ZECH Hochbau AG
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Krauskopf seit 2.2.2023 | Geschäftsführer |
Michael Braun seit 15.7.2021 | Prokura |
Volkhard Dipl.-Ing. (FH) Splitt seit 11.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZECH Facility Management GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang 2023Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die ZECH Facility Management GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft nehmen wir größenabhängige Erleichterungen hinsichtlich der Angaben im Anhang in Anspruch. Ergänzend wird in der Bilanz die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften" ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist unter der Firma ZECH Facility Management GmbH mit Sitz in Stuttgart im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 8547 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Das Sachanlagevermögen wird planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Bauten in Ausführung (unfertige Leistungen) sind zu Herstellungskosten oder niedrigeren Vertragspreisen bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Finanzierungskosten für den Zeitraum der Herstellung und Kosten für freiwillige soziale Leistungen werden nicht einbezogen. Erhaltene Anzahlungen werden, soweit möglich, offen von der Gesamtsumme der Vorräte abgesetzt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Angemessene Pauschalwertberichtigungen wurden gebildet. Die übrigen Aktiva sind zu Nennwerten angesetzt. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Es wurden voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen berücksichtigt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Bewertung von Rückstellungen für nicht kostendeckende Kundenaufträge werden grundsätzlich Vollkosten zugrunde gelegt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellung für Jubiläum wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,76 %. Bei der Ermittlung der Rückstellung wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,00 % sowie eine Fluktuation in Höhe von 2,50 % p. a. unterstellt. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Im Jahr 2005 wurde mit der ZECH Hochbau AG, Stuttgart, ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, sodass latente Steuern auf der Ebene der ZECH Facility Management GmbH nicht entstehen. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Gesellschaft als Organträgerin, d. h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Gesellschafterin erfasst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Angaben zum Anteilsbesitz
* gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
Mit der ZECH PPP Services GmbH besteht seit dem 26./30. Mai 2017 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen Gesellschafter aus Cash-Pooling in Höhe von EUR 12,9 Mio. (Vorjahr EUR 4,4 Mio.) sowie aus Lieferungen und Leistungen (EUR 0,3 Mio; Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Die am Bilanzstichtag vorhandenen Flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 6.096 setzen sich aus dem Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 1.155), die im Wesentlichen als Termingeld angelegt waren, sowie aus auf Sperrkonten eingegangenen Vorauszahlungen für Instandhaltungspauschalen unserer Kunden (TEUR 4.941) zusammen. Das ausgewiesene Kapital wird von der ZECH Hochbau AG, Stuttgart, gehalten. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wurde der entstandene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 999.674,87 an die ZECH Hochbau AG abgeführt. Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Restarbeiten für zum Stichtag bereits abgerechnete Leistungen (TEUR 2.919), Vertragsrisiken (TEUR 2.840) sowie Drohverlustrisiken (TEUR 2.577). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält die zum Teil auf Sperrkonten eingegangenen Vorauszahlungen unserer Kunden für künftig zu erbringende Instandhaltungen der von uns betriebenen Immobilien. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus Gebäude- und Facilitymanagement für fremde Gebäude einschließlich der hiermit im Zusammenhang stehenden Ausführung von Arbeiten der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Stark-/Schwachstrom-, Sicherheits- und Gebäudetechnik, die Verwaltung von Grundbesitz sowie Mieterausbauten. Sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten neben den nach den Gliederungsvorschriften nicht gesondert auszuweisenden Posten im Wesentlichen Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 2.002). Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen die Übernahme des Ergebnisses der ZECH PPP Services GmbH, Stuttgart. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber fremden Dritten, denen Nominalwerte zugrunde liegen, teilen sich wie folgt auf:
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
1 Arbeitsverhältnis ruhte. Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer werden unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Mitglieder der Geschäftsführung sind
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der ZECH Hochbau AG, Stuttgart, einbezogen. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Ergebnisabführung Der Jahresabschluss der ZECH Facility Management GmbH zum 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von EUR 999.674,87 Entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag vom 1. Februar 2005 wurden der Jahresüberschuss EUR 999.674,87 an die Muttergesellschaft abgeführt.
Stuttgart, 16. April 2024 ZECH Facility Management GmbH Frank Krauskopf Volkhard Splitt Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht 20231. Grundlagen der ZECH Facility Management GmbH Die ZECH Facility Management GmbH setzt sich aus einer Hauptverwaltung in Stuttgart sowie Standorten in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt am Main zusammen. Das Tochterunternehmen ZECH Facility Services GmbH in Stuttgart unterstützte die ZECH Facility Management GmbH bei der technischen Bewirtschaftung von Immobilien. Mit Vertrag vom 11. März 2021 haben wir im Rahmen eines Assetdeals den Geschäftsbetrieb der ZECH FS an die Strabag Property and Facility Services GmbH veräußert. Das Tochterunternehmen ZECH PPP Services GmbH in Stuttgart unterstützt die ZECH Facility Management GmbH bei der Entwicklung, Durchführung und des Betriebs vor allem von Projekten im Bereich der Investorenprojekte und Projekten der öffentlich-privaten Partnerschaft. Die ZECH Facility Management GmbH ("ZECH FM") ergänzt die Tätigkeiten ihres Mutterunternehmens, der ZECH Hochbau AG, um das technische Gebäude- und Facility Management für deren eigene und fremde Gebäude im Inland. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen Bei der Umsetzung unserer Betreiberprojekte werden wir vermehrt mit einer zunehmenden Professionalisierung der Auftraggeber konfrontiert, welche die Qualität und Umfang der Leistungserbringung detailliert einfordern und dies bei aus ihrer Sicht nicht erfolgter Erfüllung mit Vergütungskürzungen sanktionieren. Die meist funktionalen Leistungsbeschreibungen werden dabei oftmals derart ausgelegt, dass Leistungsumfänge ausgeweitet werden mit dem Versuch, dies ohne zusätzliche Vergütung durchzusetzen. Dieses Vorgehen erfordert einen erhöhten Aufwand in der Projektumsetzung. Der steigende Technisierungsgrad bei Immobilien mit der zunehmenden Einrichtung von Quell- und Zugangscodes führt zudem dazu, dass der Nachunternehmerkreis bei der Instandhaltung von spezieller Anlagentechnik wie z. B. Sicherheitstechnik, Gebäudeautomation aber auch Kältetechnik sich auf einen immer kleineren Umfang an vom Hersteller der Anlagentechnik zertifizierten Unternehmen verringert. Dies führt zu erhöhten Preisen beim Einkauf von Nachunternehmerleistungen. Darüber hinaus führt ein weiterhin bestehender Fachkräftemangel in den Handwerksberufen (Heizung, Sanitär, Lüftung, Klima) dazu, dass Mitarbeiter nur zu höheren monatlichen Vergütungen beschäftigt werden können, was zu Preissteigerungen im Nachunternehmermarkt und zeitlichen Problemen bei der Projektumsetzung und bei der Durchführung von Eigenleistungen zu erhöhten Personalkosten führt. 2.2. Lage der ZECH Facility Management GmbH 2.2.1. Ergebnisentwicklung und Ertragslage In der Auftragsbeschaffung konnten bis zum Jahresende Auftragseingänge mit einem Auftragsvolumen von ca. EUR 4,2 Mio. verbucht werden. Für die ZECH Facility Management GmbH bedeutet das, dass ein Umsatz in Höhe von EUR 41,4 Mio. sowie eine Gesamtleistung von EUR 37,9 Mio. erreicht wurden. Die aus dem internen Berichtswesen abgeleitete Jahresleistung liegt im Berichtsjahr bei EUR 37,7 Mio. Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die Aufwendungen entfallen mit EUR 28,1 Mio., das sind ca. 74 % der Gesamtleistung, auf den Materialaufwand. Daneben stellen sich die Personalaufwendungen mit EUR 7,3 Mio. bzw. ca. 19 % als ein wesentlicher Aufwandsfaktor dar. Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen die Ergebnisübernahme der ZECH PPP Service GmbH. Der Gewinn vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 1.000 und liegt somit unterhalb dem im Vorjahr geplanten Ergebnis. Die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.579 gesteigert werden. Gleichzeitig stiegen die Materialaufwendungen um TEUR 5.214 und die Personalaufwendungen um TEUR 1.185. Somit konnten wir die im Vorjahr prognostizierte Gesamtleistung für 2023 durch die Akquisition von Neuaufträgen und Erweiterung von bestehenden Aufträgen erfüllen. Wir sind mit 95 festangestellten aktiven Mitarbeitern zum Jahresende 2023 mit einem stabilen Personalbestand ins Jahr 2024 gestartet. Die Leistung beträgt durchschnittlich ca. TEUR 405 pro Mitarbeiter. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 als zufriedenstellend. 2.2.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von EUR 22,4 Mio. auf EUR 28,5 Mio. gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt EUR 3,2 Mio. Wir haben der Facility Management Schleswig-Holstein GmbH, Kiel, zum Jahresende 2021 ein Darlehen in Höhe von EUR 2,7 Mio. gewährt, das im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 100 getilgt wurde. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit EUR 19,2 Mio. der wesentliche Anteil an der Bilanzsumme. Der größte Anteil entfällt mit EUR 13,3 Mio. auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und resultieren im Wesentlichen aus Cashpool-Forderungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen EUR 5,8 Mio. Diese sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 684 zurückgegangen. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 27 rund 0,09 % der Bilanzsumme. Einzige Gesellschafterin ist die ZECH Hochbau AG, Stuttgart. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Bautenrückstellung ( EUR 1,7 Mio.) gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. angestiegen. Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr von EUR 3,7 Mio. um EUR 1,8 Mio. auf EUR 5,5 Mio. gestiegen. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,7 Mio. auf EUR 12,6 Mio. angestiegen. Er enthält die zum Teil auf Sperrkonten eingegangenen Vorauszahlungen unserer Kunden (EUR 4,9 Mio.; Vj. EUR 4,5 Mio.) für künftig zu erbringende Instandhaltungen der von uns betriebenen Immobilien. 2.2.3. Kapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
* Ohne Sperrkonten in Höhe von TEUR 4.941
(Vj. TEUR 4.538)
Aufgrund der erhaltenen Anzahlungen und des daraus resultierenden Mittelzuflusses aus laufender Geschäftstätigkeit waren wir jederzeit in der Lage, unseren Verpflichtungen nachzukommen. 3. Prognosebericht Mit einer Bruttowertschöpfung von ca. EUR 152 Mrd. und mehr als fünf Millionen Beschäftigten im Jahr 2022 kann die Branche als eine Schlüsselbranche und Stütze der deutschen Wirtschaft bezeichnet werden. Der globale Facility Management Markt wird voraussichtlich im Prognosezeitraum 2023 bis 2030 im Durchschnitt um mehr als 5,4 % wachsen. Es besteht weiterhin der Trend, dass sich viele Unternehmen auf ihr jeweiliges Kerngeschäft konzentrieren und Sekundärprozesse wie z. B. den technischen Unterhalt von unternehmenseigenen Immobilien outsourcen, wodurch sich das Marktvolumen zukünftig weiterhin ausweiten wird. Erfreulicherweise lässt sich im Geschäftsfeld der PPP- und Lifecycle-Projekte entgegen der vergangenen Jahre eine Marktbelebung feststellen. Die Anzahl der ausgeschriebenen, großvolumigen Projekte, welche für die ZECH Facility Management GmbH von Interesse sind, steigt stark an. Hierbei ist zu beachten, dass eine Vielzahl der Projekte umfassende Sanierungsanteile beinhalten und somit hinsichtlich der Risikobetrachtung in der Vertrags- und Umsetzungsgestaltung einem verstärkten Fokus unterzogen werden müssen. Die Attraktivität des FM-Marktes mit niedrigen Risiken, geringer Kapitalbindung sowie konstantem Cash-Flow hat in der jüngsten Vergangenheit viele Unternehmen angelockt, sich neben ihrem Kerngeschäft ein zweites Standbein zu schaffen. Dies führt dazu, dass neben vielen kleineren, spezialisierten Marktteilnehmern mittlerweile vor allem große FM-Nachfrager (Nutzer, Kunden) und FM-Dienstleistungsanbieter mit Konzernhintergrund den Markt prägen. In der Konsequenz führt dies vor allem bei FM- Projekten, in welchen Standardleistungen abgefragt werden, zu einem erhöhten Wettbewerbs- und Preisdruck, da vor allem große Dienstleistungsanbieter gezielt ihre Marktanteile ausweiten wollen. Insofern ist es für die ZECH Facility Management GmbH als einem spezialisierten kleineren Unternehmen mit dem Fokus auf lebenzykluskostenorientierten Betreibermodellen und anspruchsvollen Lösungen im Bereich des technischen Gebäude- sowie Asset-Managements umso wichtiger, die vorhanden Stärken intensiv weiterzuverfolgen und hieraus weitere Geschäftsfelder und Nischenprodukte zu entwickeln. Vor allem im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz besteht durch das umfassende Know-how aus bestehenden ÖPP-Modellen die Möglichkeit, sich zukünftig weitere Wettbewerbsanteile zu sichern. Weiteres Potenzial liegt in der Intensivierung der Akquisition von Projekten zur Durchführung von Mieterausbauten. Hier besteht lediglich ein sehr überschaubarer Kreis an qualifizierten Wettbewerbsteilnehmern bei gleichzeitiger hoher Nachfrage durch Immobilienbestandshalter innerhalb Deutschlands. Durch das vermehrte Arbeiten im Homeoffice während der Corona-Pandemie wird die künftige Nachfrage nach Büroflächen gegebenenfalls schwächer werden. Durch einen erwarteten Anstieg der Anzahl Bürobeschäftigter wird dieser mögliche Rückgang kompensiert werden. Die aktuelle Auftragssituation zum 31. Dezember 2023 umfasst EUR 463 Mio. Für 2024 erwarten wir unter Berücksichtigung der zu erwartenden Gesamtleistung (ca. EUR 40 Mio.) ein positives Ergebnis in Höhe von ca. EUR 2,0 Mio. 4. Allgemeine Chancen und Risiken Studien zufolge wird sich Künstliche Intelligenz stark auf das Facility Management auswirken. Begründet wird dieses durch das hohe Automatisierungspotenzial vieler Facility Management-Aufgaben. Mithilfe Künstlicher Intelligenz können höhere Effizienzpotenziale realisiert und viele Aufgaben schneller und zuverlässiger realisiert werden. Die digitale Erfassung und Nutzung von Verbrauchsdaten oder Raumbelegungen stellen neue Anforderungen an uns, bieten uns aber gleichzeitig die Chance, neue Geschäftsmodelle und Kooperationen zu erschließen. Die zu Beginn des Jahres 2020 in China ausgebrochene Viruspandemie hat negative Folgen für die Wirtschaft mit sich gebracht, die durch Aufholbewegungen und staatlich unbegrenzte Liquiditätshilfen der Bundesregierung abgemildert wurden. Durch das Coronavirus haben sich in den vergangenen beiden Jahren im Wesentlichen Risiken hinsichtlich des Betriebs von Gebäuden ergeben, welche durch die Pandemie vorübergehend geschlossen oder vom Publikum weniger frequentiert wurden. Dadurch hat sich unser Leistungsangebot wie beispielsweise die Bewachung durch geringeren Publikumsverkehr hin zum Leerstandmanagement und zu Hygieneleistungen gewandelt. Der Einmarsch der russischen Truppen am 24. Februar 2022 in die Ukraine hat in erheblichem Maße negative Folgen für die Wirtschaft mit sich gebracht. Der Ukraine- Konflikt wirkt sich auf den Beschaffungsmarkt in Form von gestiegenen Preisen mit hohem Tempo aus. Aufgrund unserer Absicherung gegen Preiserhöhungen (vgl. Abschnitt 4.2.) gehen wir weiterhin davon aus, dass dies keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben wird. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. 4.1. Risikomanagement Aufgrund der vorgenommenen angemessenen Risikovorsorge für das laufende Geschäftsjahr sind gravierende negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht zu erwarten. Wir haben auf die besonderen Herausforderungen des Marktes durch die Installierung eines integrierten Risikocontrollings reagiert. Die frühzeitige Risikoerkennung und der Umgang mit Risiken sind in der Akquisition als kontinuierlicher Verbesserungsprozess implementiert. Monatliche Projektbewertungen und Prognosen ermöglichen es der Geschäftsführung, rechtzeitig auf eventuelle Fehlentwicklungen und Risiken reagieren zu können. Die Auswahl der angebotenen Projekte basiert auf einer zielgerichteten Nischen- und Segmentstrategie, unterstützt durch intensive Kommunikationsforen, innerhalb und zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen, Unterlegung der Preise kritischer Gewerke durch Nachunternehmerangebote. Trotz hoher Umsätze mit einzelnen Auftraggebern ist die ZECH Facility Management GmbH von keinem ihrer Kunden existenziell abhängig. Ein zertifiziertes Qualitätsmanagement und regelmäßige Projektaudits sichern die Qualität der Betriebsprojekte. Insgesamt lässt unser Risikomanagement-System zu diesem Zeitpunkt keine, über den normalen Geschäftsverlauf hinausgehenden, Risiken erkennen. Ebenso entwickeln sich die Ergebnisse unserer Betriebsprojekte nunmehr planmäßig. Das Risikomanagement der ZECH Facility Management GmbH konzentriert sich auf die Umsetzung und Vertiefung eines Maßnahmenkatalogs mit folgenden Themen:
4.2. Operationelle Risiken Zur Absicherung gegen Preiserhöhungen schließen wir in unseren Verträgen Wertsicherungsklauseln ab, soweit dies im momentanen Markt möglich ist, oder vereinbaren mit unseren Auftraggebern Preisgleitklauseln. Daneben sichern wir uns durch das konsequente Einfordern von Nachunternehmerbürgschaften bei technischen Dienstleistungen und Vereinbarung von Service-Level-Agreements mit den Nachunternehmern ab. 4.3. Arbeitssicherheit Die ZECH FM richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Vermeidung von Unfällen und den Gesundheitsschutz zum Wohle unserer Mitarbeiter. Durch die systematische Auswertung von Unfällen können mögliche Gefahren frühzeitig erkannt und rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Um einheitliche Standards zu gewährleisten, schulen wir unsere Mitarbeiter auch in diesem Bereich regelmäßig. Eine im Dezember 2023 abgeschlossene ISO 45001 : 2018-Begutachtung durch die Bau BG ist ab Dezember 2023 bis November 2026 gültig. Gleiches gilt für die im Dezember 2023 durchgeführte Begutachtung nach ISO 9001 : 2015 sowie ISO 45001 : 2018 von der DQS. 4.4. Personalrisiken Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, hoher Fluktuation, fehlender Qualifikation, geringer Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, verfolgen wir mit besonderer Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Unsere Personalentwicklung sorgt dafür, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und langfristig an das Unternehmen binden. Dazu unterhalten wir enge Kontakte zu ausgesuchten Hochschulen und bieten Praktika für deren Absolventen an. Den Mitarbeitern stehen umfangreiche Angebote zur Qualifizierung und Weiterbildung zur Verfügung. In systematischen Gesprächen werden individuelle Perspektiven besprochen. Führungspositionen werden überwiegend aus den eigenen Reihen besetzt. Unsere vorausschauende Personalentwicklung trägt dazu bei, dass trotz einem anhaltend wachsenden Servicegeschäft auf dem Personalsektor keine spezifischen Risiken erkennbar sind. 4.5. IT-Risiken Um unberechtigte Zugriffe und Datenverluste zu verhindern und die ständige Verfügbarkeit unserer Systeme zu garantieren, schützen wir unsere Informationstechnik durch zahlreiche technische Maßnahmen. Unsere IT-Strukturen sind weitgehend standardisiert. Bei den Programmen setzen wir die Produkte der führenden Hersteller wie SAP, inPuncto, Arriba, VisualFM, Wiritec, IDA-ICE, Sage und Microsoft ein.
Stuttgart, den 16. April 2024 ZECH Facility Management GmbH Frank Krauskopf Volkhard Splitt BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ZECH Facility Management GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ZECH Facility Management GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZECH Facility Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 25. April 2024 Nordwest
Revision GmbH
Martin Beering, Wirtschaftsprüfer Christian Lütke-Uhlenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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