Autohaus Welsch GmbHLiquidiert

Waldstraße 56, 64683 Einhausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 24040
Eingetragen
17.1.1990
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Handel und Vertrieb mit Kraftfahrzeugen aller Art, Ersatzteilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und der Betrieb einer Kraftfahrzeugreparaturwerkstatt. Soweit dies zur Erreichung des Gesellschaftszwecks dienlich erscheint oder die Gesellschaft zu fördern geeignet ist, ist die Gesellschaft berechtigt, andere Unternehmen zu erwerben oder zu pachten, sich an solchen in jeder Form zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Petra Maria Kessler
seit 7.1.2015
Prokura
Karl Drafz
seit 7.1.2015
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Hans Martin Welsch
51.65%
48.35%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans Martin Welsch
64625 Bensheim
235.000 €
51.65%
Petra Maria Kessler
64625 Bensheim
220.000 €
48.35%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Welsch GmbH

Einhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 204.469,92 298.560,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 199.468,92 293.559,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 676.030,92 748.562,89
I. Vorräte 341.406,92 554.360,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 293.149,78 162.357,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 41.474,22 31.844,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 350,25 4.165,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 679.114,50 661.098,17
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.559.965,59 1.712.386,06

Passiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 455.000,00 255.000,00
II. Kapitalrücklage 30.000,00 30.000,00
III. Verlustvortrag 946.098,17 463.432,86
IV. Jahresfehlbetrag 218.016,33 482.665,31
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 679.114,50 661.098,17
B. Rückstellungen 19.640,73 16.120,73
C. Verbindlichkeiten 1.533.262,09 1.696.265,33
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.533.262,09 1.696.265,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.062,77 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.559.965,59 1.712.386,06

Anhang

Autohaus Welsch GmbH,
Einhausen



1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Autohaus Welsch GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Die Autohaus Welsch GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Darmstadt vom 01. September 2015 wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet und Herr Rechtsanwalt Markus Ernestus, Mannheim, zum Insolvenzverwalter bestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz richtet sich nach § 266 HGB und die der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 HGB.

Die Erläuterung der Bilanz erforderlichen Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen worden.

Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind entsprechend der Generalnorm des § 264 Abs. 2 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bewertet. Im Einzelnen wird wie folgt verfahren:

Der entgeltlich erworbene Firmenwert wurde zu Anschaffungskosten ab dem 01.01.1990 um planmäßige auf 15 Jahre verteilte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen

Die Finanzanlagen wurden zu  Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt ebenfalls zum Nennwert.

Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 6) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 455.000,00. Zum 31. Dezember 2014 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 679.114,50 aus.

Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Gewährleistungen sowie die Rückstellungen für Abschluss und Prüfung.

Verbindlichkeiten
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, aus Leasingverträgen sowie aus Steuern.

Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 1.354.578,85 durch Sicherungsübereignung, Grundschuldbestellungen, Bürgschaften, Eigentumsvorbehalte und Abtretung der Kundenforderungen besichert.

Für Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 95.000 (Vj. TEUR 95) sind Rangrücktritte vereinbart.

Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Nebenkosten des Geldverkehrs, Rechts- und Beratungskosten sowie Mietleasing bewegliche Wirtschaftsgüter enthalten.

4. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2014 waren

Herr Martin Welsch, Bensheim
Herr Michael Welsch, Kaufman, Bürstadt-Bobstadt

als Geschäftsführer bestellt. Herr Michael Welsch ist am 29.04.2014 verstorben.

Frau Petra Maria Kessler, Psychotherapeutin, Bensheim, wurde in 2014 Einzelprokura erteilt.

Herrn Kai Draft, Kfz-Mechaniker, Lautertal-Lautern, wurde in 2014 Gesamtprokura erteilt. Er vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Zum 01. September 2015 wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Markus Ernestus bestellt.

Mannheim, den 02. November 2017

______________________________
Rechtsanwalt Markus Ernestus
Insolvenzverwalter
  

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern


1.1.2014 - 31.12.2014

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 337.320,29 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 3.000,00 EUR.

1.1.2013 - 31.12.2013

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 230.000,00 EUR. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 2.500,00 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile


Mannheim, den 02.11.2017 gez. RA Markus Ernestus als Insolvenzverwalter


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.

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