Lenz Helfrich Hardheim Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Lenz seit 1.8.2023 | Vorstandsmitglied |
Nicki Daniel Dr. Helfrich seit 1.8.2023 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lenz Energie AktiengesellschaftWaibstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft handelt mit Kraftstoffen, Schmierstoffen, Heizölen und Holzpellets. Sie unterhält einen eigenen LKW-Fuhrpark für den Transport dieser Güter. Darüber hinaus betreibt sie im süddeutschen Raum mehrere Tankstellen und Waschanlagen. Am Standort Eberbach betreibt sie mit einer Tochtergesellschaft ein Autohaus mit Service und Verkauf für die Marken VW, Audi, Seat und Cupra. Im Jahr 2022 wurde in einen zweiten Pellets LKW investiert, das vorhanden Pellets Umschlaglager am Hauptstandort Waibstadt erweitert und die Lagerkapazität damit mehr als verdoppelt. 2. Marktentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Der Gesamtabsatz aller Mineralölprodukte in Deutschland im Jahr 2022 stieg 1,6 % gegenüber dem Vorjahr (laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - BAFA). Dabei stand bei den für uns relevanten Produkten ein minimaler Rückgang bei Dieselkraftstoffen (-1,0 %) einer leichten Steigerung bei Ottokraftstoffen (+3 %) gegenüber. Ein deutlicher Anstieg wurde beim leichten Heizöl (+8,8 %) verbucht. Der insgesamt annähernd unveränderte Absatz bei Kraftstoffen passt dennoch zu einem langfristig sinkenden Marktvolumen. Zu erklären ist dies immer noch mit der COVID19 Pandemie und den daraus folgenden Lockdowns. Die Absätze im Kraftstoffmarkt gingen in 2020 stark zurück, erholten sich danach schrittweise wieder in 2021 und 2022. Diese Entwicklung führt zu stabilen Kraftstoffabsätzen gegen den langfristigen Trend. Der Zuwachs beim Heizölabsatz in 2022 erklärt sich aus Verschiebungen hin zum Jahresende 2020, da am 1.1.2021 die Steuer auf Heizöl erhöht wurde und mit Hamsterkäufen in 2020, da der Rohölpreis am Anfang der Pandemie in 2020 zusammengebrochen war. Dadurch war der Absatz in 2021 gegenüber 2020 viel stärker rückläufig als der langfristige Trend. Dies wiederrum führte zu einem Wachstum von 2021 nach 2022, da sich der Absatz von Heizöl in 2022 wieder normalisiert. Die langfristige Marktentwicklung ist geprägt von stetig sinkenden Kraftstoffverbrauchszahlen von Neufahrzeugen, einer kontinuierlichen Verbesserung der Wärmedämmung von Gebäuden und dem zunehmenden Einsatz alternativer Wärmequellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Der Jahresüberschuss erhöhte sich von TEUR 21 um TEUR 92 auf TEUR 113. Die Umsatzerlöse sind teilweise preisbedingt um 35,1 % gestiegen. Die Materialaufwendungen haben sich um 36,9 % erhöht. Der Rohertrag hat sich um 15,3 % erhöht. Insgesamt muss das Jahr 2022 aber dennoch als unterdurchschnittlich bewertet werden. Die im Vorjahresbericht abgegebene Prognose wurde nicht ganz erreicht. Hauptgrund dafür waren die überplanmäßige Ausgaben. 2. Lage a) Ertragslage Der Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 15,3 %. Wesentliche Umsatzträger bilden dabei die Kraftstoffe sowie das Heizöl, welche zusammen rund 92,2 % der Gesamtumsätze ausmachen. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 %. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 29 resultiert im Wesentlichen aus den Investitionszuschüssen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 50,5 verschlechtert. Im Berichtsjahr sind Erträge aus einem Gewinnabführungsvertrag in Höhe von TEUR 61,3 enthalten. Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steuern in Höhe von TEUR -26,2 enthalten. b) Finanzlage Das Eigenkapital hat sich um den Gewinn von TEUR 112,6 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 31,0 % im Vorjahr auf 29,6 % im Geschäftsjahr gesunken. Die erwirtschafteten Ergebnisse wurden in der Gesellschaft belassen. Der Cash Flow (bestehend aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) belief sich auf TEUR 1.133,1. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 143,7 gesunken. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.149,8 bzw. 7,2 % gestiegen. Im Berichtsjahr stiegen die Finanzanlagen um TEUR 546,6 an, des Weiteren haben sich Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um TEUR 562,0 erhöht. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschuss (TEUR 112,6) von TEUR 4.978,7 auf TEUR 5.091,2 angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 29,6 % (Vorjahr: 31,0 %). Die Pensionsrückstellungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2,8. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 425,3 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 143,7 gesunken, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.121,4 gestiegen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 110,9 gestiegen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Rohertrag sowie Jahresergebnis sind wesentliche Leistungsindikatoren zur Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft. Der Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 15,3 %. Der Jahresüberschuss hat sich von TEUR 20,8 auf TEUR 112,6 erhöht. III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Entwicklung der Branche ist stark abhängig von der Entwicklung der Mineralölpreise. Wie die Preise sich entwickeln werden, ist nicht absehbar und eine seriöse Prognose ist nicht möglich. Die Entwicklung der Weltmärkte ist nicht vorhersehbar. Der Einfluss von lokalen Konflikten, z.B. im arabischen und asiatischen Raum, die Auswirkungen der protektionistischen Maßnahmen, welche derzeit Raum gewinnen, Effekte durch den Ukraine Krieg lassen sich nicht seriös prognostizieren. Da die Preise von uns regelmäßig an unsere Kunden weitergegeben werden können, sind wir durch Preisänderungen nicht unmittelbar betroffen. Steigende Preise können jedoch das Konsumentenverhalten mittel- und langfristig verändern und damit auch zu Risiken für unsere Gesellschaft führen. Die langfristige Marktentwicklung ist geprägt von stetig sinkenden Kraftstoffverbrauchszahlen von Neufahrzeugen, einer kontinuierlichen Verbesserung der Wärmedämmung von Gebäuden und dem zunehmenden Einsatz alternativer Wärmequellen. Zentrale Risikofelder der Gesellschaft sind Umweltschäden, Forderungsausfälle und Preisrisiken. Diesen Risiken wird zum einen durch Qualitätssicherung im Fuhrpark unter Zuhilfenahme einer Zertifizierung von Shell begegnet. Zum anderen besteht ein straffes Debitorenmanagement mit einer Warenkreditversicherung im Großkundenbereich. Darüber hinaus werden im Einkauf nur sehr begrenzte Risiken eingegangen. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen guten Geschäftsverlauf. Bis zum Jahresende 2023 wird bei leicht steigenden Umsatzerlösen eine Entwicklung des Rohertrags zwischen - 5% und 5% im Vergleich zu 2022 erwartet. Aufgrund geringerer Kostenerwartungen gehen wir von einem leicht höheren Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus und erwarten ein positives Ergebnis. Die Gesellschaft digitalisiert seit Jahren kontinuierlich ihre Geschäftsprozesse. Auch im abgelaufenen Jahr konnten mehrere kleine Prozesse umgestellt werden und können zukünftig papierlos ablaufen. Dadurch erfolgt nun inzwischen ein Großteil sämtlicher Tätigkeiten papierlos. Das in den Vorjahren begonnene intensive Kostenmanagement wird weiterhin fortgesetzt. Die Geschäftstätigkeit der Lenz Energie AG wird langfristig weiter diversifiziert und trägt damit der sich wandelnden Nachfrage Rechnung.
Waibstadt, den 10.10.2023 gez. Karin Lenz, Vorstand gez. Dr. Nicki Helfrich, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses A. I Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Lenz Energie AG, Waibstadt, wurde gem. §§ 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs.2 HGB. Die Lenz Energie AG mit Sitz in Waibstadt wird unter der Handelsregisternummer HRB 341824 beim Registergericht Mannheim geführt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden B. I Auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Firmenwerte werden entsprechend der erwarteten betrieblichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Für Zugänge zu geringwertigen Anlagegütern (Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00) werden Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen, flüssigen Mittel und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet und aktiv abgesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält nur transitorische Posten im engeren Sinne. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde ein Zinssatz von 1,78 % p.a. verwendet. Trendannahmen hinsichtlich des zukünftigen Gehalts-bzw. Rentenniveaus sowie der Fluktuation wurden nicht einbezogen. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Pensionsrückstellungen werden mit den Zeitwerten der Aktivwerte aus der Rückdeckungsversicherung, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, saldiert. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz C. I Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. C. II Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Laufzeiten bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 22). C. III Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt EUR 2.750.000,00 und ist zerlegt in 2.750.000 Stückaktien. Die Stückaktien sind eingeteilt in 1.375.000 Stammaktien und 1.375.000 Vorzugsaktien. Aus dem Jahresüberschuss werden entsprechend den Vorschriften des § 150 Abs.2 AktG 5 % in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Weitere 25 % des verbliebenen Jahresüberschusses werden gemäß § 22 Abs. 2 der Satzung in andere Gewinnrücklagen eingestellt. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
C. IV Pensionsrückstellungen Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgt auf Basis des 10-Jahres-Durchschnittszinsatzes. Der Differenzbetrag zur Bewertung auf Grundlage des niedrigeren 7-Jahres-Durchschnittszinsatzes beträgt EUR 38.396,00 und unterliegt der Ausschüttungssperre. Die im Zusammenhang mit der Verrechnung der Pensionsrückstellungen und der Aktivwerte aus der Rückdeckungsversicherung stehenden Posten setzten sich wie folgt zusammen:
C. V Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere unterlassene Aufwendungen für Instandhaltungen, Personalverpflichtungen, sowie Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses. C. VI Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden bzw. Sicherungsübereignungen gesichert (TEUR 2.193,1). Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind teilweise durch Bankbürgschaften gesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 9,4). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 120,3 (VJ: TEUR 319,6) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheiten von TEUR 3,6 (VJ: TEUR 4,5). C. VII Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus der Pacht mehrerer Betriebsgrundstücke. Für das Geschäftsjahr 2023 ist mit Pachtzahlungen in Höhe von ca. TEUR 403 zu rechnen. C. VIII Haftungsverhältnisse Es besteht eine gesamtschuldnerische Mitverpflichtung zugunsten der Sparkasse Heilbronn für Verbindlichkeiten der MN Immo 1 GmbH, Eberbach, in Höhe von TEUR 400 (VJ: TEUR 400). Aufgrund der derzeit positiven Liquiditätslage der MN Immo 1 GmbH, Eberbach, wird die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Des Weiteren besteht eine Bürgschaft in Höhe von 500 TEUR für ein aufgenommenes Darlehen bei der Sparkasse Heidelberg der Lenz AG in Höhe von 1.750 TEUR. Weiterhin wurde eine Bürgschaft in Höhe von 1.300 TEUR für ein aufgenommenes Darlehen bei der Volksbank Neckartal eG in Höhe von 1.930 TEUR gewährt. Aufgrund der derzeitigen Liquiditätslage der Lenz AG, Eberbach, wird die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. C. IX Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Geschäfts- oder Firmenwert, Sachanlagegütern, Sonderposten mit Rücklagenanteil und Pensionsrückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,425 %. Die sich zum 31. Dezember 2022 insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt. Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung D. I Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 8,8 (VJ: TEUR 35) enthalten. D. II Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind Zinserträge aus Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 18 enthalten. D. III Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 14 (VJ: TEUR 17) enthalten. D. IV Latente Steuern In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Ertrag aus der Entwicklung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 26 (VJ: TEUR 53) enthalten. E. Sonstige Angaben E. I Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
E. II Organmitglieder Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2022 Frau Karin Lenz, Kauffrau, Heidelberg Herr Dr. Nicki Helfrich, Wirtschaftsingenieur, Heidelberg (ab 01.08.2023) Herr Jürgen Lenz, Vorstand Technik, Waibstadt (bis 17.03.2023) Herr Matthias Lenz, Vorstand Marketing, Hardheim (bis 17.03.2023) Herr Thomas Lenz, Vorstand Handel, Waibstadt (bis 17.03.2023) Mitglieder des Aufsichtsrats sind derzeit Herr Dr. Nicki Helfrich, Aufsichtsratsvorsitzender, Wirtschaftsingenieur, Heidelberg (bis 02.05.2023) Herr Sebastian Lenz, Aufsichtsratsvorsitzender, Dipl. Betriebswirt, Waibstadt Frau Birgit Lenz, Tankstellenleiterin, Waibstadt Herr Matthias Ludwig Lenz, Technischer Leiter, Hardheim (ab 02.05.2023) E. III Bezüge der Organmitglieder Die Gesamtbezüge der Vorstände betrugen für 2022 EUR 519.481,06. Der Aufsichtsrat erhielt für das Geschäftsjahr 2022 keine Vergütung. E. IV Gewinnverwendung/ GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn von EUR 1.588.854,83 auf neue Rechnung vorzutragen. E. V Nachtragsbericht Im März 2023 wurde Herr Jürgen Lenz, Herr Mathias Lenz und Herr Thomas Lenz als Vorstand der Gesellschaft abberufen. Mit Wirkung zum 1. August 2023 wurde Herr Dr. Nicki Helfrich zum Vorstand bestellt. Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind nach dem 31. Dezember 2022 nicht eingetreten.
Waibstadt, den 30.09.2023 gez. Karin Lenz, Vorstand gez. Dr. Nicki Helfrich, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand der Gesellschaft hat uns im Berichtsjahr regelmäßig über die Lage der Gesellschaft und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichtet, die auch Gegenstand eingehender Beratung in den Sitzungen des Aufsichtsrats waren. Anhand der schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands haben wir die Geschäftsführung laufend überwacht. Die zum Abschlussprüfer bestellte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, OT-audit GmbH aus Heidelberg, hat den Jahresabschluss zum 31.Dezember 2022 sowie den Lagebricht geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Wir stimmen dem Ergebnis der Prüfung zu. Bei unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts haben sich keine Beanstandungen ergeben. Wir billigenen den Jahresabschluss, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schließen wir uns an.
Wainstadt, 06.12.2023 Der Aufsichtsrat gez. Sebastian Lenz, Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.10.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zum vollständigen Jahresabschluss sowie dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Lenz Energie AG, Waibstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lenz Energie AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lenz Energie AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unseren Beurteilungen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, 12.10.2023 OT-audit
GmbH
gez. Dirk Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Oskar Ulrich, Wirtschaftsprüfer |
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