Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 33362
Vorher
Blitz F17-344 GmbHAdvanIDe Europe GmbH
Eingetragen
12.5.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikGeld- und Wertdienste
Gegenstand
die Lieferung von sicheren Halbleitern und die Erbringung und die Bereitstellung der damit zusammenhängenden Dienstleistungen, Produkte und Lösungen in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie für das Internet der Dinge, die öffentliche Verwaltung, den Individual- und öffentlichen Personennahverkehr, Finanztransaktionen zwischen Kaufleuten und Konsumenten, die Personen- und ObjektIdentifizierung, sowie für die Kommunikation mittels mobiler Geräte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Frank Tekampe
seit 11.12.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Lian Yeow Meng
seit 19.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ADVANIDE HOLDINGS PTE. LTD.SGP
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ADVANIDE HOLDINGS PTE. LTD.
Singapore
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AdvanIDe Europe GmbH

Walluf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AdvanIDe Europe GmbH, Walluf

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.622,80
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.597,50 90.939,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 89,06 89,06
76.686,56 94.651,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 212.342,31 388.429,47
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 12.668.594,54 10.029.662,30
12.880.936,85 10.418.091,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.246.067,41 3.512.656,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.028.406,03 3.950.994,13
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.020.795,90 2.070.718,83
14.295.269,34 9.534.369,65
III. Guthaben bei Kreditinstituten 3.877.899,03 4.682.534,98
31.054.105,22 24.634.996,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.081,23 25.636,37
31.185.873,01 24.755.284,30

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 852.187,99 852.187,99
III. Gewinnvortrag 6.797.746,73 4.436.759,36
IV. Jahresüberschuss 3.139.912,30 2.360.987,35
10.814.847,02 7.674.934,70
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 571.231,32 1.718.332,04
2. Sonstige Rückstellungen 976.973,39 944.359,53
1.548.204,71 2.662.691,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.812.744,50 9.037.099,65
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 154.067,17 117.393,18
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.148.432,73 4.023.583,77
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 129.394,18 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 578.182,70 1.239.581,43
18.822.821,28 14.417.658,03
31.185.873,01 24.755.284,30

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

AdvanIDe Europe GmbH, Walluf

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 95.737.758,73 89.341.152,92
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.909.823,79 -808.733,50
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.756.248,11 1.826.871,40
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -82.952.265,50 -78.730.847,04
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.057.193,71 -2.116.253,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -297.782,21 -264.944,31
davon für Altersversorgung EUR 15.289 (Vorjahr EUR 14.099)
-2.354.975,92 -2.381.198,07
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -27.265,88 -35.285,86
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.668.217,23 -5.947.922,30
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 203.528,96 1.187,28
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.216.984,54 -536.546,82
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.427.252,00 -367.417,66
11. Ergebnis nach Steuern 3.140.750,94 2.361.260,35
12. Sonstige Steuern -838,64 -273,00
13. Jahresüberschuss 3.139.912,30 2.360.987,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die AdvanIDe Europe GmbH mit Sitz in Walluf ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und wird am Amtsgericht Wiesbaden unter der Nummer HRB-Nr. 33362 geführt.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Principle) aufgestellt.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungen erfolgen ab dem Zugangszeitpunkt pro-rata-temporis planmäßig nach der linearen Methode.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (AHK) vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig (pro rata temporis).

Als Nutzungsdauer werden drei bis dreizehn Jahre zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit AHK bis 800 € werden im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben. Wird festgestellt, dass der niedrigere beizulegende Wert für Anlagegegenstände voraussichtlich dauerhaft unter dem Buchwert liegt, so wird auf diesen Wert außerplanmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Waren erfolgt anhand des Durchschnittswert-Verfahrens. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für risikobehaftete Forderungen werden angemessene Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 31,3 T€ (Vorjahr 37,2 T€) gebildet. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Da die Buchhaltung grundsätzlich in USD geführt wird, wird die Bilanz zum 31.12. mit dem Stichtagskurs in EUR und die GuV zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen, die sich hieraus ergeben, werden erfolgswirksam in der GuV erfasst. Für das Geschäftsjahr werden hierdurch Aufwendungen durch diese Umrechnungsdifferenzen in Höhe von 141 T€ (Vorjahr Erträge 118 T€) ausgewiesen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) und liquide Mittel in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

II. Erläuterungen zu Bilanzposten

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert in einem Anlagespiegel (Seite 7 des Anhangs) dargestellt.

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an AdvanlDe Americas Inc, Wilmington, USA. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft belief sich zum Stichtag auf -164 T€ (Vorjahr -175 T€), das Jahresergebnis auf 5,1 T€ (Vorjahr 4,8 T€). Diese Beträge wurden mit dem Kurs zum Bilanzstichtag in € umgerechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

31.12.2023 Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit > 1 Jahr
(Vorjahr) (Vorjahr)
T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.246 5.246 0
(3.513) (3.513) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.028 8.028 0
(3.951) (3.951) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 1.021 1.021 0
(2.071) (2.071) (0)
2023 14.295 14.295 0
2022 (9.534) (9.534) (0)

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten im Wesentlichen solche Forderungen, die gemäß den Regelungen des bestehenden Factoring Vertrages nicht bzw. infolge des Erreichens bestehender Factoringlimite stichtagsbezogen, noch nicht von dem Factor angekauft werden bzw. wurden und aus Forderungen, die nicht an die Factoring Gesellschaft verkauft werden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 8.028 T€ (Vorjahr 3.951 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Factor in Höhe von 525 T€ (Vorjahr 593 T€), Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von 313 T€ (Vorjahr 867 T€) sowie Forderungen aus Rückvergütungen in Höhe von 9 T€ (Vorjahr 471 T€).

Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.000 und die Kapitalrücklage in Höhe von € 852.188 sind unverändert zum Vorjahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni 632 T€ (Vorjahr 673 T€), Urlaubsrückstellungen 54 T€ (Vorjahr 50 T€) und Rückstellungen für Jahresabschluss- und Beratungskosten 53 T€ (Vorjahr 56 T€). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

31.12.2023 Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit > 1 Jahr und < 5 Jahren Laufzeit > 5 Jahren
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.813 14.313 500 0
(9.037) (8.537) (500) (0)
Erhaltene Anzahlungen 154 154 0 0
(117) (117) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.148 3.148 0 0
(4.024) (4.024) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 129 129 0 0
(0) (0) (0) (0)
Sonst. Verbindlichkeiten 578 578 0 0
(1.240) (1.240) (0) (0)
2023 18.822 18.322 500 0
2022 (14.418) (13.918) (500) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 129 T€ (Vorjahr 0 T€) aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 578 T€ (Vorjahr 1.240 T€) und beziehen sich im Wesentlichen auf die Einfuhrumsatzsteuer.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Eine Analyse der Umsatzerlöse nach Geographien ergibt folgendes Bild:

2023
Mio.€ %
Deutschland 13,76 14,37
EU 31,39 32,79
Drittland 50,58 52,84
95,74 100,00

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsdifferenzen und enthalten im Geschäftsjahr 207 T€ periodenfremde Erträge (Vorjahr 25 T€).

Sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten folgende wesentliche Posten:

31.12.2023
T€
Fremdwährungsverluste 1.571
(1.833)
Konzernumlage 559
(504)
Werbe- und Reisekosten 111
(134)
Raumkosten 123
(121)
Übrige Aufwendungen 1.305
(3.355)
2023 3.669
2022 (5.947)

Die übrigen Aufwendungen enthalten Zuführungen zur PWB und EWB auf Forderungsausfall in Höhe von 31 T€ (Vorjahr 2.129 T€). Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen 15 T€ (Vorjahr 14 T€)

Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsen an verbundene Unternehmen von 0 T€ (Vorjahr 30,8 T€).

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen u.a. Miet- und Leasingverpflichtungen, die wie folgt fällig werden:

Gesamt Bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
- aus Miet- und Pachtverträgen 636 209 319 108
KFZ-Leasing 124 67 57 -
TOTAL 760 276 376 108

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Teile unserer Forderungen aus Lieferung und Leistungen werden zur Optimierung der Liquiditätslage im Rahmen eins echten Factorings (Volumen max. 10 Mio. €) verkauft.

Mitarbeiter

Nach § 267 Abs. 5 HGB beträgt die rechnerische Durchschnittszahl für das Jahr 2023 18,2 (Vorjahr 17,5) Mitarbeiter, davon zwei Mitarbeiter in Teilzeit.

Die Mitarbeiter waren neben dem Vertrieb im Backoffice / Finance & Admin / und Segment-Bereich beschäftigt.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Holger Rössner (CEO), Singapur

Lian Yeow Meng (CFO), Singapur

Frank Tekampe (MD), Deutschland (seit dem 11.12.2023)

Die im Geschäftsjahr an die Geschäftsführung bezahlten Gesamtbezüge werden unter Verweis auf die Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhalten hat.

Gesellschafter

Alleiniger Gesellschafter der AdvanIDe Europe GmbH ist die AdvanIDe Holdings Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird bei der Inland Revenue Authority of Singapore - IRAS veröffentlicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für den Abschlussprüfer beläuft sich auf 34,4 T€ für Abschlussprüfungsleistungen. Darüber hinaus sind keine Tätigkeiten des Abschlussprüfers angefallen.

Gewinnverwendung

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 i.H.v. 3.139.912,30 € soll gemäß Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Walluf, den 15. März 2024

gez. Holger Roessner, CEO

gez. Lian Yeow Meng, CFO

gez. Frank Tekampe, MD

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.164,00 0,00 0,00 65.164,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.606,73 9.300,90 0,00 210.907,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 89,06 0,00 0,00 89,06
Summe Anlagevermögen 266.859,79 9.300,90 0,00 276.160,69
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.541,20 3.622,80 0,00 65.164,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.667,06 23.643,08 0,00 134.310,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 172.208,26 27.265,88 0,00 199.474,13
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.622,80
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.597,50 90.939,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 89,06 89,06
Summe Anlagevermögen 76.686,56 94.651,53

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023

Unternehmensstruktur und besondere Ereignisse während des Geschäftsjahres

Die AdvanIDe Europe GmbH ist ein Tochterunternehmen der AdvanIDe Holdings Pte. Ltd., Singapur.

Geschäftszweck der Gesellschaft ist der Handel und Vertrieb von elektronischen Bauteilen aus der Halbleiterindustrie für Identifikationszwecke, sowie von verwandten Komponenten und Produkten aller Art. Daneben können Beratungen und Dienstleistungen erbracht werden.

Die AdvanIDe Europe GmbH betreut das Vertriebsgebiet Europa und Zentralasien für die AdvanlDe Gruppe. Die AdvanIDe Europe GmbH verfügt über eine unabhängige Einkaufs- und Vertriebsabteilung, welche auf eigene Rechnung arbeitet, und wird unterstützt durch Zentralfunktionen, welche von der Muttergesellschaft aus Singapur heraus wahrgenommen werden. Die AdvanlDe Europe GmbH hat auch die Segment Funktionen für zwei der vier globalen Geschäftssegmente der AdvanlDe Gruppe im laufenden Geschäftsjahr wahrgenommen. Diese waren die Segmente Sichere Infrastruktur und Smart Mobility. Das Government Geschäft und das Banking Geschäft wurden segmenttechnisch aus Singapur betreut.

Die nach dem Management-Buy-Out in 2017 begonnenen organisatorischen Maßnahmen, wie etwa die Einführung des globalen ERP-Systems sowie einer globalen Prozess- und Management-Struktur mit Unterstützung durch Microsoft TEAMS, wurden auch im Jahr 2023 weitergeführt und kontinuierlich verbessert.

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Branche und der Gesellschaft

Die AdvanIDe Europe GmbH agiert primär im Markt für sichere Halbleiter, welche ihren Einsatz in Karten und Transpondern finden. Diese Produkte werden im Wesentlichen dort eingesetzt, wo man bargeldlos bezahlt, sei es mit der Kreditkarte oder dem kontaktlosen Bahn-Ticket und auch dort, wo Produkte oder Personen identifiziert werden müssen. Im Besonderen werden die Halbleiter, welche die AdvanIDe Europe GmbH anbietet, auch für Bankenkarten (Kredit und Debit) und Regierungsprojekte (Personalausweise, Reisepässe) verwendet.

Das Produktportfolio der AdvanIDe Europe GmbH umfasst alle Komponenten (Chips, Module, Inlays, Software (SDK's), Reader ICs, etc.), der in den Smart-Card und RFID-Märkten führenden Halbleiterproduzenten, Lieferanten von Vorprodukten und Softwareanbietern. Die typischen Kundengruppen der AdvanIDe Europe GmbH sind Hersteller von Kredit- und Zutrittskarten, Staats- und Sicherheitsdrucker, sowie Hersteller von Transpondern, RFID - Tags und Labeln.

Vermehrt bietet die AdvanIDe Europe GmbH auch Produkte mit Mehrwert an, um den Kunden die Möglichkeit zu geben, Halbleiter in Formfaktoren zu beziehen, die direkt eingesetzt werden können, ohne weitere externe Partner zur Veredelung einbeziehen zu müssen. Dies sind zum Beispiel kundenspezifische Chipgehäuse, Inlays mit Antennen für die Fertigung von kontaktlosen Karten oder auch SW Applets und Betriebssysteme. Über diese Produkte differenziert sich die AdvanlDe Europe GmbH im Wettbewerb mit anderen Halbleiterdistributoren und verbessert darüber hinaus Kundenbindung und Service.

Die AdvanIDe Europe GmbH ist damit einer der wichtigsten Handelspartner für Hersteller von IC- Karten, Transpondern, Tags und RFID-Lesegeräten im Bereich Identifikation im Europäischen Raum. Die Gesellschaft hat keine eigene Produktion, greift aber auf die Fertigungskapazitäten der eigenen Kunden zu. Diese Branche unterliegt grundsätzlich Investitionszyklen und projektbezogenen Schwankungen. Etwaigen Sättigungen in etablierten Applikationen, wie etwa im Transit- oder Banking- Bereich, stehen neue Applikationen, wie etwa im Bereich Smart Object Identification oder Retail, mit aggressiveren Wachstumskurven gegenüber. Daher entwickelt sich der Gesamtmarkt grundsätzlich in Richtung Wachstum.

Allerdings hatten im Jahr 2020 die negativen Auswirkungen der globalen Corona Pandemie zu gravierenden Veränderungen im Nachfrageverhalten der Kunden geführt, die nicht den üblichen Gesetzmäßigkeiten einer Marktschwankung unterlagen. Dieser Einfluss von außen hatte in einigen Applikationen zu einem vorübergehenden Nachfragestopp geführt, auf den die Halbleiterhersteller mit einer Anpassung ihrer Produktionskapazitäten reagierten. Diese Anpassung der Produktionskapazitäten nach unten konnte mit dem sprunghaften Wiederanstieg der Nachfrage nach Einführung und Zulassung der ersten Corona-Impfstoffe ab dem 4. Quartal 2020 nicht mithalten und führte so zu einem deutlichen Nachfrageüberschuss, der noch bis in die erste Jahreshälfte des Jahres 2023 anhielt. Allerdings wurden mit dem Übergang in das 3. Quartal ausreichende Fertigungskapazitäten erreicht und die Lieferzeiten auf der Angebotsseite entspannten sich zum allerersten Mal seit Ende 2020. Auf diese sich verändernden Lieferzeiten reagierte die Nachfragerseite umgehend mit einem geänderten Abruf- bzw. Bestellverhalten.

2. Umsatzentwicklung

Die Verteilung der Umsatzerlöse über die Quartale des abgelaufenen Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:

Umsatzerlöse 1.Q. 2.Q. 3.Q 4.Q. Gesamt
in Mio. Euro
2023 26.374 24.717 24.857 19.790 95.738
% von Gesamt 28% 26% 26% 21% 100%
2022 21.152 21.272 23.383 23.534 89.341
% von Gesamt 24% 24% 26% 26% 100%

Mit Zulassung und Einführung der Corona-Impfstoffe Ende des Jahres 2020 kam es zu dem bereits erwähnten Wiederanstieg der Nachfrage in 2021, der auch bis in das Jahr 2023 fortgeführt wurde. Dennoch blieb hier der Umsatz im ersten Halbjahr 2023 hinter den eigentlichen Absatzpotentialen zurück, da die Fertigung der hier nachgefragten Bauteile nach wie vor einem starken Kapazitätsengpass unterlag. Auf die ebenfalls gesteigerte Nachfrage im Projektgeschäft für Regierungsapplikationen konnte die AdvanlDe Europe GmbH basierend auf der vorausschauenden Lagerhaltung sowie langfristiger Bestellungen mit entsprechenden Absätzen besonders in der Applikation "elD" gut reagieren und so von dem sich drehenden Markt profitieren. Insbesondere im Projektgeschäft mit wertgeschöpften Produkten hat sich der Umsatzanteil der Produkte mit Mehrwert nochmals deutlich steigern lassen. Allerdings zeigte sich im 4. Quartal des Jahres 2023 bereits deutlich die Auswirkung des geänderten Abruf-bzw. Bestellverhaltens der Kunden und die Umsatzerlöse in diesem Quartal blieben deutlich unter den Erlösen der vorherigen Quartale. Besonders stark machte sich dieser Umsatzrückgang im Bereich RFID bemerkbar, da hier Kunden unmittelbar mit Ende des Nachfrageüberschusses begannen, ihre Sicherheitsbestände an die günstigere Angebotssituation anzupassen und den Bedarf mindestens eines gesamten Quartals aus dem eigenen Lager bedienen konnten.

Die Umsatzrendite betrug in diesem Zeitraum 3,28% (Vorjahr 2,64%) der Umsatzerlöse. Das EBIT liegt mit 5.581 T€ bei 5,83% der Umsätze (Vorjahr 3.264 T€ bei 3,65%).

Mit den zehn größten Kunden wurden im Wirtschaftsjahr 2023 rund 65,2% (Vorjahr 64,8%) des Umsatzes erzielt.

Der Umsatz wurde zu 47,2% innerhalb der Europäischen Union erzielt, während der Umsatz außerhalb der Europäischen Union auf 52,8% gesunken ist.

Eine Analyse der Umsatzerlöse nach Geographien ergibt folgendes Bild:

2023
Mio.€ %
Deutschland 13,76 14,37
EU 31,39 32,79
Drittland 50,58 52,84
95,74 100,00

3. Finanzierung

Der Erwerb des Geschäftsbetriebs durch die AdvanlDe Europe GmbH wurde durch Gesellschafterdarlehen und Eigenkapital finanziert. Das Gesellschafterdarlehen wurde im Jahr 2022 vollständig zurückgezahlt. Ebenfalls wird unsere Liquidität durch unser laufendes Factoring (Factoring Volumen 10 Mio. €) und "Import Invoice Financing" optimiert. Zusätzlich hat die Gesellschaft im Jahr 2020 wegen der COVID 19 Pandemie ein von der KFW abgesichertes Bankendarlehen über 1 Mio. € mit einer Laufzeit von 6 Jahren bei der Hausbank aufgenommen. Im Juni 2021 wurde zwischen der HSBC; Singapur, und den Gesellschaften AdvanlDe Europe GmbH, AdvanIDe Holdings Pte. Ltd. und AdvanIDe Americas Inc. eine Kreditvereinbarung über ein Gesamtvolumen in Höhe von 14 Mio. USD geschlossen. Diese Kreditvereinbarung wurde am 19. April 2023 um 6 Mio. USD auf 20 Mio. USD erhöht. Seit Dezember 2023 hat die AdvanlDe Group einen Kreditrahmenvertrag mit SCB über ein Gesamtvolumen in Höhe von 15 Mio. USD. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden Lieferantenverbindlichkeiten gezahlt. Dies führt zu einer Inanspruchnahme der Gesamtkreditlinie durch die jeweilige Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in diesem Zusammenhang zum Stichtag durch eine Inanspruchnahme der Kreditlinie um 5,8 Mio.€ gestiegen.

II. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um 6.431 T€ zum Vorjahr gestiegen. Dies resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus den gestiegenen Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen und gestiegenen Vorräten.

Auf der Passivseite erhöht sich das Eigenkapital durch das Jahresergebnis um 3.140 T€. Die Rückstellungen sinken um 1.114 T€ und die Verbindlichkeiten sind um 4.404 T€ gestiegen.

2. Finanzlage

Der Cash - Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr -795 T€ (Vorjahr -2.104 T€). Hintergrund dafür sind im Wesentlichen die gestiegenen Vorräte auf Grund der gestiegenen Nachfrage.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag einschließlich der Kapitalrücklagen 34,68% (Vorjahr 31%). Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus Gezeichnetem Kapital in Höhe von 25.000,00€, der Kapitalrücklage in Höhe von 852.187,99€, dem Gewinnvortrag in Höhe von 6.797.746,73€ sowie dem Jahresüberschuss in Höhe von 3.139.912,30€.

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt, da die Eigenkapitalausstattung adäquat ist und da die Gesellschaft stets ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen konnte.

3. Ertragslage

Die Umsätze entsprechen im Geschäftsjahr mit 95.738 T€ (Vorjahr 89.341 T€) aufgrund der hohen Nachfrage den Erwartungen. So ergab sich unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von 1.756 T€ (Vorjahr 1.827 T€), im Wesentlichen bestehend aus 1.622 T€ (Vorjahr 1.608 T€) Kurserträgen, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen 207 T€ und Erstattung von Krankenkassen 26 T€ (Vorjahr 20 T€), der Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen von 2.910 T€ (Vorjahr Verminderung von 809 T€) und des Materialaufwands von 82.952 T€ (Vorjahr 78.731 T€) ein positives Rohergebnis in Höhe von 11.632 T€ (Vorjahr 11.628 T€).

Der Personalaufwand lag in 2023 bei 2.355 T€ (Vorjahr 2.381 T€) und ist somit auf Vorjahres Niveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtsjahr bei 3.669 T€ (Vorjahr 5.948 T€) und beinhalten insbesondere Raum-, Fahrzeug-, sowie Reisekosten, Versicherungsbeiträge, Werbe-, und Beratungskosten sowie Aufwendungen aus Währungskursverlusten.

Das EBIT liegt bei 5.581 T€ (Vorjahr 3.264 T€) und das EBT liegt bei 4.568 T€ (Vorjahr 2.729 T€). Das Bruttoergebnis vom Umsatz vor Steuern beträgt in 2023 4,77% (Vorjahr 3,05%) und das Jahresergebnis liegt bei 3.140 T€ (Vorjahr 2.361 T€).

Der Umsatzanstieg entspricht den Erwartungen und das Jahresergebnis hat sich ebenfalls wie erwartet entwickelt. Die Geschäftsführung ist mit der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft sehr zufrieden.

III. Prognose zur künftigen Entwicklung und Chancen der Gesellschaft

Die AdvanIDe Europe GmbH hat einen festen und loyalen Kundenstamm und verfügt über solide Lieferanten mit denen gemeinsam neue Märkte erschlossen werden. Die Intensivierung der Aktivitäten in dem Bereich Wertschöpfung und somit der Erschaffung von Mehrwerten für die Kunden im "e-Government ID" setzt die bereits positiven Entwicklungen der vergangenen Berichtsperioden in gesteigertem Maße fort und soll zu einer weiteren Vertiefung der Beziehung zu den Bestandskunden führen. Die Etablierung der AdvanlDe Europe GmbH in diesem Wertschöpfungs- bzw. Mehrwert-Bereich fördert die Etablierung von langfristigen und projektbezogenen Verbindungen, die sich bereits jetzt im vorhandenen Auftragsbuch der Gesellschaft zeigen. Auch der anhaltende Trend zu bargeldlosen Bezahltransaktionen mit Hilfe von Dual-Interface Karten, zusätzlich befördert durch die Corona-bedingt wesentlich höhere Akzeptanz in der Bevölkerung, führt zu einem höheren durchschnittlichen Verkaufspreis und der Möglichkeit, Mehrwertprodukte, wie etwa Inlays, zu positionieren. Darüber hinaus ergeben sich aus der zunehmenden Ablösung von Barcode-Lösungen durch RFID neue Einsatzfelder für die durch die Gesellschaft vertriebenen Produkte. Insbesondere im Logistik-Bereich setzt sich RFID als kontaktlose Technologie zur Objekt-Identifikation durch. Des Weiteren sollen auch die Bedürfnisse nach sicherer Identifikation in Verbindung mit kontaktlosen Technologien sowie mit Sensorik eine entscheidende Rolle in der nahen Zukunft spielen. Die AdvanIDe Europe GmbH geht allerdings davon aus, dass die Folgen des geänderten Abruf- bzw. Bestellverhaltens in den Bereichen RFID und "Öffentlicher Personennahverkehr" zumindest für die erste Jahreshälfte 2024 anhalten wird. Dieses geänderte Verhalten auf Kundenseite ist jedoch nur ein kurzfristiger Effekt, da mittel- bis langfristig auch hier von einem Marktwachstum und daher von einer Erholung des Nachfrageverhaltens ab Q3 2024 auszugehen ist.

Die Geschäftsführung erwartet deshalb, dass der Umsatz sowie der Jahresüberschuss 2024 lediglich moderat unter dem Niveau von 2023 liegen werden. Bei der Planung wurde daher ein durchschnittlicher Geschäftsverlauf ohne potenzielle Großaufträge unterstellt.

IV. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Die wirtschaftliche Situation ist natürlich durch die weitere Eskalation im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und den daraus resultierenden Verschärfungen der bereits bestehenden Sanktionen zwischen der Europäischen Union und Russland geprägt. Gravierende Auswirkungen auf die Gesellschaft konnten vermieden werden, da sowohl der Umsatz mit Kunden in der Russischen Föderation als auch die aus diesen Geschäften resultierenden Gewinne seit 2021 keinen Anteil mehr am Gesamtportfolio der Gesellschaft darstellen.

Auch die anhaltende Währungskrise in der Türkei hatte bisher und in der Prognose keine negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft, da die Transaktionen ohne Ausnahme in EUR bzw. USD abgewickelt werden.

Die zunehmend angespannte Situation zwischen der Volksrepublik China und der Republik Taiwan könnte bei weiterer Eskalation zu einem möglichen vorübergehenden Wegfall Taiwans als dem weltgrößten Standort für Halbleiterproduktion führen. Der Ausfall der dortigen Produktions- Ressourcen bzw. die Blockade des Exportes von dort produzierten Halbleitern kann nicht kurzfristig von alternativen Produktionsstandorten in den USA oder innerhalb der Europäischen Union aufgefangen werden und würde somit zu einem erneuten, diesmal noch deutlicherem Nachfrageüberschuss führen.

1. Produktion und Beschaffung

Der bis in das Jahr 2023 hineinreichende Nachfrageüberhang endete im 2. Halbjahr 2023 und wird die Entwicklung für 2024 nur insofern prägen, als dass die Kunden der Gesellschaft im 1. Halbjahr 2024 ihr Bestandsmanagement anpassen. Diese Anpassung ist allerdings nur ein vorübergehender Reinigungseffekt, der sich letztendlich nicht in einem veränderten Endkundenmarkt begründet. Die Nachfragekurve in allen von der Gesellschaft bedienten Segmenten ist organisch stabil wachsend.

Der Beschaffungsmarkt für Chips und elektronische Bauteile ist darüber hinaus von einer geringen Anzahl qualifizierter Lieferanten geprägt, die zum Teil über einen erheblichen Marktanteil in Teilmärkten verfügen, und somit einem langanhaltenden Angebotsüberschuss entgegenwirken werden.

Produktionsausfälle bzw. Produktionsengpässe können darüber hinaus aufgrund technischer Produktspezifikationen mit deutlichen Alleinstellungsmerkmalen sowie hochspezialisierten Produktionsstraßen nur bedingt durch alternative Anbieter abgefedert werden.

Die bereits genannte angespannte Situation zwischen der Volksrepublik China und der Republik Taiwan könnte bei weiterer Eskalation zu einem möglichen vorübergehenden Wegfall Taiwans als dem weltgrößten Standort für Halbleiterproduktion führen. Der Ausfall der dortigen Produktions-Ressourcen bzw. die Blockade des Exportes von dort produzierten Halbleitern kann nur mittelfristig von alternativen Produktionsstandorten in den USA oder innerhalb der Europäischen Union aufgefangen werden.

Darüber hinaus könnten Wettbewerber Lieferanten aufkaufen, was durch langfristige Lieferverträge und dem Aufbau von Dual-Source Lieferanten (speziell für Mehrwert Produkte) abgefedert wird.

Die Gesellschaft versucht daher, durch enge Kooperation im Bereich der langfristigen Produktionsplanung und -auslastung mit den wichtigsten Lieferanten diesem Risiko zu begegnen.

Aber auch wenn bereits ein Großteil des Auftragsbestandes der Gesellschaft über langfristige Lieferverträge abgesichert ist, können negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung bedingt durch die besondere Situation der Nachfragekrise und ein mögliches plötzliches Umschlagen in einen Käufer-Markt nicht völlig ausgeschlossen werden.

2. Fremdwährungsrisiken

Fremdwährungsrisiken auf der Mittelzufluss- oder Mittelabflussseite werden dadurch minimiert, dass die Gesellschaft in der Regel Ein- und Abverkäufe möglichst in derselben Währung tätigt. Ferner wurde die Hauswährung ab 1.3.2018 von EUR auf USD umgestellt, da die Mehrheit des Geschäftes in USD stattfindet und auch Lagerartikel hauptsächlich in USD ein- und verkauft werden. Trotzdem können wir das Währungsrisiko nicht komplett ausschließen.

3. Wettbewerb und Markt

Größere Lieferanten der AdvanIDe Europe GmbH könnten zu dem Schluss kommen, Leistungen und Produkte im Bereich der Gesellschaft selbst direkt zu vertreiben bzw. sich deren Marktmacht zu beugen und ihnen bevorzugte Preise einzuräumen. Auch könnte es bedingt durch die Nachfragekrise zu Problemen kommen, wenn einige Wettbewerber durch Lieferanten bevorzugt beliefert werden.

Dies könnte die Position der Gesellschaft im Markt schwächen.

4. Personelle Risiken

Ein wesentlicher Teil des Erfolgs der Gesellschaft beruht auf den Leistungen der Mitarbeiter.

Durch die schlanke Organisation der AdvanlDe Europe GmbH kann ein Ausfall oder Weggang von Mitarbeitern zu erheblichen Problemen führen. In diesem Zusammenhang wurden verstärkt Schulungen durchgeführt, um Mitarbeiter weiterzubilden sowie deren Fähigkeiten zu erweitern, auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden zu können.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Gesellschaft aufgrund der langjährigen Erfahrung ihrer Mitarbeiter und den vielen Jahren der Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten robust aufgestellt ist, um den Anforderungen des Marktes mehr als gerecht zu werden.

Zusammenfassend wird die Risikolage der Gesellschaft von der Geschäftsführung als moderat eingestuft.

 

Walluf, den 15. März 2024

gez. Holger Roessner, CEO

gez. Lian Yeow Meng, CFO

gez. Frank Tekampe

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AdvanIDe Europe GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AdvanIDe Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AdvanIDe Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsamen Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 15. März 2024

PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kempa, Wirtschaftsprüfer

gez. Sichting, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 20. März 2024.

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