprodukt in 2024 um 0,8% und die Verbraucherpreise um 2,5% zulegen.

Für Deutschland wird erwartet, dass die Wirtschaft in 2024 weitestgehend stagniert (+0,1%). Positive Impulse werden von den privaten Konsumausgaben erwartet. Belastend wirken die zunächst hohen Zinsen, eine schwache wirtschaftliche Dynamik bei den wichtigsten Handelspartnern und eine verfehlte Klima-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ampel-Regierung, mit einer in der Folge massiven Abwertung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Beschaffungsseitig ist mittlerweile ein deutlicher Preisrückgang bei vielen Rohstoffgruppen zu verzeichnen. Absatzseitig treten nach wie vor viele geopolitische Spannungen (Ukraine, Taiwan, Gaza-Streifen, Rotes Meer) und Herausforderungen (z. B. eine fehlgeleitete Wirtschafts-, Haushalts- und Klimapolitik in Deutschland) gleichzeitig ein, die auf die konjunkturelle Entwicklung und unsere Absatzchancen in den verschiedenen Ländermärkten wirken. Insbesondere ein preisbewussteres Konsumverhalten der Verbraucher und die massive Anzahl an Betriebsaufgaben im deutschen Backgewerbe bereiten uns große Sorgen und können zu weiteren Absatzverlusten führen, wenn es uns nicht gelingt, das durch maßgeschneiderte Problemlösungen für die Backbetriebe, die von diesen Verschiebungen profitieren, aufzufangen.

Bessere Wachstumspotentiale werden insgesamt im Ausland erwartet, wo auch durch das Eingehen von Partnerschaften und die Schaffung von Produktionskapazitäten vor Ort höhere Absatzchancen kreiert und wahrgenommen werden sollen. Auch das Malzgeschäft wird vor dem Hintergrund eines erneut gesunkenen Bierkonsums, hohen Kostendrucks, veränderter Konsumgewohnheiten und des demografischen Wandels zukünftig vor hohen Herausforderungen stehen.

In unseren Planungen für 2024 gehen wir von einer leicht positiven Entwicklung auf den Absatzmärkten und deutliche Einsparungen bei der Rohstoffbeschaffung aus. Diese verbesserten Vorzeichen möchten wir nutzen, um unsere Ertragskraft zu stärken, was jedoch angesichts der starken Konzentrationsprozesse in der Back- und Brauwirtschaft herausfordernd wird. Gleichzeitig stehen wir vor enormen internen Veränderungsprozessen und Aufgaben. Hier sei beispielsweise der Fachkräftemangel genannt.

Getreu unserer langfristigen Firmenphilosophie und dank unserer leistungsstarken, loyalen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir aber zuversichtlich, die Fülle der uns bevorstehenden Hürden und Aufgaben wiederum erfolgreich zu bewältigen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser Dank für die hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft sowie Treue und Verbundenheit zu unserer Unternehmensgruppe.

 

Kulmbach, 3. Mai 2024

IREKS GmbH

Die Geschäftsleitung

gez. Hans Albert Ruckdeschel

gez. Stefan Soiné

gez. Dr. Sabine Krätzschmar

gez. Dr. Mathias Warwel

gez. Stephan Bergler

gez. Olaf Lewe

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.583.201,06 3.025.239,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 580.797,71 800.801,48
3. Geleistete Anzahlungen 3.236,70 10.375,22
3.167.235,47 3.836.416,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 141.418.016,76 131.994.160,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.738.946,45 52.678.445,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.854.681,24 31.409.140,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.413.161,39 67.169.949,33
324.424.805,84 283.251.695,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.594.362,69 2.594.362,69
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10.807.898,79 11.565.152,87
3. Beteiligungen 11.235.091,85 11.233.513,23
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.148.923,13 773.773,13
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.109.198,61 7.152.454,52
6. Sonstige Ausleihungen 9.078.452,30 274.619,78
36.973.927,37 33.593.876,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 84.945.970,14 96.843.839,67
2. Unfertige Erzeugnisse 6.421.023,64 6.977.413,25
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 93.083.333,99 87.479.903,60
4. Geleistete Anzahlungen 1.152.338,92 1.297.030,71
185.602.666,69 192.598.187,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 91.167.826,93 92.004.287,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 261.014,06 80.994,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.153.476,43 2.679.339,96
4. Sonstige Vermögensgegenstände 10.262.054,88 11.092.749,30
104.844.372,30 105.857.370,44
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 224.161.178,21 237.734.147,47
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 129.458.830,49 105.045.960,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.645.201,65 2.209.188,43
1.011.278.218,02 964.126.842,59

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 36.000.000,00 36.000.000,00
Eigene Anteile -13.680.000,00 -13.680.000,00
22.320.000,00 22.320.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklagen 2.278.677,02 2.412.419,17
2. Andere Gewinnrücklagen 513.106.159,71 467.406.617,88
3. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -21.124.489,15 -16.649.275,65
491.981.670,56 450.757.342,23
III. Konzernbilanzgewinn 142.075.689,28 124.274.494,93
IV. Nicht beherrschende Anteile 33.454.813,07 32.826.085,13
692.110.849,93 632.590.341,46
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 14.668.683,04 14.668.683,04
C. Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 2.732.715,00 2.595.166,09
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 103.270.586,00 102.594.858,00
2. Steuerrückstellungen 715.677,88 479.912,76
3. Sonstige Rückstellungen 45.386.790,95 51.646.389,42
149.373.054,83 154.721.160,18
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.526.286,56 55.250.036,15
2. Erhaltene Anzahlungen 185.286,83 106.908,36
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.665.815,12 35.446.962,07
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.133.389,34 2.291.516,56
93.095.423,14
93.095.423,14
5. Sonstige Verbindlichkeiten 63.755.185,07 63.144.199,64
149.265.962,92 156.239.622,78
- davon aus Steuern EUR 5.068.027,43 (Vj. EUR 5.399.570,34)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 15.837.821,82 (Vj. EUR 14.808.730,89)
F. Rechnungsabgrenzungsposten 3.126.952,30 3.311.869,04
1.011.278.218,02 964.126.842,59

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 740.247.321,05 671.600.112,23
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 12.898.011,27 11.240.378,14
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.828.200,04 1.386.355,52
4. Sonstige betriebliche Erträge 35.686.056,15 18.410.053,28
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.356.473,78 (Vj. EUR 3.533.173,19)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 401.303.011,28 363.643.785,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.439.610,08 5.913.816,39
412.742.621,36 369.557.601,83
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 131.861.740,82 123.941.738,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 31.778.711,04 40.461.483,40
- davon für Altersversorgung EUR 3.361.702,03 (Vj. EUR 14.093.658,13) 163.640.451,86 164.403.222,33
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 27.066.216,69 27.504.963,38
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 107.471.242,34 111.872.014,05
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.956.005,67 (Vj. EUR 2.004.031,45)
9. Erträge aus Beteiligungen 1.563.193,92 2.346.429,99
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 328.124,22 257.045,40
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.430.102,09 15.558.488,78
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.613.688,25 11.536.984,69
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.159.500,91 4.155.124,22
- davon an verbundene Unternehmen EUR 66.525,62 (Vj. EUR 64.475,92)
- davon aus Aufzinsungen EUR 1.996.220,00 (Vj. EUR 1.902.141,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18.162.478,10 17.285.213,29
15. Ergebnis nach Steuern 71.124.809,23 14.483.739,55
16. Jahresüberschuss 71.124.809,23 14.483.739,55
17. Nicht beherrschende Anteile -3.776.793,76 -2.947.913,35
18. Konzernanteil am Jahresüberschuss 67.348.015,47 11.535.826,20
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 114.736.437,37 112.746.196,40
20. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 40.008.763,56 7.527,67
21. Konzernbilanzgewinn 142.075.689,28 124.274.494,93

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Das Mutterunternehmen IREKS GmbH, 95326 Kulmbach, Lichtenfelser Str. 20, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter der Nummer HRB 86 eingetragen.

Der Konzernabschluss der IREKS GmbH wurde wie in den Vorjahren nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der IREKS GmbH folgende Unternehmen einbezogen:

Kapitalanteil
%
Dreidoppel GmbH, Langenfeld 100,0 *)
IREKS Beteiligungs-GmbH, Kulmbach 100,0 *)
IREKS GmbH International Beteiligungsgesellschaft, Kulmbach 100,0 *)
IRUSO GmbH, Kulmbach 100,0 *)
LUMEN Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nährmittel- und
Maschinenfabrik, Kulmbach 100,0 *)
Malzfabrik Schweinfurt GmbH, Schweinfurt 100,0 *)
WIB GmbH, Kulmbach 100,0
EICHENMÜHLE GmbH, Kulmbach 80,0
3KDK Projekt GmbH, Wien/Österreich 100,0
DUPON NEDERLAND B.V., Heeze/Niederlande 100,0
IREKS ASIA-PACIFIC SDN. BHD., Kuala Lumpur/Malaysia 100,0
IREKS BELGIUM N.V., Zaventem/Belgien 100,0
IREKS ENZYMA s.r.o., Brno/Tschechien 100,0
IREKS FRANCE SARL, Maxeville/Frankreich 100,0
IREKS IBERICA, S.A., Cerdanyola del Valles/Spanien 100,0
IREKS ITALIA S.r.l., Paderno Dugnano/Italien 100,0
IREKS NEDERLAND B.V., Heeze/Niederlande 100,0
IREKS NORDIC ApS, Ishøj/Dänemark 100,0
IREKS NORTH AMERICA Ltd., Brampton/Kanada 100,0
IREKS PAN ROMANIA SRL, Bukarest/Rumänien 100,0
IREKS (SHANGHAI) FOOD CO., Ltd., Shanghai/China 100,0
IREKS U.K. Ltd., London/Großbritannien 100,0
IREKS USA Inc., Chicago, IL/Vereinigte Staaten 100,0
IREKS AROMA d.o.o., Jastrebarsko/Kroatien 97,5
IREKS d.o.o., Stara Pazova/Serbien 97,5
IREKS-STAMAG Kft., Komárom/Ungarn 96,9
STAMAG Stadlauer Malzfabrik Gesellschaft m.b.H., Wien/Österreich 93,7
Stadlauer Malzfabrik Aktiengesellschaft, Wien/Österreich 87,0
IREKS PROKOPOWICZ Sp. z.o.o., Milejowice/Polen 75,0
IREKS DO BRASIL S/A., Guarapuava/Brasilien 60,0
IREKS ENZYMA, s.r.o., Prešov/Slowakei 60,0
OOO IREKS TRIER, Lubercy/Russische Föderation 71,9
OOO IREKS TRIER SERVICE, Lubercy/Russische Föderation 71,9
OOO TRIER-DV, Chabarowsk/Russische Föderation 71,9
OOO TRIER-KAZAN, Kasan/Russische Föderation 71,9
OOO TRIER-SYBIR, Nowosibirsk/Russische Föderation 68,3
OOO TRIER-CENTER, Woronesch/Russische Föderation 64,7
OOO TRIER-NN, Nischni Nowgorod/Russische Föderation 64,7
OOO TRIER-SPB, Sankt Petersburg/Russische Föderation 64,7
OOO TRIER-YUG, Rostow am Don/Russische Föderation 64,7
GLAZIR d.o.o., Oborovo/Kroatien 57,0

*) Das Unternehmen macht von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.

Die LUNA zmrzlina ČR spol. s r.o. i.L., Prag/Tschechien ist nach Beendigung der Liquidation am 04.12.2023 erloschen und aus dem Konzern ausgeschieden.

Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen haben -wie die IREKS GmbH - den 31. Dezember als Abschlussstichtag.

Folgende Beteiligungen werden nicht konsolidiert:

Kapitalanteil
%
a) AMYLON GmbH, Kulmbach 100,0
b) JRB Verwaltungsgesellschaft mbH, Kulmbach 100,0
c) Klostermalz CMC GmbH, Kulmbach 100,0
d) Kulmbacher Unima Malzfabrik G.m.b.H., Kulmbach 100,0
e) MEUSSDOERFFER-MALZ GmbH, Kulmbach 100,0
f) Klostermalz Bergler Geschäftsführungs GmbH, Erlangen 60,0
g) Klostermalz Bergler GmbH & Co. KG, Erlangen 60,0
h) STAMAG Unterstützungskasse Ges.m.b.H., Wien/Österreich 93,7
i) TechGenion GmbH, Rodgau 39,0
j) Kulmbacher Brauerei Aktien-Gesellschaft, Kulmbach 25,8

Die Gesellschaften zu a) bis g) werden wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil ihre Jahresergebnisse bzw. ihre Umsatzerlöse insgesamt weniger als 1,0 % des Konzernergebnisses bzw. des Konzernumsatzes ausmachen.

Die Gesellschaft zu h) wird aufgrund des Einbeziehungswahlrechtes des § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB (eingeschränkte Vermögensrechte bei Unterstützungskassen) nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Gesellschaft zu i) wird wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Gesellschaft zu j) wird seit 31.12.2005 nicht mehr als assoziiertes Unternehmen konsolidiert, da die Kulmbacher Brauerei AG ihren Konzernabschluss nach IFRS/IAS aufstellt und die erforderlichen Angaben für die Konsolidierung in einem HGB-Konzernabschluss nicht vorliegen. Die Assoziierungsvermutung ist damit widerlegt. Die Gesellschaft wird entsprechend der Anschaffungskostenmethode mit dem Wert des letzten Equity-Ansatzes als Beteiligung im Konzernabschluss bilanziert.

Im Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Kulmbacher Brauerei AG wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 47.009 ausgewiesen, der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 3.552.

Als assoziierte Unternehmen wurden einbezogen:

Kapitalanteil
%
İREKS GIDA SANAYİ Anonim Şirketi, Kapaklı/Türkei 50,0
MONDO LIEVITO MADRE S.r.l., Lana/Italien 49,3
Einbecker Brauhaus Aktiengesellschaft, Einbeck 24,1

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte in früheren Geschäftsjahren nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der Erwerbs- bzw. der Erstkonsolidierung. Aktive Unterschiedsbeträge wurden mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Ab dem Geschäftsjahr 2010 findet als Erst- und Folgekonsolidierungsmethode für Neufälle die Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB Anwendung.

Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung haben Eigenkapitalcharakter. Sie werden in der Konzernbilanz aufgrund der durch das BilMoG geänderten Vorschriften als separate Position nach dem Eigenkapital gezeigt.

Transaktionen zwischen konsolidierten Gesellschaften sind im Konzernabschluss eliminiert.

Die Umrechnung der Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz erfolgt, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden dagegen zum Jahresdurchschnittskurs in EUR umgerechnet.

Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

In früheren Geschäftsjahren wurden nach der Equity-Methode bewertete Gesellschaften nach der Buchwertmethode angesetzt. Die Ermittlung der Wertansätze und Unterschiedsbeträge erfolgt jeweils zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile bzw. auf den Bilanzstichtag der erstmaligen Konsolidierung.

Aus der erstmalig in 2021 einbezogenen Gesellschaft ergibt sich ein Unterschiedsbetrag, der einen Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert. Aus diesem Wertansatz resultiert eine Abschreibung von TEUR 370, die saldiert mit dem anteiligen Jahresüberschuss unter Abgänge bei Finanzanlagen ausgewiesen wird.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die nach landesspezifischen Vorschriften erstellten Abschlüsse werden an konzerneinheitliche Bilanzierungs-, Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze angepasst, soweit sie nicht den HGB-Grundsätzen entsprechen und die Bewertungsabweichungen wesentlich sind.

Für die Konsolidierung nach der Equity-Methode werden die im Wesentlichen nach den konzerneinheitlichen Grundsätzen ausgewiesenen Wertansätze in den Jahresabschlüssen der assoziierten Unternehmen beibehalten.

Anlagevermögen

Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer orientiert sich dabei an den voraussichtlichen Lebenszyklen der Produkte sowie den in der Branche herrschenden Rahmenbedingungen.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet.

Die Herstellungskosten selbst erstellter Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten des Produktionsbereiches einschließlich Abschreibungen.

Steuerpflichtige Zuschüsse von Dritten für Investitionen sind als Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passiviert und abschreibungskonform verrechnet.

Die Abschreibungen erfolgten bis einschließlich 2009 und ab 2020 im Wesentlichen nach der degressiven und von 2010 bis 2019 sowie ab 2023 nach der linearen Methode. Die ausländischen Tochtergesellschaften schreiben nach landesüblichen Grundsätzen ab. Die Abschreibungssätze richten sich nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der jeweiligen Anlagengruppen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, die auf fremde Währung lauten, sind zum Wechselkurs im Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet worden.

Umlaufvermögen

Die Vorratsbestände sind zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls vorgenommen. Soweit in fremder Währung fakturiert wurde, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs am Rechnungsdatum bzw. zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsen- oder Marktwert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Flüssige Mittel sind grundsätzlich mit ihren Nennbeträgen angesetzt. In fremder Währung bestehende Bestände sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Aktive latente Steuern

Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei sonstigen Wertpapieren, sonstigen Rückstellungen, Pensionsrückstellungen und steuerlichen Ausgleichsposten. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden die unternehmensindividuellen Steuersätze in Höhe von rd. 30 % herangezogen.

Eigenkapital

Der Ausweis von eigenen Anteilen erfolgt gemäß § 272 Abs. 1a HGB auf der Passivseite.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung hat Eigenkapitalcharakter.

Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

In diesen Sonderposten eingestellt sind Zuschüsse für Investitionen. Der Abgrenzungsposten wird über die Nutzungsdauer der jeweils begünstigten Investitionen ertragswirksam aufgelöst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen ab.

Pensionsrückstellungen für die Versorgungsansprüche der Mitarbeiter und Pensionäre sowohl der inländischen wie der ausländischen Gesellschaften wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens vorgenommen, wobei ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % sowie die erwarteten Entgeltsteigerungen in einer Bandbreite zwischen 2 und 5 % p. a. zugrunde gelegt wurden. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 431 (Vj. TEUR 1.951).

In Ausübung des Passivierungswahlrechts sind auch die Verpflichtungen als Trägerunternehmen der Unterstützungskasse in die Pensionsrückstellung in voller Höhe unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,83 % und der erwarteten Rentensteigerung mit einbezogen. Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 903 (Vj. TEUR 3.861). Ausländische Gesellschaften haben darüber hinaus Vorsorge für gesetzliche Ansprüche der Mitarbeiter bei ihrem Ausscheiden getroffen, die nach der wahrscheinlichen Höhe der Inanspruchnahme bemessen worden sind.

Vom Beibehaltungswahlrecht für Aufwandsrückstellungen wurde gemäß Artikel 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten entsprechen den Erfüllungsbeträgen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen nach Einzelposten sind aus folgendem Anlagenspiegel ersichtlich:

ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
am 01.01.2023 Währungsdifferenzen Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 18.788.831,79 -30.854,86 370.246,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.063.241,49 -202.474,03 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 10.375,22 0,55 73.819,10
32.862.448,50 -233.328,34 444.065,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 258.511.983,54 -3.132.372,78 6.363.182,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 281.105.044,82 -882.627,19 7.771.803,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 97.780.420,33 -487.988,92 7.277.176,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 67.169.949,33 -116.317,05 51.258.042,81
704.567.398,02 -4.619.305,94 72.670.204,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.612.846,46 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 14.866.605,14 0,00 19.098,71
3. Beteiligungen 11.233.513,23 0,00 1.578,62
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 773.773,13 0,00 396.600,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 11.127.983,04 1,25 1.352.750,00
6. Sonstige Ausleihungen 385.683,09 -2.838,24 8.831.525,44
41.000.404,09 -2.836,99 10.601.552,77
Anlagevermögen gesamt 778.430.250,61 -4.855.471,27 83.715.823,23
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
Abgänge Umbuchungen am 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 194.844,82 99.009,00 19.032.387,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 13.860.767,46
3. Geleistete Anzahlungen 7.977,20 -72.980,97 3.236,70
202.822,02 26.028,03 32.896.392,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.354.019,37 12.423.024,18 272.811.798,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.075.323,14 8.132.555,00 292.051.452,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.201.549,58 2.219.206,36 102.587.264,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.125.577,13 -22.772.936,57 94.413.161,39
10.756.469,22 1.848,97 761.863.676,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 2.612.846,46
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 776.352,79 0,00 14.109.351,06
3. Beteiligungen 0,00 0,00 11.235.091,85
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 21.450,00 0,00 1.148.923,13
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.205.463,02 0,00 3.275.271,27
6. Sonstige Ausleihungen 27.698,62 0,00 9.186.671,67
10.030.964,43 0,00 41.568.155,44
Anlagevermögen gesamt 20.990.255,67 27.877,00 836.328.223,90
WERTBERICHTIGUNGEN
am 01.01.2023 Abschreibungen Währungsdifferenzen
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 15.763.592,01 892.551,43 -12.266,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.262.440,01 209.519,69 -191.989,95
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
29.026.032,02 1.102.071,12 -204.256,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 126.517.822,71 6.065.031,93 -627.002,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 228.426.599,76 11.291.138,28 -652.769,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.371.279,90 8.607.975,36 -342.243,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
421.315.702,37 25.964.145,57 -1.622.016,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.483,77 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.301.452,27 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.975.528,52 0,00 0,62
6. Sonstige Ausleihungen 111.063,31 0,00 -2.843,94
7.406.527,87 0,00 -2.843,32
Anlagevermögen gesamt 457.748.262,26 27.066.216,69 -1.829.115,82
WERTBERICHTIGUNGEN
Abgänge Zuschreibungen Umbuchungen am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 194.690,23 0,00 0,00 16.449.186,83
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 13.279.969,75
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
194.690,23 0,00 0,00 29.729.156,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 565.776,33 0,00 3.705,62 131.393.781,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.759.161,05 0,00 6.699,10 235.312.506,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.893.861,99 161,83 -10.404,72 70.732.583,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.218.799,37 161,83 0,00 437.438.870,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 18.483,77
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 3.301.452,27
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.756.226,15 53.230,33 0,00 1.166.072,66
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 108.219,37
2.756.226,15 53.230,33 0,00 4.594.228,07
Anlagevermögen gesamt 11.169.715,75 53.392,16 0,00 471.762.255,22
RESTBUCHWERTE
am 31.12.2023 im Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.583.201,06 3.025.239,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 580.797,71 800.801,48
3. Geleistete Anzahlungen 3.236,70 10.375,22
3.167.235,47 3.836.416,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 141.418.016,76 131.994.160,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.738.946,45 52.678.445,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.854.681,24 31.409.140,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.413.161,39 67.169.949,33
324.424.805,84 283.251.695,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.594.362,69 2.594.362,69
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10.807.898,79 11.565.152,87
3. Beteiligungen 11.235.091,85 11.233.513,23
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.148.923,13 773.773,13
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.109.198,61 7.152.454,52
6. Sonstige Ausleihungen 9.078.452,30 274.619,78
36.973.927,37 33.593.876,22
Anlagevermögen gesamt 364.565.968,68 320.681.988,35

Anlagenspiegel

In den Konzernanlagenspiegel sind die Vermögensgegenstände mit den ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten der einbezogenen Tochterunternehmen eingegangen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Position enthält Steuererstattungsansprüche von TEUR 5.890 und abgegrenzte Zinserträge in Höhe von TEUR 724, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 10 (Vj. TEUR 12) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigene Anteile

Das Mutterunternehmen hält eigene Anteile im Nennwert von TEUR 13.680 (Vj. TEUR 13.680) bzw. in Höhe von 38 % (Vj. 38 %) des gezeichneten Kapitals.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr > 1 Jahr über 5
Vj. Vj. Vj. Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.526 55.250 7.747 8.384 39.779 46.866 9.135
2. Erhaltene Anzahlungen 185 107 185 107 0 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.666 35.447 35.666 35.447 0 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.133 2.292 2.133 2.292 0 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 63.755 63.144 50.661 50.898 13.094 12.246 75
(gegenüber Gesellschaftern) (25.845) (25.443)
149.265 156.240 96.392 97.128 52.873 59.112 9.210

Sicherheiten wurden mit Ausnahme von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten nicht gewährt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:

2023
TEUR
Lebensmittel zur Weiterverarbeitung 687.060
Sonstiges 53.187
740.247

Nach geographisch bestimmten Märkten gliedert sich der Umsatz wie folgt:

2023
TEUR
Inland 288.992
Ausland 451.255
740.247

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten folgende periodenfremde Posten:

2023
TEUR
Gewinne aus Abgängen Finanzanlagen/sonstige Wertpapiere 21.061
Wertaufholungen/Zuschreibungen 2.924
Erträge aus Wertberichtigungen und Forderungseingängen 639
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 4.403
Gewinne aus Abgängen Sachanlagen 1.131
Sonstige 584
30.742

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten folgende periodenfremde Posten:

2023
TEUR
Verluste aus Anlageabgängen 1.299
Forderungsverluste und Wertberichtigungen 1.367
Sonstige 355
3,021

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von TEUR 2.196 (Vj. TEUR 1.637) ausgewiesen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Der Posten beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1.205).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023
TEUR
Steueraufwand Geschäftsjahr 17.775
Steueraufwand Vorjahre 387
18.162

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode gemäß DRS 21 erstellt.

In den Finanzmittelfonds wurden nur Zahlungsmittel einbezogen. Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

Erläuterungen zum Konzern-Eigenkapitalspiegel

Der Konzern-Eigenkapitalspiegel wurde gemäß DRS 22 erstellt.

Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens beträgt TEUR 11.688. Vom Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wurden TEUR 40.000 in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB:

Gesamtbetrag
TEUR
Verbindlichkeiten aus
- der Bestellung von Sicherheiten für Verbindlichkeiten Dritter 3.000

Gründe einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligo sind nicht gegeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Bestellobligo für Investitionen sowie Kontraktverpflichtungen in geschäftsüblichem Umfang. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für ein Erbbaurecht in Höhe von TEUR 2.299 bezogen auf die Gesamtlaufzeit sowie für gewährte und noch nicht ausgereichte Darlehen (TEUR 2.423).

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für Abschlussprüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers beträgt TEUR 153 und für sonstige Leistungen TEUR 7.

Beziehungen zu Unternehmensorganen

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird analog Gebrauch gemacht.

Weitere Angaben

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres, getrennt nach Gruppen, zeigt folgende Übersicht:

Gruppe 2023
männlich 1.968
weiblich 920
2.888

 

Kulmbach, 3. Mai 2024

Die Geschäftsführung

gez. Hans Albert Ruckdeschel

gez. Stefan Soiné

gez. Dr. Sabine Krätzschmar

gez. Dr. Mathias Warwel

gez. Stephan Bergler

gez. Olaf Lewe

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
Periodenergebnis 71.124.809,23 14.483.739,55
Abschreibungen / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 27.012.824,53 28.709.841,86
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge (-) 137.548,91 1.874.279,23
Zunahme / Abnahme (-) der Rückstellungen -5.583.870,47 30.084.739,94
Gewinn (-) / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 160.482,27 -1.769.698,34
Zinsaufwendungen 4.159.500,91 4.155.124,22
Zinserträge (-) -19.430.102,09 -15.558.488,78
Sonstige Beteiligungserträge (-) -1.563.193,92 -2.346.429,99
Ertragsteueraufwand 18.162.478,10 17.285.213,29
Ertragsteuerzahlungen (-) -17.926.712,98 -17.579.621,36
Zunahme (-) / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind 21.145.474,72 -67.949.438,75
Zunahme / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind 565.172,99 8.221.883,29
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 97.964.412,20 -388.855,84
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -444.065,88 -1.038.763,72
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2.349.310,58 3.175.427,47
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -72.670.204,58 -56.882.213,02
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 10.007.083,10 2.480.731,23
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -10.601.552,77 -1.391.433,99
Auszahlungen (-) für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,00 -2.054.300,00
Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge 19.430.102,09 15.558.488,78
Erhaltene Dividenden und Beteiligungserträge 1.563.193,92 2.346.429,99
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -50.366.133,54 -37.805.633,26
Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen 0,00 11.447.475,00
Auszahlungen (-) für die Tilgung der Darlehen -7.723.749,59 -6.995.931,13
Gezahlte Zinsen (-) -4.159.500,91 -4.155.124,22
Gezahlte (-) Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -4.000.000,00 -4.000.000,00
Gezahlte (-) Dividenden an andere Gesellschafter -1.472.686,62 -585.691,86
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -17.355.937,12 -4.289.272,21
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 30.242.341,54 -42.483.761,31
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -5.829.471,72 871.359,14
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00 -473.029,66
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 105.045.960,67 147.131.392,50
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 129.458.830,49 105.045.960,67
Ableitung des Finanzmittelfonds: 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
Liquide Mittel 129.458.830,49 105.045.960,67
129.458.830,49 105.045.960,67

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Summe
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 36.000.000,00 -13.680.000,00 22.320.000,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00
Ausschüttung 0,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00
Stand am 31.12.2022 36.000.000,00 -13.680.000,00 22.320.000,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00
Ausschüttung 0,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00
Stand am 31.12.2023 36.000.000,00 -13.680.000,00 22.320.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage andere Gewinnrücklagen Summe
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 1.905.991,13 462.810.398,29 464.716.389,42
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 498.900,37 4.596.219,59 5.095.119,96
Ausschüttung 0,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung 7.527,67 7.527,67
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00
Stand am 31.12.2022 2.412.419,17 467.406.617,88 469.819.037,05
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen -142.505,71 45.699.541,83 45.557.036,12
Ausschüttung 0,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung 8.763,56 8.763,56
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00
Stand am 31.12.2023 2.278.677,02 513.106.159.71 515.384.836,73
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Wärungsumrechnung Gewinn-/Verlustvortrag
EUR EUR
Stand am 31.12.2021 -18.383.045,11 101.649.275,44
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 15.096.920,96
Ausschüttung -4.000.000,00
Währungsumrechnung 1.733.769,46
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung
Änderung des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2022 -16.649.275,65 112.746.196,40
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 5.990.240,97
Ausschüttung -4.000.000,00
Währungsumrechnung -4.475.213,50
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31.12.2023 -21.124.489,15 114.736.437,37
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
EUR EUR
Stand am 31.12.2021 20.192.040,92 590.494.660,67
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen -20.192.040,92 0,00
Ausschüttung -4.000.000,00
Währungsumrechnung 1.733.769,46
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung -7.527,67 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 11.535.826,20 11.535.826,20
Stand am 31.12.2022 11.528.298,53 599.764.256,33
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen -11.528.298,53 40.018.978,56
Ausschüttung -4.000.000,00
Währungsumrechnung -4.475.213,50
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung -40.008.763,56 -40.000.000,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 67.348.015,47 67.348.015,47
Stand am 31.12.2023 27.339.251,91 658.656.036,86
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Wärungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Wärungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne-/ Verluste Summe
EUR EUR EUR
Stand am 31.12.2021 35.246.924,62 -7.809.336,00 1.133.839,64 28.571.428,26
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 2.013.663,65 -2.013.663,65 0,00
Ausschüttung -585.691,86 -585.691,86
Währungsumrechnung 1.045.726,00 1.045.726,00
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 846.709,38 846.709,38
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 2.947.913,35 2.947.913,35
Stand am 31.12.2022 38.107.297,65 -6.763.610,00 1.482.397,48 32.826.085,13
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 364,80 364,80
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 2.947.913,35 -2.947.913,35 0,00
Ausschüttung -1.472.686,62 -1.472.686,62
Währungsumrechnung -1.675.744,00 -1.675.744,00
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 3.776.793,76 3.776.793,76
Stand am 31.12.2023 41.055.575,80 -8.439.354,00 838.591,27 33.454.813,07
Konzerneigenkapital
Summe
EUR
Stand am 31.12.2021 619.066.088,93
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00
Ausschüttung -4.585.691,86
Währungsumrechnung 2.779.495,46
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 846.709,38
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 14.483.739,55
Stand am 31.12.2022 632.590.341,46
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 364,80
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 40.018.978,56
Ausschüttung -5.472.686,62
Währungsumrechnung -6.150.957,50
Sonstige Veränderungen/Vorabzuweisung -40.000.000,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 71.124.809,23
Stand am 31.12.2023 692.110.849,93

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IREKS GmbH, Kulmbach

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht

Wir haben den Konzernabschluss der IREKS GmbH, Kulmbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der IREKS GmbH, Kulmbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht

Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6a) und b) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Organmitglieder, der ehemaligen Organmitglieder und ihrer Hinterbliebenen sowie die dafür gebildeten Rückstellungen nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bayreuth, den 6. Mai 2024

Rosenschon . Stiefler . Waha Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Leisner, Wirtschaftsprüfer

Ottmar Stiefler, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juli 2024 gebilligt.

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