RE Entsorgung GmbH
Selbe AdresseSammlung nicht gefährlicher Abfälle
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pia Dipl.-Ök. Hustert seit 12.7.2016 | Prokura |
Jörg Beyer seit 3.4.2012 | Prokura |
Lambert Freitag seit 3.4.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AGR-DAR GmbHHertenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht zum 31. Dezember 2016der AGR-DAR GmbH, HertenInhaltsverzeichnis 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf 2.2 Vermögenslage 2.2.1 Übersicht 2.2.2 Anlagevermögen 2.2.3 Rückstellungen 2.2.4 Verbindlichkeiten 2.3 Finanzlage 2.4 Ertragslage der Gesellschaft 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren 3. Chancen- und Risikobericht 4. Prognosebericht 1. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensgegenstand Der Gegenstand des Unternehmens ist die Transportlogistik, Abfallverwertung und die getrennte Erfassung verwertbarer Stoffe mit dem Ziel, diese wieder dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen. Die Hauptzweige der Gesellschaft sind die Sortierung von Wertstoffen, das Aufstellen und Abholen von Containern sowie die Entsorgung von Reststoffen. Daneben ist die AGR-DAR in den Geschäftsfeldern Führen von Betrieben und Anlagen tätig. Das derzeitige Leistungsspektrum am Hauptstandort Herten umfasst das Sortieren von Verkaufsverpackungen der Dualen Systeme, von Transportverpackungen sowie von Altpapier und Gewerbeabfällen, daneben die Abfallentsorgung im Rahmen der Transportlogistik einschließlich der Gestellung von Containern und mobilen Pressen. Am Standort Hattingen betreibt AGR-DAR für die Stadt Hattingen den Recyclinghof, sammelt LVP aus dem Stadtgebiet und stellt Fahrzeuge und Container zur Entsorgung und Verwertung von Abfällen zur Verfügung. Bis 06/2016 disponierte AGR-DAR vom Standort Gelsenkirchen die kommunalen Schadstoffsammlungen aus Haushalten benachbarter Städte und Gemeinden, Werkstättenentsorgungen im Auftrage zweier Systempartner und die Sonderabfallentsorgung von Industrie- und Gewerbebetrieben. Die Gesellschaft ist verpflichtet, nach den Wirtschaftsgrundsätzen im Sinne des § 109 GO NRW zu verfahren. Dabei ist die Gesellschaft so zu führen, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft die öffentliche Zwecksetzung eingehalten und erreicht. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung war wie bereits in den Vorjahren von den Wertstoffmärkten und zudem vom Bereich Gewerbeabfall geprägt. Insbesondere der Schrott- und Altpapiermarkt hat sich stabil entwickelt. Mit einem Durchsatz von 89.800 Jahrestonnen konnte eine Vollauslastung der Sortieranlage für Verkaufsverpackungen erreicht werden. AGR-DAR beschäftigte 2016 bei Einbezug der ruhenden Arbeitsverhältnisse durchschnittlich 117 gewerbliche und 40 kaufmännische Mitarbeiter, d.h. durchschnittlich 157 Mitarbeiter. (Vorjahr durchschnittlich: 164 Mitarbeiter). Der Personalaufwand in Höhe von T€ 6.521 (Vorjahr: T€ 6.612) strukturiert sich mit 82,2 % in Lohn und Gehalt und mit 17,8 % in soziale Abgaben. Für Fort- und Ausbildungsmaßnahmen wurden T€ 55 aufgewendet. Im Berichtsjahr waren 3 Auszubildende beschäftigt. Der Krankenstand beträgt durchschnittlich rd. 4,5 % (Vorjahr: rd. 4,4 %). 2.2 Vermögenslage 2.2.1 Übersicht
2.2.2 Anlagevermögen Im Berichtsjahr investierte AGR-DAR T€ 1.024 in das Anlagevermögen, davon T€ 389 in den Fuhr- und Behälterpark. T€ 485 entfielen auf Maschinentechnik, T€ 125 auf sonstige Anlagengüter und T€ 26 auf Anlagen im Bau. Die für 2017 geplanten Investitionen in Höhe von T€ 1.816 betreffen hauptsächlich die Anlagentechnik und den Fuhrpark. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 53,7 % (Vorjahr: 59,8 %). 2.2.3 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich im Berichtsjahr 2016 um T€ 107 auf T€ 3.021. Die ausgewiesenen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, für drohende Verluste, für unterlassene Instandhaltungen, für Personalverpflichtungen, für zu entsorgende Abfälle sowie für KSA-Versicherungen (Kommunaler Schadensausgleich). 2.2.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten reduzierten sich 2016 um T€ 70 auf T€ 8.087. Sie bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 5.474, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.887 und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 509. AGR-DAR nimmt an dem Cashpool der AGR-Unternehmensgruppe teil. Der Poolrahmen bei AGR beläuft sich auf 2.500 T€. Zum Bilanzstichtag bestand eine Forderung in Höhe von T€ 1.521. 2.3. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist u.a. durch einen gemeinsamen Cash-Pool mit der Muttergesellschaft AGR gesichert und wird durch den Wirtschaftsplan und durch eine wöchentliche Liquiditätsübersicht geprüft. Mit Darlehensvertrag vom 24. Mai 2013 wurde der AGR-DAR von der AGR darüber hinaus ein langfristiger Kreditrahmen in Höhe von € 2,7 Mio. gewährt. Hiervon wurden bis zum Jahresende T€ 1.313 in Anspruch genommen. Geplante Investitionen in Fuhrpark und Anlagentechnik sind über den bereits in 2012 gewährten Investitionskredit in Höhe von € 4,0 Mio. gesichert, von dem bis zum 31.12.2016 T€ 3.942 in Anspruch genommen wurden. Eingeräumte Kontokorrentkreditlinien von T€ 927 wurden im Wirtschaftsjahr nicht in Anspruch genommen. Der Cash-Flow (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zuzgl. Abschreibung zuzgl./abzgl. Veränderung der sonstigen Rückstellungen) zum 31.12.2016 liegt bei T€ 2.129 (Vorjahr T€ 1.709). Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf der Entwicklung des Jahresergebnisses. 2.4. Ertragslage der Gesellschaft Die Umsatzerlöse erreichten im Geschäftsjahr einen Wert von T€ 35.152 (Vorjahr: T€ 30.904) und lagen damit über der Planung von T€ 29.250. Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus den Profit-Centern Logistik und LVP. Dem geplanten Ergebnis (EBIT) von T€ 174 steht ein erreichtes Ergebnis von T€ 1.031 gegenüber. Der operative Ergebnisanstieg ist vor allem auf den Bereich der Gewerbeabfälle sowie die Entwicklung auf den Wertstoffmärkten zurückzuführen. Das negative Finanzergebnis ist geprägt durch Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten, der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen und Avalprovisionen. 2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren
3. Chancen- und Risikobericht Unter Beachtung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich vom 27. April 1998 (KonTraG) hat die AGR-DAR GmbH nach Vorgabe der AGR Gruppe die Maßnahmen zur Einrichtung eines Risikofrüherkennungssystems umgesetzt, um frühzeitige Maßnahmen zur Risikoabwehr und -begrenzung einzuleiten. Die entsprechenden Daten werden von AGR zentral gesteuert. Zukünftig könnten sich Risiken aus der gewöhnlichen unternehmerischen Tätigkeit ergeben, die aus dem Markt, aus der Konjunkturentwicklung oder aus veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen resultieren. In den Profitcentern Leichtverpackungen (LVP), Papierverwertung (PPK), Containerdienste und Logistik sind die Mengen- bzw. Preisentwicklungen der einzelnen Stoffströme von der allgemeinen Marktentwicklung abhängig. Für das Geschäftsjahr 2017 wird insbesondere auf dem Schrottmarkt mit einem niedrigeren Verwertungspreisniveau gerechnet. Durch eine Erweiterung der "gelben Tonne" in eine "Wertstofftonne" (mit Einbeziehung stoffgleicher Nichtverpackungen) ergeben sich weitere Mengensicherungs- und Steigerungspotenziale. AGR-DAR verfolgt diese Marktentwicklung permanent und nutzt die eigene Flexibilität, um sich mit den erforderlichen Maßnahmen hier einzubringen. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird u.a. durch die laufende Bearbeitung der jeweiligen Kundenprofile begegnet. Die aufgezeigten Risiken haben einzeln betrachtet und in Wechselwirkung miteinander keine bestandsgefährdenden Auswirkungen auf die Gesellschaft. 4. Prognosebericht Für den Standort Hattingen ist eine Genehmigungserweiterung realisiert worden und führt zu verbesserten Betriebsabläufen am dortigen Standort. Am Hauptsitz Herten wird die Standorterweiterung mit der Anmietung einer Remise für Papier- und Wertstoffsortierung erfolgen, die durch den Gesellschafter für AGR-DAR neu errichtet wird. Die LVP-Sortieranlage wird in Teilbereichen modernisiert, um zukünftig effektiver und mit höheren Outputquoten marktgerecht zu sortieren. Mit den erfolgten Fahrzeugbeschaffungen in 2016 und weiteren Neufahrzeugzugängen wird die in 2012 begonnene Modernisierung des Fuhrparks konsequent fortgeführt. Mit der installierten Telematik und DV-gestützten Fahrzeugverfolgung werden die Dienstleistungen im Geschäftsfeld Logistik transparent, steuerbar und effizient ausgebaut. Für 2017 ist die Einführung des elektronischen Rechnungsversandes geplant. Ab 2017 wird der Standort in Gelsenkirchen aufgegeben. Mitarbeiter und LKW wechseln zum Standort Herten. Die Werkstattentsorgungslogistik wird ab 2017 für den Systembetreiber RST mit Subunternehmern durchgeführt. Die Aktivitäten im Bereich der kommunalen Schadstoffsammlung werden seit 07/2016 durch die AGR vorgenommen. Die eingesetzten Fahrzeuge bleiben im Besitz der AGR-DAR und werden an die AGR vermietet. Bei den Umsatzerlösen wird für 2017 ein Wert leicht unter dem Niveau 2016 erwartet. Parallel wird für 2017 mit einem moderaten Ergebnisrückgang (EBIT) gegenüber dem Berichtsjahresniveau 2016 gerechnet.
Herten, 14. Juni 2017 AGR-DAR GmbH Die Geschäftsführung Lambert Freitag BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung1. ErgebnisverwendungsbeschlussNiederschrift der Gesellschafterversammlung am 28.07.2017 in Hertender AGR-DAR GmbH, HertenDie AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH mit Sitz in Herten, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen HRB 5421, ist alleinige Gesellschafterin der AGR-DAR GmbH mit Sitz in Herten. Unter Verzicht auf alle im Gesetz und Gesellschaftsvertrag enthaltenen Form- und Fristerfordernisse hält die AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, vertreten durch die Geschäftsführer Joachim Ronge und Stephan Kaiser sowie Frau Dr. Eva-Maria Hubbert, gemäß Vollmacht vom 07.06.2013 als zur Vertretung des Regionalverbandes Ruhr in der Gesellschafterversammlung bestellte Person eine Gesellschafterversammlung der AGR-DAR GmbH ab, auf der folgendes beschlossen wird: 1. Jahresabschluss 2016 Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wird mit einer Bilanzsumme von 14.340.774,23 € festgestellt. 2. Verwendung des Jahresergebnisses 2016 Der Jahresüberschuss in Höhe von 597.781,88 € wird mit dem bestehenden Verlustvortrag aus Vorjahren in Höhe von 498.672,85 € verrechnet und der verbleibende Gewinn zum 18.10.2017 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. 3. Entlastung der Geschäftsführung Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2016 Entlastung erteilt. 4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017 Für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017 wird die ETL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Zweigniederlassung Essen, zum Abschlussprüfer bestellt. Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Joachim Ronge Stephan Kaiser Dr. Eva-Maria Hubbert Anhang zum 31. Dezember 2016I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde gem. § 11 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Dieses Gliederungsschema ist im Vergleich zum Vorjahr durch erstmalige Anwendung der durch das BilRUG geänderten Vorschriften des HGB in folgenden Punkten neu: Streichung des bisherigen Postens "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" und Einfügung des Postens "Ergebnis nach Steuern" zwischen den Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und "sonstige Steuern". Infolge erstmaliger Anwendung der durch das BilRUG geänderten Vorschriften des HGB sind die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 nicht mit denen im Geschäftsjahr 2015 vergleichbar. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 30.904 T€ ausgewiesen. Unter Anwendung der nach § 277 Abs. 1 HGB n. F. neu gefassten Definition wären im Geschäftsjahr 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 32.193 T€ ausgewiesen worden. Die AGR-DAR, Herten, (AGR-DAR) ist im Handelsregister beim Amtsgericht Recklinghausen unter der Nummer HRB 6731 eingetragen und hat ihren Sitz in Herten. Alleiniger Gesellschafter der AGR-DAR ist die AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, Herten. Der Jahresabschluss der AGR-DAR wird in den Konzernabschluss der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH, Herten, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim elektronischen Handelsregister und elektronischen Unternehmensregister erhältlich. Die nach § 285 Nr. 17 HGB geforderte Angabe zu den Prüferhonoraren ist im Konzernabschluss der AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH enthalten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear bzw. degressiv mit späterem Übergang auf die lineare Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Zugänge ab dem 1. Januar 2006 werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Gegebenenfalls wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Neuzugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 werden in einem jahresbezogenen Sammelposten erfasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Im Geschäftsjahr wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ermittelt sich im Rahmen einer Festbewertung zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, abzüglich Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Länger als drei bzw. fünf Jahre unbewegte Ersatzteile werden um 25% bzw. um 50% ihrer Anschaffungskosten abgewertet. Der Wertansatz der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den um die Marge und um noch anfallende Kosten verminderten erwarteten Verkaufserlösen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten aktiviert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben Einzelwertberichtigungen das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % von dem um die einzelwertberichtigten Forderungen reduzierten Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen bestehen wie im Vorjahr nicht. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten erfasst. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Zuschüsse und Zulagen Die erhaltenen Zuschüsse und Zulagen werden über die Laufzeit der jeweils bezuschussten Anlagen ertragswirksam aufgelöst. Rückstellungen Rückstellungen werden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 2. Halbsatz HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessener Höhe. Dies beinhaltet auch eine Berücksichtigung künftiger Preis- und Kosten-steigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 2 Sätze 4 und 5 HGB unter Zugrundelegung des seitens der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlichten, restlaufzeitspezifischen Durchschnittszinssatzes (Euro-Raum) der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Abzinsung der einzelnen Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der jeweiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen werden in der GuV nach § 277 Abs. 5 HGB unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" erfasst. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen ist im Einzelnen auf dem auf Seite 11 wiedergegebenen Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 1 (Vorjahr T€ 1) eine Restlaufzeit von > 1 Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 4) bestehen mit T€ 4 (Vorjahr T€ 4) gegenüber der AGR Betriebsführung GmbH, Herten, mit T€ 0,2 (Vorjahr T€ 0,2) gegenüber der LAMBDA Gesellschaft für Gastechnik mbH, Herten und mit T€ 0,4 (Vorjahr T€ 0,1) gegenüber der AGR-KAKO GmbH, Herten und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter T€ 979 (Vorjahr T€ 0) bestehen aus Poolforderungen (T€ 1.521), die mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 503) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus KSA-Versicherungsansprüchen von T€ 245 (Vorjahr T€ 228), sonstige Forderungen mit T€ 162 (Vorjahr T€ 76) und debitorische Kreditoren mit T€ 46 (Vorjahr T€ 72). Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten T€ 1 (Vorjahr T€ 1) beinhaltet Abgrenzungen für Jahresabonnements. Aktive latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern zum 31. Dezember 2016 beruhen gemäß § 285 Nr. 29 HGB auf folgenden temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen, wobei nach § 274 Abs. 2 HGB jeweils der zum Zeitpunkt der Differenzumkehrung erwartete unternehmensindividuelle Steuersatz (32,73 %) herangezogen und eine Abzinsung nicht vorgenommen wurde:
Eigenkapital - Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt wie im Vorjahr T€ 1.534. Die Anteile am Stammkapital hält die AGR mbH zu 100%. - Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert T€ 1.600. - Verlustvortrag Der in der Bilanz ausgewiesene Verlustvortrag beträgt T€ 499 (Vorjahr T€ 775). Ausschüttungsgesperrter Betrag Die bei der Gesellschaft nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrten Beträge belaufen sich für das Geschäftsjahr auf 509.822,49 € (Vorjahr: 776.368,21 €) und entfallen auf die Aktivierung von latenten Steuern. Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von T€ 3.021 (Vorjahr T€ 3.168) betreffen im Wesentlichen mit T€ 969 ausstehende Rechnungen, mit T€ 474 Rückstellungen für Drohverluste, mit T€ 396 Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen, mit T€ 314 Rückstellungen für die Restrukturierung, mit T€ 222 Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Zeitguthaben, mit T€ 193 zu entsorgende Abfälle, mit T€ 135 Beiträge zum kommunalen Schadensausgleich, mit T€ 101 Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen, mit T€ 66 Rückstellungen für Personalverpflichtungen, mit T€ 35 Jahresabschluss- und Prüfungskosten, mit T€ 31 Rückbaukosten einer gemieteten Sortierhalle und mit T€ 28 noch nicht abgerechnete Nebenkosten gemieteter Grundstücke. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum 31.12.2016 (T€ 217) bestehen mit T€ 6 (Vorjahr T€ 6) gegenüber der ÖKODATA GmbH, Herten, mit T€ 2 (Vorjahr T€ 2) gegenüber der BFUB Gesellschaft für Umweltberatung und Projektmanagement mbH, Herten und mit T€ 209 (Vorjahr T€ 0,3) gegenüber der RZR II Herten GmbH, Herten resultierend aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter zum 31.12.2016 (T€ 5.474) beinhalten von der AGR gewährte Darlehen (Vorjahr T€ 5.290). Die sonstigen Verbindlichkeiten zum 31.12.2016 (T€ 509) enthalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren T€ 455 (Vorjahr T€ 396) und Steuerverbindlichkeiten T€ 43 (Vorjahr T€ 46). Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen nach § 251 HGB zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Miet- und Pachtverträge in Höhe von T€ 1.355 bestehen mit T€ 1.184 gegenüber dem Gesellschafter und resultieren aus der Anmietung der Betriebshallen und -flächen. Gegenüber der RZR II GmbH bestehen mit T€ 9.480 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Anlieferverträgen und gegenüber der ÖKODATA GmbH mit T€ 212 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Tätigkeits-/Unternehmensbereichen
Von den Umsätzen entfallen T€ 3.901 auf das europäische Ausland. Sonstige betriebliche Erträge
Die übrigen Erträge enthalten im Wesentlichen mit T€ 176 Erträge aus der Zuwendung im Zusammenhang mit der Gesundheitspräventionsmaßnahme/Betrieblichen Altersvorsorge und T€ 24 periodenfremde Erträge, überwiegend aus Steuerentlastungen nach dem Stromsteuergesetz mit T€ 15. Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen im Berichtsjahr T€ 1.638 (Vorjahr T€ 1.599). Die Abschreibungen entfallen mit T€ 9 auf immaterielle Vermögensgegenstände und mit T€ 1.629 auf Sachanlagen. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten mit T€ 44 (Vorjahr T€ 23) periodenfremde Aufwendungen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Das Finanzergebnis beträgt T€ -167 und saldiert sich aus Zinserträgen (T€ 6) und Zinsaufwendungen (T€ -173). Die Zinsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsen an den Gesellschafter (T€ 154) und Avalprovisionen (T€ 2). Die nach § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisenden Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen T€ 16 resultieren im Wesentlichen aus einer Drohverlustrückstellung. Steuern
Die sonstigen Steuern enthalten T€ 103 Grundsteuern, T€ 101 Umsatzsteuer aus Vorjahren und T€ 42 KFZ-Steuer. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Der Aufwand für die Leiharbeitnehmer wird im Materialaufwand bzw. im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. Geschäftsführung Lambert Freitag, (Dipl.-Kfm.), dienstansässig in Herten Rainer Janssen, (Dipl.-Kfm.), dienstansässig in Herten (bis 30.06.2016) Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind:
Die Bezüge des Geschäftsführers Herr Janssen im Geschäftsjahr 2016 (für die Zeit vom 01.01-30.06.2016) stellten sich wie folgt dar:
Der Geschäftsführer Herr Freitag erhielt keine Bezüge der Gesellschaft, da es sich um einen Angestellten der AGR mbH handelt. Nahestehende Unternehmen und Personen Die folgenden Angaben fassen sämtliche wesentlichen Geschäfte - unabhängig von deren Marktüblich- bzw. Marktunüblichkeit - mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zusammen:
Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem bestehenden Verlustvortrag aus Vorjahren zu verrechnen und den verbleibenden Gewinn an den Gesellschafter auszuschütten. Nachtragsbericht Mit Notarvertrag vom 26.01.2017 wurde der Grundbesitz mit Betriebseinrichtungen in Gladbeck veräußert. Der am 14.03.2017 eingegangene Kaufpreis stärkt die Finanzlage der Gesellschaft. Ein Buchverlust entstand nicht.
Herten, 14 Juni 2017 AGR-DAR GmbH Lambert Freitag Anlage zum AnhangEntwicklung des Anlagevermögens 2016
BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AGR-DAR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Strichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Essen, 14 Juni 2017 ETL
AG
Weichert, Wirtschafsprüfer Kampmann, Wirtschaftsprüferin |
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