AMO-TEC GmbH
Memminger Straße 37, 87746 Erkheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Nothelfer seit 25.1.2023 | Prokura |
Björn Alexander Peter seit 25.1.2023 | Prokura |
Thomas Ferry Steibli seit 6.12.2006 | Geschäftsführer |
Bruno Albert Hanselka seit 6.12.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Petra Susanne SteibliSFB Group Holding GmbH | 50.00% |
Thomas Ferry SteibliSFB Group Holding GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMO-TEC GmbHErkheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche 1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Folgen der globalen Krisen, wie der Energiekrise, sowie geopolitische Spannungen belasteten weiterhin die deutsche Wirtschaft. So ist laut vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Die Industrie litt unter der schwachen Nachfrage aus dem Ausland und den Folgen des vorangegangen Energiepreisschocks. Gestiegene Finanzierungskosten dämpften weiterhin die privaten Investitionen und damit auch die inländische Nachfrage nach Industriegütern. 1.2 Branchensituation und Situation der Amo-Tec GmbH Die weltweite geopolitische Entwicklung und die immer noch hohen Energiepreise verbunden mit dem aktuellen Zinsniveau bremsten die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe. Zum Jahresende war im Auftragseingang ein deutlicher Markteinbruch aus einigen für uns relevanten Branchen zu spüren. Diese Entwicklung konnten wir durch die im Berichtsjahr neu implementierten Produkte überkompensieren. Die Beschäftigtenzahlen sind um 5,6 % gestiegen. Die Kapazitätsauslastung war gut und stabil. Es kam zu keinen Stillständen aufgrund von Energieengpässen oder von Personalmangel. 2. Geschäftsverlauf 2.1 Umsatzentwicklung
2.2 Produktion und Beschaffung Die Fertigungskapazitäten waren in den ersten drei Quartalen des Berichtsjahres gut ausgelastet. Im vierten Quartal ging die Auslastung jedoch zurück, da unsere Kunden aufgrund der unklaren weltwirtschaftlichen Situation ihre Lagerbestände reduziert haben und ebenso mit fallenden Auftragseingängen zu kämpfen hatten. Die Auftragsbestände für das erste Quartal 2024 sind auf gutem Niveau. Insgesamt ist zu bemerken, dass die mittel- und langfristigen Planungen unserer Kunden sehr vorsichtig sind. Eine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten besteht nicht, die Beschaffung von Gütern und Leistungen ist im Wesentlichen sichergestellt. Die Kosten für Kaufteile sind inzwischen auf stabilem Niveau. Die Kosten für Rohstoffe zeigen nun eine fallende Tendenz. Energiekosten gingen in der zweiten Jahreshälfte des Berichtsjahres zurück, liegen aber weiterhin über dem Vorkrisenniveau. 2.3 Investitionen und Finanzierung Die Amo-Tec hat im Jahr 2023 Investitionen in Höhe von TEUR 853 (Vorjahr: TEUR 1.020) getätigt. Aufgrund der hohen Investitionstätigkeit der Vorjahre, sind im Folgejahr nur geringe Investitionen geplant. Dabei werden wir aber darauf hinarbeiten, im Kerngeschäft die technologische und qualitative Führung zu sichern. Der Finanzbedarf wurde im Wesentlichen durch Außenfinanzierung gedeckt. Des Weiteren stehen ausreichend Rahmenkreditlinien zur Verfügung. Die Gesellschaft ist sämtlichen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und unter Ausnutzung von Skonto nachgekommen. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Unternehmenswert der Amo-Tec GmbH wird neben den finanziellen Schlüsselkennzahlen -insbesondere Umsatz, Deckungsbeitrag, Gemeinkosten, Ergebnis - maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zum Jahresende beschäftigte die Gesellschaft 75 (Vorjahr: 74) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Facharbeiter waren auf dem Arbeitsmarkt nur schwer zu bekommen. Die Leiharbeiterzahlen fielen von 8 Personen am Anfang des Berichtsjahres auf 4 Personen zum Jahresende 2023. In den Mitarbeiterzahlen sind 12 (Vorjahr: 10) Teilzeitkräfte (ohne Mini-Jobber) enthalten. Die Amo-Tec arbeitet ständig daran, die hohe Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu steigern - bei vorhandenen Mitarbeitern wie auch bei Bewerbern. Unter anderem bietet sie eine marktkonforme betriebliche Altersversorgung, Jobrad und ein betriebliches Eingliederungsmanagement an. Die Arbeitszeitregelung blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Lohnerhöhungen und freiwillige Zuzahlungen wurden geleistet. Im betrieblichen Vorschlagswesen wurde bereits in Vorjahren ein attraktives Prämiensystem eingeführt. 3. Ertragslage, Vermögens- und Finanzlage, Investitionen Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr mit TEUR 11.333 deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 9.362). Diese Entwicklung ist auf die im Berichtsjahr neu implementierten Produkte zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote sank im Verhältnis zur Gesamtleistung auf 37,8% (Vorjahr: 43,6%). Dieser Effekt ist im Wesentlichen auf die im zweiten Halbjahr gesunkenen Energiekosten zurückzuführen. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 545 bei nahezu unverändertem Personalstand aufgrund der im Berichtsjahr durchführten Lohnerhöhungen sowie Prämienzahlungen. Die Personalaufwandsquote verringerte sich dagegen aufgrund der gestiegenen Betriebsleistung des Berichtsjahres auf 33,9% (Vorjahr: 36,2%). Die Abschreibungen liegen mit TEUR 607 aufgrund der erhöhten Investitionstätigkeit über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit TEUR 2.369 nahezu auf Vorjahresniveau. Das deutlich angestiegene, negative Zinsergebnis gegenüber Vorjahr ist auf die in Jahr 2023 fortgeführte Anhebung der Leitzinsen der Notenbanken zurückzuführen. Nach Berücksichtigung der sonstigen Steuern erzielte die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR -885). Die Bilanzsumme beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 7.934 (im Vorjahr: TEUR 7.209), dies entspricht einer Erhöhung um TEUR 725 bzw. 10,1%. Auf der Aktivseite ist das Vorratsvermögen um TEUR 1.067 gestiegen und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 158 leicht gesunken, während auf der Passivseite die Verbindlichkeiten sich um TEUR 626 erhöhten. Der Anteil des langfristigen Vermögens (Anlagevermögen) am Gesamtvermögen ist auf 26,4 % gesunken (Vorjahr: 29,9%). Die Investitionen des Geschäftsjahres waren gegenüber den Abschreibungen im Berichtsjahr niedriger. Der Anteil des kurzfristigen Vermögens an der Bilanzsumme ist von 73,6 % auf 70,1 % gestiegen. Das positive Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 72 führte zu einer Verbesserung der Eigenkapitalquote auf 5,7% (Vorjahr: 5,3%). Die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten ist mit TEUR 1.000 auf die Umwandlung der Verbindlichkeiten ggü. der Schwestergesellschaft in ein Nachrangdarlehen zurückzuführen. Weitere Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten beruht auf den im Berichtsjahr abgeschlossenen Maschinenfinanzierungen. 4. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung 4.1 Branchen- und Marktpreisrisiken Diesen systematischen Risiken wird durch strategische Maßnahmen wie Investitionen in Neuprodukte, Diversifikation von Produktgruppen und Reduzierung der Kundenabhängigkeit begegnet. Die Preisrisiken versuchen wir durch die Standardisierung des Einkaufsprozesses und Kostenanalysen der A-Artikel sowie durch Outsourcing der C-Teile zu minimieren. Außerdem führen wir ein Lieferantenrisikomanagement durch. Beides wird übergreifend auf die gesamte SFB Gruppe angewendet, um zusätzliche Synergieeffekte zu erzielen. Ausfallrisiken im Kundenbereich wurden nicht versichert, da auf Grund unserer zuverlässigen Vertragspartner keine Ausfallkonzentrationen vorliegen. Währungsrisiken im Bereich der Lieferungen und Leistungen liegen nicht vor, da ausschließlich in Landeswährung gehandelt wird. 4.2 Finanzrisiken Ziel des Liquiditätsmanagements ist es, die notwendige Flexibilität in der Finanzierung und Liquidität beizubehalten. Im Rahmen des laufenden Monitorings wurde die Liquidität gesteuert, um den Erhalt flüssiger Mittel und dadurch die Erfüllung von Verpflichtungen zu gewährleisten. Unser Zinsrisiko resultiert hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten. Finanzrisiken durch Rückruf-Aktionen, wurden durch Betriebshaftpflichtversicherungen ausgelagert. Betriebsunterbrechungen wurden ebenfalls versichert. Eine potenzielle Nichterfüllung finanzieller Verpflichtungen oder die Verschlechterung der Bonität unserer Kunden wird nicht erwartet. 4.3 IT-/Datenschutz-/Cyper-Risiken Um die Sicherheit der Geschäftsprozesse aktuell und zukünftig zu gewährleisten, wird das ERP-System permanent weiter den Erfordernissen der Gesellschaft angepasst und weiterentwickelt. Durch Backups werden Ausfallrisiken minimiert. Stromausfallsicherungen wie auch ein virtueller Datenspeicher gewährleisten den Erhalt der Daten und eine dauernde Verfügbarkeit der IT. Für Cyberrisiken wurde eine Versicherung abgeschlossen, des Weiteren wurden alle Mitarbeiter mit diesem Thema sensibilisiert und im Bereich des Datenschutzes geschult. 4.4 Personalrisiken Das qualifizierte Personal ist ein wichtiger Baustein für unseren Unternehmenserfolg. Der Fachkräftemangel ist hoch, es besteht generell das Risiko solches Personal zu verlieren. Deshalb ist es uns wichtig Mitarbeiter in der Produktion wie in Führungsstrukturen durch attraktive Arbeitsbedingungen in unserem Unternehmen zu halten bzw. zu gewinnen. 4.5 Umweltrisiken Den Umweltrisiken begegnen wir mit einem aktiven Umweltmanagement. Im Bereich Sicherheit sowie Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz haben wir alle wesentlichen Genehmigungen eingeholt, die für den Betrieb unserer Anlagen, erforderlich sind. Der Betrieb betreibt ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001, ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 und ein Energiemanagementsystem DIN ISO 50001. Es ist das erklärte Ziel der Amo-Tec bei allen Aktivitäten schädliche Einflüsse auf die Umwelt weitestgehend zu minimieren. Dementsprechend werden regelmäßig die Managementsysteme vom TÜV evaluiert. 4.6 Gesamtaussage zur Risikosituation Trotz dieses Konfliktes und der noch vorherrschenden Pandemie sind die Prognosen aller unserer Hauptkunden im Bereich der Mobilhydraulik weiterhin positiv. Im Bereich der Wehrtechnik rechnen wir mit steigenden Auftragseingängen. Dies spiegelt sich auch in einem steigenden Auftragseingang wider. In der gesamten Gruppe sind wir im Jahr 2023 mit einem sehr guten Auftragsbestand ausgestattet. Weder auf Kunden noch auf Beschaffungsebene haben wir direkte Beziehungen zur Ukraine oder Russland. Aufgrund von langfristigen Rahmenverträgen mit unseren Kunden konnten diese Preissteigerungen in 2022 nur sehr schwer und zeitversetzt den Kunden weitergegeben werden und erhebliche Mehrkosten mussten von uns selbst getragen werden. Seit dem 4. Quartal 2022 haben wir aber nun mit allen relevanten Kunden klare Vereinbarungen für unterjährige Preisanpassungen bei schwankenden Rohstoffkosten. Ebenso konnten nun auch für die steigenden Energiekosten mit den Kunden Energiezuschläge abgeschlossen werden. 4.7 Chancen Zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs betreiben wir ein ganzheitliches Chancen-Management. Für unseren jährlichen Planungsprozess ist es essentiell, Chancen zu identifizieren sowie diese strategisch und finanziell zu bewerten - und sie dadurch zum Bestandteil unserer Prognoseaussagen für die finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zu machen. Chancen sehen wir insbesondere im konsequenten Ausbau unserer Gruppe, die es uns ermöglicht ein breites Spektrum an Technologien unseren Kunden anzubieten. Durch die gesteigerte Attraktivität gegenüber unseren Kunden und einer verbesserten Produktivität gehen wir davon aus, dass wir unsere Marktstellung in den nächsten Jahren ausbauen können. 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen. Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. 6. Prognosebericht Nach den jüngsten Prognosen der Weltbank wird sich die Weltwirtschaft wegen hoher Zinsen, globaler Krisen und geringer Investitionen in diesem Jahr das dritte Mal in Folge langsamer wachsen. Nach einem Wachstum von 2,6 Prozent im vergangenen Jahr werde sich die Weltwirtschaft im Jahr 2024 auf ein Wachstum von 2,4 Prozent abschwächen. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft verschlechtern sich dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge weiter. Für das laufende Jahr stellte der IWF ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent in Aussicht. Im Januar hatte der IWF noch ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Unsere Prognosen und Planungen sind deshalb aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung hinsichtlich der geopolitischen Spannungen und der damit verbundenen Auswirkungen (sowohl nachfrage- als auch beschaffungsseitig) nach wie vor mit Unsicherheiten behaftet. Wir planen diese Effekte durch die Implementierung neuer Produkte zu kompensieren und gehen für das kommende Geschäftsjahr von einem leichten Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber Vorjahr aus. Die weitere Entwicklung wird im Wesentlichen von der weltweiten Entwicklung der geopolitischen Lage und ebenso von eventuellen politischen Maßnahmen in Bezug auf Konjunkturprogramme und der Entwicklung der Zinspolitik abhängig sein. Auf der Beschaffungsseite sehen wir Möglichkeiten die Energiekosten für 2025 zu reduzieren. Ebenso haben wir Aktivitäten gestartet, um durch globalere Beschaffungsstrategien die bestehenden Preise für Zukaufteile zu reduzieren. In Ergebnis konzentrieren wir uns auch im Jahr 2024 auf die Optimierung unserer Produktivität hinsichtlich Gruppensynergien und Prozesse, sowie Ausbau der Digitalisierung. Ebenso legen wir im Jahr 2024 noch verstärkter Wert auf Vertriebs- und Marketingaktivitäten, um uns langfristig noch breiter am Markt zu positionieren.
Erkheim, den 23. Mai 2024 Thomas Steibli Bruno Hanselka BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der AMO-TEC GmbH, Erkheim Amtsgericht Memmingen, HRB 12927) wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 264ff, 284 ff HGB aufgestellt. Die Darstellungsstetigkeit wurde eingehalten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. Die größenabhängige Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Die Geschäftsbeziehungen zu den Gesellschaftern werden als Forderungen gegen Gesellschafter bzw. als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Gesellschaft (Going-Concern-Prinzip). Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen von drei Jahren, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt bei bis zu 10 Jahren. Die GWG werden sofort abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich etwaiger Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse werden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs.2 HGB bewertet. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips wurden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Wertberichtigungen werden aktivisch abgegrenzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die Rückstellungen wurden nach Erfahrungswerten und - soweit möglich - berechenbaren Grundlagen (vor allem die Rückstellungen für Jubiläen und Ertragssteuer) bemessen. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen bemessen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten sind mit ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen laufzeitkongruenten Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach § 253 HGB nach der Projected Unit Credit Methode. Als biometrische Grundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Es wurde der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren mit einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Dieser betrug zum 31.12.2023 1,74%. Die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde mit 3,00% und der Gehaltstrend/Trend der gesetzlichen Beitragsbemessungsgrenzen mit 0,00% angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erträge und Aufwendungen wurden periodengerecht abgegrenzt. Der Aufwendungen für Leiharbeitnehmer sowie aus sonstigen Personalumlagen sind im Bereich der Personalaufwendungen erfasst. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 2.3 Entwicklung des Anlagevermögens, Geschäftsjahresabschreibung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. 3. Erläuterungen zu Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage III, gesonderten Anlagespiegel ersichtlich. Eine Teilwertabschreibung hat nicht stattgefunden. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3.3 Eigenkapital Für die Ausschüttung gesperrt i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB sind Beträge in Höhe von TEUR 465, die in voller Höhe aus der Aktivierung latenter Steuern resultieren. 3.4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:
3.5 Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten sind die Restlaufzeiten wie folgt:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Nachrangdarlehen der Schwestergesellschaft SFB Schwäbische Formdrehteile GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 1.000 enthalten. 3.6 Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern ergeben sich auf Grund der Wertunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, Rückstellungen und den körper- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Die angewendeten Steuersätze betragen 15% (KSt), 5,5% (Soli) und 11,375% (GewSt). 3.7 Haftungsverhältnisse Es liegt eine gesamtschuldnerische Mitverpflichtung für die Schwestergesellschaft SFB Schwäbische Formdrehteile GmbH & Co. KG, für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 9.000.000,00, vor. 3.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen 3.8.1 Mietverträge Es besteht zum Bilanzstichtag ein Gebäudemietvertrag. Die Mietverpflichtungen, ohne Nebenkosten, betragen pro Jahr TEUR 210. Das Mietverhältnis kann ordentlich mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Monatsende gekündigt werden. Sonstige Mietverträge sind unwesentlich. 3.8.2 Leasingverträge Es bestehen 21 Leasingverträge für Maschinen, Pkws sowie Jobrad. Die Gesamtverpflichtung aus diesen Leasingverträgen beträgt TEUR 1.264 bei einer maximalen Restlaufzeit zum Bilanzstichtag bis 31.Oktober 2028. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nicht vorhanden. 3.9 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Lage der Gesellschaft sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 4. Sonstige Angaben 4.1 Geschäftsführer Geschäftsführer der AMO-TEC GmbH sind • Herr Thomas Steibli, Maschinenbautechniker • Herr Bruno Hanselka, Kaufmann 4.2 Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Umsätze mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen wurden nicht getätigt. 4.3 Personal Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich 87 Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliedern sich wie folgt auf:
Zum Jahresende wurden 75 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 11 Teilzeitkräfte. 5. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 71.753,07 soll zum teilweisen Ausgleich des Verlustvortrages verwendet werden.
Erkheim den 23. Mai 2024 Thomas Steibli Bruno Hanselka
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die AMO-TEC GmbH, Erkheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMO-TEC GmbH, Erkheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMO-TEC GmbH, Erkheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Memmingen, 30. Mai 2024 Riedmiller Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Raphael Riedmiller, Wirtschaftsprüfer |
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