OSKA Retail Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Bayer seit 22.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
OSKA Management GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OSKA Textilvertriebs GmbHGarchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der OSKA Textilvertriebs GmbHI. Geschäftsmodell Die OSKA Textilvertriebs GmbH (im folgenden OSKA) ist ein international agierendes Unternehmen im Fashion-Bereich. Die wichtigsten Märkte sind Deutschland (rd. 30 % Umsatzanteil), Großbritannien (rd. 18 %) und Benelux- Staaten (rd. 14%) sowie mehr als 20 weitere Länder. Die Beschaffung der Ware wird durch die OSKA Textilvertriebs GmbH abgewickelt und durch eigene Fachabteilungen überwacht, um in der Lage zu sein, das Sourcing flexibel an die sich verändernden Bedingungen anpassen zu können. Die Beschaffung in Fernost erfolgt im Rahmen von Vollgeschäften. Bei der Produktion in Osteuropa werden die Aufträge als passive Lohnveredelung erteilt, so dass OSKA das Eigentum an den eingesetzten Waren behält. Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Strukturen zur Produktion und Logistik werden dabei weiter als Dienstleister genutzt, um die Effizienz in der Lieferkette zu optimieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklungen Die Geschäftsentwicklung der OSKA Textilvertriebs GmbH ist im Wesentlichen von der Bereitschaft der Endverbraucher zum Konsum abhängig. Das Jahr 2023 war von einer weiterhin hohen Inflation, steigenden Energiekosten und den Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Konflikts geprägt. Diese Faktoren haben das Konsumverhalten der Verbraucher beeinflusst und die Kaufkraft in vielen Ländern geschwächt. Trotz dieser Herausforderungen konnte die Bekleidungsindustrie im Allgemeinen ein moderates Wachstum verzeichnen, insbesondere im Bereich der Premium- und Luxusmode, die weniger stark von der Kaufzurückhaltung betroffen war. Die Weltkonjunktur erfuhr nach kräftigem Start in das Jahr 2023 zum Ende eine deutliche Verlangsamung. Besonders ausgeprägt galt das für die Eurozone. Der Umsatz der gesamten Branche Bekleidungsindustrie wies für das Jahr 2023 ein Plus von 10,8 % gegenüber dem Vorjahr aus. Bezogen auf Oberbekleidung ergab sich eine Steigerung um 11,5 % (Gesamtverband Textil+ Mode, Konjunkturbericht 02/2024). Der Bekleidungseinzelhandel konnte beim Umsatz allerdings nur um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr zulegen. Geschäftsverlauf OSKA Textilvertriebs GmbH als Partner des Modefachhandels konnte hier den Markttrend ebenfalls nutzen. Der Umsatz im Inland mit OSKA Produkten konnte um 7,7 % (+375 TEUR) gesteigert werden. Der Export im Segment Bekleidung deutscher Unternehmen sank 2023 gegenüber dem Vorjahr um -0,6 % (Gesamtverband Textil + Mode, Konjunkturbericht 02/2024). Die Umsätze von OSKA mit dem Ausland nahmen demgegenüber um +11,5 % (+1.27 TEUR) zu. Deutliche absolute Zuwächse konnten in UK (+777 TEUR, +32 %), den Benelux Ländern (+254 TEUR, + 12 %) und Schweiz (+235 TEUR, +24 %) erzielt werden. In den Regionen sonstiges Europa (-280 TEUR, - 32%) und Nordamerika (-123 TEUR, - 15%) mussten dagegen Umsatzrückgänge verzeichnet werden. Zum Teil ergaben sich die Umsatzveränderungen auch durch Kursschwankungen. Der Gesamtumsatz erhöhte sich mit 17,9 Mio. EUR (Vorjahr 15,9 Mio. EUR). Bei einer leicht gesunkenen Marge ergab sich ein gleich gebliebenes Rohergebnis. Erhöhungen der Personalkosten um 7 % sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1 % führten zu einem leicht negativen Betriebsergebnis von -11 TEUR. Wesentlicher Treiber für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg bei den Marketingkosten um rund 192 TEUR. Durch ein positives Finanzergebnis ergab sich insgesamt ein um 219 TEUR (-67 %) gegenüber dem Vorjahr reduziertes Ergebnis. Gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 27.11.2006 wird der Jahresüberschuss in voller Höhe von 109 TEUR an die Gesellschafterin OSKA Management GmbH abgeführt. 2. Darstellung der Geschäftslage a. Vermögenslage
Bei den Sachanlagen erfolgten im Berichtsjahr im Wesentlichen Investitionen von 202 TEUR in Fuhrpark und EDV-Ausstattung in Höhe von 30 TEUR. Bei planmäßigen Abschreibungen von 70 TEUR ergab sich eine Erhöhung um 20 TEUR. Die zur Unterstützung der Ausweitung von eigenen Einzelhandelsflächen an Retail-Gesellschaften der Gruppe ausgereichten Darlehen wurden in Höhe von 370 TEUR zurückgeführt. Für Standorte, die sich bisher nicht wie geplant entwickelten, sind vorsorgliche Wertberichtigungen von insgesamt 606 TEUR gebildet. Ein gestiegenes Auftragsvolumen für die Sommersaison 2024 bewirkten höhere Vorratsbestände. Um die Produktionsstätten kontinuierlicher auslasten und eine pünktliche Lieferung sicherstellen zu können, wurde der Durchlauf frühzeitig gestartet. Das führte am Jahresende 2023 zu um 777 TEUR (+15 %) angestiegenen Beständen. Dabei verminderten sich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um -58 TEUR, während sich unfertige Erzeugnisse um 175 TEUR und fertige Erzeugnisse um 740 TEUR erhöhten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum Stichtag um 374 TEUR (+133 %). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen lagen um +479 TEUR (+10 %) über dem Vorjahr. Dies ergibt sich durch die ersten Auslieferungen der gestiegenen Order für die Saison Frühjahr/Sommer 2024. Für mögliche Risiken bei der Bedienung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind am Jahresende Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 1.692 TEUR berücksichtigt. Das Net Working Capital, ermittelt aus den Vorräten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (einschließlich verbundener Unternehmen) abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten stieg um 1.564 TEUR (+19 %) gegenüber dem Vorjahr. Dies ergab sich aus den erhöhten Beständen und in etwa gleich gebliebenen Forderungen aus Warenlieferungen bei verminderten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. b. Finanzlage Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der OSKA Management GmbH beträgt das Eigenkapital unverändert 5.178 TEUR. Bei einer geringfügig von 14.755 TEUR auf 14.973 TEUR gestiegenen Bilanzsumme blieb die Eigenkapitalquote mit 35 % (Vorjahr 35 %) konstant. Zusätzlich bestehen bei Banken vereinbarte Kreditlinien über 5.300 TEUR für Betriebsmittel, die zum Jahresende mit 467 TEUR in Anspruch genommen wurden. Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.321 TEUR nach 690 TEUR positiv im Vorjahr ergab sich im Wesentlichen aus dem positiven Jahresergebnis vor Gewinnabführung bei einer deutlichen Erhöhung der Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände verbunden mit einem nur geringen Anstieg von den Verbindlichkeiten und weiterer Passiva. C. Ertragslage
Im Segment der eigenen Shops lag der Umsatz 2023 um 1.135 TEUR über dem Vorjahr. Auch im Segment Großhandel konnte der Umsatz um 772 TEUR gesteigert werden. Insgesamt ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 17.914 TEUR ein gegenüber dem Vorjahr um 2.064 TEUR erhöhter Umsatz (+13 %), der damit bei dem mit 18.000 TEUR geplanten Umsatz liegt. Der Wareneinsatz einschließlich Bestandsveränderung stieg um ca. 20 % im Vergleich zum Vorjahr und damit etwas mehr als der Umsatz. Die Bewertung der Bestände erfolgt zu Anschaffungs-/Herstellungskosten sowie zurechenbaren Fertigungsgemeinkosten unter Berücksichtigung von Abschlägen für 2. Wahl- und Altwaren. Insbesondere bei den Waren aus zurückliegenden Saisons wurde die Werthaltigkeit vorsichtig beurteilt. Bezogen auf die Gesamtleistung verringerte sich die Roh-Marge im Berichtsjahr um rd. 3,1 % Punkte auf 30,5 %. In den ordentlichen betrieblichen Erträgen sind Kursdifferenzen i.H.v. 209 TEUR (Vorjahr 242 TEUR) enthalten. Der Personalaufwand stieg bei gleich gebliebener Mitarbeiterzahl um 6,5 % auf 2.318 TEUR. Im Durchschnitt waren im Berichtsjahr 36,5 Mitarbeiter (Vorjahr 36,75 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Abschreibungen betreffen die planmäßigen Abschreibungen auf Betriebsausstattung und erhöhten sich mit 70 TEUR gegenüber dem Vorjahreswert von 51 TEUR. Die übrigen Betriebsaufwendungen blieben mit 3.575 TEUR in etwa gleich. Davon stiegen die Marketingkosten auf 1.144 TEUR (Vorjahr 944 TEUR) und Vertriebskosten auf 454 TEUR (Vorjahr 441 TEUR). Die Aufwendungen für Wertberichtigungen und Forderungsverluste verminderten sich auf 340 TEUR (Vorjahr 419 TEUR) und die Aufwendungen aus Kursdifferenzen auf 331 (Vorjahr 357 TEUR). Das Finanzergebnis war mit 120 TEUR positiv. Es ergibt sich im Wesentlichen aus gestiegenen Zinserlösen der Finanzanlagen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern verminderte sich auf 109 TEUR, welches gemäß Gewinnabführungsvertrag an die Gesellschafterin abgeführt wird. Der im Vorjahr mit 570 TEUR prognostizierte Wert konnte somit nicht erreicht werden. 3. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 ist für die OSKA Textilvertriebs GmbH in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich verlaufen. Es wurde zwar bei erhöhtem Umsatz ein geringeres Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Das insgesamt verminderte Jahresergebnis ist allerdings im Wesentlichen auf die durchgeführten Marketingmaßnahmen zurückzuführen. III. Chancen und Risiken sowie voraussichtliche Entwicklung 1. Chancen und Risiken Das Unternehmen nutzt die branchenbedingten Schwankungen des Modemarktes als Chance, sich durch innovative und kreative Kollektionen am Markt zu differenzieren. Um die Marktchancen der jeweils neuen Saison Kollektionen zu maximieren, wurden zwei talentierte Jung-Designerinnen eingestellt, die frische Impulse und neue Ideen einbringen. Darüber hinaus ist die Einstellung eines weiteren berufserfahrenen Designers geplant, um die Produktentwicklung weiter zu stärken. Ergänzend wird durch kontinuierliche Marktbeobachtungen und einen intensiven Austausch mit eigenen und Partnerstores sowie wichtigen Einzelhändler eine angepasste Produktpalette und Vertriebsstrategie abgeleitet. Das eigene Retail-Geschäft innerhalb der Gruppe bietet die Chance für Wachstum und Nutzung der nachgelagerten Wertschöpfungskette. Dabei gewonnene Erkenntnisse zu Kaufverhalten der Kunden fließen in die Kollektionsentwicklung ein. Durch die sich daneben ergebende, verbesserte Möglichkeit der Warensteuerung können Produktionsabläufe optimiert werden. Das Finanzierungsrisiko wird durch die Struktur der Gruppenfinanzierung zum großen Teil von der OSKA Textilvertriebs GmbH getragen. OSKA Textilvertriebs GmbH hat einen Kundenstamm von rd. 300 Abnehmern im In- und Ausland. Der Umsatzanteil des größten Einzelkunden außerhalb der Gruppe liegt bei unter 3 %, so dass der Ausfall einzelner Kunden das Unternehmen nicht gefährdet. Die Marke OSKA ist seit mehr als 20 Jahren etabliert und hat sich mit unverwechselbarem Design sowie hoher Qualität einen Nischenmarkt erarbeitet. Dieser ist auf eine durch die demographische Entwicklung größer werdende Zielgruppe ausgerichtet und bietet damit die Chance für weitere Entwicklung. Dem Risiko des Markteintritts von neuen Mitbewerbern soll durch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Handel, Sicherstellung einer hohen Qualität der Produkte und der Überwachung der Markenrechte begegnet werden. Eine wichtige Aufgabe ist die Beherrschung des Lagerrisikos. Zum einen muss die Lieferbereitschaft für eine erfolgreiche Partnerschaft mit den Wholesale Kunden sowie den gruppeneigenen Shops sichergestellt sein. Andererseits ergibt sich die Notwendigkeit, die dabei angefallenen Produktionsüberhänge und 2. Wahl Teile zu verkaufen. Eine verbesserte Präsentation der Warenbestände für Online-Bestellungen der Großhandelskunden, eigenen Shops und Endverbraucher soll den Abverkauf erleichtern und damit das Bestandsrisiko verringern. Die Verwertung von nach Abschluss der Saison verbliebener Altware erfolgt über Outlet-Strukturen, die innerhalb der OSKA Gruppe bestehen. Auf der Beschaffungsseite kann die Entwicklung der Rohstoff- und Transportpreise stärkeren nachfragebedingten Schwankungen und damit erheblichen Preissteigerungen unterliegen. Die Fertigungskosten für eine qualitativ hochwertige und sozialverträgliche Produktion erhöhen sich ebenfalls kontinuierlich. Dies wird nicht immer vollständig auf die Produktpreise umgelegt werden können, so dass das Risiko einer entsprechenden Reduzierung der Marge besteht. Einkaufskonditionen werden für jede Saison festgeschrieben und damit die Kalkulation für bestehende Lieferverpflichtungen gegenüber Kunden abgesichert. Durch die enge Zusammenarbeit mit zur OSKA Gruppe gehörenden Produktions- Dienstleistern besteht die Möglichkeit, auf Anforderungen kurzfristig reagieren und somit Chancen am Markt wahrnehmen zu können. Die Rechnungen an Kunden in Großbritannien, Schweiz; USA und Australien werden in den jeweiligen Landeswährungen ausgestellt. Damit bestehen umsatzseitig entsprechende Währungsrisiken. Mit einem Anteil von rd. 69 % wird jedoch weiterhin überwiegend in Euro fakturiert. Im Bereich des Wareneinkaufs entstehen Verpflichtungen vereinzelt in Fremdwährungen. Diese können für den US-Dollar durch Zahlungsströme innerhalb der Gruppe abgedeckt werden. Durch die in der Tschechischen Republik angesiedelte Produktion entstehen Verbindlichkeiten teilweise in CZK. Die Kursentwicklungen der betroffenen Währungen werden laufend überwacht und bei Bedarf zur Absicherung Währungstermingeschäfte getätigt. Indirekt ist das Unternehmen jedoch auch von den Kursentwicklungen der Bezugs- und Absatzmärkte abhängig. Liquiditätsrisiken resultieren im Hinblick auf den Ausgleich der saisonalen Zahlungsschwankungen. Kreditlinien stehen in ausreichendem Umfang zur Verfügung, um Schwankungen des Finanzierungsbedarfes ausgleichen zu können. Diese Kreditlinien unterliegen variablen Verzinsungen. Weitere Finanzrisiken bestehen aus übernommenen Mietavalen und Schuldbeitritten in Rahmen der Finanzierung der OSKA-Unternehmensgruppe in Höhe von 664 TEUR. Eine Inanspruchnahme ist derzeit unwahrscheinlich. Es sind Darlehen innerhalb der OSKA Gruppe ausgereicht. Daneben bestehen aus den Eröffnungen von neuen Shops in den zurückliegenden Jahren weiterhin erhöhte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen, für die in der Startphase und zusätzlich aufgrund der Corona-Krise verlängerte Zahlungsziele vereinbart wurden. In Einzelfällen wurden Wertberichtigungen gebildet. Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und strukturelle Probleme stehen einer weltwirtschaftlichen Expansion in 2024 entgegen. Zwar legt der private Konsum zu, entfaltet aber keine große Dynamik. Inzwischen konnten an vielen Standorten der Gruppe wieder Umsätze erreicht werden, die an die vergleichbaren Umsätze im Vor-Krisen-Zeitraum heranreichen. In einigen Regionen, in denen die Konsumbereitschaft noch nicht angesprungen ist (besonders USA) ergeben sich noch geringere Umsätze. Für das Jahr 2023 ergaben sich durch den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine nur noch geringen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 2. Risikomanagement Wichtige Bestandteile des Risikomanagements sind das interne Kontrollsystem und die monatliche Ergebnisermittlung durch die Finanzbuchhaltung. Zur Abstimmung der Zahlungsströme besteht eine die OSKA- Unternehmensgruppe umfassende Liquiditätsplanung. Um das Risiko von Forderungsausfällen und Warenüberhängen aus Stornierungen der Aufträge von Kunden mit nicht ausreichender Bonität zu reduzieren, wurde das Debitorenmanagement intensiviert und laufend überwacht. Länderrisiken werden durch die internationale Ausrichtung gestreut. Seit dem 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Teil des europäischen Binnenmarktes. Nach anfänglichen Verzögerungen des Warentransportes aufgrund der notwendigen Zollabwicklung läuft die Lieferung von Ware nach UK inzwischen wieder verlässlich. Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichtes befinden sich Russland und die Ukraine weiterhin im Krieg. OSKA unterhält weiterhin Geschäftsbeziehungen mit einem Wholesale-Partner in Russland. Das Volumen ist allerdings aus Sicht des Unternehmens von untergeordneter Bedeutung. Zur Sicherung des Cashflows wird die Kapitalbindung in den Vorräten besonders beachtet. Hier soll die Verringerung der Vorratsreichweite weiterhin eine starke Beachtung finden. Versicherungen bestehen in branchenüblichem Umfang, besonders zur Abdeckung von Risiken bei Transport und Lagerung der Erzeugnisse. Die Managementstruktur ist durch die Einführung einer zweiten Führungsebene durch die Ernennung von vier Prokuristen verstärkt und abgesichert, um die Abhängigkeit von Einzelpersonen zu vermindern. Die in den Vorjahren genutzte Möglichkeit von Kurzarbeit in verschiedenen Abteilungen wurde zurückgefahren. Die Produktion und Lieferung auch aus Risikogebieten der Ware zur Auslieferung der Kollektion Winter 2024 konnte fristgerecht sichergestellt werden. Es sind zurzeit keine einzelnen oder aggregierten Risiken bekannt, die den Fortbestand der OSKA Gruppe bzw. der OSKA Textilvertriebs GmbH im Planungshorizont bis Ende 2024 gefährden könnten. Die Geschäftsführung geht davon aus, mit den genannten Maßnahmen den bekannten Risiken ausreichend Rechnung getragen zu haben. 3. Voraussichtliche Entwicklung Das IWF Kiel erwartet für das Jahr 2024 einen Anstieg der Weltproduktion um 3,2 % und für das Jahr 2025 einen Anstieg von 3,1%. Für Deutschland zeichnet sich für 2024 eine weiterhin verhaltene Entwicklung ab. Das IFW Kiel erwartet für 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,1%. Für 2025 wird mit einer Zunahme des Bruttoinlandsproduktes um +0,5 % gerechnet. Der Umsatz im Bekleidungseinzelhandel verringerte sich im Zeitraum Januar - Juni 2024 um -4,3 %. Der Verband Textil + Mode sieht für die Branche eine unbefriedigende Entwicklung. Die Unsicherheit bleibt, inwieweit der Konsum der privaten Haushalte von den politischen Unsicherheiten und weiteren Entwicklungen des Ukraine-Konflikts gedämpft wird. Vor diesem Hintergrund liegen die Vororderzahlen für die Halbjahre Sommer und Winter 2024 zusammen etwa auf Höhe des Vorjahrs. Bei einer weiterhin vorsichtigen Einschätzung des Nachordergeschäfts ergibt sich eine gleiche Umsatzerwartung wie im Vorjahr. Die Organisation und Prozesse des Unternehmens werden kontinuierlich an die veränderten Notwendigkeiten durch Entwicklungen bei Umsätzen und Stückzahlen angepasst. Bei gleichbleibender Anzahl der Mitarbeiter wird durch den Wegfall der Kurzarbeit mit einer Erhöhung der Personalkosten gerechnet. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden, besonders im Bereich Marketing, wieder etwas ansteigen. Im Vertriebsbereich wird die internationale Expansion auf ausgewählten Märkten in gruppeneigenen Retailflächen weiterhin mit Bedacht fortgesetzt. Im Vorjahr wurden Shops in Mailand/Italien und Seattle/USA geschlossen. Ein neuer Shop in St.Gallen/Schweiz wird September 2024 eröffnet. In 2024 wird weiter an der Strategie festgehalten, die Beziehung zu den Kunden im Retail- und Onlinegeschäft zu intensivieren. Ziel ist, durch nachhaltigere Kundenkontakte die Ausrichtung des Internet-Auftritts an die Anforderungen der Zielgruppe anzupassen und damit das Online-Geschäft zu verstärken und gleichzeitig eine Steigerung der Attraktivität der Marke OSKA zu erreichen. Für das Jahr 2024 wird mit leicht reduzierten Umsätzen gerechnet, derzeit geht die Geschäftsführung von einem Umsatz für das Jahr 2024 in Höhe von 17 Mio. EUR aus. Bei einer leicht rückläufigen Marge und sinkenden Personal- und sonstigen Kosten wird ein positives Ergebnis von rd. 400 TEUR erwartet.
Garching, 11. Oktober 2024 gez. Helmut Bayer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 1.1. - 31.12.23
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der OSKA Textilvertriebs GmbHI. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§ 238 ff) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§ 264 ff HGB) aufgestellt worden. Die OSKA Textilvertriebs GmbH hatte im Berichtsjahr ihren Sitz in Garching, Landkreis München. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB und wurde am 21.01.1998 im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer 119248 beim Amtsgericht München eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und gemäß ihrer üblichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um die zulässigen Abschreibungen angesetzt. Bei Zugängen von beweglichen Anlagegegenständen wurden lineare Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Die Abschreibungsdauer wurde gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgesetzt. Die bestehenden Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Vom Wahlrecht gem. § 253 Abs. 3 S. 6 HGB wurde wie in den Vorjahren Gebrauch gemacht. Die Vorräte an Waren, unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungseinzelkosten zzgl. eines angemessenen Anteils der Gemeinkosten, ggf. unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades, bilanziert. Es wurden, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, gegebenenfalls Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Langfristige Fremdwährungsposten wurden zum Anschaffungskurs bzw. zum ungünstigeren Kurs zum Stichtag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsposten wurden nach § 256a HGB bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Auszahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen und der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterung zur Bilanz Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. Bei den Vorräten sind in dem Posten "Fertige Erzeugnisse und Waren" unterwegs befindliche Waren in Höhe von 82 T€ (Vorjahr 118 T€) enthalten, welche nicht im Posten "Bestandsveränderung" in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten (Beträge vor Wertberichtigung) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen i.H.v. 6.859 T€ (Vorjahr 6.035 T€). Sämtliche Forderungen und sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 3.812.278,19 € aus der Zeit vor Abschluss des Ergebnisabführungsvertrags. Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem Prüfungs- und Beratungskosten (109 T€), ausstehende Abrechnungen (75 T€), sowie Aufbewahrung Geschäftsunterlagen (41 T€). Rückstellungen in Höhe von 41 T€ haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:
* Lieferantenverbindlichkeiten unterliegen zum
Teil handelsüblichen Eigentumsvorbehalten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin i.H.v. 7.232 T€ (Vorjahr 6.518 T€) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 1.083 T€ (Vorjahr: 1.116 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige Angaben Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden in Form von Mietavalen und Schuldbeitritten in Höhe von 664 T€ (Vorjahr 853 T€), vollständig zu Gunsten verbundener Unternehmen. Die Inanspruchnahme aus diesen Verpflichtungen ist höchst unwahrscheinlich, da alle Verbindlichkeiten vereinbarungsgemäß bedient wurden. Es bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen mit auf die Restlaufzeit der Verträge (maximal 4 Jahre) ermittelten Zahlungsverpflichtungen in Höhe von
Während des Zeitraums vom 01.01. bis zum 31.12.2023 waren durchschnittlich 36,5 Arbeitnehmer (Vorjahr 36,75) beschäftigt. Hiervon waren 30,5 (Vorjahr 31,75) Mitarbeiter in der Verwaltung, 5 (Vorjahr 3) Mitarbeiter im Vertrieb und 1 (Vorjahr 2) Mitarbeiter in Lager und Fertigung beschäftigt. Zum Stichtag bestanden folgende Beteiligungen PRO LEN s.r.o., Pricna 25 PSC 787 01 Sumperk/Tschechien 60 %
Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war: Helmut Bayer, Kaufmann Im Zusammenhang mit der Angabe der Geschäftsführervergütung wird auf den § 286 Abs.4 HGB verwiesen.
Garching, 11.10.2024 gez. Helmut Bayer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die OSKA Textilvertriebs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OSKA Textilvertriebs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OSKA Textilvertriebs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 14. Oktober 2024 PKF
Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
gez. Kempa, Wirtschaftsprüfer gez. Sichting, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses 2023 erfolgte 21. Oktober 2024. |
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