KOS Gastronomie GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Stoffler seit 24.1.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KW Abwicklungsgesellschaft mbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007BilanzAKTIVA
ANHANG für das Geschäftsjahr 2007der KW Abwicklungsgesellschaft mbH in Insolvenz1. Allgemeines Die ABM-Amro Bank hat am 19.11.2001 Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt. Am 19.12.2001 hat die Geschäftsführung ebenfalls den Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt. Das Insolvenzverfahren wurde am 07.05.2002 eröffnet. Gemäß § 155 II InsO beginnt mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein neues Geschäftsjahr. Schluss dieses abgeschlossenen Geschäftsjahres ist der 31.12.2007. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Entsprechend § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst, die im Anhang gesondert ausgewiesen werden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Kinowelt Medien Aktiengesellschaft i.I., München. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft hat am 02.10.2002 mit der Neue Spielfilm Vertriebs- und Marketing GmbH einen Kaufvertrag über den Verkauf und die Übertragung von Lizenzverträgen für Filmrechte abgeschlossen. Ziel des Vertrages ist, dass sämtliche Filmrechte, die der Gesellschaft zur Nutzung überlassen sind, auf die Käuferin übergehen. Durch den Abschluss dieses Vertrages wird die Gesellschaft ihre bisherige Unternehmenstätigkeit nicht fortführen. Sie wird sich bis zum Abschluss des Insolvenzverfahrens auf die Verwaltung und die Verwertung des verbliebenen Vermögens beschränken. Im Gegensatz zu den bis 2001 beendeten Geschäftsjahren wurde bei den darauf folgenden Jahresabschlüssen die Going-Concern Prämisse aufgegeben und die Vermögensgegenstände zu Zerschlagungswerten bilanziert. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich hierdurch nicht ergeben, da das Anlagevermögen zwischenzeitlich vollständig verwertet ist. Wertberichtigungen und außerplanmäßige Abschreibungen auf das noch vorhandene Umlaufvermögen hätten auch unter der Going-Concern-Prämisse aufgrund der gegebenen Marktverhältnisse vorgenommen werden müssen.
2.1 Anlagevermögen Nach der vollständigen Verwertung des Anlagevermögens in 2003 verfügte die Gesellschaft am Bilanzstichtag über kein Anlagevermögen mehr. 2.2 Filmvermögen Vor dem Hintergrund der Klarheit im Bilanzausweis wurden in der Vergangenheit Lizenzrechte in einer eigenen Position zwischen Anlagevermögen und Umlaufvermögen als Filmvermögen ausgewiesen. Aufgrund der vollständigen Verwertung der Lizenzrechte wird zum Bilanzstichtag kein Filmvermögen mehr ausgewiesen. 2.3 Umlaufvermögen Sowohl die Forderungen als auch die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Dies betrifft auch die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. 2.4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. 2.5 Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2.6 Fremdwährungsumrechnung Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währungen lauten, erfolgt die Umrechnung in Euro auf Basis des Kurses im Transaktionszeitpunkt. Posten der Bilanz werden mit dem Devisenkurs zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips bilanziert.
3.1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen: 3.2 Eigenkapital Der Bilanzverlust setzt sich wie folgt zusammen: Zum Bilanzstichtag wird ein "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" in Höhe von T€ 169.211 ausgewiesen. Die Gesellschaft ist damit zum Bilanzstichtag überschuldet. Der Fehlbetrag hat seine Ursache unter anderem in der Zuführung zur Rückstellung für die Insolvenzverwaltervergütung und im Zinsaufwandsbereich. 3.3 Rückstellungen Es sind Rückstellungen für Steuern nach § 50a EStG in Höhe von T€ 1.738 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Produzentenanteile (T€ 3.197), ausstehende Zinsen (T€ 5.044), Insolvenzverwaltervergütung (T€ 5.318) und Sonstige Masseverbindlichkeiten (T€ 1.261). 3.4 Verbindlichkeitenspiegel Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 145.810 wurden die folgenden Sicherheiten gegeben: Ø Sicherungsübereignung von Teilen des Filmvermögens Ø Offene Abtretung der Rechte und Ansprüche für erworbene Lizenzrechte Ø Offene Abtretung der Forderungen aus dem Rechtevertrieb von Lizenzrechten sowie den Nebenrechten Im Zusammenhang mit einem Konsortialkreditvertrag sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Kinowelt Medien AG i.I., München, ebenfalls mit Teilen des Filmvermögens der KW Abwicklungsgesellschaft mbH sowie bestehender und künftiger Forderungen aus Lizenzverkäufen besichert.
Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Lizenzeinnahmen. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.529 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten sowie Versicherungskosten.
5.1 Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr kein Personal mehr. 5.2 Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag wie folgt: Im Zusammenhang mit einem Konsortialkreditvertrag sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Kinowelt Medien AG, München, mit Teilen des Filmvermögens sowie bestehender und künftiger Forderungen aus Lizenzverkäufen der KW Abwicklungsgesellschaft mbH besichert. 5.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 5.4 Mitglieder der Geschäftsführung Herr Christian Stoffler, Holzkirchen, wurde am 19.1.2005 zum Geschäftsführer bestellt. 5.5 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von € 482.446,43 zusammen mit dem Bilanzverlust des Vorjahres von € 168.882,204,01 auf neue Rechnung vorzutragen.
München Dr. Wolfgang Ott, Rechtsanwalt, Insolvenzverwalter |
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