SWKiel Service GmbHLiquidiert

Uhlenkrog 32, 24113 Kiel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 5590 KI
Eingetragen
10.11.2004
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienst- und Serviceleistungen aller Art im Konzern der Stadtwerke Kiel AG und für Dritte, insbeondere in den Bereichen - Finanzen, Controlling und Revision, - Personal- und Sozialwesen, - Umweltschutz, - Facility Management für gewerblich genutzte Gebäude, - Instandhaltung von Energieverteilungsnetzen und -erzeugungsanlagen, - Netzdienstleistungen

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Dr. Wernicke
seit 15.4.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadtwerke Kiel AG
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Stadtwerke Kiel AG
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWKiel Service GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum 30. September 2011 und Lagebericht 2010/11

Lagebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Deutsche Wirtschaft wächst in 2011 kräftig

Die Wirtschaft in Deutschland erlebte in den ersten Quartalen des Jahres 2011 - trotz der Katastrophe in Fukushima, der Währungs- und Staatsschuldenkrise einiger Mitgliedsländern der Eurozone und der USA sowie der Börsenturbulenzen im August 2011 - im Gegensatz zu vielen anderen Industrieländern einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im 1. Quartal 2011 (Januar bis März 2011) um 4,6% und im 2. Quartal 2011 (April bis Juni 2011) um 2,8% gegenüber dem Vorjahr. Obwohl die Wachstumsdynamik im 2. Quartal nachließ, sagen führende Wirtschaftsforschungsinstitute für das Gesamtjahr 2011 einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,6 Prozent voraus. Die Europäische Zentralbank hat im April und Juli 2011 in zwei Schritten den Leitzins von 1,00 auf 1,50 Prozent angehoben und damit eine Zinswende eingeleitet. Sie reagierte damit auf die gestiegenen Inflationsrisiken.

Energiemärkte

Die deutsche und europäische Energiewirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der wesentlich durch politische und gesellschaftliche Entwicklungen geprägt ist. Die Megatrends der Liberalisierung und des verstärkten Klimaschutzes wirken sich auf alle Wertschöpfungsstufen eines Energieversorgungsunternehmens weitreichend aus.

Tätigkeitsbereich der SWKiel Service GmbH

Die SWKiel Service GmbH ist zentraler Dienstleister der Unternehmen der Stadtwerke Kiel Gruppe. Über ihren größten Kunden SWKiel Netz GmbH ist die SWKiel Service GmbH mittelbar von den Anforderungen der Anreizregulierung im Strom- und Gasbereich zum Abbau von Ineffizienzen und dem daraus resultierenden Kostendruck betroffen.

Die SWKiel Service GmbH hat diese Herausforderungen frühzeitig erkannt und angenommen. Durch die Einführung marktorientierter Prozesse, Strukturen und Produkte sowie eine nachhaltige Optimierung der Eigenleistungstiefe werden Optimierungspotentiale konsequent erschlossen. Durch den Aufbau der Drittvermarktung des technischen Service wird die Kundenbasis erweitert, um langfristig neben Prozesseffizienz- auch Größeneffizienz-Potentiale zu erschließen.

Geschäftsverlauf

Die SWKiel Service GmbH hat das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Ergebnis vor Ertragssteuern und sonstigen Steuern von -1.974 TEUR (Vorjahr -795 TEUR) abgeschlossen. Dies entspricht einer Veränderung von -190 TEUR gegenüber dem Planansatz. Während die Kostenposition und Wettbewerbsfähigkeit in den Fachbereichen durch die konsequente Umsetzung von Effizienzsteigerungsmaßnahmen weiter verbessert werden konnte, wirkten sich strukturelle Veränderungen negativ auf das Ergebnis aus. Das negative Ergebnis wird aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft übernommen.

Im Rahmen der strukturellen Veränderungen aus dem MVV-Konzernprogramm "Einmal Gemeinsam" führten weitere standortspezifische Optimierungsüberlegungen zu aufbau- und ablauforganisatorischen Verbesserungen. So wurden die zentralen Aufgaben der Personaladministration und das Rechnungswesen in die Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft verlagert.

Aus "Einmal Gemeinsam" erfolgte die konsequente Zuordnung aller Netzservicefunktionen aus Teilbereichen des Teilkonzerns Kiel in das technische Ressort der SWKiel Service GmbH. Betriebsführung, Instandhaltung sowie Planung und der Bau aller Netze der Stadtwerke Kiel erfolgen nun in einem Ressort. Im Rahmen des veränderten Zuschnitts der Ressortverantwortlichkeiten wurde das Gebäudemanagement in das kaufmännische Ressort der Gesellschaft verlagert.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 63.252 TEUR (Vorjahr 52.805 TEUR) erwirtschaftet, im Wesentlichen aus den Leistungsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen. Darauf entfielen auf den technischen Bereich 46.370 TEUR (36.300 TEUR) und auf den kaufmännischen Bereich 16.882 TEUR (16.505 TEUR). Die Werte beziehen sich auf die Organisationsstruktur zum 30.09.2011. Im technischen Service gab es eine höhere Beauftragung durch verbundene Unternehmen, unter anderem durch die neu übernommenen Aufgaben sowie Preisanpassungen, im kaufmännischen Service hingegen liegt der Wert auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 2010/2011 2.182 TEUR (Vorjahr 2.408 TEUR). Der leichte Rückgang resultiert im Wesentlichen auf periodenfremden Effekten.

Im Materialaufwand wies die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010/2011 54.741 TEUR (Vorjahr 49.071 TEUR) aus, die sich hauptsächlich aus bezogenen Fremdleistungen von Dritten in Höhe von 21.564 TEUR (Vorjahr 18.236 TEUR) und aus Aufwendungen von Personalgestellungen innerhalb des Teilkonzerns Stadtwerke Kiel von 21.042 TEUR (Vorjahr 21.172 TEUR) zusammensetzen. Auch hier wirken sich die neu übernommenen Tätigkeiten aus.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 12.651 TEUR (Vorjahr 6.683TEUR) sind im Wesentlichen Mieten, Gebühren, Versicherungen, Postaufwand, Wareneinsatz und Fortbildung enthalten, sowie die erhöhten verrechneten Managementdienstleistungen der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 30. September 2011 4.541 TEUR (Vorjahr 10.548 TEUR). Hauptgrund für die Verringerung der Aktiva ist die Reduzierung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen.

Auf der Passivseite ergibt sich die Verringerung im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 2.034 TEUR (Vorjahr 8.176 TEUR).

Die Liquidität der SWKiel Service GmbH ist über das Cash-Pooling innerhalb der Stadtwerke Kiel Gruppe sichergestellt.

Die Eigenkapitalquote verändert sich aufgrund der geringeren Bilanzsumme geringfügig auf 0,6 % (Vorjahr: 0,2 %) - bei bestehendem Gewinnabführungsvertrag.

Ereignisse nach dem Stichtag

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine besonderen Ereignisse ergeben, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken.

Chancen und Risiken

In bisherigen Unternehmensprogrammen erkannte Kostensenkungspotenziale wurden in Maßnahmen überführt. Die konsequente Maßnahmenumsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit und gegenseitigem Einvernehmen mit der Arbeitnehmervertretung der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft als vertretungsberechtigtes Organ der in der SWKiel Service GmbH beschäftigten Mitarbeiter.

Die Konzentration auf Effizienzsteigerung sowie die Herstellung der Wettbewerbsfähigkeit des Dienstleistungsportfolios bildet die Grundlage der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der SWKiel Service GmbH. Durch den schrittweisen Aufbau der Drittvermarktung der technischen Dienstleistungen werden kontrolliert neue Geschäftspotentiale erschlossen.

Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen, jedoch werden sich die Ergebnisse verschlechtern, wenn die Kosten der Personalgestellung und der Pacht nicht in vollem Umfang in die Preise eingerechnet werden können. Auch die Weiterverrechnung von Managementdienstleistungen und Restrukturierungsaufwand in die Gesellschaft sollte nachhaltig reduziert werden, um den Ergebnisverlauf und damit den Wertbeitrag für den Teilkonzern Kiel dauerhaft zu stabilisieren.

Ausblick

Die Ergebnisse der laufenden Konzessionswettbewerbe werden zu Veränderungen in der Nachfrage nach technischen Dienstleistungen führen. Daraus ergeben sich Chancen für SWKiel Service GmbH, auf die die Gesellschaft durch den konsequenten Aufbau der Drittvermarktung gut vorbereitet ist.

Durch externe Aufträge können Schwankungen in der Beauftragung durch Unternehmen der Stadtwerke Kiel Gruppe kompensiert werden. Langfristig eröffnen sich darüber hinaus Größeneffizienz-Potentiale.

Sinkende Netznutzungsentgelte werden zu einer weiteren Erhöhung des Kostendrucks auf die SWKiel Service GmbH führen. Diesen Herausforderungen stellt sich die Gesellschaft mit zusätzlichen effizienzsteigernden Maßnahmen.

Ein weiterführendes, konzernweites Programm zur Effizienzsteigerung, Verbesserung der Auslastung sowie zur weiteren Reduzierung der Beschaffungspreise durch eine konsequente gruppenweite Lead-Buyer-Organisation wurde eingeführt. Durch eine Zusammenfassung der gleichartigen Aufgaben in den Unternehmen der MVV-Gruppe sind Geschäftsfeldteams aufgebaut worden, in denen heute eine weitere für jeden Standort nutzbare und ergebnissteigernde Prozessverbesserung umgesetzt wird. Die SWKiel Service GmbH nutzt die gruppenweit angestrebten Prozessverbesserungen zur weiteren eigenen Optimierung und Kostenreduzierung.

Für die nächsten Geschäftsjahre wird dabei mit einer Verschlechterung der Ergebniszahlen gerechnet, da bei auf heutigem Niveau bleibenden Umsatzerlösen mit einer Kostensteigerung auf der Aufwandsseite kalkuliert wird. Bei der jetzigen Aufwands-Erlös-Struktur ist der Bestand der Gesellschaft durch Ergebnisabführungsvertrag mit der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft sicher gestellt.

 

Kiel, den 26. Oktober 2011

Die Geschäftsführung

Dr. Dirk Wernicke

Rainer Petersen

Bilanz in Tsd Euro

Aktiva

  30.09.2011 30.09.2010 Anhang
Umlaufvermögen      
Vorräte 738 847 1
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3 803 9 700 2
Flüssige Mittel 0 1  
  4 541 10 548  

Passiva

     
Eigenkapital      
Gezeichnetes Kapital 25 25  
  25 25  
Rückstellungen 1 605 1 865 3
Verbindlichkeiten 2 911 8 658 4
  4 541 10 548  

Gewinn- und Verlustrechnung in Tsd Euro

  01.10.2010 bis 30.09.2011 01.10.2009 bis 30.09.2010 Anhang
Umsatzerlöse 63 252 52 805 5
Verminderung des Bestands      
an unfertigen Erzeugnissen 0 - 223  
Sonstige betriebliche Erträge 2 182 2 408 6
Materialaufwand 54 741 49 071 7
Personalaufwand 7 9 8
Sonstige betriebliche Aufwendungen 12 641 6 683 9
Ergebnis der gewöhnlichen Geschägftstätigkeit - 1 955 - 773  
Steuern 19 22  
Erträge aus Verlustübernahme 1 974 795 10
Jahresüberschuss 0 0  

Anhang

Allgemeine Grundlagen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2010/2011 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die erstmalige Anwendung der geänderten Vorschriften durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erfolgte im Geschäftsjahr 2010/2011. Es haben sich keine Effekte aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG ergeben.

Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern wurden Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt und die Beträge in Tausend Euro (Tsd Euro) ausgewiesen.

Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft, Kiel.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sind zu Durchschnittseinstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Vorräte

in Tsd Euro 30.09.2011 30.09.2010
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 738 847

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in Tsd Euro 30.09.2011 30.09.2010
Forderungen    
aus Lieferungen und Leistungen 97 158
(mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) 0 0
gegen verbundene Unternehmen 3 628 9 292
(mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) 0 0
gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5 21
(mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 73 229
(mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) 0 0
  3 803 9 700

Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 26 Tsd Euro (Vorjahr 6 Tsd Euro). Die gebildete Pauschalwertberichtigung beläuft sich auf 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

in Tsd Euro 30.09.2011 30.09.2010
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 869 9 292
Sonstige Vermögensgegenstände 5 088 0
Sonstige Verbindlichkeiten - 2 329 0
  3 628 9 292

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5 Tsd Euro (Vorjahr 21 Tsd Euro).

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 2 790 Tsd Euro.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus noch nicht abgerechneten Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 577 Tsd Euro (Vorjahr 1 865 Tsd Euro).

4. Verbindlichkeiten

in Tsd Euro 30.9.2011 bis zu 1 Jahr 30.9.2010 bis zu 1 Jahr
Verbindlichkeiten        
aus Lieferungen und Leistungen 874 874 474 474
gegenüber verbundenen Unternehmen 2 034 2 034 8 176 8 176
sonstige 3 3 8 8
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 0 0 4 4
  2 911 2 911 8 658 8 658

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzten sich wie folgt zusammen:

in Tsd Euro 30.9.2011 30.9.2010
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2 055 3 622
Sonstige Verbindlichkeiten 0 6 571
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 - 1 105
Sonstige Forderungen - 21 - 912
  2 034 8 176

Haftungsverhältnisse / sonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle Geschäfte

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 35 376 Tsd Euro (Vorjahr 39 996 Tsd Euro), davon entfallen 33 975 Tsd Euro (Vorjahr 32 670 Tsd Euro) auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 379 Tsd Euro (Vorjahr 574 Tsd Euro) enthalten, die im Wesentlichen bedingt sind durch Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen in Höhe von 271 Tsd Euro (Vorjahr 280 Tsd Euro) verjährte Verbindlichkeiten 78 Tsd Euro (Vorjahr 78 Tsd Euro), erstattete Grundstücksabgaben 18 Tsd Euro und verjährte Geldeingänge in Höhe von 0 Tsd Euro (Vorjahr 126 Tsd Euro).

6. Materialaufwand

in Tsd Euro 2010/2011 2009/2010
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4 831 4 324
Aufwendungen für bezogene Leistungen 49 910 44 747
  54 741 49 071

7. Personalaufwand

in Tsd Euro 2010/2011 2009/2010
Löhne und Gehälter 6 7
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1 2
(davon für Altersversorgung)    
  7 9

Im Jahresdurchschnitt wurden zwei teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter (Vorjahr 2) beschäftigt.

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Managementdienstleistungen aus Restrukturierungsaufwand in Höhe von 4 014 Tsd Euro und Berechnung aller zentralen kaufmännischen Bereiche in Höhe von 3 600 Tsd Euro, sowie andere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 188 Tsd Euro (Vorjahr 47 Tsd Euro) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Personalabrechnungen in Höhe von 32 Tsd Euro (Vorjahr 34 Tsd Euro), sowie aus sonstige periodenfremde Aufwendungen 156 Tsd Euro (Vorjahr 13 Tsd Euro).

9 . Steuern

Der Steueraufwand betrifft sonstige Steuern in Höhe von 19 Tsd Euro.

10 . Verlustübernahme

Der Jahresfehlbetrag von 1 974 Tsd Euro (Vorjahr Jahresfehlbetrag 795 Tsd Euro) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft, Kiel, ausgeglichen.

Sonstige Angaben und Anlagen

Konzernbeziehungen

Für den größten Kreis von Unternehmen wird ein befreiender Konzernabschluss von der MVV GmbH, Mannheim aufgestellt. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die MVV Energie AG, Mannheim den befreienden Konzernabschluss auf. Die Konzernabschlüsse werden nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Geschäftsführung

Rainer Petersen, kaufmännischer Angestellter der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft

Dr. Dirk Wernicke, technischer Angestellter der Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft

Vergütung von Geschäftsführung

Die Geschäftsführer haben keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Honorare des Abschlussprüfers

Es erfolgen keine Angaben zu Honoraren des Abschlussprüfers, da diese im Konzernabschluss der MW Energie AG Mannheim, dargestellt werden, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

 

Kiel, 26.10.2011

SWKiel Service GmbH

Die Geschäftsführung

Rainer Petersen

Dr. Dirk Wernicke

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SWKiel Service GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Kiel, den 27. Oktober 2011

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Block, Wirtschaftsprüfer

Niederschrift über einen Gesellschafterbeschluss

Als alleinige Gesellschafterin der SWKiel Service GmbH fasst die Stadtwerke Kiel AG unter Verzicht auf Form- und Fristvorschriften folgenden Gesellschafterbeschluss:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einer Bilanzsumme in Höhe eines Betrages von 4.541.00,00 € und einem Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe eines Betrages von 1.974.000,00 € wird festgestellt.

2.

Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2010/2011 Entlastung erteilt.

 

Kiel, 24. Juli 2012

Stadtwerke Kiel AG als allein stimmberechtigte Gesellschafterin

Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender

Dr. Jörg Teupen, Vorstandsmitglied

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