ELATEC Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Schneider seit 26.9.2024 | Prokura |
Katharina Scheer seit 26.9.2024 | Prokura |
Helge Dr. Schäfer seit 7.4.2021 | Geschäftsführer |
Markus Pütz seit 7.4.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbHKonzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbH hat ihren Sitz seit Firmengründung im Jahr 1995 in Konz. Unser Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung, Planung und Herstellung von elektrotechnischen Anlagen zur Stromverteilung und Netzoptimierung. Wir sehen uns als Innovationsführer in der Entwicklung und Fertigung von luftisolierten Mittelspannungsschaltanlagen für die Stromerzeugung und Stromverteilung. Zudem haben wir eine Reihe von Sonderprodukten wie auch Retrofit-Lösungen für nahezu jeden Anwendungsfall in der Energieverteilung im Portfolio. Darüber hinaus planen, fertigen und liefern wir Niederspannungssteuer- und Schutzschränke und bieten die übergeordnete Leittechnik an. Auf Wunsch bieten wir unseren Kunden zudem die Planung und Realisierung von Gesamtanlagen zur Stromverteilung an. Im Geschäftsjahr 2018 haben wir eine Niederlassung im thüringischen Ilmenau gegründet. Dort beschäftigen wir ein Team von Spezialisten, das sich mit der Analyse und Verbesserung der Energiequalität in Versorgungsnetzen großer Industrieunternehmen und Netzbetreibern sowie dem Turn-Key Anlagenbau in vorgenannten Themenfeldern auseinandersetzt. Ausgewählte leistungselektronische Anlagen zur Stabilisierung der elektrischen Energieversorgung runden das Tätigkeitsfeld ab. Dadurch wird unser Portfolio optimal ergänzt. Unsere Produkte und Dienstleistungen kommen weltweit in Kraftwerken, Stromversorgungsnetzen und unterschiedlichsten Industrieanlagen zum Einsatz und garantieren einen sicheren und effizienten Betrieb. Internationale und landesspezifische Standards werden bei der Entwicklung von Serien- und Sonderanlagen berücksichtigt. Anlagenmontage, Inbetriebsetzungen und Wartungsarbeiten führen wir dort aus, wo der Kunde uns braucht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 wenig erfreulich. Nach wie vor hohe Preise, das krisengeprägte Umfeld und zusätzlich die ungünstigeren Finanzierungsbedingungen haben die deutsche Wirtschaft ins Stocken gebracht. Negativ wirkten sich zudem der anhaltende Fachkräftemangel, die überbordende Bürokratie und fehlende Planungssicherheit durch mangelnde politische Entscheidungen aus. So verwundert es nicht, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,3% niedriger war als im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt (www.destatis.de), Stand 15.01.2024) In der Elektroindustrie wuchs die Produktion im Jahr 2023 um 0,4. (Quelle: ZVEI e.V. (www.zvei.org), Stand März 2023) Die Notwendigkeit der Energiewende und die zunehmende Verschärfung des Tempos zu deren Umsetzung haben die Nachfrage nach unseren Produkten auch im Geschäftsjahr 2023 weiter ansteigen lassen. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien, der dringend notwendige Ausbau und die Modernisierung der Verteilnetze, der Ausbau und die Elektrifizierung von Bahnstrecken sowie die geplante Dekarbonisierung der Industrie sind als wesentliche Treiber zu nennen. Negativ haben sich auf unsere Geschäftsentwicklung ausgewirkt das hohe Preisniveau, der Fachkräftemangel und bürokratische Hürden in Deutschland. Gepaart mit massiv gestiegenen Finanzierungskosten erschweren diese Umstände den für weiteres Wachstum notwendigen Kapazitätsausbau enorm. In der Folge kam es nach wie vor zu langen Lieferzeiten und vereinzelt notwendigen Terminverschiebungen, welche jedoch stets im Einvernehmen mit den betroffenen Kunden erfolgten. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Ergebnisentwicklung Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 8,4% gestiegen. Das Rohergebnis beträgt TEUR 17.380 und liegt mit 16,2% deutlich über dem Vorjahreswert (TEUR 14.957). Mit TEUR 1.756 liegt das Betriebsergebnis (EBIT) des Geschäftsjahres 2023 ebenfalls deutlich über dem des Vorjahres (TEUR 1.181). Der Jahresüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.091 nach TEUR 760 im Vorjahr. 2.2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 3,4% gestiegen. Die Bestände der sich in Arbeit befindlichen Aufträge sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 18,5% gestiegen und haben damit einen größeren Anteil zur Steigerung der Gesamtleistung beigetragen als die Umsatzerlöse. Umsatz und Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 liegen im Rahmen unserer Erwartungen. Durch eine starke Nachfrage über das gesamte Geschäftsjahr hinweg lag der Auftragseingang deutlich über dem Planwert. Der positive Trend aus dem Vorjahr hat sich damit fortgesetzt. 2.2.3 Produktion und Beschaffung Die Produktion war im Geschäftsjahr 2023 durchgehend voll ausgelastet. Aufgrund des Fachkräftemangels ist es uns nicht gelungen, ausreichend eigenes Personal mit den erforderlichen Qualifikationen einzustellen. In der Produktion konnten wir dies durch Fremdpersonaleinsatz zum Teil ausgleichen, wobei auch hier Fachpersonal nicht ausreichend verfügbar war, so dass auf Fachhelfer und Helfer zurückgegriffen werden musste. Die Beschaffungsseite war geprägt von einem sehr hohen Preisniveau und - lieferanten- und warenabhängig - nach wie vor hohen Lieferzeiten. Darüber hinaus haben sich der Ukrainekrieg und die Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr kaum noch ausgewirkt. Echte Beschaffungsengpässe waren minimal. Problematisch war nach wie vor die schlechte Termintreue einiger Lieferanten, was häufige Umplanungen der Produktions- und Ausliefertermine notwendig machte und die Produktivität negativ beeinflusst hat. Soweit dies möglich war, haben wir daher im Laufe des Geschäftsjahres 2023 Beschaffungsquellen umgestellt, Herstellerwechsel vollzogen oder eigenentwickelte Komponenten zur Serienreife gebracht und mit externen Partner einen Produktionsprozess aufgesetzt. Zudem haben wir die Lagerbestände weiter erhöht. Daneben werden wir die Zahl der Alternativlieferanten sukzessive weiter ausbauen. Erfreulich waren die deutlich gesunkenen Energiepreise, von denen wir durch entsprechende Beschaffungsverträge profitiert haben. Die Preise von Industriemetallen waren weitestgehend stabil. Die wesentlichen Beschaffungsmärkte des Unternehmens liegen in Deutschland sowie in den Ländern der Europäischen Union. 2.2.4 Investitionen und Finanzierung Im Geschäftsjahr 2023 wurde insbesondere in die Erneuerung und Erweiterung der IT-Hardware (Server, Speichersysteme, Netzwerktechnik, Endgeräte) sowie in allgemeine Betriebsausstattung investiert. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. 2.2.5 Personalbereich Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 11 Beschäftigte erhöht. Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der Geschäftsführung 208 Personen bei unserem Unternehmen beschäftigt, davon 2 Geschäftsführer (+/- 0), 74 Angestellte (+5), 90 Arbeiter (+/- 0), 35 Teilzeitkräfte/Aushilfen (+6) und 7 Auszubildende (+/- 0). Flexible Arbeitszeitmodelle erlauben es uns, Schwankungen in der Auslastung in einem gewissen Rahmen ausgleichen zu können. 2.3 Darstellung der Lage 2.3.1 Ertragslage Die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr um 8,4% gesteigert werden. Mit einer Steigerung von 16,2% verbesserte sich das Rohergebnis deutlich und lag bei TEUR 17.380 im Vergleich zu TEUR 14.957 im Vorjahr. Das Niveau der Einkaufspreise ist ggü. dem Vorjahr weiter gestiegen. Die Erträge aus Skonti und Lieferantenboni fielen im Jahr 2023 minimal niedriger aus als 2022. Die Personalkosten liegen mit TEUR 12.249 deutlich über dem Vorjahr (TEUR 10.637). Gründe sind die gestiegene Mitarbeiterzahl, branchenübliche Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie höhere ergebnisabhängige Bezüge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 um 8,9% auf TEUR 3.099 gestiegen. Die bisher in den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligung an der ELATEC Libya wurde ausgebucht. Wie bereits im Vorjahr vertraglich vereinbart, ist die Beteiligung im Geschäftsjahr 2023 auf neue libysche Gesellschafter übertragen und die Übertragung von den zuständigen Stellen beurkundet worden. Damit sind sämtliche Verpflichtungen unserer Gesellschaft aus dieser ehemaligen Beteiligung erledigt. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2023 durchweg gut. Die sehr gute Auftragslage hatte einen hohen Vorfinanzierungsbedarf zur Folge, welcher zum Teil durch vereinbarte Anzahlungen ausgeglichen werden konnte. Auftrags- und abrechnungsbedingt war insbesondere im zweiten Halbjahr eine Inanspruchnahme der Kreditlinien erforderlich, die hierfür jederzeit ausreichend hoch waren. Die Inanspruchnahme der Avallinien ist auftragsbedingt deutlich angestiegen, was im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen ist. Zum einen die Erhöhung der mit Bürgschaften abgesicherten erhaltenen Anzahlungen. Zum anderen die längeren Laufzeiten der Bürgschaften, bedingt durch einen hohen Anstieg der Liefer-/Projektlaufzeiten. Das Finanzergebnis 2023 hat sich aufgrund des deutlich höheren Zinsniveaus und des gestiegenen Avalvolumens auf TEUR -104 (Vorjahr TEUR -77) verschlechtert. Der Jahresüberschuss ist mit TEUR 1.091 (Vorjahr TEUR 760) um 43,6% gestiegen und liegt damit im Rahmen unserer Erwartungen. 2.3.2 Finanzlage Die zur Verfügung stehenden Kontokorrentlinien, die alternativ als Kontokorrentkredit oder Geldmarktkredit in Anspruch genommen werden können, waren zu jeder Zeit ausreichend, um den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und Lieferantenrechnungen durchweg skontiert zu zahlen. Die Ausnutzung der Kreditlinien lag im Geschäftsjahr 2023 auf einem niedrigen Niveau. Soweit möglich, wurden die benötigten Mittel in Form eines zinsgünstigeren Geldmarktkredites beansprucht. Zur Deckung der von Kunden geforderten Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsgarantien stehen dem Unternehmen uneingeschränkt nutzbare Avalrahmen bei den Hausbanken sowie bei Kreditversicherern zur Verfügung, die zur Absicherung der laufenden Geschäfte genügend hoch dimensioniert sind. 2.3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens kann nach wie vor als sehr gut bezeichnet werden. Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 390 auf TEUR 5.271 gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich mit 33,2% zwar deutlich verschlechtert (Vorjahr 49,5%), was jedoch stichtagsbedingt ist und insbesondere auf die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Werte an kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Die Anlagenintensität, die sich aus dem Verhältnis des Sachanlagevermögens (TEUR 649) zum Gesamtvermögen (TEUR 15.900) ergibt, liegt mit 4,1% unter dem Wert des Vorjahres (5,7%) und damit weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Die sehr geringe Kapitalbindung in diesem Bereich liegt darin begründet, dass große Teile des Maschinenparks geleast sind. Die wesentlichste Position des Umlaufvermögens bilden die in Arbeit befindlichen Aufträge. Sie betrugen zum 31.12.2023 TEUR 10.154, was einem Anstieg von 18,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die offen vom Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge abgesetzten erhaltenen Anzahlungen lagen mit TEUR 8.274 leicht unter dem Niveau von 2022 (TEUR 8.334). An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, welche sich am Bilanzstichtag noch nicht in Arbeit befanden, i. H. von TEUR 5.384 (Vorjahr TEUR 831) passiviert wurden, so dass die Summe der erhaltenen Anzahlungen am Bilanzstichtag deutlich über dem Vorjahreswert lag. Ebenfalls deutlich gestiegen ist der Wert der geleisteten Anzahlungen (TEUR 544 nach TEUR 79 im Vorjahr). Insgesamt lag der Stichtagswert der Vorräte über dem des Vorjahres. Mit einem Anteil an der Bilanzsumme von 30,3% (Vorjahr 23,9%) stellen sie die zweitgrößte Position der Aktiva dar. Eine weitere wesentliche Position des Umlaufvermögens sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit einem Stichtagswert von TEUR 8.392 sind sie um 48,9% gestiegen (Vorjahr TEUR 5.636) und haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 52,8% (Vorjahr 57,2%). Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist auf das Unternehmenswachstum zurückzuführen und zudem stichtagsbedingt. Die liquiden Mittel auf Bankkonten und in der Kasse lagen am Bilanzstichtag bei TEUR 1.423 (Vorjahr TEUR 700) und machen damit 8,9% der Bilanzsumme aus. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist stichtagsbedingt. An Verbindlichkeiten waren am Bilanzstichtag TEUR 7.749 bilanziert gegenüber TEUR 2.842 im Vorjahr. Die Veränderung ist wachstums- und stichtagsbedingt und entfällt größtenteils auf die deutlich gestiegene Summe der passivierten erhaltenen Anzahlungen. Der Verschuldungsgrad, der das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital darstellt, hat sich daher auf einen Wert von 2,0 (Vorjahr 1,0) verschlechtert. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und der verlustfreien Bewertung sämtlicher Vermögensgegenstände wurden erkennbare Verlustrisiken über entsprechende Abwertungen und Rückstellungen angemessen berücksichtigt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Nachfrage nach unseren Produkten war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sehr hoch. Zu verdanken haben wir dies einer breiten Produktpalette gepaart mit der Innovationskraft, der Flexibilität und Zuverlässigkeit eines mittelständischen Unternehmens. Zunehmend positiv wirken sich hierbei insbesondere unsere Kompetenzen im Bereich technischer Dienstleistungen aus (Planungen, Simulationen, Netzberechnungen, Schutz- und Leittechnik, Retrofitlösungen für ältere technische Anlagen / Schaltanlagen). Dadurch gelingt uns der Wandel vom reinen Schaltanlagenlieferant zum Anbieter von komplexen Gesamtlösungen für die Energieerzeugung und -verteilung einschließlich der vorgelagerten Problem-/Bedarfsanalysen und Planungen und der nachgelagerten Service-Dienstleistungen. Das kommt vielen Kunden und Interessenten zugute, denen zunehmend das hierfür benötigte Fachpersonal in den eigenen Reihen fehlt. Zudem hat der Kunde dadurch die Sicherheit, ein funktionierendes Gesamtpaket aus einer Hand und damit mit möglichst wenigen, von ihm zu steuernden Schnittstellen zu bekommen. Das Ergebnis einer Kundenumfrage durch ein von uns beauftragtes Beratungsunternehmen zeigt eine sehr hohe Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Produkten und Dienstleistungen. Gleichzeitig wurde die Erwartungshaltung formuliert, den Weg zum Systemanbieter auch weiterhin zu beschreiten. Diese Entwicklung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 zu einer anhaltend hohen Nachfrage und einem abermals auf Rekordniveau liegenden Auftragseingang geführt. Unsere Produkte und Dienstleistungen kommen in Kraftwerken, in Umspannwerken, in Ortsnetzstationen, in der Groß- und Schwerindustrie (Stahl/Aluminium, Pharma, Chemie, etc.), im Bereich erneuerbarer Energien, zur Bahnstromversorgung und auf Schiffen zum Einsatz. Der Einsatz der Produkte und Dienstleistungen ist nahezu weltweit möglich, so dass wir auch in Zukunft sehr gute Absatzchancen für diese Produkte und Dienstleistungen sehen und einen stabilen Auftragseingang erwarten. Der Trend hin zu einer verstärkt nachhaltigen Energieversorgung von Volkswirtschaften wird der Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens zusätzlichen Schub verleihen. Um dieser Erwartungshaltung des Marktes und unserer Kunden gerecht werden zu können, unternehmen wir verstärkt Anstrengungen, geeignetes Personal zu rekrutieren, Kooperationspartner in die Geschäftsentwicklung einzubinden und verstärkt in die eigene Unternehmensinfrastruktur zu investieren. Aus der Zusammenarbeit der Standorte Ilmenau und Konz ergeben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten. Diese liegen insbesondere im Bereich der Stabilisierung von Mittel- und Niederspannungsnetzen und dienen damit der Erhöhung der Energieversorgungssicherheit. In diesem Bereich sehen wir sehr gute Chancen für weiteres Wachstum. Gleichzeitig verbessern diese Produkte und Dienstleistungen die Absatzchancen unserer Schaltanlagenprodukte im Rahmen von Turn-Key-Projekten. Planungs- und Engineeringkompetenzen rund um den Aufgabenkomplex "sichere & qualitätsgerechte Energieversorgung" heben zusätzliche Synergien zwischen beiden Unternehmensstandorten. Ein wichtiger Aspekt ist die Berücksichtigung optimierter Planungs- und Fertigungsabläufe im Prozess der Schaltanlagenfertigung, aber auch bei der Produktentwicklung und kundenspezifischen Optimierung der Schaltanlagen. Wir werden dieses Thema weiter vorantreiben und sehen darin eine große Chance, sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens zu steigern. Nach wie vor ist es unser Anspruch, für unsere Kunden jederzeit ein zuverlässiger Partner zu sein. Das von vielen äußeren Einflüssen geprägte Marktumfeld macht es jedoch zunehmend schwieriger, diesem Anspruch gerecht zu werden. Die größten Risiken für unser Geschäft sehen wir im Fachkräftemangel und einer durch wirtschaftsfeindliche Politik (steigende Bürokratie, Auflagen, Genehmigungsverfahren, Lohnnebenkosten) verursachten, einsetzenden Deindustrialisierung in Deutschland. Der Mangel an ausreichend qualifiziertem Personal betrifft alle Fachbereiche. Besonders ausgeprägt ist er im elektrotechnischen Engineering und der Produktion. In vielen Bereichen gelingt es uns nicht, offene Stellen zeitnah oder überhaupt zu besetzen. Der nahe Arbeitsmarkt Luxemburg ist aufgrund der für Arbeitnehmer deutlich niedrigeren Steuern und Sozialversicherungsbeträge insbesondere im Bereich der handwerklichen Berufe nach wie vor sehr attraktiv und erschwert die Personalsuche zusätzlich. Auch wenn aktuell eine leichte Entspannung am Arbeitsmarkt erkennbar ist, wird uns der Mangel an geeigneten Bewerbungen nach unserer Einschätzung auch in Zukunft begleiten und stellt ein wesentliches Risiko für die künftige Geschäftsentwicklung dar. Im Bereich Personal bereitet uns zudem die Lohnkostenentwicklung sorgen. Neben der Forderung nach sehr hohen Entgelterhöhungen erwarten wir auch weiter steigende Lohnnebenkosten in Deutschland. Da wir bereits ein sehr hohes Preisniveau erreicht haben gehen wir davon aus, dass steigende Personalkosten künftig - zumindest zum Teil - zu Lasten der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit gehen werden, wenngleich diese Problematik auch auf den in Deutschland produzieren Wettbewerb zutrifft. Neben dem Fachkräftemangel wird der dringend notwendige Ausbau von Produktionskapazitäten durch sich stets verschärfende Auflagen und Genehmigungsverfahren erschwert und teilweise sogar verhindert. Im Bereich Materialbeschaffung kommen das hohe Preisniveau und die nach wie vor schlechte Termintreue einiger wichtiger Lieferanten hinzu. Diese Themen schlagen sowohl auf die Projektergebnisse als auch auf Flexibilität und Liefertreue unseren Kunden gegenüber durch. Eine termingerechte und produktive Auftragsabwicklung wird dadurch sehr erschwert, was eine Gefährdung für Umsatz, Gesamtleistung und Ergebnis des Unternehmens darstellt. Dennoch sehen wir in diesen marktbedingten Widrigkeiten auch eine Chance. Durch vorausschauende Beschaffung und Planung, einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten sowie einer maßvollen Erhöhung der Lagerbestände kann die Lieferfähigkeit erhalten und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden. Das damit verbundene Risiko steigender Lagerhaltungskosten sowie mangels Gängigkeit erforderlich werdender Abwertungen von Lagerbeständen sehen wir als gegeben an, schätzen es jedoch eher geringfügig ein. Dem Fachkräftemangel in den Bereichen Engineering, Produktion und Montage versuchen wir durch den Ausbau von Systempartnerschaften und Kooperationen mit Fremdfirmen entgegenzuwirken. Erste Erfolge der bisher in diesem Bereich erfolgten Aktivitäten sind bereits zu verzeichnen. Daneben befinden sich vielversprechende Projekte in der Anbahnung. Sehr gute Chancen für Absatzsteigerungen sehen wir in den weltweiten Bemühungen, den CO 2 -Ausstoß zu verringern. Die Energiewende wird mittlerweile branchen- und länderübergreifend als alternativlos angesehen. Der langfristige Trend weg von fossilen Energieträgern und hin zu regenerativen Energien / Elektroenergie hat sich gefühlt deutlich verstärkt und ist aus unserer Sicht in allen Bereichen unumkehrbar. Dieses Gesamtpaket hat die Nachfrage nach elektrotechnischen Ausrüstungen trotz der eingetrübten Wirtschaftslage weiter ansteigen lassen. Der umfangreiche Ausbau der Energienetze, einhergehend mit dem Bau zahlreicher neuer Umspannwerke, der Ausbau des öffentlichen Mobilitätssektors weltweit und insbesondere die beginnende weltweite Umstellung der Energieversorgung in der Industrie von Erdgas auf Elektroenergie befeuert das Geschäft unseres Unternehmens signifikant und langfristig. Das äußert sich in einem deutlichen Anstieg der Nachfrage seitens der Verteilnetzbetreiber, großer international agierender Anlagenbauer und -betreiber im Bereich der Stahl-, Aluminium-, Chemie- und Grundstoffindustrie sowie im Bereich der öffentlichen Mobilität. So erfolgt beispielsweise weltweit eine rasante Umstellung der Stahl- und Eisenindustrie auf Elektrolichtbogenöfen unter Zuhilfenahme von Wasserstoff als ergänzendem Energieträger. Bahnnetze werden weltweit ausgebaut und bestehende Bahnnetze werden elektrifiziert. Aufgrund unserer Erfahrungen in diesen Industriebereichen rechnen wir hier in den kommenden Jahren mit weiter steigenden Auftragseingängen; bestehende Rahmenverträge in diesen Geschäftsbereichen werden sukzessive erweitert. Das sehr gute Marktumfeld und die daraus resultierende hohe Nachfrage nach unseren Produkten bürgt jedoch auch ein Risiko. Sollte es uns nicht gelingen, unsere Kapazität deutlich auszubauen, laufen wir Gefahr, Kunden aufgrund zu langer Lieferzeiten zu verlieren. Ein gesamtwirtschaftlich schwieriges Umfeld, geprägt durch Fachkräftemangel, eine für Unternehmen schlechte Politik im Inland sowie Krisen und politische Instabilitäten weltweit, wird uns auch im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus begleiten und an vielen Stellen für besondere Herausforderungen sorgen, die es zu managen gilt. Während die Ukraine-Krise und die daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland kein unmittelbares Risiko für unseren Auftragseingang darstellten, wären die wirtschaftlichen Folgen einer Eskalation der angespannten Lage zwischen China und Taiwan sicherlich auch für unser Unternehmen dramatisch. Ebenso sehen wir Risiken in einer möglichen (Wieder-)Wahl von Donald Trump als Präsident der USA. Wir blicken daher mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Einerseits beunruhigen uns die globalen politischen Unsicherheiten und Spannungen. Andererseits sind wir optimistisch und zuversichtlich, da unsere Produkte und Dienstleistungen vielfach in systemrelevanten Bereichen von Volkswirtschaften eingesetzt und daher auch in unsicheren Zeiten gebraucht werden. Zudem macht uns eine sehr starke Inlandsnachfrage aktuell unabhängiger von Krisen im Ausland. In unserer neu aufgesetzten langfrist-Strategie setzen wir auf die positiven Aspekte und verfolgen eine nachhaltige Wachstumsstrategie. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem leichten Umsatzwachstum und einem etwas besseren Jahresergebnis. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, bestehen derzeit nicht. Auch bestehen nach den gegenwärtig bekannten Informationen keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. 4. Sonstiges In der Produktentwicklung haben wir den Fokus im Geschäftsjahr 2023 auf die Weiterentwicklung und -verbesserung des bestehenden Produktportfolios gelegt und damit die Entwicklungstätigkeiten leicht zurückgefahren. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 916 (Vorjahr TEUR 1.176). Eine besondere Verantwortung sehen wir nach wie vor in der Ausbildung junger Menschen. Die Berufsausbildung gewinnt durch den Fachkräftemangel zusehend an Bedeutung. Auch wenn es nicht leicht sein wird, werden wir verstärkt in den Ausbau unseres Ausbildungsprogramms investieren mit dem Ziel, in allen relevanten Fachbereichen junge Talente heranzuziehen, um ihnen eine gute berufliche Perspektive zu bieten und den Fortbestand unseres Unternehmens zu sichern. Ein wichtiger Aspekt unserer Unternehmensphilosophie ist zudem, die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen, was wir durch ein entsprechendes Vergütungssystem sicherstellen. Neben der Wertschätzung stärken wir damit die Identifikation der Mitarbeiter mit unserem Unternehmen. Daneben ist es uns ein besonderes Anliegen, unseren Mitarbeitern ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten. Gemeinsam mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen und einem hohen Qualitätsanspruch an unsere Produkte möchten wir damit unser oberstes Ziel, die Zufriedenheit unserer Kunden in allen Belangen der Qualität, der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes erreichen. Aus diesem Grund betreiben wir erfolgreich ein integriertes Managementsystem für Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit, das auf den Anforderungen der Normen ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 basiert und dessen Wirksamkeit regelmäßig durch die TÜV Rheinland Cert GmbH auditiert und bestätigt wird. Das integrierte Managementsystem ist die Basis für die ständige Verbesserung der Qualität unserer Prozesse, der Zufriedenheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden sowie der ökologischen Nachhaltigkeit unseres Handelns.
Konz, 19.03.2024 Markus Pütz, Geschäftsführer Dr. Helge Schäfer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbH Sitz: Konz Amtsgericht Wittlich HRB 3584 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Daneben wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Von dem Wahlrecht, geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 sofort abzuschreiben, wurde Gebrauch gemacht. Die Führung eines besonderen Verzeichnisses erübrigt sich, weil alle erforderlichen Angaben anhand eines gesonderten Kontos ersichtlich sind. Die Vorräte wurden zu den durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Angemessene Abschläge wegen eingeschränkter Verwendbarkeit bzw. Gängigkeit wurden vorgenommen. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten. Verwaltungskosten wurden nicht angesetzt. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet. Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen, wobei angemessene Wertberichtigungen gebildet wurden. Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Fremdwährung i.H. von 362.185 USD. Diese wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Der aus der Umrechnung resultierende Aufwand wurde gem. § 277 Abs. 5 S. 2 HGB gesondert unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Der Ansatz der Bankguthaben und Kassenbestände erfolgte zum Nennwert. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde gebildet für Aufwand, der dem Geschäftsjahr 2024 zuzuordnen ist. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen wurden, soweit zulässig, auf der Aktivseite der Bilanz gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB von den Vorräten offen abgesetzt. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 je Posten können dem Anlagenspiegel in Anlage I entnommen werden. Verbindlichkeiten Die offen von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind in dem im Folgenden dargestellten Verbindlichkeitenspiegel aufgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Rahmen einer Forderungszession abgesichert. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
(Vorjahreswerte in Klammern) Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe von EUR 2.126.894,22 gebildet. Sie bestehen im Wesentlichen für:
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenAußerhalb der bilanzierten Verbindlichkeiten und Rückstellungen bestehen keine Haftungsverhältnisse. Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsgarantien im Rahmen des eigenen geschäftlichen Lieferungs- und Leistungsverkehrs sind durch Bankbürgschaften abgesichert. Zum 31. Dezember bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 616. Die Verpflichtungen bestehen für die Jahre 2024 bis 2026. Erläuterungen zu einzelnen Posten der GuVErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.090.557,07 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige AngabenAnzahl der Beschäftigten Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 199 Mitarbeiter beschäftigt. Im Einzelnen waren dies:
Zudem befanden sich 7 Personen in einem Ausbildungsverhältnis. Angaben zu Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Übertragung der Beteiligung an der ELATEC Libya auf neue libysche Gesellschafter wurde im Geschäftsjahr 2023 gem. der im Dezember 2022 getroffenen Vereinbarung vollzogen. Die Abschreibung auf einen Erinnerungswert von einem Euro wurde zum Bilanzstichtag aufgelöst. Zu den weiteren Ausführungen verweisen wir auf den Lagebericht. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Am 31.12.2023 waren zu Geschäftsführern bestellt: - Herr Markus Pütz, Dipl. Betriebswirt (FH), Geschäftsführer - Herr Dr. Helge Schäfer, Dr.-Ing., Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Konz, 19.03.2024 Markus Pütz, Geschäftsführer Dr. Helge Schäfer, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbH, Konz, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELATEC POWER DISTRIBUTION GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 27. März 2024 W+ST
FRANKFURT GMBH
Dr. K. Hövermann, Wirtschaftsprüfer F. Waldmann, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.4.2024. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen