Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 5044
Eingetragen
30.4.1990
Branche
Einzelhandel mit Back- und SüßwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
Betrieb von Bäckereien und Bäckerei-Verkaufsfilialen sowie der Betrieb von Cafés.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sarah Alke
seit 18.9.2025
Geschäftsführer
Ilna Laura Steinberg
seit 25.8.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinrich Apel GmbH

Niestetal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die gesamte Produktion der Heinrich Apel GmbH findet im Hauptsitz in Niestetal statt. Gegründet wurde die Bäckerei im Jahre 1949 in Nieste. Die Gesellschaft als solche wurde im Jahr 1990 gegründet. Im Jahr 2009 wurde das Unternehmen durch die "Brötchen & Co." Backwaren GmbH übernommen, welche alleinige Gesellschafterin ist.

Die Rechtsform des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Filialen der Gesellschaft befanden sich zum Bilanzstichtag an über 31 Standorten in der Region von Kassel bis deutlich südlich von Kassel.

Neben dem Stammsitz in Niestetal und den klassischen einzelnen Fachgeschäften arbeitet die Gesellschaft außerdem an gemeinsamen Standorten u.a. mit der Edeka Handelsgesellschaft Hessenring mbH, der Rheika-Delta Warenhandelsgesellschaft mbH (Herkules) und der tegut gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, REWE Supermarkt, Netto usw. zusammen. Hier wird ein handwerkliches Sortiment an Brot und Brötchen, Kuchen und Torten, Snacks und Frühstücken sowie Heiß- und Kaltgetränken angeboten. Das klassische Back- und Konditorwarensortiment wird durch saisonale Spezialitäten abgerundet.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 273 Mitarbeitende. Es wurden 5 Auszubildende in verschiedenen Berufen ausgebildet.

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen aufgrund seines Geschäftsbetriebs nicht tätig.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 verzeichnete die Bundesrepublik Deutschland eine stagnierende gesamtwirtschaftliche Entwicklung, wie aus den Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war um 0,3 % niedriger als im Vorjahr 2022, während der Rückgang nach Kalenderbereinigung bei 0,1 % lag. Diese Entwicklung wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter die anhaltend hohen Preise auf allen Wirtschaftsebenen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine verringerte Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Zudem sank im Jahr 2023 der private Konsum preisbereinigt um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr und entfernte sich damit wieder vom Niveau vor den Krisen im Jahr 2019 (-1,5 %). Dies wird hauptsächlich auf die hohen Verbraucherpreise zurückgeführt. Insbesondere Bereiche, in denen die Preise entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verblieben oder sogar weiter stiegen, verzeichneten Rückgänge.

Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, was einem Anstieg von 0,7 % oder 333.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Zahl erreichte damit ein historisches Hoch in Deutschland. Die Zunahme der Beschäftigung wurde unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte begünstigt.

Zum Zeitpunkt der Bilanzfertigstellung lagen noch keine validen Daten vor, die Einblicke in die wirtschaftliche Lage des Bäckerhandwerks in Deutschland im Jahr 2023 ermöglichen. Daher kann lediglich auf die ausgeführten Branchenzahlen aus dem vorherigen Lagebericht für das Jahr 2022 verwiesen werden.

2. Der Anstieg des Verbraucherpreisindex hat sich im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber dem Jahr 2022 erhöht. Die Jahresteuerungsrate lag somit lt. dem statistischen Bundesamtes aber unter dem historischen Höchststand des Vorjahrs 2022 (+ 6,9 %). Besonders Nahrungsmittel verteuerten sich um 12,4 % weiter - insbesondere Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4 %). Der Inflation begünstigende Faktor war nach wie vor der Krieg in der Ukraine, verbunden mit dadurch steigenden Energiekosten und Rohstoffengpässen.

3. Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Heinrich Apel GmbH blickt auf ein sehr herausforderndes Geschäftsjahr 2023 zurück. Erneute Kostensteigerungen haben eine genaue Kalkulation der Abgabepreise und letztendlich zu deren Erhöhung geführt. Eine stetige Weiterentwicklung des Standortportfolios sowie die Produktentwicklung bzw. Kontrolle der Qualität sind daraus abgeleitet auch 2023 unausweichliche Maßnahmen, um eine Akzeptanz der Kunden aufrecht zu halten.

Die allgemeinen Herausforderungen der Branche, bestehend aus jahrelangem Wettbewerb mit Backstationen der Discounter und des Lebensmitteleinzelhandels, haben sich im Berichtsjahr im gleichen Maße dargestellt wie in den Vorjahren. Gerade in Standorten unserer Handelsvermieter wird durch z.T. extrem aggressive Angebote im Bake-off ein starker Umsatzkampf zu unseren Mietflächen in der Vorkasse geführt. Diesen Herausforderungen begegnen wir weiterhin durch Sicherstellung höchster Qualität unserer Backwaren. In den vergangenen Jahren sind wir diesem Wettbewerb erfolgreich mit der Erweiterung des Kaffee- und Snackumsatzes begegnet und konnten die Gesamtumsätze stabil halten bzw. steigern.

4. Lage

Die Entwicklung der Heinrich Apel GmbH im Geschäftsjahr 2023 hat sich entsprechend der Erwartungen entwickelt.

4.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) lagen im Berichtsjahr mit TEUR 17.747 um 15,5 % über denen des Vorjahres. Insbesondere die erzielten Umsatzerhöhungen durch die Wiederbelebung des gesamten Geschäftsbetriebs sowie die Preissteigerungen, die aufgrund der gestiegenen Preise im Rohstoff- und Energiesektor durchzuführen waren, trugen hierzu bei.

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.104 auf TEUR 4.810 gestiegen, daraus resultiert eine Wareneinsatzquote von 27,1 %, die um 3,0 % über der des Vorjahres liegt. Dieser Anstieg ist bedingt durch Preiserhöhungen bei dem Einkauf von Energie und Rohstoffen.

Trotz geringerer Personalzahlen (-7,0 %) haben sich die Personalaufwendungen um TEUR 838 auf TEUR 8.510 erhöht. Dies ist hauptsächlich begründet durch eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter im Berichtsjahr. Ein wesentlicher Faktor für die hohe Fluktuation ist, dass überdurchschnittlich viele Aushilfen, Studenten und Schüler beschäftigt werden. Diese Personengruppen sehen ihre Anstellung oft als kurzfristige Überbrückung und streben nach Abschluss ihrer Ausbildung oder ihres Studiums andere berufliche Perspektiven an. Dies führt naturgemäß zu einer höheren Fluktuation.

Zudem sind in vielen Fällen die Gehälter und Sozialleistungen in der Bäckereibranche nicht wettbewerbsfähig genug, um qualifizierte Mitarbeitende langfristig zu binden. Dies führt dazu, dass Mitarbeitende oft zu besser bezahlten Stellen in anderen Branchen wechseln.

Dieser Mangel an verfügbaren Arbeitskräften hat eine entsprechende Teuerung in deren Beschaffung zur Folge. Die Personaleinsatzquote hat sich mit 48,0 % im Berichtsjahr gegenüber 49,9 % im Jahr 2022 verbessert.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 273 (Vorjahr: 292) Mitarbeiter/Innen. Zusätzlich wurden 5 (Vorjahr: 5) Auszubildende in verschiedenen Berufen ausgebildet.

Das Ergebnis nach Steuern (finanzieller Leistungsindikator) beläuft sich auf TEUR -338 (Vorjahr TEUR -1.540).

Das Ergebnis wurde im Rahmen eines abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags an die "Brötchen & Co." Backwaren GmbH abgeführt.

5. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Jahr 2023 TEUR 359.

Insbesondere durch Investitionen in das Anlagevermögen zum weiteren Aus- und Umbau der Filialen in Höhe von TEUR 544 beträgt der Cashflow aus der Investitionstätigkeit TEUR -514. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen bedingt durch Tilgungen von Darlehen in Höhe von TEUR 389 sowie durch Zinszahlungen trotz der Aufnahme neuer Darlehen von Kreditinstituten in Höhe von TEUR 483 mit TEUR -31 negativ auszuweisen.

Insgesamt reicht der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nicht aus, um die negativen Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zu decken, so dass sich der Finanzmittelfonds (bestehend aus liquiden Mitteln abzüglich kurzfristiger Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) im Geschäftsjahr von TEUR 319 im Vorjahr um TEUR 186 auf TEUR 133 reduziert hat. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

6. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Heinrich Apel GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 8.157.090. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (Euro 6.851.985) um 19,1 % erhöht.

Auf der Aktivseite resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus dem höher auszuweisenden Umlaufvermögen. Innerhalb des Umlaufvermögens sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.453 höher auszuweisen, dies resultiert sowohl aus erhöhten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr als auch aus höheren Forderungen gegen die Gesellschafterin aus der steuerlichen Organschaft und dem Ergebnisabführungsvertrag. Gegenläufig sind die liquiden Mittel, die um TEUR 201 gegenüber dem Vorjahr niedriger auszuweisen sind. Der Abbau der liquiden Mittel resultiert im Wesentlichen, wie oben in der Finanzlage dargestellt, aus der Investitionstätigkeit, obwohl ein positiver operativer Cashflow erzielt wurde. Das Anlagevermögen ist aufgrund von Investitionen in Höhe von TEUR 544, planmäßiger Abschreibungen in Höhe von TEUR 401 sowie Anlagenabgängen in Höhe des Buchwertes von TEUR 43 insgesamt um TEUR 100 höher auszuweisen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 78 erhöht, planmäßigen Tilgungen standen neue Darlehen von Kreditinstituten in Höhe von TEUR 483 gegenüber. Darüber hinaus ist bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund von laufenden Verrechnungen ein Anstieg von TEUR 868 zu verzeichnen.

Das Eigenkapital bleibt betragsmäßig unverändert. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme um 4,0 % auf 20,8 % vermindert.

7. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Der Umsatz erhöhte sich um 15,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Materialeinsatzquote lag mit 27,1 % über der Vorjahresquote von 24,1 %.

Im Bereich der Personalkosten lag die Quote mit 48,0 % unter der des Vorjahres (49,9 %).

Investiert wurde im Berichtsjahr 2023 schwerpunktmäßig in den Aus- und Umbau der Filialen.

C. Chancen- und Risikobericht

Für jedes Geschäftsjahr wird eine umfassende Planung aller Einnahmen und Ausgaben durchgeführt, um die Soll-Vorgaben zu erreichen. Monatlich werden etwaige Abweichungen von der Geschäftsführung in enger Zusammenarbeit mit den Führungskräften und dem Management von der Haus der Bäcker GmbH analysiert, und es werden bei Bedarf umgehend Maßnahmen ergriffen.

Strategisch geplante Prozess- & Einkaufsoptimierungen sowie Preisanpassungen helfen, die Werte wirtschaftlich im Griff zu behalten.

Dem starken Verdrängungswettbewerb in der Branche wird durch die konsequente Qualitätssicherung und -verbesserung entgegentreten. Hier sind Nachhaltigkeit und Regionalität unserer Produkte besonders fokussierte Themen.

Zu den wesentlichen Risiken auf der Einnahmenseite zählt die zunehmende Personalmangellage im Bäckereihandwerk und in der Gastronomie. Nur mit einer ausreichenden Anzahl und genügend qualifiziertem Personal sind unsere Fachgeschäfte in der Lage, ihr Umsatzpotential optimal auszuschöpfen.

Im Bereich der Personalkosten bleibt das Risiko der vergangenen Jahre bestehen. Der Aufwärtstrend im Bereich der Personalkosten - insbesondere durch weitere Tarif- & Mindestlohnanpassungen - setzt sich rasch fort, so dass unsere Bemühungen um gute Mitarbeitende sich schwieriger und teurer gestalten. Das Halten und Entwickeln von Mitarbeitenden kostet viel Geld und bindet Aufmerksamkeit, ist jedoch unabdingbar.

Mit dem von der Tarifkommission beschlossenen neuen Tarifvertrag, welcher zum 01.06.2024 in Kraft tritt, wird der Druck auf unsere Lohnkosten absehbar weiter steigen.

Experten zufolge könnte es im Verlauf des Jahres 2024 eine Entspannung bei den Rohstoff- und Energiekosten geben. Ferner sind durch den gemeinsamen Einkauf über den Verbund unter dem Dach der Haus der Bäcker GmbH nun langfristige Effekte zu verzeichnen. So konnten einige Rohstoffe zu deutlich günstigeren Preisen erworben werden oder zumindest der Preisanstieg durch die erhöhte Mengenabnahme abgefedert werden. Zum Ende des Jahres 2023 wurde eine umfassende Preisanpassung vorgenommen, um die Kostensteigerungen aus dem letzten Quartal 2023 auszugleichen und sicherzustellen, dass diese nicht zulasten der Wirtschaftlichkeit des Betriebs gehen. Die Durchsetzbarkeit weiterer Preisanpassungen ist jedoch fraglich.

Hinsichtlich der Kosten für Energie kann durch den strategischen Einkauf innerhalb der Gruppe davon ausgegangen werden, dass diese Position sich auf dem Vorjahresniveau einpendelt.

Die Entwicklung der Ernährungsbranche in Richtung regionaler Produkte bietet der gesamten Bäckerbranche weiterhin Chancen, die handwerklich hergestellte Backwaren in hoher Qualität anbieten.

Zusätzlich bietet der wachsende Markt im Bereich des Out-of-Home-Segments uns die Möglichkeit, den Umsatz in der Produktkategorie Snack weiter zu steigern.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens im Berichtszeitraum oder darüber hinaus gefährden, wurden nicht festgestellt.

D. Prognosebericht

Auch für das Jahr 2024 gehen wir von weiterhin herausfordernden Zeiten aus, insbesondere angesichts der hohen Dichte an kurzfristig auftretenden Krisen, deren Auswirkungen sich schnell bei uns im Rohstoff & Energieeinkauf bemerkbar machen können. Es wird erkannt, dass die Flexibilität und die Fähigkeit, rasch auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren, von entscheidender Bedeutung sein wird. Trotz dieser Unsicherheiten bleibt der Mangel an Arbeits- und Fachkräften unsere größte Herausforderung, der strategisch und langfristig begegnet werden muss. In diesem Kontext streben wir die Etablierung als attraktive Arbeitgebermarke in der Region an, die sich auf einem attraktiven Gehalts- & Benefit-Paket und einer angenehmen Firmenkultur, die die Mitarbeiterbindung und -motivation stärkt, begründet.

Das Management der großen Kostenblöcke Material und Personal gehen wir unverändert strukturiert und organisatorisch an, um auch hier wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Sortimentspolitik und -gestaltung wird weiterhin an die aktuellen Trends und Kundenbedürfnisse angepasst, um maximale Absatzpotenziale zu erschließen in Einklang mit einer unabdingbaren Profitabilität. Insbesondere ist die Vergrößerung des veganen Angebots geplant, das nicht nur Veganer anspricht, sondern auch Kunden mit speziellen Ernährungsbedürfnissen bedient. Mit diesem vergleichsweisen breiten Sortiment an veganen Artikeln heben wir uns bereits jetzt von unseren Mitbewerbern ab und gewinnen und binden hier eine zahlungsbereite Kundengruppe.

Die Beibehaltung einer gleichbleibend hohen Qualität unserer handwerklich hergestellten Produkte bleibt ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Es wird darauf geachtet, dass die Handwerksqualität unser Preisniveau rechtfertigt, um das Vertrauen der Kunden zu stärken und langfristig zu binden.

Im Zuge der weiteren Optimierung der Profitabilität des Unternehmens wird das

Bilanz

31.12.2023
EUR
EUR Zum Vergleich: 31.12.2022
EUR
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24,00 24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 96.533,00 130.842
96.557,00 130.866
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 621.567,20 575.442
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.517,00 234.473
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 517.173,00 778.816
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 684.199,68 692.437
2.415.456,88 2.281.168
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.167.062,50 1.167.063
2. Genossenschaftsanteile 2.050,00 2.050
1.169.112,50 3.681.126,38 1.169.113 3.581.147
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 122.800,00 216.600
2. Unfertige Erzeugnisse 119.100,00 20.300
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 47.300,00 21.900
289.200,00 258.800
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 81.005,00 97.478
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.871.711,49 2.418.775
3. Sonstige Vermögensgegenstände 84.548,14 134.202
4.037.264,63 2.650.455
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 133.243,04 4.459.707,67 334.653 3.243.908
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.255,66 26.930
8.157.089,71 6.851.985

PASSIVSEITE

31.12.2023
EUR
EUR Zum Vergleich: 31.12.2022
EUR
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564
II. Gewinnvortrag 1.673.416,66 1.673.417
III. Jahresüberschuss 0,00 1.698.981,25 0 1.698.981
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE UND ZULAGEN 0,00 5.557
C. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 740.900,00 726.500
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.237.310,54 2.159.562
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 993.311,33 611.596
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.161.185,14 1.293.050
4. Sonstige Verbindlichkeiten 325.401,45 5.717.208,46 356.739 4.420.947
8.157.089,71 6.851.985

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
EUR Zum Vergleich: 2022
EUR
EUR
1. Umsatzerlöse 17.746.911,29 15.371.670
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 124.190,70 21.218
3. Betriebsleistung 17.871.101,99 15.392.888
4. Sonstige betriebliche Erträge 201.767,99 162.806
5. Gesamtleistung 18.072.869,98 15.555.694
6. Materialaufwand:
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 4.810.364,97 3.706.704
7. Rohergebnis 13.262.505,01 11.848.990
8. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 7.001.508,59 6.364.495
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.508.231,13 8.509.739,72 1.306.751 7.671.246
9. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 400.427,78 411.326
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.738.434,40 13.648.601,90 5.330.434 13.413.006
11. Betriebsergebnis -386.096,89 -1.564.016
12. Erträge aus Beteiligungen 0,00 103
13. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 52.517,76 52.518
14. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 120.269,42 3.531
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 124.340,83 32.552
16. Finanzergebnis 48.446,35 23.600
17. Ergebnis nach Steuern -337.650,54 -1.540.416
18. Sonstige Steuern 13.723,12 13.055
-351.373,66 -1.553.471
19. Erträge aus Verlustübernahme 351.373,66 1.553.471
20. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang

I. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Heinrich Apel GmbH mit Sitz in Niestetal im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter der Nummer HRB 5044 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und den Ergänzungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) Anwendung findet. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde die Bilanz um den Posten "Genossenschaftsanteile" erweitert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke für einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang gemacht.

Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Im Zugangsjahr erfolgte die Abschreibung pro rata temporis. Dabei wurden für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren und für den Geschäfts- oder Firmenwert eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen. Soweit Kapitalzuschüsse Dritter enthalten sind, wurden diese im Zugangsjahr passivisch abgesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgte die Abschreibung pro rata temporis. Dabei wurden für Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von vier bis fünfzig Jahren, für technische Anlagen und Maschinen von fünf bis dreizehn Jahren und für die anderen Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung von einem bis dreiundzwanzig Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen zudem außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen zum Nennwert angesetzt, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die unter Vorräte ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten in Höhe der durchschnittlichen Einstandspreise oder der niedrigeren Tagespreise am Bilanzstichtag inkl. Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus mangelnder Gängigkeit und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1 % auf den Nettoforderungsbestand berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Feinbäckerei Thiele GmbH und Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden aufgrund gleicher Art und Fristigkeit miteinander verrechnet.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Der aktivierte, entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist durch Stabilität und Bestandsdauer der Branche des erworbenen Unternehmens begründet sowie der Laufzeit der Mietverträge unter Berücksichtigung einseitiger Verlängerungsoptionen.

Unter den Finanzanlagen sind Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von EUR 1.167.062,50 (Vorjahr: EUR 1.167.062,50) ausgewiesen. Diese betreffen langfristige Darlehen an die Gesellschafterin.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 3.203.306,25 (Vorjahr: EUR 2.198.740,36) enthalten, diese beinhalten ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 5.000,00 (Vorjahr: EUR 10.150,49) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen beruhte auf Mitteln des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen. Die Auflösung erfolgte entsprechend der Abschreibung der bezuschussten Anlagengegenstände. Sie wurden in gleichbleibenden Beträgen der Nutzungsdauer entsprechend aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenansprüche gebildet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von EUR 621.466,37 (Vorjahr: EUR 621.466,37) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von EUR 1.539.718,77 (Vorjahr: EUR 671.583,55) sonstige Verbindlichkeiten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 106.817,29 (Vorjahr: EUR 118.854,80) für Steuern und EUR 29.844,10 (Vorjahr: EUR 23.110,10) für soziale Sicherheit enthalten.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr EUR (VJ) mehr als 1 Jahr EUR (VJ) davon mehr als 5 Jahre EUR (VJ) Gesamt EUR (VJ)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 485.285,00 1.752.025,54 680.074,93 2.237.310,54
(530.712,58) (1.628.849,11) (416.458,89) (2.159.561,69)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 993.311,33 0,00 0,00 993.311,33
(611.596,15) (0,00) (0,00) (611.596,15)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 642.614,53 1.518.570,61 0,00 2.161.185,14
(638.228,45) (654.821,47) (0,00) (1.293.049,92)
Sonstige Verbindlichkeiten 325.401,45 0,00 0,00 325.401,45
(356.739,26) (0,00) (0,00) (356.739,26)
2.446.612,31 3.270.596,15 680.074,93 5.717.208,46
(2.137.276,44) (2.283.670,58) (416.458,89) (4.420.947,02)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt in Höhe von EUR 542.059,07 (Vorjahr: EUR 789.281,47) durch Grundpfandrechte sowie in Höhe von EUR 1.170.412,52 (Vorjahr: EUR 941.509,02) durch Sicherungsübereignungen von Ladeneinrichtungen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 454.000,00 (Vorjahr: EUR 454.000,00) durch Sicherungsübereignung von Ladeneinrichtungen gesichert.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den Umsatzerlösen sind Erträge aus Weiterbelastungen an die Feinbäckerei Thiele GmbH in Höhe von EUR 4.557.834,36 (Vorjahr: EUR 935.399,19) enthalten, diese resultieren aus seit dem Vorjahr vorgenommenen Zentralisierungen der beiden Gesellschaften.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen in Höhe von EUR 562.439,71 (Vorjahr: EUR 949.103,47) sowie Umzugskosten in Höhe von EUR 364.085,33 (Vorjahr: EUR 252.119,62) enthalten.

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Erträge aus verbundenen Unternehmen.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten in Höhe von EUR 120.269,42 (Vorjahr: EUR 3.437,49) Erträge aus verbundenen Unternehmen.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind EUR 49.487,71 (Vorjahr: EUR 8.941,09) an verbundene Unternehmen enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse bestehen zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 aus der Bestellung von Sicherheiten (Grundpfandrechten) für fremde Verbindlichkeiten (verbundene Unternehmen) in Höhe von insgesamt EUR 4.253.800,00. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Gesellschaft als gering eingeschätzt.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing beträgt EUR 175.600,00 und beinhaltet Leasingverträge (Kraftfahrzeuge, Kassensysteme, Einrichtungsgegenstände) mit einer Laufzeit von längstens vier Jahren. Die jährlichen Verpflichtungen für angemietete Räumlichkeiten (Filialen) belaufen sich auf EUR 1.940.000,00, die durchschnittliche Laufzeit der Verträge beträgt 2,5 Jahre. Die jährlichen Belastungen aus anderen Miet- und Leasingverträgen ohne spezifische Laufzeit betragen EUR 36.600,00.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren beschäftigt:

2023 2022
Angestellte: 207 221
Arbeiter: 64 69
Angestellte/Arbeiter: 271 290
Nachrichtlich:
- Geschäftsführer 2 2
- Auszubildende 5 5

Die Geschäftsführung der Heinrich Apel GmbH erfolgt durch die Geschäftsführer:

- Herr Norman Schmidt, Ebergötzen (bis 11. Juli 2023)

- Herr Richard Merzenich, Erftstadt (bis 11. Juli 2023)

- Herr Jan Kamp, Mönchengladbach (ab 11. Juli 2023, bis 31. März 2024)

- Herr Bastian Weiland, Schlangenbad (ab 16. November 2023)

- Herr Oliver Mahl, Lübbecke (ab 1. März 2024)

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt EUR 15.000,00 und beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der JOVA Holding GmbH & Co. KG, Remscheid, einbezogen. Ein Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen wird von der JOVA Holding GmbH & Co. KG, Remscheid, aufgestellt und im Unternehmensregister veröffentlicht.

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtszeitraums eingetreten, die wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss gehabt hätten.

 

Niestetal, den 2. August 2024

Geschäftsführung

Bastian Weiland

Oliver Mahl

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Rechten und Werten 219.044,49 0,00 0,00 0,00 219.044,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 181.200,00 0,00 33.910,00 0,00 147.290,00
400.244,49 0,00 33.910,00 0,00 366.334,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 963.299,52 62.798,20 0,00 0,00 1.026.097,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.009.873,52 16.231,00 0,00 451.814,52 1.477.919,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.634.475,54 21.005,26 120.994,20 0,00 6.534.486,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 692.437,47 443.576,73 0,00 -451.814,52 684.199,68
9.300.086,05 543.611,19 120.994,20 0,00 9.722.703,04
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.167.062,50 0,00 0,00 0,00 1.167.062,50
2. Genossenschaftsanteile 2.050,00 0,00 0,00 0,00 2.050,00
1.169.112,50 0,00 0,00 0,00 1.169.112,50
10.869.443,04 543.611,19 154.904,20 0,00 11.258.150,03
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Rechten und Werten 219.020,49 0,00 0,00 219.020,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 50.358,00 11.897,00 11.498,00 50.757,00
269.378,49 11.897,00 11.498,00 269.777,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 387.857,52 16.673,00 0,00 404.530,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 775.400,52 110.001,52 0,00 885.402,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.855.659,54 261.856,26 100.202,20 6.017.313,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.018.917,58 388.530,78 100.202,20 7.307.246,16
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.288.296,07 400.427,78 111.700,20 7.577.023,65
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Rechten und Werten 24,00 24,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 96.533,00 130.842,00
96.557,00 130.866,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 621.567,20 575.442,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.517,00 234.473,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 517.173,00 778.816,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 684.199,68 692.437,47
2.415.456,88 2.281.168,47
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.167.062,50 1.167.062,50
2. Genossenschaftsanteile 2.050,00 2.050,00
1.169.112,50 1.169.112,50
3.681.126,38 3.581.146,97

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heinrich Apel GmbH, Niestetal

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Heinrich Apel GmbH, Niestetal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinrich Apel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 2. August 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fritz, Wirtschaftsprüfer

Dr. Falk, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. November 2024 festgestellt.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages zwischen der "Brötchen & Co." Backwaren GmbH und der Heinrich Apel GmbH, ist ein Beschluss über die Ergebnisverwendung nicht erforderlich.

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