ibau GmbHLiquidiert

48143 Münster, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 11676
Eingetragen
23.9.2008
Branche
Architekturbüros für HochbauTätigkeiten von WerbeagenturenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Verlagsgeschäften aller Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf den Gebieten der Werbung und Information, insbesondere das Erfassen und das Erteilen von Planungsinformationen jeder Art für die gesamte Bauwirtschaft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Sven Hans Hohmann
seit 23.9.2008
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ibau GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

ibau GmbH, Münster; Amtsgericht Münster HRB 11676

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 der ibau GmbH, Münster - nachfolgend kurz "ibau" oder "Gesellschaft" genannt -, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Die ibau GmbH hat einen Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin Baumarktforschung Deutschland GmbH (kurz: "BMF"), Hattersheim am Main, geschlossen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche, betriebsindividuelle Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde linear über fünfzehn Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer wurde auf Basis der voraussichtlichen Bestandsdauer des erworbenen Geschäftsbetriebs und dem Lebenszyklus der Kundenbeziehungen bestimmt.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen, betriebsindividuellen Nutzungsdauer. Diese beträgt überwiegend für Einbauten in fremden Gebäuden 10 bis 15 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter von EUR 251 bis 1.000 werden in einem Sammelposten geführt und über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Wertaufholung.

Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen Rechnung getragen. Vom Wahlrecht, außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung zu erfassen, wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei der Bewertung des allgemeinen Kreditrisikos wurde das Ausfallrisiko im Jahr 2020 auf 1,5 % auf alle inländischen zweifelsfreien Forderungen angepasst.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Sonstige Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Der Erfüllungsbetrag der Jubiläumsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Project-Unit-Credit-Methode) und eines Marktzinssatzes von 1,2 % p.a. ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufgrund einer steuerlichen Organschaft werden bei der ibau GmbH keine latenten Steuern angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 einschließlich der historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang verwiesen.

Ausleihungen an sonstige verbundene Unternehmen

Es bestehen keine Ausleihungen an sonstige verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag.

Ausleihungen an Gesellschafter

Gegen die Gesellschafterin Baumarktforschung Deutschland GmbH besteht zum Bilanzstichtag eine Forderung aus Gewährung eines Darlehens i. H. v. Mio. EUR 34,3 (Vorjahr Mio. EUR 34,3). Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020 und ist in einem Betrag am Laufzeitende zurückzuzahlen. Das Darlehen wird mit 6,00% p.a. verzinst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen beträgt im Jahr 2020 wie im Vorjahr weniger als ein Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 176) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 407, Vorjahr: TEUR 110) enthält Finanzierungsnebenkosten in Höhe von TEUR 322, die über die Darlehenslaufzeit abgegrenzt wurden.

Eigenkapital

Die Gewinnrücklagen i.S.d. § 266 Abs. 3 A. III. 4. HGB enthalten den Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Jubiläumsrückstellung am 1. Januar 2010.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind als größte Posten Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr: TEUR 743) enthalten.

Verbindlichkeiten

Mit Wirkung zum 28. Februar 2018 hat die Gesellschaft ein Darlehen in Höhe von Mio. EUR 11,7 bei dem verbundenen Unternehmen IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande aufgenommen, einer Tochtergesellschaft der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande. Das Darlehen ist am 15. Juli 2022 endfällig zu tilgen und wird mit 5,18% p.a. verzinst.

Mit Wirkung zum 26. November 2020 wurde von der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande eine Refinanzierung der Gruppe vorgenommen. Das neu gewährte Darlehen der IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande in unveränderter Höhe ist am 25. November 2025 endfällig zu tilgen und wird mit 5,68% p.a. verzinst.

In den Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 20.840 enthalten.

Sämtliche übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31.12.2020 nicht (Vorjahr: EUR 5.303).

Weitere Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.325 (Vorjahr: TEUR 8.220) resultieren aus dem Cash Pooling.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 126) betreffen erhaltene Entgelte für Online-Leistungen und Abonnements.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

fällig 2021 in EUR fällig 2022 in fällig nach 2022 in
TEUR TEUR
Verpflichtungen Gebäudemiete 524 € 524 € 262 €
Verpflichtungen aus KFZ Leasing 668 € 595 € 274 €

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2020 Vorjahr
TEUR TEUR
Digitale Medien 17.891 17.113
Print Medien 1.312 1.447
Übrige 1.698 1.821
20.901 20.381

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält in Höhe von TEUR 294 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Wertberichtigungen auf Forderungen (Vorjahr: EUR 0).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden als größte Posten Raumkosten in Höhe von TEUR 729 (Vorjahr: TEUR 941), EDV Kosten in Höhe von 738 TEUR (Vorjahr 665 TEUR) und Aufwendungen für Werbung und Vertrieb in Höhe von 471 TEUR (Vorjahr 399 TEUR) geführt.

Zinsaufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus Darlehen der IPD 3 B.V., Schiphol / Niederlande, i.H.v. 1.093 TEUR enthalten (Vorjahr 1.080 TEUR).

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Mitarbeiterzahl:

2020 Vorjahr
Verkauf 55 66
Recherche 57 81
Verwaltung und Sonstige 69 70
Gesamt 181 217

Geschäftsführung

Herr Sven Hohmann ist Alleingeschäftsführer.

Es wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, wonach die Verpflichtung zur Veröffentlichung der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführungsorgane entfallen kann, wenn durch diese Angabe direkt auf die Bezüge eines Mitglieds dieses Organs geschlossen werden kann.

Einbeziehung in Konzernabschluss

Die ibau GmbH wird in den Konzernabschluss der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Infopro Digital Group BV wird im the Dutch Chamber of Commerce ("Kamer van Koophandel") unter der Registernummer 65633024 veröffentlicht.

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

 

Münster, den 18.04. 2021

Die Geschäftsführung

Sven Hohmann

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

der ibau GmbH

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Geschäftsfelder

Der Geschäftsgegenstand der ibau GmbH, Münster, sind Informationsdienste, insbesondere die Veröffentlichung von Informationen zur aktuellen Bautätigkeit in Deutschland in Print und digitalen Medien. Die Gesellschaft unterstützt mit diesen Informationen sowie zusätzlichen Dienstleistungen seine Kunden bei deren Vertriebsbemühungen.

Die Umsätze aus Digitalen Medien betreffen in erster Linie Umsätze aus dem Betrieb des ibau Xplorer, einer Internetplattform mit Daten und Fakten über Bauprojekte zur Geschäftsanbahnung für Industrie, Handel, Fachunternehmer und Handwerk. Das digitale und mobile Bauinformations-Werkzeug greift auf eine Datenbank zu, in die einerseits alle öffentlich zugänglichen Daten einfließen und die andererseits technologisch gestützt und in weiten Teilen automatisch funktioniert. Darüber hinaus ermittelt ein erfahrenes Rechercheteam proprietäre Daten und Fakten zu Bauprojekten aus dem Partnernetzwerk aus Architekten, Generalunternehmern, Planer, Investoren und Kommunen.

Mit "Helden am Bau" bietet die ibau GmbH allen Handwerkern und Fachunternehmen zusätzlich eine zielgruppenspezifische Plattform an. Dort werden viele relevante Informationen, etwa Auftragschancen oder Neuigkeiten, für Handwerker veröffentlicht. Dabei ermöglicht das Portal echtes Content-Marketing für diejenigen, die den Helden am Bau ihre Dienstleistungen und Produkte näher bringen möchten. Und darüber hinaus bietet die ibau GmbH auch Schulungen an und veranstaltet fachlich relevante Events.

1.2 Wirtschaftliche Einflussfaktoren

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, ist der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe 2020 um 5,1% gegenüber dem Jahr 2019 gestiegen. Im Hochbau waren die Umsätze um 4,1% höher als im Vorjahr und im Wohnungsbau wurden 4,0% mehr Baugenehmigungen erteilt als im Jahr 2019. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stieg im gleichen Zeitraum um 3,2%.

Auch für 2021 wurde zunächst eine positive Entwicklung aller Bausparten, gestützt durch anhaltende Niedrigzinssätze und staatliche Zuschüsse in den sozialen Wohnungsbau prognostiziert. Die Corona-Maßnahmen werden auf das Baugewerbe voraussichtlich nur vorübergehend Auswirkungen haben. Die ibau GmbH profitiert weiterhin vom langjährigen Trend weg von papierbasierten Medien hin zu digitalen Informationsdiensten.

1.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen wird im Wesentlichen anhand der Kennziffern Umsatz und Ergebnis nach Steuern gesteuert. Daneben ist aufgrund des hohen Anteils von Abonnementverträgen an den Umsatzerlösen die Verlängerungsquote eine wesentliche Kennziffer.

2. Ertragslage

2.1 Umsatzerlöse

Die ibau GmbH hat mit einem Umsatz von Mio. EUR 20,9 den Umsatz des Vorjahres (Mio. EUR 20,4) um 2,5% verbessert. Die Entwicklung der Umsatzerlöse entspricht im Wesentlichen unseren Erwartungen.

Die Umsätze der digitalen Medien - vor allem Online-Umsätze - lagen mit Mio. EUR 17,9 deutlich über dem Vorjahresumsatz (Mio. EUR 17,1). Die Verlängerungsquote hat bei 83,7% (Vorjahr: 83,1%) gelegen. Die Umsätze der Print Medien sind mit Mio. EUR 1,3 (Vorjahr: Mio. EUR 1,4) erwartungsgemäß rückläufig.

2.2 Entwicklung des Ergebnisses

Der Personalaufwand hat sich infolge des niedrigeren durchschnittlichen Personalstandes um Mio. EUR 0,3 auf Mio. EUR 10,4 (Vorjahr: Mio. EUR 10,7) verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um Mio. EUR 0,2 auf Mio. EUR 4,0 (Vorjahr: Mio. EUR 4,2) gesunken. Ursache für den Rückgang waren unter anderem geringere Mietaufwendungen und Mietnebenkosten.

Zinserträge in Höhe von Mio. 2,1 EUR (Vorjahr: Mio. EUR 1,6) resultieren aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Diese stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit an die Gesellschafterin Baumarktforschung Deutschland GmbH (BMF) weitergereichten Intercompany-Darlehen. Den Zinserträgen stehen insoweit auch Zinsaufwendungen in Höhe von Mio. EUR 1,5 (Vorjahr: Mio. EUR 1,2) gegenüber.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt Mio. EUR 6,9 (Vorjahr: Mio. EUR 5,3) und wurde an die Organträgerin Baumarktforschung Deutschland GmbH abgeführt.

3. Finanzlage

3.1 Cashflow

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit entsprach in 2020 wie im Vorjahr in etwa dem Jahresergebnis. Es werden nur relativ geringe Beträge in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert.

3.2 Finanzierung

Mit Wirkung zum 28. Februar 2018 hat die Gesellschaft ein Darlehen in Höhe von Mio. EUR 20,8 bei dem verbundenen Unternehmen IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande aufgenommen, einer Tochtergesellschaft der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande. Das Darlehen ist am 15. Juli 2022 endfällig zu tilgen und wird mit 5,18% p.a. verzinst.

Mit Wirkung zum 26. November 2020 wurde von der Infopro Digital Group BV, Schiphol, Niederlande eine Refinanzierung der Gruppe vorgenommen. Das neu gewährte Darlehen der IPD 3 BV, Schiphol, Niederlande in unveränderter Höhe ist am 25. November 2025 endfällig zu tilgen und wird mit 5,68% p.a. verzinst.

Die ibau nimmt am Konzern-Cash-Pooling teil, der von der Docu Group Deutsche Holding GmbH (DDH) geführt wird. Die Cash-pool Verbindlichkeit hat am Bilanzstichtag Mio. EUR 12,3 Mio. (Vorjahr: Mio. EUR 8,2) betragen. Die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 und bis zur Erstellung des Abschlusses und des Lageberichts in 2021 war aufgrund des positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und vor dem Hintergrund der Einbindung in das Konzern-Cash-Pooling jederzeit sichergestellt, so dass die Gesellschaft ihre Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt erfüllen konnte. Es gibt keine Hinweise, dass die Zahlungsfähigkeit der Cashpoolführerin DDH nicht weiterhin gegeben sein wird.

4. Vermögenslage

4.1 Vermögensstruktur

Die Bilanzsumme beträgt Mio. EUR 36,8 (Vorjahr: Mio. EUR 37,8). Wesentliche Aktivposten sind die Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von insgesamt Mio. EUR 34,3 (Vorjahr: Mio. EUR 34,3).

Den Ausleihungen an Gesellschafter stehen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 34,0 (Vorjahr: Mio. EUR 29,7) gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen Mio. EUR 1,1 (Vorjahr: Mio. EUR 0,6). Die Außenstände sind aufgrund der überwiegenden Erzielung der Umsatzerlöse auf Basis von Abonnementverträgen im Verhältnis zum Umsatz eher gering.

Das Eigenkapital beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert Mio. EUR 1,2. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der geringeren Bilanzsumme auf 3,3 % (Vorjahr: 3,2 %) gefallen.

Von den Rückstellungen in Höhe von Mio. EUR 1,1 (Vorjahr: Mio. EUR 1,2) entfielen Mio. EUR 0,7 (Vorjahr: Mio. EUR 0,7) auf Personalrückstellungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 34,0 (Vorjahr: Mio. EUR 29,7) handelt es sich im Wesentlichen um das von der IPD 3 B.V. Schiphol, Niederlande, erhaltene Darlehen in Höhe von Mio. EUR 20,8, sowie um Verbindlichkeiten aus dem Cashpool in Höhe von Mio. EUR 13,2.

5. Forschung und Entwicklung

Eine eigene Betriebsabteilung mit 17 (Vorjahr: 16) Mitarbeitern ist für die Weiterentwicklung der Onlineplattformen verantwortlich. Insgesamt sind dafür im Geschäftsjahr interne und externe Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 1,3 (Vorjahr: Mio. EUR 1,3) angefallen, was 6,2% (Vorjahr: 6,4%) der Umsatzerlöse entspricht.

6. Risikobericht

6.1 Risikomanagement

Um die finanziellen Risiken konzernweit zu kontrollieren und dabei Risiken abzusichern oder weitgehend zu begrenzen, sind formalisierte Prozesse eingerichtet. Die Zielsetzungen für den Vermögensschutz, die Beseitigung von Sicherheitslücken und die Effizienzsteigerung bei Erkennung und Analyse von Risiken sowie die entsprechenden Organisationsformen, Zuständigkeiten und Kompetenzen sind klar definiert. Dabei wird den Prinzipien der Funktionstrennung, Nachvollziehbarkeit, unverzüglichen Dokumentation und Systemsicherheit gefolgt.

Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden allgemeine Markt- und Erlösrisiken im Zuge der Überwachung der Entwicklung von Erlösen und Kosten in der Budgetplanung und im Berichtswesen erfasst und gesteuert.

Durch das installierte Controlling wird neben wöchentlichen Kennzahlen der monatliche Unternehmensabschluss mit Abweichungsanalysen zum Budget von der Geschäftsführung analysiert. So werden Risiken frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen entwickelt.

6.2 Risiken für die künftige Entwicklung

Unter dem Ausfallrisiko versteht man das Risiko eines Verlustes für die Gesellschaft, wenn eine Vertragspartei ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Geschäftspolitik sieht vor, dass Geschäftsverbindungen lediglich mit kreditwürdigen Vertragsparteien und, falls angemessen, unter Einholung von Sicherheiten eingegangen werden, um die Risiken eines Verlustes aus der Nichterfüllung von Verpflichtungen zu mindern.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen könnten wertgemindert sein, wenn die Schuldner die Tilgung nicht fristgerecht vornehmen können. Die ibau GmbH beurteilt am Jahresende die Werthaltigkeit dieser Forderungen und bucht erforderliche Einzelwertberichtigungen in den Fällen, in denen Wertminderungen festgestellt worden sind.

Aufgrund der hohen Kundenanzahl hat der Ausfall eines einzelnen Kunden üblicherweise keine signifikante wirtschaftliche Auswirkung auf die Gesellschaft. Dem Risiko des Forderungsausfalls wird mit vorhergehender Bonitätsprüfung und konsequentem Forderungsmanagement entgegengewirkt.

Für das an die BMF gewährte Gesellschafterdarlehen in Höhe von Mio. EUR 34,3 (Vorjahr: Mio. EUR 34,3) sind hinsichtlich Laufzeit, Tilgung und Verzinsung keine relevanten Zinsänderungsrisiken vorhanden. Das Ausfallrisiko halten wir für gering.

7. Chancen für die künftige Entwicklung

Nach Überwindung der Corona-Krise erscheint die Erwartung einer Belebung der Bautätigkeit und damit auch einer erhöhten Nachfrage nach unseren Dienstleistung plausibel. Aufgrund der Skaleneffekte bei der Nutzung unserer Plattformen kann eine Umsatzsteigerung zu einer überproportionalen Ergebnissteigerung führen.

Aus der stetigen Verbesserung unserer Technologien, für die wir fortlaufend erhebliche Mittel aufwenden, erwarten wir höheren Nutzen für unsere Kunden und Effizienzsteigerungen für unsere Leistungserbringung, die jeweils zu einer Verbesserung unserer Profitabilität beitragen können.

8. Prognosebericht

Die aktuelle Planung beinhaltet Umsatz und Ergebnis auf einem Niveau von 3% über Vorjahr. Wir erwarten eine Vertragserneuerungsquote von 83-85%. Die Planung ist allerdings mit ungewöhnlich großen Unsicherheiten behaftet.

 

Münster, den 18.04.2021

Sven Hohmann

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2020

Anschaffungskosten
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 1.254.820,99 44.794,60 0,00 1.299.615,59
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.008.713,46 0,00 0,00 9.008.713,46
10.263.534,45 44.794,60 0,00 10.308.329,05
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 323.457,57 0,00 0,00 323.457,57
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.784.973,55 131.300,79 0,00 1.916.274,34
2.108.431,12 131.300,79 0,00 2.239.731,91
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an Gesellschafter 34.331.407,00 0,00 0,00 34.331.407,00
34.331.407,00 0,00 0,00 34.331.407,00
46.703.372,57 176.095,39 0,00 46.879.467,96
Abschreibungen
01.01.2020 Zugänge Abgänge 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 1.128.569,99 100.960,35 0,00 1.229.530,34
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.008.713,46 0,00 0,00 9.008.713,46
10.137.283,45 100.960,35 0,00 10.238.243,80
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 172.954,57 28.452,00 0,00 201.406,57
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.218.730,55 177.188,79 0,00 1.395.919,34
1.391.685,12 205.640,79 0,00 1.597.325,91
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
11.528.968,57 306.601,14 0,00 11.835.569,71
Restbuchwert
31.12.2020 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 70.085,25 126.251,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
70.085,25 126.251,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 122.051,00 150.503,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.355,00 566.243,00
642.406,00 716.746,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an Gesellschafter 34.331.407,00 34.331.407,00
34.331.407,00 34.331.407,00
35.043.898,25 35.174.404,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ibau GmbH, Münster

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ibau GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ibau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 16. Juni 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer

ppa. Roland Kandziora, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 70.085,25 126.251,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 122.051,00 150.503,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.355,00 566.243,00
641.773,00 716.746,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an Gesellschafter 34.331.407,00 34.331.407,00
35.043.898,25 35.174.404,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.106.311,31 595.728,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 1.632.729,21
3. Sonstige Vermögensgegenstände 236.119,09 256.039,55
1.342.430,40 2.484.497,72
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.893,40 11.247,01
1.350.323,80 2.495.744,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 407.127,20 110.122,70
36.801.349,25 37.780.271,43
31.12.2020 31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 299.950,00 299.950,00
II. Kapitalrücklage 30.630,00 30.630,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 3.783,00 3.783,00
IV. Gewinnvortrag 867.596,82 867.596,82
1.201.959,82 1.201.959,82
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.122.513,17 1.217.496,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 181.982,04 81.872,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 5.303.479,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen 34.000.626,17 29.702.688,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 143.159,46 146.606,09
- davon aus Steuern EUR 130.738,39 (Vorjahr: EUR 108.944,83)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.090,79 (Vorjahr: EUR 17.529,13)
34.325.767,67 35.234.647,27
D. Rechnungsabgrenzungsposten 151.108,59 126.167,36
36.801.349,25 37.780.271,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.901.047,76 20.381.125,41
2. Sonstige betriebliche Erträge 696.939,71 501.159,74
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -520.054,75 -693.780,24
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.796.030,89 -9.023.541,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.625.845,94 -1.640.716,27
davon für Altersversorgung: EUR 1.633,82 (Vorjahr: EUR 7.026,86) -10.421.876,83 -10.664.257,37
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -306.601,14 -344.193,97
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.007.154,28 -4.248.650,60
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.059.884,42 1.596.684,42
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 2.059.884,42 (Vorjahr: EUR 1.596.684,42)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.018,54 611,32
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.516.670,19 -1.225.218,94
davon an verbundene Unternehmen: EUR 1.516.670,19 (Vorjahr: EUR 1.222.045,55)
10. Ergebnis nach Steuern 6.886.533,24 5.303.479,77
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -6.886.533,24 -5.303.479,77
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

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