Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 5471
Eingetragen
26.9.1975
Branche
Bau von StraßenRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Bauunternehmen für Hoch-, Tief- und Straßenbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dietmar Caspar
seit 6.4.2022
Geschäftsführer
Karsten Caspar
seit 6.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

66.66% identifiziert33.33% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft Andrea Caspar und Elisa Greb-Caspar
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

36369 Lautertal, Horst Schleese Str. 8
25.600 €
33.33%
Erbengemeinschaft Andrea Caspar und Elisa Greb-Caspar
Germany
25.600 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Caspar Bau GmbH

Lautertal (Vogelsberg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Caspar Bau GmbH ist ein im Raum Osthessen ansässiges mittelständiges Bauunternehmen.

Gegründet im Jahr 1946 als Fuhrunternehmen, wurden 1955 erste Baumaschinen in den Fuhr- und Maschinenpark integriert und in ab 1960 erste Arbeiten im Asphaltstraßenbau ausgeführt.

In den folgenden Jahren entwickelte sich die Caspar Bau GmbH erfolgreich und konnte den Gegenstand Ihres Unternehmens um die Leistungsbereiche Tiefbau (insbesondere Straßen-, Wege- und Rohrleitungsbau), Hochbau und Transportleistungen erweitern.

Der Trend zum Ausbau von Windkraftanlagen wurde rechtzeitig erkannt und man konnte sich hinsichtlich der hier tiefbauseitig anfallenden Arbeiten erfolgreich am Markt positioniert.

Die Ausführung der Bauhauptgewerke erfolgt überwiegend mit eigenem, gut ausgebildetem und laufend fortgebildetem Personal. Lediglich bei Leistungsspitzen und in anderen besonderen Fällen, erfolgt eine Vergabe durch das Unternehmen an qualifizierte Nachunternehmer.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt im Tief- und Straßenbau, je nach Auftragslage schwanken die Anteile der genannten Bereiche an der Gesamtleistung.

Den Hauptteil der Bauleistung erbringt das Unternehmen unverändert für die öffentliche Hand. Daneben soll das Privatkundensegment weiter an Bedeutung gewinnen und ausgebaut werden.

Neben der Tätigkeit als Bauunternehmen wird seit dem Jahr 1966 eine öffentliche Tankstelle betrieben.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung im engeren Sinne ist nicht Gegenstand unserer Geschäftstätigkeit.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für den Monat Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,0 Prozent.

"Unsere verhaltene Umsatzprognose wird leider bestätigt. Die nominal schwachen Zuwächse wurden 2023 durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Auf das laufende Jahr schauen wir mit gemischten Gefühlen: Wir erwarten einen weiteren preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,5 Prozent. Und dass, obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist." So Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE. "Auch neue Aufträge bleiben überwiegend aus: Für das Gesamtjahr 2023 wurde ein realer Orderrückgang von 4,4 Prozent gemeldet."

Dass der Auftragseingang im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um real 4,2 Prozent gestiegen sei, sei nicht auf eine Verbesserung der Baukonjunktur, sondern lediglich auf einen Basiseffekt zurückzuführen: Im Dezember 2022 sei schon ein reales Minus von 23 Prozent ausgewiesen worden.

Aufgrund dieser Entwicklung hätten die Bauunternehmen im vergangenen Jahr nur noch 1.120 neue Arbeitsplätze geschaffen. Für 2024 rechne der Verband sogar mit einem vor allem demographisch bedingten Rückgang von 10.000 auf dann jahresdurchschnittlich 918.000 Beschäftigten. Dem ersten Beschäftigtenrückgang seit 2008. Besonders vom Beschäftigtenabbau betroffene sei der der Wohnungsbau, demgegenüber werde in den Tiefbausparten weiterhin neue Mitarbeiter eingestellt werden.

Müller: "Natürlich ist die Stimmung am Bau unter solchen Vorzeichen schlecht. 22 Prozent beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, 44 Prozent erwarten sogar noch eine Verschlechterung in den kommenden 12 Monaten (DIHK-Umfrage Anfang 2024). Die Stimmung zu Jahresbeginn war nur während der Finanzkrise 2009 schlechter. Im Hochbau befürchtet sogar jeder zweite eine Verschlechterung. Angesichts der desolaten Lage am Wohnungsbaumarkt ist das kein Wunder." Der Verband erwarte für 2024 im Wohnungsbau einen Umsatzeinbruch von real 12 Prozent, nach 12 Prozent 2023.

Eine leichte Entspannung sei hingegen im Wirtschaftsbau zu erwarten. Nach einem Rückgang von einem Prozent im Jahr 2023 erwartet die BAUINDUSTRIE für das Jahr 2024 eine reales Umsatzplus von zwei Prozent. Hier werden sich die Großprojekte im Bahn- und Kabelleitungsbau des vergangenen Jahrs im Umsatz 2024 bemerkbar machen.

Im Öffentlichen Bau seien die Umsätze 2023 real 1,0 Prozent zurückgegangen, was überwiegend der überdurchschnittlichen Baumaterial- und somit Baupreissteigerung und der daraus schwachen Entwicklung im Straßenbau geschuldet sei. Für 2024 rechne die BAUINDUSTRIE allerdings mit einem leichten Plus von 1,0 Prozent.

Die Caspar Bau GmbH konnte sich vor diesem Hintergrund dem allgemeinen Trend entgegenstemmen und mit einem, in etwa dem Vorjahresniveau entsprechenden, hohen Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr starten.

Im Jahresverlauf konnten erfolgreich neue Aufträge akquiriert werden, die ein gutes Ergebnis entwickelten.

Gebremst wurde die Entwicklung ähnlich wie in den Vorjahren durch die weiterhin hohen Kosten im Materialsektor und den Betriebsstoffen.

Die Angebotskalkulation für Baumaßnahmen gestaltete sich weiterhin schwierig und risikoreich, durch weitsichtige Verhandlungen und Nachträge bei einzelnen Baumaßnahmen konnten hier aber schlechte Baustellenergebnisse weitestgehend vermieden werden.

Quelle: Pressemitteilung 10724 vom 23.02.2024 I Bauindustrie

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr den Auftragseingang auf dem guten Niveau des Vorjahres halten.

Die Umsatzerlöse einschließlich der Bestandsveränderung lagen im Berichtsjahr bei 17.960 T€ und somit 0,71% über dem Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um 139 T€ auf 255 T€ und enthielten im Wesentlichen Buchgewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen, sonstige betriebliche Erträge, Versicherungserstattungen sowie Investitionszuschüsse.

Die Materialaufwandsquote und die bezogenen Leistungen haben sich mit 46,68% kaum verändert (Vorjahr: 46,81%). Die Personalaufwandsquote stieg ebenfalls geringfügig auf 25,65% (Vorjahr: 24,73%).

Der durchschnittliche Personalbestand betrug im Jahr 78 Mitarbeiter, im Vorjahr betrug er 74 Mitarbeiter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 1.446 T€ unter dem Vorjahr (1.608 T€).

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verminderte sich auf 3.780 T€, der Vorjahreswert betrug 3.864 T€.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betragen 1.238 T€ und liegen damit 67 T€ unter dem Vorjahreswert.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verminderte sich im Berichtsjahr auf 2.542 T€ (Vorjahr: 2.559 T€).

Das Ergebnis beträgt im Berichtsjahr 1.804 T€ (Vorjahr: 1.774 T€). Dies entspricht einer Rendite von 11,00% (Vorjahr: 10,36%) vom Umsatz. Die Ertragslage ist weiterhin positiv und liegt über dem Vorjahresniveau. Die Gesamtleistung erhöhte sich auf 17.960 T€.

b) Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 zeigte sich die Finanzlage weiterhin stabil und kann als sehr gut bezeichnet werden. Die Zahlungsfähigkeit war stets in vollem Umfang gesichert. Der erwirtschaftete Cash-Flow beträgt 3.043 T€ (Vorjahr: 3.079 T€).

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist aufgrund der hohen Liquidität und Eigenkapitalquote durch eine unverändert hohe Solidität und Solvenz gekennzeichnet.

Am Bilanzstichtag 31.12.2023 wies die Caspar Bau GmbH eine Bilanzsumme von 26.922 T€ aus und erhöhte sich somit um 2.246 T€.

Das Anlagevermögen verminderte sich um 598 T€ auf 5.140 T€.

Die Firma verfügt über einen modernen Fuhr- und Maschinenpark sowie funktionelle Verwaltungsräume. Um diesen Stand aufrechtzuerhalten und zu optimieren wurden in 2023 Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Höhe von 641 T€ getätigt.

Im Umlaufvermögen (21.477 T€) sind unfertige Bauaufträge in Höhe von 7.609 T€ enthalten. Die Finanzierung der unfertigen Bauaufträge erfolgt durch erhaltene Kundenanzahlungen (7.242 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (169 T€) sind durch korrespondierende Aktiva (Forderungen, Bankguthaben von insgesamt 13.786 T€) mehr als abgedeckt.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Ziele unseres Finanzmanagements sind maßgeblich der Erhalt der finanziellen Flexibilität sowie die Sicherstellung der Kreditwürdigkeit und vor allem der Zahlungsfähigkeit. Die Ermittlung der notwendigen Liquidität basiert dabei auf der Grundlage einer jährlichen Finanzplanung in Kombination mit einer monatlichen Abweichungsanalyse.

III. Zweigniederlassungsbericht

Eine Zweigniederlassung wurde im Berichtsjahr nicht mehr unterhalten.

IV. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024

Auch wenn sich im Juli 2024 die Stimmung im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vormonat geringfügig verschlechterte, wurde die aktuelle Geschäftslage per Saldo etwas besser als noch zu Jahresbeginn eingestuft (Wert: minus 19 Punkte). Die Geschäftserwartungen liegen zwar weiter im Minus (Wert: minus 33), verbesserten sich seit Januar 2024 (Wert: minus 51) jedoch deutlich.

Während im Mai 2022 noch 52 Prozent der Firmen des Bauhauptgewerbes eine Behinderung ihrer Produktion durch Materialknappheit meldeten, stellt dies seit dem Frühjahr 2023 kein Problem mehr dar. Vielmehr ist der Anteil der Firmen, die eine Behinderung der ihrer Produktion aufgrund Auftragsmangel meldeten seit Januar 2021 (15 Prozent) bis Juli 2024 (36 Prozent) stark gestiegen.

Bei den Baumaterialpreisen zeigt sich weiterhin eine Entspannung. Bis Juli 2024 gingen viele Preise (Stahl, Bauholz, Glas) zum Teil deutlich zurück. Bei einigen energieintensiven Produkten (Zement, Bitumen) ging der Anstieg jedoch weiter. Für das Jahr 2024 ist mit insgesamt rückläufigen Materialpreisen gegenüber dem Jahr 2023 zu rechnen.

Die Baugenehmigungen für Neubauten (Baukosten) ging 2023 nominal um 19,0 Prozent zurück. Angesichts der Baupreissteigerungen ist dies ein Rückgang von etwa 26 Prozent. Von Januar bis Juni 2024 lag der reale Rückgang bei etwa 10 Prozent.

Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ging 2023 um 4,4 Prozent zurück, im ersten Halbjahr 2024 war eine Zunahme von 1,5 Prozent zu verzeichnen. Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Januar 2023 bei 4,4 Monaten, ging aber bis zum Juni 2024 auf 3,7 Monate zurück. Der Auftragsbestand lag Ende März 2024 mit etwa 78,5 Mrd. € nominal auf einem hohen Niveau, was real einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 6,9 Protzen entspricht. Die hier positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen. (Hochbau minus 3,8%, Tiefbau plus 17,2%)

Die Bundesregierung hatte 2021 das Ziel ausgerufen, jährlich 400.000 neue Wohnungen an den Markt zu bringen. Dieses wurde in den Jahren 2022 und 2023 deutlich verfehlt. Grund hierfür war unteranderem die weiter Verschärfung der energetischen Standards (zum 1. Januar 2023 verpflichtend Effizienzhaus 55) bei gleichzeitiger Kürzung der Neubauförderung. Trotz weiterer, durch die Bundesregierung beschlossenen Fördermaßnahmen (z. B. "Jung kauft Alt", Anhebung der linearen AfA für Wohngebäude auf 3%, Aussetzung der zum 01.01.2024 vorgesehene Einführung des Effizienzhauses 40 als verpflichtender Standard) stellt die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt Bauherren vor große Probleme. Hohe Finanzierungskosten werden die Renditeerwartungen im Wohnungsneubau beeinträchtigen und Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme stellen. Wurden im Jahr 2023 etwa 294.000 Wohnungen fertiggestellt, ist für das Jahr 2024 ein Rückgang auf etwa 250.000 Wohneinheiten zu erwarten.

Der öffentliche Bau wird auch 2024 weiter darunter leiden, dass die nominalen Baubudgets nicht mit den Baupreissteigerungen der letzten Jahre Schritt halten. Die Forderung, die Investitionsansätze in wichtigen Bereichen, zum Beispiel in der Verkehrsinfrastruktur, zu indexieren, ist bislang immer abgelehnt worden. Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen ist in 2023 der reale Umsatz im öffentlichen Bau um 1,6% zurückgegangen. Im laufenden Jahr ist mit einer weiteren leichten Abnahme von 0,5% zu rechnen.

Alles in allem bedeutet dies für das gesamte deutsche Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 einen realen Umsatzrückgang von 5,2%. Während die Baupreisentwicklung im Jahr 2023 um etwa 7% zulegte, ist für das Jahr 2024 mit einem Rückgang um etwa 1% zu rechnen. So dass sich der reale Umsatzrückgang im laufenden Jahr auf etwa 4,0% abschwächen wird.

Quelle: Baukonjunkturelle Lage I Bauindustrie - Stand: 23.08.2024

V. Chancen- und Risikobericht

Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, Signale einer drohenden Gefahr frühzeitig zu erkennen und diese Risiken messbar und damit steuerbar zu machen.

Wesentliche Bestandteile dieses Systems sind eine strategische Geschäftsplanung kombiniert mit einem detaillierten, zeitnahen Berichtswesen sowie einem Frühwarn- und Überwachungssystem.

Mit dem monatlichen Berichtswesen werden die Geschäftsführung und die Leiter der einzelnen Geschäftsbereiche über die aktuelle wirtschaftliche Lage zeitnah informiert.

Zur Überprüfung der Auftragsauswahl werden alle relevanten Ausschreibungen systematisch erfasst. Kalkulations- und Abgrenzungsrichtlinien regeln ein einheitliches Verfahren zur Ermittlung und Darstellung von Kosten und Leistungen auf unseren Baustellen.

Das Bauhauptgewerbe ist mit Projekt- und Vertragsrisiken behaftet. Beginnend von der Angebotseinholung, über die Bauausführung bis zur Bearbeitung von Mängelrügen und Reklamationen werden auf mehreren Stufen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um frühzeitig Risiken zu erkennen.

Zur Abdeckung von möglichen Schadensfällen und Haftungsrisiken bestehen Versicherungen in einem ausreichenden Umfang.

 

Lautertal, 10. Oktober 2024

Dietmar Caspar, Geschäftsführer

Karsten Caspar, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.140.749,67 5.738.163,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.022,47 5.013,47
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.022,47 5.013,47
II. Sachanlagen 5.136.577,20 5.733.000,47
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.487.895,47 2.546.916,47
2. technische Anlagen und Maschinen 2.120.813,00 2.610.825,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.868,73 575.259,00
III. Finanzanlagen 150,00 150,00
1. Sonstige Finanzanlagen 150,00 150,00
a. Genossenschaftsanteile 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 21.477.588,45 18.692.019,89
I. Vorräte 7.691.320,82 6.185.114,17
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 45.392,63 60.868,19
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.609.767,08 6.058.999,96
3. fertige Erzeugnisse und Waren 36.161,11 65.246,02
a. Waren 36.161,11 65.246,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.153.882,33 2.988.356,42
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.394.080,59 1.861.134,06
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.759.801,74 1.127.222,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.632.385,30 9.518.549,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.473,68 36.848,43
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 255.878,45 209.718,55
Summe Aktiva 26.922.690,25 24.676.750,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 17.785.884,82 16.581.126,13
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 76.800,00 76.800,00
1. Gezeichnetes Kapital 76.800,00 76.800,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 6.338,50 6.338,50
III. Gewinnvortrag 15.897.987,63 14.723.614,97
IV. Bilanzgewinn 1.804.758,69 1.774.372,66
B. Rückstellungen 602.573,27 793.342,73
1. Steuerrückstellungen 168.470,71 377.396,31
2. sonstige Rückstellungen 434.102,56 415.946,42
C. Verbindlichkeiten 8.534.232,16 7.302.281,95
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.242.507,59 6.454.381,43
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 169.353,50 294.537,24
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.122.371,07 553.363,28
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.122.371,07 553.363,28
Summe Passiva 26.922.690,25 24.676.750,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 2.541.716,78 2.556.616,74
a) Rohergebnis 9.832.945,70 9.879.877,16
b) Personalaufwand 4.605.788,20 4.409.790,70
Löhne und Gehälter 3.619.049,07 3.404.435,54
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 986.739,13 1.005.355,16
c) Abschreibungen 1.238.790,32 1.305.101,48
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.238.790,32 1.305.101,48
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.446.650,40 1.608.368,24
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 27.736,04 -11.159,94
a) Erträge aus Beteiligungen 4,50 6,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.007,44 3.123,91
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 275,90 14.289,85
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 732.650,51 734.865,74
4. Ergebnis nach Steuern 1.836.802,31 1.810.591,06
5. sonstige Steuern 32.043,62 36.218,40
Jahresüberschuss 1.804.758,69 1.774.372,66

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Caspar Bau GmbH hat ihren Sitz in Lautertal-Engelrod. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Gießen unter der Nr. HRB 5471 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgten zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III i.V.m. § 255 I HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Bei den beweglichen Anlagegütern werden die Zugänge im Geschäftsjahr linear abgeschrieben; die in Vorjahren in Anspruch genommene degressive Abschreibung wird fortgeführt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert von € 800,00 wurden im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Abgänge des Anlagevermögens wurden mit dem Restbuchwert zum Zeitpunkt des Ausscheidens ausgebucht.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB).

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden hiervon abweichend zum beizulegenden Zeitwert (§ 253 I 4 HGB) bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen saldiert (§ 246 II 2 HGB). Ein daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Die Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge zu Herstellungskosten umfasst die direkt zurechenbaren Einzelkosten (Baulöhne, Material und Fremdleistungen) sowie aktivierungspflichtige Gemeinkosten. Soweit erforderlich wurde der niedrigere beizulegende Wert auf Basis der retrograden Methode ermittelt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde damit beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 1.380.000,00 ausgewiesen. Die Darlehensforderungen werden angemessen verzinst und planmäßig getilgt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält den auf das Folgejahr entfallenden Aufwand an Kfz-Steuern und Versicherungen.

Aufgrund eines aktivischen Überhangs bei den latenten Steuern wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 I 2 HGB dahingehend ausgeübt, dass keine Bilanzierung erfolgt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von fünfzehn Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von € 4.328.

Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

4. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) stellt sich wie folgt dar:

a) Entwicklung der Anschaffungskosten:

Stand am 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand am 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.680,88 0,00 0,00 86.680,88
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und Bauten 2.896.460,69 0,00 0,00 2.896.460,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.410.843,41 403.224,03 152.507,01 10.661.560,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.269.676,91 238.164,02 106.773,08 2.401.067,85
15.576.981,01 641.388,05 259.280,09 15.959.088,97
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00 150,00
15.663.811,89 641.388,05 259.280,09 16.045.919,85

b) Entwicklung der Abschreibungen:

Stand am 01.01.2023 kumuliert
Euro
Zugänge kumuliert
Euro
Abgänge kumuliert
Euro
Stand am 31.12.2023 kumuliert
Euro
Restbuchwert 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.667,41 991,00 0,00 82.658,41 4.022,47
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und Bauten 349.544,22 59.021,00 0,00 408.565,22 2.487.895,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.800.018,41 893.230,53 152.501,51 8.540.747,43 2.120.813,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.694.417,91 285.547,79 106.766,58 1.873.199,12 527.868,73
9.843.980,54 1.237.799,32 259.268,09 10.822.511,77 5.136.577,20
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 150,00
9.925.647,95 1.238.790,32 259.268,09 10.905.710,18 5.140.749,67

Das gezeichnete Kapital mit DM 150.000,00 wurde gemäß notarieller Beurkundung vom 16.12.2014 auf € 76.693,78 umgerechnet. Gleichzeitig wurden die Stammeinlagen um jeweils € 35,41 erhöht, so dass das Stammkapital nun € 76.800,00 beträgt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) gebildet.

Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

- durchschnittlicher Marktzins von 1,82% für eine Laufzeit von fünfzehn Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde,

- Kostensteigerungen für die Anwartschafts- bzw. Rentenphase von jeweils 1% p.a.,

- Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet:

Für noch nicht genommenen Urlaub 217.719,09
Für unterlassene Instandhaltung 23.800,00
Für Gewährleistungsverpflichtungen 17.545,53
Für Abrechnungsverpflichtung bereits abgenommener Leistungen 12.964,44
Für Prozesskosten 69.000,00
Für Steuerberatungs- und Prüfungskosten 18.000,00
Für Aufbewahrungs- und Archivierungskosten 10.073,50
Für Tantiemezahlungen 65.000,00
434.102,56

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

mit einer Restlaufzeit von
Bilanzposten der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
- erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.242.507,59 7.242.507,59 0,00 0,00
- aus Lieferungen und Leistungen 169.353,50 169.353,50 0,00 0,00
- sonstige Verbindlichkeiten 1.122.371,07 1.122.371,07 0,00 0,00
8.534.232,16 8.534.232,16 0,00 0,00

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Verrechnung von Planvermögen

Nach § 246 II 2 HGB wurden folgende Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit den Verpflichtungen aus Pensionszusagen verrechnet:

Sparguthaben 881.964,45
Abzüglich:
Pensionszusagen -626.083,00
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 255.878,45

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i.V.m. § 268 VII HGB und § 285 Nr. 3a HGB:

Die Verbindlichkeiten aus Vertragserfüllungsbürgschaften betragen zum 31. Dezember 2023 insgesamt € 1.096.711,35 begeben von der VHV Versicherungs AG, Hannover, und aus Gewährleistungsbürgschaften insgesamt € 739.486,38 begeben von der VHV Versicherungs AG, Hannover.

Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a. HGB) aus lang- und mittelfristigen Miet- und Pachtverträgen bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe einer Jahrespacht von € 109.729,72.

Sonstige Pflichtangaben nach § 285 Nr. 1 b) HGB

Zugunsten der gewerblichen Arbeitnehmer aufgrund bestehender Arbeitszeitguthaben wurden Sparguthaben in Höhe von T€ 25 verpfändet.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Der Materialaufwand enthält Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, für bezogene Waren und bezogene Leistungen.

Die Personalaufwendungen für Löhne und Gehälter betragen € 3.619.049,07. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung belaufen sich auf € 986.739,13 (davon für Altersversorgung € -31.143,20).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im operativen Bereich insgesamt 8,06% von der Gesamtleistung.

6. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten

1. Angaben gem. § 285 Nr. 7 HGB

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Angestellte 13
Arbeiter 65

2. Angaben gem. § 285 Nr. 9 HGB

Auf die Angaben der Organbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Größenabhängige Erleichterungen

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

4. Angaben gem. § 285 Nr. 10 HGB

Geschäftsführer: Herr Dietmar Caspar, Straßenbaumeister, Lautertal
Herr Karsten Caspar, Dipl.-Bauingenieur, Lautertal

5. Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2023 erfolgte am 08.11.2024.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.804 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Lautertal, 10. Oktober 2024

Dietmar Caspar, Geschäftsführer

Karsten Caspar, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Caspar Bau GmbH, Lautertal-Engelrod

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Caspar Bau GmbH, Lautertal-Engelrod - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Caspar Bau GmbH, Lautertal-Engelrod für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutende Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Schwalmstadt-Treysa, den 18. Oktober 2024

Petra Pidd-Brandmüller, Wirtschaftsprüferin

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