Johnson MedTech Germany GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dr. Gaßmann seit 9.10.2012 | Geschäftsführer |
Jeffrey L. Obermayer seit 11.1.2012 | Geschäftsführer |
Markus Theuser seit 25.11.2010 | Prokura |
Christopher John Hasson seit 4.5.2010 | Geschäftsführer |
Geissler Marion seit 1.7.2009 | Prokura |
Werner Ingolf Ramsdorf seit 1.7.2009 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Electric Dresden GmbH(vormals: Saia-Burgess Dresden GmbH)DresdenJahresabschluss zum 31. März 2010 und Lagebericht 2009/2010LageberichtDie allgemeine schwierige weltwirtschaftliche Lage im vergangenen Geschäftsjahr hat sich bei der Gesellschaft besonders im 1. und 2. Quartal in Umsatzrückgängen im Vergleich zum Budget bemerkbar gemacht. Durch die zu Beginn des Geschäftsjahres beschlossene Umstrukturierung und Neuordnung der Geschäftsabläufe und der Funktionen der einzelnen Gesellschaften innerhalb der europäischen Organisation der Johnson-Electric-Gruppe, auf den später noch detaillierter eingegangen wird, ist ein Vergleich der Umsatzzahlen mit den Vorjahreszahlen und auch den Budgetzahlen wenig aussagefähig. Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2009/10 teilt sich laut nachstehender Aufstellung auf:
Die Umstrukturierung des Geschäftsmodells der in Europa angesiedelten Johnson-Electric-Gesellschaften brachte eine Trennung in Produktionsgesellschaften und Gesellschaften, deren Tätigkeitsschwerpunkt in der Entwicklung von neuen Produkten, Produktionslinien und der Weiterentwicklung bestehender Produkte nach Marktanforderungen liegt. Die Produktionslinien der SB Dresden mit den größten Stückzahlen wurden an den Produktionsstandort in Polen verlagert. Die Produktion wurde an dem neuen Standort wieder aufgenommen und die Kunden über die Vertriebsorganisation weiter beliefert. Dieser Verlagerungsvorgang wurde im August begonnen und im November 2009 abgeschlossen. Ab Beginn des Verlagerungsprozesses reduzierte sich der Umsatz der Gesellschaft planmäßig. Die durch die Umstrukturierung erfolgte Neuausrichtung zwang die Gesellschaft zu einem massiven Arbeitsplatzabbau in der Produktion und in den produktionsunterstützenden Bereichen, der im November 2009 seinen Abschluss fand. Der Unternehmensbereich Entwicklung ist davon nicht betroffen und wird weiter ausgebaut. Die Erlöse aus dem Transfer der Produktionslinien im Rahmen des Restrukturierungsplanes betrugen TEUR 827 sind unter den sonstigen betrieblichen Erlösen gezeigt. Die Liquidität des Unternehmens ist durch einen Cashpool-Vertrag gesichert. Der Träger des Cahspoolkontos ist die Saia Burgess Murten AG. Das positive Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 1.091 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages durch die Saia-Burgess Oldenburg GmbH & Co. KG ausgeglichen, so dass der Jahresüberschuss wie im Vorjahr bei TEUR 0 lag. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 3.080. Besondere Bedeutung wurde und wird auch zukünftig der Entwicklung von integrierten Sub-Systemen aus Motor, Getriebe und Elektronik beigemessen. Auf diesem Geschäftsfeld sieht die Gesellschaft beste Chancen Kundenwünsche zu entwickeln und zu erfüllen. Marktentwicklungen können so vorweggenommen werden und Umsatz für die Johnson-Electric-Gruppe auf hohem Niveau generiert werden. Die Tätigkeit der Saia-Burgess Dresden GmbH im neuen Geschäftsjahr ist durch die oben beschrieben Verlagerung der Funktionen einer geänderten Risikostruktur ausgesetzt. Bisher bestehende Risiken, wie das der Einkaufspreisentwicklung wichtiger Materialien wie Kupfer, Aluminium und Kunststoffe sowie die Lagerhaltung von Rohmaterial und Komponenten sind durch die stark verringerten Fertigungsstückzahlen in ihren absoluten Auswirkungen vermindert, bestehen aber weiter. Auf die Tätigkeit der Saia-Burgess Dresden GmbH wirken verschiedene Markteinflüsse mit den dazugehörigen Risiken ein. Auf der Einkaufseite ist es das Risiko der Einkaufspreisentwicklung für die in den Produkten verwendeten Materialien wie Kupfer, Aluminium und Kunststoffe. Die weitere Verminderung der Lagerhaltung und die Entwicklung von Produkten mit geringerer Materialquote wirken sich risikodämpfend aus. Im Unternehmensbereich Entwicklung sind durch das Prinzip der Kostenerstattung für die erbrachten Entwicklungsleistungen direkt wirkende Risiken für die SB Dresden nicht länger existent. Nichts desto trotz wirken verschieden Markteinflüsse mit den dazugehörigen Risiken auch weiterhin auf die Tätigkeit der Gesellschaft ein. Die zu den entwickelten Produkten gehörigen Kostenkalkulationen beinhalten die die Risiken der der Einkaufspreisentwicklung für die in den Produkten verwendeten Materialien deren Auswirkungen sich dann an den Produktionsstandorten zeigen. Als Bestandteil der weltweit agierenden Johnson Electric - Gruppe steht die Saia-Burgess Dresden GmbH mit ihren Produkten und Entwicklungen im Wettbewerb mit anderen Motoren und Komponentenfertigern. Dieser Wettbewerb wird durch gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Entwicklungen weiter verschärft. Durch die schnelle Umsetzung von Ideen, der Einführung von Innovationen und der Entwicklung marktgerechter Produkte wird die Gesellschaft dem Wettbewerb mit anderen Unternehmen gerecht. Der Personalstand betrug am 31. März 2010 83 Personen. Die Umweltmanagementzertifizierung nach ISO 14001:2009 wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr bestätigt und ist gültig bis 01/2013. Die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystem incl. Entwicklung nach ISO 9001:2008 wurde ebenfalls durch eine bestanden Wiederholungsprüfung bestätigt und ist bis 04/2013 gültig.
Dresden, 1. Juni 2010 Die Geschäftsführung M. Voegeli M.-O. Lorenz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Abschluss ist in EUR aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert:
Der Firmenwert wird nach § 7 Absatz 1 Satz 3 EStG abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden für das Jahr des Zuganges zusammengefasst und als Einheit um ein Fünftel und in den folgenden vier Jahren ebenfalls um ein Fünftel abgeschrieben; ihr Abgang wird nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt. Die anderen Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln vom 29. Juli 2005 von Klaus Heubeck ("2005 G") ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungen wurden entsprechend dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Abgänge des Sachanlagevermögens betreffen den Verkauf einer Fertigungslinie an einen Kunden. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 8.501 aus Forderungen aus Lieferungen und Leistung. Zum Zwecke der Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses wurden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter im Sinne des § 265 Abs. 3 Satz 1 HGB gesondert ausgewiesen. Diese gehören mit zum Posten "Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen" und "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen". Die Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestehen mit TEUR 42 aus Forderungen aus dem Cashpoolingvertrag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen Zur periodengerechten Abgrenzung der Investitionszuschüsse und -zulagen wurde ein Sonderposten gebildet. Entsprechend dem Abschreibungsverlauf der geförderten Vermögensgegenstände wird dieser Sonderposten ertragswirksam aufgelöst. Der Sonderposten entwickelte sich im Geschäftsjahr wir folgt:
Die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen beinhalten im Wesentlichen Kooperationsleistungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 80), Aufwendungen für Transporte in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 53), Aufwendungen für Lizenzzahlungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 98), Aufwendungen für Reparaturen an Werkzeugen und Ausrüstungen TEUR 77 (Vorjahr TEUR 77) sowie Aufwendungen für Abschlussprüfung, Steuer- und Rechtsberatung in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 61). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber verbundenen Unternehmen, gegenüber der Gesellschafterin sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 287. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin beinhalten ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 11.321 und Verbindlichkeiten aus dem umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnisses in Höhe von TEUR 276. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen zum Stichtag aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen in geschäftsüblichem Umfang. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten die Erlöse aus dem Verkauf der Produktionslinien an andere Johnson-Electric-Gesellschaften in Höhe von TEUR 2.532. Unter dieser Position werden weiterhin Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagenvermögen in Höhe von TEUR 54 ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Transporte (TEUR 111), Aufwendungen für rechtliche Beratung (TEUR 163), Aufwendungen für die EDV Unterstützung durch die Saia-Burgess AG (TEUR 213), Aufwendungen für Werkzeuge (TEUR 167) sowie Lizenzgebühren (TEUR 80). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Es besteht eine körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Saia-Burgess Oldenburg GmbH & Co. KG, Oldenburg. Sonstige AngabenGeschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr: Herr Thomas Roschke, Dresden, Dr.-Ingenieur, bis zum 13.10.2009 Herr Alasdair Crawford, Murten, bis zum 13.10.2009 Herr Oliver Gasser, Veytaux, Schweiz, ab dem 15.06.2009 bis zum 01.11.2009 Herr Klaus-Dieter Frank, Rottenburg, ab dem 15.09.2009 bis zum 23.02.2010 Herr Marc-Oliver Lorenz, Villars-sur-Glane, Schweiz, ab dem 14.10.2009 Herr Christopher John Hasson, Hongkong, ab dem 14.10.2009 Herr Marino Voegeli, Lugnorre, Schweiz, ab dem 18.03.2010 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
Anteilsbesitz Die Gesellschaft hielt zu Beginn des Geschäftsjahres 100% der Anteile an der Saia-Burgess Industry PL Sp. z o. o, Sosnoviec/Polen. Über diese Gesellschaft wurde im verganagenen Geschäftsjahr ein Liquidationsverfahren eröffnet und im September 2009 abgeschlossen. Im Zuge der Beendigung des Liquidationsverfahrens wurden Erlöse in Höhe von TEUR 73 unter den sonstigen betrieblichen Erlösen erfasst. Die Wertberichtigung des Beteiligungsansatzes erfolgte bereits im Geschäftsjahr 2005. Konzernverhältnisse Die Geschäftsanteile der Gesellschaft werden von der Saia-Burgess Oldenburg GmbH & Co. KG, Oldenburg, gehalten. Der einzige Kommanditanteil der Saia-Burgess Oldenburg GmbH & Co. KG wird von der Saia-Burgess Electronics AG, Murten, Schweiz, gehalten, die wiederum 100-prozentiges Tochterunternehmen der Saia-Burgess Holding AG, Murten, Schweiz, ist. Die Saia-Burgess Holding AG wurde mit Wirkung zum 17. November 2005 von der Gatebrook Ltd., Zypern, einem 100-prozentigen Unternehmen der Johnson Electric Holdings Limited, Hongkong, gekauft. Johnson Electric Holdings Limited stellt den Konzernabschluss auf und ist an der Börse in Hongkong gelistet. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Johnson Electric Holdings Limited, Hongkong, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Gewinnverwendung Gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 28. Dezember 1992 mit der Saia-Burgess Oldenburg GmbH & Co. KG, Oldenburg, ist die Gesellschaft verpflichtet, ihren gesamten Gewinn ab dem 1. Januar 1992 an die Saia-Burgess Oldenburg GmbH & Co. KG, Oldenburg, als Gesellschafter abzuführen. Demgegenüber hat der Gesellschafter bei der Gesellschaft entstehende Jahresfehlbeträge auszugleichen. Für das Geschäftsjahr ist ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.092 abzuführen. Zum Bilanzstichtag wurde der Gewinn dem Gesellschafterdarlehen der Gesellschafterin zugerechnet.
Dresden, 1. Juni 2010 Die Geschäftsführung M. Voegeli M.-O. Lorenz Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Saia-Burgess Dresden GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis 31. März 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 9. Juni 2010 PricewaterhouseCoopers
Klaus Dornaus, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Eichelmann, Wirtschaftsprüfer |
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