Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 16786
Vorher
MIS GmbHEBnedgeinRnöRtöutnugng MIS GmbH
Eingetragen
3.2.2010
Branche
Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Herstellung, Vermietung und Handel von beweglichen Anlagegütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Schwingeler
seit 2.6.2020
Geschäftsführer
Thomas Gerding
seit 3.9.2019
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVS Group GmbH

Leverkusen (vormals: Kürten)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutz-rechte und ähnliche Rechte und Werte 1.437.359,10 1.857.006,24
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 244.960.029,02 5.946.237,47
3. Geschäfts- oder Firmenwert 682.478.834,63 356.681.567,54
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 928.876.222,75 385.570,94 364.870.382,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.517.937,06 4.271.011,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.939.442,36 17.851.198,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.667.787,02 59.260.463,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen
im Bau 2.556.501,34 170.681.667,78 315.275,64 81.697.948,21
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 750,00 133.508,00
1.099.558.640,53 446.701.838,40
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.506.558,55 4.318.448,97
2. Unfertige Erzeugnisse 26.907.329,93 10.356.258,47
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 10.054.996,99 7.797.400,11
4. Geleistete Anzahlungen 191.263,96 41.740,18
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -9.867.657,99 31.792.491,44 -12.238.903,01 10.274.944,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 63.675.455,53 33.884.230,65
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 450.872,64 387.319,56
3. Sonstige Vermögensgegenstände 11.086.850,61 75.213.178,78 5.160.086,38 39.431.636,59
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 215.296,88 (i. Vj. EUR 30.827,44) -
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 49.096.200,78 18.894.151,29
156.101.871,00 68.600.732,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.181.188,33 1.387.745,69
1.256.841.699,86 516.690.316,69

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.952,00 26.952,00
II. Kapitalrücklage 79.089.004,23 79.089.004,23
III. Verlustvortrag 37.825.868,85 13.415.847,44
IV. (Konzern-)Jahresfehlbetrag 32.830.111,51 24.410.021,41
8.459.975,87 41.290.087,38
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 943.055,56 934.169,31
2. Steuerrückstellungen 2.449.606,36 1.714.962,43
3. Sonstige Rückstellungen 36.244.229,40 4.725.146,23
39.636.891,32 7.374.277,97
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 596.521.482,48 307.250.007,15
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.134.499,95 6.703.299,81
3. Sonstige Verbindlichkeiten 532.849.494,62 141.860.535,60
- davon aus Steuern EUR 14.129.587,55 (i. Vj. EUR 1.387.354,30) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.695.744,97 (i. Vj. EUR 832.748,50) -
1.148.505.477,05 455.813.842,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 130.490,33 29.241,89
E. Passive latente Steuern 60.108.865,29 12.182.866,89
1.256.841.699,86 516.690.316,69

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

1. Allgemeines

Die AVS Group GmbH hat ihren Sitz in Leverkusen und ist unter der Nummer 94410 in der Abteilung B des Handelsregisters beim Amtsgericht Köln eingetragen. Die Gesellschafterversammlung vom 17. Februar 2020 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages und mit ihr die Sitzverlegung nach Leverkusen beschlossen.

Der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2020 wurde gemäß den Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Erstmaliger Aufstellungszeitpunkt war der 1. Januar 2018.

2. Konsolidierungskreis

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ergeben sich aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß Anlage 2 zum Anhang.

Die Abschlussstichtage aller konsolidierten Unternehmen entsprechen dem Stichtag der Konzernobergesellschaft.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die nachfolgenden Gesellschaften ("share deal") erworben:

Mit notariellem Kaufvertrag vom 28. Januar 2020 erwarb die AVS Overath GmbH, Overath, sämtliche Geschäftsanteile der Implenia SVA GmbH, Saarbrücken, einem Anbieter im Bereich der Baustellensicherung; diese firmierte am 28. Januar 2020 in AVS Saarbrücken GmbH um.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 13. Mai 2020 erwarb die AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten), sämtliche Geschäftsanteile der Gerding GmbH, Senden, einem Spezialzulieferer für Straßenausrüstung, sowie sämtliche Geschäftsanteile der AVS Digital GmbH (bis 13. April 2021: MIS GmbH), Senden, einem Hersteller und Dienstleister von mobilen Stauwarnanlagen und LED-Wechselverkehrszeichen.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 18. September 2020 erwarb die AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten), sämtliche Geschäftsanteile an der SRV Verkehrstechnik GmbH, Limbach-Oberfrohnah, einem Anbieter im Bereich der Baustellensicherung.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 30. September 2020 hat die Haerens Invest NV, Willebroek/Belgien, eine Vereinbarung zum Erwerb der Men at Work NV, Willebroek/Belgien, unterzeichnet, einem Anbieter von Verkehrssicherheit in Belgien.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 11. Dezember 2020 erwarb die AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten), die Ramudden Chevron Gruppe. Die Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen Ramudden und Chevron sind wie die AVS Gruppe für Deutschland und Belgien jeweils führende Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen im Bereich Straßenverkehr und sonstiger kritischer Infrastruktur in den nordischen Ländern und in Großbritannien.

Aufgrund der getätigten Akquisitionen ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit dem Vorjahresabschluss nur eingeschränkt gegeben. Die erworbenen Gesellschaften haben im Jahr 2020 von ihren jeweiligen Erstkonsolidierungszeitpunkten an mit insgesamt TEUR 4.570 zum Konzernumsatz beigetragen. Bezogen auf die jeweiligen Erstkonsolidierungszeitpunkte haben sich insgesamt im Wesentlichen das Anlagevermögen (TEUR 673.038), das sonstige Umlaufvermögen (TEUR 59.399), die liquiden Mittel (TEUR 29.176) und die Verbindlichkeiten (TEUR 678.592) erhöht.

3. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung

Die Kapitalkonsolidierung wird erfolgsneutral gemäß § 301 HGB durch Verrechnung des Beteiligungswertansatzes bei der Muttergesellschaft mit dem Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen vorgenommen.

Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Dabei werden Firmenwerte über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Neubewertungsmethode wurde angewendet.

Die zwischen den voll konsolidierten Unternehmen bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden nach § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände des Anlage- und Vorratsvermögens, die von anderen Konzernunternehmen geliefert wurden, werden im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung in der Konzernbilanz mit den Werten angesetzt, die sich ergeben hätten, wenn alle konsolidierten Unternehmen ein einziges Unternehmen bilden würden. Die konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden dabei nach einheitlichen Bewertungsvorschriften gemäß § 308 HGB bewertet. Mit der Zwischenergebniseliminierung werden somit die Gewinn- und Verlustanteile herausgerechnet, welche zwar aus Sicht des einzelnen einbezogenen Lieferunternehmens realisiert, vom Standpunkt des Konzerns jedoch nicht oder noch nicht als realisiert anzusehen sind.

Aufwendungen und Erträge aus dem Geschäftsverkehr zwischen den Gesellschaften des Konsolidierungskreises werden entsprechend § 305 HGB eliminiert. Dabei werden die Umsatzerlöse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen mit den entsprechenden Aufwendungen des Empfängers verrechnet. Die anderen Erträge aus Leistungen zwischen den Konzernunternehmen werden mit den entsprechenden Aufwendungen der Leistungsempfänger verrechnet.

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt gemäß § 274 und § 306 HGB. Zur Ermittlung der latenten Steuern werden die jeweils maßgeblichen gesellschaftsspezifischen Ertragsteuersätze zugrunde gelegt. Aktive und passive latente Steuern werden stets saldiert.

Die Bilanzwerte der AVS Vejsikring A/S, Gadstrup/Dänemark, wurden im Rahmen der Währungsumrechnung mit dem Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Der verwendete Umrechnungskurs betrug zum Erstkonsolidierungszeitpunkt DKK 1 = EUR 0,13396. Der Umrechnungskurs zum 31. Dezember 2020 betrug DKK 1 = EUR 0,134392.

Die Bilanzwerte der Cayenne Refico II AB, Gävle/Schweden, und ihrer schwedischen, britischen und norwegischen Tochtergesellschaften (Ramudden Chevron Gruppe) wurden im Rahmen der Währungsumrechnung mit dem Kurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Die verwendeten Umrechnungskurse betrugen zum (31. Dezember 2020) SEK 1 = EUR 0,09966, GBP 1 = EUR 1,0494 und NOK 1 = EUR 0,0951.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Ansatz erfolgte zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Nutzungsdauer wurde auf 15 Jahre festgelegt. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände enthalten zum 31. Dezember 2020 anteilig aus den Einzelabschlüssen resultierende Entwicklungskosten von im Wesentlichen den beiden Gesellschaften AVS Mellingen GmbH, Mellingen, und Peter Berghaus GmbH, Kürten. In der jeweiligen Höhe bestehen diesbezüglich Ausschüttungssperren auf Ebene der Einzelgesellschaften, die nicht als Abführungssperren fungieren. Weitere Entwicklungskosten fielen im Geschäftsjahr nicht an.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über Nutzungsdauern von drei bis 15 Jahren linear abgeschrieben.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte betreffen:

Buchwert
TEUR
Ramudden Chevron Gruppe 347.664
AVS Gruppe 166.746
Fero Gruppe, Willebroek/Belgien 134.873
AVS Fürth GmbH, Fürth 11.713
Lorenz-GmbH, Wittstock 5.877
SRV Verkehrstechnik GmbH, Limburg-Oberfrohna 4.349
Verkehrssicherungen Plank GmbH, Remseck am Neckar 3.980
SIA "AVS Latvija", Riga/Lettland 1.650
AVS Vejsikring A/S, Gadstrup/Dänemark 1.547
AVS Overath GmbH, Overath (Einzelabschluss; Trimborn H + T Trimborn - AVE Verkehrseinrichtungs GmbH, Mechernich, und Trimborn Pichler Schmitz Prinz GbR, Mechernich) 1.181
WaKo GmbH, Hallstadt 848
Men at Work N.V, Willebroek/Belgien 788
Sonstige < TEUR 500 1.263
682.479

Nach einer Einschätzung der Nutzungsdauer werden sämtliche Firmenwerte über 15 Jahre linear abgeschrieben. Dieser Zeitraum basiert auf Annahmen zur erwarteten durchschnittlichen Nutzungsdauer des Know-how, einzelner Produkte, der Kundenbeziehungen, internen Organisation und des Mitarbeiterstamms, welche bezüglich ihrer Bedeutung gewichtet wurden.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Im Berichtsjahr erfolgten aufgrund einer Harmonisierung der Konzernrichtlinien Anpassungen des Ausweises.

Die Abschreibungen auf Bauten werden über Nutzungsdauern von höchstens 33 Jahren linear vorgenommen. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Verweis auf die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen als Mindestsätze linear abgeschrieben. Für die Neuzugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern erfolgt vereinfachend die Bildung eines Sammelpostens gemäß § 6 Abs. 2a EStG, der über fünf Jahre abgeschrieben wird (Poolabschreibung).

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gegebenenfalls zu niedrigeren Tageswerten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen in fremder Währung bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen der AVS Nürnberg GmbH, Wendelstein, und der AVS Overath GmbH, Overath, werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Prof. Dr. Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftige erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen ggf. berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von unverändert 2 % bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszinsfuß für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2020 auf 2,3 % (i. Vj. 2,71 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Effekt aus der Zinssatzänderung wird im operativen Ergebnis ausgewiesen. Der für die Vergleichsberechnung gemäß § 253 Abs. 6 HGB benötigte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich auf gleiche Weise und zum gleichen Zeitpunkt zu 1,6 % (i. Vj. 1,97 %). Der Verpflichtungsumfang nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahren beträgt zum 31. Dezember 2020 insgesamt TEUR 1.327 (i. Vj. TEUR 1.344; zehn Jahre: TEUR 1.254 (i. Vj. TEUR 1.241)). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des sieben- und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf TEUR 73 (i. Vj. TEUR 103). Nur für die Verpflichtungen der AVS Nürnberg GmbH, Wendelstein, ist Deckungsvermögen berücksichtigt. Nach Verrechnung des abgezinsten Erfüllungsbetrages der Rückstellungen mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, wird der übersteigende Betrag in Höhe von TEUR 943 (i. Vj. TEUR 934) unter den Rückstellungen ausgewiesen. Aufwendungen bzw. Erträge im Zusammenhang mit dem Deckungsvermögen fielen nicht an.

Zusätzlich weist die AVS Vejsikring A/S, Gadstrup/Dänemark, noch Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 6) aus.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die abgelaufene Geschäftsjahre betreffen, auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem in der Anlage 1 zum Konzernanhang dargestellten Anlagespiegel.

Die Angaben über den Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 HGB sind der als Anlage 2 zum Konzernanhang beigefügten Aufstellung des Anteilsbesitzes zu entnehmen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind unter anderem Erstattungsforderungen gegen Finanzbehörden (TEUR 2.338; i. Vj. TEUR 2.433) sowie weitere sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 9.199; i. Vj. TEUR 2.726) erfasst.

Das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens blieb im Geschäftsjahr unverändert. Die AVS Group GmbH, Leverkusen, weist in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 6.912 aus. Es wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem ausstehende Eingangsrechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Rechts- und Beratungskosten sowie Gebühren für Prüfung und Aufstellung des Jahresabschlusses. Die Personalrückstellungen betragen insgesamt TEUR 12.472 ((davon TEUR 7.502 durch die Akquisition der Ramudden Chevron Gruppe) i. Vj. TEUR 2.694). Hierin enthalten sind Tantiemen und Prämien sowie nicht genommener Urlaub und Freizeitguthaben.

Die Verbindlichkeiten sind nachfolgend im Einzelnen dargestellt:

Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2020 weniger als 1 Jahr 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren Davon gesichert
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 596.521 20.362 0 576.160 570.158
(Vorjahr) (307.250) (0) (0) (307.250) (307.250)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.135 19.135 0 0 0
(Vorjahr) (6.703) (6.703) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 532.849 532.849 0 0 0
(Vorjahr) (141.860) (116.153) (2.308) (23.399) (0)
1.148.505 572.346 0 576.160 570.158
(455.813) (122.856) (2.308) (330.649) (307.250)

Das Senior Facilities Agreement vom 19. Juli 2019 wurde im Rahmen der Akquisition Ramudden Chevron Gruppe von TEUR 300.000 um TEUR 265.000 auf TEUR 565.000 erhöht. Die Gesellschaft sowie ihre Tochtergesellschaften haben diese Vereinbarung mit der UniCredit Bank AG, London Branch, als Agent und Security Agent sowie andere verschiedene Sicherheitsvereinbarungen geschlossen. Die Darlehens- und Zinsforderungen der Pfandnehmer gegen die Gesellschaft als Kreditnehmer belaufen sich zum 31. Dezember 2020 auf EUR 582,2 Mio. Angesichts der wirtschaftlichen Lage bestehen derzeit keine Anhaltspunkte, die eine Inanspruchnahme wahrscheinlich machen.

Die Besicherung erfolgt über Grundpfandrechte, Forderungsabtretungen (aktuelle und zukünftige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie Sicherungsübereignungen und übrige Besicherungen (Bankguthaben, Anlage- und Vorratsvermögen) laut aktueller Konzernbilanz sowie Verpfändung von Gesellschaftsanteilen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter der Ramudden Chevron Gruppe und gegenüber dem Finanzinvestor (TEUR 136.330; i. Vj. TEUR 128.593), gegenüber den Finanzämtern (TEUR 14.130; i. Vj. TEUR 2.685), Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten (TEUR 2.318; i. Vj. TEUR 1.447) und weitere sonstige Verbindlichkeiten.

Latente Steuern

Zum 31. Dezember 2020 wird ein passiver Überhang latenter Steuern von TEUR 60.109 (i. Vj. TEUR 12.183) bilanziert, die im Wesentlichen im Rahmen der Kaufpreisallokation entstanden sind. Die durch die Akquisition der Ramudden Chevron Gruppe entstandenen latenten Steuern belaufen sich auf TEUR 54.876.

Im Berichtsjahr wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 5.615 (i. Vj. TEUR 1.385) mit passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 65.724 (i. Vj. TEUR 13.568) verrechnet. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 29,83 % (i. Vj. 30,53 %) für die AVS Fero Gruppe bzw. 20,6 % für die Ramudden Chevron Gruppe zugrunde gelegt.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der latenten Steuern:

1.1.2020 Veränderung 31.12.2020
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 1.385 4.230 5.615
Passive latente Steuern 13.568 52.156 65.724
12.183 47.926 60.109

6. Haftungsverhältnisse und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte/

Sonstige finanzielle Verpflichtungen des Konzerns

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen von insgesamt rund TEUR 64.104 (i. Vj. TEUR 28.827), davon TEUR 37.235 im Rahmen der Akquisition Ramudden Chevron Gruppe (i. Vj. TEUR 28.827).

Off-Balance-Geschäfte

Ein Teil der Betriebsgrundlagen wird durch Leasing finanziert. Es handelt sich dabei um Mobilien-Leasing, insbesondere von technischen Anlagen und Maschinen sowie Kraftfahrzeugen.

Das Leasing stellt eine günstige Finanzierungsform dar und führt zu einer Verkürzung der Bilanzsumme.

7. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produktbereichen stellt sich wie folgt dar:

2020 2019
TEUR TEUR
Verkehrssicherungsdienstleistungen 155.502 109.121
Verkauf 14.663 22.627
170.165 131.748

Nach Absatzgebieten ergibt sich die folgende Zusammensetzung der Umsatzerlöse:

2020 2019
TEUR TEUR
Inland 97.234 104.884
Ausland 72.931 26.864
170.165 131.748

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 251 (i. Vj. TEUR 393). Sie enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 8.604 (i. Vj. TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem den Vertriebsaufwand sowie Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 603 (i. Vj. TEUR 50). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 1.642 (i. Vj. TEUR 0).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten sind TEUR 7.192 Bankgebühren und ähnliche Kosten, die im Rahmen des Erwerbs der Ramudden Chevron Gruppe aufgewendet wurden.

8. Sonstige Angaben

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres betrug die Zahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer):

Gesamt Gesamt
2020 2019
Angestellte 2.629 211
Gewerbliche Mitarbeiter 919 629
Auszubildende 3 10
Leihkräfte 33 11
3.584 861

Die Bezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht angegeben, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes feststellen lassen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2020 berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 166 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 4 für andere Bestätigungsleistungen sowie TEUR 20 für sonstige Leistungen.

Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung des Konzerns

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 49.096; i. Vj. TEUR 18.894) sowie in geringem Maße kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 0; i. Vj. TEUR 112).

Zinsen auf Darlehen im Rahmen des Senior Facility Agreements der AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten), sowie auf vom Finanzinvestor gewährte Darlehen wurden in Höhe von insgesamt TEUR 7.737 (i. Vj. TEUR 7.939) passiviert.

Beirat

Ein Beirat ist auf Ebene der AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten), gebildet:

Luc Hendriks, Kaufmann, Operating Partner Triton, Frankfurt am Main

(Vorsitzender des Beirats)

Nadia Meier-Kirner, Kauffrau, Investment Advisory Professional und Co-Head des Sektor-Teams im Bereich Dienstleistungen Triton, Frankfurt am Main

Dieter Berghaus, Elektroinstallateur, ehemaliger CEO, Kürten (seit 1. Februar 2020)

Die Beiratsvergütung beläuft sich in 2020 auf TEUR 145 (i. Vj. TEUR 100).

Geschäftsführung

Vom 1. Januar 2020 bis zum Aufstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses ist der nachfolgenden genannte Geschäftsführer bestellt:

Herr Hendrik Hucke, Kaufmann, CEO, Düsseldorf (bis 24. Februar 2022)

Herr Mathew Turner, Kaufmann, London/Großbritannien (seit 17. Februar 2022 bis 6. April 2022)

Herr Steffen Bätjer, Kaufmann, Frankfurt (seit 6. April 2022)

Herr Dieter Berghaus, Elektroinstallateur, Kürten, ist zum 1. Februar 2020 aus der Geschäftsführung ausgeschieden und in den Beirat gewechselt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Januar 2021 wurde BM Skilt AS, Norwegen, mit Ramudden AS, Norwegen, verschmolzen.

Im Februar 2021 hat die Ramudden HoldCo AB, Gävle/Schweden, die AVS Holding GmbH, Leverkusen, erworben. Im Zuge dieses Erwerbs wurde die Forderung, die die Ramudden HoldCo AB aus dem Verkauf der Ramudden Chevron Gruppe in Höhe von EUR 373 Mio hielt, in das Eigenkapital der AVS Holding GmbH eingebracht, welche wiederum eine Eigenkapitalerhöhung bei der AVS Group GmbH vorgenommen hat. Die AVS Group GmbH hat diese als Forderung bei der Cayenne Refico II AB, Gävle/Schweden, eingelegt, sodass die in dieser Gesellschaft bestehende Verbindlichkeit aus dem Kauf der Ramudden MidCo AB, Gävle/Schweden, aufgeht.

Am 5. März 2021 wurde die Gesellschaft Ramudden Inc. in Kanada gegründet.

Im Konzernverbund wurden nach dem Bilanzstichtag folgende Akquisitionen und Desinvestitionen getätigt:

Kauf von Westers Group TA AB durch Ramudden AB, August 2021

Kauf von Belsigns BV durch Flake Investment BV, August 2021

Kauf von Trafino Oy, durch Ramudden Oy AB, September 2021

Kauf von HBS Limited durch Chelsey Bidco Ltd, Dezember 2021

Kauf von Shift Limited durch Chelsey Bidco Ltd, Dezember 2021

Kauf von De Logt Beheer BV durch AVS Group GmbH, November 2021

Kauf von ECS BV, Januar 2022

Kauf von Stinson ITS Inc. durch Ramudden Inc., Januar 2022

Kauf von Stinson Equipment Inc. durch Ramudden Inc., Januar 2022

Kauf von Direct Traffic Management Inc. durch Ramudden Inc., Januar 2022

Kauf von Dynamic Traffic Control Inc. durch Ramudden Inc., Januar 2022

Kauf von Halleskog & Hansson AB durch Ramudden AB im Februar 2022

Kauf von HTH Vier GmbH durch AVS Group GmbH, April 2022

Verkauf von Wako GmbH durch AVS Verkehrssicherung GmbH im April 2022

Zur Finanzierung der M&A-Aktivitäten wurden am 5. August 2021 Mittel i. H. v. EUR 117,9 Mio eingedeckt, im Mai 2022 wurde die Fazilität des SFA um EUR 100 Mio ausgeweitet.

Seit 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Als wertbegründendes Ereignis nach dem Stichtag 31. Dezember 2020 wurde der Krieg und seine Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 nicht berücksichtigt. Wir verweisen auf unsere weitere Berichterstattung im Lagebericht.

§ 264 Abs. 3 HGB

Folgende deutsche Tochtergesellschaften nehmen für das Geschäftsjahr 2020 die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:

AVS Beteiligungs GmbH, Leverkusen (bis 25. Februar 2020: Kürten)

AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten)

AVS Mellingen GmbH, Mellingen

AVS Overath GmbH, Overath

AVS Lehrte GmbH, Lehrte

Peter Berghaus GmbH, Kürten

AVS Nürnberg GmbH, Wendelstein

AVS Fürth GmbH, Fürth

WaKo GmbH, Hallstadt

Verkehrssicherung Plank GmbH, Remseck

AVS Digital GmbH (bis 13. April 2021: MIS GmbH), Senden

Lorenz GmbH, Wittstock

Gerding GmbH, Senden

AVS Saarbrücken GmbH, Saarbrücken

 

Leverkusen, den 16. August 2022

Steffen Bätjer

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2020 Zugänge aus Konsolidierung
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.179.821,05 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.523.742,71 239.162.697,15
3. Geschäfts- oder Firmenwert 397.620.906,96 347.419.709,09
4. Geleistete Anzahlungen 385.570,94 0,00
408.710.041,66 586.582.406,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.775.051,54 1.520.212,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 47.936.939,22 104.810.489,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 98.622.374,67 9.860.715,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 315.275,64 1.075.055,59
152.649.641,07 117.266.472,60
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 133.508,00 0,00
561.493.190,73 703.848.878,84
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 691.563,95 1.488.257,10
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.559.414,04 385.570,94 1.172.835,24 250.458.589,60
3. Geschäfts- oder Firmenwert 6.490.311,65 0,00 86.921,43 751.444.006,27
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 -385.570,94 0,00 0,00
10.049.725,69 0,00 1.951.320,62 1.003.390.852,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.584.850,97 0,00 0,00 8.880.114,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.317.411,50 13.120.798,19 65.187,85 172.120.450,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.772.364,95 -13.436.073,83 1.661.627,54 101.157.753,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 850.894,47 315.275,64 0,00 2.556.501,34
16.525.521,89 0,00 1.726.815,39 284.714.820,17
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 132.758,00 750,00
26.575.247,58 0,00 3.810.894,01 1.288.106.423,14
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2020 Zugänge aus Konsolidierung Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 322.814,81 0,00 50.898,00 0,00 322.814,81 50.898,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.577.505,24 802.812,55 3.420.269,46 -140.577,02 1.161.449,65 5.498.560,58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 40.939.339,42 0,00 27.885.255,20 140.577,02 0,00 68.965.171,64
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
43.839.659,47 802.812,55 31.356.422,66 0,00 1.484.264,46 74.514.630,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.504.040,24 182.796,71 675.340,73 0,00 0,00 2.362.177,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.085.741,17 23.261.711,16 13.509.428,90 10.389.314,86 65.187,85 77.181.008,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.361.911,45 5.239.870,71 332.983,76 -10.389.314,86 55.484,59 34.489.966,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
70.951.692,86 28.684.378,58 14.517.753,39 0,00 120.672,44 114.033.152,39
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
114.791.352,33 29.487.191,13 45.874.176,05 0,00 1.604.936,90 188.547.782,61
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.437.359,10 1.857.006,24
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 244.960.029,02 5.946.237,47
3. Geschäfts- oder Firmenwert 682.478.834,63 356.681.567,54
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 385.570,94
928.876.222,75 364.870.382,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.517.937,06 4.271.011,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.939.442,36 17.851.198,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.667.787,02 59.260.463,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.556.501,34 315.275,64
170.681.667,78 81.697.948,21
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 750,00 133.508,00
1.099.558.640,53 446.701.838,40

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
TEUR TEUR
1. Periodenergebnis -32.830 -24.410
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 45.874 34.167
3. Zunahme der Rückstellungen 4.472 -6.140
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 14.784 9.092
5. Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 14.684 -30.171
6. Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind6. Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -9.931 12.383
7. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -300 0
8. Zinsaufwendungen und Zinserträge 26.606 22.589
9. Ertragsteueraufwand 840 5.756
10. Ertragsteuerzahlungen -7.176 -5.726
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 57.023 17.540
12. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -3.559 -2.149
13. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 88 394
14. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -16.526 -12.736
15. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 133 5
16. Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -67.965 -194.051
17. Erhaltene Zinsen 402 135
18. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -87.427 -208.402
19. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 23.800
20. Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 277.044 326.884
21. Auszahlung aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten -199.211 -137.422
22. Gezahlte Zinsen -17.115 -14.785
23. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 60.718 198.477
24. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 30.314 7.615
25. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 18.782 11.167
26. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 49.096 18.782

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Konzerneigenkapital Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Januar 2019 27 55.289 -13.416 0 41.900
Einstellung in Rücklagen 0 23.800 0 0 23.800
Konzernjahresfehlbetrag 0 0 0 -24.410 24.410
31. Dezember 2019 27 79.089 -13.416 -24.410 41.290
1. Januar 2020 27 79.089 -37.826 0 41.290
Konzernjahresfehlbetrag 0 0 0 -32.830 -32.830
31. Dezember 2020 27 79.089 -37.826 -32.830 8.460

Konzernlagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Seit ihrer Gründung im Jahr 1961 hat sich die AVS Gruppe zu dem führenden Anbieter von Verkehrssicherheitsdienstleistungen in Deutschland entwickelt. Das Leistungsspektrum reicht von der Projektplanung über die Ausführung (Fahrbahnmarkierung, Beschilderung, Vermietung von Lichtsignalanlagen und transportablen Schutzwänden) bis hin zur Wartung und Kontrolle der Projekte vor Ort. Hierzu produziert die AVS Gruppe ein breites Portfolio an zertifizierten Verkehrssicherungsprodukten, wie zum Beispiel transportable Baustellensignalanlagen und mobile Schutzwände. Die AVS Gruppe bietet ihren Kunden durch geschultes Fachpersonal derzeit an insgesamt 30 Standorten in Deutschland und 106 weiteren Standorten in Europa Vor-Ort-Service an und ist auch weiterhin zunehmend international tätig. Die regionale Präsenz an den jeweiligen Standorten erachten wir als sehr wichtig; sie hat für uns eine besondere Bedeutung.

Die AVS Gruppe umfasst zum Bilanzstichtag die folgenden Unternehmen:

AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten)

AVS Beteiligungs GmbH, Leverkusen (bis 25. Februar 2020: Kürten)

AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten)

AVS Overath GmbH, Overath

AVS Mellingen GmbH, Mellingen

AVS Lehrte GmbH, Lehrte

AVS Nürnberg GmbH, Wendelstein

Peter Berghaus GmbH, Kürten

Verkehrssicherungen Plank GmbH, Remseck am Neckar

SIA "AVS Latvija", Riga/Lettland

AVS Vejsikring A/S, Gadstrup/Dänemark

AVS Fürth GmbH (bis 10. Februar 2020: Schötz Verkehrs- und Arbeitsstellensicherung GmbH), Fürth

WaKo GmbH, Hallstadt

Lorenz-GmbH, Wittstock

AVS Saarbrücken GmbH, Saarbrücken

Gerding GmbH, Senden

AVS Digital GmbH (bis 13. April 2021: MIS GmbH), Senden

SRV Verkehrstechnik GmbH, Limburg-Oberfrohna

Flake Investments NV, Willebroek/Belgien

Flake Services NV (bis 28. Januar 2020: 3F NV), Willebroek/Belgien

Safetybloc BVBA, Willebroek/Belgien

Signco BVBA, Willebroek/Belgien

SafetyTruck NV (bis 7. April 2020: Moddy BVBA), Willebroek/Belgien

Haerens Invest NV, Willebroek/Belgien

Fero-Signalisatie NV, Willebroek/Belgien

Signaroute SRL, Nannine/Belgien

Admibo BVBA, Wommelgem/Belgien

Men at Work N.V, Willebroek/Belgien

Cayenne RefiCo II AB, Gävle/Schweden

Ramudden MidCo AB, Gävle/Schweden

Ramudden AB, Gävle/Schweden

Wewab Trafiklösningar AB, Gävle/Schweden

E-Trafik i Svergie AB, Spånga/Schweden

TMA Centralen AB, Gävle/Schweden

Ramudden Oy AB, Helsinki/Finnland

Ramudden OÜ, Tallin/Estland

Ramudden AS, Skjetten/Norwegen

Veiskiltkonsulenten AS; Lindesnes/Norwegen

BM Skilt AS, Kristiansand/Norwegen

Chevron Traffic Management Limited, Thame/Großbritannien

Chelsey BidCo Limited, Thame/Großbritannien

Highway Resource Solutions Ltd, Nottinghamshire/Großbritannien

Acones Limited, Thame/Großbritannien

Class One Traffic Management Ltd, Stirlingshire/Großbritannien

Traffic Management Hire Services Limited, Stirlingshire/Großbritannien.

Als neue Standorte in Deutschland traten in 2020 die AVS Saarbrücken GmbH, Saarbrücken, die Gerding GmbH, Senden, die AVS Digital GmbH (bis 13. April 2021: MIS GmbH), Senden, und die SRV Verkehrstechnik GmbH, Limburg-Oberfrohna, sowie in Belgien die Men at Work N.V, Willebroek/Belgien, in das Service-Netzwerk der AVS Gruppe ein. Des Weiteren erwarb die AVS Group GmbH die Ramudden-Chevron Gruppe im Dezember 2020. Im Einzelnen stellen sich die Akquisitionen wie folgt dar:

Mit notariellem Kaufvertrag vom 28. Januar 2020 erwarb die AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten) sämtliche Geschäftsanteile der Implenia SVA GmbH, Saarbrücken, einem Anbieter im Bereich der Baustellensicherung; diese firmierte am 28. Januar 2020 in AVS Saarbrücken GmbH um.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 13. Mai 2020 erwarb die AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten) sämtliche Geschäftsanteile der Gerding GmbH, Senden, einem Spezialzulieferer für Straßenausrüstung, sowie sämtliche Geschäftsanteile der MIS GmbH, Senden, einem Hersteller und Dienstleister von mobilen Stauwarnanlagen und LED-Wechselverkehrszeichen.

Mit notariellem Kaufvertrag vom 18. September 2020 erwarb die AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten), sämtliche Geschäftsanteile an der SRV Verkehrstechnik GmbH, Limbach-Oberfrohnah, einem Anbieter im Bereich der Baustellensicherung.

Die Haerens Invest B.V., Willebroek/Belgien, hat am 30. September 2020 eine Vereinbarung zum Erwerb der Men at Work N.V., Willebroek/Belgien, einem Anbieter von Verkehrssicherheit, unterzeichnet.

Die AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten) hat mit Wirkung zum 16. Dezember 2020 die Ramudden-Chevron Gruppe erworben. Die Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen Ramudden und Chevron sind wie die AVS Gruppe für Deutschland und Belgien jeweils führende Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen im Bereich Straßenverkehr und sonstiger kritischer Infrastruktur in den nordischen Ländern und in Großbritannien. Die neugeschaffene Gruppe wird eine abgestimmte strategische Ausrichtung erleichtern und gleichzeitig lokale operative Autonomie, Servicekontinuität und Unternehmertum gewährleisten. Der kombinierte Umsatz der Gruppe übersteigt perspektivisch EUR 450 Mio. und die zusätzlich gewonnene Größe wird zu noch mehr Stabilität, Wachstums- und Digitalisierungsmöglichkeiten führen.

Die erworbenen Gesellschaften wurden erstmalig in 2020 in den Konzernabschluss einbezogen.

Daneben hat die AVS Gruppe in Deutschland das regionale Netz erweitert und mehrere neue Standorte eröffnet.

Im April 2020 wurde die AVS Gruppe Mitglied des Bundesverbands Verkehrssicherheitstechnik e.V. (BVST), Berlin. Der BVST sieht sich als Förderer und Unterstützer in den Themen Verkehr, Sicherheit und Technik. Die Mitglieder arbeiten an einer gemeinsamen Vision: Sicherheit auf allen Straßen, für die Menschen, die Natur und mehr Wirtschaftlichkeit.

Herr Dieter Berghaus übergab per 1. Februar 2020 das operative Geschäft und seine Rolle als Vorsitzender der Geschäftsführung an Herrn Hendrik Hucke. Dieter Berghaus wird sich zukünftig als Mitglied des Beirats und in seiner Funktion als Gesellschafter vermehrt auf übergeordnete Aufgaben für die AVS Gruppe fokussieren und die weitere Entwicklung des Unternehmens beratend unterstützen.

Wirtschaftsbericht

Die AVS Gruppe konnte ihre Marktstellung im Bereich Verkehrssicherung in 2020 insgesamt halten bzw. leicht ausbauen.

Im Bereich der Servicedienstleistungen profitiert die AVS Gruppe von einer weiterhin hohen Investitionsneigung in die Infrastruktur des Bundesfernstraßennetzes. Insbesondere ist der Instandhaltungsbedarf der Brückenbauwerke auf den Bundesfernstraßen durch den ständig anwachsenden Schwerverkehr sehr groß; diese Bauwerke werden daher vorrangig saniert.

Hier konnte die Gruppe auch in 2020 aufgrund einer guten Auslastung von Mitarbeitern und Produktionsmitteln gute Ergebnisse erzielen.

Gleiches gilt für den Bereich Verkauf von Verkehrssicherungsprodukten, bei dem das Angebot der AVS Gruppe auf eine breite Nachfrage stößt. Da die europäischen Anforderungen (EN 1317 Teil 1-2) für transportable Schutzwände auch in den benachbarten Ländern umgesetzt wurden, ist die Nachfrage für diese Produkte besonders groß. Hier konnten in 2020 rd. TEUR 5.626 erlöst werden.

Grundsätzlich kann auf Basis der geplanten Investitionsvorhaben des Bundes in das Fernstraßennetz davon ausgegangen werden, dass auch in der Zukunft eine hohe Nachfrage nach Verkehrssicherungsprodukten bestehen wird bzw. diese weiter steigen wird.

Allerdings ist in der Branche, wie auch im Fernstraßenbau im Allgemeinen, die Umstrukturierung der Verwaltung des Bundesfernstraßennetzes und des damit verbundenen Übergangs der Fernstraßenverwaltung von den Ländern auf den Bund ("Die Autobahn GmbH des Bundes") spürbar. In dieser Gesellschaft sollen die Aktivitäten der Länder bezüglich der Bundesautobahnen gebündelt werden, der Start war ursprünglich zum 1. Januar 2020 geplant, wurde jedoch auf den 1. Januar 2021 verschoben. Dies hat die bereits bestehende Verlangsamung des Ausschreibungsverhaltens noch deutlich verstärkt. Zusätzlich wurden insbesondere größere Projekte aufgeschoben, viele davon über den Jahreswechsel hinaus; häufig vor dem Hintergrund, eine Übergabe der Verantwortlichkeiten in diesen komplexen Projekten zu vermeiden. Dies hatte auch zur Folge, dass im Markt ein Trend zu einer aggressiveren Bepreisung zu spüren war.

In Belgien führte die Tatsache, dass das überwiegende Jahr 2020 hindurch weiterhin eine Minderheitsregierung mit beschränkten Befugnissen bestand, ebenfalls zu einem verlangsamten Ausschreibungsverhalten. Die Verabschiedung eines Maßnahmenpaketes für die Infrastruktur in Höhe von EUR 4 Mrd. im Dezember 2020 gibt Anlass, eine deutlich positivere Entwicklung ab 2021 zu erwarten. Des Weiteren war der belgische Teil der Gruppe stark von den Covid-Beschränkungen und dem entsprechend eingebrochenen Veranstaltungsgeschäft betroffen.

Zudem hatte die noch andauernde Corona-Krise eine deutlich negative Auswirkung auf das Geschäft, sowohl in Belgien als auch in Deutschland. Die Tatsache, dass die deutschen Behörden bei der Digitalisierung weit abgeschlagen sind, führte zu einer deutlichen Verlangsamung sowie einer teilweisen Verschiebung der Ausschreibungen über das Jahresende hinaus. In Belgien führte die Corona-Krise ebenfalls zu einer drastischen Verlangsamung des öffentlichen Lebens, ebenfalls mit negativen Auswirkungen auf das Ausschreibungsverhalten. Dies war in beiden Märkten insbesondere in der 1. Jahreshälfte zu spüren und konnte trotz eines Aufholeffektes in der 2. Jahreshälfte bei Weitem nicht ausgeglichen werden.

Geschäftsverlauf

Die Gruppe steuert ihr Geschäft im Wesentlichen über die Kennzahlen Umsatz und EBITDA.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr lagen die Umsatzerlöse aufgrund der zuvor beschriebenen Schwierigkeiten hinter den Erwartungen zurück. Dies setzte sich in abgeschwächter Form im EBITDA fort. Dies gilt sowohl für den deutschen als auch den belgischen Teil der Gruppe.

Ertragslage

Die Ertragslage umfasst aufgrund des späten Akquisitionsdatums lediglich die Aufwendungen und Erträge der Ramudden Chevron Gruppe, die dort aufgrund der Transaktion und der Umrechnung zum Stichtagskurs erfasst wurden. Aufwendungen und Erträge aus dem operativen Geschäft, die nach dem Transaktionsdatum realisiert wurden, wurden aus Wesentlichkeitsgründen nicht einbezogen.

Die Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2020 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 170.165 (davon TEUR 155.502 aus Verkehrssicherungsdienstleistungen sowie TEUR 14.663 aus dem Verkauf von Verkehrssicherungsprodukten) erzielen, was zu einem Rohertrag von TEUR 140.434 führte.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 14.320) resultierten im Wesentlichen aus unrealisierten Währungsgewinnen sowie Versicherungsleistungen, Herabsetzungen von Wertberichtigungen auf Forderungen und Auflösungen von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 37.293) enthalten zu großen Anteilen Fahrzeug- und Raumkosten.

Zusammen mit den Personalkosten (TEUR 62.277) resultiert dies in einem EBITDA von TEUR 40.866

Sowohl Umsätze als auch EBITDA blieben leicht hinter den Erwartungen zurück.

Die Abschreibungen (TEUR 45.874) setzen sich aus Abschreibungen auf materielle Wirtschaftsgüter (TEUR 14.518) sowie Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter inklusive Geschäfts- oder Firmenwerte und aufgedeckte stille Reserven (TEUR 31.356) zusammen.

Dies resultiert mit einem negativen Zinsergebnis (TEUR -26.606), einem Steueraufwand (TEUR 6.770) sowie Erträgen aus der Auflösung latenter Steuern (TEUR 5.930) in einem Konzernjahresfehlbetrag von TEUR -32.830.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme lag am Ende des Geschäftsjahres bei TEUR 1.256.842.

Zum Bilanzstichtag werden immaterielle Vermögengegenstände in Höhe von TEUR 928.876 resultierend insbesondere aus im Rahmen der Kaufpreisallokation aktivierten Auftragsbeständen und Schutzrechten auf Schutzwände sowie Geschäfts- oder Firmenwerten (TEUR 682.478) aus der Kapitalkonsolidierung bilanziert. Durch die Akquisition der Ramudden Chevron Gruppe entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 347.664.

Innerhalb der Sachanlagen (TEUR 170.682) werden insbesondere Grundstücke und Gebäude (TEUR 6.518), im Wesentlichen resultierend aus Liegenschaften der AVS Overath GmbH, Overath, und der AVS Lehrte GmbH, Lehrte, sowie Technische Anlagen und Maschinen (TEUR 94.939, davon TEUR 80.915 auf die Ramudden Chevron Gruppe entfallend) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 66.668) bilanziert.

Im Rahmen der Vorräte (TEUR 31.792, davon TEUR 17.901 auf die Ramudden Chevron Gruppe entfallend) werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 4.506), hauptsächlich Stahl, Markierungsmaterialien und ähnliche Materialien), unfertige Erzeugnisse (TEUR 26.907, davon TEUR 17.092 aus nicht fertig gestellten Aufträgen des britischen Teils der Ramudden Chevron Gruppe), fertige Erzeugnisse (TEUR 10.055, im Wesentlichen zum Verkauf bestimmte Verkehrssicherungsprodukte), aufgeführt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 9.868) werden zur Verkürzung der Bilanzsumme in Abzug gebracht.

Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 74.213 davon TEUR 37.278 auf die Ramudden Chevron Gruppe entfallend) werden insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 63.675) und sonstige Vermögensgegenstände erfasst.

Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 49.096, davon TEUR 26.577 auf die Ramudden Chevron Gruppe entfallend.

Das Eigenkapital (TEUR 8.460) besteht im Wesentlichen aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 27), der Kapitalrücklage (TEUR 78.089), dem Verlustvortrag (TEUR -37.826) und dem Konzernjahresfehlbetrag (TEUR -32.830). Das Kapital ist vollständig eingezahlt.

Die Rückstellungen (TEUR 39.637) bestehen aus Steuerrückstellungen (TEUR 2.450), welche für Ertragsteuerzahlungen des aktuellen Geschäftsjahres gebildet wurden, aus sonstigen Rückstellungen (TEUR 36.244, davon TEUR 26.293 auf die Ramudden Chevron Gruppe entfallend), die hauptsächlich für Personalsachverhalte (Urlaub, Überstunden, etc.) gebildet sind sowie aus Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (TEUR 943), die im Rahmen früherer Erwerbe der AVS Gruppe in 2014 bzw. 2017 übernommen worden waren.

Im Bereich der Verbindlichkeiten (TEUR 1.148.505, davon TEUR 402.883 auf die Ramudden Chevron Gruppe entfallend) werden insbesondere Darlehensverbindlichkeiten nebst aufgelaufenen Zinsverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 596.521) ausgewiesen. Im Rahmen der Akquisition wurde die Bankenfinanzierung erhöht; wir verweisen auf die entsprechende Berichterstattung im Anhang. Weiterhin bestanden zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 19.135) sowie weitere sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 532.850). Letztgenannte beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter der Ramudden Chevron Gruppe sowie dem Finanzinvestor Triton, Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten sowie Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten.

Weiterhin enthält die Konzernbilanz passive latente Steuern (TEUR 60.109, davon TEUR 54.876 auf die Ramudden Chevron Gruppe entfallend), die im Wesentlichen im Rahmen der Kaufpreisallokation entstanden sind. Im Berichtsjahr wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 5.615 mit passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 65.724 verrechnet.

Die Vermögenslage entwickelte sich in 2020 erwartungsgemäß.

Finanzlage

Die Finanzlage der AVS Gruppe entwickelte sich in 2020 zufriedenstellend.

Der bestehende Konsortialkreditvertrag (Senior Facilities Agreement vom 19. Juli 2019) wurde um TEUR 265.000 auf TEUR 565.000 erhöht. Der Kredit läuft bis 2026 und besteht aus einer langfristigen endfälligen Tranche in Höhe von TEUR 565.000, die zur Ablösung der bestehenden Finanzierung und zur Wachstumsfinanzierung diente, sowie aus einer revolvierenden Tranche in Höhe von TEUR 90.000, die der kurzfristigen Finanzierung des operativen Geschäfts dient. Die revolvierende Linie wurden ebenfalls von zuvor TEUR 75.000 auf TEUR 90.000 erhöht.

Die Erhöhung der Senior Tranche wurde zur Akquisition der Ramudden Chevron Gruppe genutzt sowie zur Tilgung bestehender Finanzverbindlichkeiten und ist dementsprechend zum 31. Dezember 2020 vollständig gezogen.

Die Konditionen, zu denen der Kreditvertrag zur Gruppenfinanzierung abgeschlossen wurde, entsprechen aktuellen marktüblichen Konditionen. Das Senior Facilities Agreement wird ergänzt durch ein Share Pledge Agreement, ein Security Assignment Agreement, ein Account Pledge Agreement und ein belgisches Share and Bank Account Pledge Agreement.

Daneben bestehen Darlehensverbindlichkeiten nebst passivierter Zinsen gegenüber dem Finanzinvestor Triton in Höhe von TEUR 136.330 sowie eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter der Ramudden Chevron Gruppe, der Ramudden HoldCo AB, Stockholm/Schweden, in Höhe von TEUR 373.486. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Berichterstattung zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag.

Als wesentliche Investitionen sind die jeweiligen Folgeausstattungen insbesondere der neuen Niederlassungen im laufenden Geschäftsjahr 2020 zu nennen sowie die Erweiterungen des Schutzwandpools und der Verkehrssicherungsmaterialien für das Umsatzwachstum, die aus laufenden Cashflows finanziert wurden.

Die Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit sind maßgeblich durch die 2020 getätigten Akquisitionen bzw. Erstkonsolidierungen geprägt, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit durch die beschriebenen Finanzierungsmaßnahmen.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2020 ist durch einen nicht zufriedenstellenden Geschäftsverlauf aufgrund beschriebener externer Marktverwerfungen im Zusammenhang mit COVID-19 und Autobahn GmbH geprägt. Das Umsatz- und Ergebnisniveau konnte nicht gehalten bzw. nicht wie erwartet ausgebaut werden.

Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Als Gesellschaften steuern die AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten), sowie die AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten), das Risikomanagementsystem der gesamten AVS Gruppe. Hierzu gehören ein laufendes, mindestens monatliches Berichts- und Controllingsystem zur Überwachung der betrieblichen und finanziellen Kennzahlen, ein umfassendes Versicherungspaket sowie eine umfängliche Überwachung.

Das Steuerungssystem der AVS Gruppe besteht im Wesentlichen aus einem detaillierten monatlichen Reporting an die Geschäftsführung, dem in der AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten), gebildeten Beirat und den jeweiligen Entscheidungsträgern im Unternehmen. Zudem werden die Monatsergebnisse und die Forecast-Zahlen monatlich mit dem Management diskutiert und Aktionen definiert.

Im Versicherungsbereich werden - soweit möglich - vor allem alle potenziell existenzgefährdenden Risiken abgedeckt, wobei die Prämien unter anderem durch zumutbare Selbstbehalte reduziert werden.

Im Rahmen des Risikomanagements werden die Führungskräfte systematisch zu ihren Risikoeinschätzungen befragt. Die grundsätzliche Einschätzung der Chancen und Risiken für die Gesellschaft hat sich auch mit Blick auf 2020 im Vergleich zur Vergangenheit nicht wesentlich verändert.

Risiken

Folgenden Risiken für die Gruppe werden von der Geschäftsleitung besondere Bedeutung beigemessen, wobei diese in der Reihenfolge ihrer Gewichtung für die AVS Gruppe genannt sind:

Es bestehen branchenübliche Marktrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist. Diese bestehen hauptsächlich in der Abhängigkeit der Auftragsvergabe durch große Straßenbaugesellschaften sowie durch öffentliche Einrichtungen.

Betriebsrisiken beziehen sich vor allem auf die Versorgung mit qualifizierten Mitarbeitern und in einer Aufrechterhaltung des Qualitätsniveaus der Gesellschaften. Den Risiken wird durch eine enge Betreuung der operativen Mitarbeiter durch Teamleiter sowie der andauernden Rekrutierung neuer Mitarbeiter begegnet.

Finanzwirtschaftliche Risiken sind hauptsächlich im Zusammenhang mit der Sicherung des Zinsniveaus und der Absicherung der Bankverbindlichkeiten zu sehen. Die funktionalen Währungen der Ramudden Chevron Gruppe sind SEK und GBP, wohingegen die Bankverbindlichkeiten in EUR zu erfüllen sind. Aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus ist das Zinsrisiko momentan jedoch nicht wesentlich. Zur Absicherung der Bankverbindlichkeiten werden aktuell verschiedene Möglichkeiten analysiert.

Chancen

Chancen für die AVS Gruppe bestehen aus der derzeit hohen Investitionsneigung in den Straßenbau und der damit verbundenen hohen Nachfrage nach Verkehrssicherungsprodukten.

Weiterhin bestehen Chancen in der möglichen Übernahme weiterer Verkehrssicherungsbetriebe und der damit verbundenen weiteren räumlichen Abdeckung des Geschäftsgebiets.

Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Risiken- und Chancensituation des Unternehmens informiert. Die Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind und die identifizierten Risiken einzeln und in ihrer Gesamtheit keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken darstellen.

Grundlegende Änderungen der Risiken- und Chancenlage erwartet die Geschäftsführung nicht.

Prognosebericht

Die Planung 2021 wurde bereits auf Basis der neu geformten paneuropäischen Gruppe erstellt und umfasst dementsprechend bereits den Zukauf der Ramudden Chevron Gruppe; sie lag für die AVS-Fero-Gruppe deutlich über Vorjahr. In 2021 werden die geplanten Umsatzerlöse voraussichtlich zu 40% in der bestehenden AVS Fero Gruppe erzielt werden und zu 60% in der neu akquirierten Ramudden Chevron Gruppe.

Das Jahr 2021 war durch Auswirkungen der Corona Pandemie beeinträchtigt. Die Geschäftsleitung hat entsprechende Maßnahmen zur Stabilisierung ergriffen, welche in den ersten Monaten des Jahres 2022 bereits ihre positiven Auswirkungen gezeigt haben. Nach einem hinter den Erwartungen zurückbleibenden 2020 und einem weiteren "Corona-Jahr 2021" wird für 2022 ein deutlicher Aufholeffekt erwartet, der sich bereits in den ersten Monaten des Jahres 2022 bestätigt hat. Dementsprechend geht die aktuelle Planung 2022 von deutlich steigenden Umsatzerlösen und einem deutlich steigenden EBITDA im Vergleich zu dem Corona Jahr 2020 aus. Das Wachstum soll sowohl organisch als auch anorganisch erzielt werden, im In- und Ausland. Im Wesentlichen wird durch das nach wie vor negative Zinsergebnis wie auch bisher mit einem Konzernjahresfehlbetrag gerechnet. Mit der Einbringung der AVS Gruppe in die Ramudden HoldCo AB am 19. Februar 2021 wird künftig ein Konzernjahresabschluss auf Ebene der Ramudden HoldCo AB, Gävle, Schweden erstellt werden.

Die von der AVS Gruppe bereits im Jahr 2020 getroffenen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus bleiben weiterhin bestehen. Baustellensicherungen und Wartungsfahrten werden jeweils mit getrennten Fahrzeugen durchgeführt, um sicherzustellen, dass jeweils nur ein Mitarbeiter im Fahrzeug sitzt. Ein Großteil der Verwaltungsmitarbeiter arbeitet aus dem Homeoffice. Sofern sich Mitarbeiter im Büro aufhalten, werden die Abstands- und Hygieneregeln befolgt.

Mittelfristig rechnen wir nicht mit einer Eintrübung des Geschäfts, kurzfristig können wir jedoch keine verlässliche Prognose abgeben. Es ist vielmehr aufgrund möglicher Investitionsprogramme und Stimuli mit einem mittelfristig deutlichen Anstieg der Auftragsvergabe zu rechnen.

Durch Einbringung in die Ramudden HoldCo AB in 2022 und den dadurch erzielbaren Synergien, gehen wir insgesamt von einer positiven Entwicklung der AVS Gruppe in 2021 und 2022 aus, auch unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus und den negativen Effekten des Krieges in der Ukraine seit Februar 2022. Zudem erwarten wir, dass im Jahr 2022 trotz der Corona-Virus-Krise und dem Ukraine Krieg die Planungen für Umsatz und EBITDA erreicht werden und gegenüber dem Jahr 2021 eine deutliche Steigerung erzielt werden.

Die Geschäftsführung weist darauf hin, dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung durch unvorhersehbare Ereignisse, insbesondere einer weiteren Verschärfung der Kriegsauswirkungen oder damit in Verbindung stehenden Effekten, von dem hier beschriebenen Ausblick wesentlich abweichen kann.

Dank an Mitarbeiter und Kunden

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mit großem Engagement eingesetzt haben. Wir danken auch unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und die stets gute Zusammenarbeit.

 

Leverkusen, den 16. August 2022

Steffen Bätjer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVS Group GmbH, Leverkusen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der AVS Group GmbH, Leverkusen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AVS Group GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 16. August 2022

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Obergarz, Wirtschaftsprüfer

Offermann, Wirtschaftsprüferin

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 170.165.545,71 131.748.708,21
2. Bestandsveränderungen -685.208,95 3.128.292,78
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 7.166.134,61 7.163.083,64
4. Sonstige betriebliche Erträge 14.319.763,18 3.267.408,01
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 31.490.583,74 22.898.787,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.041.076,48 50.531.660,22 19.845.390,42 42.744.178,09
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 48.042.878,56 36.252.280,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 14.233.641,35 62.276.519,91 6.272.576,17 42.524.856,54
- davon für Altersversorgung EUR 431.528,18 (i. Vj. EUR 227.273,70) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 45.874.176,05 34.167.357,53
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 37.292.453,47 21.734.123,76
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 402.444,74 135.150,07
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.008.260,52 22.723.711,52
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 32.593,00 (i. Vj. EUR 42.576,00) -
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 839.600,82 5.756.428,45
- davon Erträge aus latenten Steuern EUR 5.930.255,11 (i. Vj. EUR 428.511,22) -
12. Ergebnis nach Steuern -32.453.991,70 -24.208.013,18
13. Sonstige Steuern 376.119,81 202.008,23
14. (Konzern-)Jahresfehlbetrag 32.830.111,51 24.410.021,41

AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten)

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB

(Beteiligungsliste) zum 31. Dezember 2020

In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

Gesellschaften und Sitz Anteil am Kapital Gehalten von
%
1 AVS Group GmbH, Leverkusen (bis 26. Februar 2020: Kürten) 100,0
2 AVS Beteiligungs GmbH, Leverkusen (bis 25. Februar 2020: Kürten) 100,0 1
3 AVS Verkehrssicherung GmbH, Leverkusen (bis 5. März 2020: Kürten) 100,0 2
4 AVS Mellingen GmbH, Mellingen 100,0 3
5 AVS Overath GmbH, Overath 100,0 3
6 AVS Lehrte GmbH, Lehrte 100,0 3
7 Peter Berghaus GmbH, Kürten 100,0 3
8 AVS Nürnberg GmbH, Wendelstein 100,0 3
9 SIA "AVS Latvija", Riga/Lettland 100,0 3
10 Verkehrssicherungen Plank GmbH, Remseck am Neckar 100,0 3
11 AVS Vejsikring A/S, Gadstrup/Dänemark 100,0 3
12 AVS Fürth GmbH (bis 10. Februar 2020: Schötz Verkehrs- und Arbeitsstellensicherung GmbH), Fürth 100,0 3
13 WaKo GmbH, Hallstadt 100,0 3
14 AVS Saarbrücken GmbH, Saarbrücken 100,0 3
15 Lorenz-GmbH, Wittstock 100,0 3
16 Gerding GmbH, Senden 100,0 3
17 AVS Digital GmbH (bis 13. April 2021: MIS GmbH), Senden 100,0 3
18 SRV Verkehrstechnik GmbH, Limbach-Oberfrohna 100,0 3
19 Flake Investments NV, Willebroek/Belgien 100,0 1
20 Flake Services NV (bis 28. Januar 2020: 3F NV), Willebroek/Belgien 100,0 19
21 Safetybloc BVBA, Kieldrecht/Belgien 100,0 20
22 Signco BVBA, Willebroek/Belgien 100,0 20
23 SafetyTruck NV (bis 7. April 2020: Moddy BVBA), Willebroek/Belgien 100,0 20
24 Haerens Invest NV, Willebroek/Belgien 100,0 20
25 Fero-Signalisatie NV, Willebroek/Belgien 100,0 20
26 Signaroute SRL, Willebroek/Belgien 100,0 20
27 Admibo BVBA, Wommelgem/Belgien 100,0 20
28 Men at Work N.V, Willebroek/Belgien 100,0 24
29 Cayenne Refico II AB, Gävle/Schweden 100,0 1
30 Ramudden MidCo AB, Gävle Schweden 100,0 29
31 Ramudden AB, Gävle/Schweden 100,0 30
32 Wewab Trafiklösningar AB, Gävle Schweden 100,0 31
33 E-Trafik I Svergie AB, Spånga/Schweden 100,0 31
34 TMA Centralen AB, Gävle/Schweden 100,0 31
35 Ramudden Oy AB, Helsinki/Finnland 100,0 31
36 Ramudden OÜ, Tallin/Estland 100,0 31
37 Ramudden AS, Skjetten/Norwegen 100,0 31
38 Veiskiltkonsulenten AS; Lindesnes/Norwegen 100,0 32
39 BM Skilt AS, Kristiansand/Norwegen 100,0 32
40 Chelsey BidCo Limited, Thame/Großbritannien 100,0 30
41 Chevron Traffic Management Limited, Thame/Großbritannien 100,0 40
42 Highway Resource Solutions Ltd, Nottinghamshire/Großbritannien 100,0 40
43 Acones Limited, Thame/Großbritannien 100,0 40
44 Class One Traffic Management Ltd, Stirlingshire/Großbritannien 100,0 40
45 Traffic Management Hire Services Limited, Stirlingshire/Großbritannien 100,0 40

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Aktueller Abdruck
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