EVI Audio GmbH
Sachsenring 60, 94315 Straubing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Dr. Willert seit 2.10.2024 | Geschäftsführer |
Alexander Wenzel seit 18.7.2024 | Prokura |
Peter Dr. Hein seit 24.4.2015 | Geschäftsführer |
Stieler von Heydekampf Mathias seit 16.12.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Firma Boston Bidco (Netherlands) B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EVI Audio GmbHStraubingJahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und LageberichtLageberichtUnternehmenDie EVI Audio GmbH gehört seit dem 1. September 2006 zum Geschäftsbereich Sicherheitssysteme der Robert Bosch-Gruppe. Die EVI Holding (Deutschland) GmbH wurde gemäß Verschmelzungsvertrag vom 18. August 2009 bzw. 24. August 2009 zum 1. Januar 2009 auf Bosch Sicherheitssysteme GmbH verschmolzen. Die in der EVI Holding (Deutschland) GmbH gehaltene Beteiligung an der EVI Audio GmbH ging damit an Bosch Sicherheitssysteme GmbH über. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Produktion von Geräten im Audio-Bereich, insbesondere elektroakustische Geräte und elektronische Geräte unter den Marken und den Warenzeichen Dynacord, Electro Voice sowie Bosch Video Systems und anderen Bosch Sicherheitssysteme Produkten. Seit 01. Januar 2009 nimmt die EVI Audio GmbH in erster Linie die Rolle eines Produktionsstandortes wahr und fertigt seitdem auch weitere Produkte aus dem Geschäftsbereich der Bosch Sicherheitssysteme. Soweit bei der EVI Audio GmbH Aufwendungen für Business Unit-Aufgaben (u. a. Produktmanagement, Kundendienst und Entwicklung) entstehen, werden diese unter Berücksichtigung eines angemessenen Ergebniszuschlages an die zuständigen Geschäftsfeldeinheiten verrechnet. Das gleiche gilt für Aufwendungen im Vertrieb an Dritte, welche an die Bosch Sicherheitssysteme GmbH verrechnet werden. In 2010 wurde die europaweite Reparaturabwicklung des Geschäftsbereiches Sicherheitssysteme in der EVI Audio GmbH gebündelt. Im darauffolgenden Jahr wurde schließlich der weltweite Hauptsitz dieser Einheit aus den USA (Bosch Security Systems INC., Fairport) nach Straubing (EVI Audio GmbH) verlegt. Markt und GeschäftsverlaufDer Weltmarkt in der Sicherheitstechnik verzeichnete in 2012 ein leichtes Wachstum. In Europa - dem Kernmarkt des Unternehmens - war der Markt jedoch leicht rückläufig. Bedingt durch den konjunkturellen Einbruch im Kernmarkt Europa gepaart mit strukturellen Verschiebungen im Käuferverhalten sowie auslaufenden Produktgenerationen sank der Umsatz um 27% auf 39,1 Mio. EUR. Der Auftragseingang sank um 18% auf 39,0 Mio. EUR. Dem Inland sind davon 2,0 Mio. EUR zuzuordnen und dem Ausland 37,0 Mio. EUR. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Investitionen in Sachanlagevermögen sowie in immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR). Die Vorräte blieben mit 7,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresstand (7,5 Mio. EUR) konstant. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten blieben mit 6 Tsd. EUR auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 15,2 Mio. EUR (Vorjahr 16,4 Mio. EUR), dies entspricht 43% der Bilanzsumme. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt 1,7 Mio. EUR (Vorjahr 3,8 Mio. EUR). Der Gewinn wird an die Gesellschafterin, die Bosch Sicherheitssysteme GmbH, abgeführt. Das Zinsergebnis beläuft sich auf -0,2 Mio. EUR und resultiert weitgehend aus Darlehens-verbindlichkeiten gegen die Bosch Sicherheitssysteme GmbH (Vorjahr: -0,4 Mio. EUR). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ("Deutscher Rechnungslegungs-Standard Nr. 2") war in 2012 in Höhe von 4,2 Mio. EUR positiv (Vorjahr 8,7 Mio. EUR). Die Liquidität ist durch den Cash-Pool gesichert. Die Eigenkapitalquote beträgt 29 % (Vorjahr: 27 %). Forschung und EntwicklungDer Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten lag im Jahr 2012 im Produktbereich Pro Audio, und dort bei der Entwicklung von Mischpulten, Leistungsverstärkern, DSP-Systemen und Lautsprechern mit eingebauten Verstärkern, sowie bei einer Erweiterung des Produktspektrums im Bereich Audionetzwerke, elektroakustischen Systemen für die Festinstallation und Medientechnik. Der Entwicklungsaufwand blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 4,5 Mio. EUR konstant. MitarbeiterZum 31. Dezember 2012 wurden 481 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Rückgang der Beschäftigten um 59 Mitarbeiter. Zum 01.10.2012 wurde aufgrund des signifikanten Konjunktureinbruchs in Europa Kurzarbeit in Teilbereichen des Unternehmens angemeldet. Ausblick auf das laufende und auf das kommende GeschäftsjahrDurch eine weitere Anpassung der Kostenstrukturen erwarten wir einen stabilen Ergebnisverlauf in 2013 und 2014 bei gegenüber 2012 leicht erhöhten Umsätzen. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung, nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie Risikoanalysen sind darauf gerichtet, Gefahren für Vermögen, Beschäftigung und Ertrag so früh wie möglich zu erkennen und jederzeit wirksame Maßnahmen zur Risikobewältigung zu ergreifen. Die derzeitige ungewisse konjunkturelle Weltlage insbesondere in Europa stellt das wesentliche Risiko dar. Weitere Risiken liegen in steigenden Rohstoffpreisen sowie in den Wechselkursen. Die EVI Audio GmbH ist integriert in das die gesamte Bosch-Gruppe umfassende Risiko-, Finanz- und Devisenmanagement. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Die EVI Audio GmbH ist in den Cash-Pool der Bosch-Gruppe eingebunden, damit ist die Liquidität sichergestellt. Kernstück des zentralen Finanzrisikomanagements bildet das interne Berichtswesen des Bosch-Geschäftsbereiches Sicherheitssysteme. Dieses schließt ein umfassendes Controlling aller wirtschaftlich relevanten Vorgänge ein. Es wird ergänzt durch umfangreiche interne Kontrollmaßnahmen. Wesentliche rechtliche Risiken aus laufenden oder anstehenden prozessualen Auseinandersetzungen bestehen nicht. Durch die Umsetzung des globalen Sicherheitstechnik-Geschäftsmodells seit dem 1. Januar 2009 werden darüber hinaus Risiken und Chancen, die über Fertigungsrisiken hinausgehen, von den verbundenen Gesellschaften der Business Units bzw. den verbundenen Vertriebsgesellschaften getragen. Unser Qualitätsmanagementsystem ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Zudem haben wir folgende Zertifizierungen:
Wir legen sehr hohen Wert auf qualifizierte und zufriedene Mitarbeiter. Zur Weiterbildung der Mitarbeiter der EVI Audio GmbH wurden in 2012 36 Schulungsmaßnahmen am Standort angeboten. Die Arbeitnehmer nahmen an 415 Mitarbeitertagen an diesen Schulungen teil. Die Bandbreite belief sich auf alle Bereiche der am Arbeitsplatz benötigten Qualifikationen, wie z.B. Office 2007 Schulungen, diverse Workshops, sowie fachspezifische Schulungen. Die Geschäftspolitik ist auf eine Begrenzung möglicher Risiken ausgerichtet. Es sind auf Basis der heute bekannten Informationen über die bereits genannten allgemeinen Risiken keine weiteren Einzelrisiken zu erkennen, die im Geschäftsjahr 2013 die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der EVI Audio GmbH wesentlich belasten können. Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung sind seit dem Stichtag nicht eingetreten. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geordnet.
Straubing, im 29. März 2013 EVI Audio GmbH Robert Hesse, Geschäftsführer Jörg Notdurfter, Geschäftsführer BilanzWerte in Tsd EUR Aktiva
Gewinn- und VerlustrechnungWerte in Tsd EUR
Anhang(1) Allgemeine ErläuterungenDen Jahresabschluss der EVI Audio GmbH, Straubing, für das Geschäftsjahr 2012 stellten wir in Gliederung und Bewertung nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung auf. Die Gesellschaft ist eine große Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu verbessern, haben wir Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und die für die einzelnen Posten geforderten zusätzlichen Angaben im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Vermögensgegenstände bewerteten wir zu Anschaffungskosten und schrieben sie ab 2008 mit einer planmäßigen Nutzungsdauer von 3 ⅓ Jahren ab. Der vor Inkrafttreten des BilMoG erworbene Geschäfts- und Firmenwert wurde entsprechend der individuellen betrieblichen Nutzungsdauer linear über 15 Jahre abgeschrieben. Sachanlagevermögen bilanzierten wir zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Neuzugängen im unbeweglichen Sachanlagevermögen wird eine Nutzungsdauer von 33 1/3 Jahren bei Geschäftsbauten, 20 Jahren bei Höfen und 10 Jahren bei Baracken, Einfriedungen und Grünanlagen zugrunde gelegt. Die planmäßige Nutzungsdauer beträgt bei Büro- und Geschäftsausstattung 12 Jahre, bei DV-Anlagen 7 Jahre und bei Personalcomputern 3 Jahre sowie bei Maschinen und maschinellen Anlagen 13,5 und bei Sondermaschinen 7,5 Jahre. Soweit steuerrechtlich zulässig wurde bis 2009 degressiv, ansonsten linear abgeschrieben. Wir gingen von der degressiven zur linearen Abschreibung über, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergaben. Für die Zugänge ab 2010 wurde mit Einführung BilMoG, entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 150 EUR und 1.000 EUR werden ab 2008 planmäßig über eine Dauer von 5 Jahren voll abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren bewerteten wir zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten gemäß § 253 Abs. 4 HGB. Der Wertansatz der unfertigen und fertigen Leistungen sowie Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Durch Einstufung der Vorräte in Bewertungsgruppen berücksichtigten wir das Lagerbestands- und Vertriebsrisiko. Bei ungünstiger Erlöslage einzelner Leistungen und Erzeugnisse erfolgten besondere Wertabschläge. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerteten wir mit dem Nennwert; alle erkennbaren Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko berücksichtigten wir durch entsprechende Wertabschläge. Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Fremdwährungen wurden gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten haben wir auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Voraussichtliche Preis- und Kostensteigerungen sind im Erfüllungsbetrag enthalten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, Zeitguthaben und Mehrarbeit wurden einschließlich anteiliger Personalnebenkosten ermittelt. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen erfolgte nach der "Projected Unit Credit" - Methode. Die Anwartschafts- bzw. Rentenbarwerte werden nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Verwendung der Richttafeln 2005 G und unter Berücksichtigung einer Fluktuation ermittelt. Die wichtigsten versicherungsmathematischen Annahmen für die Bewertung sind:
Es wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzins der letzten sieben Jahre verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Hierbei wird entsprechend § 253 Abs. 2 S. 2 HGB auf eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren abgestellt. Pensionszusagen für aktive Mitarbeiter werden größtenteils über die Bosch Pensionsfonds AG beitragsorientiert finanziert. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages der Jubiläumsrückstellung wurde der Barwertansatz der erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltstrends verwendet. Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsbeträge mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr bilanzierten wir gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs. Die Umsatzrealisierung erfolgte bei Leistungserbringung oder mit Auslieferung der Produkte an den Kunden. (3) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (4) Vorräte
(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.670 Tsd. EUR (Vorjahr 3.253 Tsd. EUR), sonstige Forderungen von 3.543 Tsd. EUR (Vorjahr 4.174 Tsd. EUR) sowie Forderungen aus dem konzerninternen Clearing-Verkehr von 9.034 Tsd. EUR (Vorjahr 8.956 Tsd. EUR) ausgewiesen. Das in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von 6 Tsd. EUR (Vorjahr 7 Tsd. EUR) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (6) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungDer beizulegende Zeitwert des Planvermögens zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeit betrug am Bilanzstichtag 123 Tsd. EUR (bei Anschaffungskosten von 123 Tsd. EUR), der abgezinste Erfüllungsbetrag aus den Verpflichtungen 192 Tsd. EUR. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag aus den Verpflichtungen verrechnet und der übersteigende Wert ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten.Auf eine Verrechnung der zugehörigen Zinserträge und Zinsaufwendungen wurde aufgrund Geringfügigkeit verzichtet. (7) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital in Höhe von 1.559 Tsd. EUR wird zu 100 % von der Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart, gehalten. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage wurde gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt. Die Position Bilanzgewinn besteht aus Gewinnvorträgen der Vorjahre in Höhe von 7.183 Tsd. EUR. (8) Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind vor allem ungewisse Verbindlichkeiten im Personal- und Sozialbereich sowie sonstige Wagnisse enthalten. Für die Pensionsrückstellungen besteht eine Rückdeckungsversicherung mit Anschaffungskosten bzw. einem Zeitwert in Höhe von 189 Tsd. EUR. Der Ansatz der Rückdeckungsversicherung erfolgte maximal zum Wert der entsprechenden Pensionsverpflichtungen in Höhe von 162 Tsd. EUR. Gemäß § 246 Abs. 2 S.2 HGB erfolgte eine Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von 162 Tsd. EUR. Auf eine Verrechnung der zugehörigen Zinserträge und Zinsaufwendungen wurde aufgrund Geringfügigkeit verzichtet. (9) Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.194 Tsd. EUR (Vorjahr 1.313 Tsd. EUR), Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von 1.650 Tsd. EUR (Vorjahr 3.846 Tsd. EUR), Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 15.000 Tsd. EUR (Vorjahr 15.000 Tsd. EUR) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 275 Tsd. EUR (Vorjahr 345 Tsd. EUR) ausgewiesen. Alle Verbindlichkeiten sind ungesichert. (10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden nicht. (11) Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle GeschäfteHaftungsverhältnisse nach § 251 HGB sowie außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB bestanden nicht (12) Umsatzerlöse
(13) Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen
(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen und ErträgeDer Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 1.884 Tsd. EUR auf 22.203 Tsd. EUR resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung von Kostenweiterbelastungen im Konzernverbund (- 996 Tsd. EUR) sowie geringeren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (-692 Tsd. EUR). Die periodenfremden Erträge betrugen im Geschäftsjahr 776 Tsd. EUR (Vorjahr 1.542 Tsd. EUR). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen. Die Erträge aus Währungsumrechnungen betrugen 152 Tsd. EUR (Vorjahr 196 Tsd. EUR) und die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen 129 Tsd. EUR (Vorjahr 142 Tsd. EUR). Es sind sonstige Steuern in Höhe von 113 Tsd. EUR (Vorjahr 20 Tsd. EUR) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Davon sind 87 Tsd. EUR periodenfremd. (15) Materialaufwand
(16) Personalaufwand
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug 503 (im Vorjahr 542). Darin enthalten waren 22 Auszubildende (im Vorjahr 24) und 36 Inaktive (im Vorjahr 40). (17) Zinsergebnis
(18) GewinnverwendungAus Ergebnisabführung an die Gesellschafterin Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart entstand im Geschäftsjahr Aufwand in Höhe von 1.650 Tsd. EUR. (19) Steuern vom Einkommen und vom ErtragAuf Grund der steuerlichen Organschaft sind in 2012 keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entstanden. (20) Mitglieder der GeschäftsführungGeschäftsführer:
Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (21) MutterunternehmenDie Robert Bosch GmbH, Stuttgart, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach IFRS mit befreiender Wirkung gemäß § 291 Handelsgesetzbuch auf, in den die Bosch Sicherheitssysteme GmbH mit ihren Tochterunternehmen einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger eingereicht und dort offen gelegt. (22) AbschlussprüferhonorarDie Angabe des Abschlussprüferhonorars ist im Konzernabschluss der Robert Bosch GmbH enthalten. (23) Beziehung zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenWesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind (§ 285 Nr. 21 HGB), liegen nicht vor.
Straubing, 29. März 2013 EVI Audio GmbH Die Geschäftsführer Robert Hesse Jörg Notdurfter Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EVI Audio GmbH, Straubing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 26. April 2013 PricewaterhouseCoopers
Alexander Winter, Wirtschaftsprüfer ppa. Harald Hofmeister, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens
Gesellschafterbeschlussder EVI Audio GmbH StraubingAls alleinige Gesellschafterin der EVI Audio GmbH, Straubing, beschließt die Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart, unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Formen und Fristen der Einberufung einer Abhaltung einer Gesellschafterversammlung auf schriftlichem Wege, folgendes:
Stuttgart, den 16.09.2013 Bosch Sicherheitssysteme GmbH |
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