Bdot Blue Infrastructure (Germany) GmbH
Selbe AdresseBereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norman Manfred Ladig seit 18.9.2025 | Geschäftsführer |
Carlo Olejniczak seit 10.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Booking.com International B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Booking.com (Deutschland) GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Wirtschaftsbericht Makroökonomische und branchenspezifische Bedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 aufgrund der anhaltenden Inflation, der hohen Energiepreise und der schwachen Auslandsnachfrage geschrumpft, hat aber eine Rezession zum Jahresende vermieden. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte laut Statistischem Bundesamt im Gesamtjahr 2023 um 0,3%. Die hohe Inflation untergräbt die Kaufkraft und setzt die Unternehmen unter Druck. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex erreichte im Oktober 2022 mit 11,6% einen Höchststand. Seitdem ist er allmählich auf 7,6% im April 2023 gesunken (Source: destatis.de - s. Quellen). Im Jahresdurchschnitt gab es im Jahr 2023 etwa 45,9 Millionen Erwerbstätige, deren Arbeitsort in Deutschland lag. Dies war der höchste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2023 um 333.000 (+0,7%) gegenüber dem Vorjahr. Die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte war einer der Gründe für den Anstieg der Beschäftigung im Jahr 2023. Laut der Pressemitteilung der Bundesbank beträgt der Basiszinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft der Europäischen Zentralbank am 22. Dezember 2023 4,50%. Dies stellt eine Erhöhung um 0,50 Prozentpunkte seit der letzten Änderung des Basiszinssatzes am 1. Juli 2023 dar (der Basiszinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft im Juni 2023 betrug 4,00%). Der Anteil des Reise- und Tourismussektors am europäischen BIP beträgt in Deutschland inzwischen 6,2%. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete das Land eine gesunde Lage im Tourismussektor mit einem Anstieg der Bruttobuchungen um 18%, was eine vollständige Erholung auf das Niveau vor der Pandemie signalisiert. Die Leistung erstreckte sich auf verschiedene Sektoren und profitierte von einem normalisierten Reiseverhalten. Dieser Aufschwung markiert eine entscheidende Ära der digitalen Transformation und der Wiederstabilisierung der deutschen Reisebranche vor dem Hintergrund anhaltender Herausforderungen wie Inflation und branchenspezifische Streiks. Online-Transaktionen dominierten weiterhin, angetrieben durch ein robustes Wachstum in allen Reisesegmenten und eine deutliche Verlagerung hin zum Online- Direktverkauf durch die Anbieter. Auch die mobilen Buchungen machten erhebliche Fortschritte und machten 37% des Online-Marktes aus. Das Statistische Bundesamt berichtet über einen Anstieg der Übernachtungen um 1,4% im Juli 2023, einen Rückgang um 1,3% im August und einen Anstieg um 5% im September im Vergleich zu den gleichen Zeiträumen im Jahr 2022. Der September verzeichnete zudem ein Wachstum von 3,8% im Vergleich zu 2019, was der zweite Monat nach Mai in diesem Jahr ist, der eine bessere Leistung als 2019 aufweist. Das gesamte dritte Quartal 2023 verzeichnete ein Wachstum der Übernachtungen von Reisenden aus dem Ausland. Deutschland verzeichnet eine starke Nachfrage aus anderen europäischen Ländern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Bahnverkehr nach Deutschland aus anderen europäischen Zielen zwischen Mai 2022 und April 2023 um 16% gestiegen ist. Europäische Reisende bevorzugten es, ihren Aufenthalt zu verlängern - von durchschnittlich 4,4 auf 5,2 Tage. Der Anstieg der Übernachtungen und das allgemeine Wachstum sind ein Beweis für die Erholung des Geschäfts nach der COVID-19-Pandemie in den Jahren 2020-2021. 2. Das Unternehmen 2.1 Geschäftsmodell Die Art und Weise, wie Menschen Unterkünfte buchen, hat sich dramatisch verändert - Online- Buchungsdienste werden immer häufiger in Anspruch genommen. Hotels sind gezwungen, eine Internetpräsenz zu haben und ihren Kunden verschiedene Möglichkeiten zu bieten, eine Unterkunft zu buchen. Darüber hinaus stehen die Hotels vor der Herausforderung, ihre Kapazitäten weltweit zu vermarkten und ihren Kunden die Möglichkeit zu bieten, Preise zu vergleichen. Die Website Booking.comTM bietet eine Vielzahl von Diensten im Zusammenhang mit Online-Unterkunftsbuchungsdiensten für Hotels. Die Booking.com (Deutschland) GmbH, Berlin (im Weiteren: "Gesellschaft"), ist ein 100-prozentige Tochterunternehmen von Booking.com International B.V., Amsterdam. Die Gesellschaft erbringt Unterstützungsleistungen für Unterkunftspartner an das verbundene Unternehmen Booking.com B.V., Amsterdam. Die Dienstleistungen für Booking.com B.V. beinhalten unter anderem verkaufsfördernde Maßnahmen, einschließlich der Gewinnung von Unterkunftsanbietern für die Listung auf Booking.com sowie die Unterstützung bei der Optimierung ihres Auftritts auf der Website. Für diese Dienstleistungen erhält das Unternehmen von Booking.com B.V. eine Vergütung auf Kosten-Plus-Basis sowie eine leistungsbezogene Komponente. Booking.com B.V. ist das Unternehmen hinter Booking.comTM mit Sitz und Handelsregistereintragung in Amsterdam, Niederlande. Booking.com B.V. betreibt den marktführenden Online-Unterkunftsreservierungsdienst Booking.comTM und wird von lokal ansässigen Unternehmen der Unternehmensgruppe weltweit unterstützt. Diese unterstützen Booking.com B.V. nur auf interner Ebene. Das Mutterunternehmen, Booking.com International B.V., mit Sitz in Amsterdam/Niederlande, ist unter dem Aktenzeichen 57987823 in das Handelsregister der Kamer van Koophandel in Amsterdam eingetragen. 2.2 Geschäftszweck Der Zweck der Gesellschaft besteht in dem Angebot von Unterkunftspartnerdiensten für die Booking.com B.V. und stellt dabei sowohl einen Dienstleister als auch eine Kostenstelle der Booking.com B.V. dar. Die Gesellschaft ist nicht berechtigt, im Namen von Booking.com oder im eigenen Namen oder auf eigenes Risiko und eigene Rechnung Verträge in Bezug auf Unterkunftsvereinbarungen oder strategische Kooperationsvereinbarungen auszuhandeln, abzuschließen, zu ändern oder zu kündigen oder Booking.com anderweitig zu vertreten. 3. Geschäftsverlauf Die Kosten der Gesellschaft stiegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 11%. Die Haupttreiber der Ausgaben für die Gesellschaft sind Personal- und Bürokosten. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg um 16%. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft stiegen um etwa 18%, was hauptsächlich auf die Einnahmen von NSC im GJ2023 und auf die gestiegenen Kosten zurückzuführen ist. Im Jahr 2023 gab es keine weiteren ungewöhnlichen Ereignisse, die die Geschäftsentwicklung hätten beeinflussen können. Aus Sicht des Managements ist die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 gut, denn das Geschäft des Unternehmens floriert weiter. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 4.1 Vermögenslage Zum Bilanzstichtag wies die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 27.832 (Vorjahr: TEUR 66.379) aus. Die Eigenkapitalquote sank von 92,2% im Jahr 2022 auf 83,3% im GJ2023. Das gesamte Eigenkapital verringerte sich ebenfalls um 58,0%, da im GJ2023 Dividenden in Höhe von TEUR 54.277 ausgeschüttet wurden. Die Bilanzsumme verringerte sich um 53,6% auf TEUR 33.410 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 71.980). Der Gesamtbetrag des Fremdkapitals sank von TEUR 5.601 im Vorjahr auf TEUR 5.578 im Berichtsjahr, während der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände im gleichen Zeitraum von TEUR 71.872 auf TEUR 33.301 zurückging. Die Forderungen aus Dienstleistungen gegen Booking.com stiegen von TEUR 4.467 im Vorjahr auf TEUR 4.765 im Berichtsjahr. Während des Geschäftsjahres investierte das Unternehmen TEUR 21 in Sachanlagen. Die Investitionstätigkeit verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr, in dem TEUR 25 investiert wurden. Den Investitionen standen im Berichtsjahr Abschreibungen in Höhe von TEUR 63 gegenüber. Die sonstigen Rückstellungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 2.724 (Vorjahr: TEUR 2.502). Die Rückstellungen für Personalkosten stiegen von TEUR 2.187 im Vorjahr auf TEUR 2.413 im Berichtsjahr. Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf TEUR 1.972 (Vorjahr: TEUR 2.817) und beinhalten Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2023. 4.2 Finanzlage Der Verschuldungsgrad der Gesellschaft stieg von 8,2% im Vorjahr auf 16,7% im Jahr 2023 aufgrund des Rückgangs der Bilanzsumme, welcher hauptsächlich auf den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Gesamtverbindlichkeiten entfallen TEUR 610 (Vorjahr: TEUR 68) auf verbundene Unternehmen, während die verbleibenden Verbindlichkeiten auf die Betriebskosten der Gesellschaft zurückzuführen sind. Die Gesellschaft hat keine langfristigen Schulden oder Finanzierungen von externen Parteien. Die Gesellschaft unterhält einen langfristigen Mietvertrag für ihr Büro in Berlin mit einem Nominalwert von TEUR 475 (Vorjahr: TEUR 1.099). Davon wird ein Teilbetrag von TEUR 123 innerhalb eines Jahres und ein weiterer Teilbetrag von TEUR 352 innerhalb von fünf Jahren fällig. Um das Cash-Management innerhalb der Gruppe zu verbessern, wurde 2015 ein Cash-Pooling-Vertrag mit dem Konzern unterzeichnet und 2022 aktualisiert, der dem Unternehmen eine ständige Verfügbarkeit von Liquidität bietet. Diese Vereinbarung bleibt zum Berichtszeitpunkt bestehen. Die Cash-Pool-Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken von TEUR 65.540 im Vorjahr auf TEUR 27.957 im Berichtsjahr. Die Zahlungsfähigkeit war durch stetige Verfügbarkeit von konzerninternen Finanzmitteln im Geschäftsjahr 2023 sichergestellt. 4.3 Ertragslage Aufgrund des Cost-Plus-Vertrages sind die Betriebskosten - insbesondere die Personalkosten, da diese den größten Kostenposten für das Unternehmen darstellen - die finanziellen Leistungsfaktoren für das Unternehmen. Das Unternehmen hat einen Cost-plus-Charakter, sodass die Kosten sowohl für die Einnahmen als auch für die Gewinne ausschlaggebend sind. Die Umsatzerlöse erzielt das Unternehmen durch eine Vergütung auf Kosten-Plus-Basis sowie eine leistungsbezogene Komponente (prozentualer Anteil von Vermittlungsleistungen durch Booking.com B.V.). Im Jahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse in Einklang mit dem Anstieg der NSC-Einnahmen und dem Anstieg der Kosten. Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 37.284 (Vorjahr: TEUR 31.654), was einem Anstieg von 17,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Personalaufwand belief sich auf TEUR 13.098 (Vorjahr: TEUR 11.613). Dieser Anstieg ist auf die allgemeine Erhöhung der Löhne und Boni in diesem Jahr zurückzuführen, hauptsächlich durch eine Kombination aus einem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter und einer Erhöhung der Lohn- und Gehaltsniveaus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 2.863 (Vorjahr: TEUR 2.738). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Reisekosten und Buchhaltungskosten zurückzuführen. Die Reisekosten stiegen im Jahr 2023 auf TEUR 776 (Vorjahr: TEUR 475), da sich die Reisesituation normalisierte und sich nun wieder auf dem Niveau vor der Pandemie befindet. Dieser Anstieg der Aufwendungen wurde zum Teil durch den Rückgang der Mietaufwendungen ausgeglichen. Der Jahresüberschuss belief sich auf TEUR 15.731, gegenüber einem Jahresüberschuss von TEUR 12.076 im Vorjahr. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht als relevanter Indikator für das Wachstum dieses Unternehmens angesehen und werden daher nicht zur Leistungsbewertung herangezogen. 4.4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Während zum Ende des Vorjahres durchschnittlich 113 Mitarbeiter beschäftigt waren, stieg die Zahl der Mitarbeiter zum Ende des Geschäftsjahres auf durchschnittlich 131. 4.5 Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Booking.com (Deutschland) GmbH wird insgesamt weiterhin als gut und im Einklang mit der Entwicklung des Marktes, der Gesellschaft und der Einschätzung der Geschäftsführung beurteilt. Die Prognose für 2023, die im Lagebericht des Vorjahres getroffen wurde, wurde im Wesentlichen übertroffen. 5. Zweigniederlassung der Gesellschaft Die Gesellschaft betreibt Niederlassungen zur lokalen Betreuung angeschlossener Hotels in München, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt a.M. Alle Niederlassungen nutzen langfristig angemietete Geschäftsräume. 6. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der für das Geschäftsjahr 2023 bestehenden Cost-Plus-Verträge mit Booking.com B.V. und der zu erbringenden Kundendienstleistungen für diese Gesellschaft ist die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft maßgeblich durch die wirtschaftliche Entwicklung von Booking.com B.V. geprägt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft prüft stetig sich ergebende Wachstumschancen, welche zur Steigerung des Geschäftserfolgs beitragen können. Die Wahrnehmung einer entsprechenden Chance ist stets mit einem gewissen Risiko verbunden. Im Umgang mit dem entsprechenden Risiko ist es daher von entscheidender Bedeutung, die jeweiligen Folgen für die Gesellschaft einschätzen zu können. Prinzipiell verfolgt die Geschäftsführung dabei die Strategie, Risiken nur dann einzugehen, wenn sich daraus mit hinreichender Sicherheit zusätzliche Ertragschancen ergeben. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen Anstieg des Jahresüberschusses. Die Gesellschaft konnte sich von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vollständig erholen, da die Reisebranche weltweit geöffnet war. Chancen für das operative Geschäft ergeben sich aus - dem weiteren Ausbau des internationalen Tourismus - der zunehmenden Nutzung des Internets als Marketingkanal für den Tourismus Eine Steigerung dieser beiden Möglichkeiten, die in den kommenden Jahren aufgrund der wieder aufgenommenen und vermehrten Reisen und der in Abschnitt 1 dieses Berichts beschriebenen Zunahme der Online-Buchungen erwartet wird, würde zu bedeutenden Aussichten für das Unternehmen führen. Die Booking.com-Gruppe kann durch ihre internationale Präsenz von diesen Chancen profitieren. Da die Forderungen der Gesellschaft nur Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten, werden sowohl das Ausfallrisiko als auch das Liquiditätsrisiko aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Lage der Gruppe als sehr gering eingestuft. Weitere Präventivmaßnahmen werden nicht für notwendig erachtet. Risiken und Ungewissheiten
Ein zusätzliches Risiko besteht in unserer Fähigkeit, Talente in Form von Mitarbeitern anzuziehen und zu halten. Der Erfolg des Unternehmens hängt von seiner Fähigkeit ab, Talente zu gewinnen, zu halten und zu entwickeln, um sicherzustellen, dass seine Mitarbeiter in der Lage sind, die Strategie des Unternehmens umzusetzen und auch die zukünftigen Führungskräfte zu werden. Da sich das Unternehmen nach der Pandemie sehr gut erholt hat, die Marktposition stabil ist und sich die Reisebranche wieder normalisiert hat, ist dieses Risiko jedoch ebenfalls rückläufig. Darüber hinaus versucht das Unternehmen, dieses Risiko zu mindern, indem es hohe Leistungen durch Leistungsbewertungen, Entwicklungspläne, Karriereplanung und Führungsprogramme fördert. Das Unternehmen bietet auch Online-Schulungen an, um den Mitarbeitern Lernmöglichkeiten in bestimmten Funktionsbereichen zu bieten. Insgesamt ist festzustellen, dass zum 31. Dezember 2023 keine Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Auch für die Zukunft sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 7. Prognosebericht Aufgrund des Anstiegs der Reisetätigkeit im Geschäftsjahr 2023 rechnet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024 mit steigenden oder relativ stabilen Umsätzen, und das Management erwartet einen ähnlichen Trend für das Gesamtjahresergebnis. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2024 wird voraussichtlich leicht auf 129 sinken (2023: 130; 2022: 113). Die deutsche Wirtschaft lässt die Rezession hinter sich. Den Frühindikatoren zufolge wird das BIP nach dem Anstieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 weiter zulegen. Insgesamt dürfte das BIP im Jahr 2024 um 0,2 % und im Jahr 2025 um 1,1 % wachsen. Obwohl die Inflation im Jahr 2024 2,2 % und im Jahr 2025 1,9 % erreicht hat, wird die Kerninflation vorerst hoch bleiben. Wie der Deutsche Reiseverband mitteilte, wird die anhaltende Nachfrage die Umsätze der deutschen Reisebranche in diesem Jahr ankurbeln, aber die Zahl der Reisenden wird wahrscheinlich etwas niedriger sein als 2023, da die Menschen auf die Inflation reagieren. Trotzdem werden die Einnahmen für Urlaubs- und Privatreisen, die über Reiseveranstalter und individuell gebucht werden und mindestens eine Übernachtung beinhalten, voraussichtlich um 4% gegenüber dem Vorjahr steigen.
Berlin, den 20.12.2024 Booking.com (Deutschland) GmbH Nadine Stachel Carlo Olejniczak Quellen: https://www.reuters.com/markets/europe/german-economy-contracted-03-2023-stats-office-2024-01-15/ https://www.destatis.de/EN/Press/2024/01/PE24_001_13321.html https://www.trustyou.com/blog/research/dach-hospitality-statistics-2023/ https://www.phocuswright.com/Travel-Research/Market-Overview-Sizing/Germany-Travel-Market-Report-2023-to-2027 https://www.ifw-kiel.de/publications/german-economy-in-summer-2024-recovery-gets-off-to-a-slow-start- 33008/# :~: text=All%20in%20all%2C%20GDP%20is,high%20for%20the%20time%20being. https://www.destatis.de/EN/Press/2023/05/PE23_179_611.html https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/bekanntgabe-des-basiszinssatzes-zum-1-januar-2024-anpassung-auf-3-62--920960 https://horwathhtl.com/wp-content/uploads/sites/2/2023/10/Germany-Tourism-Trends-Relevant-Markets- 2023.pdf BILANZ zum 31. Dezember 2023Booking.com (Deutschland) GmbH, BerlinAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Booking.com (Deutschland) GmbH, Berlin
ANHANG zum 31. Dezember 2023Booking.com (Deutschland) GmbH, BerlinAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Booking.com (Deutschland) GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) (HR B Reg. Nr. 91297). Die Booking.com (Deutschland) GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die den einzelnen bilanzierten Vermögensgegenständen zugrunde liegende Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 10 Jahren. Bei einer voraussichtlichen dauerhaften Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung aktiviert, voll abgeschrieben und als Abgang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden adäquaten Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden aufgrund von temporären oder quasi permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge gebildet. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Ein sich ergebender aktiver Saldo wird gemäß dem nach § 274 Abs. 1 HGB bestehenden Aktivierungswahlrecht nicht bilanziert. Für die Körperschaftsteuer wird ein Steuersatz von 15 % und für den Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer berücksichtigt. Bei der Gewerbesteuer werden ein Gewerbesteuermessbetrag von 3,5 % und Hebesätze zwischen 410 % und 490 % verwendet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen wurden beibehalten. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Bilanzposten sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 155.838,30 (Vorjahr: EUR 155.838,30) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Weitere Forderungen mit einer Laufzeit größer einem Jahr bestehen nicht. Angaben zu Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 32.722.871,09 (Vorjahr: EUR 70.006.626,14) bestehen aus Forderungen aus erbrachten Leistungen mit EUR 4.765.429,54 (Vorjahr: EUR 4.467.070,70) gegen die Gesellschafterin Booking.com B.V., Amsterdam/Niederlande, sowie Forderungen aus dem Cash-Pooling mit EUR 27.957.441,55 (Vorjahr: EUR 65.539.555,44) gegen der Priceline Group Treasury Company B.V. Amsterdam, Niederlande. Zwischen der Booking.com (Deutschland) GmbH und der Priceline Group Treasury Company B.V besteht wie in den Vorjahren ein Treasury Management-Vertrag. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 2.724.042,14 (Vorjahr: EUR 2.501.559,93) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten von EUR 2.413.217,05 (Vorjahr: EUR 2.186.637,27) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von EUR 270.001,09 (Vorjahr: EUR 288.142,66) und Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von EUR 40.824,00 (Vorjahr: EUR 26.780,00). Angaben zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 90.799,89 (Vorjahr: EUR 46.169,50). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 610.232,94 (Vorjahr: EUR 68.391,93) und entfällt auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche weiteren Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestanden wie im Vorjahr nicht. Forderungen und Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 37.284.421,76 (Vorjahr: EUR 31.654.404,80) erzielt. Diese entfielen ausnahmslos auf das Inland. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 55.155,35 (Vorjahr: EUR 212.865,40) enthalten. Unter den sonstige Zinsen und ähnlichen Erträgen sind EUR 1.504.533,17 (Vorjahr: EUR 210.698,98) aus verbundenen Unternehmen enthalten. Unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 151.546,50) an verbundene Unternehmen enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 131 (Vorjahr: 113), diese waren ausschließlich Angestellte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus langfristig abgeschlossenen Mietverträgen mit einem nominellen Volumen von TEUR 475 (Vorjahr: TEUR 1.099). Davon werden ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 123 innerhalb eines Jahres sowie ein weiterer Teilbetrag in Höhe von TEUR 352 innerhalb von fünf Jahren fällig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Konzernzugehörigkeit Die Booking.com (Deutschland) GmbH wurde in den Konzernabschluss der Booking.com Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, einbezogen. Die Booking.com Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist beim Handelsregister Kamer van Koophandel Amsterdam unter der Nummer 57987823 erhältlich. Die Booking.com (Deutschland) GmbH wurde in den Konzernabschluss der Booking Holdings Inc., 800 Connecticut Ave, Norwalk, CT/USA, einbezogen. Die Booking Holdings Inc., 800 Connecticut Ave, Norwalk, CT/USA, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im US-amerikanischen Handelsregister (United States Securities and Exchange Commission) unter der Nummer 1-36691 erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden EUR 15.730.501,84 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 20.12.2024 Nadine Stachel Carlo Olejniczak Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Booking.com (Deutschland) GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Booking.com (Deutschland) GmbH, Berlin,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Booking.com (Deutschland) GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 20. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer Nils Scheppank, Wirtschaftsprüfer Sonstige BerichtsbestandsteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 23.12.2024 festgestellt. |
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