Rethmisch GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg-Christian Schiwek seit 26.3.2008 | Vorstandsmitglied |
Stefan Linke seit 26.3.2008 | Prokura |
Markus Mildner seit 5.11.2007 | Prokura |
Wolfgang Puntke seit 8.6.2006 | Vorstandsmitglied |
Wolf-Rüdiger Meyer seit 8.6.2006 | Prokura |
Holger Horn seit 8.6.2006 | Prokura |
Eleonore Woyke seit 8.6.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Durtrack AGMöllenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Das Gliederungsschema der Bilanz nach § 266 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bezeichnung einzelner Bilanzpositionen sowie Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ihrem tatsächlichen Inhalt angepasst. Der Jahresabschluss wurde nach Ergebnisabführung aufgestellt. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nicht gegeben, da es sich im Jahr 2006 um zwei Rumpfgeschäftsjahre handelte. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGegenstände des immateriellen Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 8 Jahren) bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen einem und 50 Jahren) angesetzt. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes bilanziert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten/Herstellkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem gewogenen Durchschnittswert. Für überalterte und ungängige Gegenstände werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten, Fertigungsbereichskosten (anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten) sowie angemessene Verwaltungsgemeinkosten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung des Kassenbestandes und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind für die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Diese sind mit dem nach vernüftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Betrag der Inanspruchnahme angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2007 ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von T€ 3 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 919) sowie Darlehen. Die übrigen Forderungen haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr. Gemäß Kreditvertrag vom 19. Dezember 2001 mit der ING Bank Deutschland AG, Frankfurt a.M., ist das Konto bei der Müritz Sparkasse, Waren, mit einem Saldo in Höhe von T€ 4.898 verpfändet. Weitere Verfügungsbeschränkungen in Höhe von T€ 124 bestehen für die Verpfändung von Avalkonten. Im Zusammenhang mit der Besicherung weiterer Avale bestehen bei der ING Bank Verfügungsbeschränkungen in Höhe von T€ 409. Des Weiteren sind T€ 203 als Kaution hinterlegt. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 512.000,00. Es ist eingeteilt in 512.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Der Vorstand ist vom Tag der Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister (10. Januar 2003) an für die Dauer von fünf Jahren ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 256.000 neuer, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 256.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten solche aus Lieferungen und Leistungen (T€ 6.283) sowie Darlehen (T€ 4.000) und die Ergebnisabführun 2007 (T€ 2.518). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu den Restlaufzeiten im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt, der diesem Anhang als Anlage 2 beigefügt ist. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Zum 31. Dezember 2007 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, zahlbar in 2008 (T€ 2.096), in 2009 (T€ 2.061), in 2010 (T€ 2.043) und in 2011 (T€ 1.831). Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo in Höhe von T€ 1.456. Für Forderungsverzichte im Jahr 2006 von insgesamt T€ 4.501 wurden Besserungszahlungen vereinbart. Insgesamt sind diese zur Zahlung fällig, sofern in den Folgejahren - bis zur endgültigen Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - bestimmte, im Vorfeld vereinbarte Planwerte von Finanzkennzahlen überschritten werden. Im Berichtsjahr waren keine Besserungszahlungen zu leisten. Zugunsten der am Forderungsverzicht beteiligten Banken wurde im Geschäftsjahr 2007 vertragsgemäß der erhaltene Kaufpreis aus dem Verkauf des Mörtelwerkes als Tilgung in Höhe von T€ 1.100 eingesetzt. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse (T€ 48.447) wurden in Höhe von T€ 44.508 im Inland und in Höhe von T€ 3.939 im übrigen Europa erzielt. Folgende Tabelle zeigt die Umsatzerlöse:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremden Erträge in Höhe von T€ 154. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 151. Die Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet die Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 1.733. V. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt per 31. Dezember 2007 wurden 308 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 44 Angestellte und 250 gewerbliche Arbeitnehmer (davon 126 befristet) und 14 Auszubildende. Folgende Mitglieder des Vorstands der Durtrack AG waren bestellt:
Mitglieder des Aufsichtsrates der Durtrack AG waren im Geschäftsjahr:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2007 eine Vergütung in Höhe von T€ 45. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Durtrack AG Anteile von mehr als 20% hat:
Die Gesellschaften befinden sich insgesamt in Abwicklung. VI. KonzernabschlussEin Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB, in den die Gesellschaft mit einbezogen ist, wird von der Durtrack Beteiligungsgesellschaft mbH + Co. Holding KG, Möllenhagen, erstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. VII. ErgebnisabführungAufgrund des geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages vom 20. November 2006, eingetragen im Handelsregister am 13. Dezember 2006, hat sich die Gesellschaft verpflichtet, ihren ganzen Gewinn an die Durtrack Beteiligungsgesellschaft mbH + Co. Holding KG, Möllenhagen, abzuführen. Die Gewinnabführung für das Geschäftsjahr beträgt T€ 2.518.
Möllenhagen, den 2. Juni 2008 Durtrack AG Vorstand Dr. Michael Tim Koehne Wolfgang Puntke Jörg Christian Schiwek Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2007
Sicherheiten der Kreditinstitute:
Sonstige Sicherheiten
31. Dezember 2006
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007I. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Einleitung Durtrack ist Produzent von Gleisschwellen, Weichenschwellen, Bahnmasten, Freileitungsmasten sowie Kies und Sand. Bahnmaste, Freileitungsmaste, Kies und Sand werden derzeit ausschließlich national, Gleisschwellen und Weichenschwellen auch international vertrieben. Durtrack entwickelt und produziert Fahrbahnsysteme für den Schienenverkehr im Fern- und Nahverkehr der großen Eisenbahngesellschaften, aber auch für kommunale Stadt- und Straßenbahnen und S-Bahnen. Der Anspruch unserer Kunden und damit der an unsere Produkte ist mit den Eigenschaften höchster Haltbarkeit, Belastbarkeit und gleichbleibendem Komfort bei jeder Beanspruchung beschrieben. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern bietet die Durtrack als Systemlieferant alle Leistungen für Produktentwicklung, und -produktion bis hin zum Angebot von Engineeringunterstützung, Supply, Logistik und Qualitätsmanagement. Am Ende der Kette steht die Rücknahme und das umweltzertifizierte Recycling von Altschwellen. Das Lieferprogramm der Durtrack umfasst neben den klassischen Monoblockschwellen für den traditionellen Schienenoberbau, - z.B. die Spannbetonschwellen vom Typ B70, dieses Produkt stellt den Kernbereich unsere Produktion dar und kann in großen Stückzahlen in kurzer Zeit produziert und ausgeliefert werden -, eine breite Auswahl von individuell entwickelten Varianten für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten. Unsere Technologie hat sich seit Jahren erfolgreich beim Bau und Betrieb einer Vielzahl, u.a. Hochgeschwindigkeitsstrecken, bewährt und findet in verschiedensten Varianten auch bei Spezialprojekten Anwendung. Besondere Anforderungen bei Sonderbauprojekten wie Tunneln, Brücken, aber auch besonders schwierige Untergrundbeschaffenheit stellen höchste Ansprüche an die Bahntrasse und damit ebenso an unsere Produkte. Die notwendige Nähe zu den Bauprojekten unserer Kunden ist sichergestellt und unsere Schwellensysteme können Dank intelligenter Logistik bedarfsgerecht am jeweiligen Bauabschnitt bereitgestellt werden. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Weltweit rechnen die Wirtschaftsinstitutionen trotz enormen Turbulenzen bedingt durch Öl- und Gaspreisanstieg und Immobilien-/Bankenkrise in diesem Jahr mit einem Wachstum aller Volkswirtschaften von insgesamt ca. 4,9 Prozent. Die Warnung vor wachsenden Risiken durch die globalen Ungleichgewichte bleibt aber auch in Deutschland nicht ungehört. Für Deutschland schwanken die Wachstumsprognosen der verschiedenen Organisationen noch zwischen 2,4 und 2,7 %. Der wichtigste Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft war wie bereits in den Vorjahren der Export. Durtrack vertreibt seine Produkte im Wesentlichen auf dem deutschen Markt. Die herausragende Rolle für die geschäftlichen Aktivitäten der Durtrack spielen die Gleis und Weichenschwellenlieferungen für die Deutsche Bahn. Mit der primär nationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten waren wir im Berichtszeitraum in hohem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland abhängig. Unser wichtigster Kunde in Deutschland ist die DB Netz AG. Wichtigste Aufgabe ist es, mit einem qualitativ hochwertigen und auf die Bedürfnisse der Eisenbahnverkehrsunternehmen abgestimmten Schienennetz, die Grundlage für einen sicheren und zuverlässigen Bahnbetrieb zu schaffen. Neben der Instandhaltung gehören zu den vorrangigen Tätigkeitsfeldern die Investitionen in das bestehende Netz, in Neu- und Ausbaustrecken. Die Infrastruktur des Fahrweges besteht aus ca. 34.000 Kilometern Gleisen und gegenwärtig rund 73.000 Weichen und Kreuzungen, den elektrischen Oberleitungen, Signalen, Stellwerken, technischen Anlagen zur Zugsicherung sowie Bauwerken wie 28.000 Brücken und 800 Tunneln. Von dem gesamten Gleisnetz sind ca. 20.000 Kilometer elektrifiziert. 310 Eisenbahnverkehrsunternehmen nutzen in Teilen diese Fahrwege. Mit Blick auf die Qualität und Verfügbarkeit des Netzes lagen die Aufwendungen für Instandhaltung auf einem hohen Niveau. Das Modernisierungsprogramm der Bahn wurde mit den Schwerpunkten Bestandsnetz sowie Leit- und Sicherungstechnik fortgeführt. Mit ProNetz hat die Bahn im Frühjahr 2007 ein auf mehrere Jahre angelegtes Zukunftsprogramm für das bestehende Schienennetz entwickelt. Es zielt darauf ab, die vorhandene Infrastruktur fit zu machen für mehr Verkehr. Wie bereits in den Vorjahren lag der Schwerpunkt dieser Investitionsmaßnahmen im Oberbau - hierunter fallen die Erneuerung oder Ertüchtigung von Schienen, Schotter und Schwellen. Die Brutto Investitionen der DB AG lagen im Geschäftsjahr 2007 (Mrd. Euro 6,3) auf Vorjahresniveau (Mrd. Euro 6,6). 2008 werden die Bauaktivitäten der DB Netz AG unvermindert fortgeführt. Von den Investitionen in die bestehende Infrastruktur - insgesamt mehr als 3 Milliarden Euro pro Jahr - fließen allein über 1 Milliarde Euro in den Oberbau, also auch in den Austausch von Schienen, Weichen, Schwellen und Schotter. Wir gehen davon aus, dass im Rahmen dieser Investitionsstrategie auch in den Folgejahren jährlich Investitionen in Höhe dieser Vorjahresbeträge erfolgen. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Weiter positive Umsatzentwicklung Durtrack erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz nach Erlösschmälerungen in Höhe von T€ 48.447. Diesen Umsätzen im Berichtsjahr liegen folgende Absatzentwicklungen in den einzelnen Produkt - und Marktsegmenten zugrunde. Absatzbetrachtung in den Märkten Der Gleisschwellenabsatz 2007 im Inland mit unserem Hauptkunden DB Netz AG entsprach den prognostizierten Erwartungen. In unseren ausländischen Märkten sind bei einem schwierigen Umfeld rückläufige Absätze festzustellen. Kongruent mit den Lieferungen von Gleisschwellen im Inland sind die Weichenschwellenabsätze im Rahmen unserer Erwartungen erfolgt. Dazu kamen planmäßige direkte bzw. indirekte Lieferungen über unsere Partner in internationale Märkte auf Vorjahresniveau. Durch intensive inländische Baumassnahmen zum weiteren Ausbau der Elektrifizierung der Fahrwege konnten im Geschäftsjahr 2007 entsprechende Stückzahlen von Bahnmasten für Oberleitungen abgesetzt werden. Im Bereich der übrigen Umsatzträger sind der Kies- und Sandvertrieb sowie die Belieferungen von regionalen Straßenbaumaßnahmen mit Tragschichtmaterial aus Beton-Recyclingmaterial hervorzuheben. 4. Weiterentwicklung des Managementsystems Die im Berichtsjahr eingeführten europäischen Normen, deren nationale und internationale Anwendungsregeln sowie die zugeordneten Produktspezifikationen sind nach wie vor geprägt von umfangreichen Neuerungen und nationalen Auslegungen. Ergänzungen des Produktsortiments zwangen zu erneuten Nachweisen der Produktanforderungen auf Basis der aktuellen Regelungen. Die überarbeitete Fassung des Qualitätsmanagement Handbuchs, der Prüfpläne und der Ausführungsanweisungen wurden im März 2007 freigegeben. Eine erneute Aktualisierung der QM-System-Unterlagen wurde im Mai 2008 realisiert. 5. Produktion Im Berichtszeitraum wurden die Arbeitsabläufe und die Produktqualität kontinuierlich beobachtet und nach Möglichkeit weiter verbessert. Eingehende Verbesserungsvorschläge wurden bewertet und nach Maßgabe realisiert. Vor allem in den Produktionsbereichen Gleisschwellen und Mastefertigung wurden vielfältige Erprobungen von personellen und technologischen Änderungen durchgeführt, deren positive Ergebnisse größtenteils zum Anfang des Kalenderjahres 2008 zum Tragen kommen. 6. Forschungs- und Entwicklungsarbeit Entwicklungsprojekte wurden für alle Technologie- und Produktbereiche der Durtrack spezifiziert und systematisch verfolgt, um weiterhin an den aktuellen und mittelfristigen Entwicklungen teilhaben zu können. 7. Beschaffung Bedarfsgerechte Versorgung der Produktion mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Die Koordination zwischen Bedarf, Beschaffung und Lagerhaltung erfolgt durch den Bereich Einkauf und Materialwirtschaft. Unterstützt durch das bestehende Warenwirtschaftssystem konnte die Bestandsüberwachung weiter verbessert werden. Für alle Hauptmaterialgruppen gibt es eine ausreichende Anzahl von qualifizierten Lieferanten, so dass keine Versorgungsprobleme aufgetreten, bzw. zu erwarten sind. Gleiches gilt für die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Für die Qualitätssicherung von Einsatzgütern greifen drei Maßnahmen des bereits angeführten Qualitätsmanagement-Systems
Dabei war zu jeder Zeit eine störungsfreie Versorgung der Produktion und der unterstützenden Bereiche mit den notwendigen Materialien gewährleistet. Der Rohstoff Sand wird bedarfs- und qualitätsgerecht von unserem Kiestagebau zur Verfügung gestellt. Für Rohstoffe wie Zement, grobe Gesteinskörnungen, Spannstahl- und Befestigungsteile und auch Energie wurden mit unseren Lieferanten langfristige Einkaufsrahmenverträge abgeschlossen. Die Verträge schließen insbesondere folgende Zielvereinbarungen ein:
Aufgrund der geringen Fertigungstiefe unserer Produktion und der einhergehenden hohen Materialaufwandsquote stellen die steigenden Rohstoffpreise unverändert eine besondere Herausforderung für unseren Einkauf dar. Die Preise für Rohstofflieferungen waren im Geschäftsjahr 2007 weiterhin auf steigendem hohem Niveau. Unsere Termintreue ist stark von den Lieferanten Stahl- und Oberbaumaterial abhängig. Die Situation auf dem Stahlmarkt erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Um auf Lieferengpässe reagieren zu können, haben wir den Lieferantenkreis von Spannstählen um einen Lieferanten zusätzlich zu unserem von Voest Alpine unterhaltenen Konsignationslager erweitert und die kurzfristige Umstellungsmöglichkeit durch Eignungsnachweise alternativer Spannstähle in Abstimmung mit unseren Kunden gesichert. Die Preise für Gas und Elektrizität waren 2007 für uns im Einkauf stabil und vertraglich abgesichert. Da nach unserer Einschätzung auch die Energiebezugspreise weiterhin der volatilen Entwicklung des Rohstoffmarktes unterliegen, haben wir einen Neuvertrag über die Lieferung von Elektroenergie mit stabilen Preisen bis Ende 2009 abgeschlossen. Die Versorgung mit Gas haben wir durch einen unbefristeten Liefervertrag abgesichert. Die Preise für den Gasbezug werden entsprechend der Energiemarktentwicklung quartalsweise angepasst. 8. Personal- und Sozialbereich In Berichtsjahr wurden durchschnittlich 308 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 44 Angestellte, 250 gewerbliche Mitarbeiter (davon 126 befristete Mitarbeiter) sowie 14 Auszubildende. Die Zahl unserer Arbeitnehmer haben wir den zu bewältigenden Arbeitsaufgaben sowie der Erwartungshaltung für die kommenden Geschäftsjahre angepasst. Damit werden wir auch unserer hohen sozialen Verantwortung gerecht. Nach wie vor haben wir es uns als Ziel gesetzt, Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen und so unseren Nachwuchs soweit wie möglich selbst auszubilden. Die Mitarbeiterzahl korreliert mit der Produktionsauslastung in allen Bereichen. Im Geschäftsjahr kam es aufgrund der Anwendung des im Juni 2006 geschlossenen Tarifvertrages zu höheren Personalaufwendungen. Ab dem 01.04.2007 wurden 2,6% mehr Lohn und Gehalt für unsere unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden Mitarbeiter aufgewendet. Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden jährlich im Unternehmen planmäßig intern und extern durchgeführt. Besonderes Augenmerk richtet der Vorstand auf wiederholungspflichtige Prüfungen und gesetzlich vorgeschriebene Qualifikationen sowie der Aus- und Weiterbildung von Schlüsselpersonal. Eine Bewertung der Weiterbildungsmaßnahmen erfolgt regelmäßig und entsprechend den Festlegungen unseres Qualitätsmanagementsystems. Im Jahr 2007 sind insbesondere, um weiterhin marktgerecht die Anforderungen unserer Kunden erfüllen zu können, die Bereiche Vertrieb, Qualitätssicherung und Controlling mit erfahrenem Personal gestärkt worden. Die im Vorjahr begonnene Meisterausbildung von vier Mitarbeitern für die Bereiche Betonteilproduktion bzw. Transport und Verladung wurde auch im Jahr 2007 mit erfolgreich abgelegten Zwischenprüfungen weitergeführt. Ferner sind Schweißer-, Beton-, und CAD-Lehrgänge von uns initiiert und erfolgreich von unseren Kollegen durchgeführt worden. Die in vorgeschriebenen Turnussen nachzuweisenden Kenntnisse im Bereich Qualitätssicherung sind im Jahr 2007 erbracht worden. Unfall- und Arbeitsschutz liegen im Verantwortungsbereich unseres Werkleiters, dem Sicherheitsbeauftragten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. der unter Vertrag stehenden Betriebsärztin. Periodisch wird die Ersthelferausbildung von verantwortlichen Mitarbeitern in den Bereichen der Verwaltung und der Produktion durchgeführt. Es finden systematisch, bei Einstellung und im Beschäftigungsprozess, Unterweisungen und Tauglichkeitsuntersuchungen der Belegschaft statt. 9. Umweltschutz Auflagen im Bereich des Umweltschutzes wurden durch den Werkleiter und den Umweltschutzbeauftragten ständig überwacht. Der Kiestagebau wird gemäß Hauptbetriebsplan vom 29.05.2006 zur Errichtung und Führung des Tagebaues Möllenhagen Rethwisch betrieben und in Verbindung mit dem Abschlussbetriebsplan vom 29.06.06 fachgerecht rekultiviert. Eine regelmäßige externe Überwachung erfolgt durch das Bergamt Stralsund. Im Dezember 2007 erfolgte die letzte Überwachung. 10. Versicherung und Versicherungsschutz Der vereinbarte Versicherungsschutz der Durtrack orientiert sich an den Risiken, welche auf einen Produktionsbetrieb mit unserem Sortiment, unserem Marktumfeld sowie den möglichen internen und externen Störfällen negativen Einfluss nehmen könnten. In Zusammenarbeit mit unserem betreuenden Industrieversicherungsmakler wird hier auf sich ändernde Gegebenheiten reagiert, indem auf angemessene Wirtschaftlichkeit geachtet und unter Umständen die Versicherungsbedingungen angepasst werden. 11. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Gesellschaftsrechtliche Entwicklung der Gesellschaft Umstellung des Geschäftsjahres Mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung der Durtrack AG vom 20. November 2006 wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft geändert. Im Gegensatz zum Vorjahr entspricht das Geschäftsjahr 2007 dem Kalenderjahr. Gleichzeitig gilt der von der Hauptversammlung zugestimmte Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Durtrack Holding und der Durtrack AG, der seine steuerrechtliche Wirksamkeit am 1. September 2006 entfaltete. Die Handelsregistereintragung des Beschlusses erfolgte am 19. Dezember 2006. "Bahnvergleich 2000" Der Vergleich mit der DB AG wird von beiden Parteien bedient. Der Vorstand erkennt für die nächsten Jahre keine besonderen Risiken aus dem verbliebenen Bahnvergleich 2000. II. Darstellung der Lage1. Ertragslage Durch die Betrachtung des Berichtsjahres als Kalendergeschäftsjahr sind die absoluten Werte nicht mit denen des Vorjahres, welches ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2006 bis 31. Dezember 2006 darstellt, vergleichbar. Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu ermöglichen wird in den folgenden Ausführungen auf die relativen Werte Bezug genommen. Wie bereits im Abschnitt I.3 beschrieben, wurde im Berichtszeitraum ein Umsatz nach Erlösschmälerungen von T€ 48.447 erzielt. Dieser Umsatz wurde im Wesentlichen aus der erwähnten Liefermenge an Gleis- und Weichenschwellen in Deutschland und in den europäischen Märkten generiert. Ausgehend von dem erreichten Umsatz erzielte die Durtrack im Berichtszeitraum ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 829. Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Umsatzerlöse betrug im Berichtszeitraum 63 % und bewegt sich damit über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Transportkosten) sind mit 5,2 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum 2006 leicht gesunken, ebenso aber auf der Habenseite die sonstigen betrieblichen Erträge mit nur 3 %. In der Personalaufwandsquote in Höhe von 19,6 % sind zum einen die Auswirkungen der Tarifanpassung des Jahres 2007 spürbar, aber auch die Personalintensität einiger Produktbereiche durch deren nicht mit den anderen Produktbereichen korrelierende Absatzsteigerungen. Die Aufwendungen für Transport- und Logistikdienstleistungen gehen einher mit der veränderten Absatzquote von unseren Schwellenlogistikzentren und sind daher mit insgesamt 11,0 % im Rahmen des Erwarteten. 2. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum 31. Dezember 2007 um T€ 38 vermindert. Hierbei standen den Abschreibungen in Höhe von T€ 901 Zugänge in Höhe von T€ 865 sowie Abgänge zu Buchwerten in Höhe von T€ 1 gegenüber. Der Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 im Vergleich zum 31. Dezember 2006 um T€ 1.205 ist durch die rückläufigen Absatzzahlen in den Monaten November und Dezember 2007 begründet. Im Zusammenhang mit dem Mahnwesen werden im regelmäßigen Rhythmus von 2 Wochen Mahnvorschlagslisten aus unserem Buchhaltungssystem generiert und die Debitoren, deren Zahlungen bereits überfällig sind, angeschrieben. Im Einzelfall erfolgt die Erinnerung in einem persönlichen Gespräch. Um Forderungsausfälle zu minimieren werden bestimmte Forderungen bei der Warenkreditversicherung von Euler-Hermes zum einen auftragsbezogen und zum anderen allgemein versichert. Forderungsausfälle hatten wir im Berichtszeitraum nicht zu verzeichnen. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2006 geringfügig um T€ 143. 3. Finanzlage Die Liquidität ist langfristig gesichert. Mit den Banken wurden Kreditverträge mit langfristigen Laufzeiten geschlossen. Die Liquidität ist auch in der Perspektive der vertragsgerechten Bedienung gegenüber den Gläubigerbanken gesichert. Die im Berichtsjahr zur Verfügung stehende freie Liquidität reichte jederzeit aus, um die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. III. Voraussichtliche Entwicklung der
Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag sowie Chancen und
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