FLUIDITY GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nikola Prvanov seit 20.4.2023 | Prokura |
Charlotte Chantal Ziegler seit 19.3.2018 | Geschäftsführer |
Helene Herna Ziegler seit 19.3.2018 | Geschäftsführer |
Christian Franz Keller seit 19.2.2015 | Prokura |
Jochen Korth seit 30.4.2004 | Prokura |
Alain Robert Jacques Ziegler seit 31.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Silvamex AG | 30.08% |
Universal Express SA | 22.69% |
Intertrans SA | 22.69% |
Balspeed AG | 19.50% |
Ziegler S.A. | 5.04% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ziegler GmbHEschweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war durch verunsicherte Märkte geprägt. Extrem schwankende Raten am globalen Frachtmarkt, sowie deutliche Transportvolumenrückgänge, unter anderem befeuert durch eine drückende Zinspolitik, welche die Investitionen in allen Bereichen verlangsamt, wirkten sich negativ auf die Geschäftsentwicklung aus. Die Aus- und Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen sind weiterhin spürbar. Insbesondere der Kaufkraftverlust in Folge des Anstiegs der Lebensmittel- und Energiepreise wirkt sich negativ auf das wirtschaftliche Wachstum aus. Neue geopolitische Krisen stellen ein Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung dar. Die Krise im Roten Meer hat zu einer Verlegung der Schifffahrtsrouten um das Kap der Guten Hoffnung geführt. Die Folge sind längere Transitzeiten und höhere Seefrachtkosten. Die Transport- und Logistikbranche ist weltweit mit Engpässen konfrontiert, die LKW- und Fahrerknappheit hat in Europa Höchststände erreicht. Schwankende Kosten erschweren die Preisgestaltung und Planungssicherheit. Den wirtschaftlichen und geopolitischen Schwierigkeiten zum Trotz, konnte die Ziegler GmbH sich durch seine dezentrale Struktur, gutes Monitoring der Lieferketten, sein weltweites Netzwerk, Flexibilität und die permanente Erreichbarkeit der Mitarbeitenden auf dem Logistik- und Transportsektor behaupten. 1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Landtransporte / Lager & Logistik Im vergangenen Geschäftsjahr gab es einige Herausforderungen im Bereich des LKW-Verkehrs und der Lagerlogistik. Die Anzahl der transportierten Güter/Sendungen reduzierte sich gegenüber 2022 um ca. 10 %. Dementsprechend auch der Umsatz um 5,5 % und der Bruttonutzen um 1,8 % Trotz diesem Rückgang konnte der Bruttogewinn pro Auftrag um 9 % gesteigert werden. Da jedoch die Kosten im Bereich Personal (+ 6,3%) und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen explodiert sind, schließt der Bereich Landtransporte mit einem deutlichen Verlust ab und bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Dieses Ergebnis ist hauptsächlich der reduzierten Auslastung der LKW-Flotte bei den internationalen Linienverkehren geschuldet. Nicht zu vergessen, die negative wirtschaftliche Entwicklung, welche nicht aufgefangen werden konnte. Die Lagerlogistik hingegen konnte der Marktentwicklung angepasst werden. Durch eine progressive Personalpolitik konnte das Ergebnis auf gleichem positivem Niveau gehalten werden. Trotz all dieser Schwierigkeiten wurden Maßnahmen ergriffen, um laufende Prozesse zu optimieren um die Situation sowie die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Die gewonnenen Erfahrungen ermöglichen uns, im kommenden Geschäftsjahr eine positive Entwicklung in beiden Bereichen vorantreiben zu können. Das Jahresendergebnis in Höhe von 125 T € blieb damit hinter den Erwartungen zurück. Luft- und Seefracht Das Geschäftsjahr Jahr 2023 war wesentlich durch eine stark zurückgegangene Nachfrage an zu transportierenden Waren geprägt. Im Zuge dessen erhöhten Industrie und Handel den Druck auf Transportpreisreduzierungen, vorrangig über Ausschreibungen, sodass die Wettbewerbsintensität merklich zunahm. Folge hieraus ist ein deutlicher Margenrückgang speziell zum zweiten Halbjahr 2023. Die Auftragszahlen der Luft & Seefracht Sparte sanken im Vergleich zum Vorjahr (2023) um 6,7 %. Dies ist hauptsächlich auf den Bereich Import zurückzuführen -18,6%. Der Bereich Export wiederum konnte einen Zuwachs von 3,4% verzeichnen. Zolldienstleistung Im Zuge der weiter abnehmenden Fachkenntnis im Bereich Zollverfahren und Anwendung dieser in der Tagespraxis, hat sich die Ziegler GmbH dazu entschlossen über den Aufbau eines Zollkompetenzzentrums mit Sitz in Hamburg tiefgreifende Dienstleitungen in diesem Bereich anzubieten. Dies sowohl über operative zollrechtliche Abwicklungen für Kunden als auch Beratungstätigkeiten sowie Schulungen entlang der Lieferkette. Aus diesen Tätigkeiten konnten im Geschäftsjahr 2023 bereits erste gewinnversprechende Zahlen erwirtschaftet werde. Der Umsatz betrug für das betrachtete Geschäftsjahr 449.500 Eur bei einem Bruttogewinn von 375.400 Eur (Marge 83,5 %). Das Zollkompetenzzentrum beschäftigt 3 FTE. Personal Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gem. § 267 HGB hat sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 2 auf insgesamt 133 Mitarbeiter erhöht. 1.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Resultat Der Gesamtumsatz im Hauptgeschäftsbereich lag in diesem Jahr bei 66,4 Mio. € (Vorjahr 129 Mio. €), wovon in den Bereichen Luft und See an den Standorten Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Nürnberg 49,8 Mio. € erlöst wurden. Die Umsatzrendite beträgt 0,2 % (Vorjahr 1,3 %) 1.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Da die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren nicht für das Verständnis des Geschäftsverlaufes von Bedeutung sind, wird auf diese nicht weiter eingegangen. 2. Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Die Anlagenintensität (Anlagevermögen zu Gesamtvermögen) beträgt 18 %. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 21 % zu 19 % im Vorjahr. 2.2 Finanzlage Der Bestand der Liquiden Mittel beträgt zum Stichtag 814 T €. Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelbestandes belaufen sich insgesamt auf -1.025 T €. Davon entfallen - 14 T € auf Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit, 1 T € auf Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit und -1.012 T € auf Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag 2.915 T €. Die Fremdkapitalquote beträgt 76 %. 2.3 Ertragslage Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 237 T € zu 2.427 T € im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang um 90,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Bedingt durch den extremen Verfall und der Volatilität der Raten im Übersee Geschäft ist ein Umsatzrückgang um 48,5 % zu verzeichnen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im gleichen Zeitraum um 53,5 % gefallen, die Bruttomarge von 11,6% auf 20,5% gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Berichtsjahr auf 267 T €. Die Lohnkosten sind im Berichtsjahr um 5,1 % zum Vorjahr gestiegen. Die Steigerung der Personalaufwendungen resultiert aus den Lohn- und Gehaltsanpassungen als Folge der hohen Teuerungsraten sowie Mitarbeiterbindung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 0,1 % gesunken. 3. Risikobericht 3.1 Risiken der künftigen Entwicklung Die zunehmenden geopolitischen Risiken wie der Ukraine- und Gaza-Krieg oder der schwelende Taiwan-Konflikt, trüben den Ausblick auf eine Erholung der Konjunktur in Deutschland und auf den Weltmärkten. Hohe Inflationsraten und ein stagnierendes hohes Zinsniveau hemmen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und in der Folge das wirtschaftliche Wachstum. Während die Anforderungen an ein nachhaltiges Wirtschaften immer dringlicher werden, gefährdet das aktuell schwierige wirtschaftliche Umfeld das Erreichen der Ziele in den Bereichen Klimawandel und ökologischer Nachhaltigkeit. Die Investitionsbereitschaft wird durch die hohe Zinspolitik gehemmt. Die schwächelnde Zahlungsmoral der Kunden und die Ausfallrisiken durch Insolvenzen stellen eine ernsthafte Gefährdung dar. Die Prüfung der Kreditwürdigkeit der Kunden geht einher mit der Absicherung des Ausfallrisikos im Rahmen eines Factoring- & Kreditversicherungsvertrags. Nicht versicherbare Risiken werden durch ein sorgfältiges Monitoring bewertet und durch zusätzliche Massnahmen eingeschränkt. Die Speditionsbranche steht weiterhin einer Vielzahl von Risiken gegenüber, die sowohl kurze als auch langfristige Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit haben können. Wirtschaftliche Unsicherheit: Schwankungen in der Wirtschaftslage, Rezessionen oder globale Finanzkrisen können zu einem Rückgang der Nachfrage nach Transportdienstleistungen führen und die Rentabilität beeinträchtigen. Regulatorische Veränderungen: Neue Vorschriften und Gesetze im Bereich der Transport- und Logistikbranche können die Betriebskosten erhöhen und unsere Geschäftsmodelle beeinträchtigen, insbesondere in Bezug auf Umweltstandards, Arbeitsrecht und Zollbestimmungen. Technologische Disruption: Die rasche Entwicklung neuer Technologien wie autonomes Fahren, künstliche Intelligenz und Blockchain kann die Art und Weise verändern, wie zukünftig Speditionsunternehmen arbeiten. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, mit diesen Veränderungen Schritt zu halten, könnten Marktanteile verlieren. Rohstoffpreise, Treibstoffkoste und Mautkosten: Preisschwankungen für Rohstoffe und Treibstoffe können die Betriebskosten erheblich beeinflussen und die Margen der Unternehmen belasten. Ebenso die geplante Mauterherhöung für Fahrzeuge ab 3,5 to. ab 1.7.2024. Wettbewerb und Konsolidierung: Die Logistik- und Transportbranche ist zunehmend wettbewerbsintensiv, und eine verstärkte Konsolidierung könnte zu einem verstärkten Wettbewerb und Preisdruck führen. Um diesen Risiken zu begegnen und langfristiges Wachstum zu sichern, sind Maßnahmen in verschiedenen Bereichen notwendig: Investition in Technologie: wir sollten in innovative Technologien investieren, um ihre Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Diversifizierung der Dienstleistungen: Durch die Diversifizierung ihres Leistungsangebots können Unternehmen ihre Abhängigkeit von einzelnen Marktsegmenten reduzieren und sich besser gegen wirtschaftliche Schwankungen absichern. Risikomanagement: Unternehmen sollten robuste Risikomanagementstrategien implementieren, um potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewältigen. Fachkräfteentwicklung: Die Ausbildung und Weiterentwicklung qualifizierter Mitarbeiter ist entscheidend, um mit den sich wandelnden Anforderungen der Branche Schritt zu halten und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Über wesentliche berichtspflichtige Risiken, die die Entscheidungen der Adressaten des Lageberichts beeinflussen können, ist darüber hinaus nicht zu berichten. 3.2 Chancen der künftigen Entwicklung Zieglers Strategie mit wettbewerbsfähigem, weltweitem Netzwerk Kunden einfachen und zuverlässigen Service zu bieten hat Bestand. Mit Kenntnis der regionalen Gegebenheiten werden Kunden individuell unterstützt, um global erfolgreich zu sein. Unabhängig von der weltweiten Wirtschaftskrise bestehen weiterhin gute Möglichkeiten Umsatz und Gewinn zu steigern. Neben der Optimierung eigener Agenten und Mitgliedschaft in verschiedenen Netzwerken (24plus - JCTrans) profitiert die Ziegler GmbH von der Entwicklung des Partnernetzwerks auf Gruppenebene. «Ziegler One», eine von der Ziegler Gruppe geführte, weltweite Speditionskooperation. Durch den Aufbau eines Zollkompetenzzentrums und damit zusammenhängende Beratung sowie Schulung, erweitert Ziegler die Expertise um tiefgreifende Kundenbeziehungen in einem sensiblen Themenkomplex zu generieren. Die damit einhergehende Dienstleitungserweiterung der Ziegler GmbH Deutschland erweitert damit die Möglichkeit für Cross-Selling-Ansätze über die Bereiche hinweg. Die Modernisierung und Neuorientierung unserer IT ist weiterhin ein zentrales Thema. Die Umstellung auf eine moderne Architektur und Nutzung moderner Applikationen ist weit vorangeschritten. Der Kunde wird dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen. Diese strategische Fokussierung der gesamten Gruppe auf hohe Kundenorientierung steht in direktem Zusammenhang mit großer Flexibilität und ausgeprägtem Fachwissen durch zufriedene Mitarbeiter. 4. Prognosebericht Entwicklung Geschäftsjahr 2024 Die andauernden geopolitischen Konflikte, ein hohes Zins- und Inflationsniveau bremsen eine Erholung des Wirtschaftswachstums aus. Obwohl sich die Konsumstimmung in den ersten Monaten 2024 etwas erholt hat und auf den höchsten Wert der letzten zwei Jahre gestiegen ist, liegt der Konsumklimaindex lauf GfK aber weiter auf niedrigem Niveau. Während die OECD für 2024 von einem globalen Wachstum der Weltwirtschaft von 2,9 Prozent ausgeht - wobei das Wachstum je nach Region und Land sich stark unterscheidet - wird in Deutschland von einem Zuwachs von lediglich 0,3 Prozent ausgegangen. Für das Jahr 2025 dagegen, rechnet die OECD mit einem Konjunkturplus von 1,1 Prozent. Im Gegensatz zu den globalen Wirtschaftsprognosen und Aussagen, konnte die Ziegler GmbH, auch aufgrund seiner kundenorientierten Ausrichtung, in den ersten vier Monaten ein, die Erwartungen übertreffendes Ergebenis erzielen. Die Landverkehre sind im 1. Quartal 2024 gut gestartet und durch die ergriffenen Massnahmen ist mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber 2023 zu rechnen. Die Auftragslage im Bereich Luft & Seefracht für die ersten 4 Monate des Geschäftsjahres verzeichnet gegenüber selbigem Zeitraum des Vorjahres einen Auftragszuwachs von 17,6%. Durch Ausbruch des Gaza Krieges und damit zusammenhängenden Maßnahmen der Containerreeder und Airlines zum Schutz Ihrer Besatzung und Flotte, ergibt sich daraus erneut ein herausforderndes Marktumfeld, welches sich unmittelbar in Lieferkettenuntreue und Volatilität im Ratenmarkt widerspiegelt. Die Zolldienstleistungen entwickeln sich durchaus positiv mit einem Auftragszuwachs von 30 % sowie einem Umsatzzuwachs von 310 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Planungsrechnung sieht für 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 74.000 T € vor. Gleichzeitig wird von einer Verminderung der Bilanzsumme i. H. v. 2.500 T € ausgegangen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Ziegler GmbH trotz der anhaltend schwierigen Wirtschaftslage ein positives Jahresergebnis i. H. v. ca. 600 T €. Wir gehen davon aus, die Planzahlen zu erreichen und das Vorjahresergebnis zu übertreffen. 5. Niederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben der Hauptniederlassung in 52249 Eschweiler, Ernst-Abbe-Straße 34 weitere Niederlassungen in - 65451 Kelsterbach bei Frankfurt am Main, Am Grünen Weg 16 - 70629 Filderstadt bei Stuttgart, Luftfrachtzentrum Geb. 605/2 - 20459 Hamburg, Erste Brunnenstraße 1 - 40880 Ratingen bei Düsseldorf, Gothaer Straße 18 - 56070 Koblenz, Rudolf Diesel Straße 6 - 90571 Schwaig bei Nürnberg, Friedenstraße 3
Eschweiler, den 12. Juni 2024 Alain R. Ziegler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Ziegler GmbH hat ihren Sitz in Eschweiler und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen (HRB 542). Der Jahresabschluss der Ziegler GmbH für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242ff HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umstetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 II HGB zur Anwendung. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände überwiegend linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für notleidende Einzelrisiken wurden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr bzw. Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen: Ziegler Logistik GmbH, Eschweiler, JF 2022 22 T€, Beteiligung 25,0% 24 plus GmbH & Co. KG, Hauneck, JF 2023 54 T€, Beteiligung 3,5% TCU GmbH & Co. KG, Bremen, JÜ 2022 687 T€, Beteiligung 0,3% Iglu Air Cargo GmbH , Mörfelden-Walldorf, JF 2022 2 T€, Beteiligung 23,5% Ziegler Nederland B.V., Rotterdam, JÜ 2022 2.162 T€, Beteiligung 49,9% Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 70.081,38 (Vorjahr: Euro 69.600,27)
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Zinsforderungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Forderungen aus Verrechnungskonten bzw. Forderungen der 24 plus GmbH & Co. KG sowie diverse Bürgschaften ausgewiesen. Außerdem beinhaltet diese Position die Forderung gegenüber der Finanzbehörde aus Umsatzsteuern. In den aktiven Rechnungsabgrenzungen werden überwiegend Aufwendungen aus Aufträgen abgegrenzt, für welche im nächsten Jahr die Leistung erbracht wird. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen Prüfungskosten, Rückstellungen für Personalkosten, Urlaubsverpflichtungen, Beiträge für Versicherungen sowie die Kosten für die Aufbewahrung für aufbewahrungspflichtige Unterlagen. Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr beträgt Euro 30.930.240,64 (Vorjahr: Euro 34.212.852,27). Die jeweiligen Restlaufzeiten sind dem Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Steuerverbindlichkeiten (Lohn- und Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und Umsatzsteuer) sowie Verbindlichkeiten für soziale Sicherheit und Altersvorsorge. Sonstige Pflichtangaben Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betreffen im Wesentlichen laufende Mietverträge i.H.v. rund 304 T € p.a., für KfZ-Leasing und Miete von Büromaschinen betragen die finanziellen Verpflichtungen insgesamt rund 318 T €. Zusätzlich bestehen Verpflichtungen aus Mietumlagen an verbundene Unternehmen i.H.v. rund 1.358 T € p.a. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Alain Robert Ziegler Kaufmann Geschäftsführer Frau Charlotte Chantal Ziegler Kauffrau Geschäftsführer Frau Helene Herna Ziegler Kauffrau Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 124.940,50 und wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ohne Auszubildende beträgt 161. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und ihre erwarteten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wären, sind nicht zu verzeichnen. Unterschrift der Geschäftsführung
Eschweiler, den 12. Juni 2024 Alain R. Ziegler, Geschäftsführer Charlotte C. Ziegler, Geschäftsführer Helene H. Ziegler, Geschäftsführer Ziegler GmbH, Internationale Spedition, EschweilerAnlagenspiegel auf den 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ziegler GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ziegler GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ziegler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Aachen, den 12. Juni 2024 REVISCON GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Stephan Wurdack, Wirtschaftsprüfer |
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