Klostermalz CMC GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Malz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 53.01% | |
IREKS GmbHEigenbeteiligung | 38.83% |
| 8.16% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IREKS GmbHKulmbachJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell Unser Unternehmen beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Vorprodukten zur Weiterverarbeitung in der nationalen und internationalen Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft. Seit 167 Jahren sind wir zuverlässiger Partner unserer Kunden und überzeugen Abnehmer in über 90 Ländern mit erstklassigen Produkten und kreativen Produktideen. 2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Weltwirtschaft - Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel erwartete für die weltweite Konjunktur 2023, vor dem Hintergrund nachlassender Probleme in den Lieferketten, eines geringeren Inflationsdrucks und einer Abkehr von der Null-Covid-Politik in China, trotz massivem Gegenwind aus der Geldpolitik, einen Anstieg von immerhin 3,0% (Vj.: +3,3%). Eine Rezession wie in Deutschland blieb in den meisten fortgeschrittenen Weltwirtschaften aus. Insbesondere in den Vereinigten Staaten zeigt sich die Konjunktur, dank der starken Unterstützung aus der Finanzpolitik, überraschend robust. Hingegen blieb die wirtschaftliche Entwicklung in China aufgrund struktureller Probleme zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Der Welthandel und vor allem die Industrieproduktion verzeichneten in 2023 keine größere Dynamik. Europa - In der EU war der konjunkturelle Auftrieb in 2023 (+0,5%) nur schwach ausgeprägt. Einer der wichtigsten Gründe dafür sind Kaufkraftverluste der Haushalte durch die hohe Inflation. Hinzu kommen die Auswirkungen der Leitzinserhöhungen, mit denen die Europäische Zentralbank versucht, den Preisauftrieb zu stoppen sowie eine aufgrund der hohen Energiekosten schwache Industrieproduktion. Deutschland - Auf Deutschland, früher Wachstumsmotor der EU, lasteten in 2023 verschiedene Faktoren. Zwar haben sich die Energiepreise wieder von den Höchstständen aus 2022 entfernt, im längerfristigen Vergleich sind sie aber weiterhin deutlich erhöht. Damit geht einher, dass ein Teil der energieintensiven Fertigung hierzulande nicht mehr rentabel produzieren konnte, so dass sich Wertschöpfungsketten erst einmal neu ausrichten müssen. Ein rückläufiger Konsum wegen der hohen Inflation, ein schwaches Auslandsgeschäft aufgrund einer weltweit geringeren Investitionstätigkeit sowie die stark gestiegenen Finanzierungskosten wirkten ebenfalls bremsend, weshalb eine leichte Rezession (-0,3%) zu Buche steht. Laut Statistischem Bundesamt haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% (Vj. +6,9%) gegenüber 2022 erhöht. Wesentlich beeinflusst wurde die Teuerung in 2023 erneut von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Die Bundesregierung versuchte durch Entlastungsmaßnahmen regulierend einzugreifen, auch um die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale abzufedern. Die größten Preistreiber in 2023 waren Nahrungsmittel (+12,4%). Bereits im Vorjahr war hier ein Zuwachs von 13,4% zu verzeichnen. Die Energiekosten stiegen unterproportional (+5,3%) und einzelne Kraftstoffe verbilligten sich sogar spürbar (z. B. Heizöl: -22,2%). 3. Absatz- und Umsatzentwicklung / Branchenkonjunktur Die von der Inflation getriebenen, notwendigen Preissteigerungen für Nahrungsmittel aus 2022 und zu Beginn des Jahres 2023 haben zu Konsumzurückhaltung bzw. einem preisbewussteren Konsumentenverhalten geführt, weshalb die Nachfrage speziell bei höherpreisigen Lebensmitteln sank. Für die Erzeugerpreise in Branchen der IREKS-Gruppe waren in 2023 zum Großteil deutliche Erhöhungen zu verzeichnen. Die Preise für Mahlerzeugnisse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,1%. Die Erzeugerpreise für Braugerste explodierten in 2022 in Folge des Ukraine-Krieges schockartig (Vj.: +52,4%) und gaben nun in 2023 wieder nach (-12,1%), befinden sich aber weiterhin auf erhöhtem Niveau. Im Backzutatengeschäft war die Absatzentwicklung im Inland 2023 unbefriedigend. Die hohen Kostensteigerungen, Personalmangel und ein spürbarer Konsumrückgang auf Endverbraucherebene machten den deutschen Bäckereien zu schaffen. Folglich war auch eine vermehrte Anzahl an Betriebsschließungen (v. a. wegen Insolvenz oder Betriebsaufgabe) zu verzeichnen. Im Industriekundenbereich stieg die Zahl der Kunden, die günstige, qualitativ schlechtere Mischungen statt hochwertiger Backzutaten einsetzt. Konzentrate mit funktionellen Inhaltsstoffen wurden den Premixen vorgezogen. Zudem wurden die Sortimente gestrafft und der Fokus verstärkt auf günstige Standard-Backwaren gesetzt. Das Auslandsgeschäft entwickelte sich insgesamt positiver als der Inlandsmarkt und konnte sowohl im Absatz als auch im Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Doch gilt die für Deutschland beschriebene Entwicklung in analoger Form auch für einige unserer traditionell wichtigen zentraleuropäischen Ländermärkte. In Brasilien, der Türkei, einigen Ländern Ost- und Südosteuropas und im Raum Asien-Pazifik gelang es hingegen, sich erfolgreich zu behaupten oder sogar höhere Absätze zu erzielen, was zu den insgesamt erfreulichen Ergebnissen trotz global schwieriger Rahmenbedingungen führte. Im Geschäftsbereich Malz wurde in Deutschland im Jahr 2023 auf einer verringerten Anbaufläche die schlechteste Sommerbraugerstenernte seit Jahrzehnten eingefahren. Die äußerst nasse Witterung während der Aussaat sorgte dafür, dass viele Felder nicht bestellt werden konnten und diese anschließend in der Anbauplanung für die kommende Ernteperiode umgewidmet werden mussten. Die nach den ergiebigen Regenfällen geernteten Getreidepartien wiesen diverse qualitative Probleme auf (Auswuchs, Keimfähigkeit, Eiweißgehalt etc.), die uns nun im Mälzungsprozess vor große Herausforderungen stellen. In 2023 lagen die Malzverkäufe der IREKS-Gruppe unter dem Niveau von 2022. Der im Vergleich zur Vorjahresperiode gesunkene Bierkonsum in Deutschland resultiert, neben dem seit Jahren geltenden demographischen Wandel und veränderten Konsumgewohnheiten, aus dem verspäteten Beginn der Biergartensaison und der zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher. Kostensteigerungen in allen Lebensbereichen haben dazu beigetragen, dass nun oftmals nicht mehr Premiumprodukte im Fokus der Kunden stehen, sondern bevorzugt Angebote oder niedrig- bis mittelpreisige Biermarkenalternativen gekauft werden. 4. Beschaffung, Produktion, Forschung Die Beschaffung der benötigten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unserer Sachanlagegüter und der in Anspruch genommenen Dienstleistungen orientiert sich wie schon in der Vergangenheit vorrangig an der Gewähr für Zuverlässigkeit und Qualität sowie der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Unseren Forschungs-, Entwicklungs-, Produktsicherheits- bzw. allgemein unseren Qualitätsmanagementaktivitäten wird weiterhin höchste Priorität eingeräumt. Der Fokus liegt dabei auf innovativen Produkten bzw. Produktvarianten, individuellen Lösungen für Kundenanforderungen, Verbesserung der Produktqualität und der Optimierung der Fertigungsprozesse. Unser Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001, EU-Ökoverordnung und zahlreichen weiteren branchenüblichen Standards zertifiziert. 5. Investitionen Unter den zahlreichen Einzelmaßnahmen im In- und Ausland sind insbesondere die in 2023 fertiggestellte Backakademie in Kulmbach, die in Bau befindliche Erweiterung im Bereich der Außensilos in Kulmbach sowie die Errichtung einer Siloanlage für Getreide, insbesondere Dinkel, in Schweinfurt herauszustellen. Dabei waren und sind im Baubereich weiterhin deutliche Preissteigerungen und Ausführungsverzögerungen hinzunehmen. 6. Personal- und Sozialbereich Unser Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.146 (Vorjahr 1.131) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitkräfte). Mit unseren hoch motivierten Teams war es uns wiederum möglich, der ständig wachsenden Komplexität der Marktanforderungen gerecht zu werden. Eine ausgewogene Altersstruktur zählt zu den bewährten Grundlagen unserer langfristig ausgerichteten Personalpolitik, zu der traditionell die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen einen wichtigen Beitrag leistet. Langjährig bewährt hat sich auch die Pflege eines guten Betriebsklimas, wozu beachtliche freiwillige Sozialleistungen sowie die Förderung der laufenden persönlichen und fachlichen Weiterbildung unserer Mitarbeiter gehören. 7. Unternehmensführung (Erklärung gem. § 289f Abs. 4 HGB) Für den Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2027 betragen die Zielvorgaben für Aufsichtsrat und Geschäftsführung jeweils 16,67 %. Aktuell beträgt der Anteil an weiblichen Führungskräften im Aufsichtsrat 16,67 %. In der Geschäftsführung beträgt der Anteil im Geschäftsjahr 2023 14,29%. 8. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist eine Bilanzsumme von TEUR 742.976 (Vorjahr TEUR 714.532) aus. Das Eigenkapital beträgt TEUR 479.008 (Vorjahr TEUR 438.424), es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 64,47 % (Vorjahr 61,36 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 44.584 (Vorjahr TEUR 9.701) erwirtschaftet. Der Anstieg des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf das gestiegene Finanzergebnis zurückzuführen. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren
ergeben sich aus der internen Unternehmenssteuerung in der gesamten Wertschöpfungskette. Die nachstehende Tabelle vermittelt einen zusammenfassenden Überblick:
Unsere Vermögens- und Finanzlage sprechen für sich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten auch im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch entsprechende liquide Vermögenswerte gedeckt. B. BERICHT ÜBER DIE VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG UND DIE RISIKEN DES UNTERNEHMENS1. Voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens Das weltweite Wirtschaftswachstum ist schwach. Die Zinsen sind hoch, die globalen Unsicherheiten wachsen, ebenso die geopolitischen Risiken. Mit dem Krieg im Nahen Osten ist 2023 ein weiteres internationales Konfliktfeld hinzugekommen. Derzeitige Prognosen lassen dennoch vermuten, dass sich die Finanzmärkte und die Wirtschaft 2024 leicht erholen. Unser Unternehmen ist auf die ausreichende Verfügbarkeit der Rohstoffe, in hoher Qualität, angewiesen. Dürren und Extremwetterereignisse stellen hier wesentliche Einflussgrößen dar. Eine möglicherweise nicht ausreichende Versorgung mit geeigneten Rohstoffen, aber auch daraus resultierende Preisschwankungen, die nicht an den Kunden weiterbelastet werden können und somit unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächen, stellen hier die Hauptrisiken dar. Aufgrund der bestehenden hohen Volatilität bleibt die Ertragsentwicklung unserer Gesellschaft daher weiterhin unsicher. Für 2024 ist also in Summe aller vorgenannten Faktoren eine erhebliche Ergebnisbelastung im operativen Geschäft nicht auszuschließen. Darüber hinaus können auch die erkennbaren Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten entsprechend ausgeprägten Abwertungsbedarf für unser Wertpapierportfolio auslösen. 2. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Potenzielle Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben können, werden systematisch laufend überwacht und analysiert. Als Hauptrisiken für unser Unternehmen sehen wir die marktbedingten Risiken für unser Malz- und Backzutatengeschäft an. Der anhaltende Konsolidierungs- und Wettbewerbsdruck in der Brauwirtschaft und im Backgewerbe in Verbindung mit deutlich gestiegenen Volatilitäten auf den Beschaffungsmärkten engen die Spielräume für notwendige Preisanpassungen stark ein. Ein Hauptrisiko sehen wir in der nicht prognostizierbaren weiteren Entwicklung des Ukraine- Krieges und den damit verbunden möglichen Turbulenzen an den Rohstoff- und Energiemärkten. Diesen Risiken begegnen wir durch eine stringente Deckung unserer Neugeschäfte mit Rohstoffen und Energie bei leistungsstarken und solventen Partnern. Durch den sukzessiven Ausbau unserer Lagerkapazitäten streben wir an, Beeinträchtigungen von außen für die reibungslose Abfolge unserer Geschäftsprozesse noch besser als bisher abfedern zu können und auf diese Weise weniger abhängig von Verfügbarkeits- und Preisvolatilitäten zu werden. Auch wenn eine Gasmangellage und damit verbundene mögliche Einschränkungen bisher vermieden werden konnten, kann das Auftreten einer solchen Situation in der Zukunft nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Möglichen Einschränkungen versuchen wir noch besser zu begegnen als es bisher schon geschehen ist. Die in der Unternehmensumwelt diskutierte CO 2 -Neutralität erfordert für die Unternehmen grundsätzliche Investitionssicherheit auf Basis verlässlicher gesetzgeberischer Rahmenbedingungen. Parallel müssen sich auch Abnehmerstrukturen finden, die neben Forderungen zum Themenkomplex auch Bereitschaft zeigen, den Ihnen zuzurechnenden wirtschaftlichen Anteil zu tragen. Wir begegnen dieser Herausforderung proaktiv mit selektiven Maßnahmen und strategischen Vorbereitungen für die Zukunft. Darüber hinaus begegnen wir den schwierigen Rahmenbedingungen durch die Entwicklung von Produktinnovationen und -verbesserungen und die schrittweise Verbreiterung unserer Geschäftsgrundlagen im Konzernverbund. Schadensrisiken für versicherbare Sach- und Haftungsschäden sind aus unserer Sicht in ausreichendem Umfang durch Versicherungen abgedeckt. Durch systematisches Debitorenmanagement überwachen wir Bonitätsveränderungen und begrenzen Ausfallsrisiken. Bei der Risikoüberprüfung haben wir unmittelbar bestandsgefährdende Risiken für unser Unternehmen bisher nicht identifiziert. Zur Bewältigung der identifizierten Risiken wurden aus unserer Sicht hinreichende Maßnahmen getroffen. Die weitere Entwicklung des Gesamtunternehmens ist derzeit vor allem wegen der noch möglichen Auswirkungen der weiterhin andauernden Kriegshandlungen in Osteuropa und im Nahen Osten besonders schwer zu übersehen. Aufgrund unserer umfangreichen generellen Risiko-Vorsorgemaßnahmen sind wir allerdings davon überzeugt, die obwaltenden Krisen zu bewältigen. C. AUSBLICK, PERSPEKTIVEN UND CHANCENFür die Weltwirtschaft zeichnet sich für 2024 noch keine nennenswerte Belebung ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche maßgeblich von den weltweiten geopolitischen Spannungen und den in 2024 anstehenden US-Wahlen getrieben wird, die wirtschaftliche Entwicklung stark aus. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation geht voraussichtlich zügig zurück. Entsprechend dürften die Leitzinsen und somit die Finanzierungskosten in 2024 wieder sinken. Insgesamt rechnet das Institut für Weltwirtschaft mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,8% in 2024. Angesichts rückläufiger Energiepreise, steigender Realeinkommen sowie zunehmender Unterstützung aus dem Export wird die Konjunktur in der EU in 2024 voraussichtlich wieder etwas Fahrt aufnehmen. Allerdings bleibt die wirtschaftliche Dynamik insgesamt verhalten, weil die Geldpolitik wohl nur vorsichtig gelockert werden wird. Insgesamt dürften das EU- Bruttoinlandsprodukt in 2024 um 0,8% und die Verbraucherpreise um 2,5% zulegen. Für Deutschland wird erwartet, dass die Wirtschaft in 2024 weitestgehend stagniert (+0,1%). Positive Impulse werden von den privaten Konsumausgaben erwartet. Belastend wirken die zunächst hohen Zinsen, eine schwache wirtschaftliche Dynamik bei den wichtigsten Handelspartnern und eine verfehlte Klima-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ampel-Regierung, mit einer in der Folge massiven Abwertung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beschaffungsseitig ist mittlerweile ein deutlicher Preisrückgang bei vielen Rohstoffgruppen zu verzeichnen. Absatzseitig treten nach wie vor viele geopolitische Spannungen (Ukraine, Taiwan, Gaza-Streifen, Rotes Meer) und Herausforderungen (z. B. eine fehlgeleitete Wirtschafts-, Haushalts- und Klimapolitik in Deutschland) gleichzeitig ein, die auf die konjunkturelle Entwicklung und unsere Absatzchancen in den verschiedenen Ländermärkten wirken. Insbesondere ein preisbewussteres Konsumverhalten der Verbraucher und die massive Anzahl an Betriebsaufgaben im deutschen Backgewerbe bereiten uns große Sorgen und können zu weiteren Absatzverlusten führen, wenn es uns nicht gelingt, das durch maßgeschneiderte Problemlösungen für die Backbetriebe, die von diesen Verschiebungen profitieren, aufzufangen. Bessere Wachstumspotentiale werden insgesamt im Ausland erwartet, wo auch durch das Eingehen von Partnerschaften und die Schaffung von Produktionskapazitäten vor Ort höhere Absatzchancen kreiert und wahrgenommen werden sollen. Auch das Malzgeschäft wird vor dem Hintergrund eines erneut gesunkenen Bierkonsums, hohen Kostendrucks, veränderter Konsumgewohnheiten und des demografischen Wandels zukünftig vor hohen Herausforderungen stehen. In unseren Planungen für 2024 gehen wir von einer leicht positiven Entwicklung auf den Absatzmärkten und deutlichen Einsparungen bei der Rohstoffbeschaffung aus. Diese verbesserten Vorzeichen möchten wir nutzen, um unsere Ertragskraft zu stärken, was jedoch angesichts der starken Konzentrationsprozesse in der Back- und Brauwirtschaft herausfordernd wird. Gleichzeitig stehen wir vor enormen internen Veränderungsprozessen und Aufgaben. Hier sei beispielsweise der Fachkräftemangel genannt. Getreu unserer langfristigen Firmenphilosophie und dank unserer leistungsstarken, loyalen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir aber zuversichtlich, die Fülle der uns bevorstehenden Hürden und Aufgaben wiederum erfolgreich zu bewältigen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser Dank für die hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft sowie Treue und Verbundenheit zum Unternehmen.
Kulmbach, 28. März 2024 IREKS GmbH Die Geschäftsleitung gez. Hans Albert Ruckdeschel gez. Stefan Soine gez. Dr. Sabine Krätzschmar gez. Dr. Mathias Warwel gez. Stephan Bergler gez. Olaf Lewe Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die IREKS GmbH, mit Sitz in Kulmbach, wird beim Amtsgericht Bayreuth unter Nr. HRB 86 geführt. Der Jahresabschluss der IREKS GmbH ist nach den für große Kapitalgesellschaften gültigen Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. In den Anschaffungskosten sind Anschaffungsnebenkosten enthalten. Anschaffungskostenminderungen, die dem einzelnen Wirtschaftsgut zugeordnet werden können, sind - mit Ausnahme der Investitionszuschüsse, die passivisch im Rahmen eines Abgrenzungspostens ausgewiesen werden - abgesetzt. Eigenleistungen werden mit durchschnittlichen Stundenlöhnen für Betriebshandwerker zuzüglich eines Gemeinkostenaufschlags von 60 v. H. bewertet. Die planmäßige Abschreibung der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer geschätzt. Soweit in früheren Jahren Sonderabschreibungen nach steuerlichen Vorschriften in Anspruch genommen worden sind, hat die Gesellschaft vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Stichtagswert oder beizulegenden Wert angesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen sowie Ausleihungen, die auf fremde Währung lauten, sind zum Wechselkurs im Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet worden. Ist der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag niedriger, wird dieser angesetzt. Umlaufvermögen Die Vorratsbestände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bzw. beizulegenden Wert angesetzt. Für Betriebsmaterial wurde ein Festwert gebildet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten die Pflichtbestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um erkennbare Einzelrisiken, angesetzt. Zudem ist bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung aufgrund des allgemeinen Kreditrisikos abgesetzt worden. Soweit in fremder Währung fakturiert wurde, erfolgt die Bewertung mit dem Wechselkurs am Tag der Rechnungsstellung bzw. dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsen- oder Wechselkurs oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Flüssige Mittel sind grundsätzlich mit ihren Nennbeträgen angesetzt. In fremder Währung bestehende Bestände sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aktive latente Steuern Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei Finanzanlagen, sonstigen Wertpapieren, sonstigen Rückstellungen, Pensionsrückstellungen und steuerlichen Ausgleichsposten der Firmen IRUSO GmbH, LUMEN GmbH Nährmittel- und Maschinenfabrik und Dreidoppel GmbH. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz in Höhe von rund 30 % herangezogen. Eigenkapital Der Ausweis von eigenen Anteilen erfolgt gemäß § 272 Abs. 1a HGB auf der Passivseite. Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen In diesen Sonderposten eingestellt sind Zuschüsse, die über die Nutzungsdauer der jeweils begünstigten Investitionen ertragswirksam aufgelöst werden. Rückstellungen Die Rückstellungen decken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen ab. Für die Pensionsrückstellungen sind die versicherungsmathematischen Berechnungen unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens vorgenommen worden. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,83 % sowie die erwarteten Entgeltsteigerungen in einer Bandbreite zwischen 2 und 5 % p. a. zugrunde gelegt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende, ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 326 (Vj. TEUR 1.455). Verpflichtungen aus unmittelbaren Pensionszusagen vor dem 01.01.1987 sind in voller Höhe zurückgestellt. Für die mögliche Inanspruchnahme der Gesellschaft als Trägerunternehmen des IREKS-Unterstützungsverein in Kulmbach e. V ., Kulmbach (U-Kasse) wurde der Unterschiedsbetrag zwischen dem tatsächlichen Kassenvermögen und dem Teilwert der mittelbaren Versorgungsverpflichtungen unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,83 % und der erwarteten Rentensteigerung in voller Höhe zurückgestellt. Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 764 (Vj. TEUR 3.228). Für Jubiläumsgelder wurde die Rückstellung unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,75 % sowie der erwarteten Entgeltsteigerungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet. Die für zukünftige Reparaturen gebildeten Instandhaltungsrückstellungen zum 31.12.2009 wurden gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 45) beibehalten. Darüber hinaus wurden Rückstellungen für Instandhaltungsmaßnahmen gebildet, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten entsprechen den Erfüllungsbeträgen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen nach Einzelposten ist aus folgendem Anlagenspiegel ersichtlich:
Angaben zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
Die Angaben beziehen sich auf den Bilanzstichtag: Die abgeführten Gewinne der Dreidoppel GmbH, der LUMEN GmbH, Nährmittel- und Maschinenfabrik, der Malzfabrik Schweinfurt GmbH sowie die übernommenen Verluste der IRUSO GmbH und der IREKS GmbH International Beteiligungsgesellschaft sind wegen der bestehenden Ergebnisabführungsverträge im Beteiligungsergebnis der Gesellschaft enthalten. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dem Finanzverkehr. Sonstige Vermögensgegenstände Die Position enthält Steuererstattungsansprüche von EUR 5.610.185,48 (Vj. TEUR 6.072) und abgegrenzte Zinserträge in Höhe von EUR 724.417,71 (Vj. TEUR 793), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind EUR 9.829,79 (Vj. TEUR 12) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals stellt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr wie folgt dar:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen beinhalten die unmittelbaren Verpflichtungen für laufende Renten und Rentenanwartschaften in Höhe von EUR 28.205.978,00 (Vj. TEUR 28.334) sowie die Zuweisung zur U-Kasse, der die Alterssicherung für Mitarbeiter ohne Direktzusage obliegt. Ferner sind in Ausübung des Passivierungswahlrechts für die Subsidiärhaftung als Trägerunternehmen der rechtlich selbstständigen U-Kasse EUR 54.159.000,00 (Vj. TEUR 50.821) zurückgestellt, die das bestehende Risiko in voller Höhe abdecken. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Arten sowie Restlaufzeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
Sicherheiten wurden mit Ausnahme von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten nicht gewährt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen sowie aus dem Finanzverkehr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 25.845.489,60 (Vj. TEUR 25.443) enthalten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB:
Gründe einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligo sind nicht gegeben. Neben den Ergebnisabführungs- und Verlustübernahmeverträgen mit der IRUSO GmbH, der Dreidoppel GmbH, der LUMEN GmbH, Nährmittel- und Maschinenfabrik, der IREKS GmbH International Beteiligungsgesellschaft, der IREKS Beteiligungs-GmbH und der Malzfabrik Schweinfurt GmbH, die die Gesellschaft während der Vertragslaufzeit zum Ausgleich von Verlusten verpflichten, bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen für ein Erbbaurecht in Höhe von TEUR 2.299 bezogen auf die Gesamtlaufzeit, für gewährte und noch nicht ausgereichte Darlehen (TEUR 2.423) sowie aus dem Bestellobligo für Investitionen und aus Kontrakten in geschäftsüblichem Umfang. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Nach geographisch bestimmten Märkten gliedert sich der Umsatz wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die Position beinhaltet folgende periodenfremde Posten:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Position beinhaltet folgende periodenfremde Posten:
Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sonstige Steuern in Höhe von EUR 228.809,95 (Vj. TEUR 223) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres, getrennt nach Gruppen, zeigt folgende Übersicht:
Beziehungen zu Unternehmensorganen Geschäftsführung:
Aufsichtsrat:
Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt als oberstes Mutterunternehmen einen nach § 264 HGB befreienden Konzernabschluss für ihre Tochtergesellschaften auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers innerhalb der gesetzlichen Fristen veröffentlicht. Die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird im Konzernabschluss gemacht.
Kulmbach, 28. März 2024 Die Geschäftsführung gez. Hans Albert Ruckdeschel gez. Stefan Soine gez. Dr. Sabine Krätzschmar gez. Dr. Mathias Warwel gez. Stephan Bergler gez. Olaf Lewe Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IREKS GmbH, Kulmbach Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der IREKS GmbH, Kulmbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IREKS GmbH, Kulmbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9a) und b) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Organmitglieder, der ehemaligen Organmitglieder und ihrer Hinterbliebenen sowie die dafür gebildeten Rückstellungen nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, den 12. April 2024 Rosenschon
. Stiefler . Waha Partnerschaft mbB
Bernhard Leisner, Wirtschaftsprüfer Ottmar Stiefler, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss vom 25. Juli 2024 Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 schließt unter Hinzuziehung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 7.104.306,74, mit einem Bilanzgewinn von EUR 11.688.203,13 ab. Der Bilanzgewinn wird wie folgt verwendet: Bardividende für das Jahr 2023 EUR 4.400.000,00 Vortrag auf neue Rechnung EUR 7.288.203,13 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juli 2024 festgestellt. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und beraten. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Beteiligungen unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtszeitraum in vier Sitzungen eingehend mit der finanziellen und wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und deren Beteiligungen befasst. Er hat genehmigungspflichtige Geschäfte mit der Geschäftsführung erörtert und nach sorgfältiger Abwägung Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat hat die von den Gesellschaftern zum Abschlussprüfer gewählte ROSENSCHON . STIEFLER . WAHA . Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bayreuth, mit der Abschlussprüfung beauftragt. Die Prüfung hat ergeben, dass die Buchführung, der Jahresabschluss, der Konzernabschluss, der Lagebericht der IREKS GmbH und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023 den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Sie wurden mit dem Bestätigungsvermerk versehen, in dem darauf hingewiesen wird, dass die Angaben nach den §§ 285 Nr. 9a) und b) bzw. 314 Abs. 1 Nr. 6a) und b) HGB unterlassen wurden. Die Prüfungsberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats in Gegenwart des Abschlussprüfers erörtert. Der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen geprüft. Einwendungen haben sich nicht ergeben. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis des Abschlussprüfers zu und schließt sich dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Gewinnverwendung an. Der Aufsichtsrat empfiehlt den Gesellschaftern die Feststellung des Jahresabschlusses und dankt allen Geschäftsführern und Mitarbeitenden der IREKS GmbH und des Konzerns für ihren Einsatz und die im Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit. Er dankt gleichermaßen den Gesellschaftern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.
Kulmbach, im Juli 2024 Dr. Rainer Grimme, Aufsichtsratsvorsitzender KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE DER UNTERNEHMENSGRUPPE1. Geschäftsmodell Unsere Unternehmensgruppe beschäftigt sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Vorprodukten zur Weiterverarbeitung in der nationalen und internationalen Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft. Seit 167 Jahren sind wir zuverlässiger Partner unserer Kunden und überzeugen Abnehmer in über 90 Ländern mit erstklassigen Produkten und kreativen Produktideen. 2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Weltwirtschaft - Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel erwartete für die weltweite Konjunktur 2023, vor dem Hintergrund nachlassender Probleme in den Lieferketten, eines geringeren Inflationsdrucks und einer Abkehr von der Null-Covid-Politik in China, trotz massivem Gegenwind aus der Geldpolitik, einen Anstieg von immerhin 3,0% (Vj.: +3,3%). Eine Rezession wie in Deutschland blieb in den meisten fortgeschrittenen Weltwirtschaften aus. Insbesondere in den Vereinigten Staaten zeigt sich die Konjunktur, dank der starken Unterstützung aus der Finanzpolitik, überraschend robust. Hingegen blieb die wirtschaftliche Entwicklung in China aufgrund struktureller Probleme zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Der Welthandel und vor allem die Industrieproduktion verzeichneten in 2023 keine größere Dynamik. Europa - In der EU war der konjunkturelle Auftrieb in 2023 (+0,5%) nur schwach ausgeprägt. Einer der wichtigsten Gründe dafür sind Kaufkraftverluste der Haushalte durch die hohe Inflation. Hinzu kommen die Auswirkungen der Leitzinserhöhungen, mit denen die Europäische Zentralbank versucht, den Preisauftrieb zu stoppen sowie eine aufgrund der hohen Energiekosten schwache Industrieproduktion. Deutschland - Auf Deutschland, früher Wachstumsmotor der EU, lasteten in 2023 verschiedene Faktoren. Zwar haben sich die Energiepreise wieder von den Höchstständen aus 2022 entfernt, im längerfristigen Vergleich sind sie aber weiterhin deutlich erhöht. Damit geht einher, dass ein Teil der energieintensiven Fertigung hierzulande nicht mehr rentabel produzieren konnte, so dass sich Wertschöpfungsketten erst einmal neu ausrichten müssen. Ein rückläufiger Konsum wegen der hohen Inflation, ein schwaches Auslandsgeschäft aufgrund einer weltweit geringeren Investitionstätigkeit sowie die stark gestiegenen Finanzierungskosten wirkten ebenfalls bremsend, weshalb eine leichte Rezession (-0,3%) zu Buche steht. Laut Statistischem Bundesamt haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% (Vj. +6,9%) gegenüber 2022 erhöht. Wesentlich beeinflusst wurde die Teuerung in 2023 erneut von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Die Bundesregierung versuchte durch Entlastungsmaßnahmen regulierend einzugreifen, auch um die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale abzufedern. Die größten Preistreiber in 2023 waren Nahrungsmittel (+12,4%). Bereits im Vorjahr war hier ein Zuwachs von 13,4% zu verzeichnen. Die Energiekosten stiegen unterproportional (+5,3%) und einzelne Kraftstoffe verbilligten sich sogar spürbar (z. B. Heizöl: -22,2%). 3. Absatz- und Umsatzentwicklung / Branchenkonjunktur Die von der Inflation getriebenen, notwendigen Preissteigerungen für Nahrungsmittel aus 2022 und zu Beginn des Jahres 2023 haben zu Konsumzurückhaltung bzw. einem preisbewussteren Konsumentenverhalten geführt, weshalb die Nachfrage speziell bei höherpreisigen Lebensmitteln sank. Für die Erzeugerpreise in Branchen der IREKS-Gruppe waren in 2023 zum Großteil deutliche Erhöhungen zu verzeichnen. Die Preise für Mahlerzeugnisse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,1%. Die Erzeugerpreise für Braugerste explodierten in 2022 in Folge des Ukraine-Krieges schockartig (Vj.: +52,4%) und gaben nun in 2023 wieder nach (-12,1%), befinden sich aber weiterhin auf erhöhtem Niveau. Im Backzutatengeschäft war die Absatzentwicklung im Inland 2023 unbefriedigend. Die hohen Kostensteigerungen, Personalmangel und ein spürbarer Konsumrückgang auf Endverbraucherebene machten den deutschen Bäckereien zu schaffen. Folglich war auch eine vermehrte Anzahl an Betriebsschließungen (v. a. wegen Insolvenz oder Betriebsaufgabe) zu verzeichnen. Im Industriekundenbereich stieg die Zahl der Kunden, die günstige, qualitativ schlechtere Mischungen statt hochwertiger Backzutaten einsetzt. Konzentrate mit funktionellen Inhaltsstoffen wurden den Premixen vorgezogen. Zudem wurden die Sortimente gestrafft und der Fokus verstärkt auf günstige Standard-Backwaren gesetzt. Das Auslandsgeschäft entwickelte sich insgesamt positiver als der Inlandsmarkt und konnte sowohl im Absatz als auch im Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Doch gilt die für Deutschland beschriebene Entwicklung in analoger Form auch für einige unserer traditionell wichtigen zentraleuropäischen Ländermärkte. In Brasilien, der Türkei, einigen Ländern Ost- und Südosteuropas und im Raum Asien-Pazifik gelang es hingegen, sich erfolgreich zu behaupten oder sogar höhere Absätze zu erzielen, was zu den insgesamt erfreulichen Ergebnissen trotz global schwieriger Rahmenbedingungen führte. Im Geschäftsbereich Malz wurde in Deutschland im Jahr 2023 auf einer verringerten Anbaufläche die schlechteste Sommerbraugerstenernte seit Jahrzehnten eingefahren. Die äußerst nasse Witterung während der Aussaat sorgte dafür, dass viele Felder nicht bestellt werden konnten und diese anschließend in der Anbauplanung für die kommende Ernteperiode umgewidmet werden mussten. Die nach den ergiebigen Regenfällen geernteten Getreidepartien wiesen diverse qualitative Probleme auf (Auswuchs, Keimfähigkeit, Eiweißgehalt etc.), die uns nun im Mälzungsprozess vor große Herausforderungen stellen. In 2023 lagen die Malzverkäufe der IREKS-Gruppe unter dem Niveau von 2022. Der im Vergleich zur Vorjahresperiode gesunkene Bierkonsum in Deutschland resultiert, neben dem seit Jahren geltenden demographischen Wandel und veränderten Konsumgewohnheiten, aus dem verspäteten Beginn der Biergartensaison und der zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher. Kostensteigerungen in allen Lebensbereichen haben dazu beigetragen, dass nun oftmals nicht mehr Premiumprodukte im Fokus der Kunden stehen, sondern bevorzugt Angebote oder niedrig- bis mittelpreisige Biermarkenalternativen gekauft werden. Der Geschäftsbereich Eis profitierte in 2023 von den für den Verkauf von Speiseeis günstigen Witterungsbedingungen, was sich in steigenden Maschinenverkäufen sowie in steigenden Umsätzen von Eismix und Handelswaren niederschlug. 4. Beschaffung, Produktion, Forschung Die Beschaffung der benötigten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unserer Sachanlagegüter und der in Anspruch genommenen Dienstleistungen orientiert sich wie schon in der Vergangenheit vorrangig an der Gewähr für Zuverlässigkeit und Qualität sowie der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Unseren Forschungs-, Entwicklungs-, Produktsicherheits- bzw. allgemein unseren Qualitätsmanagementaktivitäten wird weiterhin höchste Priorität eingeräumt. Der Fokus liegt dabei auf innovativen Produkten bzw. Produktvarianten, individuellen Lösungen für Kundenanforderungen, Verbesserung der Produktqualität und der Optimierung der Fertigungsprozesse. Unsere Unternehmensgruppe ist nach DIN EN ISO 9001, EU-Ökoverordnung und zahlreichen weiteren branchenüblichen Standards zertifiziert. 5. Investitionen Unter den zahlreichen Einzelmaßnahmen im In- und Ausland sind insbesondere die in 2023 fertiggestellte Backakademie in Kulmbach, die in Bau befindliche Erweiterung im Bereich der Außensilos in Kulmbach sowie die Errichtung einer Siloanlage für Getreide, insbesondere Dinkel, in Schweinfurt herauszustellen. Dabei waren und sind im Baubereich weiterhin deutliche Preissteigerungen und Ausführungsverzögerungen hinzunehmen. 6. Personal- und Sozialbereich Unsere Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.878 (Vorjahr 2.834) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitkräfte). Mit unseren hoch motivierten Teams war es uns wiederum möglich, der ständig wachsenden Komplexität der Marktanforderungen gerecht zu werden. Eine ausgewogene Altersstruktur zählt zu den bewährten Grundlagen unserer langfristig ausgerichteten Personalpolitik, zu der traditionell die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen einen wichtigen Beitrag leistet. Langjährig bewährt hat sich auch die Pflege eines guten Betriebsklimas, wozu beachtliche freiwillige Sozialleistungen sowie die Förderung der laufenden persönlichen und fachlichen Weiterbildung unserer Mitarbeiter gehören. 7. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Konzernabschluss zum 31.12.2023 weist eine Bilanzsumme von TEUR 1.011.278 (Vorjahr TEUR 964.127) aus. Das Eigenkapital beträgt TEUR 692.111 (Vorjahr TEUR 632.590), es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 68,4 % (Vorjahr 65,6 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 71.125 (Vorjahr TEUR 14.484) erwirtschaftet. Der Anstieg des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf das gestiegene Finanzergebnis zurückzuführen. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren
ergeben sich aus der internen Unternehmenssteuerung in der gesamten Wertschöpfungskette. Die nachstehende Tabelle vermittelt einen zusammenfassenden Überblick:
Unsere Vermögens- und Finanzlage sprechen für sich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten auch im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch entsprechende liquide Vermögenswerte gedeckt. B. BERICHT ÜBER DIE VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG UND DIE RISIKEN DER UNTERNEHMENSGRUPPE1. Voraussichtliche Entwicklung unserer Unternehmensgruppe Das weltweite Wirtschaftswachstum ist schwach. Die Zinsen sind hoch, die globalen Unsicherheiten wachsen, ebenso die geopolitischen Risiken. Mit dem Krieg im Nahen Osten ist 2023 ein weiteres internationales Konfliktfeld hinzugekommen. Derzeitige Prognosen lassen dennoch vermuten, dass sich die Finanzmärkte und die Wirtschaft 2024 leicht erholen. Unsere Unternehmensgruppe ist auf die ausreichende Verfügbarkeit der Rohstoffe, in hoher Qualität, angewiesen. Dürren und Extremwetterereignisse stellen hier wesentliche Einflussgrößen dar. Eine möglicherweise nicht ausreichende Versorgung mit geeigneten Rohstoffen, aber auch daraus resultierende Preisschwankungen, die nicht an den Kunden weiterbelastet werden können und somit unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächen, stellen hier die Hauptrisiken dar. Aufgrund der bestehenden hohen Volatilität bleibt die Ertragsentwicklung unserer Gesellschaft daher weiterhin unsicher. Für 2024 ist also in Summe aller vorgenannten Faktoren eine erhebliche Ergebnisbelastung im operativen Geschäft nicht auszuschließen. Darüber hinaus können auch die erkennbaren Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten entsprechend ausgeprägten Abwertungsbedarf für unser Wertpapierportfolio auslösen. 2. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Potenzielle Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Unternehmensgruppe haben können, werden systematisch laufend überwacht und analysiert. Als Hauptrisiken für unseren Konzern sehen wir die marktbedingten Risiken für unser Malz- und Backzutatengeschäft an. Der anhaltende Konsolidierungs- und Wettbewerbsdruck in der Brauwirtschaft und im Backgewerbe in Verbindung mit deutlich gestiegenen Volatilitäten auf den Beschaffungsmärkten engen die Spielräume für notwendige Preisanpassungen stark ein. Ein Hauptrisiko sehen wir in der nicht prognostizierbaren weiteren Entwicklung des Ukraine- Krieges und den damit verbunden möglichen Turbulenzen an den Rohstoff- und Energiemärkten. Diesen Risiken begegnen wir durch eine stringente Deckung unserer Neugeschäfte mit Rohstoffen und Energie bei leistungsstarken und solventen Partnern. Durch den sukzessiven Ausbau unserer Lagerkapazitäten streben wir an, Beeinträchtigungen von außen für die reibungslose Abfolge unserer Geschäftsprozesse noch besser als bisher abfedern zu können und auf diese Weise weniger abhängig von Verfügbarkeits- und Preisvolatilitäten zu werden. Auch wenn eine Gasmangellage und damit verbundene mögliche Einschränkungen bisher vermieden werden konnten, kann das Auftreten einer solchen Situation in der Zukunft nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Möglichen Einschränkungen versuchen wir noch besser zu begegnen als es bisher schon geschehen ist. Die in der Unternehmensumwelt diskutierte CO 2 -Neutralität erfordert für die Unternehmen grundsätzliche Investitionssicherheit auf Basis verlässlicher gesetzgeberischer Rahmenbedingungen. Parallel müssen sich auch Abnehmerstrukturen finden, die neben Forderungen zum Themenkomplex auch Bereitschaft zeigen, den Ihnen zuzurechnenden wirtschaftlichen Anteil zu tragen. Wir begegnen dieser Herausforderung proaktiv mit selektiven Maßnahmen und strategischen Vorbereitungen für die Zukunft. Darüber hinaus begegnen wir den schwierigen Rahmenbedingungen durch die Entwicklung von Produktinnovationen und -verbesserungen und die schrittweise Verbreiterung unserer Geschäftsgrundlagen im Konzernverbund. Schadensrisiken für versicherbare Sach- und Haftungsschäden sind aus unserer Sicht in ausreichendem Umfang durch Versicherungen abgedeckt. Durch systematisches Debitorenmanagement überwachen wir Bonitätsveränderungen und begrenzen Ausfallsrisiken. Bei der Risikoüberprüfung haben wir unmittelbar bestandsgefährdende Risiken für unsere Unternehmensgruppe bisher nicht identifiziert. Zur Bewältigung der identifizierten Risiken wurden aus unserer Sicht hinreichende Maßnahmen getroffen. Die weitere Entwicklung des Konzerns ist derzeit vor allem wegen der noch möglichen Auswirkungen der weiterhin andauernden Kriegshandlungen in Osteuropa und im Nahen Osten besonders schwer zu übersehen. Aufgrund unserer umfangreichen generellen Risiko-Vorsorgemaßnahmen sind wir allerdings davon überzeugt, die obwaltenden Krisen zu bewältigen. C. AUSBLICK, PERSPEKTIVEN UND CHANCENFür die Weltwirtschaft zeichnet sich für 2024 noch keine nennenswerte Belebung ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche maßgeblich von den weltweiten geopolitischen Spannungen und den in 2024 anstehenden US-Wahlen getrieben wird, die wirtschaftliche Entwicklung stark aus. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation geht voraussichtlich zügig zurück. Entsprechend dürften die Leitzinsen und somit die Finanzierungskosten in 2024 wieder sinken. Insgesamt rechnet das Institut für Weltwirtschaft mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,8% in 2024. Angesichts rückläufiger Energiepreise, steigender Realeinkommen sowie zunehmender Unterstützung aus dem Export wird die Konjunktur in der EU in 2024 voraussichtlich wieder etwas Fahrt aufnehmen. Allerdings bleibt die wirtschaftliche Dynamik insgesamt verhalten, weil die Geldpolitik wohl nur vorsichtig gelockert werden wird. Insgesamt dürften das EU- Bruttoinlandsprodukt in 2024 um 0,8% und die Verbraucherpreise um 2,5% zulegen. Für Deutschland wird erwartet, dass die Wirtschaft in 2024 weitestgehend stagniert (+0,1%). Positive Impulse werden von den privaten Konsumausgaben erwartet. Belastend wirken die zunächst hohen Zinsen, eine schwache wirtschaftliche Dynamik bei den wichtigsten Handelspartnern und eine verfehlte Klima-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ampel-Regierung, mit einer in der Folge massiven Abwertung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beschaffungsseitig ist mittlerweile ein deutlicher Preisrückgang bei vielen Rohstoffgruppen zu verzeichnen. Absatzseitig treten nach wie vor viele geopolitische Spannungen (Ukraine, Taiwan, Gaza-Streifen, Rotes Meer) und Herausforderungen (z. B. eine fehlgeleitete Wirtschafts-, Haushalts- und Klimapolitik in Deutschland) gleichzeitig ein, die auf die konjunkturelle Entwicklung und unsere Absatzchancen in den verschiedenen Ländermärkten wirken. Insbesondere ein preisbewussteres Konsumverhalten der Verbraucher und die massive Anzahl an Betriebsaufgaben im deutschen Backgewerbe bereiten uns große Sorgen und können zu weiteren Absatzverlusten führen, wenn es uns nicht gelingt, das durch maßgeschneiderte Problemlösungen für die Backbetriebe, die von diesen Verschiebungen profitieren, aufzufangen. Bessere Wachstumspotentiale werden insgesamt im Ausland erwartet, wo auch durch das Eingehen von Partnerschaften und die Schaffung von Produktionskapazitäten vor Ort höhere Absatzchancen kreiert und wahrgenommen werden sollen. Auch das Malzgeschäft wird vor dem Hintergrund eines erneut gesunkenen Bierkonsums, hohen Kostendrucks, veränderter Konsumgewohnheiten und des demografischen Wandels zukünftig vor hohen Herausforderungen stehen. In unseren Planungen für 2024 gehen wir von einer leicht positiven Entwicklung auf den Absatzmärkten und deutliche Einsparungen bei der Rohstoffbeschaffung aus. Diese verbesserten Vorzeichen möchten wir nutzen, um unsere Ertragskraft zu stärken, was jedoch angesichts der starken Konzentrationsprozesse in der Back- und Brauwirtschaft herausfordernd wird. Gleichzeitig stehen wir vor enormen internen Veränderungsprozessen und Aufgaben. Hier sei beispielsweise der Fachkräftemangel genannt. Getreu unserer langfristigen Firmenphilosophie und dank unserer leistungsstarken, loyalen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir aber zuversichtlich, die Fülle der uns bevorstehenden Hürden und Aufgaben wiederum erfolgreich zu bewältigen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser Dank für die hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft sowie Treue und Verbundenheit zu unserer Unternehmensgruppe.
Kulmbach, 3. Mai 2024 IREKS GmbH Die Geschäftsleitung gez. Hans Albert Ruckdeschel gez. Stefan Soiné gez. Dr. Sabine Krätzschmar gez. Dr. Mathias Warwel gez. Stephan Bergler gez. Olaf Lewe Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Das Mutterunternehmen IREKS GmbH, 95326 Kulmbach, Lichtenfelser Str. 20, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter der Nummer HRB 86 eingetragen. Der Konzernabschluss der IREKS GmbH wurde wie in den Vorjahren nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der IREKS GmbH folgende Unternehmen einbezogen:
*) Das Unternehmen macht von den Befreiungen des
§ 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.
Die LUNA zmrzlina ČR spol. s r.o. i.L., Prag/Tschechien ist nach Beendigung der Liquidation am 04.12.2023 erloschen und aus dem Konzern ausgeschieden. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen haben -wie die IREKS GmbH - den 31. Dezember als Abschlussstichtag. Folgende Beteiligungen werden nicht konsolidiert:
Die Gesellschaften zu a) bis g) werden wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil ihre Jahresergebnisse bzw. ihre Umsatzerlöse insgesamt weniger als 1,0 % des Konzernergebnisses bzw. des Konzernumsatzes ausmachen. Die Gesellschaft zu h) wird aufgrund des Einbeziehungswahlrechtes des § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB (eingeschränkte Vermögensrechte bei Unterstützungskassen) nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gesellschaft zu i) wird wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Gesellschaft zu j) wird seit 31.12.2005 nicht mehr als assoziiertes Unternehmen konsolidiert, da die Kulmbacher Brauerei AG ihren Konzernabschluss nach IFRS/IAS aufstellt und die erforderlichen Angaben für die Konsolidierung in einem HGB-Konzernabschluss nicht vorliegen. Die Assoziierungsvermutung ist damit widerlegt. Die Gesellschaft wird entsprechend der Anschaffungskostenmethode mit dem Wert des letzten Equity-Ansatzes als Beteiligung im Konzernabschluss bilanziert. Im Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Kulmbacher Brauerei AG wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 47.009 ausgewiesen, der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 3.552. Als assoziierte Unternehmen wurden einbezogen:
Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte in früheren Geschäftsjahren nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der Erwerbs- bzw. der Erstkonsolidierung. Aktive Unterschiedsbeträge wurden mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Ab dem Geschäftsjahr 2010 findet als Erst- und Folgekonsolidierungsmethode für Neufälle die Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB Anwendung. Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung haben Eigenkapitalcharakter. Sie werden in der Konzernbilanz aufgrund der durch das BilMoG geänderten Vorschriften als separate Position nach dem Eigenkapital gezeigt. Transaktionen zwischen konsolidierten Gesellschaften sind im Konzernabschluss eliminiert. Die Umrechnung der Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz erfolgt, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden dagegen zum Jahresdurchschnittskurs in EUR umgerechnet. Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen verrechnet. In früheren Geschäftsjahren wurden nach der Equity-Methode bewertete Gesellschaften nach der Buchwertmethode angesetzt. Die Ermittlung der Wertansätze und Unterschiedsbeträge erfolgt jeweils zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile bzw. auf den Bilanzstichtag der erstmaligen Konsolidierung. Aus der erstmalig in 2021 einbezogenen Gesellschaft ergibt sich ein Unterschiedsbetrag, der einen Geschäfts- und Firmenwert repräsentiert. Aus diesem Wertansatz resultiert eine Abschreibung von TEUR 370, die saldiert mit dem anteiligen Jahresüberschuss unter Abgänge bei Finanzanlagen ausgewiesen wird. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die nach landesspezifischen Vorschriften erstellten Abschlüsse werden an konzerneinheitliche Bilanzierungs-, Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze angepasst, soweit sie nicht den HGB-Grundsätzen entsprechen und die Bewertungsabweichungen wesentlich sind. Für die Konsolidierung nach der Equity-Methode werden die im Wesentlichen nach den konzerneinheitlichen Grundsätzen ausgewiesenen Wertansätze in den Jahresabschlüssen der assoziierten Unternehmen beibehalten. Anlagevermögen Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer orientiert sich dabei an den voraussichtlichen Lebenszyklen der Produkte sowie den in der Branche herrschenden Rahmenbedingungen. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten selbst erstellter Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten des Produktionsbereiches einschließlich Abschreibungen. Steuerpflichtige Zuschüsse von Dritten für Investitionen sind als Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passiviert und abschreibungskonform verrechnet. Die Abschreibungen erfolgten bis einschließlich 2009 und ab 2020 im Wesentlichen nach der degressiven und von 2010 bis 2019 sowie ab 2023 nach der linearen Methode. Die ausländischen Tochtergesellschaften schreiben nach landesüblichen Grundsätzen ab. Die Abschreibungssätze richten sich nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der jeweiligen Anlagengruppen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, die auf fremde Währung lauten, sind zum Wechselkurs im Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet worden. Umlaufvermögen Die Vorratsbestände sind zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls vorgenommen. Soweit in fremder Währung fakturiert wurde, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs am Rechnungsdatum bzw. zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsen- oder Marktwert zum Bilanzstichtag angesetzt. Flüssige Mittel sind grundsätzlich mit ihren Nennbeträgen angesetzt. In fremder Währung bestehende Bestände sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aktive latente Steuern Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei sonstigen Wertpapieren, sonstigen Rückstellungen, Pensionsrückstellungen und steuerlichen Ausgleichsposten. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden die unternehmensindividuellen Steuersätze in Höhe von rd. 30 % herangezogen. Eigenkapital Der Ausweis von eigenen Anteilen erfolgt gemäß § 272 Abs. 1a HGB auf der Passivseite. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung hat Eigenkapitalcharakter. Abgrenzungsposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen In diesen Sonderposten eingestellt sind Zuschüsse für Investitionen. Der Abgrenzungsposten wird über die Nutzungsdauer der jeweils begünstigten Investitionen ertragswirksam aufgelöst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen ab. Pensionsrückstellungen für die Versorgungsansprüche der Mitarbeiter und Pensionäre sowohl der inländischen wie der ausländischen Gesellschaften wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens vorgenommen, wobei ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % sowie die erwarteten Entgeltsteigerungen in einer Bandbreite zwischen 2 und 5 % p. a. zugrunde gelegt wurden. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 431 (Vj. TEUR 1.951). In Ausübung des Passivierungswahlrechts sind auch die Verpflichtungen als Trägerunternehmen der Unterstützungskasse in die Pensionsrückstellung in voller Höhe unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 1,83 % und der erwarteten Rentensteigerung mit einbezogen. Die Berechnungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 und Abs. 6 HGB durchgeführt. Der sich hierbei ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 903 (Vj. TEUR 3.861). Ausländische Gesellschaften haben darüber hinaus Vorsorge für gesetzliche Ansprüche der Mitarbeiter bei ihrem Ausscheiden getroffen, die nach der wahrscheinlichen Höhe der Inanspruchnahme bemessen worden sind. Vom Beibehaltungswahlrecht für Aufwandsrückstellungen wurde gemäß Artikel 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten entsprechen den Erfüllungsbeträgen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen nach Einzelposten sind aus folgendem Anlagenspiegel ersichtlich:
Anlagenspiegel In den Konzernanlagenspiegel sind die Vermögensgegenstände mit den ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten der einbezogenen Tochterunternehmen eingegangen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Position enthält Steuererstattungsansprüche von TEUR 5.890 und abgegrenzte Zinserträge in Höhe von TEUR 724, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 10 (Vj. TEUR 12) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigene Anteile Das Mutterunternehmen hält eigene Anteile im Nennwert von TEUR 13.680 (Vj. TEUR 13.680) bzw. in Höhe von 38 % (Vj. 38 %) des gezeichneten Kapitals. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
Sicherheiten wurden mit Ausnahme von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten nicht gewährt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Nach geographisch bestimmten Märkten gliedert sich der Umsatz wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten folgende periodenfremde Posten:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten folgende periodenfremde Posten:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von TEUR 2.196 (Vj. TEUR 1.637) ausgewiesen. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Der Posten beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1.205). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode gemäß DRS 21 erstellt. In den Finanzmittelfonds wurden nur Zahlungsmittel einbezogen. Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Erläuterungen zum Konzern-Eigenkapitalspiegel Der Konzern-Eigenkapitalspiegel wurde gemäß DRS 22 erstellt. Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens beträgt TEUR 11.688. Vom Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wurden TEUR 40.000 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB:
Gründe einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsobligo sind nicht gegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Bestellobligo für Investitionen sowie Kontraktverpflichtungen in geschäftsüblichem Umfang. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für ein Erbbaurecht in Höhe von TEUR 2.299 bezogen auf die Gesamtlaufzeit sowie für gewährte und noch nicht ausgereichte Darlehen (TEUR 2.423). Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für Abschlussprüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers beträgt TEUR 153 und für sonstige Leistungen TEUR 7. Beziehungen zu Unternehmensorganen Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird analog Gebrauch gemacht. Weitere Angaben Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres, getrennt nach Gruppen, zeigt folgende Übersicht:
Kulmbach, 3. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Hans Albert Ruckdeschel gez. Stefan Soiné gez. Dr. Sabine Krätzschmar gez. Dr. Mathias Warwel gez. Stephan Bergler gez. Olaf Lewe Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IREKS GmbH, Kulmbach Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Wir haben den Konzernabschluss der IREKS GmbH, Kulmbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der IREKS GmbH, Kulmbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6a) und b) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Organmitglieder, der ehemaligen Organmitglieder und ihrer Hinterbliebenen sowie die dafür gebildeten Rückstellungen nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, den 6. Mai 2024 Rosenschon
. Stiefler . Waha Partnerschaft mbB
Bernhard Leisner, Wirtschaftsprüfer Ottmar Stiefler, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juli 2024 gebilligt. |
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