Kaup Immobilienverwaltungs- GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Bolt seit 6.6.2024 | Prokura |
Sven Worm seit 29.12.2021 | Prokura |
Bastian Juchem seit 15.7.2019 | Prokura |
Monika Ludwig seit 15.7.2019 | Prokura |
Christoph Kaup seit 23.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Swegon Operations AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HOWATHERM Klimatechnik GmbHBrücken bei BirkenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023 über das 56. Geschäftsjahrder HOWATHERM Klimatechnik GmbH in 55767 BrückenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind in der technischen Gebäudeausrüstung für Nicht-Wohngebäude tätig und arbeiten bundesweit mit etwa 750 Anlagenbauern, Ingenieurbüros und großen Endkunden zusammen. Wir stellen Raumlufttechnische Geräte und deren Komponenten für raumlufttechnische Anlagen her. Diese Geräte werden schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen eingesetzt: • Industrie und Pharmaunternehmen • Hygieneanwendungen in Krankenhäusern • Komfortanwendungen (Banken, Hotels, Büros, Schwimmbäder etc.) Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Brücken, eigene Vertriebsingenieure in Bamberg, Stuttgart, Duisburg und Düsseldorf sowie einen Standort in der Region Osnabrück. Des Weiteren besteht eine eigenständige Vertriebsniederlassung (HOWATHERM S. a. r. l.) in Luxemburg. Die geschäftliche Situation der S. a. r. l. ist positiv. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft forscht und entwickelt mit mehreren Ingenieuren auf dem Gebiet der Raumlufttechnik. Daneben besteht eine Kooperation mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld (Hochschule Trier). Wir entwickeln Komponenten für Raumlufttechnische Geräte und komplette Systeme der Raumlufttechnik. Ein Schwerpunkt der FuE-Tätigkeit liegt auf Systemen der Energieeffizienz in der Raumlufttechnik, wie hocheffiziente Wärmerückgewinnungssysteme und energieeffiziente Antriebssysteme. Ein weiterer Schwerpunkt liegt aktuell in der Entwicklung von neuen energieeffizienten Lüftungssystemen in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel und einem Monitoringsystem für RLT-Anlagen, um Anlagen im Betrieb zu optimieren. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt blieb die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung im Jahr 2023 konstant bei 5. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der von uns in Deutschland betreute Markt der Raumlufttechnik hat im Berichtsjahr bezüglich der Branchenstruktur nur unwesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr erfahren. Die Marktsituation war in den letzten beiden Jahren durch eine Konsolidierung des Angebotes (Kapazitätserhaltung) gekennzeichnet. Wir begegneten dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Serviceaktivitäten. 2. Geschäftsverlauf Durch unsere Präsenz in Deutschland waren wir im Berichtsjahr in der Lage unsere Position weiter zu festigen. Darüber hinaus haben insbesondere Aufträge aus Luxemburg dazu beigetragen den Absatz zu stabilisieren. In 2023 verzeichneten wir wieder einen Umsatz, der trotz des anhaltenden Ukraine-Krieges und der Lieferkettenproblematik deutlich über dem Vorjahr lag. Der Geschäftsverlauf war diesmal durch einen deutlichen Anstieg im Auftragseingang im gesamten Geschäftsjahr geprägt (+13,0 %). Unverändert betreuen wir in Deutschland, Schweiz und Luxemburg neben einer großen Anzahl von Industrieunternehmen, Anlagenbauer und planende Ingenieurbüros. Der erneute Anstieg der Gesamtleistung im Berichtsjahr war getragen von wieder deutlich gestiegenen Auftragseingängen im Geschäftsjahr. Bis zum zweiten Quartal 2024 hielt der gute Auftragseingang an. Die Auslastung lag in den ersten 15 Wochen des Jahres 2024 mit 73,5 % noch nicht auf dem Vorjahresniveau 2023 mit 79,0 % bei vergleichbarer Kapazität. Dies ist durch Terminverschiebungen und Baustellenverzögerungen zu erklären. Wir gehen aktuell davon aus, dass die Produktion ungehindert arbeiten kann, da durch die aktuell langen Lieferzeiten die Beschaffung ausreichend Zeit hat die Materialien bereitzustellen. Das vor dem Hintergrund des anhaltenden Ukraine-Krieges und der Lieferkettenproblematik im Wirtschaftsjahr mit anhaltend hohen inflationären Tendenzen erzielte Nachsteuerergebnis ist positiv zu bewerten. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und stabile Finanzlage auf. Das Anlagevermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 987 T€ auf 5.636 T€. Der Anstieg ist in Höhe von 172 T€ auf die planmäßigen Abschreibungen übersteigende Anschaffungen zurückzuführen, in Höhe von 93 T€ auf Zuschreibungen aus Wertaufholung bei Wertpapieren des Anlagevermögens sowie in Höhe von 722 T€ auf die Umgliederung einer Rückdeckungsversicherung in das Anlagevermögen. Den Vorräten in Höhe von 3.940 T€ (im Vorjahr 4.403 T€) standen erhaltene Anzahlungen in Höhe von 2.838 T€ (im Vorjahr 3.168 T€) gegenüber. Die Vorräte sind somit zu 72,0 % (im Vorjahr 72,0 %) durch erhaltene Anzahlungen abgedeckt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 539 T€ auf 1.372 T€. Der Anstieg ist im Wesentlichen (in Höhe von 371 T€) auf die Forderung gegenüber der HOWATHERM S. a. r. l. zurückzuführen. Die liquiden Mittel betrugen 12.973 T€ und somit 53,3 % der Bilanzsumme bzw. 99,0 % des Eigenkapitals. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds betrug 5.057 T€. Die Rückstellungen stiegen um 2.184 T€ auf 6.985 T€. Der Anstieg war im Wesentlichen auf die Anpassung im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellungen um 580 T€ (wir verweisen auch auf die Ausführungen im Anhang), in Höhe von 847 T€ auf die im Wesentlichen ergebnisbedingte Erhöhung der Steuerrückstellungen sowie in Höhe von 757 T€ auf die sonstigen Rückstellungen (hier insbesondere die Erhöhung der Personalkostenrückstellung) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten sanken betriebsbedingt um 280 T€ auf 4.266 T€. Das Finanzmanagement orientiert sich an dem seit langen Jahren praktiziertem Instrument des jederzeit aktualisierten Finanzstatus, mit dessen Hilfe Forderungen und Verbindlichkeiten täglich aktualisiert und ausgeglichen werden. Die Eigenkapitalquote beträgt aktuell 54,5 % und liegt deutlich über den Markt- oder Branchenvergleichszahlen und über dem Niveau des Vorjahreswerts von 48 %. Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in allen Geschäftsjahren zuvor. In den Jahren 2024 bis 2025 stehen jedoch größere Investitionen an, die sich auf eine Modernisierung der Produktionskapazität und Erhöhung des Automatisierungsgrades beziehen. Im Jahr 2023 lag der Auftragseingang mit +8,0 % deutlich über dem Niveau des gleichen Vorjahreszeitraumes, da der Auftragseingang trotz der Ukraine-Krise und der Lieferkettenprobleme ab Herbst 2022 signifikant angezogen ist und sogar über dem Niveau der Vorjahre lag. Die Gesamtleistung stieg um 8.482 T€ gegenüber dem Vorjahr. Die Ergebnisrentabilität als Verhältnis von Jahresüberschuss zu Gesamtleistung betrug 17,4 % gegenüber 5,18 % im Vorjahr. Die gute Geschäftsentwicklung ist im Wesentlichen auf eine hohe Nachfrage und Auslastung sowie Preiseffekte zurückzuführen. 2023 lag der relative Materialaufwand etwas unter dem Niveau des Vorjahrs (-2,6 %-Punkte). Trotz deutlicher Lohnsteigerungen und einer Erhöhung des Personalbestandes konnte der relative Personalaufwand etwas gesenkt werden (-3,7 %-Punkte). Die um rd. T€ 36 erhöhten Abschreibungen resultierten aus den nun erreichten Produktionskapazitäten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund des stark gestiegenen Umsatzes und der gestiegenen Inflation deutlich angewachsen (+570,6 T€). Darin enthalten ist ein periodenfremder ergebniserhöhender Effekt aus der Umsetzung der Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2019 bis 2022 in Höhe von 281 T€. Bereinigt um diesen Effekt sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 851,6 T€ gestiegen. Der Warenabgabeaufwand hat sich vor Sondereffekt aus der steuerlichen Außenprüfung (s. o.) durch den höheren Umsatz um +176,7 T€ weiter erhöht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Entwicklung des Auftragseingangs, Entwicklung der Auslastung, Umsatzentwicklung, vereinfachter Cashflow und EBIT heran. Der vereinfachte Cashflow wird ausgehend vom Jahresüberschuss korrigiert um Abschreibungen, Buchwerte der Anlageabgänge sowie die Änderung der Pensionsrückstellungen und der Einzelwert- bzw. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen ermittelt. Die Entwicklung des Auftragseingangs in 2023 war wie vorstehend dargestellt deutlich positiv. Die Auslastung liegt auf hohem Niveau, jedoch unterhalb des Vorjahresniveaus. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden (+37 %). Der vereinfachte Cashflow liegt mit 5.603 T€ über dem Vorjahresniveau (1.750 T€). Das EBIT ist ebenfalls deutlich positiv. Unsere wirtschaftliche Lage kann trotz der weltweiten Krisen insgesamt als gut bezeichnet werden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die wirtschaftliche Lage in 2023 trotz der Krisen wieder an die Vorkrisenjahre anknüpfte und diese sogar übertraf. Im aktuellen Jahr 2024 werden wir wieder in unser Unternehmen investieren, da die finanzielle Leistungsfähigkeit dies zulässt und die Investitionen Kostenreduktionen ermöglichen. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Im investiven Bereich wurde die Optimierungsphase einer unternehmensweiten Softwarelösung fortgesetzt. Trotz des immer noch aktuellen Ukrainekonfliktes und der daraus entstandenen Lieferkettenkrise, gehen wir davon aus, dass wir für das Jahr 2024 wieder ein deutlich positives operatives Ergebnis erwarten können. Für 2024 und 2025 gehen wir nach wie vor von einer diffusen Gesamtsituation aus, da die Lieferkettenproblematik und die Inflation noch nicht überwunden ist. Auch erwarten wir durch die Baukrise, die durch stark gestiegene Zinsen entstanden ist, weitere Probleme. Für 2024 rechnen wir aber mit einem positiven Ergebnis, das auf dem Niveau des Vorjahresergebnisses liegen wird. Im Zeitraum Januar 2024 bis einschließlich April 2024 lag der Auftragseingang bei 6,7 Mio. €. Zudem sind weitere 16,3 Mio. € an Projekten avisiert (90 % Realisierungsquote) sowie 14,4 Mio. € im Forecast (50 bis 75 % Realisierungsquote). Wir rechnen daher mit einem mit Chancen bewerteten anstehenden Auftragseingang in 2024 von rund 24 Mio. €. Zum Datum 30.04.2024 lag der Auftragsbestand für 2024 aufgrund des deutlichen Anstiegs der Bestellungen zum ursprünglich geplanten Umsatz bei 39;0 % (VJ 69,7 %) und damit immer noch auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Das aktuell etwas geringere Auftragsniveau eröffnet uns Spielräume im Hinblick auf kürzere und marktübliche Lieferzeiten von 10 bis 14 Wochen. In 2022 lagen die Lieferzeiten auf einem im Markt kaum zu vermittelndem Niveau von 20 bis 25 Wochen. Bis KW 20 des Jahres 2024 liegt die Auslastung bei durchschnittlich 79,0 % (VJ 95,8 %). Wir gehen aufgrund der aktuellen Lage davon aus, dass wir 2024 Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres ausweisen werden. Das Ergebnis wird voraussichtlicht gegenüber 2023 leicht sinken jedoch deutlich über dem EBIT des Jahres 2022 liegen. Der vereinfachte Cashflow wird ebenfalls deutlich positiv bleiben und sich zwischen den Jahren 2023 und 2022 bewegen. Die Position unserer Gesellschaft als einer der Marktführer im Bereich der Energieeffizienztechnik in der Raumlufttechnik konnte, im Geschäftsjahr 2023 weiter umgesetzt werden. Auch für 2024 gehen wir trotz der aktuellen Krise von einem stabilen Umfeld aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Durch die weltweiten Turbulenzen durch den Ukrainekonflikt und der folgenden Material- und Beschaffungskrise sowie der starken Inflation gehen wir davon aus, dass sich die Konjunktur in 2024 und 2025 abschwächen wird. Ertragsorientierte Risiken Da unsere Produkte vor dem Hintergrund der gestiegenen Energiepreise echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken nach der Krise nicht steigen werden. Die hohen Energiekosten können jedoch zu einer gesamtwirtschaftlichen Eintrübung führen. Die steigenden Zinsen belasten die Bauwirtschaft stark. Allerdings bezieht sich die Auswirkungen wesentlich stärker auf die Wohnungswirtschaft. Nicht-Wohngebäude, insbesondere in der Industrie sind ungleich geringer von den Auswirkungen betroffen. Insgesamt können die steigenden Zinsen zu einer gesamtwirtschaftlichen Abkühlung beitragen. Wir gehen davon aus, dass unsere Marktanteile mittelfristig kaum noch ausgedehnt werden können. Durch eine kontinuierlichen Projekt-Forecast sowie monatlich erfolgendem Preis-, Auslastungs- und Auftragsmonitoring können wir auf die vorstehend beschriebenen Risiken durch gezielte Einkaufs- und Verkaufsmaßnahmen sowie Anpassung der Produktion reagieren. Einkaufsrelevante Risiken Im Einkauf werden immer noch große Risiken gesehen, da sich in allen Bereichen die Lieferengpässe noch nicht vollständig zurückgebildet haben. Zudem unterliegen die Preise für Rohmaterial und Komponenten immer noch einer signifikanten Teuerung. Zwar reduzierte sich der Preisanstieg im Durchschnitt von +60,1 % (April 2022) auf +33,9 % (April 2024) gegenüber dem Referenzmonat 09/2020, aber das Preisniveau ist immer noch überdurchschnittlich hoch. Dieses Risiko hat HOWATHERM bisher durch einen relativ hohen Lagerbestand an Rohmaterialien abgefedert. Die Teuerung der Materialien und Bauteile wurde im Rahmen von mehreren Preiserhöhungen berücksichtigt. Aktuell hat sich die Strategie ausgezahlt einen hohen Lagerbestand vorzuhalten. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken mittelfristig nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital und erhaltene Anzahlungen. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit beiden Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich vereinbart, die aber seit Jahren nicht genutzt werden. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquiditätslage ist aktuell sehr gut; es sind mittelfristig keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir rechneten damit, dass es nach der Pandemie zu deutlichen Investitionen insbesondere im Gesundheitssystem und der Pharmabranche kommen wird. Da HOWATHERM in diesem Bereich gut aufgestellt ist, sehen wir immer noch gute Chancen für diese Zeit. Diese Erwartung wurde bisher erfüllt. Zudem gehen wir nach wie vor davon aus, dass durch Erfahrungen der Coronakrise der Bedarf an Raumlufttechnischen Anlagen weiter steigen wird. Wir gehen auch davon aus, dass sich der Gesamtmarkt bedingt durch die Energiewende, die auch den Gebäudebestand erfassen wird, weiter positiv entwickeln wird. Zudem wird durch die Corona-Pandemie gesunde Luft als "Lebensmittel" wahrgenommen. Daher gehen wir davon aus, dass die Raumlufttechnik sich im Gebäude nachhaltig etablieren wird. Durch die aktuell gestiegenen Energiepreise wird das Thema Wärmerückgewinnung und das Monitoring der Anlagen entscheidend an Bedeutung gewinnen. Wir sehen dadurch die Chance Marktanteile zu festigen und in einzelnen Nischen leicht auszubauen. 3. Gesamtaussage Durch die in den Vorjahren erfolgten Investitionen in eine Geschäftsausweitung sind mittelfristig keine weiteren größeren Investitionen notwendig. Trotzdem wollen wir im Bereich der Fertigung eine Modernisierung und Automatisierung mittels größerer Investitionen durchführen. Die Prognose innerhalb des letzten Lageberichts hat im Wesentlichen zugetroffen. Das Ergebnis 2023, sowie die Gesamtleistung ist sehr gut ausgefallen. Das aktuelle Geschäftsjahr 2024 verläuft ebenfalls besser als Ende 2023 erwartet. Eine Aussage für das erste Halbjahr 2025 kann aufgrund der immer noch bestehenden Unsicherheiten nicht getroffen werden. Für das Jahr 2024 gehen wir von einer weiterhin positiv verlaufenden Entwicklung aus. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und eine Warenausfallversicherung.
Brücken, den 28.08.2024 HOWATHERM Klimatechnik GmbH Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. Christoph Kaup, Geschäftsführender Gesellschafter HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die HOWATHERM Klimatechnik GmbH hat ihren Sitz in Brücken. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 10100 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare und degressive Abschreibungen angesetzt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte bezüglich der Anteile an verbunden Unternehmen sowie der Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen soweit eine dauernde Wertminderung vorlag. Das Wahlrecht gem. § 253 Abs. 3 S. 6 HGB außerplanmäßige Abschreibungen bei nicht dauernden Wertminderungen vorzunehmen, wurde nicht in Anspruch genommen. Die Rückdeckungsansprüche wurden unter Berücksichtigung von IDW RH FAB 1.021 im Rahmen einer nicht-versicherungsgebundenen teilweise rückgedeckten Altersversorgungszusage nach dem Deckungskapitalverfahren in Verbindung mit dem Passivprimat bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Für die Lagerbestände an Kleinmaterial wurde ein Festwert in Höhe von 217.540,05 €. Die fertigen Erzeugnisse und die unfertigen Erzeugnisse wurden mit Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie Gemeinkostenzuschlägen auf Materialkosten und Fertigungslöhne bewertet. In die Herstellungskosten werden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen für zukünftige Geschäftsjahre enthalten, welche im aktuellen Geschäftsjahr bezahlt wurden. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie die Steuernachforderung aus einer Betriebsprüfung für die Jahre 2019 bis 2022, welche in 2024 abgeschlossen wurde. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Rückdeckungsversicherung für eine Pensionszusage ist nicht verpfändet. Es erfolgt der Ausweis im Finanzanlagevermögen unter dem Posten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen. Im Vorjahr erfolgte eine Saldierung mit den Pensionsrückstellungen. Der Vorjahresausweis in Höhe von 469.822,00 € wurde nicht angepasst. Die Rückdeckungsversicherung wurde erstmals unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 im Rahmen einer nicht-versicherungsgebundenen teilweise rückgedeckten Altersversorgungszusage nach dem Deckungskapitalverfahren in Verbindung mit dem Passivprimat bewertet. Aus der Erstanwendung ergibt sich ein ergebniserhöhender Effekt in Höhe von 221.427,05 €. Der Ausweis des Ergebniseffekts erfolgt im Rahmen des GuV-Postens Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens. Die saldierten Pensionsrückstellungen werden nach der Bruttomethode ausgewiesen. Saldierte Pensionsverpflichtungen mit Überdeckung werden auf der Aktivseite, saldierte Pensionsverpflichtungen mit Unterdeckung auf der Passivseite ausgewiesen. Der Vorjahresausweis in Höhe von 214.442,14 € wurde nicht angepasst. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden in Höhe von 150.770,88 € in die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung umgegliedert. Es handelt sich im Wesentlichen um Abgrenzungsbuchungen zum Bilanzstichtag aus Kauf-, Werk- und Dienstleistungsverträgen. Der Vorjahresausweis in Höhe von 76.628,66 € wurde nicht angepasst. V. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagepositionen ist im Anlagespiegel dargestellt.
Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen In Höhe von 371.089,76 € (Vorjahr 0€) könnten auch in voller Höhe unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen In Höhe von 1.176,73 € (Vorjahr 22.600,01 €) könnten auch in voller Höhe unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden. Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0 € (Vorjahr 0 €). Pensionsrückstellung Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: - durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde. - Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" - Rententrend von 2,00 % Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von 50.955,- € (Vorjahr 230.207,- €). Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Verrechnung von Vermögensgegenstände und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der beizulegende Zeitwert des angelegten Fondsvermögens wurde aus den Börsenkursen des Fondsvermögens am Abschlussstichtag abgeleitet. Die Saldierung betrifft die Bilanzposten Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtung, sonstige Vermögensgegenstände sowie Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Beträge für Personalkosten (Überstunden, Urlaub, Prämien und Tantiemen 1.033 T€), Nachlaufkosten (340 T€), Gewährleistungen (239 T€). Verbindlichkeiten Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 329.702,53 € (Vorjahr 613.594,55 €) auf Steuern und 30.161,44 € (Vorjahr 37.161,25 €) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.546.464,30 € und mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr 0,00 €. Latente Steuern Von dem Wahlrecht zur Bildung aktiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der GuV-Posten "Rohergebnis" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.459,11 € (Vorjahr 3.312,66 €) und der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 29.700,26 € (Vorjahr 19.705,68 €). Der GuV-Posten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" enthält in Höhe von 0,00 € (im Vorjahr: 93.303,42 €) außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ist der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 5.509,74 € saldiert mit dem Ertrag aus Deckungsvermögen in Höhe von 80.825,25 €, somit ein saldierter Ertrag i. H. v. 75.315,51 €, enthalten. Die Saldierung betrifft die Gewinn- und Verlustverrechnungsposten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen. Die Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2019 bis 2022 wurden in 2023 umgesetzt. Die periodenfremden Anpassungen vermindern in 2023 in Höhe von 281 T€ die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Korrektur von Provisionsaufwand) und erhöht um 80 T€ die Steuerrückstellungen bzw. die Steuern vom Einkommen und Ertrag. VI. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige Avale in Höhe von 5.506.436,03 €. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bank- bzw. Versicherungsbürgschaften ist nicht zu rechnen. Risiken könnten sich dann ergeben, wenn Rückgriffsansprüche seitens der Avalgeber entstehen sollten. Dies würde bei entsprechender Sachverhaltslage zu einer entsprechenden Zahlungsverpflichtung der Gesellschaft führen. Zur Absicherung des Kontokorrentkreditrahmens und der Avalkredite der KSK Birkenfeld dienen zusätzlich Grundpfandrechte zu Lasten von Immobilien im Eigentum der Kaup GmbH & Co. KG in Höhe von 322.113,88 €. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einem Jahresbetrag von ca. 1.163 T€ sowie aus Leasing-, Dienstleistungs- und Wartungsverträgen in Höhe von ca. 265 T€. Geschäftsführung Herr Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. Christoph Kaup ist alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer. Die Angabe der Bezüge gem. § 285 Nr. 9 a und b HGB unterblieb gem. § 286 Abs. 4 HGB. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (inkl. Geschäftsführer und Auszubildende) betrug im Geschäftsjahr 2023:
Angabe zu Beteiligungsunternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: • Howatherm Climatisation S.à.r.l. • Sitz: Wasserbillig, Luxemburg • Höhe des Anteils am Kapital: 100% • Eigenkapital: 168.765,09 € • Ergebnis des Geschäftsjahres 2023: -112.765,72 € Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Brücken, 28.08.2024 gez. Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. Christoph Kaup Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkGem. § 328 HGB wird darauf hingewiesen, dass der Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht, aber aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen nur teilweise offengelegt wird. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HOWATHERM Klimatechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HOWATHERM Klimatechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOWATHERM Klimatechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Idar-Oberstein, 02 September 2024 Biehl Prüfungs-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Jan Thomas Biehl, Wirtschaftsprüfer |
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