Winter.pumpen GmbHLiquidiert

An der Autobahn 2, 91161 Hilpoltstein, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 16919
Vorher
SPECK PUMPEN HILPOLTSTEIN Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
8.2.2000
Branche
Herstellung von WärmepumpenHerstellung von sonstigen Pumpen und KompressorenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Pumpen, insbesondere von Pumpen der Marke "Speck".

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Knorr
seit 7.5.2012
Geschäftsführer
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Winter.pumpen GmbH

Hilpoltstein

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019

Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein

1) Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist Hersteller von Pumpen unterschiedlichster Bauarten, verschiedenster Anwendungsbereiche und gehört bis heute zu einem der führenden Spezialpumpenhersteller mit weltweitem Kundennetz. Im Wesentlichen kommen diese Pumpen dabei in Industrie, Schiffbau, Wasserversorgung sowie im Brandschutz zum Einsatz. Die Produktion erfolgt am Firmensitz in Hilpoltstein.

2) Gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftlich betrachtet, schien die Konjunktur 2019 keinerlei Unsicherheiten zu spüren. Die deutsche Industrie schien abermals allen androhenden Konflikten zu trotzen: Einerseits der amerikanisch-chinesische Handelskonflikt, auf der anderen Seite die noch ungewissen Auswirkungen des vollzogenen EU-Austritts Großbritanniens.

Leider zeigte sich zur Mitte des Jahres, dass die Nachwirkungen weiter anhielten, ergänzt um branchenspezifische Unsicherheiten wie Sie die Automobilbranche erlebt. Dem Zufolge musste der Maschinenbau einen generellen Umsatzrückgang um 3,4 % verzeichnen.

Entgegen dem allgemeinen Wirtschaftstrend, konnte sich die Pumpenbranche abermals profilieren und dem Trend entgegensetzen. (VDMA: Pumpen und Kompressoren für den Weltmarkt mit Druckluft- und Vakuumtechnik 2020)

Im Bereich der Flüssigkeitspumpen verzeichnete der VDMA ein Umsatzwachstum von 2% zum Vorjahr.

3) Geschäftsverlauf

Das Unternehmen konnte den Umsatz des Jahres 2018 um insgesamt 20,6% übertreffen.

Gemäß den Jahren zuvor, wurde auch im Geschäftsjahr 2019 mit höchster Priorität in die Entwicklung- und Forschung investiert. Ein weiterer Ausbau der Konstruktions- und Entwicklungsabteilung wurde betrieben und steht auch für die nächsten Jahre an oberster Reihe.

Interne Produktionsprozesse konnten auf Grund von weiteren Investitionen, in eine höhere Wertschöpfungstiefe, weiter rationalisiert werden. In Verbindung mit der strikten Umsetzung der Produktionsprozesse in unser bestehendes Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 9001:2015 besteht weiterhin ein reibungsloser Produktionsablauf.

Einen Auftragszuwachs verzeichneten wir im Bereich des Brandschutzsegmentes sowie mit neuen Produkten im Wasser- und Abwassersektor.

a. Geschäftsergebnis

Das operative Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beträgt TEUR 1.176 (VJ: TEUR 638). Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 701 (VJ: TEUR 330) erzielt.

Das Geschäftsergebnis des Geschäftsjahres wird als zufriedenstellend bewertet.

b. Umsatz und Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Umsatzanstieg des Kerngeschäftes von 18% im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr 2018 erzielt werden.

Neuentwickelte Produkte wurden endgültig im Sortiment implementiert, die kontinuierliche Investitionspolitik im Bereich der Neupumpenentwicklung trägt weiterhin Früchte, wodurch der Verlust des Projektgeschäftes teilweise kompensiert werden konnten. Forschungs- und bzw. Entwicklungsarbeiten werden weiterhin in gebotener Wichtigkeit betrieben.

Neukunden wurden gewonnen und Zuwachsraten waren zu verzeichnen. Branchen- sowie Konjunkturabhängigkeiten konnten hierdurch erneut verringert werden, was die Stabilität der Winter.pumpen GmbH gegenüber Marktschwankungen erhöht.

Der Weg in den Bereich der Abwassertechnik erwies sich als richtig und erste Aufträge mit Neukunden wurden verwirklicht. Die ersten Serien an Neuprodukten für die Abwasserindustrie wurden wie geplant 2019 vermarktet und monetär umgesetzt.

c. Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr beinhalten im Wesentlichen die Modernisierung des vorhandenen Prüfstandes sowie vorgenommene Ersatzinvestitionen im Bereich der Software und der baulichen Anlagen bzw. der Betriebsausstattung in Höhe von insgesamt TEUR 204.

Die Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von TEUR 256 betreffen die Bildung einer Kapitalrücklage (TEUR 170) bei der Tochtergesellschaft sowie die Zuführung zu den langfristigen Ausleihungen.

d. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich entsprechend der Geschäftsentwicklung angepasst. Zum Ende des Jahres verzeichnete die Winter.pumpen GmbH 84 Mitarbeiter.

Um zukünftigen Personalanforderungen gerecht zu werden, wurde weiterhin in den Nachwuchs investiert und 9 jungen Leuten die Möglichkeit einer qualifizierten Berufsausbildung geboten. Die Ausbildungsquote beläuft sich weiter auf einem recht ordentlichen Niveau.

4) Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Ertragslage

Die Umsatzentwicklung im Jahr 2019 war verglichen zum Vorjahr positiv. Die für 2019 geplanten Umsatzziele konnten erreicht werden.

Das Ergebnis ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2018 aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse gestiegen.

Die Materialeinsatzquote hat sich aufgrund steigender Rohstoffpreise von 45,9% auf 50,8% erhöht. Die Personalintensität verminderte sich von 32,9% auf 28,2%.

b. Vermögenslage

Der Vorratsbestand nimmt mit ca. 50% der Bilanzsumme (Vorjahr 47%) weiterhin den wesentlichen Bestandteil der Bilanz-Aktivseite ein. Um der uns weiterhin als Ziel gesetzten Liefertreue gerecht zu werden, sind nach wie vor hohe Lagerkapazitäten notwendig und wurden 2019 entsprechend dem Geschäftsverlauf angepasst.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 1.152 stichtagsbezogen auf Vorjahresniveau. Die Forderungen im Verbundbereich sind dagegen um TEUR 170 auf TEUR 2 gesunken.

Die Eigenkapitalquote konnte sich durch das erwirtschaftete Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 6,0% verbessern.

Die Steuerrückstellungen sind aufgrund des gestiegenen Jahresüberschusses von TEUR 122 auf TEUR 316 angestiegen. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 99 auf TEUR 1.248 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag wurden im Verhältnis zum Vorjahr um ca. 41% reduziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich kurzfristige Inanspruchnahmen und belaufen sich zum Bilanzstichtag, geschuldet der strikten Zukunftspolitik im Bereich der Neuentwicklung, auf rund 20% der Bilanzsumme (Vorjahr 25%). Diese Quote wird dennoch von der Geschäftsführung als akzeptabel angesehen.

c. Finanzlage

Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist auf die Steuerung der Liquidität sowie Kapitalstruktur ausgerichtet. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 591 (Vj.: TEUR 640). Die stabile Finanzlage lässt keinerlei Liquiditätsschwierigkeiten erwarten, die Cash-Flow-Entwicklung war, gemäß den Vorjahren, positiv. Engpässe in der Zahlungsfähigkeit haben sich nicht ergeben bzw. sind auch nach dem Bilanzstichtag nicht erkennbar.

Die Eigenkapitalquote wurde weiterhin erhöht stabilisiert. Da die Gesellschaft keinerlei langfristige Verbindlichkeiten hat, sind wesentliche Kapitalrisiken nicht vorhanden.

Die Mittelherkunft erfolgte wie gewohnt aus dem reinen operativen Cash-Flow. Der restliche Kostenverlauf entspricht dem der Unternehmenswachstum / Unternehmensentwicklung.

Die Geschäftsleitung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend.

5) Nachtragsbericht

Die Coronavirus Pandemie ab Februar 2020 stellt ein Ereignis nach dem Bilanzstichtag dar, dessen Ausmaß, Dauer und negative Folgen auf die Gesamtwirtschaft derzeit nicht einschätzbar ist.

Für die Winter.pumpen GmbH werden insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen auf eine geänderte Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet.

6) Chancen- und Prognosebericht

Forschung und Entwicklung sind die unabdingbare Voraussetzung, um im globalen Wettbewerb mit den Produkten am Markt zu bestehen. Wirtschaftliche Chancen sehen wir insbesondere bei Produktneuentwicklungen sowie der Fortentwicklung und Intensivierung unserer Vertriebsaktivitäten. Es wird sich weiterhin darauf konzentriert, die neuen Wege im Pumpensortiment fortzusetzen. Neue Kunden im Bereich der Wasser- und Abwassertechnik heben wieder deutlich die Stärken unseres Sonderpumpenbaus hervor.

Unabhängig des diesjährigen Geschäftsverlaufes lässt sich eine stufenweise Neuentwicklung in bisher unbekannte Absatzmärkte erkennen. Es wird sich in den kommenden Jahren eine Ausweitung der bisherigen Fokusmärkte darstellen, welche eine weitere Stabilität für die nächsten Jahre bietet und neue Chancen eröffnet.

Trotz anhaltend schwierigem Marktumfeld im Brandschutzsegment geht die Geschäftsführung für 2020 von einer Umsatzstabilisierung leicht unter dem Niveau von 2019 aus. Maßnahmen für eine intensivere Marktbearbeitung sowie zur Produkterneuerung sind eingeleitet. Des Weiteren wurde durch den Aufbau eines eigenen Schaltschrankbaus die Wertschöpfungstiefe ausgeweitet.

Das Rohergebnis wird sich dank des getroffenen Kosteneinsparungsprogrammes deutlich verbessern und wieder den Vorjahren annähern.

7) Risiken

Vor dem Hintergrund der finanziellen sowie wirtschaftlichen Stabilität unserer Gesellschaft können verbleibende Risiken wie gewohnt weitgehend ausgeschlossen werden.

Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch diverse Bonitätsprüfungen bereits bei Auftragsannahme minimiert.

Zur Reduzierung der allgemeinen Unternehmerrisiken wird, neben der allgemein konservativen Risikopolitik in Verbindung mit dem Vorhandensein einer Kreditausfallversicherung zum Schutz vor Forderungsausfällen, ausreichend Vorsorge getroffen.

Produktrisiken bzw. Risiken aus dem Produktionsbereich sind durch Versicherungen sowie Rückstellungen ausreichend abgefedert. Zivilrechtliche Verfahren gegen die Winter.pumpen GmbH als Beklagte, die wesentliche Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben können, bestehen derzeit nicht.

Direkte Währungsrisiken bestehen für unser Unternehmen im Wesentlichen nicht, da wir fast ausschließlich in Euro sowohl einkaufen als auch fakturieren. Zins- bzw. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der vorhandenen Finanzierungsvereinbarungen weitgehend ausgeschlossen. Auf die Verwendung von Finanzinstrumenten wurde verzichtet.

Es bestehen insgesamt keine Risiken mit negativem Einfluss auf die Vermögens,- Finanz- und Ertragslage.

8) Ausblick

Das Unternehmen geht auch positiv ins Wirtschaftsjahr 2020. Unser striktes Entwicklungsprogramm ermöglicht es uns auch im nächsten Jahr neue Märkte / Umsätze zu generieren. Für 2020 ist aber mit einem leicht rückgängigem Umsatz und einem deutlich niedrigerem Ergebnis zurechnen.

Ziel ist es abermals Marktpositionen zu stabilisieren und auszubauen.

Die Firma Winter.pumpen GmbH besitzt auf Grund langjähriger Entwicklungsarbeit eine hohe Produktvielfalt, welche in Verbindung mit unseren guten Kundenbeziehungen in eine positive Zukunft blicken lassen.

 

Hilpoltstein, 15. Dezember 2020

Winter.pumpen GmbH

gez. Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019

AKTIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.942.465,04 1.611.180,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.492,00 61.587,32
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.492,00 29.161,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.000,00 25.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 7.426,32
II. Sachanlagen 732.188,48 661.030,06
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 345.050,00 323.314,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 127.713,00 91.153,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.425,48 246.563,06
III. Finanzanlagen 1.144.784,56 888.563,34
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 193.816,46 23.500,00
2. Sonstige Ausleihungen 950.968,10 865.063,34
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.526.179,27 5.223.369,85
I. Vorräte 3.754.905,75 3.194.172,15
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 282.530,25 336.798,99
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.445.308,20 3.063.577,74
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 232.024,47 229.250,46
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -204.957,17 -435.455,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.180.765,81 1.389.060,61
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.151.507,31 1.176.352,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.799,62 171.781,10
3. Sonstige Vermögensgegenstände 27.458,88 40.927,45
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 590.507,71 640.137,09
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.103,47 17.753,46
7.487.747,78 6.852.304,03

PASSIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.440.592,17 2.739.215,92
I. Gezeichnetes Kapital 48.500,00 48.500,00
II. Gewinnvortrag 2.690.715,92 2.360.567,16
III. Jahresüberschuss 701.376,25 330.148,76
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.564.364,02 1.270.697,04
1. Steuerrückstellungen 315.820,83 121.986,73
2. Sonstige Rückstellungen 1.248.543,19 1.148.710,31
C. VERBINDLICHKEITEN 2.482.791,59 2.842.391,07
- davon aus Steuern: EUR 59.499,63 (Vorjahr: EUR 73.458,93)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.920,40 (Vorjahr: EUR 6.275,67)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.525.989,12 1.738.679,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 486.727,10 823.292,46
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 65.022,30 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 405.053,07 280.419,59
- davon aus Steuern: EUR 59.499,63 (Vorjahr: EUR 73.458,93)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.920,40 (Vorjahr: EUR 6.275,67)
7.487.747,78 6.852.304,03

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

2019
EUR
2018
EUR
1. Rohergebnis 6.901.291,31 5.915.597,61
2. Personalaufwand -3.801.163,57 -3.568.697,73
a) Löhne und Gehälter -3.135.156,82 -2.953.235,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -666.006,75 -615.462,11
- davon für Altersversorgung: EUR 1.992,00 (Vorjahr: EUR 1.924,00)
3. Abschreibungen -120.154,55 -119.601,76
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -21.013,73 -15.912,00
b) Abschreibungen auf Vermietvermögen -99.140,82 -103.689,76
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.923.733,03 -1.708.832,26
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.975,23 2.003,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -62.860,99 -68.214,22
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -293.858,91 -121.986,73
8. Ergebnis nach Steuern 701.495,49 330.268,00
9. Sonstige Steuern -119,24 -119,24
10. Jahresüberschuss 701.376,25 330.148,76

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma Winter.pumpen GmbH mit Sitz in Hilpoltstein im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 16919 eingetragen.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Sie nimmt allerdings die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Im Interesse einer besseren Klarheit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Zusatzangaben grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§252-256a HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet.

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

1.2 Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252256a HGB erstellt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 3 Jahren zugrunde.

Geschäfts oder Firmenwert

Der Geschäftswert wurde in Höhe des Betrages angesetzt, um den die für die Übernahme bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden überstieg.

Der Betrag wurde planmäßig auf fünfzehn Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst, der gleichmäßig über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst wird.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach dem gleitenden Durchschnittsverfahren ermittelt.

Unfertige / Fertige Erzeugnisse sowie Waren

Bewertung erfolgt auf Basis der Herstellungskosten, welche Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zu den verrechenbaren Zahlungsbeträgen angesetzt. Von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abzusetzen, wurde Gebrauch gemacht, soweit den erhaltenen Anzahlungen unfertige Leistungen gegenüberstehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderung Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

enthalten auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für bestimmte Zeitpunkte nach dem Abschlussstichtag darstellen.

RÜCKSTELLUNGEN

Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem der Restlaufzeit entsprechend den, von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung von Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Branche berücksichtigt.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Restlaufzeiten

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.180.765,81 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2.2 Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keinerlei Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

3. Angaben wesentlicher Rückstellungen

Im Berichtsjahr waren wesentliche Rückstellungen aus rückständigen Urlaub/Gleitzeitguthaben sowie Gewährleistungen enthalten.

4. Verbindlichkeiten

4.1. Restlaufzeiten und Besicherung

Folgende Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.325.989,12 € (VJ.: 1.538.679,02)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen 486.727,10 € (VJ.: 823.292,46))
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 65.022,30 € (VJ.: 0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 405.053,07 € (VJ.: 280.419,59)

Folgende Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 200.000,00 € (VJ.: 200.000,00)

Keine Verbindlichkeiten besitzen eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

4.2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

4.3. Verbindlichkeiten aus Steuern

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 59.499,63€ (Vorjahr: EUR 73.458,93€).

D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 989,04 und Erträge durch Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 69,00 enthalten.

Wesentlichen Aufwendungen lagen nicht vor.

2. Personalaufwendungen

Es sind Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von EUR 1.992 (Vorjahr: EUR 1.924) enthalten.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl:

Mitarbeiter Gesamt: 84 Mitarbeiter
Gewerblich 45 Mitarbeiter
Auszubildende: 10 Mitarbeiter
Verwaltung / Vertrieb/ Technik: 30 Mitarbeiter

2. Haftungsverhältnisse:

Bis 2019 bestehen nachfolgende Haftungsverhältnisse:

Keinerlei Selbstschuldnerische Bürgschaften (31.12.2019)

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Mieten und Pachten: 235.806,25 €
Ansparguthaben: 84.761,77 €

4. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr war:

Oliver Knorr, Kaufmann; Lauf an der Pegnitz

Der Geschäftsführer ist allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit.

Von der Schutzvorschrift nach §286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

5. Aufteilung des Anteilsbesitzes

Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20% besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:

Name und Sitz Anteil
% EUR
Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis
EUR
Hilpoltstein GmbH, Hilpoltstein 94,00 103.551,70 - 8.759,32
23.500,00

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 701.376,25 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Nachtragsbericht

Die Coronavirus Pandemie ab Februar 2020 stellt ein Ereignis nach dem Bilanzstichtag dar, dessen Ausmaß, Dauer und negative Folgen auf die Gesamtwirtschaft derzeit nicht einschätzbar ist.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führten nur zu einem kurzfristigen Einbruch des Auftragseingangs. Dieser befindet sich -Stand heute- nur unwesentlich unter dem Auftragseingang des Vorjahres. Für die Winter.pumpen GmbH werden aufgrund dessen insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen auf eine geänderte Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

 

Hilpoltstein, 15.12.2020

Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein

gez. Geschäftsführer

Oliver Knorr, Geschäftsführer

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.919,51 32.725,90 381,17 405.264,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 42.665,00 0,00 0,00 42.665,00
3. Geleistete Anzahlungen 7.426,32 0,00 7.426,32 0,00
423.010,83 32.725,90 7.807,49 447.929,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 498.351,78 41.631,87 0,00 539.983,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 190.437,23 53.230,35 0,00 243.667,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.145.981,98 76.813,79 1.376,77 1.221.419,00
1.834.770,99 171.676,01 1.376,77 2.005.070,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.500,00 170.316,46 0,00 193.816,46
2. Sonstige Ausleihungen 865.063,34 85.904,76 0,00 950.968,10
888.563,34 256.221,22 0,00 1.144.784,56
3.146.345,16 460.623,13 9.184,26 3.597.784,03
Abschreibungen
Stand am 1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 343.758,51 21.013,73 0,00 364.772,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.665,00 0,00 0,00 17.665,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
361.423,51 21.013,73 0,00 382.437,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 175.037,78 19.895,87 0,00 194.933,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 99.284,23 16.670,35 0,00 115.954,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 899.418,92 62.574,60 0,00 961.993,52
1.173.740,93 99.140,82 0,00 1.272.881,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.535.164,44 120.154,55 0,00 1.655.318,99
Buchwerte Aktivierte FK-Zinsen im Geschäftsjahr
Stand am 31.12.2019
EUR
Stand am 31.12.2018
EUR
Stand am 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.492,00 29.161,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.000,00 25.000,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 7.426,32 0,00
65.492,00 61.587,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 345.050,00 323.314,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 127.713,00 91.153,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259.425,48 246.563,06 0,00
732.188,48 661.030,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 193.816,46 23.500,00
2. Sonstige Ausleihungen 950.968,10 865.063,34
1.144.784,56 888.563,34
1.942.465,04 1.611.180,72

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Winter.pumpen GmbH, Hilpoltstein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 15. Dezember 2020

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Leuner, Wirtschaftsprüfer

Grillenberger, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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