Vani Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker-Oliver Kappius seit 12.1.2009 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DELACAMP AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Geschäftstätigkeit Als international agierendes Unternehmen umfasst die Geschäftstätigkeit der DELACAMP Aktiengesellschaft den weltweiten Vertrieb von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen für die Wiederaufbereitung von Kartuschen für Laser- und Inkjetdrucker (Geschäftsbereich: "Imaging") sowie den Handel mit technischen Kunststoffen und Hochleistungspolymeren (Geschäftsbereich: "Convena-Polymers"). 2. Konjunkturverlauf Die gesamtwirtschaftliche Leistung in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern (G20) ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um +3,2 % gestiegen (Vorjahr: +3,2 %). Im Euro- Raum fällt das Wirtschaftswachstum mit einem Anstieg von +0,4 % (Vorjahr: +3,4 %) deutlich schwächer aus. Die Bundesrepublik Deutschland ist innerhalb der G20 eines von lediglich zwei Ländern deren Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr geschrumpft ist (-0,3 %, Vorjahr: +1,8 %) und fällt damit im internationalen Vergleich deutlich ab. Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 geprägt von einem Inflationsschock auch aufgrund der anhaltenden globalen Energiekrise infolge des Ukraine-Konflikts und einer massiven Straffung der Geldpolitik. Führende Wirtschaftsinstitute gehen in ihren neusten Prognosen von einem moderaten weltwirtschaftlichen Wachstum mit deutlichen regionalen Unterschieden aus. Ein wesentlicher Grund dafür ist die hohe Unsicherheit aufgrund der aktuellen geopolitischen Konflikte - die Ausweitung des Nahostkonfliktes, der andauernder Krieg in der Ukraine sowie die Zunahme der Spannungen zwischen den USA und China. Daneben dämpfen aber auch die anhaltend hohen Zinsen sowie die Probleme der chinesischen Wirtschaft die Erwartungen. Für die Jahre 2024 und 2025 werden für die Weltwirtschaft Wachstumsraten von +3,1 % bzw. +3,2 % prognostiziert. Die Erwartungen für den Euro-Raum und die Bundesrepublik Deutschland fallen für 2024 mit +0,7 % bzw. +0,2 % und für 2025 mit +1,5 % bzw. +1,1 % deutlich schwächer aus. Insbesondere die deutsche Wirtschaft ist gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung, der ausgeprägten Außenhandelsorientierung sowie der Wiedereinsetzung der Schuldenbremse stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. In diesem gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr die Umsatzerlöse der DELACAMP Aktiengesellschaft um TEUR -4.634 (-26,4 %) und der hieraus resultierende Rohertrag um TEUR -684 (-20,3 %). Die Umsätze im Imaging-Bereich waren gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Rohertragsmarge ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, so dass sich der erwirtschaftete Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr verringerte. Wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung im Imaging-Bereich hatten vor allem der anhaltende Ukraine-Konflikt und die damit verbundenen Sanktionen gegenüber Russland sowie der anhaltende Import preisgünstiger Fertigkartuschen aus Fernost, der stetige Rückgang des Druckvolumens in den Absatzgebieten der DELACAMP Aktiengesellschaft, die fortschreitende Konsolidierung auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten sowie die für diese Industrie wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen auf den südeuropäischen Absatzmärkten als auch auf dem Gebiet der Ex-Sowjetunion. Die Entwicklung des Geschäftsbereichs Convena-Polymers blieb im Geschäftsjahr 2023 deutlich unter den Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerten sich die Umsatzerlöse. Die Rohertragsmarge ist dagegen gestiegen. Die aufgrund der verringerten Umsatzerlöse entstandenen Ertragseinbußen konnten hierdurch nicht kompensiert werden, so dass sich der erwirtschaftete Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr verringerte. Die wesentlichen Einflussfaktoren für die Entwicklung dieses Geschäftsbereichs lagen neben den Folgen des Ukraine-Konfliktes in den konjunkturellen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere dem Strukturwandel in der Automobilindustrie, die Auswirkungen der hohen Zinsen und Rohstoffpreise für die Bauindustrie sowie die Auswirkungen der hohen Energiekosten in der Chemischen Industrie. 3. Sortimentspolitik und Qualitätsmanagement Ständige Marktanalysen mit begleitender Produktuntersuchung und Funktionstests (F & E) gewährleisten ein nachfragegerechtes Sortiment in angemessener Qualität. Darüber hinaus führte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sowie im Vorjahr 2022 keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch. 4. Wareneinkauf, Vertrieb und Logistik Die gesamte Prozesskette der Materialwirtschaft, von der Disposition über Einkauf, Einlagerung, Umschlag im Hochregallagersystem, Kommissionierung, Verpackung und Distribution, erfolgt in ganzheitlicher Führung und Umsetzung, teilweise auch über externe Läger, gestützt auf ein integriertes Warenwirtschaftssystem. Der Vertrieb erfolgt in eigener Regie. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten ausschließlich Investitionen in das Anlagevermögen, die der Erneuerung und Erhaltung der Betriebsmittel dienten. 6. Verwaltung, Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von 28 auf 25 Arbeitnehmer. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der DELACAMP Aktiengesellschaft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -437. Im Wesentlichen ist dies auf die Abnahme des Anlagevermögens um TEUR -183 und des Umlaufvermögens um TEUR -394 zurückzuführen, wohingegen sich der Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR +34 und der Posten der aktiven latenten Steuern um TEUR +106 erhöht haben. Die Abnahme des Anlagevermögens ist neben der handelsrechtlichen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts darauf zurückzuführen, dass die planmäßigen Abschreibungen die laufenden Ersatzinvestitionen überstiegen haben. Die Abnahme des Umlaufvermögens um TEUR -394 setzt sich aus der Verringerung der Vorräte um TEUR -23, der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR -274 sowie der Minderung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR -97 zusammen. Die Aktivierung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR +106 erfolgte aufgrund von ertragssteuerlichen Verlustvorträgen, der unterschiedlichen Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes in der Handels- und in der Steuerbilanz sowie temporären Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden.
Die Verringerung des Gesamtkapitals um TEUR -437 ist im Wesentlichen auf die Abnahme des Eigenkapitals TEUR -237, der Rückstellungen um TEUR -18 und der Verbindlichkeiten um TEUR -183 zurückzuführen, wohingegen sich die Passiven latenten Steuern im Vergleich zum Vorjahr um TEUR +1 erhöhten.
2. Finanzlage Die grundsätzlichen Ziele des Finanzmanagements sind die Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung ausreichender Finanzierungsquellen, um laufenden und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Die Erstellung und Auswertung von Budget- und Liquiditätsplanungen sowie die laufende Überwachung der Konzerngesellschaften dienen dazu, kurzfristige und langfristige Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen und diesen gegensteuern zu können. Die DELACAMP Aktiengesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2023 aus dem laufenden Cashflow sowie aus den verfügbaren Kreditlinien über ausreichende finanzielle Mittel, um den Zahlungsverpflichtungen jederzeit unter weitgehender Ausnutzung der günstigsten Zahlungsbedingungen nachkommen zu können. Neben der Finanzierung aus eigenen Mitteln finanziert sich die DELACAMP Aktiengesellschaft hauptsächlich über die Ausnutzung bereitgestellter Kreditlinien sowie Lieferantenverbindlichkeiten. Die von den Hausbanken bereitgestellten Kreditlinien wurden weitgehend ohne Gestellung besonderer Sicherheiten gewährt. Bei den Lieferantenkrediten sind ausreichend lange Zahlungsziele vereinbart, welche die Kreditgewährung gegenüber Käufern zu einem großen Teil auffangen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden unter Ausnutzung der günstigsten Zahlungskonditionen beglichen. Die Eigenkapitalquote der DELACAMP Aktiengesellschaft betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2023: 85,1 % (2022: 83,2 %). 3. Ertragslage
Die DELACAMP Aktiengesellschaft realisierte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von TEUR -237. Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -390) in Höhe von TEUR +153. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Umrechnungsdifferenzen von TEUR +110 (Vorjahr: TEUR +220) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus Umrechnungsdifferenzen von TEUR -14 (Vorjahr: TEUR -47) enthalten. Sonstige Steuern von TEUR -1 (Vorjahr: TEUR -1) sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. 4. Gesamtaussage Der Verlauf der Geschäftsentwicklung der DELACAMP Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2023 wird vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Energiepreise sowie den konjunkturellen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland vom Vorstand insgesamt als ungünstig beurteilt. Maßnahmen zur Verbesserung der Geschäftsentwicklung wurden vom Vorstand initiiert. III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Risikobericht Das Risiko einer Bestandsgefährdung kann vor dem Hintergrund einer Eigenkapitalquote der DELACAMP Aktiengesellschaft von 85,1 % sowie unter Annahme eines zukünftig wieder positiveren Geschäftsverlaufs für einen Prognosezeitraum von zwei Jahren ausgeschlossen werden. Die sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden durch geeignete Maßnahmen im Rahmen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagements deutlich eingegrenzt. Von den finanzwirtschaftlichen Risiken sind insbesondere das Wechselkursrisiko sowie das Kreditrisiko aus Forderungsausfällen von Bedeutung. Das Wechselkursrisiko betrifft insbesondere den Wareneinkauf im USD-Raum. Zur Minimierung der Kursrisiken werden Sicherungsgeschäfte getätigt. Gegen das Debitoren-Risiko ist die Gesellschaft durch eine Kreditversicherung geschützt, welche die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu einem Großteil erfasst. 2. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen schwierigen Geschäftsverlauf. Nach der Budgetplanung für das Jahr 2024 wird ein Jahresüberschuss von TEUR 85 prognostiziert. Bis zur Erstellung dieses Lageberichts lagen die anteiligen Planzahlen für das Jahr 2024 unter dem Budget. Im Geschäftsfeld Imaging gehen wir davon aus, dass sich der negative Trend der letzten Jahre verstärkt durch den anhaltenden Ukraine-Konflikt fortsetzen wird. Im Geschäftsbereich Convena-Polymers erwarten wir eine sich stabilisierende Umsatz- und Ertragssituation, obwohl der Geschäftsbereich, wie die gesamte Industrie der Fluorkunststoffe, derzeit unter der Unsicherheit in Bezug auf von fünf EU-Mitgliedstaaten vorgeschlagene Beschränkungen für per- und polyfluorierte Chemikalien sowie für Fluorpolymere leidet. Im Hinblick auf die voraussichtliche konjunkturelle Entwicklung sowie das angestrebte organische Wachstum im Handel mit Hochleistungspolymeren erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf und rechnen damit, dass die Finanzlage der Gesellschaft weiterhin stabil bleibt.
Hamburg, den 31. März 2024 Der Vorstand Volker-Oliver Kappius AKTIVA
PASSIVA
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die DELACAMP Aktiengesellschaft ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Registernummer HRB 82399 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in 22145 Hamburg, Bargkoppelweg 64. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches auf. Die handelsrechtlich zulässigen, größenabhängigen Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Anhangs in Anspruch genommen. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie deren Gliederung entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Der aus dem Erwerb des Geschäftsbereichs "Convena-Polymers" resultierende Firmenwert wird über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben, da eine anderweitige verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer nicht möglich war. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die übrigen Aktiva wurden mit dem Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Zur Berücksichtigung allgemeiner Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine nach betrieblichen Erfahrungswerten ermittelte Pauschalwertberichtigung abgesetzt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages ab, der zu ihrer Erfüllung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu den Erfüllungsbeträgen. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Davon abweichend wird die Währungsumrechnung zum Sicherungskurs durchgeführt, soweit Vermögensgegenstände und Schulden zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen mit Finanzinstrumenten zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst werden. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage A zu diesem Anhang dargestellt. Das gezeichnete Kapital setzt sich zusammen aus 3.666.667 nennbetragslosen Stückaktien, die auf den Namen des Inhabers lauten (Namensaktien). Die Gesellschaft hält zum Abschlussstichtag 366.667 Stückaktien als eigene Aktien im Bestand, die zusammen 10 % des Grundkapitals betragen. Der Nennbetrag der eigenen Anteile von EUR 366.667 wird gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die Kapitalrücklage resultiert - unverändert gegenüber dem Vorjahr - aus einem Betrag, der in einem früheren Geschäftsjahr bei der Ausgabe von Anteilen über dem Nennbetrag erzielt wurde. Der Bilanzverlust von TEUR 1.018 wurde unter Berücksichtigung eines Verlustvortrags aus dem Vorjahr von TEUR 780 ermittelt. Bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses lagen ein Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses oder ein Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses nicht vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 152 (Vorjahr: TEUR 435). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 28). Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden teilweise die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte gewährt. Die sonstigen, nicht in der Bilanz erscheinenden finanziellen Verpflichtungen beschränken sich im Wesentlichen auf die üblichen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miet- und Leasingverträge) und betragen TEUR 1.193. Nach den vertraglich vereinbarten Restlaufzeiten verteilt sich der Gesamtbetrag wie folgt auf die nachfolgenden Geschäftsjahre:
Zur Absicherung des Währungsrisikos wurden Devisentermingeschäfte sowie Kombinationen aus Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäften getätigt. Zum Abschlussstichtag hielt die DELACAMP Aktiengesellschaft folgende Finanzderivate im Bestand:
Der beizulegende Zeitwert gibt die Einschätzung über den Wert des betreffenden Finanzinstruments unter den am Abschlussstichtag vorherrschenden Marktbedingungen als Marktmittelpreis (Basis für eine mögliche Auflösung oder Beendigung des Finanzinstruments) wieder. Hiervon abweichend wird der Wert von Devisentermingeschäften auf Basis von aktuellen Referenzkursen am Bilanzstichtag bestimmt. Die wesentlichen marktpreisbestimmenden Faktoren liegen in der Entwicklung der Wechselkurse, der Schwankungsintensität der Wechselkurse (Volatilität), der Zinsentwicklung in den verschiedenen Währungsräumen sowie der Restlaufzeit. Sämtliche Geschäfte dienen der Absicherung des Währungsrisikos bereits abgeschlossener Wareneinkaufs- und Warenverkaufskontrakte bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteter Transaktionen. Im Geschäftsjahr 2023 entwickelten sich die latenten Steuern wie folgt:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 25 Arbeitnehmer, davon 20 kaufmännische und 5 gewerbliche Arbeitnehmer. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch den Vorstand:
Bezüglich der Angabe der für die Tätigkeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2023 gewährten Bezüge macht die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 20. Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes ist dem Anhang als Anlage B beigefügt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres lagen nicht vor.
Hamburg, den 31. März 2024 Der Vorstand Volker-Oliver Kappius Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DELACAMP Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DELACAMP Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DELACAMP Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hamburg, den 30. Juni 2024 GOESSLER
+ PARTNER GMBH
Cornelia Ziegert, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023(nach § 171 Abs. 2 AktG)Der Aufsichtsrat hat sich in Sitzungen und durch regelmäßige Berichte des Vorstands während des Geschäftsjahres 2023 ein Bild vom Gang der Geschäfte gemacht und die Arbeit des Vorstands überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat über einzelne Aktivitäten und Entwicklungen unterrichtet und Anfragen des Aufsichtsrats bereitwillig und detailliert beantwortet. Die im Berichtszeitraum getroffenen unternehmerischen Entscheidungen wurden durch den Aufsichtsrat mitgetragen und aktiv unterstützt. Die Zusammenarbeit im Aufsichtsrat und mit dem Vorstand war sachorientiert und konstruktiv. Der Aufsichtsrat wird der Hauptversammlung empfehlen, den Vorstand für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 mit Dank zu entlasten.
Hamburg, 24. September 2024 Dr. Claus Liesner, Vorsitzender des Aufsichtsrats Protokoll der ordentlichen Hauptversammlung der DELACAMP Aktiengesellschaft vom 24. September 2024TOP 2: ErgebnisverwendungsbeschlussUnter Berücksichtigung eines Verlustvortrages aus dem Vorjahr ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Bilanzverlust in Höhe von -1.017.545,60 EUR. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Beschluss: Die Hauptversammlung nimmt den Vorschlag an und beschließt unter Berücksichtigung der aktienrechtlichen Stimmverbote einstimmig, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Der Beschluss wird vom Aufsichtsratsvorsitzenden festgestellt. |
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