Hanse Orga AGLiquidiert

22457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 80900
Eingetragen
6.8.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Softwareentwicklung und Beratung in betriebswirtschaftlichen Anwendungsbereichen, insbesondere im Umfeld des Treasury, Finanz- und Rechnungswesens sowie dem Handel mit Software und Hardware.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Hanse Orga AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

        Vorjahr
  T€
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   853.133,55   679
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 25.655,00     15
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.573,53     213
    244.228,53   (228)
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.083.155,66     1.811
2. Ausleihungen an verbundene Unter-        
nehmen 111.917,16     610
    2.195.07282   (2.421)
      3.292.434,90 (3.328)
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte   145.636,07   0
II. Forderungen und sonstige Vermögens- gegenstände        
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 848.644,24     2.172
2. Forderungen gegen Gesellschafter 5.976,41     6
3. Übrige 2.311.831,77     2.900
    3.166.45242   (5.078)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   1.706.714,74   828
      5.018.803,23 (5.906)
C. Rechnungsabgrenzungsposten     12.603,37 8
      8.323.841,50 9.242

PASSIVA

       
      Vorjahr
  T€
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   51.500,00   52
II. Gewinnrücklagen        
1. Gesetzliche Rücklage 5.150,00     5
2. Andere Gewinnrücklagen 300.000,00     200
    305.150,00   (205)
III. Bilanzgewinn   3.326.464,52   3.154
      3.683.114,52 (3.411)
B. Rückstellungen     1.177.888,77 869
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   218.294,10   647
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   247.995,23   404
3. Übrige   854.283,88   2.053
davon     1.320.573,21 (3.104)
- aus Steuern: € 324.94213 (Vorjahr: T€ 645)        
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 23.363,38 (Vorjahr: T€ 43)        
D. Rechnungsabgrenzungsposten     2.142.265,00 1.858
      8.323.841,50 9.242
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften     843.781,17 781

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

      Vorjahr
  T€
1. Rohergebnis   20.532.343,41 19.061
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -11.222.939,38   -10.053
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.729.953,48   -1.475
- davon für Altersversorgung: € 163.042,82 (Vorjahr: T€ 133)   -12.952.892,86 (-11.528)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -447.922,79 -263
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -6.223.217,93 -6.434
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   77.113,12 88
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 33.771,14 (Vorjahr: T€ 77)      
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -113.285,49 -25
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   872.137,46 899
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -171.894,65 -316
9. Sonstige Steuern   -16.574,79 -16
10. Jahresüberschuss   683.668,02 567
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   3.154.796,50 2.999
12. Gewinnausschüttung für 2013/2012   -412.000,00 -412
13. Einstellung in die Gewinnrücklage   -100.000,00 0
14. Bilanzgewinn   3.326.464,52 3.154

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

der Hanse Orga AG, Hamburg

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Allgemeines

Der vorliegende Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25.5.2009 (BilMoG) sowie den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 265 ff. HGB).

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die von uns angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren), bewertet.

Das bewegliche Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren, bewertet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410,00 Anschaffungskosten wurden grundsätzlich sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Verpfändete und dem Zugriff anderer Gläubiger entzogene Wertpapiere sowie Rückdeckungsversicherungen zur Deckung von Altersversorgungsverpflichtungen werden gemäß § 248 Abs. 2 S. 2 HGB mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen verrechnet und dort ausgewiesen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind am Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten angesetzt. Für die in Vorjahren aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewerteten Anteile an der SymQ GmbH wurde im Geschäftsjahr 2014 aufgrund der eingetretenen Werterholung der Anteile gemäß § 253 Abs. 5 S. 1 HGB eine Zuschreibung in Höhe von € 190.000,00 auf die ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen.

Die im Vorratsvermögen ausgewiesenen in Arbeit befindlichen Aufträge sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. Neben projektbezogenen Einzelkosten sind auch angemessene Gemeinkostenteile einbezogen. Die weiterbelastbaren Auslagen werden in Höhe der Ausgaben erfasst. Vom Saldierungswahlrecht des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Verpfändete und dem Zugriff anderer Gläubiger entzogene Bankguthaben werden gemäß § 248 Abs. 2 S. 2 HGB mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen verrechnet.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 70 (Vorjahr: T€ 84). Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,5325 % zugrunde (15,0825 % für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,45 % für die Gewerbesteuer). Von dem Wahlrecht zum Ansatz von aktiven latenten Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs.1 S. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern bestehen aufgrund von temporären Differenzen bei der Bewertung des Deckungsvermögens zu Zeitwerten. Diesen stehen aktive latente Steuern aus den Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Pensionsrückstellungen gegenüber.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausgezahlte Aufwendungen für 2015.

Das Gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die Gesetzliche Rücklage beinhaltet den nach § 150 Abs. 2 AktG aus dem Jahresüberschuss einzustellenden zwanzigsten Teil. Der Maximalbetrag von 10 % des Grundkapitals wurde bereits in Vorjahren erreicht.

Die "Anderen Gewinnrücklagen" wurden in den Jahren 2002 und 2003 durch Einstellungen aus dem laufenden Gewinn dieser Jahre gebildet und im Geschäftsjahr 2014 auf der Grundlage des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 7.5.2014 um T€ 100 (Teilverwendung des Jahresüberschusses 2013) erhöht.

Die im Posten Rückstellungen enthaltenen Pensionsrückstellungen werden gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB als Unterschiedsbetrag zwischen den Pensionsverpflichtungen und dem der finanziellen Absicherung dieser Verpflichtungen dienenden Deckungsvermögen ausgewiesen. Das Deckungsvermögen wurde gemäß § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwert (2014: T€ 1.391; Vorjahr: T€ 1.568) bewertet. Es setzt sich zusammen aus den Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen (T€ 293, Vorjahr: T€ 231), den Anteilen an Wertpapieren (T€ 100, Vorjahr: T€ 97), den Beteiligungen an drei Publikums-KG`en (T€ 0, Vorjahr: T€ 200) sowie verpfändeten Bankguthaben (T€ 998, Vorjahr: T€ 1.040).

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach der Methode der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G des Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde eine zukünftige Gehaltssteigerung von 0 % zu Grunde gelegt. Rententrend und Fluktuation wurden ebenfalls mit 0 % berücksichtigt. Die Versicherungen HanseMerkur und Basler sind von einem Abzinsungssatz von 4,53 % (Vorjahr: 4,88 %) p.a. ausgegangen.

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapiere (Deckungsvermögen) wurden anhand der zum 31. Dezember 2014 festgestellten Börsenkurse bewertet. Dem beizulegenden Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherungsansprüche (Deckungsvermögen) liegen die versicherungsmathematischen Mitteilungen der Versicherer zugrunde. Die Bankbestände sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden:

  2014 2013
  T€ T€
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.917 1.838
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.396 1.662
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.391 1.568
Verrechnete Aufwendungen (Abzinsung Pensionsverpflichtung, 2013: inkl. Zeitwertanpassung Beteiligung an den Publikums-KG`en) 87 103
Verrechnete Erträge (Zeitwertanpassung übriges Deckungsvermögen) 7 115

Daraus ergibt sich eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von T€ 526 (Vorjahr: T€ 270). Der Personalanteil (sog. Dienstzeitaufwand) aus der Zuführung zur Pensionsverpflichtung (T€ 113; Vorjahr: T€ 94) ist als Aufwand für Altersversorgung im Posten Personalaufwand ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie die Aufwendungen aus der Zeitwertanpassung der Rückdeckungsversicherungen werden mit Erträgen aus Zeitwertanpassungen des übrigen Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 S. 2, 2. Halbsatz HGB in dem Finanzergebnis zum Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen verrechnet ausgewiesen (Vorjahr: Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge).

Die im Posten Rückstellungen enthaltenen Sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Im Posten Übrige Verbindlichkeiten enthaltene Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vereinnahmte Wartungsvergütungen, die Ertrag des Folgejahres darstellen.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei Forderungen mit dem Geldkurs und bei Verbindlichkeiten zum Briefkurs am Entstehungstag. Am Geschäftsjahresende erfolgt eine Umrechnung der jeweils kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel.

Aus der nachfolgenden Tabelle ergeben sich die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht:

Firma Sitz Anteil Eigenkapital letztes Ergebnis
Hanse Orga France SAR.L. Paris/Frankreich 100,00 % 106 T€ 40 T€ *
Hanse Orga International B.V. Breda/Niederlande 100,00 % 101 T€ -170 T€ **
SymQ GmbH Hamburg 100,00 % 171 T€ 142 T€
HANSE ORGA INTERNATIONAL CORP. Ann Arbour, Michigan/USA 100,00 % 34 T€ -122 T€ *
cogon GmbH Hamburg 100,00 % 415T€ 1.022 T€
Hanse Orga Schweiz AG Zürich/Schweiz 100,00 % 89 T€ 6 T€ *

* Jahresabschluss 31.12.2014

** Jahresabschluss 31.12.2013

Die Vorräte enthalten in Arbeit befindliche Aufträge. Sie erfassen die bis zum Abschlussstichtag angefallenen Leistungen, die einem Auftrag zuzurechnen und die dem Auftraggeber bis zum Abschlussstichtag noch nicht endgültig in Rechnung gestellt worden sind.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit T€ 798 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 51 auf sonstige Vermögensgegenstände.

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt sich um sonstige Vermögensgegenstände.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

  Restlaufzeit
  Stand 31.12.2014 bis 1 Jahr 1-5 Jahre
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 849 849 0
(Vorjahr) (2.172) (1.987) (185)
Forderungen gegen Gesellschafter 6 6 0
(Vorjahr) (6) (6) 0
Übrige 2.311 2.306 5
(Vorjahr) (2.900) (2.898) (2)
  3.166 3.161 5

Das Gezeichnete Kapital beträgt € 51.500,00 und umfasst 51.500 Stück auf den Namen lautende nennwertlose Stammaktien (Stückaktien).

In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 2.643 (Vorjahr: T€ 2.588) enthalten.

Zum Abschlussstichtag bestehen in Höhe von T€ 16 ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB, da einzelne Zeitwerte des mit den Pensionsverpflichtungen verrechneten Deckungsvermögens die Anschaffungskosten übersteigen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

    Restlaufzeit
  Stand 31.12.2014 bis 1 Jahr 1-5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 218 218 0
(Vorjahr) (647) (429) (218
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 248 248 0
(Vorjahr) (404) (404) (0
Übrige 855 855 0
(Vorjahr) (2.053) (2.053) 0
  1.321 1.321 0

Sicherheiten wurden nicht geleistet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

In dem Posten Rohergebnis sind periodenfremde Erträge aus Rückstellungsauflösungen (T€ 1; Vorjahr: T€ 1), aus Schadensersatz (T€ 35; Vorjahr: T€ 30) sowie aus Zuschreibungen auf Finanzanlagen (T€ 190; Vorjahr: T€ 0) enthalten. Darüber hinaus beinhaltet der Posten Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 10).

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 44 (Vorjahr: T€ 232) sowie Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 1).

Im Posten Zinsen und ähnlichen Aufwendung (Vorjahr: Sonstige Zinsen und ähnlichen Erträge) ist Nettoaufwand in Höhe von T€ 80 (Vorjahr: Nettoertrag: T€ 12) aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen nach der Verrechnung mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit T€ 172 belastet.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Mieten für die Geschäftsräume und Parkplätze in Höhe von netto T€ 507 p. a. zuzüglich Umsatzsteuer. Die Mietverträge für Geschäftsräume haben eine fest vereinbarte Laufzeit bis zum 31.12.2015 bzw. 31.12.2022.

Des Weiteren bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen über netto T€ 376 zuzüglich Umsatzsteuer, zahlbar in 2015. Die durchschnittliche Leasingdauer beträgt 3 Jahre. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der Ausgabe von Mietavalen von der Hamburger Sparkasse in Höhe von insgesamt T€ 112.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

In Ausnutzung der gewährten Kredit- und Avallinien sind von Banken zum Bilanzstichtag zugunsten verbundenen Unternehmen Avale über € 20.760,00 (Vorjahr: T€ 21) für die Tochtergesellschaft Hanse Orga France S.A.R.L. sowie über USD 635.000,00 (Kurs 31.12.2014: 1,2141) für die Tochtergesellschaft HANSE ORGA INTERNATIONAL CORP., USA, (Vorjahr: TUSD 635; Kurs 31.12.2013: 1,3791) von der HypoVereinsbank ausgegeben worden. Darüber hinaus besteht mit der HypoVereinsbank ein Vertrag über einen Kreditrahmen in Höhe von T€ 1.000, zu dessen Inanspruchnahme die Gesellschaft selbst und die cogon GmbH begrenzt auf T€ 200 sowie die SymQ GmbH begrenzt auf T€ 100 legitimiert ist und für den die Hanse Orga AG als Gesamtschuldner vollumfänglich einsteht. Der Kreditrahmen war zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der unter der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des erwarteten Zahlungsverhaltens der Begünstigten als sehr gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

Angaben zu Arbeitnehmern

Im Geschäftsjahr beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 159 angestellte Arbeitnehmer, die sich wie folgt in Gruppen gliedern:

Gesamt: 159
Mitarbeiter im Consulting: 52
Mitarbeiter Systementwicklung: 28
Qualitätssicherung & Support: 20
Produktmanagement: 11
Netzwerke/Administration: 3
Vertrieb Außendienst: 16
Vertrieb Innendienst: 8
Verwaltung: 14
Marketing: 4
Teilzeit: 3

Der Vorstand der Gesellschaft setzt sich aus folgenden, jeweils alleinvertretungsberechtigten Mitgliedern zusammen:

Sven Lindemann, Kaufmann, Vorstandsvorsitzender, Norderstedt

Stephan Benkendorf, Dipl.-Ingenieur, Moorrege

Hinsichtlich der Angaben zu den vom Vorstand im Berichtsjahr bezogenen Gesamtbezügen (einschließlich Tantiemen und Pkw-Gestellungen) im Sinne des § 285 Nr. 9 a) HGB macht die Gesellschaft von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Angaben über Prokuristen

Herrn Matthias Struck wurde Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen erteilt. Die Prokura ist am 28.2.2015 erloschen. Die Eintragung im Handelsregister ist am 11.3.2015 erfolgt.

Neue Prokuren wurden nicht erteilt.

Angaben über Aufsichtsratsmitglieder

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:

• Hans Herbert Lindemann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Hanse Orga AG, Hamburg Aufsichtsratsvorsitzender
• Franz Bökeler, ehemaliger Leiter Bereich Finanzen bei der E.On Hanse AG, Büdelsdorf Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzen-der
• Kerstin Benkendorf, Consulterin, Moorrege  

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr für seine Tätigkeit Bezüge in Höhe von insgesamt T€ 20 erhalten.

Angaben nach § 20 Abs. 4 AktG

Die Lindemann Holding GmbH mit Sitz in Hamburg hat uns mit Schreiben vom 22.12.2011 gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr sämtliche Aktien unserer Gesellschaft unmittelbar gehören.

 

Hamburg, 15. Mai 2015

gez. Sven Lindemann

gez. Stephan Benkendorf

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2014

  Anschaffungskosten
  1.1.2014 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2014
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.634.254,15 429.239,87 0,00 590.000,00 2.653.494,02
2. Geleistete Anzahlungen 514.060,00 75.940,00 0,00 -590.000,00 0,00
  2.148.314,15 505.179,87 0,00 0,00 2.653.494,02
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 16.058,78 13.597,31 0,00 0,00 29.656,09
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.265.447,55 119.148,61 0,00 0,00 1.384.596,16
  1.281.506,33 132.745,92 0,00 0,00 1.414.25225
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.001.127,94 82.027,72 0,00 0,00 2.083.155,66
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 610.312,50 17.486,85 -515,88219 0,00 111.917,16
  2.611440,44 99.514,57 -515,88219 0,00 2.195.07282
  6.041.260,92 737.440,36 -515,88219 0,00 6.262.819,09
  Abschreibungen
  1.1.2014 Zugänge Zuschreibungen 31.12.2014
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.468.979,60 331.380,87 0,00 1.800.360,47
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.468.979,60 331.380,87 0,00 1.800.360,47
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.485,78 2.515,31 0,00 4.001,09
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.051.996,02 114.026,61 0,00 1.166.022,63
  1.053.481,80 116.541,92 0,00 1.170.023,72
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 190.000,00 0,00 -190.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  190.000,00 0,00 -190.000,00 0,00
  2.712.461,40 447.922,79 -190.000,00 2.970.384,19
  Buchwerte
  31.12.2014 31.12.2013
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 853.133,55 165.274,55
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 514.060,00
  853.133,55 679.334,55
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 25.655,00 14.573,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.573,53 213.451,53
  244.228,53 228.024,53
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.083.155,66 1.811.127,94
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 111.917,16 610.312,50
  2.195.07282 2.421.440,44
  3.292.434,90 3.328.799,52

Lagebericht 2014

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hanse Orga AG (HO AG) ist im Handelsregister Hamburg (Amtsgericht Hamburg) unter der Nummer HR B 80900 eingetragen. Alleiniger Aktionär ist die Lindemann Holding GmbH, Hamburg.

Die Hanse Orga AG entwickelt und vertreibt eine Vielzahl von Produkten in der Informationstechnologie, insbesondere im SAP-Umfeld. Sie werden im Einzelnen in Gliederungspunkt 11.2.2. beschrieben.

Die Hanse Orga Gruppe hat folgende Struktur:

Die Lindemann Holding GmbH hält 100 % der Hanse Orga AG und dient der Verwaltung der Anteile der Inhaber. Die Tochtergesellschaften der HO AG, Hanse Orga International B.V. in den Niederlanden, Hanse Orga France S.A.R.L in Frankreich sowie die Hanse Orga International Corp. in den USA befassen sich mit der Implementierung und Beratung der Produkte der Hanse Orga im SAP-add-on-Bereich. Die Tochtergesellschaft SymQ GmbH agiert auf dem Markt des SAP-Standards, wobei sich die cogon GmbH im Low - Preis - Segment im Bereich des Zahlungsverkehrs außerhalb des SAP - Umfeldes betätigt.

Im April 2014 wurde die Hanse Orga Schweiz AG in Zürich gegründet. Diese Tochtergesellschaft vertreibt die gleiche Produktpalette wie die Hanse Orga AG.

2. Forschung & Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Entwicklung insbesondere von SAP-add-on-Produkten.

Einer der wichtigsten Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Zu der bereits im Jahr 2013 gestiegenen Mitarbeiterzahl (51 Mitarbeiter) in der Forschung, Entwicklung und im Quality & Support sind in 2014 weitere 5 Mitarbeiter hinzugekommen.

Zur Darstellung des Entwicklungsstandes der Produktinnovationen vgl. Punkt 11.2.2.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Gesamtwirtschaft entwickelte sich in 2014 trotz des schwierigen internationalen Umfeldes positiv. Das BIP wächst um 1,5 %, die privaten Konsumausgaben um 2,1 % 1.

(Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/01/PD15_016_811.html) 1

Der Umsatz in der IT-Branche in Deutschland hat sich in 2014 insgesamt positiv entwickelt. Insgesamt ist der Umsatz um 4,1 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Bereich der Software hat sich der Umsatz der IT-Branche um 5,5 % erhöht. 2

Die Hanse Orga AG ist mit ihren Modulen innerhalb von SAP weit oben im Markt angesiedelt. Durch ihre Diversifizierung der Produkte innerhalb und außerhalb von SAP wird diese Vertriebsstruktur zu einer höheren Marktpräsenz im Umfeld des Finanz- und Rechnungswesen führen. Durch die ständige Aufnahme von neuen Themen wie z.B. der Bereich von Cloud-Lösungen ist die Reaktion der Hanse Orga-Gruppe auf die Entwicklung der Branche als sehr gut zu bezeichnen.

2. Geschäftsverlauf

2.1. Überblick

Im Geschäftsjahr verzeichnete die Gesellschaft einen positiven Geschäftsverlauf.

Das Geschäftsjahr 2014 war geprägt von der in 2013 angestoßenen Umsetzung von neuen Prozessen. Zum einen mussten ca. 60 neue in 2013 angestellten Mitarbeiter eingearbeitet werden, zum anderen ging es darum, die neuen Prozesse im Tagesgeschäft zu etablieren. Da die Mehrzahl der neuen Mitarbeiter aus dem Consulting-Bereich kam, war gerade diese Abteilung doppelt belastet. Die Kosten der Einarbeitung sowie die Rückkoppelung auf der Ertragsseite bremsten die Umsatzerwartungen.

Des Weiteren wurde durch die Aufnahme der Tochtergesellschaften SymQ GmbH und cogon GmbH die Vertriebsstruktur erheblich geändert. Die Maßnahme umfasste die Einstellung von 6 neuen Vertriebsmitarbeitern sowie die Umstrukturierung in Teams und neuen Gebietsaufteilungen.

Dieser Prozess wurde erst im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen.

Trotz dieser gravierenden Änderungen verbucht die Hanse Orga AG auch in 2014 wieder eine Umsatzsteigerung von 5 % (2013: Umsatzsteigerung um 21 %). Der Planumsatz (Umsatzsteigerung von rd. 10 %) wurde unter Berücksichtigung der oben erwähnten Strukturänderungen um 2 % verfehlt. Das EBIT wurde gegenüber dem Vorjahr um rd. 9 % verbessert. Dennoch wurde das geplante EBIT von etwa 2 Mio. deutlich unterschritten (EBIT 2014: T€ 909). Ursächlich hierfür ist vor allem die nicht geplante länger andauernde Anlaufphase der amerikanischen Tochtergesellschaft und die damit verbundene Kostenübernahme durch die Gesellschaft in Höhe von rd. 1,1 Mio. Die geplante erhebliche Steigerung des Jahresergebnisses war somit nur ansatzweise erreicht (tatsächliche Steigerung des Jahresergebnisses 2014: 21 %).

(Quelle: http: //de. statista.com/statistik/daten/studie/4044/umfrage/marktvolumen-im-bereich-informationstechnik-in-deutschland-nach-segmenten-seit-2005/)) 2

Zum Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung sind die Auftragsbestände und der Forecast als gut zu bezeichnen.

Die in 2013 zu 100 % übernommene Cogon GmbH verzeichnete aufgrund der Anfang 2014 abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen im Berichtsjahr ein sehr gutes Umsatz- und Betriebsergebnis (Anstieg der Erlöse um T€ 250, Verbesserung des Ergebnisses um T€ 949). Auf der Grundlage der Planzahlen für 2015 geht der Vorstand davon aus, dass der Ende 2014 noch bestehende Verlustvortrag von T€ 364 aus dem erwarteten Ergebnis des Jahres 2015 getilgt werden kann. Auch hier sind Auftragslage und Forecast für 2015 als sehr gut zu bezeichnen.

Die SymQ GmbH entwickelte sich im Berichtsjahr erwartungsgemäß. Zwar wurden die Umsatzziele knapp verfehlt, jedoch weist die Gesellschaft ein positives Betriebsergebnis für 2014 in Höhe von T€ 142 aus. Zum Ende des Berichtsjahres weist die Gesellschaft einen sehr guten Forecast sowie eine überdurchschnittlich gute Pipeline auf. Mit diesen positiven Eckpunkten prognostiziert die SymQ GmbH einen positiven Verlauf in 2015. Der Entschluss, sich ebenfalls im Marktbereich des SAP-Standards zu bewegen, erwies sich als richtig und zukunftsweisend.

Die europäischen Töchter, Hanse Orga International B.V. in den Niederlanden sowie die Hanse Orga France S.A.R.L. in Frankreich, erzielten im Geschäftsjahr 2014 positive Ergebnisse. Auch in diesen beiden Tochtergesellschaften fanden Umstrukturierungen in den Bereichen Personal und Vertriebsportfolio statt.

Die US-Tochtergesellschaft Hanse Orga International Corp. lag im Berichtsjahr hinter den Erwartungen zurück. Die Strukturkorrekturen in der US-Tochtergesellschaft konnten nicht zeitnah umgesetzt werden, so dass der Zielumsatz nicht erreicht werden konnte. Die Gesellschaft weist für 2014 einen Jahresfehlbetrag von T€ 122 (TUSD 162) aus.

In der Gruppenbetrachtung hat die Hanse Orga ein besseres Umsatz-sowie Betriebsergebnis erzielt als im Vorjahr.

Die Hanse Orga Schweiz AG mit Firmensitz in Zürich befindet sich noch im start up. Die Firma wurde im April 2014 gegründet und weist zum Ende des Berichtsjahres 2014 ein leicht positives Jahresergebnis aus.

2.2. Produktinnovationen

SEPA war im ersten Quartal 2014 ein wichtiges Thema. Die Single Euro Payments Area bringt neue Opportunitäten, um europaweit kostengünstig Zahlungen auszuführen und Lastschriften einzuziehen. Sie bringt den Kunden der Hanse Orga allerdings auch neue Herausforderungen, weil neue Zahlungsformate und Prozesse vorgegeben wurden. Auch noch in 2014 hat die Hanse Orga zahlreiche Kunden bei diesen Herausforderungen unterstützt.

In 2013 wurde mit dem "ASM - Account Statement Manager" ein neues Produkt entwickelt, dieses Produkt wurde in 2014 kontinuierlich weiterentwickelt. Der ASM ist bei immer mehr Kunden im Einsatz und löst zukünftig den Kontoauszugsrouter ab. Somit wird die Hanse Orga auch in 2015 viele Bestandskunden bei der Einführung des ASM unterstützen. ASM ist darauf ausgerichtet, die immer größer werdenden Herausforderungen in Bezug auf die Konvertierung von Dateiformaten nach ISO 20020 bewältigen zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt in 2014 lag in der konsequenten Weiterentwicklung des FinanceSuite-Gedanken. Mit den neuen Releases werden die zentralen Master Data in den einzelnen Lösungen genutzt.

Das Berichtsjahr 2014 war durch eine sehr gute Umsatzentwicklung geprägt. Grundlage für diese auf hohem Niveau kontinuierliche Entwicklung ist die hohe Innovationskraft der Hanse Orga AG. Diese stellt sicher, dass dem Kunden sowohl die Weiterentwicklungen von bestehenden Funktionalitäten als auch die aktuellen Neuentwicklungen zur Verfügung gestellt werden. Zudem wurden kostenpflichtige Add-Ons entwickelt, die bereits in 2014 erfolgreich bei den ersten Kunden eingeführt wurden. Damit wird den Kunden die Möglichkeit gegeben, mit der Nutzung der Hanse Orga Produkte kontinuierlichen einen Mehrwert für das eigene Unternehmen zu generieren. Diese Strategie führt zu einer hohen Kundenbindung an die Produkte der Hanse Orga AG, die sich auch darin äußert, dass sich ein großer Anteil der Kunden zum Erwerb mehrerer Produkte bzw. zusätzlicher Add-Ons der Hanse Orga entschließt.

In 2015 werden neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der bestehenden Produkte weitere Schwerpunkte im Bereich Reporting (BI-Lösung) und SAP-Fiori (App-basierte Benutzerführung in SAP) liegen.

FinanceSuite

Cash & Liquidity Management und Treasury Management

In 2014 lag der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit im Modul Treasury Management in der Umsetzung von kundenindividuellen Anforderungen im Rahmen kontrahierter Projekte.

Im Bereich Cash & Liquidity Management wurde die Zentralisierung von Daten vorangetrieben. Dabei stand die Zusammenführung der Stammdaten der unterschiedlichen Module im Vordergrund. Im Zuge dessen wurden Import - Routinen aus externen SAP-Systemen geschaffen. Neu entwickelt wurde die FI-Recherche in externen SAP-Systemen, die es ermöglicht den manuellen Aufwand der Ist-Rechnung zu reduzieren.

Eine weitere Neuerung ist die qualitative Verbesserung des Kontenabstimmungsprozesses und daraus resultierende Analyseberichte (Avisqualitätsbericht, Dispoerfolgsbericht usw.) zur Kontrolle der Güte der Dispositionserfassung. Eine weitere Neuerung ist die Einbindung der Organisationseinheiten, die es ermöglicht, eine Konzernstruktur innerhalb der Module darzustellen.

AutoBank - Automatic Cash Application

Auch in 2014 hat AutoBank - Automatic Cash Application als Bestandteil der FinanceSuite seinen Marktanteil weiter steigern können. Als stärkster Umsatzfaktor der Hanse Orga Group trägt das Produkt seinen Teil zum weiter wachsenden Erfolg der Gruppe bei. Grundlage für die starke Marktposition sind die kontinuierlichen Innovationen von AutoBank. Für die Innovationskraft von AutoBank sind u. a. die neuen Funktionen für die Verarbeitung von untertägigen Kontoauszügen und die erfolgreiche Platzierung des EHP für integrierte Avise zu nennen. Gerade diese Funktionen sind wichtige Punkte für die Platzierung und den Ausbau der Internationalen Märkte, insbesondere für den US-Markt. Aber auch die bestehenden Verarbeitungen und Funktionen wurden kontinuierlich überprüft und an die Markerfordernisse angepasst. Stellvertretend sind die Unterstützung von SAP HANA und der neue TeamManager von AutoBank genannt, der eine verbesserte Zuordnung und Strukturierung der Arbeitspakete für die Anwender ermöglicht. Mit der im November 2014 bereitgestellten neuen Programmversion 5.2 sind die Weichen für ein erfolgreiches Jahr 2015 gestellt worden.

Payment Management & SEPA Mandatsverwaltung

Auch für die FinanceSuite Payment Management stand das Jahr 2014 ganz im Zeichen der weiteren Integration der FinanceSuite mit der Einführung der FinanceSuite Master Data (FS-MD).

Die fachliche Basis mit zentral verwalteten Stammdaten zur technischen Integration der genutzten Stammdaten (SAP und Non-SAP) hat auch Einfluss auf integrale Bestandteile des Payment Management, wie z.B. die Bankzugangsermittlung für externe Gesellschaften. Zudem findet nunmehr eine Synchronisation der Stammdaten (Hausbank, Buchungskreise, Konten) im Zusammenspiel mit FS-CLT direkt über die FS-M statt.

Weitere neue Funktionalitäten wurden u.a. mit der Einführung der verteilten elektronischen Unterschrift (für Bankenkommunikation über EBICS) und einem 4-Augen-Prinzip für sensible Stammdaten hinzugefügt.

Des Weiteren wurden die Funktionen der Zahlungsoptimierung durch diverse Neuerungen ergänzt. Hier sind u. a. zu nennen eine Doppler-prüfung für manuelle Zahlungen in der Zahlungsoptimierung, eine Hashwertprüfung für bereits vor dem Import signierte Dateien sowie die Nutzung von zwischengeschalteten Banken mit Hilfe einer eigenen Tabelle in der Zahlungsoptimierung, unabhängig vom SAP-Standard.

eBAM

Weitere Kunden unseres eBAM-Moduls (electronic Bank Account Management) sind in 2014 problemlos produktiv gegangen. Das Produkt eBAM gibt Kunden einen weltweiten Überblick über ihre Bankkonten und Unterschriftsberechtigungen. Somit sind Änderungen in Konten und Berechtigungen effizienter und sicherer zu überblicken.

In 2014 ist das Modul um das Thema "Dashboard Reporting" erweitert worden. Das eXecutive Reporting Dashboard (XRD) ermöglicht es Corporate Treasurern interaktive Dashboards für ein Executive Reporting mit leistungsstarken und intuitiven Datenvisualisierungen zu erstellen. Corporate Treasurer profitieren von verbesserter Sichtbarkeit, Prozesskontrolle über alle berechnungsrelevanten Kennzahlen für Bankgebühren und Steuerungsinstrumente für eine systematische Verbesserung unternehmensweiter KPIs.

Mit dem Modul Bank Performance Analysis können Unternehmen automatisch Gebührenabrechnungen importieren, Positionen abstimmen, die Richtigkeit der Bankgebühren überprüfen, Abweichungen feststellen, Klärungsworkflows anstoßen, Gebühren und Bedingungen mit denen anderer Banken vergleichen, Bankgebühren nach AFP Service Codes ® klassifizieren und die Performance der Banken aufgrund von KPIs analysieren. Die erste Kunden unseres "Bank Performance Analysis" Moduls sind in 2014 produktiv gegangen.

Die Weiterentwicklung des Produktes eBAM wird in 2015 kontinuierlich fortgesetzt.

ASM - Account Statement Manager

Im Jahre 2014 wurde die Weiterentwicklung des ASM konsequent fortgeführt und um weitere Formate erweitert. Im Herbst des Jahres wurde die Entwicklung der Version 1.2.1 erfolgreich abgeschlossen und bei den Kunden eingeführt. Im Anschluss an die Version 1.2.1 wurden bereits im Dezember 2014 die "Central Master Data" (FSMD) in den ASM integriert sowie Schnittstellen zu weiteren Produkten der FinanceSuite der Hanse Orga AG bereitgestellt. Im Zuge dieser Erweiterungen wurde die Versionsnummer des ASM auf 2.0.0 gestellt und bei weiteren Kunden erfolgreich implementiert. Die Integration bzw. Umstellung der Anwendungen des Kontoauszugsrouters (KSTA) ist mit der Bereitstellung der Version 2.0.0 abgeschlossen.

Mobile Apps

Die Hanse Orga stellt für die FinanceSuite Apps für iPhone und Android Plattformen zur Verfügung. Unsere Kunden können Zahlungen per Handy freigeben, sich eine Übersicht über ihre Kontoauszüge verschaffen und sich über den Stand der Verarbeitung in der Buchhaltung informieren. Die Mobile Apps basieren auf html5 Technologie und sind somit relativ einfach auf andere Plattformen wie Windows 8 oder Blackberry zu übertragen.

NON - SAP - Produkte

(außerhalb von SAP-Produkte)

Für EBsec ® war das Stichwort des Jahres 2014

"Internationalisierung". Mit der Einbindung der EBC-Bridge und der CEC-Bridge konnten zwei wichtigen Komponenten aus der Hanse Orga-Produktfamilie in die Systemumgebung von EBsec® eingebunden werden.

Mit der EBC-Bridge erweitern sich die Möglichkeiten der Bankenkommunikation über EBICS in Deutschland hinaus auf z.B. EBICS für Frankreich und FTX für die Schweiz. Auch direkte Hostanbindungen mit Hilfe verschiedener Protokolle (sftp, https etc.) sind nun möglich.

Die CEC-Bridge als Komponente in Fragen der Zahlungsformaterstellung wird nunmehr für eine neue Variante der manuellen Zahlungserfassung eingesetzt: Mit der generischen Zahlungserfassung können Kunden ihre Erfassungsmasken individuell definieren und flexibel auf

Anforderungen von Banken bei der Formaterstellung reagieren. In einem ersten Schritt werden Muster für die Erfassung von XML-CGI-CT (internationale Zahlungen unter IS020022) und BTL91 (niederländische Auslandszahlungen) bereitgestellt.

Weitere Komponenten der Internationalisierung finden sich in der Unterstützung internationaler Zeitzonen sowie einer Cut-Off-Zeiten-Management Funktion.

In 2014 wurden Moneta Next Generation und AutoBank Next Generation erfolgreich auf eine Web-Lösung (Cogon CTS und Cogon Autobank) portiert. Somit stehen unseren non-SAP-Kunden weitere ausgereifte Produkte auf einer modernen technologischen Basis zur Verfügung. Mit der Portierung der EBsec®-Lösung wurde begonnen. Diese Portierung wird im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen.

In 2014 konnten bereits erste neue Kunden für die portierten Lösungen gewonnen werden. Die Hanse Orga sieht in diesem Umfeld ein hohes, zusätzliches Wachstumspotential.

Die neue Suite profitiert hierbei von bereits fertigen und erfolgreichen Konzepten und Ideen, die schon in der SAP FinanceSuite umgesetzt wurden. Somit wird die Abhängigkeit von SAP verringert und ein zweites Standbein aufgesetzt.

2.3. Personal- / Sozialwesen

Verteilung der Tätigkeiten

Mitarbeiteranzahl per 31.12.2014

Beschäftigte gesamt: 157
Produktmanagement: 11
Mitarbeiter im Consulting: 50
Mitarbeiter Systementwicklung: 28
Qualitätssicherung & Support: 20
Netzwerke/Administration: 3
Vertrieb Außendienst: 16
Vertrieb Innendienst: 8
Verwaltung: 14
Marketing: 4
Teilzeit: 3
(enthalten: Auszubildende 2)  

Ausbildung:

Im Berichtsjahr bildete die Hanse Orga AG einen Auszubildenden im kaufmännischen Bereich sowie einen weiteren Auszubildenden im technischen Bereich aus.

Personalentwicklung / Weiterbildung:

Im Laufe des Jahres wurden den Mitarbeitern in unterschiedlichsten Bereichen Weiterbildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen zur Verfügung gestellt. Dieses Angebot wurde von der Belegschaft positiv angenommen.

Betriebsrat

Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist als konstruktiv und kooperativ zu bezeichnen. Ebenso konstruktiv ist die Zusammenarbeit im Arbeitsschutzausschuss sowie mit dem Wirtschaftsausschuss.

2.4. Organisationsstruktur

In 2014 hat es keine Änderungen in der Organisationsstruktur gegeben.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Die Ertragslage zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgende Struktur:

  2014 2013 Ergebnisauswirkung
  T€ % T€ % T€
Umsatzerlöse 20.642 96,6 19.648 98,5 994
Bestandsänderung unfertige Arbeiten 146 0,7 0 0,0 146
Sonstige betriebliche Erträge 583 2,7 291 1,5 292
Betriebsleistung 21.371 100,0 19.939 100,0 1.432
-838 -3,9 -878 -4,4 40
Aufwendungen für Fremdleistungen
Personalaufwand -12.953 -60,6 -11.528 -57,8 -1.425
Planmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen -448 -2,1 -263 -1,3 -185
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.223 -29,1 -6.434 -32,3 211
Betriebsaufwendungen -20.462 -95,7 -19.103 -95,8 -1.359
Betriebsergebnis (EBIT) 909 4,3 836 4,2 73
Zinserträge 77 0,4 88 0,4 -11
Zinsaufwendungen -113 -0,5 -25 -0,1 -88
Gesamtergebnis vor Steuern 873 4,1 899 4,5 -26
Ertragsteuern -172 -0,8 -316 -1,6 144
Sonstige Steuern -17 -0,1 -16 -0,1 -1
Jahresüberschuss 684 3,2 567 2,8 117

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 684 nach T€ 567 im Vorjahr.

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 5 % gesteigert werden, der Planumsatz für 2014 wurde zu 98 % erreicht. Während die Umsatzerlöse aus Wartung und Lizenzen kontinuierlich angestiegen sind, sind die Umsatzerlöse aus Beratungsleistungen leicht zurückgegangen.

Die Auftragslage per 31.12.2014 betrug T€ 4.950 (per 31.12.2013: T€ 5.287; Ursache für den erhöhten Auftragsbestand per 31.12.2013 ist die Umstellung auf SEPA, die im ersten Quartal 2014 ausgelaufen ist).

Die Betriebsleistung der HO AG stieg um T€ 1.432 auf insgesamt T€ 21.371, hauptsächlich aufgrund gestiegener Umsatzerlöse (T€ 20.642 in 2014 nach T€ 19.648 in 2013). Die Betriebsaufwendungen belaufen sich nach T€ 19.103 in 2013 auf T€ 20.462 in 2014. Der Anstieg (T€ 1.359) ist durch das weitere Geschäftswachstum bedingt und entfällt im Wesentlichen auf die Erhöhung der Personalkosten (T€ 1.425) und die investitionsbedingte Zunahme der planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens (T€ 185).Der Anstieg des Personalaufwandes ist hierbei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Gehaltszahlungen aus den Mitarbeitereinstellungen im Jahr 2013 sich erstmals in 2014 für ein volles Kalenderjahr ausgewirkt haben. Demgegenüber stehen Kosteneinsparungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 211, die überwiegend den Bereich der Reisekosten der Arbeitnehmer betreffen.

Das Zinsergebnis ist im Vorjahresvergleich um T€ 99 gesunken, was im Wesentlichen auf Rückgang der mit dem Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen zu verrechnenden Erträge aus der Zeitwertanpassung von Deckungsvermögen (T€ 85) sowie auf Abbau der Darlehensforderungen gegen Tochtergesellschaft (T€ 39) zurückzuführen ist.

Der Ertragsteueraufwand ist trotz eines nahezu auf Vorjahresnieveau liegenden Gesamtergebnisses vor Steuern um T€ 144 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die im Steueraufwand enthaltene Ertragsteuererstattung 2013 in Höhe von T€ 77 sowie die außerbilanzielle Korrektur der Zuschreibung auf Finanzanlagen zurückzuführen.

3.2. Finanzlage

Die Finanzlage hat im Vergleich zum Vorjahr folgende Struktur:

  2014 2013
  T€ T€
Jahresüberschuss 684 567
- Zuschreibungen Finanzanlagen -190 0
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 448 263
+/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen 309 -112
-/+ Zu-/Abnahme Vorräte -146 0
-/+ Zu-/Abnahme kurzfristiger Aktiva 1.907 -594
+/- Zu-/Abnahme kurzfristige Passiva -1.070 1.058
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.942 1.182
- Investition Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -638 -491
+/- Auszahlungen in das Finanzanlagevermögen/ Rückzahlungen aus dem Finanzanlagevermögen 416 -470
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -222 -961
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -429 -429
- Gewinnausschüttung an Gesellschafter -412 -412
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -841 -841
Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel 879 -620
Bestand liquide Mittel 1.1. 828 1.448
Bestand liquide Mittel 31.12. 1.707 828

Die Gesellschaft hat im Jahr 2012 HypoVereinsbank zu einem Zinssatz Darlehen hat eine Laufzeit bis Bilanzstichtag mit T€ 218.

Von der HypoVereinsbank wurde der Höhe von € 1,0 Mio. zur Verfügung korrentkredit oder Avalkredit von ein Darlehen über T€ 1.270 bei der von 2,35 % p. a. aufgenommen. Das zum 31.7.2015 und valutiert am

Hanse Orga AG ein Rahmenkredit in gestellt, der wahlweise als Konto-der Hanse Orga AG selbst und/oder den Tochtergesellschaften SymQ GmbH und cogon GmbH in Anspruch genommen werden. Dabei ist die Inanspruchnahmemöglichkeit durch die Tochtergesellschaft cogon GmbH auf T€ 200 und die der SymQ GmbH auf T€ 100 limitiert. Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 war der Kreditrahmen nicht in Anspruch genommen.

Darüber hinaus wurde der Hanse Orga AG bei der Hamburger Sparkasse eine Kreditlinie in Höhe von T€ 676 eingeräumt. Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 war diese nicht in Anspruch genommen.

Die Darlehensrückführung der europäischen Tochtergesellschaften an die Hanse Orga AG wurde im Geschäftsjahr 2015 abgeschlossen, nachdem eine am Bilanzstichtag gegen die 100 %ige Tochtergesellschaft cogon GmbH bestehende Forderung aus Liquiditätshilfen inklusive der seit 2012 aufgelaufenen Zinsen in Höhe von insgesamt T€ 112 im Januar 2015 getilgt wurde. Eine erneute Darlehensgewähr an die europäischen Tochtergesellschaften ist nicht erfolgt.

Auf Grund einer vertraglichen Vereinbarung übernahm die Hanse Orga AG den überwiegenden Teil der Kosten für den Geschäftsaufbau der US-Tochtergesellschaft. Die für 2014 übernommenen Kosten belaufen sich auf € 1,1 Mio. In 2015 soll die US-Tochtergesellschaft selbständig agieren. In Ausnahmefällen sollen dann nur noch Liquiditätshilfen in Form von Darlehen transferiert werden.

Die Kapitalflussrechnung zeigt einen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 760 auf T€ 1.942 angestiegenen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, der im Wesentlichen auf den Abbau des Forderungsbestandes (T€ 1.907), gemindert um einen starken Abbau von Verbindlichkeiten (T€ 1.070) zurückzuführen ist.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit im Berichtsjahr (T€ 222) betrifft im Wesentlichen Anschaffung immaterieller Vermögensgegenstände (T€ 505) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 133). Dem steht im Bereich der Finanzanlagen im Wesentlichen ein Mittelzufluss aus der Rückzahlung der Ausleihungen (T€ 516), gemindert um den Mittelabfluss im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der Hanse Orga Schweiz AG (T€ 82) gegenüber.

Es wurden alle Investitionen im Berichtsjahr aus dem eigenen Cash-Flow heraus finanziert.

Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in 2014 ist vor allem auf Kredittilgungsleistungen (T€ 428) und die Gewinnausschüttung aus dem Bilanzgewinn 2013 (T€ 412) zurückzuführen.

Die Finanzlage der HO AG ist als sehr stabil zu bezeichnen.

3.3. Vermögenslage

Die zusammengefassten Bilanzen der Geschäftsjahre 2014 und 2013 zeigen folgende Struktur der Vermögenslage:

  31.12.2014 31.12.2013 Vermögensveränderung
  T€ % T€ % T€
Aktiva          
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegengegenstände 853 10,2 679 7,3 174
Sachanlagen 244 2,9 228 2,5 16
Finanzanlagen 2.195 26,4 2.421 26,2 -226
  3.292 39,5 3.328 36,0 -36
Umlaufvermögen          
Vorräte 146 1,8 0 0,0 146
Forderungen          
- Lieferungen und Leistungen 2.086 25,1 2.574 27,9 -488
- verbundene Unternehmen 849 10,2 2.172 23,5 -1.323
- Gesellschafter 6 0,1 6 0,1 0
Sonstige Vermögensgegenstände 225 2,7 326 3,5 -101
Flüssige Mittel 1.707 20,5 828 9,0 879
  5.019 60,3 5.906 63,9 -887
Rechnungsabgrenzungsposten 13 0,2 8 0,1 5
  8.324 100,0 9.242 100,0 -918
  31.12.2014 31.12.2013 Vermögensveränderung
  T€ % T€ % T€
Passiva          
Eigenkapital          
Gezeichnetes Kapital 52 0,6 52 0,6 0
Gewinnrücklagen 305 3,7 205 2,2 100
Bilanzgewinn 3.326 40,0 3.154 34,1 172
  3.683 44,2 3.411 36,9 272
Fremdkapital          
Rückstellungen          
- Pensionen 526 6,3 270 2,9 256
- Steuern 0 0,0 87 0,9 -87
- Sonstige 652 7,8 512 5,5 140
  1.178 14,2 869 9,4 309
Verbindlichkeiten          
- Kreditinstitute 218 2,6 647 7,0 -429
- Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 167 2,0 628 6,8 -461
- Lieferungen und Leistungen 173 2,1 581 6,3 -408
- Verbundene Unternehmen 248 3,0 400 4,3 -152
- Verb. ggü. UN mit Bet.verh. 0 0,0 4 0,0 -4
- Übrige 515 6,2 844 9,1 -329
  1.321 15,9 3.104 33,6 -1.783
Rechnungsabgrenzungsposten 2.142 25,7 1.858 20,1 284
  8.324 100,0 9.242 100,0 -918

Auf der Aktivseite der Bilanz ist das Anlagevermögen um T€ 36 gegenüber dem Vorjahresstichtag gesunken.

Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen stehen Investitionen von T€ 638 planmäßige Abschreibungen von T€ 448 gegenüber.

Die Finanzanlagen sind gegenüber 2013 insgesamt um T€ 226 gesunken.

Für die in Vorjahren aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren Wert am Bilanzstichtag abgeschriebene Beteiligung an der Tochtergesellschaft SymQ GmbH wurde im Geschäftsjahr 2014 eine Zuschreibung in Höhe von T€ 190 vorgenommen. Für die in 2014 neu gegründete 100 %ige Tochtergesellschaft Hanse Orga Schweiz AG erfolgte in Höhe von T€ 82 eine Einzahlung der Stammeinlage. Gegenläufig hat sich die Tilgung der Ausleihungen der Tochtergesellschaft cogon GmbH (saldiert mit Zugängen aus Zinsforderungen in Höhe von T€ 18) mit T€ 498 ausgewirkt.

Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum 31.12.2013 um T€ 887 gesunken. Dies beruht im Wesentlichen auf der Rückführung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ -1.323)und dem Abbau des Bestandes an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte (T€ 488). Im Gegenzug sind die liquiden Mittel um T€ 879 gestiegen.

Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital gegenüber dem Vorjahresstichtag um insgesamt T€ 272 verbessert. Der Erhöhung durch den Jahresüberschuss 2014 (T€ 684) steht eine Minderung durch die im Geschäftsjahr 2014 vorgenommene Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn 2013 (T€ 412) gegenüber. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr aus dem Bilanzgewinn 2013 T€ 100 in die freien Gewinnrücklagen eingestellt.

Das Fremdkapital ist gegenüber 2013 insgesamt um T€ 1.474 auf T€ 2.499 gesunken. Es entfällt mit T€ 1.178 (2013: T€ 869) auf

Rückstellungen und mit T€ 1.321 (2013: T€ 3.104) auf

Verbindlichkeiten. Innerhalb der Rückstellungen werden die Verpflichtungen aus den von der Hanse Orga AG erteilten Alterversorgungszusagen saldiert mit dem der finanziellen Absicherung dieser Verpflichtungen dienenden Deckungsvermögen ausgewiesen (2014: T€ 526, 2013: T€ 270).

Auf Grund der verbesserten Liquiditätslage konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 408 sowie gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 152 abgebaut werden. Die planmäßigen Tilgungsleistungen in Höhe von T€ 429 reduzierten den Bestand der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.2014 auf T€ 218. Durch Fertigstellung von Projekten im Geschäftsjahr 2014 konnten ebenfalls die Erhaltenen Anzahlungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 461 verringert werden.

Die Eigenkapitalquote beträgt am 31.12.2014 rd. 44 % (2013: 37 %).

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen EBIT, Cashflow und Jahresergebnis herangezogen.

Das EBIT ist mit T€ 909 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 836) leicht gestiegen. Das Jahresergebnis beträgt T€ 684 und ist damit um T€ 117 höher als im Vorjahr (T€ 567). Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ -620) um T€ 1.499 auf positive T€ 879 gestiegen. Dieser positive Effekt ist insbesondere auf den Anstieg des Cashflows aus

operativer Tätigkeit um T€ 760 bzw. aus der Investitionstätigkeit um T€ 739 im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnen werden.

5. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Insgesamt weist die Hanse Orga AG eine gute und stabile Ergebnissituation auf. Die Vermögens- und Liquiditätslage ist ebenfalls als stabil und solide zu bezeichnen.

Zum Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung weist die Hanse Orga AG einen sehr guten Auftragsbestand auf. Das Akquisepotential ist gleichermaßen als gut zu bewerten, wie bereits in den beiden erfolgreichen Vorjahren. Gleiches ist in den europäischen Tochtergesellschaften zu verbuchen. Die Hanse Orga AG sowie die französische und niederländische Gesellschaft verzeichnen einen gesunden Liquiditätssockel.

Das Jahresergebnis (T€ 684) und der EBIT (T€ 909) liegen zwar über den Vorjahreszahlen (T€ 567 bzw. T€ 836), jedoch unter der Planung des Vorstands ("erhebliche Steigerung" bzw. € 2 Mio.). Ursächlich hierfür ist insbesondere die länger andauernde Anlaufphase der amerikanischen Tochtergesellschaft, die das Ergebnis 2014 der Gesellschaft mit zusätzlichen Mehrkosten in Höhe von € 1,1 Mio. belastet hat.

III. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz-und Vermögenslage haben könnten.

IV. Prognosebericht

Die Konjunkturprognosen für das Jahr 2015 sehen die wirtschaftliche Entwicklung für Deutschland positiv. 3 Die Prognose für das Umsatzwachstum in der IT-Branche von Deutschland liegt bei 3,2 % im Jahr 2015. 4

Durch die starke Aufstockung der Personaldecke in der HO AG und zahlreiche bereits erwähnte Umstrukturierungen sieht der Vorstand für das Jahr 2015 eine gesunde Grundlage, um die Planungsgrößen zu realisieren.

Für das Jahr 2015 stehen weitere Innovationen im Vordergrund. Hier ist die HO AG auf der Höhe der Zeit und reagiert auf marktseitige Themen wie z.B. "die Cloud", in dem Services wie Digitalisierung von Zahlungsavisen und Zahlungskonvertierungen ermöglicht werden sollen.

Ebenfalls wird die SAP-HANA-Thematik weit im Vordergrund des Produktportfolios der HO AG stehen, genauso wie die "SAP FIORI APPS".

Neben der weiteren Festigung und Ausweitung der Tochtergesellschaften sollen in diesen Gesellschaften stabile Betriebsergebnisse und Umsatzzahlen erzielt werden. Auch in 2015 wird es noch weitere Korrekturen und Änderungen in den Strukturprozessen geben. Dies bezieht sich im Wesentlichen auf die Ausweitung der SymQ GmbH, die ihr Geschäftsfeld im SAP-Standard auf die ausländischen Gesellschaften übertragen soll. Hierin sieht der Vorstand ein sehr großes Marktpotential.

Des Weiteren soll die in 2014 gegründete Schweizer Gesellschaft sich durch erste Marketingaktivitäten auf dem Markt präsentieren. Durch den weiteren Ausbau von Vertriebsbüros in Österreich soll nun der DACH-Bereich und der Europäische Bereich der Tochterfirmen zu einer erhöhten Umsatzsteigerung in der HO-Gruppe beitragen.

Nach erfolgreicher Sanierung der cogon GmbH sind in 2014 die ersten NON-SAP-Produkte aus dem Produktportfolio der HO AG verkauft worden.

Diese Vertriebsstrategie soll in 2015 weiter ausgebaut werden.

Insgesamt plant der Vorstand eine Umsatzsteigerung gegenüber 2014 von rd. 5 %. Das EBIT wird nach den Planungen des Vorstandes etwa € 3,5 Mio. betragen. Das Jahresergebnis 2015 soll im Vergleich zum Jahr 2014 (T€ 684) erheblich steigen.

Die Hanse Orga AG wird aus heutiger Sicht auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Insgesamt sieht der Vorstand für die Hanse Orga AG wie für die gesamte Hanse Orga-Gruppe einem erfolgreichen Jahr 2015 entgegen.

(Quelle: https://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/konjunkturprognosen) 3

(Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/4044/umfrage/marktvolumen-im-bereich-informationstechnik-in-deutschland-nach-segmenten-seit-2005/) 4

V. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikomanagement

1.1. Gesamtsystem des Risikomanagements und des Risikocontrollings

Im Zentrum des Risikomanagements der Hanse Orga AG stehen die Risiken im Zusammenhang mit dem Projektgeschäft, welche im Einzelnen als Risiken in den Bereichen zeitgerechte Fakturierung, Zahlungsausfall, Projektabwicklung und Verschiebung von Projektzeiträumen zu berücksichtigen sind.

Management

Der Risikosteuerungsprozess wurde permanent überarbeitet, um die Entscheidungswege zu optimieren und zu verkürzen.

Gesamtvorstand

Der Gesamtvorstand trägt die Verantwortung für die Risikopolitik des Hauses sowie für die ordnungsgemäße Organisation und Überwachung der Handlungsaktivitäten. Er legt die grundlegenden Strategien für die Aktivitäten in den Projekten fest. Daneben legt er fest, mit welchen Produkten und an welchen Märkten die Hanse Orga AG aktiv wird.

Der Gesamtvorstand wird monatlich über die sich aus den Handlungsaktivitäten ergebenen Unternehmensrisiken sowie die erzielten Ergebnisse informiert. Der Aufsichtsrat erhält quartalsweise ein Reporting.

1.2. Überwachung der Risiken

Zeitgerechte Fakturierung

Unter dem mit der zeitgerechten Fakturierung verbundenen Risiko versteht die Hanse Orga AG die Gefahr einer möglichen Terminverschiebung der Projekte und der damit verbundenen späteren Fakturierung.

Zahlungsausfallrisiken

Als Zahlungsausfallrisiken definiert die Hanse Orga AG mögliche Wertverluste, die durch Wegfall der Zahlungsfähigkeit bzw. -willigkeit von Kunden oder durch eine Verschlechterung der Bonität entstehen.

Projektabwicklung

Unter Risiken im Rahmen der Projektabwicklung versteht die Hanse Orga AG Änderungen im Gesamtprojektverlauf, die im Rahmen von Voruntersuchungen und Detailkonzepten im Vorfeld nicht berücksichtigt werden konnten.

Risikostrategie und -politik

Strategische Vorgaben im Rahmen von:

Kapazitätenauslastungsplanung

Vertrags-Forecasting

Vertriebs-Forecasting

Liquiditätsplanung

Projektcontrolling

Monats-Reporting auf Vorstandsebene

Quartals-Reporting auf Aufsichtsratsebene

2. Risikobericht

Risiken der Hanse Orga AG könnten sich in den Geschäftsbereichen der cogon GmbH und der SymQ GmbH ergeben, da die Ressorts dieser beiden Tochtergesellschaften neu sind beziehungsweise sich in neuen Strukturen befinden.

Ein ähnliches Risiko ist bei der US-Tochtergesellschaft in Betracht zu ziehen. Die Akquisitionszyklen sind in den USA wesentlich länger als im EU-Raum. Durch die erneute Umstrukturierung des Vertriebes sind die zu erreichenden Umsatzgrößen schwer einzuschätzen. Daher könnte sich der Zeitpunkt, zu dem erstmals Vergütungen (über Provisionsansprüche) an die Hanse Orga AG zurückfließen, verzögern oder gänzlich wegfallen.

Ansonsten werden gesamtwirtschaftlich ähnliche Risiken in Bezug auf die Finanzkrise 2008/2009 gesehen, welche sich jederzeit wiederholen könnte.

3. Chancenbericht

Hohe Qualitätsansprüche setzt die HO AG durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt wird die HO AG weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Chancen der geschäftlichen Entwicklung sieht der Vorstand nach wie vor im benachbarten europäischen Ausland und auf dem amerikanischen Markt. Darüber hinaus setzt der Vorstand auf das Etablieren im NON-SAP-Markt sowie auf den Aufbau einer SAP-Standard-Variante.

Weitere Chancen in der Festigung unseres Markteintrittes durch die SymQ GmbH, welche sich im SAP-Standard bewegen wird. Ebenfalls ist es geplant, den Bereich der SymQ GmbH in die ausländischen Märkte der Tochtergesellschaften zu transportieren.

4. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sieht die Hanse Orga AG weiterhin in möglichen Finanzkrisen, wie in 2008/2009 oder in dem Stagnieren des neuen Marktumfeldes der SymQ GmbH und des Marktes der cogon GmbH. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und dem Fokus auf ein stabiles Wachstum sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Durch die eingesetzten Reporting- und Controllinginstrumente sowie durch die gute Wettbewerbsposition gehen wir von einem erheblich verbesserten Geschäftsverlauf im Prognosezeitraum aus.

VI. Schlusserklärung nach § 312 III S.3 AktG

Die Hanse Orga AG hat nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen oder einem mit ihm verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens sind nicht vorgekommen oder unterlassen worden.

 

Hamburg, den 15. Mai 2015

gez. Sven Lindemann, Vorstandsvorsitzender

gez. Stephan Benkendorf, Vorstand

Bescheinigung

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hanse Orga AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2014 bis 31.12.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Hamburg, 15. Mai 2015

RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Rainer Weichhaus, Wirtschaftsprüfer

Danijela Mijatov, Wirtschaftsprüferin

 

Hamburg, 18. Dezember 2015

RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Rainer Weichhaus, Wirtschaftsprüfer

Danijela Mijatov, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung

Sehr geehrte Aktionäre,

der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum im Rahmen der jeweiligen Sitzungen umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sowie über die Finanz- und Investitionsplanung informiert.

Darüber hinaus legte er uns ausführliche Berichte vor und berichtet zusätzlich schriftlich über etwaige Vorgänge von besonderer Bedeutung.

Des Weiteren hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende in Einzelgesprächen laufend vom Vorstand über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen.

Darüber hinaus haben, in dem Umfang, wie dies gesetzlich vorgeschrieben bzw. sachgerecht war, Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.

Der Aufsichtsrat erhielt über den Kaufmännischen Leiter vom Vorstand quartalsmäßig ein Report, welches die kaufmännische Situation sowie Finanzbuchhaltung und Liquidationsübersichten darstellte.

Das Zahlenmaterial wurde jedem Aufsichtsratsmitglied in Papierform zur Verfügung gestellt. Für das Berichtsjahr 2015 sind dem Aufsichtsrat Planungen hinsichtlich Zielumsatz, Kosten und Kapazitätsauslastung vorgelegt worden.

Jahresabschluss

Den Jahresabschluss der Hanse Orga AG zum 31.12.2014 und den Lagebericht hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RBS RoeverBroennerSusat geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wir haben diese Unterlagen auch selbst geprüft.

Die Berichte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in unserer Bilanzsitzung am 28.02.2015 ausführlich behandelt. In dieser Sitzung hat der Vorstand auch detailliert über Umfang, Schwerpunkt und Kosten der Abschlussprüfung berichtet. Wir hatten keine Einwendungen und stimmten dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Abhängigkeitsbericht

Den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehungen verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG wurde vom Abschlussprüfer der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt, wonach die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder eventuelle Nachteile ausgeglichen worden sind und bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentliche andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen. Wir haben den Bericht auch selbst geprüft. Wir erheben nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstandes und stimmen im Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfer zu.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hanse Orga AG für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Hamburg, 20.05.2015

Aufsichtsratsvorsitzender

HR B 80900
Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 20.5.2015 durch den Aufsichtsrat gebilligt. Er gilt damit gemäß § 172 AktG als festgestellt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat haben vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2014 in Höhe von € 683.668,02 wie folgt zu verwenden:

• Einstellung eines Teilbetrags in den Gewinnvortrag € 171.668,02
• Ausschüttung eines Teilbetrags an den Aktionär Lindemann Holding GmbH (€ 8,00/Aktie) € 412.000,00
• Einstellung eines Teilbetrags in die Gewinnrücklage nach § 272 Abs. 3 HGB "andere Gewinnrücklagen" € 100.000,00
Jahresüberschuss € 683.668,02

Beschluss über die Gewinnverwendung

Die Hauptversammlung der Hanse Orga AG hat am 20.5.2015 beschlossen, den Jahresüberschuss 2014 in Höhe von € 683.668,02 wie folgt zu verwenden:

• Einstellung eines Teilbetrags des Jahresüberschusses 2014 in Höhe von in den Gewinnvortrag und Vortrag auf neue Rechnung € 171.668,02
• Ausschüttung eines Teilbetrags des Jahresüberschusses 2014 in Höhe von (€ 8,00/Aktie) an den Aktionär Lindemann Holding GmbH per 30.6.2015 € 412.000,00
• Einstellung des verbleibenden Teilbetrags des Jahresüberschusses 2014 in Höhe von in die Gewinnrücklage nach § 272 Abs. 3 HGB "andere Gewinnrücklagen" € 100.000,00
Jahresüberschuss € 683.668,02

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