Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Glassline GmbH
Industriestraße 7, 74740 Adelsheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erwin Proskurin seit 3.7.2025 | Prokura |
Ales Campa seit 3.7.2025 | Prokura |
Sebastian Sinn seit 19.1.2022 | Prokura |
Sandro Selling seit 1.2.2019 | Prokura |
Helge Schönig seit 4.5.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Glassline GmbHAdelsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen GLASSLINE GmbH produziert und vermarktet Produkte und Systemlösungen für rahmenlose Glasarchitektur. Dabei handelt es sich um Stahl- und Aluminiumsysteme, Beschläge und Zubehör für Ganzglasgeländer, Glasvordächer und Punkthalter. Die Dachmarke GLASSLINE sowie die Produktmarken - allen voran BALARDO, CANOPY, BALMERO und BALUGA - stehen für innovative Systemlösungen, deutsche Ingenieurskunst, Made in Germany, qualitativ hervorragende Produkte, sowie hohe Liefertreue und nachhaltigen Kundenservice. Die Fertigung / Wertschöpfung der Produkte findet hauptsächlich am Standort in Adelsheim statt. Das Lieferanten- und Dienstleisterumfeld ist geprägt von lokalen mittelständigen Unternehmen mit einer über viele Jahre gewachsenen Geschäftsbeziehung. Die Verwaltung und der Vertrieb sind ebenfalls am Standort in Adelsheim angesiedelt. Der Vertrieb agiert mehrstufig. Der GLASSLINE Vertrieb berät Architekten, Bauingenieure und Fassadenplaner bei der Planung von Bauvorhaben mit Systemlösungen der rahmenlosen Glasarchitektur. Die Präsentation der Sortimente, sowie deren Verarbeitung und Montage stehen im Mittelpunkt der Beratung von Verarbeitern. Die betrieblich genutzten Gebäude sind angemietet von der B+S Grundstücksverwaltungs UG & Co.KG. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich der Entwicklung von Produkten und Systemlösungen ist ausgelagert an das Ingenieurbüro René Bangratz. Die Produkte werden entwickelt, geprüft, zugelassen und dokumentiert der GLASSLINE GmbH exklusiv für Fertigung und Vermarktung zur Verfügung gestellt. Mit dem Ingenieurbüro Bangratz besteht ein langjähriges Vertragsverhältnis. GLASSLINE unterhält ein eigenes technisches Büro zur Beratung von Architekten und Verarbeitern und zur Erstellung von technischen Dokumentationen. GLASSLINE verfügt über innovative und qualitativ hervorragende Produkte und Systemlösungen mit zahlreichen Alleinstellungsmerkmalen und setzt damit die Innovations- und Branchentrends für rahmenlose Glasarchitektur. Die Produkte sind in Anwendung und Verarbeitung genial einfach zum nachhaltigen Nutzen von Verarbeitern, Architekten und Bauherrn. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr folgte das Unternehmen dem allgemeinen Trend der Baubranche nach der Corona-Pandemie. Die positive Entwicklung der Jahre bis 2022 kehrte sich im Berichtszeitraum um aufgrund der sich negativ veränderter Rahmenbedingungen, auch infolge des Angriffskrieges der russischen Föderation auf die Ukraine. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, allen voran in der Bauindustrie, hat sich deutlich verschlechtert. Deutschland rutschte im Jahr 2023 in eine milde Rezession: Das Ifo-Institut erwartet in seiner Prognose einen moderaten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um real -0,3% gegenüber dem Vorjahr. Nominal, also zu laufenden Preisen, erhöht sich das BIP um +5,8% gegenüber Vorjahr auf € 4.102 Milliarden. Die Investitionen in Bauten verkürzen sich im Jahresabstand real um -1,5% gegenüber Vorjahr. Gedämpft wird die Kauflust der Konsumenten u.a. durch die anhaltend hohe Teuerung. Die Verbraucherpreise (HVPI) erhöhen sich im Jahresdurchschnitt um +6,0%. Das sind zwar um 2,7 Prozentpunkte weniger als 2022, unter den EU-14 weist Deutschland damit dennoch die zweithöchste Inflation aus, nach Österreich mit 7,7 Prozent. Die Bauwirtschaft ist von der leichten Konjunkturdelle im Jahr 2023 überdurchschnittlich stark betroffen. Zwar wächst der Bauproduktionswert nominal signifikant um +4,9% gegenüber Vorjahr auf knapp € 495,5 Milliarden, allerdings ist der Anstieg zur Gänze preisgetrieben. Denn gleichzeitig erhöhen sich laut Baupreisindex (BPI) von Destatis die Baupreise im Hoch- und Tiefbau um +9,5%, im Hochbau steigen die Preise um +8,4% (Wohnbau: +8,5%, Nicht-Wohnbau: +8,3%), im Tiefbau um +10,5%. Preisbereinigt schrumpft die gesamte Bauleistung somit um -4,6% gegenüber Vorjahr. Dabei zogen die Baupreise bereits in den Vorjahren kräftig an, alleine im Jahr 2022 um +16,6% zu 2021. Zwischen 2020 und 2023 liegt der Preisanstieg im Hoch- und Tiefbau bei +35,0 Prozent, im Hochbau insgesamt bei +36,7 Prozent und im Wohnbau bei +36,0 Prozent. Im Wohnungsneubau sanken die Neubaugenehmigungen bereits im Jahr 2022 um -7,3% gegenüber Vorjahr. Danach setzt sich der negative Trend fort. Im Jahr 2023 schrumpfen die Neubaubewilligungen für EFH | ZFH um -41,5% auf nur rund 61.900 Wohneinheiten. So wenige Bewilligungen gab es die letzten dreißig Jahre nicht. Die zum Bau freigegebene Anzahl der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (MFH) reduziert sich um -22,5% auf etwa 153.900 Wohnungen und fällt damit auf das Niveau von 2015 zurück. Insgesamt verkürzen sich die Wohnbaubewilligungen in neuen Gebäuden im Jahr 2023 somit um -29,1 Prozent auf ungefähr 215.800 Wohneinheiten. Die Verantwortung für die deutlich rückläufige Neubautätigkeit liegt in den zuletzt rasch steigenden Zinsen für Wohnbaukredite. Wurde für private Wohnbaudarlehen im Jahr 2021 noch ein Effektivzinssatz von 1,30 Prozent (Jahresdurchschnitt) verrechnet, sind es im Jahr 2023 im Mittel 4,07 Prozent. Des Weiteren haben eine anhaltend hohe Inflation sowie hohe Energie- und Materialpreise die Finanzierung- und damit Baukosten dramatisch ansteigen lassen. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Schaffung von neuem Wohnraum in Relation zur allgemeinen Preislage noch nie so teuer wie heute. (Quellen: IFO Institut, BRANCHENRADAR.com Marktanalyse GmbH Bau-Journal Februar 2024) Für die GLASSLINE GmbH war die Marktsituation im Kerngeschäft mit Ganzglasgeländer und Glasvordächern im Berichtsjahr rückläufig und durch eine zunehmend schwierige Entwicklung der Baubranche in Deutschland gekennzeichnet. GLASSLINE begegnet dieser Entwicklung mit fortlaufender Entwicklung von innovativen Produkten und Systemlösungen orientiert an den Bedürfnissen von Architekten, Fassadenplaner und Verarbeitern. 2. Geschäftsverlauf Das Berichtsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023. Das Jahr 2023 ist von einer rückläufigen Geschäfts- und Umsatzentwicklung geprägt. Der Umsatz fiel um 5,1% gegenüber dem Vorjahr und entfällt mit 82,4% auf Deutschland (Vorjahr 87,0%) und mit 17,6% auf die Märkte im Ausland. Der betriebliche Rohertrag reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 127 T€ auf 7.811 T€. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit 193 T€ um 14 T€ reduziert gegenüber dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöht sich zum Stichtag auf 78. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 111 T€ auf 4.279 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 3.863 T€ um 804 T€ höher gegenüber dem Vorjahreswert, was hauptsächlich auf Aufwendungen infolge der Teilnahme an der Messe Bau2023 zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis, die Abschreibungen und die Sonstigen Steuern lagen mit 559 T€ um 102 T€ erhöht gegenüber dem Vorjahreswert, was in erster Linie auf erhöhten Zinsaufwand zurückzuführen ist. Es wurde ein Ergebnis EBT vor Ertragsteuern in Höhe von -697 T€ (Vorjahr 460 T€) erwirtschaftet. Nach Ertragsteuern verbleibt ein Jahresverlust in Höhe von 697 T€ (Vorjahr 338 T€). 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist weiterhin gut und stabil. a) Vermögenslage Das Stammkapital beträgt 221 T€ und ist vollständig eingezahlt. Das Eigenkapital beträgt nach Berücksichtigung des Jahresverlustes 2023 6.852 T€ und damit 54% der Bilanzsumme von 12.609 T€ Die Struktur unseres langfristig gebundenen Vermögens (Restlaufzeit mehr als fünf Jahre) hat sich gemäß gesteigerte Anlageninvestitionen erhöht. Beim kurzfristig gebundenen Vermögen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) ergibt sich ein Aufbau von Vorräten auf 6.315 T€ und eine Reduzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1.055 T€ Das langfristig gebundene Vermögen ist mit 24% des Gesamtvermögens zum 31.12.2023 gestiegen, absolut hat es sich um 468 T€ auf 3.048 T€ erhöht. Das kurzfristig gebundene Vermögen bleibt reduziert sich gegenüber der Vorjahresperiode auf 70% des Gesamtvermögens, absolut erhöht es sich um 569 T€ auf 8.799 T€. b) Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin stabil. Das operative Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten, Dienstleistern und Partnern innerhalb der Zahlungsfristen, wenn möglich mit Skontoabzug zu begleichen und Forderungen unter Zugrundelegung branchenüblicher Fristen und gemäß den vereinbarten Zahlungskonditionen zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote ist mit 54,3% reduziert zum Vorjahr, bei einem um 11% höherem Gesamtkapital per 31.12.2023. Lang-, mittel- und kurzfristiges Fremdkapital besteht per 31.12.2023 in Höhe von 5.756 T€. Hier sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.802 T€ auf 3.440 T€ gestiegen. Durch langfristig und mittelfristig verfügbares Kapital sind das langfristige und Teile des kurzfristig gebundenen Vermögens (Umlaufvermögen) gedeckt. III. Prognosebericht Im Ausblick des Ifo-Instituts erholt sich die Konjunktur verhalten. Demnach wächst das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 nur moderat um real +0,9% gegenüber Vorjahr. Wachstumsbeiträge liefert zum einen der private Konsum. Die privaten Konsumausgaben erhöhen sich um +1,1%, nicht zuletzt, weil die Nettolöhne/-gehälter je Beschäftigten und das verfügbare Einkommen rascher wachsen als die Inflation. Zum anderen rechnet man wieder mit höheren Exporten (real +1,3% geg. VJ). Die Bruttoanlageinvestitionen entwickeln sich indessen nur seitwärts, obgleich wieder mehr in Bauten (+1,8% gegenüber Vorjahr) investiert wird. Weitaus erfreulicher ist die angenommene Entwicklung der Preise. Die Inflation sinkt laut Ifo-Institut in 2024 auf 2,7 Prozent. Der Bauwirtschaft steht jedoch das Schlimmste noch bevor, zumal auch der Ausblick auf die weitere Entwicklung der Baubeginne wenig erfreulich ist. Abgeleitet von den Baugenehmigungen und unter Berücksichtigung der gebäudespezifischen Zeitverzögerung bis zum Baustart inklusive aufgeschobene Bauvorhaben erwarten wir im Jahr 2024 bei EFH | ZFH einen weiteren Rückgang um -21,1% gegenüber Vorjahr, im Objektwohnbau reduziert sich die Anzahl der in Bau gesetzten Wohnungen um -8,1%. Insgesamt kann daher in Deutschland lediglich mit dem Neubau von rund 228.400 Wohneinheiten gerechnet werden. Das ist nur etwas mehr als die Hälfte der im Regierungsprogramm festgezurrten Zielmarke. Ein Wachstum der Baubeginne ist somit frühestens im Jahr 2026 zu erwarten. Allerdings müsste sich dafür die Anzahl der Baugenehmigungen zeitnah zumindest stabilisieren und danach wieder kräftig wachsen. Darüber hinaus ist auch in der Sanierung mit keinen spürbaren Wachstumsimpulsen zu rechnen. Da die vonseiten der öffentlichen Hand zusätzlich auf den Weg gebrachten Investitionsreize überschaubar sind, ist mit keiner schwungvollen Trendwende zu rechnen. Aus heutiger Sicht wird die deutsche Bauproduktion daher im Jahr 2024 selbst nominal schrumpfen. Wir erwarten einen Rückgang des Bauvolumens im Hoch- und Tiefbau um -2,7% auf insgesamt rund € 482 Milliarden. Ausschlaggebend dafür ist die negative Entwicklung im Wohnbau. Real wird die Bauleistung noch etwas rascher erodieren, ist doch weiterhin mit leicht steigenden Baupreisen zu rechnen. Obgleich das Zinsniveau sinkt, dürfte - aus heutiger Sicht - aufgrund der keineswegs nachgebenden Baupreise das Neugeschäft mit privaten Wohnbaukrediten auch im laufenden Jahr schrumpfen und sich erst 2025 auf vergleichsweise niedrigem Niveau stabilisieren. Der Bestand an Wohnbaukrediten an Unternehmen wird wahrscheinlich weiter wachsen, wenn auch mit abnehmender Kraft. (Quellen: IFO Institut, BRANCHENRADAR.com Marktanalyse GmbH Bau-Journal Februar 2024) Die für das 1. Halbjahr 2024 geplanten Auftragseingänge und Umsätze konnten aufgrund der Marktbedingungen vollständig erreicht werden. Für das 2. Halbjahr 2024 waren die Umsätze rückläufig, wobei die Planung für das Jahr erreicht, aber das Vorjahr unterschritten wurde. Das Jahr 2024 ist analog des Berichtsjahres als Konsolidierungsphase geplant. Im Fokus steht die Absicherung der geplanten Umsätze, verbesserte Beschaffungspreise und Kostenreduzierungen. Durch innovative Neuprodukte und die Neuausrichtung der vertrieblichen Aktivitäten des Unternehmens wird trotz der genannten Rahmen- und Umfeld-Bedingungen der Gewinn von Marktanteilen angestrebt. Für das Jahr 2024 gehen wir vom Erreichen der geplanten Umsätze und Absatzmengen aus. Die betriebliche Kostenstruktur ist einerseits der Unternehmenssituation anzupassen und anderseits wird auf eine weiterhin schwierige Entwicklung in der Bauindustrie in Deutschland zu reagieren sein. Die Ausrichtung des Unternehmens hin zu einem international tragfähigen Geschäftsmodell sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf Absatzseite wird fortgeführt durch die Anpassung von Ablauf- und Aufbauorganisation. Die fortwährende Konzentration auf das margenstarke Geschäft mit kleinen und mittleren Verarbeitern, das Geschäft mit großen individuellen Wohnhausprojekten in den Kernmärkten und der Ausbau von definierten Auslandsmärkten steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Ein weiterhin wettbewerbsfähiges Sortiment und die nachhaltige Stärkung der Dachmarke GLASSLINE sowie der Produktmarken sind unabdingbare Voraussetzungen unserer Strategie. Investitionen werden fortlaufend getätigt in innovative Systemlösungen mit Alleinstellungsmerkmalen, eine prozessoptimierte Fertigung, Beschaffungsoptimierungen und die Digitalisierung der Logistik. Auch in Anbetracht des schwieriger werdenden Marktumfeldes sind wir zuversichtlich im Jahr 2024 wieder ein positives Jahresergebnis zu erreichen. Das Krisenmanagement des Unternehmens hinsichtlich des Schutzes der Gesundheit von Mitarbeitern und externen Partnern, sowie die Absicherung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens kann als sehr gut eingestuft werden. Das 1. Quartal 2025 zeigt einen positiven Absatz- und Umsatztrend in einem weiter schwierigen Marktumfeld. Die Unternehmensplanung für das Jahr 2025 zeigt ebenfalls ein positives Ergebnis bei einer angepassten und restriktiven Kostenstruktur. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Preisentwicklung der Rohstoffe Aluminium, Stahl, Edelstahl, Glas und EPDM sind für den Geschäftsverlauf von besonderer Bedeutung. Den Risiken steigender oder sinkender Rohstoffpreise wird durch zeitnahe und langfristige Deckungskäufe am Markt ausgeübt durch unsere Lieferanten in Abhängigkeit der Kundenaufträge begegnet. Der teilweise schwierigen Situation an den Rohstoffmärkten mit deutlichen Preissteigerungen wird teilweise durch Preiserhöhungen gegenüber unseren Kunden und einer strategischen Bevorratung des Stammsortimentes begegnet. Kapazitätsengpässe im Beschaffungsmanagement sehen wir derzeit keine. Die Liquiditätslage ist stabil, so dass keine Engpässe zu erwarten sind. 2. Chancenbericht Der Fokus für das Jahr 2024 und 2025 liegt auf der Bewältigung der Auswirkungen der geopolitischen und marktbedingten Krisen auf unser Unternehmen. Die Umsetzung der eingeschlagenen Unternehmensstrategie verfolgen wir stringent. Im Mittelpunkt steht hierbei insbesondere der Ausbau des Geschäftes mit Absturzsicherungen und Glasvordächern mittels technisch innovativer Systemlösungen mit Alleinstellungsmerkmalen und einer nachhaltigen Verbesserung der Serviceleistungen für unsere Kunden und Absatzmittler. Die Finanzierung dieser Unternehmensstrategie ist sichergestellt. Die Einhaltung unserer Qualitätsrichtlinien sowie die fortlaufende Qualifizierung der Mitarbeiter und die gezielte Neueinstellung von Fachkräften in allen Unternehmensbereichen und Gesellschaften sind entscheidende Erfolgsfaktoren. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir neben den Auswirkungen des Ukraine-Krieges in einem schwierigeren Marktumfeld in Deutschland und einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld. Das Marktumfeld im Wohnungsbau in Deutschland, der EU und Großbritannien gestaltet sich weiterhin herausfordernd. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens sehen wir uns für die Bewältigung dieser und künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind Stand heute nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den Finanzinstrumenten des Unternehmens zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferung und Leistung, sowie Guthaben und Finanzierungsrahmen bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Risiken aus der Veränderung von Zinssätzen oder Währungskursen werden fortlaufend durch den Einsatz von originären oder derivativen Finanzinstrumenten reduziert. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen und sichert sich weitgehend gegen Forderungsausfälle durch Kreditversicherungen ab. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen grenzen latente Forderungsausfälle zusätzlich ein. Verbindlichkeiten werden in der Regel - soweit mit Lieferanten vereinbart - mit Skontoabzug oder innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken, Marktrisiken jeglicher Art und globaler Krisen. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Ein monatlich erstellter Liquiditätsplan, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird, dient zur Absicherung des Liquiditätsrisikos und soll jederzeit die Zahlungsfähigkeit gewährleisten. Langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen im Wesentlichen zu zwei Kreditinstituten. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen keine, Tochtergesellschaften bestehen in Dänemark (GLASSLINE Nordic AsP) und in England (GLASSLINE Systems ltd.).
Adelsheim, 10. Februar 2025 GLASSLINE GmbH Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt (§ 264 ff. HGB). Ergänzend hierzu wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB genannten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft ist nach den Vorschriften der §§ 316 ff. HGB prüfungspflichtig. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungswert von 800 € sind im Zugangsjahr 2023 in voller Höhe abgeschrieben worden. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen angesetzt worden. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind gemäß § 250 Abs. 1 HGB auf der Aktivseite nur Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite ist unter dem Gezeichneten Kapital das Stammkapital mit seinem Nominalwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen, Zugänge und Abgänge sowie Umbuchungen, die im Laufe des Geschäftsjahres erfolgten, gehen aus dem folgenden Anlagespiegel hervor:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 121.492,12 (Vorjahr: EUR 138.444,79). Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 131.518,35 (Vorjahr: EUR 74.091,29). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellung für Urlaubs- und Überstunden, Sonderprämien, Personalkosten, Aufbewahrungspflichten sowie Abschluss- und Prüfungskosten. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondre Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 129 sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 43 enthalten. Aufgliederung der Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarsicht und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammenfassend dargestellt:
* davon aus Steuern: 42,8 TEUR * davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 21,5 TEUR Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereinigungen von Maschinen gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 76.000,00 (Vorjahr: EUR 38.000,00). Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund des Geschäftsverlaufs der Begünstigten als gering ein. Hierbei handelt es sich vorrangig um die B & S Grundstücksverwaltungs UG & Co. KG, deren Hauptmieter -die Glassline GmbH- aufgrund der stabilen Geschäftsentwicklung in der Lage ist, auskömmliche Mietzahlungen zur Kostendeckung zu entrichten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 76.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Helge Schönig Geschäftsführer: Thomas Utsch Nach § 286 Abs. 4 HGB sind die in § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB verlangten Angaben unterblieben.
Adelsheim, den 10. Februar 2025 Glassline GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die GLASSLINE GmbH Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Ich habe den Jahresabschluss der GLASSLINE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der GLASSLINE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Die Bewertung der im Jahresabschluss zum 31.12.2023 in Höhe von 6.328.649,88 € ausgewiesenen Vorräte nebst Vorjahreszahl ist nicht hinreichend nachgewiesen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und mein Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Dortmund, den 19. März 2025 Dr. Dunker, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 17. Dezember 2024. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
B & S Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Kuhl GmbH
42mSonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage
Herstellung von Musikinstrumenten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von ätherischen Ölen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen