VITAQUA GmbH
Am Hain 1, 34479 Breuna, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Regehr seit 23.9.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Thöne seit 28.3.2023 | Prokura |
Mario Geske seit 28.3.2023 | Geschäftsführer |
Alexander Pascher seit 26.3.2019 | Geschäftsführer |
Peter Braun seit 21.9.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VITAQUA GmbHBreunaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsmodell der VITAQUA GmbH beruht auf der Herstellung von Mineralwasser und alkoholfreien Erfrischungsgetränken. Das Sortiment umfasst dabei ausschließlich Handelsmarken Artikel, welche national vertrieben werden. 2. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung. 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird in der Gesellschaft nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im Jahr 2021 war die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland stark durch die Corona Pandemie beeinflusst. Die Wirtschaft hat sich nach dem Einbruch des Vorjahres trotz erheblicher Material- und Lieferengpässe erholt, konnte jedoch das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreichen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 war laut dem Statistischen Bundesamt (DESTATIS) um 2,7 % höher als im Vorjahr, jedoch 2,0 % niedriger als 2019. Die Bruttowertschöpfung des produzierenden Gewerbes ist um 4,4 % zum Vorjahr gestiegen. Auch die Wirtschaftsleistung hat sich in nahezu allen Wirtschaftsbereichen deutlich verbessert. Einzig das Baugewerbe musste Corona bedingt einen Rückgang um 0,4 % verzeichnen. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben lagen etwa auf Vorjahresniveau. Dagegen wirkten die Konsumausgaben des Staates erneut positiv und verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 3,4 %. Dies ist vor allem auf die kostenlosen Antigen-Schnelltests sowie den Betrieb der Test- und Impfzentren zurück zu führen. Investitionen in Maschinen, Geräte sowie Fahrzeuge sind preisbereinigt um 3,2 % gestiegen, während der Bausektor kaum mehr als im Vorjahr investiert hat. Der Außenhandel erholte sich stark und legte preisbereinigt um 9,4 % zu. Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei den Importen mit einem Anstieg von 8,6 % zu verzeichnen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies entspricht in etwa dem Vorjahresniveau, wobei Verschiebungen zwischen den Beschäftigungsbereichen stattgefunden haben. Der Absatz von Mineral- und Heilwasser der deutschen Mineralbrunnen ist erneut deutlich zurückgegangen. Die verkaufte Menge im Jahr 2021 belief sich auf rund 9,4 Milliarden Liter und lag damit um 5,9 % unter dem Vorjahr. Auch der Gesamtabsatz der Branche, der sich aus den Zahlen zu Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken berechnet, war rückläufig und lag mit insgesamt 12,3 Milliarden Litern um 6,0 % unter dem Vorjahreswert. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser ging in 2021 auf 122,7 Liter je Person zurück und blieb damit 9,2 Liter unter dem Vorjahr. Dies ist neben Corona auch eine Folge des anhaltenden Trends zum Leitungswasserkonsum und der Nutzung von Sprudler Geräten. Neben Mineral- und Heilwasser haben die deutschen Mineralbrunnen 2021 rund 2,9 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke abgefüllt und damit 6,4 % weniger als in 2020. Hierzu zählen Schorlen, Limonaden, Brausen und Wellnessgetränke auf Mineralwasser-Basis. Die beliebteste Mineralwasser Sorte war auch im Jahr 2021 Mineralwasser mit wenig Kohlensäure ("Medium") mit einem Absatz von rund 4,0 Milliarden Litern (-7,3 % zu 2020), gefolgt von Mineralwasser mit Kohlensäure ("Sprudel" bzw. "Classic") mit einer Abfüllmenge von 3,2 Milliarden Litern (-8,0 % zum Vorjahr). Mineralwasser ohne Kohlensäure lag mit rund 2,0 Milliarden Litern sogar leicht über dem Vorjahresniveau. Die Angaben beruhen auf einer ersten Hochrechnung des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM). Die Branche ist geprägt von überwiegend kleinen und mittleren Mineralbrunnen-Betrieben. Nur sehr wenige Abfüller produzieren die Handelsmarken der Discounter. 2. Geschäftsverlauf Der allgemeine Verbrauchertrend in Deutschland hin zum Konsum von Leitungswasser in Kombination mit der Verwendung von Sprudler Geräten sowie dem Kauf von Mineralwasser in Glasflaschen als auch die Abneigung gegenüber PET hat sich negativ auf die Geschäftsentwicklung der VITAQUA GmbH in 2021 ausgewirkt. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von 76,8 Mio. EUR, das bedeutet gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 2,1 %. Ausschlaggebend waren wie bereits erwähnt der allgemeine Verbrauchertrend in Deutschland hin zum Konsum von Leitungswasser in Kombination mit der Verwendung von Sprudler Geräten sowie dem Kauf von Mineralwasser in Glasflaschen als auch die Abneigung gegenüber PET. Der Materialaufwand ist absolut um 4,1 Mio. EUR zum Vorjahr zurückgegangen (-7,4 %). Volumenbereinigt beträgt der Rückgang 14,4 %. Dadurch verbessert sich die Rohgewinnquote von 29,6 % auf 33,8 5 um 4,2 Prozentpunkte. Absolut stieg damit der Rohgewinn um 2,9 Mio. Euro. Aufwendungen für Personal reduzierten sich um 0,4 Mio. EUR. Dies ist auf den reduzierten Personalstand zurück zu führen. So reduzierte sich die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten um 8,4 %. Zeitarbeiter wurden nicht eingesetzt. Im sonstigen Aufwand ergaben sich gegenüber dem Vorjahr Einsparungen von 0,1 Mio. EUR, welche hauptsächlich darauf zurückzuführen sind, dass im Vorjahr Verluste aus Anlagenabgänge enthalten waren, die in 2021 nicht angefallen sind. Die Abschreibungen reduzierten sich um 1,2 Mio. EUR. Somit ergibt sich ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 0,8 Mio. EUR. Dies stellt eine Verbesserung in Höhne von 4,2 Mio. EUR zum Vorjahr dar. Der Jahresüberschuss in Höhe von 0,8 Mio. EUR wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrags von der Muttergesellschaft übernommen. b. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich in 2021 um 5,9 Mio. EUR reduziert. Den Zugängen in Höhe von 3,5 Mio. EUR, im Wesentlichen für eine Mischpalettenanlage (noch im Bau), stehen Abschreibungen in Höhe von 9,4 Mio. EUR gegenüber. Dem Rückgang im Anlagevermögen in Höhe von 5,1 Mio. EUR stand im Wesentlichen die Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von 12,9 Mio. EUR. gegenüber. Neben dem Rückgang im Anlagevermögen hat sich jedoch die Bilanzsumme in Höhe von 65,6 Mio. EUR wegen hohen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (15,0 Mio. EUR) gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Mio. EUR erhöht. Auf der Passivseite ist die Steigerung zum Vorjahr maßgeblich auf höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 9,4 Mio. EUR zurück zu führen. Die Bilanzsumme hat sich in 2021 von 55,9 Mio. EUR auf 65,6 Mio. EUR erhöht. c. Finanzlage Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die Gesellschaft hat keine Kredite bei Kreditinstituten. Notwendige Investitionen wurden ausschließlich aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Die Zahlungsbereitschaft war zu jeder Zeit gewährleistet. IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die finanzielle Unternehmenssteuerung erfolgt auf den Kennzahlen Rohertrag und EBITDA. Im laufenden Geschäftsjahr beträgt die Rohertragsquote 34,2 % und damit 10,1 % mehr als Vorjahr. Das EBITDA beträgt 11,1 Mio. EUR und ist somit 2,9 Mio. EUR besser als in 2020. Als nichtfinanzielle Kennzahlen werden aus den Funktionsbereichen insbesondere Liefer- und Reklamationsquoten erhoben. Die Reklamationsquote (Anzahl reklamierte Füllungen/Absatz in Flaschen gesamt) liegt mit 0,2 ppm auf dem Vorjahresniveau. V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und Risikomanagementsystem Die VITAQUA GmbH betrachtet ein wirksames, vorausschauendes Risikomanagement als integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Die sich am Markt bietenden Chancen zu nutzen, dabei entstehende Risiken frühzeitig zu erkennen und mit zielgerichteten Maßnahmen zu bewältigen, ist eine permanente Aufgabe der Geschäftsführung. In Verbindung mit den von den Abteilungen selbst ergriffenen Maßnahmen unterstützen diese die Geschäftsführung dabei, Risikomanagement im Rahmen der Unternehmenssteuerung zu betreiben. Die Abteilungen überwachen die bestehenden Risiken kontinuierlich und berichten über die etablierten Planungs- und Controlling-Prozesse an die Geschäftsführung. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten kann. 1. Risikobericht Die Lebensmittelbranche im Niedrigpreissektor unterliegt in Deutschland einem extrem hohen Wettbewerbs- und Preisdruck. Veränderungen im Wettbewerb oder bei den Preisen für Einsatzstoffe wirken sich unmittelbar auf die Ertragslage aus und zwingen zur schnellen Umsetzung von Maßnahmen. Die weiterhin positive Entwicklung der Wasser Sprudler gilt es zu beachten. Auch ist eine veränderte Einstellung der Endverbraucher zu Getränken in PET Flaschen festzuhalten. Risiken aus der Verschmelzung von Wettbewerbern in Deutschland gilt es ebenfalls zu verfolgen. Als systemrelevanter Betrieb waren wir besonders gefordert auch unter Corona Einflüssen unsere Produktions- und Lieferfähigkeit zu gewährleisten, was uns erneut sehr erfolgreich gelungen ist. Auch die Materialversorgung durch unsere Lieferanten ist ein wesentlicher Faktor. Durch unsere Einkaufsstrategie beziehen wir unsere Materialien und Dienstleistungen nahezu ausschließlich aus dem Inland. Durch die weltweite Corona Situation in Verbindung mit den enormen Logistik- und Energiepreissteigerungen als auch der Energieliefersicherheit sind mögliche Versorgungsengpässe trotz aller Vorkehrungen nicht mehr gänzlich auszuschließen. Insgesamt sind extreme Preissteigerungen zu verzeichnen, welche in den neuen Verkaufspreisen berücksichtigt werden müssen. Die nach Einschätzung der Geschäftsleitung zu erwartenden Belastungen aus anhängigen und drohenden Rechtsstreitigkeiten sind im Jahresabschluss angemessen berücksichtigt. 2. Chancenbericht Wir konnten im letzten Jahr unsere Technologiekompetenz im Bereich der Flaschengewichte kombiniert mit dem Einsatz recycelter Materialien aus geschlossenen Materialkreisläufen weiter vorantreiben. Kombiniert mit unserer Lieferfähigkeit und einem hohen Maß an Qualität wollen wir unsere Position als zuverlässiger und innovativer Partner für den Handel weiter stärken. Daneben werden wir Gespräche mit den Kunden aufnehmen, um mögliche Sortimentserweiterungen auszuloten. Durch den enormen Anstieg der Inflation in Deutschland, sehen wir die Chance einer höheren Nachfrage nach Handelsmarkenprodukten im Preiseinstieg. Durch den vermehrten Einsatz von PET Recyclat sehen wir die Möglichkeit einer verbesserten ökologischen Wahrnehmung unserer Produkte sowie hierdurch eine Steigung der Nachfrage. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. V. Prognosebericht Unsere mittelfristige Unternehmensplanung geht für das laufende und die nächsten zwei Jahre von eher negativen bis ausgeglichenen Jahresergebnissen aus, da Kundenaufträge ab April 2022 verloren wurden. Kurzfristig werden wir deshalb das Geschäftsmodell auf die reduzierten Abnahmemengen einstellen und versuchen in den Ausschreibungen für das Jahr 2023 wieder Mengenzuwächse zu generieren. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind aber nicht geplant.
Breuna, den 25.03.2021 VITAQUA GmbH gez. Alexander Pascher, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die VITAQUA GmbH hat ihren Sitz in Breuna. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HRB 14126 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert. Es werden lediglich die Bestände an Verschlüssen und Preforms nicht mehr unter den fertigen Erzeugnissen und Waren sondern unter den teilfertigen Erzeugnissen ausgewiesen. Des Weiteren werden die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ab 2021 jeweils unter einem separaten Posten und nicht mehr unter den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 i.V.m. 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB). Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (von 3 bis zu 15 Jahren) abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 bis 25 Jahren) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen mit der linearen Abschreibungsmethode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250 bis € 800 werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren im Berichtsjahr nicht vorzunehmen. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten bilanziert (§ 253 Abs. 1 HGB). Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2, 2. Halbsatz HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird grundsätzlich eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden (§ 253 Abs. 2 Satz 1 und 4 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr kamen zum Bilanzstichtag nicht zum Ausweis. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. IV. Angaben zur Bilanz Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nichts Anderes vermerkt ist, sind die Werte in TEUR angegeben. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegenüber Gesellschafter In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet kein Disagio. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Urlaub und Überstunden TEUR 261 (Vorjahr: TEUR 295) Jahresabschlusskosten TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 11) sowie Wasser und Abwasser TEUR 145 (Vorjahr TEUR 0). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten (TEUR 65.090, Vorjahr TEUR 55.544) haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2 aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 54.614 (Vorjahr TEUR 51.128), davon in Höhe von TEUR 42 aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Haftungsverhältnisse Es bestehen laut Geschäftsführer keine Verbindlichkeiten aus - der Begebung und Übertragung von Wechseln - Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften - Gewährleistungsverträgen und auch keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. V. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen ergeben sich bis zum nächst möglichen Kündigungstermin jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 61, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 60. Die Mietverpflichtungen haben eine unbestimmte Laufzeit. Darüber hinaus bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind. VIII. Sonstige Pflichtangaben Mitarbeiterzahlen Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 12 Angestellte und 177 Arbeiter beschäftigt. Angaben zum Abschlussprüfer Das vom Abschlussprüfer im Jahr 2021 berechnete Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:
Geschäftsführung Herr Günter Kutschera, Industrie-Fachwirt, Treuchtlingen (bis 14.01.2021) und Herr Alexander Pascher, MBA, Treuchtlingen. Bezüglich der Geschäftsführervergütung unterbleiben die Angaben unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzern der +Pro GmbH mit Sitz in Baruth/Mark. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, sind insofern eingetreten, dass ab April 2022 Kundenaufträge weggefallen sind. Kurzfristig wird deshalb das Geschäftsmodell auf die reduzierten Abnahmemengen eingestellt und versucht in den Ausschreibungen für das Jahr 2023 wieder Mengenzuwächse zu generieren. Ergebnisverwendung Das Ergebnis wird gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag an die Brandenburger Urstromquelle GmbH abgeführt.
Breuna, 28. März 2022 gez. Alexander Pascher, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.04.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSBei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 (326) HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die VITAQUA GmbH, Breuna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VITAQUA GmbH, Breuna, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VITAQUA GmbH, Breuna, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Roth, 14.04.2022 Lorenz
& Herzog GmbH
gez. Nikolaus Herzog, Wirtschaftsprüfer |
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