Gräfe Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gabriel Kubina seit 3.9.2024 | Geschäftsführer |
Philipp Baune seit 3.9.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Albrecht GräfeGräfe GmbH & Co. KG | 50.00% |
Nico GräfeGräfe GmbH & Co. KG | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Magdalena Kitzmann GmbHLengerichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021MAGDALENA KITZMANN GMBH, LENGERICHI. Wirtschaftsberich 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1 Wirtschaftliches Umfeld Die COVID-19 Pandemie beeinflusst seit Anfang 2020 die Wirtschaftsentwicklung weltweit mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die einzelnen Volkswirtschaften. Eine ganze Reihe von Ländern, wie z.B. die USA und China, haben das Vorkrisenniveau der Wirtschaftsleistung bereits wieder erreicht. Andere Länder dagegen weisen noch Rückstände auf, zu denen u.a. auch die vier größten Mitgliedstaaten der europäischen Union Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien gehören. (Quelle: Deutsche Bundesbank) China konnte mit einer Null-Covid-Strategie, Massentests, Quarantänen und Einreisebeschränkungen den Ausbruch der Pandemie bisher weitgehend verhindern und profitierte aufgrund einer sehr starken Exportwirtschaft. Zum Jahresende hat sich das Wachstum jedoch deutlich verlangsamt. Auch die USA weisen bedingt durch eine beispiellose fiskalische und geldpolitische Unterstützung ein deutliches Wirtschaftswachstum auf. Dazu zählen die Freigabe des American Rescue Plans durch den US-Kongress im März 2021 oder die Verabschiedung des Infrastructure Investment and Jobs Act im November 2021. Zuletzt wurde das Wirtschaftswachstum durch Lieferprobleme und die Delta-Variante des COVID-19 Virus jedoch beeinträchtigt. Die aktuelle US-Regierung hat die protektionistischen Maßnahmen der Vorgängerregierung leicht gelockert und z.B. Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der EU auf ein Quotensystem umgestellt. Die US-Sonderzölle auf chinesische Produkte blieben hingegen in Kraft. (Quelle: GTAI Germany Trade & Invest) Die Wirtschaft in Russland befand sich im Jahr 2021 auf Erholungskurs. Die russische Regierung hatte trotz hoher Infektionszahlen in der vierten Welle der COVID-19 Pandemie lediglich Teil- Lockdowns verhängt. Besonders die bis Ende 2022 verlängerten Förderquoten der OPEC+ Staaten sorgten gemeinsam mit deutlichen Preissteigerungen für stark steigende Haushaltseinnahmen aus dem Ölexport. Bei einer weiteren Eskalation des Ukrainekonflikts sind hingegen drastische internationale Sanktionen zu erwarten, welche stark dämpfend auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung wirken würden. (Quelle: GTAI Germany Trade & Invest) Eine wichtige Rolle für die Wirtschaftsentwicklung hat neben dem Pandemieverlauf sowie den verordneten und selbstauferlegten Verhaltensanpassungen auch die Politik gespielt. Die unmittelbaren Krisenfolgen wurde insbesondere durch eine expansive Geld- und Fiskalpolitik der Industrieländer abgemildert. Durch weitere spezifische Maßnahmen wurden vielerorts Beschäftigungsverhältnisse gesichert, Unternehmensinsolvenzen verhindert und Verwerfungen in den Finanzsystemen vermieden. (Quelle: Deutsche Bundesbank) Auch hat die zunehmende Immunisierung der Bevölkerung einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung geleistet. Dieser Prozess wurde jedoch durch Knappheiten bei wichtigen Vorleistungsprodukten und Lieferverzögerungen ausgebremst. (Quelle: Deutsche Bundesbank) Durch den krisenbedingten Angebotsengpass ist es gleichzeitig zu einem Anstieg der Inflation und Inflationsrisiken gekommen. Dies zeigte sich insbesondere durch einen Preisauftrieb auf manchen Rohstoff- und Warenmärkten. Daneben haben in Deutschland zahlreiche Sondereffekte, wie z. B. die Wiederanhebung der im zweiten Halbjahr 2020 reduzierten Mehrwertsteuer, die Anfang 2021 neu eingeführte CO 2-Abgabe und die im Vorjahresvergleich stark erhöhten Energiepreise, zu einem Anstieg der Verbraucherpreise geführt. Außerdem sieht sich die Wirtschaft immer mehr einem Fachkräftemangel ausgesetzt, was zu steigenden Lohnkosten führt. (Quelle: Wirtschaftsdienst) Die Wachstumsrate der weltweiten Wirtschaftsleistung zeigt für 2021 mit 5,9 % (Vorjahr -4,4 %) eine deutliche Zunahme, die wirtschaftliche Erholung bleibt jedoch weiterhin in hohem Maße vom weiteren weltweiten Verlauf der Pandemie abhängig. Der Euroraum bleibt mit einer Wachstumsprognose von 5,0 % (Vorjahr -8,3 %) leicht hinter der globalen Entwicklung zurück, liegt aber deutlich über dem negativen Vorjahreswert. Deutschland verzeichnet nach einem Einbruch im Vorjahr (-6,0 %) mit 3,1 % eine deutliche Steigerung der Wachstumsrate. Auch Russland zeigt mit einer Wachstumsrate von 4,7 % eine deutliche Erholung gegenüber dem Vorjahr (-4,1 %), bleibt aber hinter dem weltweiten Aufschwung zurück. Die Ukraine verzeichnet trotz der unsicheren politischen Lage ein Wachstum von 3,5 % (Vorjahr: -7,2 %). Für Brasilien wird das Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts mit 5,2 % (Vorjahr: -5,8 %) prognostiziert. Die USA liegen mit 6,0 % (Vorjahr: -4,3 %) knapp über der weltweiten Wachstumsrate. Auf einen außerordentlich starken Einbruch im Vorjahr (-10,3 %) folgt nun in Indien mit 9,5 % eine überdurchschnittlich kräftige Erholung. China verzeichnet mit 8,0 % (Vorjahr: 1,9 %) ebenso eine deutlich über Weltniveau liegende Wachstumsrate. (Quelle: Europäische Kommission) Die Europäische Zentralbank (EZB) hebt auch in 2021 trotz hoher Preissteigerungsraten den für den Euroraum maßgeblichen Leitzins nicht an. Damit bleibt der Leitzins seit März 2016 auf dem historisch niedrigen Niveau von 0% p.a. und der Einlagenzinssatz für Banken auf Vorjahresniveau in Höhe von -0,5 % p.a. Auch den Umfang des Anleihekaufprogramms hat die EZB in 2021 nicht geändert. Das in der Pandemie aufgelegte Notprogramm zum Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen im Wert von 1,85 Billionen Euro soll wie geplant Ende März 2022 beendet werden. Zur Vermeidung von Marktturbulenzen hat die EZB jedoch über ein neu justiertes kleineres Ankaufprogramm einen Übergang geschaffen. Die US-Notenbank Fed hält in 2021 an ihrer Zinspolitik mit einem Zielkorridor von 0,0 bis 0,25% fest, kündigt allerdings eine Erhöhung des Leitzinses in mehreren Schritten auf 0,9% p.a. bis Ende 2022 an. Inwieweit sich die EZB dem Zinserhöhungstrend der USA auf Dauer entziehen kann, bleibt abzuwarten und stellt für Europa ein zusätzliches, konjunkturelles Risiko dar. (Quelle: Tagesschau.de) Die wichtigsten Fremdwährungen für die Gesellschaft sind der US-Dollar, der russische Rubel und die ukrainische Hrywnja. Der US-Dollar hat das Jahr 2021 mit einem Kurs von 1,23 USD/EUR begonnen und zum Jahresende mit 1,13 USD/EUR deutlich aufgewertet abgeschlossen. Der Rubel notierte Anfang 2021 bei 91,47 RUB/EUR und hat bis Jahresende 2021 auf 85,30 RUB/EUR aufgewertet. (Quelle: Tagesschau.de) Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 war anfänglich noch von der zurückhaltenden Investitionsbereitschaft hinsichtlich der unsicheren Verläufe aus der Covid-19-Pandemie geprägt. Dennoch konnten vermehrte Bestelleingänge inkl. eines Großprojektes innerhalb der ersten Kalenderwochen verzeichnet werden. In der Fortfolge waren über den gesamten Jahresverlauf Nachholeffekte aus dem krisengeprägten Vorjahr sowohl im verfahrenstechnischen Anlagenbau, als auch im Zulieferbereich spürbar. Hervorzuheben sind an dieser Stelle insbesondere die gewonnenen Projekte Mischerei und Extruderbeschickung in Polen, die aufgrund ihrer Auftragswerte zusätzlich für eine stabile Auslastung im Engineering, sowie den Produktbereichen sorgten. Marktentwicklung Der Bundesverband der deutschen Industrie e. V. (BDI) korrigiert in seinem Quartalsbericht vom 09. Dezember 2021 seine BIP Wachstumsprognose für das laufende Jahr nach unten auf nur noch 2,5 % (bisher 3,0 %) und geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft erst im Jahr 2022 das Vorkrisenniveau wieder erreichen wird. Als Grund für die Korrektur nennt der Verband unter anderem das deutlich verlangsamte Wachstum der Exporte im Gegensatz zu den stark gestiegenen Importen. Die Exportschwäche wiederum gründet trotz voller Auftragsbücher maßgeblich an der stotternden Industrieproduktion, die aufgrund erheblicher Materialengpässe bereits seit dem Sommerhalbjahr ausgebremst wird. In der Presseinformation vom 16. Dezember 2021 resümiert der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), dass die Branche dem heftigen Gegenwind erfolgreich standgehalten hätte. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, Lieferengpässen, sowie sprunghaft gestiegener Preise, insbesondere für Energie und Rohstoffe, erzielte die die chemisch-pharmazeutische Industrie 2021 eine starke Bilanz, die sich auf nahezu alle Produktbereiche erstreckt. Im Vorjahresvergleich verzeichnet die Produktion einen Anstieg um 4,5 %, das Umsatzvolumen legte unter dem positiven Einfluss gestiegener Erzeugerpreise (+8,5 %) um 15,5 % auf rund 220 Mrd. EUR zu. Die Produktion in der Sparte Polymere stieg dynamisch und konnte nach dem heftigen Vorjahreseinbruch einen Zuwachs von 15 % verbuchen. Das gute Branchenergebnis, spiegelt sich auch in der leicht gestiegenen Beschäftigungszahl (+0,5 %), um rund 2.000 Arbeitsplätzen auf 466.500 wider. Der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) berichtet in seinem Pressebericht vom November 2021, dass der Auftragseingang in den ersten 11 Monaten 2021 sein Vorjahresniveau auch dank einiger Großaufträge um 23 % übertreffen konnte. Während die Inlandsorders um 16 % stiegen, legten die Auslandsbestellungen um 27 % zu. Trotz der zweistelligen Zuwachsraten der Branche trüben Materialengpässe und Personalmangel zunehmend die Stimmung ein. Neben den Material- und Lieferengpässen erwähnt der Verband insbesondere den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften als Grund für die Absenkung der Zuwachsrate der realen Produktion gegenüber dem Vorjahr auf 6,6 % (bisher 10 %), was einem Produktionsvolumen von ca. 219 Mrd. € entsprechen würde. Trotz dieser zunehmenden Widrigkeiten rechnet über die Hälfte der Fachzweige für das Jahr 2021 dennoch mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. 1.2 Umsatzentwicklung Die Umsätze des Berichtsjahres zeigen im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung
Der Gesamtumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr trotz der Coronapandemie um 24,08 % gestiegen. Dies begründet sich mit der Abrechnung von bereits bestandenen Großprojekten, sowie den komfortablen Auftragsbeständen, welche eine kontinuierlich und überdurchschnittlich gute Auslastung zur Folge hatten. 1.3 Beschaffungsmarkt Die Preisentwicklung an den Beschaffungsmärkten hatten neben steigenden Preisen die Herausforderung von Lieferengpässen bis hin zu Lieferfähigkeiten zur Folge. Hierbei mussten vermehrte Anstrengungen unternommen werden, Lieferausfälle waren trotz dieser Herausforderungen nicht zu verzeichnen. 1.4 Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 129 Mitarbeiter (Vorjahr 108) am Standort beschäftigt. Der Anstieg steht im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des verfahrenstechnischen Anlagenbau. Überstunden, wie auch der Kampf um Fachkräfte führten zu steigenden Personalkosten. Der Fachkräftemangel und Kampf um die Talente wird auch zukünftig für erhöhte Personalkosten verantwortlich sein. 1.5 Sonstige Darstellungen 1.5.1 Stärken und Schwächen des Unternehmens Unsere Gesellschaft sieht ihre Kernkompetenz in der Entwicklung, Projektierung und Umsetzung von verfahrenstechnischen Lösungen für die chemische Industrie, insbesondere die kunststoffverarbeitende und additivherstellende Industrie. Seit inzwischen 49 Jahren beliefern wir Kunden weltweit branchenübergreifend mit anwendungs und praxisorientierten Technologien sowie innovativen Produkten und Prozessen. Wir verfügen über eine enorme Eigenfertigungstiefe ´made in Germany´, die stetige Flexibilität und beste Qualität sichert. Wir konzipieren individuelle Anlagenlösungen und Verfahrenstechnologien und sind ein zuverlässiger Partner für prozesssichere und maßgeschneiderte Komplettanlagen. Effizientes Schüttguthandling in den Verfahrensschritten Fördern, Dosieren, Wiegen, Mischen und Abfüllen ist dabei unsere Stärke. Das Leistungsspektrum der 129 Mitarbeiter umfasst das Engineering, die Fertigung, die Montage und Inbetriebnahme von Einzelkomponenten bis hin zu Turn-Key-Anlagen. Wir sind ein spezialisiertes Unternehmen für Explosionsschutz und bieten umfassende Leistungen durch zertifiziertes bzw. befähigtes Fachpersonal auf Basis des neuen europäischen Regelwerkes an. Die eigene Automation mit Schaltschrankbau, SPS-Programmierung und Visualisierung der verfahrenstechnischen Prozesse rundet das Leistungsspektrum ab. 1.5.2 Interne Organisation und Entscheidungsfindung Unser Unternehmen verfügt über eine Linienorganisation. Leitungspositionen sind fachbezogen und projektbezogen eingerichtet. In Zweifelsfällen wird die Entscheidung durch die Fachinstanz getroffen. Die Unternehmensführung steht im permanenten Kontakt mit den Projektleitern, um den plangemäßen Fortgang der Projekte zu überwachen und bei Bedarf korrigierend einzugreifen. Darüber hinaus wird im Rahmen regelmäßiger monatlicher Besprechungen mit den Fachabteilungs- und Projektleitern über aktuelle Themen informiert und diskutiert. Die Risikokommunikation ist gewährleistet. 1.5.3 Steurungssystem Die jährliche Planung wird als Mittelfristplanung rollierend über einen Dreijahreszeitraum durchgeführt. Es wird quartalsweise für das aktuelle Geschäftsjahr ein Forecast erstellt und mit dem monatlichen Reporting (mit SOLL-/IST-Vergleich) geprüft, um frühzeitig notwendigen Handlungsbedarf auf Grund veränderter Geschäftsbedingungen zu erkennen. Wichtiges Element in diesem Steuerungssystem ist der permanente Dialog mit den Führungskräften und Mitarbeitern. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. 1.5.4 Segmente und wesentliche Standorte Die Unternehmensaktivitäten sind in folgende operative Segmente unterteilt: Verfahrenstechnischer Anlagenbau Zulieferindustrie mit individueller Stahl- und Blechbearbeitung 1.5.5 Andere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere Gesellschaft legt verstärkten Wert auf die Zufriedenheit und gleichzeitig Bindung der Mitarbeiter. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden gezielt angeboten und umgesetzt. Ein Gesundheitsmanagement wird seit 2019 aktiv gelebt. Innerhalb der Gesellschaft herrscht ein freundliches und familiäres Betriebsklima vor. Es ergeben sich aus dem Produktionsprozess keine ableitbaren besonderen Umweltschutzanforderungen. 2. Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Durch die Veränderung der Bilanzierungsmethoden ist im Geschäftsjahr 2021 ein Verlust von T€ 3.366 entstanden, der jedoch nicht nur das Geschäftsjahr 2021 betrifft, sondern auch Effekte aus Vorjahren beinhaltet. 2.2 Finanzlage 2.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft. 2.2.2 Finanzierungsmaßnahmen und - vorhaben Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr ihren Verpflichtungen jederzeit nachgekommen. Die für 2022 geplanten Investitionen können voraussichtlich aus dem Cashflow finanziert werden. 2.2.3 Investitionen Die Investitionen im Berichtsjahr 2021 betrugen insgesamt 460 TEUR. Davon entfielen auf:
2.4 Kapitalflussrechnung
2.3 Ertragslage
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2021 die Gesamtleistung um T€ 1.585 auf T€ 15.068 steigern. Der Rohertrag dagegen ist um 16,5% gesunken. Dies ist unter anderem auf die im Anhang beschriebene Änderung der Bewertungsmethoden im Bereich des Vorratsvermögens (T€ - 1.880) sowie der Bilanzierung der Anzahlungsrechnungen (T€ 2.107) zurückzuführen. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr den Mitarbeiterstamm durch hoch qualifizierte Mitarbeiter erweitern. Der Personalaufwand hat sich auch dadurch gegenüber dem Vorjahr auf T€ 7.312 (Vorjahr T€ 5.727) erhöht. Das Jahresergebnis von T€ - 3.366 ist insofern wesentlich beeinflusst durch Effekte, die Vorjahren zuzuordnen sind.Auf Basis unserer Planung für das Jahr 2022 erwarten wir ein positives Ergebnis auf dem Niveau der Vorjahre. II. Risikobericht 1. Bestandsgefährdende Risiken Im Geschäftsjahr 2021 wird ein Jahresfehlbetrag von T€ 3.366 ausgewiesen. Dieser resultiert jedoch nicht aus dem operativen Geschäfts sondern im Wesentlichen aus der Anpassung der Bilanzierungsmethoden in Folge des Wechsels des Gesellschafters. Insbesondere im Hinblick auf potentielle Synergien sind aus Sicht der Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken aus dem Abschluss abzuleiten. 2. Andere wesentliche Risiken / Mitarbeiterstrukturen Der Geschäftsführung sind keine Sachverhalte bekannt, aus denen sich andere wesentliche Risiken ergeben könnten. 3. Finanzinstrumente 3.1 Sicherungspolitik und Finanzderivate Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft finanziellen Risiken ausgesetzt, die Liquiditätsengpässe und Forderungsausfälle umfassen könnten. 3.2 Sicherungsrichtlinien Es besteht daher die Vorgabe, ab einer bestimmten Projektgröße, die zu erwartenden Zahlungsströme über der Projektzeitachse bereits in der Angebotsphase zu planen und mit dem Finanzbereich abzustimmen. 3.2.1 Währungsrisiko Da die Gesellschaft generell geschäftliche Aktivitäten nur in EURO abwickelt, bestanden im Geschäftsjahr keine Währungsrisiken. 3.2.2 Zinsrisiko Ein Zinsrisiko besteht im kurzfristigen Bereich bei Kontokorrentlinien mit variablen bereitgestellten Zinssätzen 3.3 Liquiditätsrisiko Im Rahmen der mittelfristigen Unternehmensplanung wird eine Liquiditätsplanung erstellt. Eine rollierende Liquiditätsvorausschau auf Basis von Forderungen, Verbindlichkeiten und Daten aus dem aktuellen Auftragsbestand erfasst die kurzfristige Liquiditätsentwicklung. Nicht ausgenutzte, der Gesellschaft zur Verfügung stehende Kreditlinien stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. 3.4 Ausfallrisiko Das erkennbare Ausfallrisiko einzelner Forderungen sowie das allgemeine Kreditrisiko werden durch regelmäßige Kontrollen durch das Forderungsmanagement, das Einholen von Kreditinformationen sowie unseres auf Kundennähe basierenden Frühwarnsystems minimiert und gegebenenfalls durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. III. Chancenbericht Unsere Gesellschaft will aggressiv in den Markt des verfahrenstechnischen Anlagenbaus weitereindringen und gleichzeitig weitere Industriebereiche bedienen. Neben dem Kunststoffmarkt haben wir uns innerhalb der Chemiebranche gerade in den letzten Jahren zum Global Player für Unternehmensgruppen mit höchsten Investitionsraten etabliert undentwickeln neue Produktionslinien. Aus diesem Grund bieten sich akut aber auch zukünftig sehr gute Chancen bezüglich Ausweitungdes verfahrenstechnischen Anlagenbaus insbesondere mit Ausrichtung auf Verfahrenssicherheit und Betriebssicherheit. Aktuelle branchenübergreifende starke Veränderungen am Rohstoffmarkt und gleichzeitig die politischenund technischen Forderungen nach Energieeffizienz und Werkstoffsubstitution sind zwingende Handlungsindikatoren für alle Betreiber verfahrenstechnischer Anlagen bzw. Inverkehrbringer von Halbzeugen oder Additiven. Wir streben an, Begleiter für die zentralen Überwachungsstellen (ZÜS) und Versicherer zu werden. Dies führt zwangsläufig neben lukrativen Dienstleistungen zusätzlich zur Bedarfsermittlung weiterer Investitionsgeschäfte verfahrenstechnischer Anlagen. IV. Prognosebericht Die Gesellschaft erwartet für das Folgejahr einen steigenden Umsatz bei jedoch gleichbleibendem Rohertrag gegenüber 2021. Die Geschäftsführung rechnet insgesamt mit einer stabilen Weiterentwicklung des Unternehmens u.a. durch die Erhöhung der eigenen Wertschöpfung. Inwieweit die Ukraine Krise Einfluss auf das kommende Geschäftsjahr haben wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Rohstoffe mit Herstellung in der Ukraine könnten die Verknappung und Preissteigerungen ei der Beschaffung antreiben, welche aber ggf. durch wegbrechende Geschäfte mit Russland von der Wirtschaft wieder kompensiert werden könnten. Ein Ausfall oder eine erhebliche Beeinträchtigung der supply chain wird aktuell nicht gesehen. 1. Personalkosten Im kaufmännischen Bereich sind aktuell keine Neueinstellungen geplant. Veränderungen im Bereich der gewerblichen Mitarbeiter sind kostenneutral. Insgesamt ist mit Personalkosten in 2022 von 7.503 TEUR zu rechnen. Die Personalkostenquote wird sich von jetzt ca. 44% auf 40% im Planungszeitraum absenken. Absolut steigen die Personalkosten von 7.312 TEUR in 2021 auf 7.503 TEUR in 2022. 2. Betriebliche Aufwendungen Die betrieblichen Aufwendungen werden der Geschäftsentwicklung entsprechend angepasst. 3. Abschreibungen Die Abschreibungen werden sich im Altbestand jährlich reduzieren. Die Ersatzinvestitionen werden über 7 Jahre abgeschrieben. Die jährliche Abschreibung wird insgesamt zwischen 200 und 260 TEUR liegen. 4. Zinsaufwand Der Zinsaufwand betrifft die Zinsen für die Kontokorrentkredite und Projektfinanzierungen und des geplanten Darlehens der Gesellschafter der Muttergesellschaft. 5. Mietaufwand Seit Januar 2018 wurde die neue Immobilie angemietet, die von der Gesellschafterin Mitte 2017 erworben wurde. Aufgrund der Lage in der unmittelbaren Nachbarschaft war der Erwerb zur Bewältigung der geplanten Produktionssteigerungen, der zusätzlichen Lagerhaltung und der Bedarfsdeckung an weiteren Büroräumen notwendig. 6. Anlagevermögen Ersatzinvestitionen werden in Höhe von 200 TEUR jährlich geplant. 7. Umlaufvermögen Die Höhe des Umlaufvermögens wird sich in etwa in Relation zur Umsatzentwicklung entwickeln. 8. Eigenkapital Die jährlichen Ergebnisse werden dem Eigenkapital zugeführt. Gewinnausschüttungen sind nicht geplant. 9. Verbindlichkeiten Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhen sich in etwa in Relation zur Umsatzentwicklung. V. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft betreibt Forschung und Entwicklung im Rahmen der Engineeringanforderungen aus der Industrie, insbesondere der Branchen Chemische Industrie, Kunststoffverarbeitende Industrie und Additivherstellung. VI. Hinweis Die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen über zukünftige Entwicklungen beruhen auf Einschätzungen der Geschäftsführung nach bestem Wissen und Gewissen zum Zeitpunkt der Erstellung. Diese Aussagen sind naturgemäß einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die, falls sie eintreffen, zu anderen Ergebnissen als vorausgesehen führen können.
Lengerich, den 28. Dezember 2022 Magdalena Kitzmann GmbH gez. Albrecht Gräfe, Geschäftsführer gez. Nico Gräfe, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021MAGDALENA KITZMANN GMBH, LENGERICHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021MAGDALENA KITZMANN GMBH, LENGERICHI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lengerich und ist beim Amtsgericht Steinfurt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 6264 mit der Firma Magdalena Kitzmann GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 16. Mai 2022 aufgestellt. Aufgrund nachträglich erhaltener Erkenntnisse wurde der ursprüngliche Abschluss wie folgt geändert: Die Unfertigen Erzeugnisse haben sich um T€ 708 erhöht; Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich um T€ 210 erhöht; Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 210 verringert; Die Bestandsveränderungen haben sich um T€ 708 erhöht. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Zahlen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 mit denen des Vorjahres ist grundsätzlich gegeben. Gemäß § 265 Abs. 2 S. 2 HGB weisen wir auf folgende Änderungen der Bilanzierungsmethoden hin, die aufgrund eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorgenommen werden: Von Kunden erhaltene Zahlungseingänge auf Abschlagsrechnungen, die nicht den Anforderungen einer Teilschlussrechnung genügen, werden nunmehr nicht erfolgswirksam bei Zahlungseingang bilanziert, sondern in dem Posten "erhaltene Anzahlungen" unter den Vorräten ausgewiesen. Es ergibt sich dadurch eine erfolgswirksame Anpassung von T€ -2.107. Von Ingenieuren geleistete Projektierungsarbeiten für erwartete bzw. kontrahierte Aufträge wurden bisher als Sondereinzelkosten des Vertriebs pauschal in Höhe der Aufwendungen eines Jahres berücksichtigt (T€ 1.485). Diese Leistungen werden nunmehr als Gemeinkosten berücksichtigt, der Gemeinkostensatz erhöht sich dementsprechend. Soweit bei bereits angearbeiteten Aufträgen anhand der bisher geleisteten Arbeiten sowie der geschätzten Aufwendungen für die Finalisierung sich rechnerisch ein Verlust ergibt, wird dieser durch einen entsprechenden Bewertungsabschlag im Abschluss zum 31. Dezember 2021 individuell bezogen auf das jeweilige Projekt berücksichtigt (T€ 235). Im Geschäftsjahr 2021 wird erstmalig eine pauschale Rückstellung für Gewährleistungen (T€ 164) sowie für ausstehenden Urlaub (T€ 43) gebildet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden nach der einfachen Durchschnittsmethode bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung und Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs in Ansatz gebracht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Akute Risiken im Forderungsbestand sind nicht erkennbar. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden, der von der Bundesbank veröffentlicht wurde. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Verbindlichkeitenspiegel zum 31.Dezember 2021
*Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt 5.891 T€ (Vorjahr: 6.455 T€) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen:
IV. SONSTIGE ANGABEN Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich neun (Vorjahr: 14) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Albrecht Gräfe, Dipl. Ing., Herr Nico Gräfe, Dipl.-CEO. Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:
Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme gem. § 285 Nr. 27 HGB Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wurde als gering eingeschätzt, weil die Geschäftsleitung davon ausgeht, dass die zugrunde liegenden Vertragsverhältnisse von allen Parteien ordnungsgemäß erfüllt werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Drittersind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Die Miet- und Pachtverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die maximale Restlaufzeit der übrigen Verträge beträgt 5 Jahre. Erträge und Aufwendungen gemäß § 285 Nr. 31 HGB Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 31 HGB zu den Erträgen und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung verweisen wir auf die Erläuterungen zu den Veränderungen der Bewertungsmethoden. Nachtragsbericht: Russland/Ukraine-Krise: Inwieweit die Ukraine Krise Einfluss auf das kommende Geschäftsjahr haben wird, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Rohstoffe mit Herstellung in der Ukraine könnten die Verknappung und Preissteigerungen bei der Beschaffung antreiben, welche aber ggf. durch wegbrechende Geschäfte mit Russland von der Wirtschaft wieder kompensiert werden können. Ein Ausfall oder eine erhebliche Beeinträchtigung der supply chain wird aktuell nicht gesehen.
Lengerich, den 28. Dezember 2022 Magdalena Kitzmann GmbH gez. Albrecht Gräfe, Geschäftsführer gez. Nico Gräfe, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Magdalena Kitzmann GmbH, Lengerich, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Magdalena Kitzmann GmbH, Lengerich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magdalena Kitzmann GmbH, Lengerich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Die Gesellschaft hat die Bilanzierungs- und Bewertungsmethodik im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 in laufender Rechnung geändert. Aufgrund dieser Änderung ergeben sich maßgebliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis. Wir verweisen insoweit auf die Ausführungen im Anhang und Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile sind insoweit nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geändertem Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 18. Mai 2022 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 30. Dezember abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen der Vorräte und Rückstellungen sowie der Umsatzerlöse und der Bestandsveränderung bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt 1, wird verwiesen.
Osnabrück, den 30. Dezember 2022 PKF
WMS Bruns-Coppenrath & Partner mbB
gez. Thomas Twelkemeier, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Strack, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 30. Dezember 2022 festgestellt.
Lengerich 30. Dezember 2022 gez. Nico Gräfe gez. Albrecht Gräfe |
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