IPC ARCHTEC AGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 5058
Eingetragen
22.10.1999
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, soweit dazu eine Genehmigung nicht erforderlich ist, insbesondere mit Elektronik-, Computer- und EDV-Bauteilen, Telekommunikations- und Büromaschinen sowie mit Computern, Erbringung von Dienstleistungen auf dem EDV-Sektor sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte, Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der automatischen Datenverarbeitung, Mietung und Pachtung bzw. Vermietung und Verpachtung von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern jeder Art, soweit nicht genehmigungspflichtig, Herstellung von Computern einschl. notebooks, Beteiligung an anderen Unternehmen, Planung, Errichtung, Erwerb, Betreiben und Veräußerung von Anlagen zur Stromversorgung durch erneuerbare Energien einschließlich der in diesem Zusammenhang zu erbringenden Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Renate Krassler
seit 4.11.2003
Prokura
Hermann Krassler
seit 4.11.2003
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

IPC ARCHTEC AG i. L.

Niederaichbach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht



Der Vorstand der IPC ARCHTEC AG i. L. mit Sitz in Niederaichbach erstattet für das Geschäftsjahr vom 21. bis 31. Dezember 2006 folgenden Lagebericht:

1. Allgemeines

Die Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 hat die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Der Beschluss wurde am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen. Demgemäß ist für die Zeit vom 21. bis 31. Dezember 2006 ein gesondertes Geschäftsjahr zu bilden, da nach dem Beschluss der Hauptversammlung das Geschäftsjahresende weiter der 31. Dezember bleibt.

Nachdem die Finanzbehörden im Jahr 2006 nach wie vor die Anerkennung von diversen steuerfreie Umsätzen aus innergemeinschaftlichen Lieferungen aus den Geschäftsjahren 2001 und 2002 verweigerten und diese bei der Steuerfestsetzung nicht berücksichtigten, wurden im letzten Quartal des Jahres 2006 weitere Verhandlungen mit dem Finanzamt geführt.

Weiterhin stellte sich das Finanzamt auf den Standpunkt, dass eine  Entscheidung über unsere Einsprüche  erst möglich sei, wenn der Rücklauf der verschiedenen Amts- und Rechtshilfeersuchen von den ausländischen Stellen vorliege. Einen genauen Zeitpunkt konnte  das Finanzamt jedoch nicht nennen. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre könne jedoch mit weiteren zwei bis drei Jahren gerechnet werden. Das Finanzamt räumte jedoch nun erstmals ein, dass anhand der neusten Gerichtsurteile man nicht mehr davon ausgehe, dass die bereits vereinnahmte Summe komplett festgesetzt werden kann. Bei weiteren Verhandlungen und im Hinblick auf die bereits beschlossene Liquidation einigte man sich dann auf eine Erstattung zu Gunsten der IPC in Höhe von Euro 2.197.843 zuzüglich Zinsen.

2. Strategie

Die Kosten der Gesellschaft sollen auf ein Minimum gesenkt werden, um bei der Auskehrung der Gesellschaft einen größtmöglichen Betrag ausschütten zu können.

Alle noch laufenden Rechtsstreitigkeiten sollen schnellstmöglich beigelegt werden, um eine Löschung der Gesellschaft nicht zu gefährden.

Das Firmengebäude wird weiterhin auf dem Markt angeboten. Sollte bis Ende Juni 2007 kein Kaufinteressent auftreten, soll das Gebäude öffentlich versteigert werden.

Auf Grund des Liquidationsbeschlusses ist die IPC ARCHTEC AG i. L. nicht mehr am Markt beteiligt.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr bis zum 20.12.2006 die Umsatztätigkeit eingestellt und beschäftigt sich seitdem mit der Liquidation der Vermögensgegenstände und der Eintreibung der offenen Forderungen sowie Begleichung der Verbindlichkeiten.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 17,2 Mio. EUR auf 17,6 Mio. EUR, dies entspricht einer Erhöhung von 2,5 %.

Nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 wurde das Kapital zunächst aus Gesellschaftsmitteln um Mio. EUR 7,8 erhöht und unmittelbar anschließend um den gleichen Betrag an die Aktionäre zurückbezahlt. Die Kapitalerhöhung mit anschließender Kapitalherabsetzung wurde am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen. Dieses und der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 445 führen saldiert zu einer Minderung des Eigenkapitals um Mio. EUR 7,3. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 43,4 %.

Der Bestand an flüssigen Mitteln (einschließlich Wertpapieren des Umlaufvermögens) betrug zum Bilanzstichtag TEUR 10.530 und hat sich seit dem 21. Dezember 2006 um TEUR 50 erhöht.

4. Mitarbeiter

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr vom 21. bis 31.12.2006 1 Angestellter und 3 Aushilfen beschäftigt.

5. Marken, Geschmacksmuster, Lizenzen

Im Inland werden seit 1996 die Produkte vor allem unter der eigenen Marke "IPC" vertrieben. Die Wort- und Bildmarke "IPC ARCHTEC" ist mit Bescheid vom 4. Mai 2000 in fast allen Europäischen Ländern geschützt. Die Wortmarke "IPC" wurde vom Deutschen Patent- und Markenamt mit Datum vom 13. Dezember 2002 eingetragen.

Die Wortmarke IPC wird derzeit Interessenten zum Kauf angeboten.

6. Organisationsentwicklung und Krisenmanagement

Anhand des Personalabbaus in früheren Geschäftsjahren wurde das Krisenmanagement bedingt gelebt. Einzelrisiken wurden jeweils mit dem Aufsichtsrat besprochen.

7. Geschäftsrisiken

Diverse Klagen könnten die Liquidation und Löschung der Gesellschaft verzögern.

Die Bewertung des Gebäudes wurde zum vorsichtig geschätzten Einzelveräußerungspreis vorgenommen. Möglicherweise kann dennoch dieser Wert bei einem Verkauf nicht erzielt werden, es kann aber auch ein höherer Preis erzielbar sein.

Im Bestand der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist es möglich, dass abgeschriebene Forderungen noch eingehen und Verbindlichkeiten zu gegebener Zeit wegen Verjährung auszubuchen sind.

8. Ausblick

Die Beendigung der Liquidation wird gegen Ende 2008  angestrebt.

Auf Grund der vorliegenden Planung für das Geschäftsjahr 2007 geht der Vorstand von einem zu erwartenden Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,6 Mio. EUR aus. Dieser Jahresfehlbetrag wird durch die bestehende Liquiditätsreserve und durch das Eigenkapital abgedeckt.

 

Niederaichbach, den 29. März 2007

IPC ARCHTEC AG i. L.

Hermann Krassler
Liquidator



Bilanz



Aktiva

31.12.2006

21.12.2006

EUR

EUR

EUR

TEUR

A.

Anlagevermögen

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten

4,54

0

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte

und Bauten einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken

200.000,00

200

2.

Andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung

26,11

0

200.026,11

200

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

1,00

0

200.031,65

200

B.

Umlaufvermögen

I.

Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände

1.

Forderungen aus Lieferungen und

Leistungen

177.328,65

181

2.

Forderungen gegen verbundene

Unternehmen

1,00

5

3.

Sonstige Vermögensgegenstände

6.699.366,62

6.307

6.876.696,27

6.493

II.

Wertpapiere

4.236.113,61

4.232

III.

Kassenbestand, Guthaben bei

Kreditinstituten

6.293.691,60

6.248

17.406.501,48

16.973

C.

Rechnungsabgrenzungsposten

1.964,00

3

17.608.497,13

17.176

Passiva

31.12.2006

21.12.2006

 

 

 

EUR

EUR

TEUR

A.

Eigenkapital

I.

Gezeichnetes Kapital

5.008.300,00

5.008

II.

Kapitalrücklage

11.984.780,58

19.751

III.

Gewinnrücklage

1.

gesetzliche Rücklage

169.041,79

169

2.

andere Gewinnrücklagen

3.206,78

3

172.248,57

172

IV.

Bilanzverlust

-9.531.357,21

-9.976

7.633.971,94

14.955

B.

Rückstellungen

1.

Steuerrückstellungen

72.368,00

72

2.

Sonstige Rückstellungen

1.025.000,00

1.024

1.097.368,00

1.096

C.

Verbindlichkeiten

1.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen

487.729,53

508

2.

Verbindlichkeiten aus der Kapitalherabsetzung

Kapitalherabsetzung

7.765.865,00

0

3.

Sonstige Verbindlichkeiten

622.512,09

617

davon aus Steuern:

EUR

454.807

21.12.2006

TEUR

455

davon im Rahmen der

sozialen Sicherheit:

EUR

154

21.12.2006

TEUR

0

 

 

8.876.106,62

1.125

D.

Rechnungsabgrenzungsposten

1.050,57

0

17.608.497,13

17.176

0,00

0

Anhang



I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die IPC ARCHTEC AG i.L., Niederaichbach, (kurz: "IPC") ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Dementsprechend erfolgt die Aufstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gliederungsschema für große Kapitalgesellschaften.

Die IPC ist oberstes Mutterunternehmen i.S.v. § 290 HGB. Für das Geschäftsjahr 2006 hat sie einen Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften des IFRS aufgestellt. Er wird beim Handelsregister Landshut unter der Nummer HRB 5058 veröffentlicht.

Die Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 hat die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Ferner wurde der Beschluss gefasst, weiterhin am 31. Dezember als Geschäftsjahresende festzuhalten. Der Auflösungsbeschluss wurde am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen. Demgemäß ist für die Zeit vom 21. bis 31. Dezember 2006 ein gesondertes Geschäftsjahr zu bilden.

Daher wurde der Jahresabschluss nicht auf der Grundlage der Going-Concern-Prämisse augestellt, sondern alle Wirtschaftsgüter zu Einzelveräußerungspreise bewertet und die Rückstellungen für bereits verursachte Kosten, die nicht mehr zu einem wirtschaftlichen Erfolg führen, gebildet.

II. Bilanzierung und Bewertung

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256 HGB vorgenommen; die ergänzenden Vorschriften der §§ 264 bis 283 HGB für Kapitalgesellschaften betreffend Gliederung, Ansatz und Bewertung wurden berücksichtigt.

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu vorsichtig geschätzten Einzelveräußerungspreisen bewertet. Danach wurden die Geschäftsbauten mit dem voraussichtlich zu erzielenden Verkaufspreis in Höhe von TEUR 200 angesetzt.

Alle übrigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bis auf einen Erinnerungswert in Höhe von 1,00 EURO bzw. 0,51 EURO abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und wegen dauerhafter Wertminderung auf den beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-

Ab-

Buchwert

Abschreibun-

kosten

schrei-

gen des Ge-

21.12.2006

bungen

31.12.2006

schäftsjahres

T€

T€

T€

T€

 

I. Immaterielle Vermögens-

gegenstände

Ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen

Rechten und Werten

219

219

0

0

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücks-

gleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf

fremden Grundstücken

779

579

200

0

2. Technische Anlagen

0

0

0

0

3. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung

89

89

0

0

868

668

200

0

III. Finanzanlagen

Anteile an verbundenen

Unternehmen

1.616

1.616

0

0

2.703

2.503

200

0

Die Forderungen sind zum Nennwert bilanziert. Zu erwartende Forderungsausfälle sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 6.699 beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von T€ 3.248 und Forderungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von T€ 3.265,6.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich aufgelaufener Zinsen bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Das Eigenkapital ist zu Nennwerten bewertet. Das gezeichnete Kapital von T€ 5.008 ist per 31.12.2006 in voller Höhe einbezahlt. Das Grundkapital der IPC Archtec AG ist eingeteilt in 5.008.300 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 wurde mit Wirkung zum 21. Dezember 2006 eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender Kapitalherabsetzung und Auszahlung in Höhe von Mio. EUR 7,8 durchgeführt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 21. Dezember 2006. Danach hat sich das Eigenkapital entsprechend vermindert.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen. Im Wesentlichen betreffen diese die Kosten für die Hauptversammlung mit T€ 120 sowie Risiken aus Prozesskosten mit T€ 233. Für eventuelle Gewährleistungsverpflichtungen wurde eine Rückstellung mit T€ 250 eingestellt. Verbleibende Urlaubsansprüche der Angestellten wurden mit einer Urlaubsrückstellung in Höhe von T€ 16 berücksichtigt. Für Jahresabschluss und Prüfungskosten wurde eine Rückstellung in Höhe von T€ 50 eingestellt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig und unbesichert.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse teilen sich nach den beiden Geschäftsbereichen wie folgt auf:

21.12. bis 31.12.2006

1.1. bis 20.12.2006

TEUR

TEUR

Computersoft- und -hardware

0

321

Windenergie

0

256

0

577

Die Umsätze werden fast ausschließlich in Deutschland erbracht.

Für die Abschlussprüfung wurde ein Honorar von TEUR 37 zurück gestellt.

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ertrag aus Steuern vom Einkomen und vom Ertrag resultiert aus dem Körperschaftsteueranrechnungsguthaben.

Das laufende Ergebnis des Geschäftsjahres vom 21. bis 31. Dezember 2006 ist nicht mit Ertragsteuern belastet, da es aus steuerfreien Erträgen resultiert. Aktiviert wurde der Anspruch aus dem körperschaftsteuerlichen Anrechnungsguthaben, was zu Erträgen aus Ertragsteuern von TEUR 796 führte.

IV. Sonstige Angaben zum Jahresabschluss

Die Währungsumrechnung erfolgt für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet, sofern dieser höher ist als der Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung der Verbindlichkeit. Sofern im Zeitpunkt der Bilanzerstellung der Erfüllungskurs bekannt ist, und dieser höher ist, wird letzterer Kurs angesetzt.

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr.3 HGB bestehen in Höhe von T€ 233 aus Mietverträgen.

Im gesamten Jahr 2006 waren durchschnittlich ein Vorstand/Liquidator und ein Mitarbeiter (umgerecht aus drei Aushilfen) angestellt.

Gegenüber dem Vorstand besteht eine Forderung von TEUR 92 aus laufender kurzfristiger Verrechnung.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben gemäß § 161 AktG die vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht.

V. Unternehmensverbindungen

Die IPC hält 73,93 am Stammkapital der BEMI Computer Marketing GmbH, München. Deren Stammkapital beträgt EUR 2.212.300. Das Eigenkapital wird zum 31. Dezember 2006 mit EUR 102.155,56 bei einem Jahresfehlbetrag von EUR 172.018,49 ausgewiesen.

Über weitere Gesellschaften bestand im Geschäftsjahr keine einheitliche Leitung.

VI. Organe und Bezüge

Liquidator

Mit Beginn der Liquidation am 21. Dezember 2006 ist zum Liquidator der bisherige Vorstand, Herr Hermann Krassler, Essenbach-Unterwattenbach, Büromaschinenmechanikermeister, bestellt.

Der Liquidator erhielt im Geschäftsjahr keine Vergütung (Vorjahr TEUR 138).

Aufsichtsrat

  Andreas Neumann, Rechtsanwalt, Landshut (Vorsitzender)
  Bernhard Gubo, Geschäftsführer, Regensburg (stellvertretender Vorsitzender)
  Rudolf Limbrunner, Büroinformationselektroniker, Niederaichbach

Im Geschäftsjahr vom 21. bis 31. Dezember 2006 erhielt der Aufsichtsrat keine Vergütung. Die jährliche Vergütung des Aufsichtsratsvorsitzenden beträgt TEUR 6, der anderen Mitglieder je TEUR 3 pro Jahr.

VII. Gewinnverwendungsvorschlag



Der Liquidator schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Niederaichbach, den 29. März 2007

Gez. Hermann Krassler
Liquidator der IPC ARCHTEC AG i. L.



Konzernlagebericht
für das Geschäftsjahr vom 21. bis 31. Dezember 2006



Der Liquidator der IPC ARCHTEC AG i.L. mit Sitz in Niederaichbach erstattet für das Geschäftsjahr vom 21. bis 31. Dezember 2006 folgenden Lagebericht:

1. Allgemeines

Die Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 hat die Auflösung der IPC ARCHTEC AG beschlossen. Der Beschluss wurde am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen. Demgemäß endete das Geschäftsjahr am 20. Dezember 2006 und es ist für die Zeit vom 21. bis 31. Dezember 2006 ein weiteres Geschäftsjahr zu bilden, da nach dem Beschluss der Hauptversammlung das Geschäftsjahresende weiter der 31. Dezember bleibt.

Nachdem die Finanzbehörden im Jahr 2006 nach wie vor die Anerkennung von diversen steuerfreien Umsätzen aus innergemeinschaftlichen Lieferungen aus den Geschäftsjahren 2001 und 2002 verweigerten und diese bei der Steuerfestsetzung nicht berücksichtigten, wurden im letzten Quartal weitere Verhandlungen mit dem Finanzamt geführt.

Weiterhin stellte sich das Finanzamt auf den Standpunkt, dass eine  Entscheidung über unsere Einsprüche  erst möglich sei, wenn der Rücklauf der verschiedenen Amts- und Rechtshilfeersuchen von den ausländischen Stellen vorliege. Einen genauen Zeitpunkt konnte  das Finanzamt jedoch nicht nennen. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre könne jedoch mit weiteren zwei bis drei Jahren gerechnet werden. Das Finanzamt räumte jedoch nun erstmals ein, dass anhand der neusten Gerichtsurteile man nicht mehr davon ausgehe, dass die bereits vereinnahmte Summe komplett festgesetzt werden kann. Bei weiteren Verhandlungen und im Hinblick auf die bereits beschlossene Liquidation einigte man sich dann auf eine Erstattung in Höhe von Euro 2.197.843 zuzüglich Zinsen.

Im Geschäftbereich der erneuerbaren Energie wurden im Geschäftsjahr bis 20.12.2006 Umsätze in  Höhe von Euro 256.067 erwirtschaftet. Wie auf der Hauptversammlung bereits angekündigt, wurden die Windkraftanlagen diversen Investoren angeboten und per 01.11.2006 für Euro 3.265.632 (inklusive Umsatzsteuer) verkauft.

2. Strategie

Die Kosten des Konzerns sollen auf ein Minimum gesenkt werden, um bei der Auskehrung des Kapitals einen größtmöglichen Betrag ausschütten zu können.

Alle noch laufenden Rechtsstreitigkeiten sollen schnellstmöglich beigelegt werden, um eine Löschung der Gesellschaft nicht zu gefährden.

Das Firmengebäude wird weiterhin auf dem Markt angeboten. Sollte bis Ende Juni 2007 kein Kaufinteressent auftreten, soll das Gebäude öffentlich versteigert werden.

Auf Grund des Liquidationsbeschlusses ist die IPC ARCHTEC nicht mehr am Markt beteiligt.

Die IPC ARCHTEC hat im Geschäftsjahr bis zum 20.12.2006 die Umsatztätigkeit eingestellt und beschäftigt sich mit der Liquidation der Vermögensgegenstände und der Eintreibung der offenen Forderungen sowie Begleichung der Verbindlichkeiten.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme erhöhte sich von 17,3 Mio. EUR auf 17,7 Mio. EUR, dies entspricht einer Erhöhung von 2,4 %.

Nachdem im Geschäftsjahr vom 21.12. bis 31.12.2006 der Konzernjahresüberschuss 0,5 Mio. EUR beträgt, erhöhte sich das Eigenkapital auf Mio. EUR 15,5, es ergäbe sich eine Eigenkapitalquote zum 20. Dezember 2006 von 87,6 % gegenüber 86,8 % zum 20. Dezember 2006.

Es ist auf den Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 hinzuweisen, wonach eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender Kapitalherabsetzung von Mio. EUR 7,8 beschlossen und am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen wurde. Dementsprechend wurde das Eigenkapital vermindert und der auszuzahlende Betrag als "Verbindlichkeiten aus der Kapitalrückzahlung" ausgewiesen, womit die Eigenkapitalquote entsprechend gesunken ist.

Der Bestand an flüssigen Mitteln (einschließlich Wertpapieren des Umlaufvermögens) betrug zum Bilanzstichtag unverändert 10,5 Mio. EUR. 

4. Mitarbeiter

Die Personalpolitik des Geschäftsjahres war geprägt von den oben beschriebenen Problemen. Wie bereits Ende des Geschäftsjahres 2005 war auch in 2006 ein erheblicher Personalabbau dringend erforderlich.

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr bis 31.12.2006 im IPC ARCHTEC-Konzern 4 Mitarbeiter beschäftigt.

5. Marken, Geschmacksmuster, Lizenzen

Im Inland werden seit 1996 die Produkte vor allem unter der eigenen Marke "IPC" vertrieben. Die Wort- und Bildmarke "IPC ARCHTEC" ist mit Bescheid vom 4. Mai 2000 in fast allen Europäischen Ländern geschützt. Die Wortmarke "IPC" wurde vom Deutschen Patent- und Markenamt mit Datum vom 13. Dezember 2002 eingetragen.

Die Wortmarke IPC wird derzeit Interessenten zum Kauf angeboten.

6. Organisationsentwicklung und Krisenmanagement

Anhand des Personalabbaus wurde das Krisenmanagement bedingt gelebt. Einzelrisiken wurden jeweils mit dem Aufsichtsrat besprochen.

7. Geschäftsrisiken

Diverse Klagen könnten die Liquidation und Löschung des Konzerns verzögern.

Die Bewertung des Gebäudes wurde zum vorsichtig geschätzten Einzelveräußerungspreis vorgenommen. Möglicherweise kann dennoch dieser Wert bei einem Verkauf nicht erzielt werden, es kann aber auch ein höherer Preis erzielbar sein.

Im Bestand der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist es möglich, dass abgeschriebene Forderungen noch eingehen und Verbindlichkeiten zu gegebener Zeit wegen Verjährung auszubuchen sind.

8. Ausblick

Die Beendigung der Liquidation wird gegen Ende 2008  angestrebt.

Auf Grund der vorliegenden Planung für das Geschäftsjahr 2007 geht der Liquidator von einem zu erwartenden Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,6 Mio. EUR aus. Dieser Jahresfehlbetrag wird durch die bestehende Liquiditätsreserve und durch das Eigenkapital abgedeckt.

 

Niederaichbach, den 29. März 2007

IPC ARCHTEC AG i.L.

Hermann Krassler
Liquidator



Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006
gemäß International Financial Reporting Standards



31.12.2006

20.12.2006

Vermögenswerte

Anhang

EUR

EUR

EUR

TEUR

A.

Langfristig gebundene Vermögenswerte

I.

Immaterielle Vermögenswerte

Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten

9, 29

1.159,77

1

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke, Grundstücksgleiche Rechte

und Bauten einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken

10, 30

200.000,00

200

2.

Andere Anlagen, Betriebs- und

10, 30

Geschäftsausstattung

594,19

1

200.594,19

201

201.753,96

202

B.

Kurzfristig gebundenes Vermögen

I.

Vorräte

Fertige Erzeugnisse und Waren

11

4.260,00

4

II.

Forderungen und sonstige

Vermögenswerte

1.

Forderungen aus Lieferungen und

Leistungen

12

233.768,59

238

2.

Steuerforderungen

13

3.247.626,54

2.817

3.

Sonstige Forderungen

14

3.482.394,35

3.504

6.963.789,48

6.559

III.

Wertpapiere

15

4.236.113,61

4.233

IV.

Liquide Mittel

16

6.334.585,42

6.294

17.538.748,51

17.090

17.740.502,47

17.292

31.12.2006

20.12.2006

Eigenkapital und Schulden

Anhang

EUR

EUR

TEUR

A.

Eigenkapital

I.

Gezeichnetes Kapital

38-41

5.008.300,00

5.008

II.

Kapitalrücklage

17

11.984.780,58

11.985

III.

Gewinnrücklage

172.248,57

172

IV.

Bilanzverlust

-9.427.354,10

-9.885

7.737.975,05

7.280

V.

Minderheitenanteile

6.043,93

2

7.744.018,98

7.282

B.

Kurzfristige Schulden

1.

Sonstige Rückstellungen

18, 42

1.011.900,00

1.011

2.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen

19

494.177,38

514

3.

Verbindlichkeiten aus der Kapital-

rückzahlung

7.765.865,00

7.766

4.

Steuerverbindlichkeiten

20

533.903,91

534

5.

Sonstige Verbindlichkeiten

21

190.637,20

185

9.996.483,49

10.010

17.740.502,47

17.292

0,00

0

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
vom 21. Dezember bis 31. Dezember 2006
gemäß International Financial Reporting Standards



21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

Anhang

EUR

EUR

TEUR

1.

Umsatzerlöse

46

0,00

859

2.

Sonstige betriebliche Erträge

48

30.927,63

532

3.

Materialaufwand

0,00

504

4.

Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

4.000,00

287

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung

0,00

24

4.000,00

311

5.

Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen

30

0,00

397

6.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

47-48

413.892,46

1.529

7.

Ergebnis aus sonstigen Steuern

0,00

1.429

-386.964,83

79

8.

Zinserträge

18.791,66

728

9.

Ergebnis vor Ertragsteuern

-368.173,17

807

10.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

49-52

830.084,00

209

11.

Jahresergebnis inklusive Minderheitenanteile

461.910,83

1.016

12.

Minderheitenanteile

4.414,17

-22

13.

Jahresüberschuss

457.496,66

1.038

Konzern-Kapitalflussrechnung vom 21. Dezember bis 31. Dezember 2006
gemäß International Financial Reporting Standards

21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

EUR

EUR

Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit

Jahresüberschuss

457.496,66

1.037.772,43

Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens

0,00

396.959,31

Gewinn/Verlust aus Anlagenabgang

0,00

-21.543,87

Zinsaufwendungen

0,00

40,46

Zinserträge

-18.791,66

-728.422,59

Veränderung latente Steuern

0,00

-361.347,75

Veränderung Minderheitenanteile

4.414,17

-21.838,48

Cash-Flow vor Änderung des Nettoumlaufvermögens

443.119,17

301.619,51

Veränderung der Vorräte

0,00

72.594,88

Veränderung der Forderungen

-404.999,28

-4.344.211,71

Veränderung der Rückstellungen

1.400,00

208.101,00

Veränderung der Verbindlichkeiten

-14.426,99

-384.223,88

Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Mittel

25.092,90

-4.146.120,20

Gezahlte Zinsen

0,00

-40,46

Erhaltene Zinsen

18.791,66

234.871,59

Gezahlte Ertragsteuern

0,00

0,00

Erhaltene Ertragsteuern

0,00

0,00

43.884,56

-3.911.289,07

Cash-Flow aus Investitionstätigkeit

Investitionen in Sachanlagen

0,00

-2.614,81

Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen

0,00

2.815.637,04

Ausgaben für Wertpapiere

-3.435,00

-4.232.678,61

-3.435,00

-1.419.656,38

Cash-Flow

40.449,56

-5.330.945,45

Abnahme des Finanzmittelfonds

Liquide Mittel am Anfang des Geschäftsjahres

-6.294.135,86

-11.625.081,31

Liquide Mittel am Ende des Geschäftsjahres

6.334.585,42

6.294.135,86

40.449,56

-5.330.945,45

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds

Frei verfügbare liquide Mittel

6.334.585,42

6.294.135,86

Gebundene liquide Mittel

0,00

0,00

6.334.585,42

6.294.135,86

0,00

0,00

Konzernanhang
für das Geschäftsjahr vom 21. bis 31.12.2006



A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

1. Das Mutterunternehmen des Konzerns "IPC ARCHTEC AG i.L." (kurz: "IPC") ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Landshut, Deutschland, unter der Nummer HRB 5058 eingetragen. Die Geschäftsräume befinden sich in 84100 Niederaichbach, Hüttenkofen 5, Landkreis Landshut.

2. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist der Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, insbesondere mit Elektronik-, Computer- und EDV-Bauteilen, Telekommunikations- und Büromaschinen sowie mit Computern, Erbringung von Dienstleistungen auf dem EDV-Sektor sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte, Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der automatischen Datenverarbeitung, Herstellung von Computern einschließlich Notebooks, Beteiligung an anderen Unternehmen, Planung, Errichtung, Erwerb, Betreiben und Veräußerung von Anlagen zur Stromversorgung durch erneuerbare Energien einschließlich der in diesem Zusammenhang zu erbringenden Dienstleistungen.

B. Allgemeine Angaben zum Abschluss

I. Grundsätzliches

3. Der Konzernabschluss der IPC ARCHTEC AG i.L. wird für das Geschäftsjahr vom 21. Dezember bis 31. Dezember 2006 nach den Vorschriften des IFRS (international financial reporting standards) aufgestellt. Er besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapital-Veränderungsrechnung und diesem Anhang. Die Aufstellung erfolgt in Euro, wobei die einzelnen Beträge - soweit nicht anders angegeben - centgenau dargestellt werden.

4. Am 7. März 2000 ging die Gesellschaft mit einem Initial Public Offering eines Teils ihres Grundkapitals an die Börse und ließ ihre Aktien am Neuen Markt der Frankfurter Börse, einer deutschen Börse, registrieren. Im Rahmen der Aktienmarktsegmentierung an der Frankfurter Wertpapierbörse sind die Aktien der IPC im General Standard notiert.

5. Die Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 hat die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Der Liquidationsbeschluss wurde am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen. Damit endet das Geschäftsjahr des Vorjahres zum 20. Dezember 2006, das aktuelle Geschäftsjahr umfasst die Zeit vom 21. Januar bis 31. Dezember 2006.

Danach sind die Vorjahresvergleichszahlen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Veränderung des Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung einschließlich der Angaben in diesem Anhang nicht vergleichbar.

6. Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des IFRS gemäß § 315a Abs. 2 HGB aufgestellt. Er steht im Einklang mit den IFRS, soweit diese zum 31. Dezember 2006 verpflichtend anzuwenden waren. Die erste Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt nach Freigabe durch den Liquidator am 25. April 2007.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Schätzungen

Aufgabe der Going-Concern-Prämisse

7. Durch den Auflösungsbeschluss der Hauptversammlung konnte nicht mehr von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen werden. Dies hatte bereits im Vorjahr zur Folge, dass für alle nichtfinanziellen Vermögenswerte die geschätzten Einzelveräußerungspreise zum Ansatz kamen. Dies hatte v.a. Auswirkungen beim Ansatz der Grundstücke und Gebäude, die mit dem geschätzten Veräußerungspreis bewertet sind.

8. Für Kosten der laufenden Rechtstreite und Verluste aus Dauerschuldverhältnissen sind Rückstellungen dotiert. Die laufenden Kosten der Liquidationsphase, also Personal- und Sachkosten für die Beendigung der Gesellschaft, wurden nach IAS 37.14c nicht in den Rückstellungen erfasst, da ihre Schätzung insbesondere im Hinblick auf die Dauer der Liquidation nicht verlässlich möglich ist.

Immaterielle Vermögensgegenstände

9. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, da sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert (IAS 38.97).

Sachanlagen

10. Das Sachanlagevermögen ist, soweit es nicht in der Liquidationsphase zur Verwaltung der Gesellschaft benötigt wird, zu Einzelveräußerungspreisen angesetzt. Ansonsten sind die Buchwerte weiter um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

IAS 1.57c verlangt den Ausweis von Vermögensgegenständen als kurzfristiges Vermögen, wenn mit einer Realisation innerhalb von zwölf Monaten zu rechnen ist. Der Ausweis des Gebäudes der Gesellschaft wäre in diesem Fall unter kurzfristigem Vermögen vorzunehmen. Trotz der sofortigen Veräußerungsabsicht geht der Liquidator nicht von einer Realisation des Vermögenswertes im Jahr 2007 aus, da mit der Durchführung einer Versteigerung zu rechnen ist. Ferner werden Teile des Gebäudes derzeit noch zur Abwicklung der Gesellschaft benutzt. Daher erfolgte der Ausweis wie bisher als langfristiges Vermögen.

Vorräte

11. Die Vorräte bestehen ausschließlich aus Handelswaren. Sie sind zu Anschaffungskosten bewertet, die den Marktpreisen entsprechen. Dabei werden die Anschaffungskosten nach der FiFo-Methode ermittelt. Abwertungen waren nicht erforderlich, da die aktivierten Posten noch abverkauft werden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

12. Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind zum Nennwert angesetzt. Aller risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtung Rechnung getragen. Sie resultieren nur aus Lieferungen an fremde Unternehmen.

Steuerforderungen

13. Die Steuerforderungen bestehen aus TEUR 155 laufenden Körperschaftsteuern für die Jahre 2005 und 2006 sowie mit TEUR 2.691 aus Umsatzsteuerguthaben (inklusive der Verzinsung) der Jahre 2001 und 2002. Diese waren auf der Grundlage einer tatsächlichen Verständigung mit dem Finanzamt Landshut zu aktivieren, wonach die Meinungsverschiedenheiten über die Höhe der Umsatzsteuern dieser Jahre beigelegt wurde.

Mit TEUR 419 wurde im Geschäftsjahr das Körperschaftsteuer-Anrechnungsguthaben aktiviert, wobei zur Abzinsung des über zehn Jahre verteilten Zuflusses ein Zinssatz von zwölf Prozent gewählt wurde. Trotz der Langfristigkeit der Forderung wurde sie unter dem kurzfristigen Vermögen ausgewiesen, da der Liquidator die Veräußerung dieser Forderung anstrebt.

Sonstige Forderungen

14. Die sonstigen Forderungen bestehen im Wesentlichen aus der Forderung aus dem Verkauf der Windkraftanlagen von TEUR 3.266.

Zum Bilanzstichtag ist eine Forderung gegenüber dem Liquidator in Höhe von TEUR 92 ausgewiesen. Die Forderung beinhaltet sowohl Mietforderungen aus der Vermietung eines Teils der betrieblich genutzten Räume an die Gesellschaft als auch weitere Verrechnungen. Die Forderung soll durch die Verrechnung mit zukünftigen Mietverpflichtungen ausgeglichen werden.

Wertpapiere

15. Die Wertpapiere bestehen aus Geldmarktfondsanteilen, die zur Veräußerung bestimmt und damit zum Kurswert des Bilanzstichtages bewertet sind. Sie werden von der Geschäftsführung zur Liquiditätsvorsorge gehalten.

Liquide Mittel

16. Liquide Mittel umfassen Kassenbestände und Bankguthaben, die kurzfristig (mit einer ursprünglichen Laufzeit von drei Monaten oder weniger) in bestimmte Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen. Sie sind zum Fair Value bewertet.

Kapitalrücklage

17. Die Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 hat die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durch die Entnahme eines Teilbetrages der Kapitalrücklage und sodann die ordentliche Kapitalherabsetzung in gleicher Höhe beschlossen. Der Beschluss wurde im Handelsregister am 21. Dezember 2006 eingetragen. Der Betrag als "Verbindlichkeiten aus der Kapitalrückzahlung" ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

18. Die sonstigen Rückstellungen sind gemäß IAS 37 mit dem Betrag anzusetzen, der sich auf Grund der bestmöglichen Schätzung der Ausgabe zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag ergibt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und in der Höhe und Fälligkeit unsicher sind.

Verbindlichkeiten

19. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungswert angesetzt.

20. In den Steuerverbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Umsatzsteuerverpflichtungen für das Jahr 2006 enthalten.

21. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Überzahlungen von Kunden (kreditorische Debitoren).

C. Angaben zu Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethoden

22. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der Gesellschaften sind gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und das betriebliche Ergebnis von Unternehmen, die die Gesellschaft beherrscht, wurden konsolidiert. Alle wesentlichen zwischengesellschaftlichen Positionen und Transaktionen wurden eliminiert. (IAS 27).

23. Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode. Dabei werden die Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem bei den Tochterunternehmen ausgewiesenen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Der Saldo der verbleibenden Unterschiedsbeträge, soweit vorhanden, wurde den Vermögenswerten zugeordnet. Danach verbleibende Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und in den Vorjahren ausgebucht.

24. Einziges in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung (IAS 27) einbezogenes Tochterunternehmen ist wie im Vorjahr die BEMI Computer Marketing GmbH, München, mit einem Anteil von 73,93 (Vorjahr: 73,93) Prozent. Andere Beteiligungen, an denen die IPC Archtec AG Nutzen i.S.d. IAS 27.21 ziehen kann, lagen nicht vor.

25. Dem Konzernabschluss wurde der Jahresabschluss der BEMI Computer Marketing GmbH zum 31. Dezember 2006 zugrunde gelegt.

D. Angaben zur Fremdwährungsumrechnung

26. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt in Euro, was die funktionale Währung des Mutterunternehmens und aller einbezogenen Unternehmen ist.

Kursverluste und Kursgewinne sind nur in unwesentlicher Höhe angefallen.

E. Angaben zur Bilanz

I. Grundsätzliches

1. Laufzeiten, Untergliederung

27. Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2006 geht der Liquidator davon aus, dass mit Ausnahme des Gebäudes sämtliche Vermögenswerte und Schulden innerhalb eines Jahres fällig sind, ein entsprechender Zahlungsein- bzw. -ausgang wird erwartet. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die möglicherweise auch gerichtliche Klärung einzelner Posten eine längere Zeitspanne in Anspruch nimmt.

2. Außerplanmäßige Wertminderungen

28. Das Gebäude wurde im Vorjahr außerplanmäßig um TEUR 137 abgeschrieben (vgl. Tz. 10) und als Abschreibungen für Sachanlagen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das Gebäude war dem Segment "allgemein" zugeordnet. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass bei einem eventuellen Verkauf für das Gebäude der Buchwert nach dieser Abschreibung von TEUR 200 am Markt auch im Wege eines kurzfristigen Verkaufs erzielbar ist. Grundlage dieser Einschätzung sind Erfahrungswerte bei Verkäufen solcher Gebäude in dieser Region.

II. Aktivposten

1. Immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens

29. Alle immateriellen Vermögenswerte weisen eine begrenzte Nutzungsdauer auf. Die Anschaffungskosten betragen zum 31.12. des Geschäftsjahres TEUR 219 (Vorjahr: 219) und die kumulierten Abschreibungen TEUR 219 (Vorjahr: TEUR 219), wobei auf das Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 38) Abschreibungen entfallen. Die Abschreibung erfolgte nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren und wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Abschreibungen ausgewiesen.

2. Sachanlagen

30. Das Sachanlagevermögen hat sich wie folgt entwickelt:

Anschaffungskosten

Abschrei-

Buchwert

Abschreibungen des

21.12.2006

bungen

31.12.2006

Geschäftsjahres

T€

T€

T€

T€

 

Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücks-

gleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf

fremden Grundstücken

779

579

200

0

2. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung

156

155

1

0

935

734

201

0

Anschaffungskosten

Ab-

Buchwert

Abschreibun-

Zu-

Ab-

schrei-

gen des Ge-

01.01.2006

gang

gang

bungen

20.12.2006

schäftsjahres

T€

T€

T€

T€

T€

T€

Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücks-

gleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf

fremden Grundstücken

779

579

200

153

2. Technische Anlagen

3.289

3.289

0

0

177

3. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung

167

3

14

155

1

29

4.235

3

3.303

734

201

359

3. Finanzinvestitionen

31. Das Finanzrisikomanagement ist auf die Position des Liquidators konzentriert, der alle finanziellen Vermögenswerte überwacht und Dispositionen darüber trifft.

Es wurden nur als solide bekannte Firmen beliefert. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht ein Mahnwesen. Nach fruchtlosen Mahnungen werden die Fälle an Rechtsanwälte übergeben, was in der Regel Fälle aus früheren Jahren sind.

Steuerforderungen werden durch externe Steuerberater gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht, bei strittigen Steuerforderungen wird nach Entscheidung des Liquidators der Rechtsweg beschritten.

Für die sonstigen Vermögensgegenstände wird der Zahlungseingang wie vorstehend überwacht.

Wertpapiere werden nach Entscheidung des Liquidators angeschafft, wobei relativ risikolose Investmentfonds bevorzugt werden. Die Depotverwaltung erfolgt bei namhaften Banken. Die Kursentwicklung wird vom Liquidator laufend überwacht. Zielsetzung der Anlage in Wertpapieren ist die Steigerung der Zinserträge durch mittelfristige Anlageformen bei geringstem Bonitätsrisiko.

Liquide Mittel sind bei namhaften Banken angelegt. Sie sind frei verfügbar.

Verbindlichkeiten werden bei Eingang der Rechnung oder sonstigem bekannt werden verbucht und vom Liquidator geprüft. Berechtigte Ansprüche werden zur Zahlung frei gegeben.

32. Bei sämtlichen Finanzinstrumenten - soweit nicht wertberichtigt - kann von einer nahezu hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Cash-Flows in den nächsten zwölf Monaten gerechnet werden.

33. Sämtliche Finanzinstrumente wurden zu marktüblichen Bedingungen angeschafft. Signifikante Finanzrisiken sind nicht vorhanden.

34. Finanzinvestitionen werden zum Transaktionswert verbucht. Ausbuchungen von finanziellen Verbindlichkeiten erfolgen im Falle der Verjährung, Ausbuchungen von finanziellen Vermögenswerten im Falle des endgültigen Verlustes des Anspruchs. Diese Buchungen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

35. Der Wertpapierbestand unterliegt dem Zinsänderungsrisiko für Marktzinsen am Geldmarkt.

36. Das maximale Ausfallrisiko der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte kann deren ausgewiesenen Wert erreichen. Das maximale Risiko der Wertpapiere und der liquiden Mittel wird auf nahezu Null geschätzt, auch wenn die Insolvenz namhafter Großbanken nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Ausfallrisikokonzentrationen bestehen bei folgenden Adressen:

  Deutsche Bank AG (TEUR 1.219; Vorjahr: TEUR 1.243)
  Credit Suisse (TEUR 5.074; Vorjahr: TEUR 5.046)
  Investmentfond "DWS Institutional Money plus" (TEUR 4.236; Vorjahr: TEUR 4.233),
  Finanzamt Landshut (TEUR 3.248; Vorjahr: TEUR 2.817);
  Verkauf der Windanlagen (TEUR 3.266; Vorjahr: TEUR 3.266);

Die Forderung gegenüber dem Finanzamt ist in 2007 mit TEUR 2.817 (Umsatzsteuer 2001/2002) bereits eingegangen. Hinsichtlich der Forderungen aus dem Verkauf der Windanlagen wird von einem baldigen Eingang des Kaufpreises ausgegangen. Notfalls bestehen hier Sicherungsrechte durch Eigentumsrechte in voller Höhe.

37. Wertpapiere werden zu Kurswerten nach der Notierung an europäischen Börsen bewertet, alle anderen Finanzinvestitionen zu Erfüllungspreisen.

III. Passivposten

1. Eigenkapital

38. Das Grundkapital beträgt EUR 5.008.300 (Vorjahr: EUR 5.008.300). Es ist eingeteilt in 5.008.300 Stückaktien, die auf Inhaber lauten und ohne Nennwert sind. Ein genehmigtes Kapital bestand nicht.

Der Free Float hat sich wie folgt entwickelt:

Hermann

Krassler

RA Andreas

BEMI Public Services AG

Axxion S.A.

Free Float

Gesamt

Krassler

Verwaltungs GmbH

Neumann

 

 

31.12.2004

0

1.444.000

0

1.364.000

0

2.200.300

5.008.300

19.01.2005

1.364.000

-1.364.000

19.01.2005

91.578

-91.578

21.01.2005

35.578

-35.578

17.03.2005

296.320

-296.320

12.08.2005

-1.350.000

1.350.000

31.12.2005

49.578

1.500.000

1.350.000

0

296.320

1.812.402

5.008.300

20.12.2006

49.578

1.500.000

1.350.000

0

296.320

1.812.402

5.008.300

31.12.2006

1.350.000

-1.350.000

31.12.2006

1.399.578

1.500.000

0

0

296.320

1.812.402

5.008.300

in Prozent

27,95%

29,95%

0,00%

0,00%

5,92%

36,19%

100,00%

Der Aktionär Hermann Krassler hat am 24. Januar 2005 der Gesellschaft mitgeteilt, dass er am 19. Januar 2005 1.364.000 Stückaktien der IPC ARCHTEC AG zu einem Preis von EUR 1.977.800 (= €1,45/Aktie) von der BEMI Public Services AG, deren einziger Aktionär er ist, außerbörslich erworben hat. Ferner hat Herr Krassler am 15. August 2005 die Gesellschaft informiert, dass er am 12. August 2005 insgesamt 1.350.000 Stückaktien der IPC ARCHTEC AG zum Preis von EUR 2.605.000 (entsprechend EUR 1,93) außerbörslich verkauft hat.

Am 17. August 2005 teilte Herr Rechtsanwalt Andreas Neumann, Landshut, der Gesellschaft mit, dass er nunmehr 26,96 % der Stimmrechte (entsprechend 1.350.000 Aktien) halte.

Am 2. Januar 2007 wurde von den Herren Krassler und Neumann der Gesellschaft der Verkauf am 31. Dezember 2006 von 1.350.000 Aktien von Herrn Neumann an Herrn Krassler zu EUR 1,93 mitgeteilt.

Am 17. März 2005 wurde die Gesellschaft von der Axxion S.A., L-Munsbach, darüber informiert, dass deren Stimmrechtsanteil am 7. März 2005 die Schwelle von 5 Prozent überschritten hat und nun 5,9166% beträgt.

39. Vorzugsaktien und sonstige Vorzugsrechte bestehen nicht.

40. Die bisherige Kapitalrücklage resultiert aus dem Aufgeld im Zusammenhang mit dem Börsengang der Gesellschaft. TEUR 46.989 wurden in 2004 aus der Kapitalrücklage zum Ausgleich des Bilanzverlustes entnommen. In der Gewinnrücklage ist die gesetzliche Rücklage mit TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 169) enthalten, die in früheren Geschäftsjahren aufgrund des deutschen Aktienrechtes zu bilden war. Die Rücklagen stehen für die Deckung von Verlusten oder zur Erhöhung des Grundkapitals (weitgehend) zur Verfügung.

41. In der Hauptversammlung vom 29. Juni 2006 wurde eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und eine anschließende ordentliche Kapitalherabsetzung mit jeweils EUR 7.762.865 beschlossen, was einem Betrag von EUR 1,55 je Aktie entspricht. Das Grundkapital wurde entsprechend durch Entnahme aus der Kapitalrücklage erhöht und sofort wieder vermindert. Danach verblieb eine Kapitalrücklage von EUR 11.984.781, die zusammen mit den Gewinnrücklagen von EUR 172.249 Rücklagen von EUR 12.157.030 ergeben.

Die Kapitalerhöhung und -herabsetzung wurde am 21. Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen. Die Veröffentlichung erfolgte am 28./30. Dezember 2006.

2. Rückstellungen

42. Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2006

20.12.2006

Zuführung

31.12.2006

TEUR

TEUR

TEUR

Hauptversammlung

120

0

120

Veröffentlichungskosten

11

0

11

Berufsgenossenschaft

1

0

1

Prozesskosten, Haftungsrisiken

304

0

304

Rechtsberatung

60

0

60

Jahresabschluss

50

1

51

Mieten

60

0

60

Provision Verkauf Windkraftanlage

155

0

155

Garantierückstellung

250

0

250

1.011

1

1.012

20.12.2006

01.01.2006

Verbrauch

Auflösung

Zuführung

20.12.2006

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Hauptversammlung

130

118

12

120

120

Veröffentlichungskosten

11

11

0

11

11

Berufsgenossenschaft

4

3

1

Prozesskosten, Haftungsrisiken

310

5

296

295

304

Rechtsberatung

0

0

0

60

60

Jahresabschluss

36

36

0

51

51

Mieten

0

0

0

60

60

Provision Verkauf Windkraftanlage

0

0

0

155

155

Garantierückstellung

312

0

62

0

250

802

173

370

752

1.011

Die Prozesskostenrückstellung wurde v.a. für Rechtsstreite im Zusammenhang mit früheren Tochtergesellschaften bzw. schon laufenden Rechtsstreitigkeiten gebildet. Die Garantierückstellung wurde für die verkauften EDV-Waren nach den Erfahrungen zur Garantiehäufigkeit und -höhe der letzten Jahre gebildet. Die Kosten der Hauptversammlung wurden mit dem Kostenanfall des letzten Jahres geschätzt.

Die Rückstellungen für Garantien (TEUR 250) sowie für Prozesskosten und Haftungsrisiken (TEUR 304) sind unsicher und wurden mit dem wahrscheinlichsten Wert angesetzt. Alle anderen Posten werden nahezu sicher und in etwa mit dem zurück gestellten Betrag eintreten.

3. Finanzielle Schulden

43. Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert.

F. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Grundsätzliches

44. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Aufwendungen sind nach Aufwandsarten gegliedert.

45. Für das Geschäftsjahr vom 21. bis 31. Dezember 2006 ist keine Dividende vorgesehen. Es wurde jedoch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender Kapitalherabsetzung unter Auszahlung eines Betrages von EUR 1,55 pro Aktie, das sind insgesamt EUR 7.762.865, beschlossen (vgl. Tz. 41).

II. Umsatzerlöse

46. Der Geschäftsbetrieb der IPC wurde eingestellt, so dass im Geschäftsjahr keine Umsatzerlöse generiert wurden.

Marketingleistungen werden durch die Tochtergesellschaft BEMI Computer Marketing GmbH erbracht. Hierbei wird ein umfangreiches Dienstleistungskonzept für den gesamten IT-Fachhandel erbracht. Es werden monatliche Partnerbeiträge berechnet, die Werbekostenzuschüsse werden nach Freigabe durch den Lieferanten in Rechnung gestellt.

III. Sonstige betriebliche Aufwendungen

47. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen aus folgenden Posten:

21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

TEUR

TEUR

Raumkosten

1

161

Kosten Windpark

0

89

Rechts- und Beratungskosten

1

253

Hauptversammlung

0

64

Forderungsverluste

0

304

Schadensersatzleistungen

0

223

Provisisionen

0

155

Abzinsung Körperschaftsteuerguthaben

411

0

Übrige

1

281

414

1.530

IV. Außerordentliches Ergebnis

48. Das außerordentliche Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

Ver-änderung

TEUR

TEUR

TEUR

Erträge

Auflösung von sonstigen Rückstellungen

0

371

-371

Ertrag aus Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen

0

30

0

Erträge aus Anlageverkäufen

0

21

-21

Erträge aus dem Eingang von wertberichtigten Forderungen

31

0

31

Aktivierung Körperschafteueranrechnungsguthaben

830

0

830

Erstattung Umsatzsteuer 2001/2002

0

2.302

0

861

2.724

-1.863

Aufwendungen

außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen

0

137

-137

Wertberichtigungen und Forderungsverluste

0

304

-304

Schadensersatzkosten

0

223

-223

Provisionen

0

155

-155

Abzinsung Körperschafteueranrechnungsguthaben

411

0

411

Steuern aufgrund Betriebsprüfung

0

17

-17

411

836

-425

Außerordentliches Ergebnis

450

1.888

-1.438

V. Steueraufwand (einschließlich latente Steuern)

Ertragsteuern

49. Für die Berechnung der latenten Steuern zum 31. Dezember 2006 wird ein durchschnittlicher Steuersatz von 37,73 Prozent (Vorjahr: 37,73 Prozent) für die Körperschaft- und Gewerbesteuer verwendet. Dieser errechnet sich aus der Körperschaftsteuer von 25 Prozent, dem Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Körperschaftsteuer und dem gewichteten Prozentsatz der Gewerbesteuerbelastung von 15,43 Prozent, der sich aus den Hebesätzen der Betriebsstätten des Konzerns von 365 Prozent ergibt.

Der tatsächliche Ertragsteueraufwand auf das Jahresergebnis beträgt EUR 0 (Vorjahr: EUR 209). Im Vorjahr verfügte der Konzern über die Möglichkeit der Verrechnung mit Verlustvorträgen, die allerdings nur bis zur Höhe von einer Million Euro in vollem Umfang verrechenbar sind, darüber hinaus nur mit 60 Prozent angesetzt werden können.

50. Aufgrund der Feststellungen der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre bis 2003 ergaben sich Folgewirkungen für das Jahr 2005, die zu einer Ertragsteuerbelastung von TEUR 17 im Vorjahr führten.

51. Im Folgenden wird der Aufwand aus Ertragsteuern gemäß IAS 12 übergeleitet:

21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

TEUR

TEUR

Ergebnis vor Steuern

372

829

Theoretischer Steueraufwand

141

313

Effekte aus den Differenzen HGB-IFRS

0

323

Unterschiede zwischen steuerlichem Ergebnis

und Konzernergebnis nach IFRS

0

-501

Steuernachzahlungen Vorjahre

0

17

latenter Steuerertrag / -aufwand

-141

-361

Aktivierung Anrechnungsguthaben

830

0

Tatsächlicher Steuerertrag /-aufwand

830

-209

Der Steuerertrag /-aufwand des Geschäftsjahres setzt sich wie folgt zusammen :

21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

TEUR

TEUR

Steueraufwand des Geschäftsjahres laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

0

209

latenter Steueraufwand

0

-361

Steuernachzahlungen für Vorjahre

0

17

Aktivierung Anrechnungsguthaben

830

0

Tatsächlicher Steueretrag /-aufwand laut Steuererklärung bzw. aus Anrechnungsguthaben

830

-135

Aufgrund gesetzlicher Änderungen besteht ein Anspruch auf Auszahlung körperschafteuerlicher Anrechnungsguthabens, der im Geschäftsjahr zu aktivieren und entsprechend der Laufzeit abzuzinsen war.

52. Die latenten Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Latente Steueransprüche

31.12.2006

20.12.2006

TEUR

TEUR

Aktive latente Steuern

Vortrag (laut Vorjahresabschluss)

24.152

25.388

Effekte aus der Steuersatzänderung

0

-758

24.152

24.630

Zuführung/Verbrauch

141

-478

24.293

24.152

Wertberichtigung darauf

-24.293

-24.152

Summe aktive latente Steuern

0

0

Da in der Liquidationsphase Verluste entstehen werden, waren die latenten Steuerforderungen in voller Höhe abzuschreiben. Latente Steuerverbindlichkeiten bestehen nicht.

G. Angaben zur Kapitalflussrechnung

53. Die liquiden Mittel der Kapitalflussrechnung setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2006

20.12.2006

TEUR

TEUR

Liquide Mittel

6.335

6.294

Finanzmittelfonds

6.335

6.294

Die zum Bilanzstichtag gehaltenen Wertpapiere haben eine Restlaufzeit von über drei Monaten und werden vom Liquidator auch eine längere Zeit gehalten, so dass sie im Geschäftsjahr als Investitionen dargestellt sind.

H. Angaben zur Eigenkapital-Veränderungsrechnung

54. Kapitaltransaktionen mit Anteilseignern fanden im Geschäftsjahr nicht statt, ebenso wenig wurden Gewinne ausgeschüttet. Die ordentliche Kapitalherabsetzung ist unter Tz. 41 dargestellt.

I. Sonstige Anhangsangaben

I. Segmentsberichtserstattung

1. Ergebnisbericht

55. Die Erfolgsrechnung des Konzerns wird nach folgenden Segmenten aufgeteilt:

21.12.-31.12.2006

Marketing

allgemein

Gesamt

 

TEUR

TEUR

TEUR

Umsätze

0

Sonstige Erträge

31

31

Materialaufwand

0

Personal

-4

-4

Abschreibungen

0

Sonstige Aufwendungen

-17

-397

-414

Sonstige Steuern

0

0

Zinserträge

19

19

Ergebnis vor Ertragsteuern

-17

-351

-368

01.01.-20.12.2006

EDV-Handel

Windkraft

Marketing

allgemein

Gesamt

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Umsätze

306

256

282

15

859

Sonstige Erträge

1

531

532

Materialaufwand

-480

-24

-504

Personal

-124

-187

-311

Abschreibungen

-177

-8

-212

-397

Sonstige Aufwendungen

-89

-273

-1.168

-1.530

Sonstige Steuern

1.429

1.429

Zinserträge

728

728

Ergebnis vor Ertragsteuern

-174

-10

-146

1.136

806

2. Vermögensbericht

56. Vermögen und Schulden des Konzerns verteilen sich auf die Segmente wie folgt:

21.12.-31.12.2006

Marketing

allgemein

Gesamt

 

TEUR

TEUR

TEUR

Segmentsvermögen

133

17.608

17.741

Segmentsschulden

-21

-9.975

-9.996

Segments-reinvermögen

112

7.633

7.745

01.01.-20.12.2006

EDV-Handel

Windkraft

Marketing

allgemein

Gesamt

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Segmentsvermögen

0

0

132

17.160

17.292

Segmentsschulden

0

0

-234

-9.776

-10.010

Segments-reinvermögen

0

0

-102

7.384

7.282

Die Vorräte aus dem Segment EDV-Handel wurden im Geschäftsjahr vom 1.1. bis 20.12.2006 abverkauft, die restlichen Forderungen aus diesem Segment in den allgemeinen Bereich entnommen. Die Windkraftanlagen wurden im Vorjahr veräußert und der Veräußerungserlös dem allgemeinen Segment zugeordnet. Es ergab sich ein Veräußerungsgewinn von TEUR 21.

Eine Berichterstattung nach sekundären Segmenten erübrigt sich, da der Konzern ausschließlich in Deutschland tätig ist.

II. Ergebnis je Aktie

57. Eine Verwässerung des Eigenkapitals ist nicht gegeben. Das Ergebnis je Aktie errechnet sich wie folgt:

21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

Jahresergebnis

TEUR

457

1.038

Aktien

Stück

5.008.300

5.008.300

Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert)

EUR

0,09

0,21

III. Angaben zu Eventualschulden und Eventualforderungen

58. Es bestehen eventuell folgende Verbindlichkeiten, die nicht in der Bilanz enthalten sind:

31.12.2006

20.12.2006

TEUR

TEUR

Gerling, Bürgschaft

9.203

9.203

Miete Geschäftsräume

233

233

Eventualverbindlichkeiten

9.436

9.436

Gegenüber der Gerling Speziale Kreditversicherungs-AG wurde eine selbstschuldnerische Bürgschaft für die IT-Com GmbH, Olching, abgeben. Dafür haftet möglicherweise die IPC ARCHTEC AG, nachdem sie die Bürgschaftsurkunde noch nicht zurück erhalten hat.

59. Die Gesellschaft hat die Liquidation beschlossen, die am 21. Dezember 2006 durch die Eintragung im Handelsregister wirksam geworden ist. Daher wird sie keine operativen Erlöse in den nächsten Jahren erwirtschaften. Der Liquidator schätzt die jährlich anfallenden Kosten auf rund TEUR 600 und die Liquidationsdauer auf zwei Jahre, was Gesamtkosten von TEUR 1.200 ergeben würde. Es ist aber möglich, dass die Liquidation einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt. Ferner ist es möglich, dass Schulden z.B. wegen Verjährung auszubuchen sein werden oder Forderungen eingehen, die abgewertet sind. Die Kosten der Liquidationsphase können somit nicht mit hinreichender Sicherheit geschätzt werden.

IV. Angaben zu Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

60. Mutterunternehmen des Konzerns ist die IPC AG. Mit den Tochterunternehmen BEMI Marketing GmbH, München ("BEMI") wurden im Geschäftsjahr und Vorjahr nur unwesentliche Transaktionen vorgenommen, soweit es unten nicht anders dargestellt ist.

61. Ferner wurden Geschäftsräume vom Liquidator Hermann Krassler angemietet.

Hermann Krassler hatte im Vorjahr alle Anteile an der bisherigen Vermieterin, der Grundstücksgemeinschaft Hermann Krassler, Renate Krassler und Jutta Forstmaier übernommen, so dass er nun im Geschäftsjahr alleiniger Vermieter ist.

Die Vermietung erfolgt zu angemessenen Konditionen. An diese Gemeinschaft war zum 31. Dezember 2005 ein Darlehen in Höhe von TEUR 257 ausgereicht, das durch Grundpfandrechte abgesichert ist und nach Übernahme aller Anteile gegenüber dem Liquidator Hermann Krassler zu bedienen ist. Es wurde durch Tilgungen und Verrechnung der Miete bis auf einen Betrag von TEUR 92 im Geschäftsjahr zurückgeführt und soll durch die Verrechnung der Miete getilgt werden.

J. Angaben für IFRS-Konzernabschlüsse nach § 315a HGB

I. Unternehmensverbindungen

62. Die IPC hält 73,93 am Stammkapital der BEMI Computer Marketing GmbH, München. Deren Stammkapital beträgt EUR 2.212.300. Das Eigenkapital wird zum 31. Dezember 2006 mit EUR (-) 102.155,56 bei einem Jahresfehlbetrag von EUR 172.018,49 ausgewiesen.

Aus allen anderen früheren Beteiligungen kann der Konzern keinen Nutzen mehr ziehen, da die Gesellschaften veräußert sind oder Insolvenzverfahren eröffnet wurden.

II. Anzahl der Mitarbeiter

63. Folgende Mitarbeiter sind im Konzern im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

21.12.-31.12.2006

1.1.-20.12.2006

Geschäftsführung

2

2

Angestellte

4

4

6

6

III. Zusammensetzung und Vergütung der Organe

Vorstand

64. Herr Hermann Krassler, Essenbach-Unterwattenbach, Büromaschinenmechanikermeister

Die Bruttobezüge des Vorstandes belaufen sich im Vorjahr auf TEUR 138. Es handelt sich dabei um Festbezüge, ergebnisabhängige Vergütungen wurden nicht gewährt.

Liquidator

65. Mit Beginn der Liquidation am 21. Dezember 2006 ist zum Liquidator der bisherige Vorstand, Herr Hermann Krassler, Essenbach-Unterwattenbach, Büromaschinenmechanikermeister, bestellt. Er erhielt im Geschäftsjahr keine Bezüge.

Aufsichtsrat

66. Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Herren:

Andreas Neumann, Rechtsanwalt, Landshut (Vorsitzender)

Bernhard Gubo, Geschäftsführer, Regensburg (stellvertretender Vorsitzender)

Rudolf Limbrunner, Büroinformationselektroniker, Niederaichbach

Die Vergütung des Aufsichtsratsvorsitzenden beträgt TEUR 6, der anderen Mitglieder TEUR 3, pro Jahr.

IV. Honorar für den Abschlussprüfer

67. Für den Abschlussprüfer ist im Geschäftsjahr ein Honorar von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 35) für die Jahresabschlussprüfung der IPC AG einschließlich der Konzernabschlussprüfung als Aufwand erfasst.

Weitere Leistungen wurden von der mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragten Quintum Revisons und Treuhand-GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, nicht erbracht.

V. Erklärung zum Corporate Governance Kodex

68. Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zum Corporate Governance Kodex wurde durch Vorstand und Aufsichtsrat der IPC AG abgeben und den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.

 

Niederaichbach, den 29. März 2007

Hermann Krassler
Liquidator der IPC ARCHTECH AG i.L.



Gewinn- und Verlustrechnung vom 21. bis 31. Dezember 2006



  EUR 21.-31.12.2006
EUR
1.1.-20.12.2006
TEUR
1. Umsatzerlöse 0,00 577
2. Sonstige betriebliche Erträge 30.927,63 665
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 479
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.000,00 172
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 0,00 15
davon für Altersversorgung: EUR 0, Vorjahr: TEUR 6
4.000,00 187
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,00 523
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 396.659,46 1.390
-369.731,83 -1.337
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.791,66 793
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0, Vorjahr: TEUR 0
8. Abschreibung auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 100
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 1
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0, Vorjahr: TEUR 0
18.791,66 692
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -350.940,17 -645
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -795.919,00 152
12. Sonstige Steuern 0,00 -2.299
13. Jahresüberschuss 444.978,83 1.502
14. Verlustvortrag 9.976.336,04 11.478
15. Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 7.765.865,00 0
16. Aufwand aus der Kapitalrückzahlung -7.765.865,00 0
17. Bilanzverlust -9.531.357,21 -9.976

Eigenkapitalentwicklung zum 31. Dezember 2006

  Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapital-
rücklage
EUR
Gewinn-
rücklage
EUR
Bilanz-
gewinn/
-verlust
EUR
Anteile Dritter
EUR
Gesamt
EUR
Eigenkapital nach IFRS zum 31. Dezember 2004 5.008.300 19.750.646 172.249 -12.868.768 -8.326 12.054.101
Konzernjahresüberschuss 1.946.145 31.794 1.977.939
Eigenkapital nach IFRS zum 31. Dezember 2005 5.008.300 19.750.646 172.249 -10.922.623 23.468 14.032.040
Kapitalerhöhung gemäß Hauptversammlung vom 29.6.2006 7.765.865 -7.765.865 0
Kapitalherabsetzung gemäß Hauptversammlung vom 29.6.2006 -7.765.865 -7.765.865
Konzernjahresüberschuss 1.037.772 -21.838 1.015.934
Eigenkapital nach IFRS zum 20. Dezember 2006 5.008.300 11.984.781 172.249 -9.884.851 1.630 7.282.109
Konzernjahresüberschuss 457.497 4.414 461.911
Eigenkapital nach IFRS zum 31. Dezember 2006 5.008.300 11.984.781 172.249 -9.427.354 6.044 7.744.020

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