Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
AL-Elektronik Distribution GmbH
Christian-Pommer-Straße 36, 38112 Braunschweig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Both seit 17.1.2023 | Prokura |
Johann Hendrik Hase seit 27.6.2018 | Prokura |
Nicole Both seit 19.1.2015 | Geschäftsführer |
Wilfried Both seit 29.8.2005 | Geschäftsführer |
Edeltraud Both seit 29.8.2005 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 34.00% | |
| 31.00% | |
| 31.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AL-Elektronik Distribution GmbHBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023AL-Elektronik Distribution GmbH, Braunschweig1. Grundlagen des Unternehmen Die AL-Elektronik Distribution GmbH (im Folgenden "AL Elektronik" oder "Gesellschaft" genannt) ist seit 24 Jahren mit dem Vertrieb von elektronischen und mechanischen Artikeln an die Industrie und den Großhandel mit Schwerpunkt in Deutschland tätig. AL-Elektronik hat ebenfalls Kunden im europäischen Ausland und liefert an die Standorte ihrer Kunden weltweit. 1.1 Ziele und Strategien Ziel der AL Elektronik ist die Belieferung von gewerbetreibenden Unternehmen in der Elektronik-Branche innerhalb Europas. Strategisch hat die Gesellschaft ein umfangreiches ausgewähltes Herstellersortiment aufgebaut und kann dieses aus dem eigenen Lager bedienen. Durch abgeschlossene Herstellerverträge stellt die AL-Elektronik die Belieferung als autorisierter Partner der Hersteller sicher. Zukäufe sind aufgrund von langfristigen Lieferplänen der Kunden und vorausschauenden Bestellungen an den Hersteller nicht notwendig. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die ökonomische Entwicklung der deutschen Industrie ist von der Entwicklung der europäischen, amerikanischen und der asiatischen Wirtschaftsregionen deutlich beeinflusst. Der Markt für elektronische Bauelemente (inkl. Halbleiter) in Deutschland hat zum Jahresende 2023 ein Wachstum von 9,7% zum Vorjahr aufzuweisen. (https://www.zvei.org/presse-medien/pressebereich/zvei-erwartet-2023-erholung-der-maerkte-der-elektronischen-bauelemente-und-der-elektronikfertigung) Die Regionen China, Asien/Pazifik und Amerika jedoch haben deutliche Umsatzrückgänge von über 10% und auch der deutsche Markt für elektronische Baugruppen verzeichnet einen Umsatzrückgang von 4,9% im Vergleich zum Vorjahr. Die Distribution der Bauelemente hat für 2023 nur eine leichte Umsatzsteigerung zu verzeichnen und beendet das Jahr 2023 mit einem Plus von 4%. Vor allem die passiven und elektromechanischen Bauelemente verzeichnen deutliche Rückgänge von 5,6% und 7,2% zum Vorjahr. Die Auftragseingangslage ist zum Vorjahr extrem schwach (>minus 50%) und verzeichnet eine Book-to-Bill-Rate von durchschnittlich 0,58 im Jahr 2023 (https://www.elektronikpraxis.de/deutsche-bauelemente-distribution-leichtes-umsatzplus-in-2023-negativer-ausblick-fuer-2024-a-d05fe4a219efb7130707d243833bf97d) Der andauernde Krieg zwischen der Ukraine und Russland, die politische Situation in Europa und die damit verbundenen Unsicherheiten sowie die energiepolitischen Themen beschäftigen Unternehmen und hemmen Wachstum. 2.2 Geschäftsverlauf Der Umsatz von AL-Elektronik in 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und liegt leicht unter der aufgestellten Prognose. Dies ist zum Zeitpunkt der Planung aufgrund der bereits langfristig platzierten Bestellungen aus dem Vorjahr (wegen langer Lieferzeiten) für zahlreiche Bauelemente seitens der Kunden zu erklären. Im Frühjahr des Geschäftsjahres 2023 gab es zudem deutliche Entspannungen bei der Verfügbarkeit, respektive den Lieferzeiten, so dass die Kunden nicht mehr gezwungen sind, mit einem enormen Vorlauf zu disponieren. Ferner schwächelte der Absatzmarkt, so dass die Kunden weniger bestellen mussten und die Lagerbestände bei den Kunden hoch blieben. Das Jahresergebnis liegt entsprechend der Umsatzentwicklung unter dem Vorjahresergebnis und leicht unter dem prognostizierten Ergebnis. 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage Der Jahresüberschuss der AL-Elektronik liegt mit TEUR 273 um TEUR 90 unter dem Ergebnis des Vorjahres. Infolge eines leichten Umsatzrückganges ist im Vergleich zum Vorjahr auch das Rohergebnis gesunken und ergibt für 2023 TEUR 4.465. Das Ergebnis vor Steuern beträgt für 2023 TEUR 453 und liegt damit um TEUR 127 unter dem des Vorjahres. Diese Ergebnisentwicklung ist auf die bereits genannten Ausführungen in der elektronischen Bauelementebranche zurückzuführen. 2.3.2 Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft zeigt eine solide Unternehmensfinanzierung, so dass auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. Die langfristigen Vermögensgegenstände decken die langfristigen Verbindlichkeiten und das Umlaufvermögen die kurzfristigen und mittelfristigen Verbindlichkeiten ab. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.798 und ist um TEUR 273 angestiegen. Die Eigenkapitalquote ist zum Vorjahr gestiegen. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Auswirkungen im Bereich der elektronischen Bauelementebranche und damit einhergehend der Abbau in der Lagerhaltung um TEUR 821 gesunken. Eine geringfügige Steigerung ist auf der Aktivseite durch Investitionen im Anlagevermögen für technische Anlagen und Maschinen vorhanden. Eine deutliche Reduzierung liegt jedoch auf Seite des Umlaufvermögens, vor allem bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 494), vor. Auf der Passivseite ist die Reduzierung der Bilanzsumme auf geringere Rückstellungen und Verbindlichkeiten zurückzuführen. Auf der Aktivseite ist neben dem Vorratsvermögen auch das Sachanlagevermögen eine wesentliche Größe im Unternehmensvermögen. Die Investitionen in 2008, in die für eigenbetriebliche Zwecke genutzte Firmenimmobilie in Braunschweig, in den Ausbau des ersten Obergeschosses, in die Erweiterung der Lagerhalle in 2016/2017, in die Photovoltaik-Anlage in 2022 sowie die Wärmepumpe in 2023 wurden über eine der Hausbanken finanziert. Die Veränderung auf der Passivseite der Bilanz ist im Wesentlichen durch eine Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 937 und die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um TEUR 71 geprägt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen zum überwiegenden Teil die Finanzierung des Vorratsvermögens. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement der AL-Elektronik Distribution GmbH muss sich derart bewähren, als dass einige Kunden durch die pandemischen Auswirkungen hart getroffen wurden und in Zahlungsschwierigkeiten geraden sind. Durch das bestehende Forderungs- und Sicherungsmanagement liegen die Ausfallraten nur im niedrigen Bereich. Zur Absicherung von Ausfallrisiken liegt eine Warenkreditversicherung vor und wird innerjährlich regelmäßig überprüft. Im Bereich Warenvorräte gilt es die Werthaltigkeit der Bestände zu sichern und die Struktur der Lagerbestände laufend den Anforderungen des Marktes anzupassen. Die Warenwertverlustrisiken sind darüber hinaus zum Teil durch Verschrottungsvereinbarungen mit Herstellern abgesichert und zum anderen wird das Lager regelmäßig auf Veralterung aufgrund technischer Neuerungen hin überprüft. Finanzierungsrisiken sind aufgrund langfristiger vereinbarter Kreditlinien mit den Kreditinstituten als gering einzustufen. Das bestehende Fremdwährungsrisiko wird regelmäßig ermittelt, bewertet und systematisch abgesichert. Das Lieferrisiko lässt sich durch die AL-Elektronik Distribution GmbH nicht vollständig absichern. Durch die Überprüfung neuer Märkte/Marktgegebenheiten und dem Anbieten von Service-Lösungen wird die Kundenbasis gestärkt. Dabei wird der Markt auf neue Chancen analysiert und eine Optimierung des Portfolios der Gesellschaft überprüft. Die Zusammenarbeit mit den langfristigen Partnern wird weiter intensiviert, um den Kunden weiterhin ein attraktives Angebot bieten zu können. Das Kaufverhalten wird maßgeblich durch die hohen Energiekosten und politischen Unsicherheiten beeinflusst und eine deutliche Besserung ist aktuell noch nicht sichtbar. Auch die Anfragetätigkeit, die seit Anfang 2023 nachgelassen hat, hat bis dato keine spürbare Steigerung erfahren. Die Warenverfügbarkeit auf Seiten der Hersteller wird sich nach aktuellen Erkenntnissen noch weiter bessern und auch die Umfahrung des Kaps in Afrika wird nur kurzfristig zu längeren Lieferzeiten führen. Weitere Preiserhöhungen sind aktuell nicht zu erwarten, ob es jedoch zu den von den Kunden erwarteten Preisreduzierungen kommen wird, bleibt abzuwarten. Aktuell gibt es keine diesbezüglichen Anzeichen. Sollten Preisreduzierungen ggf. auch nur in bestimmten Produktbereichen erfolgen, dann würden die vorhandenen (teureren) Lagerbestände ein Risiko darstellen. Die schnellere Warenverfügbarkeit und Lieferfähigkeit bildet gleichzeit eine Chance, um neue Kunden und neue Aufträge zu gewinnen. Ferner ermöglicht die Warenverfügbarkeit auch Kunden im Ausland per Webshop zu erreichen. Zusammenfassend sind aus heutiger Sicht grundsätzlich keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Firma gefährden könnten. Außerdem stellt das Risikomanagement der AL Elektronik sicher, dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt, erfasst und adressiert werden. 3.2 Prognosebericht Eine Prognose für 2024 ist aus heutiger Sicht aufgrund verschiedener Kriterien schwer abzugeben. Die hohen Energiekosten sowie politischen Unsicherheiten in Deutschland bzw. Europa beeinflussen weiterhin deutlich das Kaufverhalten der Kunden und somit die Produktion in den Industrieunternehmen. Teilweise erschweren die längeren Lieferzeiten durch die Umfahrung des Kaps in Afrika die Logistikketten zusätzlich und führen kurzfristig zu möglichen Engpässen/längeren Lieferzeiten bestimmter Waren. Der noch immer andauernde Krieg zwischen der Ukraine und Russland sowie die Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hamas tragen ebenfalls dazu bei, dass die Gesamtsituation sich nicht am Weltmarkt entspannt. Die Situation der fehlenden Trucker in Deutschland/Europa, die fehlenden Hafenkapazitäten sowie das nicht ausreichende Personal zur Abwicklung von Importsendungen an den Häfen wird weiterhin zu Verzögerungen führen. Ein Wachstum ist für 2024 nicht zu erwarten, da zum einen von einer weitergehenden Entspannung der Warenverfügbarkeit auszugehen ist und zum anderen die Absatzmärkte grundsätzlich schwächeln und die produzierenden Unternehmen ihre Produkte nicht verkauft bekommen. Eine deutliche Verbesserung der Märkte in China, Asien und Amerika ist aktuell nicht zu erwarten und führt demnach auch zu Absatzschwierigkeiten für Unternehmen in Europa. Anfragen weltweit haben deutlich abgenommen und eine Steigerung dieser ist möglicherweise erst im zweiten Halbjahr 2024 zu erwarten. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, das weniger produziert und nachgefragt wird. Für die Kunden wird in 2024 grundsätzlich wichtig sein, Neukunden bzw. neue Absatzmärkte zu genieren, um den Umsatzrückgängen entgegen zu wirken bzw. sicherzustellen, dass sie mit ihren Produktionen fortfahren können und eine Insolvenz vermeiden. Die Gesellschaft erwartet durch die genannten Aspekte für 2024 einen leichten Umsatzrückgang und einen leichten Rückgang der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr.
Braunschweig, den 10. April 2024 gez. Wilfried Both gez. Nicole Both HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
II. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR (Euro) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Für den Anhang werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Going-concern Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zugrunde (going-concern-Prämisse). Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen. Fremdwährungsumrechnung Sofern Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr vorlagen, werden die ursprünglich auf ausländische Währung lautenden Beträge mit dem Tageskurs umgerechnet, der am Tag des Zahlungseingangs bzw. -ausgangs Gültigkeit hatte, oder mit dem reservierten Devisenkurs umgerechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Fremdwährungen werden zum Bilanzstichtag mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nicht geändert worden . Anlagevermögen Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte grundsätzlich zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Anschaffungsnebenkosten werden berücksichtigt. Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert worden. Es kommen grundsätzlich folgende Abschreibungssätze zur Anwendung:
Für abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurde in Vorjahren ein Sammelposten gebildet, wenn deren Anschaffungskosten mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 betragen. Die Auflösung erfolgt mit 20 % p. a. Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der nachstehende Anlagenspiegel. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Umlaufvermögen Die Gegenstände des Vorratsvermögens sind mit Anschaffungskosten bewertet worden. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Soweit der Wert, der den Gegenständen am Abschlussstichtag beizulegen war, niedriger war als die Anschaffungskosten (Niederstwertprinzip) oder wenn aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften ein niedrigerer Wert möglich war, ist dieser Wert angesetzt worden. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer als 1 Jahr in Höhe von EUR 7.123,89 (TEUR 5) enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital wird in Euro geführt. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Der Posten beinhaltet die in Vorjahren für die Anschaffung von Anlagevermögen erhaltenen Investitionszuschüsse der Stadt Braunschweig, die entsprechend dem Abschreibungsverlauf des Anlagevermögens aufgelöst werden. Im Berichtsjahr wurde der Sonderposten in Höhe von EUR 3.730,00 ertragswirksam aufgelöst. Der Ausweis erfolgte unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge". Für die in den Jahren 2017 bis 2019 erhaltenen Investitionszuschüsse für den Lagerausbau wurde kein Sonderposten gebildet. Die Zuschüsse wurden bei der Ermittlung der Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Zuschüsse mindern die Anschaffungskosten und damit die Höhe der Abschreibung für Abnutzung. Rückstellungen Die Bilanzierung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 695 enthalten folgende Einzelrückstellungen, die einen nicht unerheblichen Umfang annehmen:
Verbindlichkeiten Entsprechend § 253 Abs. 1 HGB sind die Verbindlichkeiten zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 584.971,40 (Vorjahr: TEUR 585). Zur Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten und nach Art der Sicherheit wird auf den nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel hingewiesen. Verbindlichkeitsspiegel
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 1.700 durch Grundschuld auf das Betriebsgrundstück gesichert. Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Im Berichtsjahr wurde der Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 3.730,00 ertragswirksam aufgelöst. Der Ausweis erfolgte unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge". Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 34.999,14 (Vorjahr: TEUR 20) enthalten. Währungsumrechnung Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen EUR 13.232,34 (Vorjahr: TEUR 12) auf Erträge aus der Währungsumrechnung. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen EUR 12.538,70 (Vorjahr: TEUR 17) auf Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es handelt sich um Restverbindlichkeiten aus Miet-/Leasingverträgen, die aufgegliedert folgendes Bild ergeben:
Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt:
Zum Ende des Geschäftsjahres waren 2 Geschäftsführer tätig. Angaben zur Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
Änderungen in der Geschäftsführung sind während des Geschäftsjahrs und bis zum Bilanzaufstellungszeitpunkt nicht eingetreten. Die Angaben zu den Bezügen nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB werden mit Hinblick auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Kredite und Vorschüsse Kredite und Vorschüsse, über die nach § 285 Nr. 9 c) HGB zu berichten ist, liegen nicht vor. Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat. Dem Beirat gehörten im Berichtsjahr folgende Mitglieder an: - Herr Dr. Holger Geiß, Rentner (Kaufmann a. D.) - Herr Alexander Geiß, Verwalter (StB a. D.) - Herr Peter Feickert, IT-Spezialist - Herr Jürgen Regenhardt, Rentner (Bankdirektor a. D.) - Herr Dirk Löding, Kaufmann Der Beirat hat im Geschäftsjahr für seine Tätigkeit eine Vergütung in Höhe von TEUR 5 erhalten. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Es wurden Devisentermingeschäfte zur Absicherung der Zahlungsströme in US-Dollar für das operative Geschäft abgeschlossen. Eine Nutzung zu Spekulationszwecken erfolgt nicht. Kontrahenten dieser Finanzgeschäfte sind ausschließlich Banken. Das Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten zwischen den Sicherungs- und Grundgeschäften wurde nicht in Anspruch genommen. Die Bewertung derivativer Finanzinstrumente erfolgt auf Basis eines Bewertungsverfahrens, das zukünftig erwartete Zahlungen unter Berücksichtigung risikoadjustierter Marktdaten auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Der Nominalwert der abgeschlossenen Devisentermingeschäfte beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 TEUR 309. Der Marktwert derselben Menge USD-Devisen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR - 4 gemäß EUR/USD-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten die Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der AL-Elektronik Distribution GmbH haben.
Braunschweig, 5. März 2024 Wilfried Both Nicole Both sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AL-Elektronik Distribution GmbH, Braunschweig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AL-Elektronik Distribution GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AL-Elektronik Distribution GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 1. entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und 2. vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus 1. identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. 2. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. 3. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. 4. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. 5. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. 1. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. 2. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Helmstedt, den 12. April 2024 Treuhand
Ostfalen GmbH
Küstermann, Wirtschaftsprüfer |
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