Großhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und Zubehör
Hiab Germany GmbH
Osterbrooksweg 42, 22869 Schenefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Laurentius Geertruida Adrianus de Vries seit 20.1.2020 | Geschäftsführer |
Dominique Christine Hurnaus seit 20.1.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hiab Holding Finland Oy | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hiab Germany GmbHSchenefeld/Krs. PinnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Dieser Jahresabschluss für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr wurde von der Gesellschafterversammlung mit Beschluss vom 02.06.2024 festgestellt. B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hiab Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hiab Germany GmbH, Schenefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hiab Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." C. Grundsätzliche Feststellungen I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse halten wir die Darstellung und Beurteilung der Lage des Unternehmens und seiner voraussichtlichen Entwicklung durch die gesetzlichen Vertreter im Jahresabschluss und im Lagebericht für zutreffend. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Hervorzuheben sind insbesondere die folgenden Aspekte:
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht basiert auf Annahmen, bei denen Beurteilungsspielräume vorhanden sind. Wir halten diese Darstellung für plausibel. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf folgende Kernaussagen hinzuweisen:
II. Sonstige Verstöße Bei der Durchführung der Abschlussprüfung haben wir die im Folgenden aufgeführten Tatsachen festgestellt, die schwerwiegende Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften darstellen oder erkennen lassen (sonstige Verstöße):
D. Prüfungsdurchführung I. Gegenstand der Prüfung Im Rahmen des uns erteilten Auftrags haben wir gemäß § 317 HGB die Buchführung, den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und den Lagebericht auf die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften geprüft. Die maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätze für unsere Prüfung des Jahresabschlusses waren die Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 bis 256a HGB und der §§ 264 bis 288 HGB sowie die Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes. Ergänzende Bilanzierungsbestimmungen aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Prüfungskriterien für den Lagebericht waren die Vorschriften des § 289 HGB. II. Art und Umfang der Prüfung Unsere Prüfung haben wir in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die Prüfung erstreckt sich nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann. Grundlage unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes ist die Entwicklung einer Prüfungsstrategie und eines darauf abgestimmten Prüfungsprogramms, mit dem Ziel, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu erlangen, um das Prüfungsrisiko auf ein vertretbar niedriges Maß zu reduzieren. Das Prüfungsprogramm enthält die von den Mitgliedern des Prüfungsteams durchzuführenden Prüfungshandlungen nach Art, zeitlicher Einteilung und Umfang. Bei der Identifizierung und Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern auf Abschluss- und Aussageebene erlangen wir ein Verständnis von dem Unternehmen und dessen Umfeld, einschließlich des internen Kontrollsystems und ggf. der für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen. Diese Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung ergänzen wir um Datenanalysen. Darauf aufbauend führen wir ggf. Funktionsprüfungen durch, um die Wirksamkeit von relevanten Kontrollen zu beurteilen. Die Erkenntnisse aus diesen Prüfungshandlungen haben wir bei der Festlegung der aussagebezogenen analytischen Prüfungshandlungen und der Einzelfallprüfungen berücksichtigt, die darauf ausgerichtet sind, wesentlich falsche Darstellungen aufzudecken. Bei der Planung und Durchführung der Prüfung als auch bei der Beurteilung der Auswirkungen von identifizierten falschen Darstellungen auf die Prüfung und von etwaigen nicht korrigierten falschen Darstellungen auf den Jahresabschluss und ggf. den Lagebericht haben wir das Konzept der Wesentlichkeit beachtet. Unser Prüfungsprogramm hat folgende Schwerpunkte umfasst:
Weiterhin haben wir u. a. folgende Standardprüfungshandlungen vorgenommen:
Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erbracht worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit dieser Aufklärungen und Nachweise sowie der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts schriftlich bestätigt. E. Feststellungen zur Rechnungslegung I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Buchführung den gesetzlichen Vorschriften. Die aus weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen haben zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht geführt. Als zusammenfassendes Ergebnis unserer Prüfung, die sich auf
Die gesetzlichen Vertreter haben die Berichterstattung über die Organbezüge im Anhang unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nach unserer pflichtgemäßen Beurteilung der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse berechtigterweise eingeschränkt. II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Bewertungsgrundlagen Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den für die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden maßgeblichen Faktoren einschließlich etwaiger Auswirkungen von Änderungen an diesen Methoden verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang (Anlage 3). 2. Zusammenfassende Beurteilung Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir zu der in unserem Bestätigungsvermerk getroffenen Beurteilung gelangt, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. F. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Hiab Germany GmbH, Schenefeld, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F. (10.2021)).
Berlin, 28. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Nasirifar, Wirtschaftsprüfer Remmers, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Rechtliche Grundlagen und Vorbemerkungen Die Hiab Germany GmbH, Schenefeld, ist beim Amtsgericht Pinneberg unter der Handelsregisternummer HRB 14821 PI gemeldet. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss ist nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert zum Vorjahr. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Einschluss von angefallenen Nebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen und planmäßiger linearer Abschreibung, aktiviert. Die Nutzungsdauern des Anlagevermögens lauten wie folgt:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung voll abgeschrieben. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Wertminderungen durch eingeschränkte Verwertbarkeit und Lagerdauer werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Die unter den Waren ausgewiesenen Vermögensgegenstände gehen teilweise sowohl als Rohstoffe in die ausgewiesenen Erzeugnisse ein, werden aber auch ohne Be- oder Verarbeitung verkauft (Waren). Da eine Trennung insgesamt nur willkürlich möglich wäre, erfolgt insgesamt eine Zusammenfassung unter dem Posten Waren. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken sind durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen decken die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Rückstellungen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, wird in Anwendung von § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern in der Bilanz verzichtet. Der zugrundeliegende Steuersatz beträgt 29,62%. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Aktiva Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Der in den immateriellen Vermögensgegenständen aktivierte Geschäfts- und Firmenwert resultiert aus dem Erwerb von sämtlichen Vermögensgegenständen des Geschäftsbetriebs "Service und Reparatur" mehrerer Händler in den Jahren 2019 und 2020. Der Buchwert zum 31. Dezember 2023 beträgt T€ 2.557 (Vorjahr: T€ 2.455). Der Anstieg ist durch die nachträgliche Aktivierung von Anschaffungsnebenkosten zu erklären. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 bis 13 Jahren verteilt. Die Nutzungsdauer entspricht nach Einschätzung des Managements der wirtschaftlichen Verwendbarkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes. Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.996 auf T€ 15.822 gestiegen (Vorjahr: T€ 12.826). Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist wie im Vorjahr kleiner als 1 Jahr. Hier ist ein Rückgang von T€ 1.845 gegenüber den Vorjahreswert auf T€ 19.274 (Vorjahr: T€ 21.119) zu verzeichnen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 16.177 (Vorjahr: T€ 388) resultieren in Höhe von T€ 14.213 aus einer Transfer Pricing Gutschrift (Vorjahr: T€ 0), T€ 1.614 aus debitorischen Kreditoren (Vorjahr: T€ 0) und T€ 350 aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: T€ 388). Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt wie im Vorjahr unter 1 Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen im Berichtsjahr T€ 143 (Vorjahr: T€ 791) und bestehen wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr im Wesentlichen aus debitorischen Kreditoren von T€ 127 (Vorjahr: T€ 510) und geleistete Anzahlungen von T€ 8 (Vorjahr: T€ 36). 2. Passiva Die Kapitalrücklage resultiert aus Einlagen des Gesellschafters aus den Vorjahren (T€ 800) sowie aus einer Zuführung im Rahmen der Aufnahme des Hiab-Geschäftsbereiches im Jahr 2016 (T€ 16.701). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3.052 (Vorjahr: T€ 2.537) bestehen aus folgenden Sachverhalten:
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 12.590 (Vorjahr: T€ 8.832) und enthalten neben Cash-Pooling des Cargotec-Konzerns T€ 10.524 (Vorjahr: T€ 2.221) auch Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten T€ 2.066 (Vorjahr: T€ 6.611). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.848 (Vorjahr: T€ 1.253) beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuer- und Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.604 (Vorjahr: T€ 679). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Nach geografisch bestimmten Märkten setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich folgendermaßen zusammen:
Materialaufwand Die Materialaufwendungen betragen in dem Berichtsjahr T€ 81.205 (Vorjahr: T€ 91.084). Dieser Rückgang ist unter anderem auf mehrere Transfer Pricing Gutschriften zurückzuführen, welche die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe reduziert haben. Abschreibungen Bei den Abschreibungen handelt es sich um planmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 450 (Vorjahr: T€ 310). Sonstige betriebliche Aufwendungen Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden u. a. Konzernumlagen, die zu marktüblichen Bedingungen erfolgen, ausgewiesen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Die weiterbelasteten Kosten sind in Höhe von T€ 303 (Vorjahr: T€ 251) vom Cargotec Konzern in Rechnung gestellt worden. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Von den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind T€ 214 (Vorjahr: T€ 0) periodenfremd. Sonstige Steuern Innerhalb der sonstigen Steuern werden KFZ-Steuern in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 11) und Grundsteuern in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 5) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte 2023 im Jahresdurchschnitt 121 Mitarbeiter (Vorjahr: 111). Davon sind 59 (Vorjahr: 64) Angestellte, 59 (Vorjahr: 47) gewerbliche Arbeitnehmer und 3 leitende Angestellte (Vorjahr: 1). 2. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Berichtsjahr bzw. ist:
Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus üblichen Leasingverträgen, im Wesentlichen Kraftfahrzeuge sowie Mietverpflichtungen. Die Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Angaben zum Mutterunternehmen Alle Anteile an der Gesellschaft werden von der Hiab Holding Finnland Oy, Helsinki/Finnland, gehalten, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird (kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in englischer Sprache erhältlich. Konzernobergesellschaft ist die Cargotec Oyj mit Sitz in Helsinki/Finnland. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in englischer Sprache (größter Konsolidierungskreis) beim Unternehmensregisteramt in Helsinki/Finnland erhältlich. 5. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.729 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Honorar Abschlussprüfer Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf T€ 91 (Vorjahr: 92 T€). 7. Angabe zur effektiven Steuerlast nach Mindeststeuergesetzen Die Angabe zur effektiven Steuerlast erfolgt erstmalig für das Geschäftsjahr 2023 gem. § 285 Nr. 30a HGB i.V.m. Art. 91 (1) HGBEG. Hierbei handelt es sich um die Steuerlast, die nach dem Mindeststeuergesetz oder ausländischen Mindeststeuergesetzen anfallen würde, wenn die Steuerquote aus den Ertragssteuern geringer als 15 % ist. Auf Basis der Steuerberechnung für das Geschäftsjahr 2023 fällt auf der Ebene der Gesellschaft keine effektive Steuerlast nach dem Mindeststeuergesetz oder ausländischen Mindeststeuergesetzen an, da die Gesellschaft bereits mehr als 15 % Ertragsteuern abführt. 8. Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, liegen nicht vor.
Schenefeld, den 25. April 2024 Laurentius de Vries Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Hiab Holding Finland Oy, Helsinki, Finnland. Oberstes Mutterunternehmen ist die Cargotec Oyj, Helsinki, Finnland. Die Cargotec Gruppe ist ein weltweiter Anbieter von Lösungen und Systemen für den Lade- und Güterumschlag mit den Geschäftsbereichen Kalmar, Hiab und MacGregor. Die Gesellschaft ist dem Geschäftsbereich Hiab zugeordnet. Hiab ist einer der weltweit führenden Anbieter von Geräten für den mobilen Ladungsumschlag auf Lkw. Im Geschäftsjahr 2023 war die Hiab Germany GmbH deshalb in den folgenden Produktsortimenten tätig:
Das Vertriebsgebiet der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Bundesrepublik Deutschland. Der Gerätevertrieb erfolgt durch eigenes Verkaufspersonal sowie durch Vertragshändler und sonstige Vertriebspartner, welche die Aufbauleistung der Geräte auf die Fahrzeuge übernehmen. Die Endkunden sind im Wesentlichen in den Segmenten Baustofftransport und Abfallwirtschaft tätig. Der Bereich Service umfasst die Ersatzteilversorgung, den technischen Kundendienst sowie Servicevertragsangebote an die Vertragshändler sowie Servicepartner. Durch die Zukäufe der Werkstattbetriebe der Berendsen & Merz GmbH & Co. KG in 2018, die Werkstatt ATS Aufbau und Transportsysteme in 2019 und die FNS Fahrzeugbau und Nutzfahrzeuge GmbH in 2021 wurde die Geschäftstätigkeit in den Bereichen Reparatur & Wartung sowie Aufbau der Lösungen ausgeweitet. 2. Forschung und Entwicklung Die Hiab Germany GmbH ist ausschließlich mit dem lokalen Vertrieb, Service und Reparaturbetrieb betraut, alle Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden in den einzelnen Produktlinien / Produktionsstätten des Konzerns im Ausland ausgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ist für Deutschland im Jahr 2023 rückläufig mit einer Reduzierung um 0,3 %. Dieser Rückgang ist zum einen auf die anhaltenden Kaufkraftverluste, der Kaufzurückhaltung und der erhöhten Unsicherheit durch geopolitische Konflikte zurückzuführen. Dabei ist der private Konsum im vergangenen Jahr preisbereinigt um 0,8 % gesunken und blieb dabei weiter unter dem Niveau des Jahres 2019 vor der Corona-Pandemie. Auch die Konsumausgaben des Staates sind dabei um 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 1 Die Inflation, gemessen am am Verbraucherpreisindex (VPI), entwickelte sich im Berichtsjahr von 8,7 % im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Der Trend der rückläufigen Inflation ist auf Gesamtjahr 2023 übertragbar und beträgt durchschnittlich 5,9 % im Vergleich zu 2022 (Vorjahr: 6,9 % im Vergleich zu 2021). 2 Trotz der konjunkturellen Schwächephase entwickelte sich der Arbeitsmarkt positiv. Im Laufe des Jahres nahm die Erwerbstätigkeit weiter um 0,7 % zu und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Millionen Menschen. Ebenso hat sich das verfügbare Einkommen privater Haushalte positiv um 5,9 % verbessern können. Sowohl die Entgelte für Arbeitnehmer als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen sind deutlich um 6,7 % und 6,5 % gestiegen. 3
1 Quelle:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html;
Stand: 27.03.2024
2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft steuert sich im Wesentlichen nach dem finanziellen Leistungsindikator Umsatz. Die Umsatzerlöse entwickelten sich in den einzelnen Bereichen wie folgt:
Der Umsatz der Hiab Germany GmbH ist gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Mio. € bzw. 3,5 % auf 113,3 Mio. € (Vorjahr: 109,4 Mio. €) gestiegen. Der Umsatzsteigerung resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Umsätzen der Bereiche Mitnahmestapler, Container-Wechselsysteme und Ersatzteilversorgung, denen gesunkene Umsätze im Bereich Ladekräne, Kundendienst sowie Ladekräne für die Forstwirtschaft entgegenstehen. Die prognostizierten Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 verfehlte die Gesellschaft weiterhin aufgrund von Lieferengpässen, wodurch fertig gestellte Produkte nicht transportiert werden konnten. Diese Lieferengpässe sind auf Fachkräftemangel sowie gestiegene Rohstoffpreise zurückzuführen. Trotz dieser Schwierigkeiten sind die damals geplanten und prognostizierten Aufträge durchgeführt und nach dem Stichtag 31. Dezember 2023 an die Endkunden übergeben worden, sodass diese Umsätze im folgenden Geschäftsjahr 2024 ausgewiesen werden. 3. Lage der Gesellschaft a. Ertragslage Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und Sonstige betriebliche Erträge) ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 % gestiegen. Wir konnten die Lieferrückstände aus dem vergangenen Jahr aufholen, dadurch stiegen die Umsatzerlöse um 3,9 Mio. € auf 113,3 Mio. € (Vorjahr: 109,4 Mio. €), zudem wurde der Bestand an unfertigen Erzeugnissen abgebaut. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen verzeichneten wir vor allem einen Rückgang der weiter berechneten Aufwendungen von 0,3 Mio. €. Der Materialaufwand ist um 10,8 % auf 81,2 Mio. € (Vorjahr: 91,1 Mio. €) gesunken, die Materialkostenquote beläuft sich für das Berichtsjahr auf 70,4 % der Gesamtleistung (Vorjahr: 82,8 %). Der Rückgang des Materialaufwands ist vor allem auf Transfer Pricing Gutschriften zurückzuführen, die den Materialaufwand reduzieren. Der Rohertrag hat sich um 15,3 Mio. € bzw. 81,0 % auf 34,2 Mio. € (Vorjahr: 18,9 Mio. €) erhöht. Der Personalaufwand ist auf 11,1 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 9,0 Mio. €). Die Personalkostenquote, bezogen auf die Gesamtleistung, ist auf 9,6 % (Vorjahr: 8,2 %) gestiegen. Diese Entwicklung ist auf die gestiegene Anzahl der Beschäftigten, aber auch auf die Erhöhung der durchschnittlichen Entgelte zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind um 0,14 Mio. € auf 0,45 Mio. (Vorjahr: 0,31 Mio. €) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 16 % bzw. um 1,5 Mio. € auf 10,9 Mio. € (Vorjahr: 9,4 Mio. €). Diese Steigerung basiert vor allem auf die gestiegenen Konzernumlagen und Wertberichtigungen auf Kundenforderungen aufgrund von zwei Insolvenzen. Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belief sich 2023 auf 11,4 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €). Nach Abzug von Einkommen- und Ertragsteuern in Höhe von 3,64 Mio. € (Vorjahr: 0,05 Mio €) und sonstigen Steuern in Höhe von 0,01 Mio. € (Vorjahr: 0,02 Mio. €) hat die Hiab Germany GmbH im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 7,73 Mio. € (Vorjahr: 0,09 Mio. €) erwirtschaftet. b. Finanzlage Die finanziellen Anforderungen an die Hiab Germany GmbH sind durch die für den Handel mit hochwertigen Investitionsgütern erforderlichen Vorräte und Forderungen, die einen vergleichsweise schnellen Umschlagprozess aufweisen, geprägt. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash Pool System der Cargotec Oyj eingebunden und war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Hiab Germany GmbH hat sich 2023 um 16,9 Mio. € (43,8 %) auf 55,5 Mio. € (Vorjahr: 38,6 Mio. €) erhöht. Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen sind gegenüber dem letzten Jahr um 0,4 Mio. € auf 3,5 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €) aufgrund von Lagerabbau gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr um 1,8 Mio. € auf 19,3 Mio. € (Vorjahr: 21,1 Mio. €) gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 15,8 Mio. € auf 16,2 Mio. € gestiegen, welche hauptsächlich aus Forderungen von Transfer Pricing Gutschriften bestehen. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 62,2 % auf 57,3 % gesunken. d. Zusammengefasste Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung beurteilt den Verlauf des Geschäftsjahres der Hiab Germany GmbH insgesamt als sehr erfolgreich. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagement Mithilfe eines Risikomanagementsystems (im Rahmen des Risikomanagementsystems des Konzerns), das einer permanenten Weiterentwicklung unterliegt, begegnet die Hiab Germany GmbH den jeweils aktuellen betrieblichen, marktbezogenen sowie gesetzlichen Anforderungen. Das Risikomanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschäfts- und Entscheidungsprozesse. Es dient zum einen der frühzeitigen Identifikation, Quantifizierung und Berichterstattung von Risiken und soll zum anderen Risiken durch geeignete Maßnahmen begrenzen und bestandsgefährdende Risiken verhindern. Im Geschäftsjahr haben hier besonders die veränderten kunden- und branchenspezifischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Zahlungsverzögerungen geführt. Diese werden wöchentlich durch die Geschäftsleitung überprüft und ggf. wertberichtigt. Kern des Risikomanagements ist ein umfassendes Planungs- und Berichtswesen, um die ganzheitliche Erfassung von Risiken sicherzustellen. Hierdurch wird erreicht, dass alle Verantwortungsträger in die Analyse und Beurteilung der Risiken sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen eingebunden sind. Das konzerninterne Risikoberichtswesen wurde weiter optimiert und ist Basis für ein effizientes Risikomanagement. 2. Compliance Grundlage für Compliance bei der Hiab Germany GmbH ist die Überzeugung, dass nur soziales Verantwortungsbewusstsein, Rechtstreue und ethisches Verhalten den Unternehmenserfolg nachhaltig sichern können. Die Einhaltung von Rechtsvorschriften, behördlichen Auflagen und unternehmensinternen Richtlinien ist wesentlicher Bestandteil der Führungs- und Unternehmenskultur bei der Hiab Germany GmbH. Der Verhaltenskodex der Hiab Germany GmbH bildet die Basis des Compliance-Programms. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich über die Cargotec Homepage an die interne Compliance Organisation zu wenden. Die regelmäßigen Compliance-Schulungen werden jährlich durch ein E-Learning Tool sichergestellt. 3. Risiken Unser Marktumfeld ist geprägt durch einen starken Wettbewerbsdruck und eine Verunsicherung der Kunden aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, hier wird der Abschwung der letzten Monate in den ersten Monaten 2024 fortgeführt. Diese Sachverhalte haben in der Vergangenheit immer wieder zu Situationen geführt, in denen die höheren Beschaffungs- und Produktionskosten nicht immer vollständig an den Markt weitergegeben werden konnten. Die Anforderungen an Hiab Germany GmbH als attraktiver Arbeitgeber standen auch im Geschäftsjahr 2023 im Fokus, um dem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften zu begegnen. Die demografische Entwicklung macht es erforderlich, besondere Maßnahmen zur Gewinnung und langfristigen Bindung von Mitarbeitern zu ergreifen. Der Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften ist deutlich bei der erschwerten Rekrutierung von Auszubildenden erkennbar. Diesem Risiko begegnet Hiab Germany GmbH mit einer verstärkten Präsenz auf Rekrutierungsmessen, im Geschäftsjahr wurde die aktuelle Hochschulkooperation fortgesetzt. Es ist ferner zu berücksichtigen, dass unsere Gesellschaft als deutsche Landesgesellschaft der Hiab Gruppe nicht die Möglichkeit hat, beispielsweise neue Märkte im Ausland zu betreten. Insgesamt ist aber festzustellen, dass keine den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar sind. 4. Chancen Für das Geschäftsjahr 2024 ist geplant, den Geschäftsbereich Hiab weiter zu stärken. Die Reorganisation erfolgt dabei mit dem Ziel, eine gesellschaftsrechtliche Struktur zu schaffen, die eine konsequente Ausrichtung auf die gegenwärtigen Markterfordernisse unterstützt. Dies wird besonders den Bereich der Werkstätten betreffen. Hier wird unsere 2017 eingeleitete "Route to Market Strategie" weitergeführt. Bei den Kränen sind neue technische Konzepte aus jahrelanger Erfahrung in die Produkte eingeflossen, um die Ergonomie und Sicherheit für den Bediener zu verbessern. Ferner hat Hiab das Ziel bis 2025 alle Mitnahmestapler auch als Elektrogeräte anzubieten. 5. Prognosebericht Für die kommenden Jahren wird ein positives BIP-Wachstum für Deutschland prognostiziert. In dem Jahr 2024 soll das BIP mit einem Wachstum von 0,2 % steigen und im Jahr 2025 um 1,5 %. Es wird dabei prognostiziert, dass sich das BIP in der zweiten Jahreshälfte 2024 erholt und sich dieser Trend fortführt. Vor allem die Erholung der Industrie setzt voraussichtlich später als erwartet ein. 4 Im internationalen Wettbewerb wird prognostiziert, dass das globale BIP im Geschäftsjahr 2024 um 2,7 % zum Vorjahr wachsen wird. BIP starke Volkswirtschaften wie bspw. China und die USA sind langsamer als in den Vorjahren gewachsen, was unter anderem auf die gestiegenen Leitzinsen der Notenbanken zurückzuführen ist. 5 Auf Basis der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen und der anhaltenden Lieferengpässe sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 folgende Entwicklungen des finanziellen Leistungsindikators Umsatz. Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2024 wird sich abschwächen und somit zu geringeren Umsätzen in 2025 führen. Die Planungsszenarien für 2024 enthalten angemessene Risikoaspekte.
Schenefeld, den 25. April 2024 Hiab Germany GmbH Laurentius de Vries Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Im Prüfungsbericht fasst der Abschlussprüfer die Ergebnisse seiner Arbeit insbesondere für jene Organe des Unternehmens zusammen, denen die Überwachung obliegt. Der Prüfungsbericht hat dabei die Aufgabe, durch die Dokumentation wesentlicher Prüfungsfeststellungen die Überwachung des Unternehmens durch das zuständige Organ zu unterstützen. Er richtet sich daher - unbeschadet eines etwaigen, durch spezialgesetzliche Vorschriften begründeten Rechts Dritter zum Empfang oder zur Einsichtnahme - ausschließlich an Organe des Unternehmens zur unternehmensinternen Verwendung. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Dieser Prüfungsbericht ist ausschließlich dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen der Organe des Unternehmens zu sein, und ist nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden, sodass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Prüfungsberichts und/oder Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach der Erteilung des Bestätigungsvermerks eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer Informationen dieses Prüfungsberichts zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er diese Informationen für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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