Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 4109
Eingetragen
6.12.1973
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen, der Betrieb einer Reparaturwerkstatt für Kraftfahrzeuge, sowie Beteiligungen an ähnlichen Unternehmen. Gegenstand des Unternehmens ist ferner: Die Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Timmermanns
seit 26.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
94.00%
L**** K***
6.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thomas Timmermanns
Nettetal
235.000 €
94.00%
L**** K***
15.000 €
6.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Timmermanns GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

A. Branche und Vertriebsstruktur

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die Gesamtwirtschaft in der Automobilbranche im Jahr 2023 war von verschieden Faktoren geprägt. Auf der einen Seite gab es eine steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, was zu einem Wachstum in diesem Segment führte. Auf der anderen Seite gab es jedoch die globalen Handelskonflikte zwischen den USA und anderen Ländern wie der Europäischen Union, die zu Unsicherheiten und Belastungen für die Branche führten. Die Zölle und Handelsbeschränkungen beeinflussten die Lieferketten und Preise für Autos und Autoteile.

Darüber hinaus hatte auch die COVID-19 Pandemie weiterhin Einfluss auf die Automobilbranche im Jahr 2023. Die Lieferketten waren nach wie vor gestört, die Unsicherheit über die wirtschaftliche Erholung beeinflusste auch das Kaufverhalten der Verbraucher. Insgesamt war die Gesamtwirtschaft in der Automobilbranche im Jahr 2023 von einer Mischung aus Wachstumspotenzialen durch Elektromobilität und Herausforderungen durch Handelskonflikte geprägt. Trotz dieser schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich das Autohaus Timmermanns im Wettbewerbsumfeld gut behauptet.

Neue und gebrauchte Automobile

Das Automobiljahr 2023 war trotz der angespannten Gesamtsituation ein stabiles Jahr. Im Jahr 2023 machte sich die generell starke Kaufzurückhaltung bemerkbar. Viele Menschen haben aus finanziellen Gründen den Autokauf verschoben oder waren schlicht mit ihren bestehenden Fahrzeugen noch zufrieden. Die Zurückhaltung könnte auch durch die kritische Sicht auf das Thema E-Mobilität beeinflusst worden sein. Zu Jahresbeginn war die saisonübliche Frühjahrsbelebung bei Neu- und Gebrauchtwagen zu erkennen. Anschließend wurden im Frühling und Sommer insbesondere im Neuwagenmarkt kurz vor Ablauf der E-Auto Förderung noch massiv Zulassungen getätigt. Die erhoffte Neuwagen-Jahresendrallye entfiel allerdings komplett, und auch der Gebrauchtwagenmarkt brach im Dezember regelrecht ein.

Mit 2,84 Mio. Neuzulassungen liegt der Markt im Jahr 2023 mit 7,17 % gegenüber dem Vorjahr im Plus. Die Zahl der Besitzumschreibungen ist gegenüber 2022 um 6,91 % gestiegen und bewegt sich somit fast auf dem Niveau der COVID-Vorjahre. Insgesamt wechselten 6,03 Mio. Gebrauchtwagen ihren Besitzer (2022: 5,64 Mio.).

After Sales

Das Werkstattgeschäft ist und bleibt ein wichtiger Umsatzträger für die Kfz-Betriebe. Pro Fahrzeugwartung lag der durchschnittliche Kostenaufwand bei € 357 (Vorjahr € 329 - Quelle: DAT).

Die Anzahl der Reparaturarbeiten pro Pkw im Fahrzeugbestand ist dem vorjährigen Trend gefolgt und weiter gesunken. Die Gründe hierfür sind auch der Tatsache geschuldet, dass die Qualität der Fahrzeuge über die letzten Jahre stetig besser geworden ist.

Die durchschnittlichen finanziellen Aufwände für Reparaturen pro Pkw sind auf € 178 gestiegen (2022: € 153 Aufwand pro Pkw - Quelle: DAT).

Zweigniederlassung

Die Autohaus Timmermanns GmbH, Düsseldorf, unterhält eine Zweigniederlassung in Neuss. Die Zweigniederlassung erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von € 25,4 Mio. und beschäftigte durchschnittlich 40 Mitarbeiter.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Das Geschäftsjahr 2023 war ein gutes Jahr für die Autohaus Timmermanns GmbH. Bei wichtigen Kennzahlen wie Absatz, Umsatz, Ergebnis vor Steuern und Jahresüberschuss haben wir gute Werte erreicht.

1. Umsatzentwicklung

Die gute Absatzentwicklung hat sich in unseren finanziellen Kennzahlen widergespiegelt. Mit Umsatzerlösen von über € 110,3 Mio haben wir gegenüber dem Vorjahreswert ein Wachstum von 14,25 % erreicht. Der Jahresüberschuss erreichte € 1,4 Mio und trägt damit zur Verstärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens bei.

Der Umsatz bei den Neu- und Vorführwagen lag leicht über dem Vorjahresniveau. Im Gebrauchtwagenbereich konnten die Absatzmengen und auch die Umsatzerlöse gesteigert werden. Die Bruttoerträge pro verkauftes Gebrauchtfahrzeug entwickelten sich positiv. Für im Bestand befindliche Gebrauchtfahrzeuge wurden ausreichend Wertberichtigungen gebildet.

Die Serviceumsätze konnten wir um 2,04 % steigern.

2. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Investitionen von besonderer Bedeutung getätigt.

3. Finanzierung

Die Finanzierung ist durch Bankdarlehen gesichert.

4. Personalbereich

Aus- und Weiterbildungen werden durch die Auflagen von BMW geregelt und durchgeführt. Der Gesundheits- und Arbeitsschutz wird gemäß der vertraglichen Vereinbarung durch externe Unternehmen agiert.

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 um 0,54 % gestiegen.

C. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich um € 13,7 Mio. erhöht, bei gleichzeitigem Anstieg des Materialaufwands um € 14,9 Mio. Der Anstieg geht mit der Ausweitung des Geschäftsvolumens einher. Der Rohgewinn betrug um € 16,9 Mio.

Die Personalaufwendungen stiegen um € 0,54 Mio. und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen € 0,55 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Nach Abschreibungen ergibt sich ein Betriebsergebnis von € 3,2 Mio., welches damit im Vergleich zum Vorjahr um € 1,7 Mio. gefallen ist.

Bei einem um € 0,7 Mio. gestiegenen Netto-Zinsaufwand und ergebnisbedingt um € 0,8 Mio. gesunkenen Ertragssteuern ist der Jahresüberschuss 2023 um € 1,7 Mio. niedriger als in 2022 ausgefallen.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist dadurch gekennzeichnet, dass 92,3% der Bilanzsumme dem Umlaufvermögen (€ 44,2 Mio.) zuzurechnen sind. Den wesentlichen Anteil hat hier das Vorratsvermögen mit € 25,6 Mio.

Durch die Erhöhung des Vorratsvermögens durch den gezielten Ankauf von Leasingrückläufern von der BMW AG sind die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten gestiegen in Verbindung mit dem deutlichen Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Jahresendgeschäft mit großen Abnehmern.

Die Bilanzsumme von € 47,9 Mio. ist im Vergleich zum Vorjahr um € 7,0 Mio. gestiegen. Dies ist vor allem auf den Anstieg des Vorratsvermögens und der Lieferforderungen zurückzuführen. Das Eigenkapital konnte sich durch die Gewinnthesaurierung erhöhen. Die Eigenkapitalquote ist auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme auf 28,9 % (Vorjahr 30,4 %) gesunken.

D. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobereich)

Ausblick

Die Automobilindustrie ist eine der dynamischsten und innovativsten Branchen, die sich ständig an die sich ändernden Kundenbedürfnisse und -erwartungen sowie an die gesetzlichen Vorschriften anpasst. Im Jahr 2024 wird sie mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert sein, sowohl technologischer als auch marktbezogener Art, die die Situationen und die Prognosen für die Automobilbranche beeinflussen werden.

Der deutsche Pkw-Markt dürfte im laufenden Jahr schrumpfen. Der Branchenverband VDA geht in seiner nun veröffentlichten Prognose von 2,8 Millionen Neuzulassungen aus, was einem Rückgang um 1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den E-Auto-Neuzulassungen sehen die Experten ein Minus von 14% auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride soll hingegen um 5% auf 185.000 Fahrzeuge steigen.

Die größten Risiken 2024 sind für die PS-Branche unter anderem die hohen Preise von Neufahrzeugen, politische Unsicherheiten (Krieg, Emigration usw.) und fehlende Fachkräfte. Diese Probleme erfordern eine flexible Anpassung an schwierige wirtschaftliche und geopolitische Bedingungen, strengere Umweltauflagen und technologische Veränderungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Eine der wichtigsten Herausforderungen ist die Dekarbonisierung, also die Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes und die Umstellung auf alternative Kraftstoffe wie Ökostrom oder Wasserstoff.

Verkauf Neu- und Vorführfahrzeuge

Während die Elektrifizierung allmählich in allen Baureihen ankommt, starten darüber hinaus in 2024 auch zahlreiche Facelifts.

Tatsächlich haben die Bayerischen Motorenwerke in diesem Jahr viel vor und bringen durch fast alle Klassen hinweg neue Modelle oder tiefgreifende Modellpflegen. Bei den günstigsten BMW-Modellen, setzt das BMW 1er Facelift ein erstes Ausrufezeichen. In der Oberklasse machen sich das BMW M3 und das M4 Facelift bereit. Die prestigeträchtigsten BMW-Neuheiten für 2024 dürfte indes der neue BMW 5er Touring sein. Die von der Limousine vorgelegte Gesamtlänge von 5,06 m wird der Kombi wahrscheinlich um ein paar Zentimeter überragen.

Auch die BMW-Tochter Mini bringt gleich drei Neuheiten an den Start. Neben dem Generationswechsel beim namensgebenden Klassiker mit drei Türen rollt auch die Neuauflage des Countryman erstmals auch rein elektrisch zu den Händlern, dafür entfallen die Hybrid-Varianten.

Verkauf Gebrauchtfahrzeuge

Im Gebrauchtwagenverkauf möchten wir 1200 Fahrzeuge mit positiven Ergebnissen auf dem Markt platzieren. Die Zielerreichung hängt auch in diesem Segment davon ab, ob Lieferketten stabil bleiben oder die BMW-Gruppe ausreichend Neufahrzeuge liefern kann, da bei Anschaffung eines neuen Pkw häufig ein Gebrauchtwagen in Zahlung genommen wird.

After Sales

Unsere Mitarbeiter im Service werden regelmäßig geschult, um die Kundenzufriedenheit sowie die Qualitätsverbesserung bei den Wartungsarbeiten zu erreichen. Zusätzliche Aktionen und bessere Beratung sollen zur Umsatzsteigerung im Servicegeschäft beitragen.

Zinsrisiken

Unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ist in 2024 mit einem relativ unveränderten Zinsniveau auszugehen.

 

Düsseldorf, im Juni 2024

gez.: Die Geschäftsführung

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 179.060,00 144.754,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 980.637,66 1.032.971,66
2. technische Anlagen und Maschinen 277.555,61 228.020,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.093,00 300.967,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 1.572.004,00 1.826.954,00
3.051.290,27 3.388.913,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Genossenschaften 160,00 160,00
3.230.510,27 3.533.827,27
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 166.811,36 154.555,01
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 26.286.944,86 18.206.405,45
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -841.955,17 -275.906,72
25.611.801,05 18.085.053,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.233.594,69 12.026.908,96
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.501.067,71 3.466.951,93
16.734.662,40 15.493.860,89
III. Wertpapiere 904.559,96 885.959,21
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.017.974,18 2.579.217,29
44.268.997,59 37.044.091,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 170.512,44 7.989,43
D. Aktive Latente Steuern 245.394,00 256.215,00
47.915.414,30 40.842.122,83

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Gewinnvortrag 12.275.609,56 9.088.625,54
III. Jahresüberschuss 1.457.392,00 3.186.984,02
13.860.824,53 12.403.432,53
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.620.224,00 1.363.786,00
2. Steuerrückstellungen 929.269,89 1.801.213,84
3. sonstige Rückstellungen 951.774,00 1.148.286,00
3.501.267,89 4.313.285,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.217.498,26 20.010.155,16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.511.378,60 978.572,79
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.824.445,02 3.136.676,51
- davon gegenüber Gesellschaftern: 0,00 EUR (Vorjahr: 575.990,45 EUR)
- davon aus Steuern: 74.742,59 EUR (Vorjahr: 98.394,74 EUR)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.824.445,02 EUR (Vorjahr: 3.136.676,51 EUR)
30.553.321,88 24.125.404,46
47.915.414,30 40.842.122,83
2023 2022
1. Umsatzerlöse 110.341.718,43 96.572.348,82
2. Sonstige betriebliche Erträge 177.512,08 181.932,14
110.519.230,51 96.754.280,96
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -92.463.651,48 -77.779.577,51
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.059.973,02 -872.329,06
-93.523.624,50 -78.651.906,57
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.181.885,16 -7.201.459,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen -1.215.805,08 -1.151.070,95
- davon für Altersversorgung 12.371,68 EUR (Vj. 26.121,93 EUR)
-8.397.690,24 -8.352.530,59
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -555.002,75 -410.853,95
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.802.497,96 -4.269.470,20
- davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 13.277,00 EUR (Vj. 13.277,00 EUR)
7. Zinsen und ähnliche Erträge 87.072,85 69.489,30
8. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -57.520,63
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.040.552,84 -288.264,70
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung 30.410,00 EUR (Vj. 29.779,00 EURO )
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -813.422,74 -1.592.532,65
- davon Erträge aus der Veränderung latenter Steuern 10.821,00 EUR (Vj. 46.036,61 EURO )
11. Ergebnis nach Steuern 1.473.512,33 3.200.690,97
12. sonstige Steuern -16.120,33 -13.706,95
13. Jahresüberschuss 1.457.392,00 3.186.984,02

(1) Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den sie ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 4 oder 5 Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt.

Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 2 bis 25 Jahre zugrunde gelegt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten werden bis 800,00 EUR im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Waren sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wurden, soweit sie verpfändet waren, mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Ab- schlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aufgrund von Abweichungen der Handelsbilanz zur Steuerbilanz werden aktive latente Steuern berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte zum 31. Dezember 2023 wie folgt:

Bewertungsverfahren PUC Methode
Sterbetafeln Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck
Stichtage 31.12.2023 31.12.2022
Rechnungszins 1,82% 1,78%

Bei der Anpassung der Handelsbilanz wurde von dem Wahlrecht der jährlichen Mindestverteilung gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Im Jahr 2023 wurde letztmalig ein Betrag in Höhe von 13 TEUR zugeführt.

Die Verbindlichkeiten sind zu den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

(3) Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

(4) Forderungen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

(5) Aktive latente Steuern

Von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird in der Weise Gebrauch gemacht, dass latente Steuern auf Buchwertunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz aktiviert werden. Der aktivierte Betrag kann der folgenden Tabelle entnommen werden:

Sachverhalt Buchwert Handelsbilanz 1) Buchwert Steuerbilanz Unterschied Steuersatz aktive latente Steuern
Pensionsrückstellungen 1.693 864 829 30% 248
Rückdeckungsversicherung 73 62 11 30% 3
Rückstellung Aufbewahrung 8 9 -1 30% 0

1) vor Verrechnung mit Rückdeckungsversicherung

(6) Rückstellungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellung ist im Geschäftsjahr 2010 an das BilMoG angepasst worden, woraus sich ein Betrag aus dem Übergang von TEUR 199 ergeben hat. Davon wurde 1/15 (TEUR 13) im Geschäftsjahr 2023 der Rückstellung zugeführt.

Im Geschäftsjahr wurde Deckungsvermögen von 72.238,00 EUR (Aktivwert der Rückdeckungsversicherung = fortgeführte Anschaffungskosten = beizulegender Zeitwert) mit dem Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 1.693.462,00 EUR verrechnet. Der Aktivwert wurde in Übereinstimmung mit den steuerlichen Grundlagen der EStH 2012 H6a (23) berechnet. Die mit Erträgen verrechneten Aufwendungen haben 256.438 EUR betragen. Im Berichtsjahr erfolgte die Auszahlung einer Rückdeckungsversicherung. Es ergab sich eine Auflösung in Höhe von 249.411,20 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (TEUR 885 für Verkaufs- und Mitarbeiterprovisionen).

(7) Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeit wie folgt auf:

Bis 1 Jahr Über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten TEUR TEUR
1. Gegenüber Kreditinstituten 24.217 0 0 24.217
(Vj.: 20.010) (Vj.: 0) (VJ.:0) (Vj.: 20.010)
2 Aus Lieferungen und Leistungen 4.511 0 0 4.511
(Vi.: 979) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 979)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.824 0 0 1.824
(Vj.: 3.136) (Vj.: 0) (Vj.:0) (Vj.: 3.136)
Summe: 30.552 0 0 30.552

Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind die folgenden Sicherheiten gewährt worden:

Grundschulden auf Immobilien von Thomas und Simone Timmermanns

Bürgschaft von Thomas Timmermanns

Grundschuld auf Immobilien von Autohaus Timmermanns GmbH, Düsseldorf

Bürgschaft von Autohaus Timmermanns Nettetal GmbH, Nettetal

Schuldbeitritt der Autohaus Timmermanns GmbH Kaarst, und der Autohaus Timmermanns Nettetal GmbH gegenüber der BMW Bank GmbH.

(8) Ausschüttungsgesperrte Beträge

Die Ausschüttungssperre für aktive latente Steuern beträgt TEUR 245.

Die Ausschüttungssperre aufgrund der Pensionsrückstellung beträgt gern. § 253 Abs. 6 HGB TEUR 24.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:

2023 2022
Sachverhalt TEUR % TEUR %
Neufahrzeuge 59.920 54 51.576 53
Gebrauchtfahrzeuge 38.695 35 34.009 35
Teilehandel 6.536 6 5.901 7
Service 5.191 5 5.086 5
110.342 100 96.572 100

Die Umsätze werden ganz überwiegend im Inland erzielt.

(10) Periodenfremdes Ergebnis

Im Geschäftsjahr 2023 sind periodenfremde Erträge und Aufwendungen nur von untergeordneter Bedeutung angefallen.

Sonstige Angaben

(11) Sitz und Handelsregister

Die Autohaus Timmermanns GmbH, Düsseldorf, hat ihren Sitz in Düsseldorf und wird beim (Registergericht Düsseldorf unter der Handelsregisternummer HRB 4109 geführt.

(12) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

(13) Haftungsverhältnisse

Zugunsten der Autohaus Timmermanns GmbH, Kaarst bestehen Bürgschaften gegenüber der BMW Bank München über € 400.000,00 für Kredite, die zum 31. Dezember 2023 mit EUR 2.623.970,87 valutieren.

Zugunsten der Autohaus Timmermanns GmbH, Kaarst und der Autohaus Timmermanns Nettetal GmbH, Nettetal besteht mit der Autohaus Timmermanns GmbH, Düsseldorf untereinander ein unbegrenzter Schuldbeitritt gegenüber der BMWBank für Kredite, die zum 31. Dezember 2023 mit 2.623.970,87 EUR (Kaarst) und mit 3.629.120,98 EUR (Nettetal) valutieren. Auf Grund der Ertrags- und Vermögenslage ist nicht von einer Inanspruchnahme auszugehen.

(14) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die gemieteten Autohäuser ist ein jährlicher Mietzins von TEUR 975 zu entrichten. Der jährliche Leasingaufwand für Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt im Jahr 2023 TEUR 8 und im Jahr 2024 TEUR 0.

(15) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 44 42
Angestellte 95 98
Auszubildende 25 25
164 165

(16) Bezüge der Organmitglieder gem. § 285 Nr. 9a HGB

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(17) Bezüge der früheren Organmitglieder gem. Nr. 9b HGB

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und ihrer Hinterbliebenen wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(18) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt für die Prüfung des Jahresabschlusses T€ 20.

(19) Gewinnverwendungsbeschluss

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

(20) Geschäftsführung

Herr Thomas Timmermanns, Düsseldorf, Kaufmann

Herr Thomas Lübbertsmeier, Mönchengladbach, Kaufmann.

 

Düsseldorf, den 10. Mai 2024

Geschäftsführung

Thomas Timmermanns

Thomas Lübbertsmeier

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 383.440,62 81.352,47 42.750,00 0,00 507.543,09
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 42.750,00 0,00 -42.750,00 0,00 0,00
Summe 426.190,62 81.352,47 0,00 0,00 507.543,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.691.158,12 0,00 0,00 0,00 1.691.158,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 824.540,18 116.047,60 0,00 0,00 940.587,78
3. andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.023.311,98 36.071,56 0,00 0,00 2.059.383,54
4. Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 2.121.329,38 1.541.319,70 0,00 1.736.483,11 1.926.165,97
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 6.660.339,66 1.693.438,86 0,00 1.736.483,11 6.617.295,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. wertpapiere des Anlagevermögens 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
Summe 160,00 0,00 0,00 0,00 160,00
Anlagevermögen insgesamt 7.086.690,28 1.774.791,33 0,00 1.736.483,11 7.124.998,50
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 281.436,62 47.046,47 0,00 328.483,09
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 281.436,62 47.046,47 0,00 328.483,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 658.186,46 52.334,00 0,00 710.520,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 596.519,57 66.512,60 0,00 663.032,17
3. andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.722.344,98 115.945,56 0,00 1.838.290,54
4. Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 294.375,38 273.164,12 213.377,53 354.161,97
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 3.271.426,39 507.956,28 213.377,53 3.566.005,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 3.552.863,01 555.002,75 213.377,53 3.894.488,23
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 179.060,00 102.004,00
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 42.750,00
Summe 179.060,00 144.754,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 980.637,66 1.032.971,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 277.555,61 228.020,61
3. andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.093,00 300.967,00
4. Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 1.572.004,00 1.826.954,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe 3.051.290,27 3.388.913,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. wertpapiere des Anlagevermögens 160,00 160,00
Summe 160,00 160,00
Anlagevermögen insgesamt 3.230.510,27 3.533.827,27
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.936,30 26.980,00 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 55.936,30 26.980,00 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.956,73 0 0 0
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.898,79 267.562,69 0 0
Summe Sachanlagen 263.855,52 267.562,69 0 0
Summe Anlagevermögen 319.791,82 294.542,69 0 0
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018 Abschreibungen Zuschreibungen
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.947,30 12.235,00 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 44.947,30 12.235,00 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.583,73 1.192,00 0
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.886,48 85.776,69 0
Summe Sachanlagen 230.470,21 86.968,69 0
Summe Anlagevermögen 275.417,51 99.203,69 0
Buchwert 31.12.2018 Buchwert 31.12.2017
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.969,00 23.224,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 37.969,00 23.224,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.373,00 2.565,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.575,00 117.789,00
Summe Sachanlagen 300.948,00 120.354,00
Summe Anlagevermögen 338.917,00 143.578,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Timmermanns GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Timmermanns GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grund-sätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. "

 

Oberhausen, den 21. Juni 2024

Niederrhein GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hesse, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 16. Juli 2024 beschlossen, den Jahresabschluss festzustellen und der Geschäftsführung Entlastung zu erteilen.

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