Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
IRONMAN Germany GmbH
Höchster Straße 90, 65835 Liederbach am Taunus, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reid Schellhous seit 17.9.2025 | Geschäftsführer |
Iwona Kozak seit 17.9.2025 | Prokura |
Daniel Scott DeRue seit 5.9.2024 | Geschäftsführer |
Matthieu van Veen seit 1.8.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IRONMAN Germany GmbHLiederbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020Ironman Germany GmbH, LiederbachA. Grundlagen des Unternehmens Organisationsstruktur und Geschäftstätigkeit Die Ironman Germany GmbH (im Folgenden die Gesellschaft oder Ironman) ist spezialisiert auf die Organisation, Durchführung und Vermarktung von Ausdauersportveranstaltungen in Deutschland. Bei den Ausdauersportveranstaltungen handelt es sich im Wesentlichen um Triathlonveranstaltungen. Die Gesellschaft geht aus der im Jahr 2001 gegründeten Xdream-Sports & Event GmbH hervor und wurde im Jahr 2013 umfirmiert. Seit 2009 ist die World Endurance B.V., mit Sitz in den Niederlanden, alleinige Gesellschafterin der IRONMAN Germany GmbH. Zu den größten und bekanntesten Veranstaltungen der Gesellschaft zählen ein Langdistanz-Triathlon, der Ironman Frankfurt mit mehr als 3.000 Teilnehmern sowie ein Mitteldistanz-Triathlon, der Ironman 70.3 Kraichgau mit mehr als 2000 Teilnehmern. Seit der Übernahme des Konkurrenten Lagardère Unlimited Events GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2016 gehören der WTS Triathlon in Hamburg, eine Triathlonveranstaltung aus der ITU World Triathlon Series, an der mehr als 10.000 Athleten an den Start gehen, ebenso zu unserem Portfolio wie auch reine Radrennen wie z. B. die Hamburg Cyclassics. Die Vermarktung der Veranstaltungen erfolgt sowohl durch Sponsoren aus verwandten oder verbundenen Branchen wie z. B. Sportausrüster, als auch durch branchenfremde Unternehmen wie z. B. Unternehmen der Automobilindustrie, sowie aus Zuwendungen von Städten und Gemeinden. Darüber hinaus wird am Firmensitz in Liederbach ein eigener Online-Shop betrieben. Unsere Produkte vertreiben wir aber auch auf den einzelnen Rennen. Bei unseren Produkten handelt es sich überwiegend um rennspezifisches Merchandise. Des Weiteren übernimmt die Gesellschaft die Rolle eines Europäischen Headquarters und übernimmt Aufgaben für andere europäische Gesellschaften der Ironman-Gruppe. Insgesamt beschäftigte die Gesellschaft im Berichtsjahr durchschnittlich 57 Mitarbeiter. B. Darstellung des Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2020 gekennzeichnet durch eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 5 %. Auslöser für den konjunkturellen Einbruch war der Ausbruch der COVID-19- Pandemie. II. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Der Triathlon erfreute sich auch im Krisenjahr 2020 einer wachsenden Beliebtheit. Die Mitgliederzahlen der Triathlon Vereine erreichten im Jahr 2020 ein Allzeithoch von mehr als 60.000 Mitglieder. Das bereits im Vorjahr eingetrübte Marktumfeld wurde durch den Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020 weiter schwer belastet. Ganze Branchen kamen im Laufe des Jahres teilweise zum Erliegen so auch ein Großteil der Veranstaltungsindustrie. III. Entwicklung der Ironman im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 16.467 TSD Euro gesunken. Gleichzeitig schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 4.707 TSD Euro ab, was einer Ergebnisverschlechterung von 3.349 TSD Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Anstieg des Jahresfehlbetrages resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse um 16.467 TSD Euro, weil aufgrund des Ausbruchs von COVID-19 keine Events durchgeführt werden konnten. Zwar sind auch die variablen, eventbezogenen, Aufwendungen gesunken, jedoch konnten die fixen Aufwendungen nicht entsprechend reduziert werden. Als Hauptaufwandsposten haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 13.225 TSD Euro reduziert. Grund sind deutlich gesunkene konzerninterne Aufwendungen für an die Gesellschaft weiterbelastete Dienstleistungen. Ebenso waren die Personalaufwendungen rückläufig. C. Darstellung der Lage a) Ertragslage Durch die ordentliche Geschäftstätigkeit wurden im Jahr 2020 4.961 TSD Euro Umsatzerlöse erzielt (Vorjahr: 21.429 TSD Euro). Der Rückgang der Umsatzerlöse beruht im Wesentlichen auf den beschlossenen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie der Bundesregierung. Das oberste Ziel dieser Maßnahmen war, die Ausbreitung der Corona-Infektionen zu verlangsamen. Soziale Kontakte sollten daher auf ein Minimum beschränkt werden. Zur Erreichung dieses Ziels wurden Massenveranstaltungen größtenteils abgesagt. Die Gesellschaft konnte somit im Geschäftsjahr 2020 ein Großteil ihrer Veranstaltungen nicht durchführen. Der Personalaufwand sank im Geschäftsjahr 2020 auf 3.266 TSD Euro (Vorjahr: 4.051 TSD EUR). Der Rückgang geht im Wesentlichen auf die in Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 4.556 TSD EUR (Vorjahr: 17.781 TSD EUR) gesunken. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus einem Rückgang der verschiedenen betrieblichen Kosten (7.867 TSD Euro). Der Rückgang der verschiedenen betrieblichen Kosten geht mit 5.283 TSD Euro (245 TSD Euro werden seit dem Geschäftsjahr 2020 unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen) auf den Rückgang der Aufwendungen für Verrechnungen im Konzernverbund zurück. Die Aufwendungen der Warenabgabe sind um 3.909 TSD Euro und die Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten um 1.336 TSD Euro gesunken. Der Grund für diesen starken Rückgang der Aufwendungen beruht auf den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsergebnis und Abschreibungen) liegt im Vergleich zu 2019 (-232 TSD Euro) bei -2.991 TSD EUR. b) Finanzlage Die liquiden Mittel sind von 1.725 TSD Euro auf 667 TSD Euro gesunken. Der Rückgang beruht auf einem Rückgang der Sichteinlage auf unseren Bankkonten in Höhe von 1.056 TSD Euro. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Schwestergesellschaften innerhalb des Konzerns. Es gibt ein zentrales Cash Management. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 23.109 TSD EUR (Vorjahr: 23.717 TSD EUR) resultieren maßgeblich aus dem zentral gesteuertem globalen Cash-Management der Gruppe. Die Konzernmutter, World Endurance Holdings INC, Tampa/Florida (USA) hat sich gegenüber der Gesellschaft mittels einer Patronatserklärung verpflichtet, die Gesellschaft so auszustatten, dass sie stets in der Lage ist, ihren fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht nachzukommen. c) Vermögenslage Insgesamt reduzierte sich die Bilanzsumme von 32.272 TSD Euro im Vorjahr auf 32.102 TSD Euro im Berichtsjahr. Die Veränderung auf der Aktivseite wird durch folgende Positionen getragen: Das Sachanlagevermögen belief sich im Jahr 2020 auf 533 TSD Euro (Vorjahr: 737 TSD Euro). Der Rückgang beruht auf niedrigeren Reinvestitionen in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsbauten im Vergleich zum Vorjahr. Der Warenbestand der Merchandising-Artikel sank von 2.108 TSD Euro auf 1.886 TSD Euro. Der Rückgang geht im Wesentlichen auf Bereinigungen der Lagerbestände im Geschäftsjahr 2020 zurück. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.166 TSD Euro. Die Veränderungen der Forderungsbestände gegenüber verbundenen Unternehmen geht aus dem COVID-19 bedingten Rückgang des operativen Geschäfts sowie der Buchung einer Wertberichtigung in Höhe von 1.085 TSD Euro zurück. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken im Vergleich zum Vorjahr, hauptsächlich durch oben genannten Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 3.210 TSD Euro. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag im Jahr 2020 hat sich von 3.386 TSD Euro auf 8.093 TSD Euro erhöht. Der Fehlbetrag erreicht damit im Jahr 2020 einen Anteil an der Bilanzsumme in Höhe von 25,2 %. Im Vorjahr waren es noch 10,5 %. Die Konzernmuttergesellschaft World Endurance Holdings INC hat gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, wonach sie sich verpflichtet, der Gesellschaft Mittel zur Verfügung zu stellen, um eine etwaige Überschuldung zu beseitigen. Auf der Passivseite weisen die Rückstellungen einen Rückgang in Höhe von 1.014 TSD Euro auf. Der Rückgang geht im Wesentlichen auf bereinigte Steuerrückstellungen zurück. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 608 TSD Euro auf 23.109 TSD Euro. Die Veränderungen der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehen maßgeblich auf das zentral gesteuerte globale Cash Management der Gruppe zurück. Die Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich ebenfalls im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1.900 TSD Euro. Der Anstieg beruht auf geleistete Vorauszahlungen der Athleten für nicht durgeführten Rennen im Geschäftsjahr 2020. d) Gesamtaussage Zu Beginn des Geschäftsjahres gingen wir aufgrund des allgemein positiven Branchenausblicks im Jahr 2020 von einem Anstieg des EBITDAs als auch der Umsatzerlöse aus. Diese Entwicklung hat sich nicht bestätigt. Ausschlaggebend für den Rückgang ist der Ausbruch der Corona-Pandemie und die dadurch eingeführten Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie im März 2020. Die Umsatzerlöse sanken im Jahr 2020 stark um knapp 77 %. Dieser Rückgang geht im Wesentlichen auf die Absage fast aller unserer geplanten Veranstaltungen zurück. Negativ wirkte sich ebenfalls der Rückgang der Erlöse aus Verrechnungspreisen im Konzernverbund aus Trotz der weitreichenden Folgen für die Gesellschaft durch die COVID-19-Pandemie ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als befriedigend zu bezeichnen. D. Prognosebericht Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung war das Geschäftsjahr 2021 bereits abgeschlossen. Das Geschäftsjahr 2021 war ebenfalls gekennzeichnet durch die im Abschnitt "Besondere Risikolage nach 2020" beschriebene COVID-19-Pandemie. Wie auch im Vorjahr waren die Auswirkungen der weiteren Pandemiegeschehnisse zum Ende des Geschäftsjahres 2020 für die Gesellschaft schwer absehbar. Im Unterschied zum Vorjahr 2020 konnte die Gesellschaft im Verlauf des Jahres 2021 ihre Geschäftstätigkeit weitestgehend wieder aufnehmen. Ein Großteil der Veranstaltungen wurde, wenn auch unter Pandemiebedingungen, durchgeführt. Der wirtschaftliche Erfolg war trotzdem eingeschränkt. Negativ wirkte sich sowohl die Einschränkung der Teilnehmerzahlen als auch die durch die Pandemie notwendigen zusätzlichen Maßnahmen entstandenen Mehrkosten aus. Darüber hinaus musste die Gesellschaft auch im Jahr 2021 einige, wenn auch wenige Rennen absagen (70.3 Kraichgau, 5150 Kraichgau und Cyclassics.). Das operative Geschäft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2021 wie folgt: Die Umsatzerlöse aus dem operativen Geschäft lagen 46 % unter dem budgetierten Umsatz von 11.842 TSD Euro. Der Einbruch der Umsatzerlöse beruht auf den oben beschriebenen Effekten durch die COVID-19-Pandemie. Die direkten Kosten lagen unter dem Budget, dies beruht im Wesentlichen auf Einsparungen in allen Kostenarten und der Ausnutzung staatlicher Konjunkturunterstützungsprogramme. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 stiegen die Umsatzerlöse stark, um einen Faktor von mehr als 1,3. Im laufenden Geschäftsjahr 2022 konnten wir unsere Geschäftstätigkeit weitgehend unbeeinflusst durch die Coronapandemie fortführen. Die weltwirtschaftliche Lage trübte sich allerdings im Verlauf des Geschäftsjahres stark ein. Hier sind stellvertretend folgende Krisen und Problematiken zu nennen: der Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, die Energiekrise und das bereits in den vergangenen Jahren zu beobachtende Problem der Lieferketten. Keine dieser Krisen für sich oder zusammen, beeinflusst das Geschäft der Gesellschaft so stark, wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Allerdings sehen wir diese Probleme im Verbund als kritisch. E. Chancen- und Risikobericht Für das Geschäftsjahr 2021 sind folgende Chancen und Risiken zu benennen: 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Branche ist im Wesentlichen durch externe Risiken bestimmt.Als Ausdauersportveranstalter sind wir stark vom Wetter abhängig. Alle Arten von extremen Wetterlagen können zu Einschränkungen bei der Durchführung bis hin zur Absage unserer Wettbewerbe führen. Zudem können mögliche terroristische Gefährdungslagen und die damit verbundene Dauerpräsenz des Themas in den Medien Athleten von der Teilnahme an unseren Ausdauersportveranstaltungen abhalten. Allerdings ist diese Gefährdungslage eher abstrakt. Eine positive Reputation unserer Marke sowie das Image der verschiedenen Sportarten und deren Leistungsträger ist wesentlich für die Akzeptanz unsere Veranstaltungen. Durch mögliche negative mediale Berichterstattung, auch in sozialen Medien, kann diese Außenwahrnehmung Schaden nehmen. Dies kann unter Umständen auch zu Umsatzeinbußen führen. Besondere Risikolage nach 2020 Neben der Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen fundamentalen Daten kann der Ausbruch einer weiteren Pandemie oder das wieder aufflammen der Coronapandemie einen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit haben. Trotz dieser Unsicherheit, glaubt die Gesellschaft, dass sie im Geschäftsjahr 2023, auch unter den neuen Rahmenbedingungen, weitgehend uneingeschränkt ihrer Geschäftstätigkeit nachgehen kann. Diese Annahme wird nicht zuletzt durch den Verlauf des Geschäftsjahres 2022 gestützt. Ertragsorientierte Risiken Erkennbare Einzelrisiken bei bestehenden Forderungen wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Ausfallrisiken bei Kundenforderungen sind aufgrund des hohen Vorauskassenanteils als gering zu bewerten. Die Ironman Germany GmbH ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nur äußerst geringen Liquiditätsrisiken und Kreditrisiken ausgesetzt. Die Liquidität wird durch das zentral gesteuerte globale Cash-Management der Gruppe und eine Patronatserklärung der Konzernmutter gesichert. 2. Chancenbericht Die Chancen der Gesellschaft in Deutschland existieren sowohl durch organisches als auch durch anorganisches Wachstum. So gründete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 den70.3 Dresden neu. Anorganisch konnte die Gesellschaft im Jahr 2022 durch den Kauf des 70.3 Erkner wachsen. Zukünftig geht die Gesellschaft davon aus nicht nur im Bereich Triathlon zu wachsen, sondern auch in anderen Bereichen des Ausdauersports u.a. Mountainbike oder Ultra Trail. Akquisitionen im deutschen Markt sind ausnahmslos konzernfinanziert.
Liederbach, den 31. Januar 2023 Unterschrift der Geschäftsleitung Andrew Messick Frank Brooks Cowan Jr Oliver Schiek Shane M. Facteau BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangIRONMAN Germany GmbH, LiederbachJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der IRONMAN Germany GmbH, Liederbach (Amtsgericht Frankfurt am Main, HR B 102537) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme einer Unternehmensfortführung (going concern) erstellt. Die IRONMAN Germany GmbH ist buchhalterisch überschuldet, jedoch nicht überschuldet im Sinne des § 19 Insolvenzordnung (InsO). Die dreiwöchige Zahlungsfähigkeit ist sichergestellt und mit der World Endurance Holdings INC, Tampa, Florida, USA, wurde am 21. September 2021 auf unbestimmte Zeit eine Patronatserklärung geschlossen. Mit der Patronatserklärung ist auch eine Rangrücktrittsvereinbarung für Regressforderungen verbunden. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände beträgt zwischen einem und zehn Jahren. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt erfasst. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet unter Beachtung des Anschaffungswert- und Realisationsprinzips. Bei einer kürzeren Laufzeit erfolgt die Umrechnung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibung des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel (Seite 7 des Anhangs) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen zum 31.12.2020 sowie im Vorjahr haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um sonstige Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0 Euro (Vorjahr 0 Euro). Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern in Höhe von 0 Euro (Vorjahr 3.320.163 Euro). Die Restlaufzeiten sind nachfolgender Tabelle zu entnehmen:
Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Risiken aus Rückzahlungen von Zuschüssen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere für Abfindungen, Bonus und Urlaub, sowie für ausstehende Rechnungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmer(-gruppen) waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: • Andrew Messick, Tampa, Florida, USA, ausgeübter Beruf: Bachelor Wirtschaft / Psychologie • Frank Brooks Cowan Jr., St. Petersburg, Florida, USA, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer (seit dem 1. Januar 2020) • Oliver Schiek, Hamburg, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer • Shane M. Faceteau, Lutz, Florida, USA, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer • Steve Louis Johnston, Lutz, Florida, USA, ausgeübter Beruf: Bachelor Wirtschaft / Juris Doctor (bis zum 1. Januar 2020), • James Patrick Gramlin, Tampa, Florida, ausgeübter Beruf: Bachelor Accounting, CPA (bis zum 31. Dezember 2020). Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 160.879 (Vorjahr Euro 175.020) gewährt. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Früheren Geschäftsführern wurden Euro 95.200 (Vorjahr Euro 122.450) gewährt. Diesen gewährten Bezügen stehen keine Gegenleistungen im Geschäftsjahr gegenüber. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die World Endurance Holding, Inc., Tampa, Florida, USA stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Die Wanda Sports Holdings Inc., Hongkong, China stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Die IRONMAN Germany GmbH wurde in beide Konzernabschlüsse einbezogen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, hauptsächlich aus Verträgen aus Vermietung, mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren betrugen 718.678 Euro. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Seit Ende des Geschäftsjahres 2020 sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten. Der Ausbruch der COVID-19 Pandemie hatte auch in den folgenden Jahren Auswirkungen auf das Unternehmen. Das Unternehmen konnte seine Geschäftstätigkeit in den Jahren 2021 und 2022 aber langsam wieder aufnehmen und seine Umsätze auf das Vor-Covid-Niveau bringen. Allerdings stiegen die Kosten insgesamt stärker und führten somit zu höheren Verlusten. Dieser Anstieg geht u.a. auf die Durchführung von zwei zusätzlichen Veranstaltungen (IRONMAN 70.3 Erkner 70.3 und IRONMAN 70.3 Duisburg) zurück. Die gegenwärtige Entwicklung, von einer pandemischen zu einer epidemischen Lage, lässt die Geschäftsleitung annehmen, dass der Einfluss der Covid-19 Pandemie in den folgenden Jahren weiter abflacht. Allerdings hat sich in den letzten Monaten die gesamtwirtschaftliche Lage verschlechtert. Beispielhaft sind folgende Punkte zu nennen: die hohe Inflation, nicht nur im Euro-Raum, die allgemeinen Probleme der Lieferketten und der seit Februar 2022 anhaltende Ukraine-Konflikt. Diese Entwicklungen können in der Folge das Geschäft des Unternehmens weiter negativ beeinflussen. Das Unternehmen wird notwendige und angemessene Maßnahmen ergreifen, um seine finanzielle Position zu stärken und die Liquidität nach der Pandemie und während der wahrscheinlichen Rezession in der EU und in Deutschland aufrechtzuerhalten. Die alleinige Gesellschafterin der IRONMAN Germany GmbH leistete am 1. Juni 2022 eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von 1,3 Mio. Euro. Das Management des Unternehmens ist der Ansicht, dass durch die oben beschriebenen Maßnahmen und die Ausstellung einer harten Patronatserklärung mit Rangrücktrittsvereinbarung durch die Muttergesellschaft, die Gesellschaft ausreichend abgesichert und weiterhin von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen werden kann.
Liederbach, den 31. Januar 2023 Unterschrift der Geschäftsleitung Andrew Messick Frank Brooks Cowan Jr Oliver Schiek Shane M. Facteau Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsleitung
Liederbach, den 31. Januar 2023 Andrew Messick Frank Brooks Cowan Jr. Oliver Schiek Shane M. Facteau Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkEINGESCHRÄNKTER BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IRONMAN Germany GmbH, Liederbach am Taunus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IRONMAN Germany GmbH, Liederbach am Taunus - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IRONMAN Germany GmbH, Liederbach am Taunus für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 1.886 TEUR ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen, insbesondere hinsichtlich des Ansatzes und der Bewertung der Vorräte, mögliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis sowie das Eigenkapital hätten. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Die Gesellschaft hat keine systematische Methode zur stichtagsbezogenen Fremdwährungsumrechnung eingerichtet. Fremdwährungssalden werden daher zum Abschlussstichtag zu ihren jeweiligen Umrechnungskursen zum Zeitpunkt der Einbuchung der jeweiligen Forderung und Verbindlichkeit ausgewiesen. Die Auswirkungen auf das Jahresergebnis sind nicht quantifizierbar. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2020 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 8.093 TEUR aus und ist damit bilanziell überschuldet. Es besteht eine wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann, da die zur Beurteilung der Werthaltigkeit einer mit der Muttergesellschaft, World Endurance Holdings INC, Tampa, Florida, USA, abgeschlossenen Patronatserklärung, zur Vermeidung des Eintritts insolvenzrechtlicher Tatbestände, notwendigen Informationen nicht bereitgestellt wurden. Wir haben daher die Werthaltigkeit der Patronatserklärung nicht abschließend beurteilen können, auch wenn die Muttergesellschaft bis heute sämtlichen Verpflichtungen zur angemessenen Ausstattung der Gesellschaft nachgekommen ist. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt, den 31. Januar 2023 PKF Fasselt Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte A. Schienstock, Wirtschaftsprüfer Illy, Wirtschaftsprüfer (Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 (Bilanzsumme 32.101.971,52 EUR; Jahresfehlbetrag 4.706.785,62 EUR) und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 der IRONMAN Germany GmbH, Liederbach am Taunus.) |
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