IBG Grund GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Pohlke seit 14.2.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IBG-Haus GmbHBüdelsdorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007IBG-Haus GmbH, BüdelsdorfAktiva
Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf
Anhang für das Geschäftsjahr 2007IBG-Haus GmbH, BüdelsdorfA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der IBG-Haus GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Auf Grund des § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB treten die sich aus der Größenklasse ergebenen Rechtsfolgen im Berichtsjahr nicht ein. Für die Gewinn-und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des abnutzbaren Anlagevermögens werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelanschaffungswert von bis zu EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang gezeigt. Für außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Zuschreibungen bestand keine Veranlassung. Finanzanlagen werden zu historischen Anschaffungskosten abzüglich Tilgung angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie erstmalig ab Geschäftsjahr 2007 die Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Im Geschäftsjahr wurde dazu ein Umlageverfahren auf Basis der Kostenrechnung herangezogen. Die Vorräte werden mit den erhaltenen Anzahlungen offen saldiert. Der Betrag, der die erhaltenen Anzahlungen übersteigt, wird auf der Aktivseite als Vorräte ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, wirtschaftlich aber eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz genannten Anlageposten im Geschäftsjahr ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Die Finanzanlagen betreffen Ausleihungen an Gesellschafter. Dabei handelt es sich um ein verzinsliches Darlehen an die IBGHolding GmbH, Büdelsdorf, das in halbjährlichen Tilgungsraten bis zum 30. Juni 2011 vollständig zurückzuzahlen ist. 2. Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 413 (i. Vj. Forderung TEUR 2.282) betreffen das verbundene Unternehmen IBGHolding GmbH, Büdelsdorf, und resultieren mit TEUR 934 (i. Vj. Forderung TEUR 3.477) aus dem Kontenclearing bei der Flensburger Sparkasse und der Commerzbank AG sowie mit TEUR 100 (i. Vj. TEUR 1.310) aus Ergebnisabführungen und mit Forderungen aus Verrechnungen von TEUR 621 (i. Vj. TEUR 115). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Handwerkerrechnungen von TEUR 73 (i. Vj. TEUR 544), für Prozessrisiken von TEUR 235 (i. Vj. TEUR 197), für Garantieleistungen von TEUR 48 (i. Vj. TEUR 125), für Provisionsrückstellungen TEUR 92 (i. Vj. TEUR 0) und für Resturlaubsverpflichtungen von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 56) gebildet. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 19 (i.Vj. TEUR 17) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 2). 5. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 193 (i. Vj. TEUR 27) enthalten, die im Wesentlichen mit TEUR 109 (i. Vj. TEUR 15) aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten, mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 11) aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen und mit TEUR 84 (i. Vj. TEUR 1) aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 30 (i. Vj. TEUR 27), die im Wesentlichen aus Vergleichen mit Handwerkern resultieren. 6. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 9 (i. Vj. TEUR 11) enthalten. 7. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten. Zum besseren Einblick in die Ertragslage werden Abschreibungen auf Kundenforderungen nicht unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sondern hier ausgewiesen. 8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens resultieren in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen. D. Sonstige Pflichtangaben1. Geschäftsführung
Das Ausscheiden der alten Geschäftsführer Lars Neugebauer und Björn Siebert sowie die Bestellung der neuen Geschäftsführer Marc Pohlke und Wolfgang Oberhettinger wurde am 14. Februar 2008 in das Handelsregister eingetragen. Beide Herren üben ab dem 1. Januar 2008 die Geschäftsführung bei der IBGHolding GmbH, Büdelsdorf, sowie bei den übrigen Unternehmen der IBGHaus-Gruppe hauptberuflich aus. Auf alle Angaben nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird im Hinblick auf § 286 Nr. 4 HGB verzichtet. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Angestellten beträgt 34 (i. Vj. 37). Daneben hat das Unternehmen durchschnittlich einen (i. Vj. 1) gewerblichen Arbeitnehmer beschäftigt. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den am Bilanzstichtag bestehenden unbefristeten Miet- und Leasingverhältnissen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt TEUR 263 p. a. Die Gesamtverpflichtungen aus befristeten Verträgen betragen TEUR 585 bis zum jeweiligen Laufzeitende. Die Verpflichtungen aus nicht befristeten Mietverträgen für Vertriebsbüros betragen TEUR 16 p. a. Die Verpflichtungen für die in 2008 auslaufenden Mietverträge betragen TEUR 15. Die Mietaufwendungen für das Büro- und Verwaltungsgebäude in Büdelsdorf betragen TEUR 554 bis zum Laufzeitende des Mietvertrags im Geschäftsjahr 2010. Die Leasingaufwendungen für Kopierer betragen TEUR 4 p. a. und resultieren aus nicht befristeten Verträgen. 4. Konzernzugehörigkeit Die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, ist ein Unternehmen der IBGHaus-Gruppe. Mutterunternehmen ist die IBGHolding GmbH mit Sitz in Büdelsdorf, die einen Konzernabschluss erstellt, in den die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. 5. Gesamtschuldnerische Verpflichtungen Die Gesellschaft nimmt an dem Kontenclearing der IBGHolding GmbH, Büdelsdorf, teil. Das Kontenclearing ist sowohl bei der Commerzbank AG als auch bei der Flensburger Sparkasse eingerichtet worden. Im Rahmen des automatischen Cash-Management-Systems (ACMS) bei der Commerzbank AG sind die beteiligten Unternehmen der IBGHaus-Gruppe eine gesamtschuldnerische Verpflichtung gegenüber der Commerzbank AG eingegangen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden von keiner der beteiligten Gesellschaften ausgewiesen. 6. Bestellobligo Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Aufträge an als Subunternehmer tätige Handwerker erteilt, aus denen ein Bestellobligo resultiert.
Büdelsdorf, den 30. Juni 2008 Die Geschäftsführung Marc Pohlke Wolfgang Oberhettinger Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf
Lagebericht zum 31. Dezember 2007IBG-Haus GmbH, BüdelsdorfA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Allgemeines Umfeld und Marktentwicklung Nach einem Anstieg des Wirtschaftswachstums von 2,5 % im Jahr 2007 rechnen wir mit einem weiteren moderaten Anstieg von 1,5 % bis 2 % im Jahr 2008. Aufgrund der deutlich gefallenen Arbeitslosenzahlen im Jahr 2007 und den damit verbundenen Anstieg von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen erhoffen wir uns für das Jahr 2008 einen Anstieg der Konsumausgaben in Deutschland. Dieser Anstieg wird jedoch durch die deutlich gestiegenen Energiepreise, der hohen Inflation sowie der anhaltenden Immobilienkrise und der damit verbundenen Unsicherheit im Bankensektor (erhöhte Restriktionen bei der Kreditvergabe) deutlich gedämpft. Die Entwicklung der Baugenehmigungen für Wohngebäude hat sich im Vergleich zum schwachen Vorjahr im Bundesdurchschnitt nochmals deutlich verschlechtert. Im bundesweiten Durchschnitt hatte der Markt einen Rückgang um 40 % zu verzeichnen. Deutschland ist damit weiterhin europaweit Schlusslicht im Wohnungsneubau. Derzeit werden in Deutschland 2,3 Wohnungen je 100.000 Einwohner genehmigt, in Europa liegt diese Zahl bei 5 Wohnungen. Hierbei hat sich im Vergleich zu 2006 gezeigt, dass in diesem Jahr nahezu alle Regionen in Deutschland von diesem Rückgang betroffen sind. Aufgrund der sehr geringen Genehmigungszahlen in 2007 werden die Baufertigstellungen im Jahr 2008 einen absoluten Tiefstpunkt in der Geschichte Deutschlands erreichen. Dies zeigen auch die unten aufgeführten Grafiken über die genehmigten Wohnungen. Dieses wird zu einem Umsatzrückgang von ca. 10 % im Bereich des Wohnungsbaus führen. Für das Jahr 2009 wird wieder mit einer leichten konjunkturellen Belebung gerechnet. Ein Frühindikator hierfür ist die Messe "Bau", die zu Beginn des Jahres 2008 schon für 2009 nahezu ausgebucht ist. Die Prognosen für den Wohnungsbau sind unterschiedlich zu betrachten. Dieses zeigt auch eine Studie der Heinze Marktforschung und des DIW. Die Modernisierung wird in den nächsten Jahren weiterhin stark wachsen und ein bis zum Jahr 2020 Umsatzvolumen von ca. 90 Mrd. € erreichen. Diese wird vor allem durch den Trend zur Energieeffizienz gefördert. Der Umsatz im Bereich des Wohnungsneubaus wird sich von ca. 50 Mrd. € im Jahr 2007 auf bis zu 39 Mrd. € im Jahr 2020 korrigieren. Dieses kann gemäß der Heinze Marktforschung auch auf die demografische Entwicklung in Deutschland geschoben werden, da die größte Gruppe der Neubauer in der Altersgruppe zwischen 26 und 45 Jahre zu finden ist. Diesem Trend des Rückgangs der Neubauten soll ab dem Jahr 2008 die Fördermöglichkeit "Wohn-Riester" entgegenwirken. So soll den Haushalten mit Schwelleneinkommen auch der Neubau von Häusern ermöglicht werden. Die genaue Ausgestaltung steht derzeit noch nicht fest. Sollten aber die Darlehensraten als "riesterfähig" anerkannt werden, würde hierdurch die monatliche Belastung der Darlehensnehmer sinken und aufgrund der relativ langen Laufzeit wäre ein besserer Effekt als bei der Eigenheimzulage zu erzielen. 2. Die IBG-Haus GmbH im Markt Die IBG-Haus GmbH hat im Jahr 2007 die Struktur der Standorte analysiert und ist zu der Entscheidung gekommen, die bestehenden Niederlassungen in Bargteheide und Bönningstedt in einem Standort zusammenzufügen. Hierzu wurde ein verkehrsgünstig gelegener Anlaufpunkt in Hamburg ausgewählt. An diesem Standort werden zukünftig mindestens 6 Vertriebspartner ansässig sein und von dort aus die Boom-Region Hamburg betreuen. Zielsetzung war und ist es, die Marktposition an den bestehenden Standorten zu stärken und die neuen Vertriebsstandorte durch offensive Marketingstrategien bekannt zu machen, um den Standort gewinnbringend am Markt etablieren zu können. Im Verlauf des Jahres 2008 wird die Weiterentwicklung der bestehenden Standorte weiter vorangetrieben und optimiert. Die IBG-Haus GmbH setzt auf moderne, zukunftsorientierte und umweltschonende Hausbautechnik. Um diesem Anspruch immer wieder gerecht zu werden, werden die angebotenen Haustypen fortlaufend dem neuesten Stand der Technik angepasst. Hier nimmt das Thema "Energie/Klima" einen immer größeren Stellenwert ein. Dieses wird durch die öffentliche Klimadebatte in den nächsten Jahren noch weiter verstärkt werden. Die gute Qualität der einzelnen Haustypen wird auch in den nächsten Jahren ein Markenzeichen der IBG-Haus GmbH bleiben. Der Eintritt in den Markt des umweltfreundlichen Bauens wird aufgrund des hohen Kapitalbedarfs für viele kleine regionale Anbieter sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Zurzeit decken diese regionalen Anbieter ca. 90 % des Gesamtmarktes ab. Hier wird es zukünftig zu einer Verschiebung zugunsten der bundesweit agierenden Anbieter, zu denen die IBG-Haus GmbH gehört, kommen. Aufgrund der sehr guten Niederlassungsstruktur und der Zusammenarbeit mit regionalen Handwerkern, die sich dem Qualitätsgedanken der IBG-Haus GmbH verschrieben haben, wird aus einer bundesweiten agierenden Firmengruppe, ein Vorort-Anbieter. Hierdurch sollte es kurzfristig gelingen, den Marktanteil bundesweit zu steigern. 3. Auftrags- und Umsatzentwicklung Die IBG-Haus GmbH hat im Kalenderjahr 2007 nur 133 Häuser übergeben können. Dies ist ein Rückgang von 154 Häusern zum Vorjahr. Der Rückgang resultiert aufgrund der schlechten Verkaufszahlen aus dem Jahre 2006 sowie der Umstellung der internen Prozesse für die Planungsphase zu Gunsten der Kunden. Die Kunden haben nun mehr Zeit ihr Traumhaus zu planen, wodurch sich aber der Baubeginn und somit die Fertigstellung und die Umsatzrealisierung verzögern. Vor dem Hintergrund der stark rückläufigen Zahl der Neubaugenehmigungen im gesamten Bundesgebiet ist der Verkauf von 133 Häusern immer noch ein beachtlicher Erfolg. Der qualifizierte Bruttoauftragsbestand zum Jahresende belief sich auf 25 Mio. €, so dass für das Jahr 2008 eine hervorragende Auftragslage vorliegt, die eine Vollbeschäftigung und weitere Einstellungen von Fachpersonal ermöglicht. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr nicht gehalten werden und lag mit 17 Mio. € deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Dieses ist vor allem den Verkaufszahlen des Jahres 2006 geschuldet. So konnte die IBG-Haus GmbH in 2007 nur ca. 133 Häuser übergeben. Für das Jahr 2008 erwarten wir aufgrund der Verkaufszahlen einen Umsatz von ca. 14 Mio. €. B. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, nimmt zusammen mit anderen verbundenen Unternehmen der IBGHaus-Gruppe am Cash Pool-Verfahren teil. Ferner besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der IBGHolding GmbH. 1. Ertragslage: Die Vergleichbarkeit mit dem Geschäftsjahr 2006 ist für die sonstigen Rückstellungen, die Umsatzerlöse und den Materialaufwand als Folge der Umsatzsteuererhöhung um 3 %-Punkte eingeschränkt. Aufgrund einer überdurchschnittlich hohen Übergabe an fertigen Häusern im Dezember 2006 lagen zum Stichtag 31. Dezember 2006 viele Handwerkerrechnungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor. Die entsprechenden Aufwendungen für bezogene Leistungen von Handwerkern sind in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr ein Jahresergebnis von 100 T€ (i. Vj. 1.310 T€). Die Erwartungen wurden damit nicht erfüllt. Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 154 Objekte weniger übergeben werden, wodurch der Rückgang der Umsatzerlöse von 1,2 Mio. € zu erklären ist. Die Materialaufwandsquote (Anteil des Materialaufwands an der Betriebsleistung) hat sich gegenüber dem Vorjahr von 81,8 % um 5,2 %-Punkte auf 76,6 % verringert. Ursächlich hierfür ist die Optimierung des Bauprozesses. Des Weiteren hat die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, an ihrem Personal, trotz rückläufigen Umsatzzahlen, festgehalten. Aufgrund der im Vergleichszeitraum gesunkenen Betriebsleistung bei fast gleich gebliebenen Personalaufwendungen ist die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Betriebsleistung) um 3,4 %-Punkte auf 7,8 % gestiegen. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beträgt 35 Mitarbeiter (i. Vj. 38). 2. Vermögenslage: Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2007 von 2.776 T€ ist gegenüber der Bilanzsumme per 31. Dezember 2006 um 1.271 T€ gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung des Umlaufvermögens um 1.018 T€ sowie einer Verringerung des kurzfristigen Fremdkapitals um 1.271 T€. Insgesamt investierte die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, im laufenden Jahr 76 T€ (i. Vj. 138 T€) in das Anlagevermögen. Die Anlagenquote (Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen) erhöhte sich von 32,2 % auf 37,8 %. Die Erhöhung der Anlagenquote ist auf die Verringerung des Gesamtvermögens zurückzuführen. Die Verringerung des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter von 2.282 T€. Das kurzfristige Fremdkapital sank von 3.636 T€ per 31. Dezember 2006 um 1.271 T€ auf 2.365 T€ per 31. Dezember 2007. Dies ist im Wesentlichen auf die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 799 T€ und der erhaltenen Anzahlungen von 571 T€ zurückzuführen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert daher, dass die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, 22 Häuser weniger in ihren Vorratsbestand hatte als im Vergleich zum Vorjahr und somit weniger Material einkaufen musste. Der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen ergibt sich aufgrund der Saldierung mit den Vorräten. Die Eigenkapitalquote stieg von 10,2 % um 4,6 %-Punkte auf 14,8 %. Ursächlich für den Anstieg ist die Verringerung des Gesamtvermögens um 1.271 T€. 3. Finanzlage: Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: Zum 31. Dezember 2007 hat die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, vor allem wegen des Anstiegs der Vorräte von 1.257 T€ und des Rückgangs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 799 T€ sowie des Rückgangs der erhaltenen Anzahlungen von 571 T€ einen negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -2.769 T€ erzielt. Der Grund für den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist, dass 22 Häuser weniger in den Vorräten enthalten waren als im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich für den Anstieg der Vorräte ist die Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen. Im laufenden Geschäftsjahr ist es aufgrund der geringeren erhaltenen Anzahlungen zu einem Ausweis auf der Aktivseite gekommen. Cashflow aus Investitionstätigkeit: Die Investitionen beliefen sich für das Geschäftsjahr auf insgesamt 76 T€. Hiervon wurden 51 T€ in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Verringerung des Finanzanlagevermögens in Höhe von 250 T€ ist durch die Rückzahlung des Darlehens von der IBGHolding GmbH zu erklären. C. RisikomanagementDie IBG-Haus GmbH, ist gemäß dem Gesetz zur Kontrolle der Transparenz in das im IBGKonzern implementierten Frühwarnsystem eingebunden. Hierdurch ist gewährleistet, dass bestandsgefährdende Risiken frühzeitig erkannt werden, um entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Hierzu werden die risikorelevanten Faktoren aus den Bereichen Vertrieb, Kundenbetreuung, Produktentwicklung, Finanzen, Personal und Recht fortlaufend überprüft und die Wahrscheinlichkeit eintretender Risiken bewertet. Die Geschäftsleitung wird zeitnah über die Möglichkeit dieser Risiken informiert und kann dann entsprechend gegensteuern. Derzeit werden keine Risiken gesehen, die bestandsgefährdenden Naturen sind. Die entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken liegen in der nachhaltig schlechten allgemeinen Wirtschafts- und Marktentwicklung. Mit Ausnahme des bestehenden lokalen Verdrängungswettbewerbs im Ein- und Zweifamilienhausbau, denen die IBG-Haus GmbH ausgesetzt ist, lassen sich im Rahmen der Gesamtbeurteilung gegenwärtig keine entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken erkennen. Im Rahmen der Planung auf Gesellschaftsebene für das Wirtschaftsjahr 2008 wurden die Risiken erkannt und dokumentiert. Die IBG-Haus GmbH hat im Rahmen ihrer Kapazitätsplanung für das Jahr 2008 keinen Stellenabbau bei gleich laufender Konjunktur vorgesehen. Sollte das Neubauvolumen im Ein-und Zweifamilienhaus-Markt entgegen unseren Erwartungen einbrechen, wird die IBG-Haus GmbH standortbezogene Kapazitätsanpassungen vornehmen. Im Rahmen der Industrieverhandlungen wurde beidseitig weitgehende Preisstabilität vereinbart, so dass eine Steigerung der Herstellungskosten im Jahr 2008 nicht zu erwarten ist. Die IBG-Haus GmbH hat im Jahr 2007 die firmeninternen Prozesse weiter vorangetrieben, so dass das Ziel des mängelfreien Bauens wieder näher gerückt ist. Die Festlegung dieser Prozesse führt zu deutlich verbesserten internen Abläufen und sorgt für eine präventive Risikovermeidung. Ziel ist es, die internen Prozesse in Blickrichtung ISO 9001 aufzustellen. D. Chancen, Ausblick und NachtragsberichtDie IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, ist für das Jahr 2008 sehr gut aufgestellt. Das zentral entwickelte Marketingkonzept 2008 für Schleswig-Holstein und Hamburg wird dazu führen, dass dem Vertrieb erneut ein sehr gutes Interessentenkontingent zur Verfügung gestellt und daraus ein sehr gutes Vertriebsergebnis zu erzielen sein wird. Mit dem im Jahr 2007 weiter vorangetriebenen Ausbau des Handwerkernetzes und den dazugehörigen Schulungsmaßnahmen konnten wir viele unserer Partner von der Notwendigkeit eines nachhaltigen Qualitätsmanagements überzeugen. Dieses wird im Jahr 2008 weiterführende Erfolge zeigen, so dass die durchschnittliche Bauzeit für ein IBGHaus gesenkt wird. Die Partnerschaften mit den Handwerkern wird nachhaltig dazu führen, dass das große Ziel "Mängelfreies Bauen" in erreichbare Nähe rückt. Die in den operativen Bereichen angestrebte Nachhaltigkeit wird auch die Kernaufgabe im Bereich der Mitarbeiterauswahl und -entwicklung sein. Durch gezielte Verstärkung des Stammpersonals und die dazugehörigen regelmäßigen Schulungen wird IBGHaus mit rund 32 qualifizierten und motivierten Mitarbeitern ihre Kunden und Partner im Jahr 2008 betreuen. Hierzu trägt auch die im Jahr 2007 gegründete IBGAkademie in Neu-Isenburg mit Erfolg bei. Die Marktentwicklung bleibt insgesamt mit Spannung abzuwarten. Eine Prognose ist zum momentanen Zeitpunkt nur schwer zu erstellen. Jedoch ist es uns aufgrund unserer neuen Vertriebsstruktur auch schon im letzten Jahr gelungen, gegen den Markt zu wachsen. Dieses werden wir auch in 2008 erfolgreich fortsetzen. Hinzu kommt, dass aufgrund neuer Förderbedingungen (Riester), auch den Haushalten mit Schwelleneinkommen zukünftig wieder mehr Möglichkeiten für den Bau eines Hauses ermöglicht werden. Die im gesamten Jahr 2007 einsetzende Belebung des Arbeitsmarktes sowie die Steigerung der Inlandskonjunktur nähren die Hoffnung, dass in 2008 eine Erholung der Wohnungsbaubranche einkehrt. Hinzu kommen die sehr positiven Prognosen zur Entwicklung des Wohnungsmarktes. Das Statistische Bundesamt rechnet bis zum Jahr 2020 mit einem Anstieg der privaten Haushalte um 3 %. Die LBS Research geht in Prognosen von einem jährlichen Neubaubedarf von 200.000 Einheiten aus. Die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, wird im Jahr 2008 insgesamt ca. 14 Mio. € Umsatz erwirtschaften. Für das Jahr 2008 planen wir ca. 110 Übergaben. Durch die Neuorganisation des Vertriebes besteht trotz des schwachen Marktes deutliches Wachstumspotential, so dass wir in 2008 wieder mit einem Anstieg der Hausverkäufe über das Niveau von 2007 rechnen. Für das Jahr 2009 strebt die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, dann nochmals eine deutliche Umsatzsteigerung an, die sich auch entsprechend positiv auf das Bilanzergebnis auswirken wird. Im Zuge der Umstrukturierung der IBGHaus-Gruppe, soll die IBG-Haus GmbH, Büdelsdorf, auf die IBGHolding GmbH, Büdelsdorf, zum Jahresende 2008/ Anfang 2009 rückwirkend zum 1. Januar 2008 verschmolzen werden. Das Geschäft der acht operativen Gesellschaften der IBGHaus-Gruppe wird danach auf ein Unternehmen verlagert. Die neue Gesellschaft soll anschließend als deutsche Aktiengesellschaft geführt werden. Im Zuge der Umstrukturierung der IBGHaus-Gruppe, soll die IBG-Haus GmbH, auf eine Schwestergesellschaft verschmolzen werden. Die IBGHolding soll in eine deutsche Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Die Holding-Struktur bleibt weiterhin erhalten. Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die wesentliche Auswirken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Büdelsdorf, 30. Juni 2008 Geschäftsführung Marc Pohlke Wolfgang Oberhettinger |
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