Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH

Max-Brauer-Allee 34, 22765 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 39484
Vorher
VSG Verlags-Service Gesellschaft mbH
Eingetragen
2.3.1988
Branche
Verlegen von BüchernEinzelhandel mit BüchernVerlegen von Zeitschriften
Gegenstand
Dienstleistungsgeschäfte in der Verlagsbranche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thilo Hubertus Schmid
seit 19.2.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Anja Bremer
seit 29.8.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
55.00%
45.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Julia Bielenberg
Hamburg
81.935 €
55.00%
Till Weitendorf
Hamburg
67.038 €
45.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für 2023

1. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Die Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH (kurz: VOS) ist die Dachgesellschaft der Verlagsgruppe Oetinger und erbringt zentrale Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Produktion und Verwaltung für die Tochtergesellschaften der Verlagsgruppe Oetinger und auch an Dritte.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft konnte sich vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter erholen und ist in diesem Jahr in eine Rezession gerutscht, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Die angestiegenen Energiepreise durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine stabilisierten sich, allerdings auf einem Rekordniveau. Die Inflationsrate ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % gesunken und lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 %.

Die wirtschaftliche Entwicklung verlief in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen jedoch sehr unterschiedlich: Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten die Wirtschaft in diesem Jahr stützen und ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich weiter ausbauen. Der Kostendruck für die Unternehmen bei Energie, Herstellung und Beschaffung geht nur langsam zurück.

Die Ausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken preisbereinigt um 1,1 % gegenüber 2022 und besonders in den Bereichen zu erkennen, in denen die Preise im Verlauf des Jahres entweder auf hohem Vorjahresniveau geblieben oder noch weiter angestiegen sind.

Die Zurückhaltung und die Unsicherheit der privaten Haushalte sind den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschuldet und macht sich auch in der Frequenz in den Innenstädten bemerkbar. Der im Corona-Jahr 2020 und auch im Jahr 2021 stark gestiegene E-Commerce-Umsatz ist durch die Konsumflaute und inflationsbedingt das zweite Jahr in Folge drastisch gesunken.

Der Kinder- und Jugendbuchmarkt konnte im Jahr 2023 um 4,0 % wachsen. Der bezahlte Preis für ein Buch in diesem Segment lag im Durchschnitt bei 11,53€, dies ist ein Preisanstieg von 23% im Vergleich zum Jahr 2019 (9,40€). Das Umsatzplus hätte nicht erreicht werden können, wenn der Preisanstieg und die Zunahme der Käuferschaft, bei sinkenden Absätzen, keinen Rückenwind gegeben hätten.

Der stationäre Handel kann seine positive Entwicklung aus dem vergangenen Jahr halten und lag 2,8% über dem des Vorjahres, der Absatz verzeichnete jedoch ein Minus von 2,2% gegenüber 2022. Bei der Betrachtung der Warengruppen liegen Kinder- und Jugendbücher auf Platz zwei mit einem Umsatzplus von 2,4 % im Vergleich zu 2022 und erreichte damit nahezu das Niveau von 2021.

Die zentralen Absatzwege des Buchhandels verzeichneten für 2023 ein Umsatzplus von 2,9% im Vergleich zum starken Vorjahr. Steigende Durchschnittspreise haben den Absatzrückgang von - 1,9% in Teilen kompensieren können.

Gemessen an den zahlreichen Krisenherden in Politik und Wirtschaft haben Verlage und Buchhandlungen das Jahr im Gesamten gut abgeschlossen. Es ist und bleibt eine herausfordernde Zeit, die Branche zieht eine gemischte Bilanz des Jahres 2023.

2.2 Investitionen

Der Umfang der Investitionen belief sich im Berichtsjahr im geschäftsüblichen Umfang.

2.3 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

VOS weist einen hohen Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Verlagen Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg, und Dressler Verlag GmbH, Hamburg, aus. Zudem bestehen insbesondere Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg, i.H.v. T€ 8.455 (Vorjahr: T€ 13.635), der Dressler Verlag GmbH i.H.v. T€ 3.080 (Vorjahr: T€ 1.350) und Oetinger Media GmbH i.H.v. T€ 2.320 (Vorjahr: T€ 1.930). Diese Verbindlichkeiten haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Es werden jedoch Zahlungszielverlängerungen gewährleistet, sodass die Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt ist. Externe Kredite wurden nicht in Anspruch genommen.

2.4 Darstellung der Lage

Vermögenslage

Bei einer gegenüber dem Vorjahr um T€ 92 gestiegenen Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote 43,4% (Vorjahr: 43,8%). Die Bilanzsumme ist dabei, wie auch im Vorjahr, durch die ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen geprägt.

Das Fremdkapital setzt sich hauptsächlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten, insbesondere gegenüber verbundenen Unternehmen, zusammen.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ 4.119 gesteigert (Vorjahr: -T€ 374).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr -T€ 979 (Vorjahr: T€ 1.468); der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -T€ 3.713 (Vorjahr: -T€ 856). Der Finanzmittelfonds ist mit T€ 815 gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.388) um T€ 573 gesunken.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt um T€ 4.588 bzw. rd. 15,2% gestiegen. Dies ist auf den gestiegenen Umsatz haptischer Produkte zurückzuführen.

Mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 141 hat sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (Jahresüberschuss: T€ 1.767) deutlich verschlechtert. Der Rückgang ist insbesondere auf das Fehlen von Erträge aus Beteiligungen von Tochtergesellschaften zurückzuführen (Vorjahr: T€ 3.330).

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Entlang unserer Unternehmensstrategie wurde das interne Steuerungssystem ausgerichtet und geeignete Kontrollgrößen definiert. Die relevanten finanziellen Steuerungsgrößen sind hierbei die Umsätze, das Betriebsergebnis, die Liquidität und Marktanteile.

2.6 Personal- und Sozialbereich

Die VOS beschäftigte zum Bilanzstichtag 120 Mitarbeiter (Vorjahr: 131).

3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert ein Abwägen von Chancen und Risiken. Zur Nutzung von Geschäftsgelegenheiten ist das Eingehen bewusster Risiken nicht vermeidbar. Es besteht das Bestreben, Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente möglichst gering zu halten.

Im Rahmen des Risk-Management-Systems erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung, u.a. zur Entwicklung der Umsätze, der Liquidität und Forderungsbestände der Gesellschaft. Im August 2014 wurde eine Warenkreditversicherung bei der Euler Hermes Deutschland abgeschlossen, die in 2024 gekündigt wurde.

Aufgrund der hohen Außenstände gegenüber den zur Verlagsgruppe gehörenden Verlagen, die bedingt durch Mittelabflüsse der Vergangenheit im Zusammenhang mit Beteiligungen nicht abgebaut werden können, ist ein Finanzrisiko für den Fall gegeben, dass die Gesellschaften der Verlagsgruppe Oetinger aufgrund einer ungünstigen Geschäftsentwicklung auf kurzfristige Rückzahlung drängen würden. Die Finanzierung der Gesellschaft ist bisher durch Gesellschafterdarlehen und die Duldung von Zahlungszielverlängerungen von Verlagen der Unternehmensgruppe (Tochter- bzw. Enkelgesellschaften) gewährleistet.

Finanzprobleme sind zurzeit nicht erkennbar.

Die Chancen der Gesellschaft sind im Bereich der voraussichtlich gut verkäuflichen Verlagsprogramme der im Rahmen der Verlagsgruppe Oetinger tätigen Verlage zu sehen.

Die allgemeinen Kostensteigerungen in allen Bereichen können nur in Teilen durch erhöhte Verkaufspreise aufgefangen werden.

Den Bestand gefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen.

4. PROGNOSEBERICHT

Der Gesamt-Buchmarkt hat sich in 2023 wieder leicht positiv entwickelt, ohne jedoch das Niveau von 2019 wieder zu erreichen. Der Buchmarkt ist weiterhin von einem starken Verdrängungswettbewerb innerhalb der Verlage und einer Konzentration der Handelsketten gekennzeichnet. Auf der Handelsseite ist zudem unverändert weiter ein Flächenrückgang und eine rückläufige Kundenfrequenz zu beobachten. Die Handelspartner passen sich dieser Situation weiter mit neuen Angebotsformen und Ladenkonzepten an. Auf der Programmseite steigt die Abhängigkeit von wenigen umsatzstarken Titeln mit kürzeren Produktlebenszyklen. Dies erschwert die Planbarkeit. Wir gehen davon aus, in 2024 unsere Ziele mit einem starken Gesamtprogramm in allen Gruppenverlagen inklusive einer soliden Backlist, unseren eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung der Content-Gewinnung und -Vermarktung und geplanten umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen zu erreichen.

Für 2024 wird ein Umsatzvolumen von ca. € 36 Mio. erwartet. Ziel ist es, in 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Tendenziell besteht in 2024 durch die konjunkturellen Entwicklungen und die beschaffungsseitigen Risiken und Kostensteigerungen das Risiko, dass die aufgestellten Planungen verfehlt werden.

 

Hamburg, den 10. Mai 2024

Julia Bielenberg

Christian Graef

Thilo Hubertus Schmid

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(Amtsgericht Hamburg, HRB 39484)

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 385.273,32 578
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.018,59 425.291,91 27
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.910.686,79 2.169
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.723.223,46 27.723
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.172.319,18 7.873
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 309.722,28 223
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.370.649,98 11.852.691,44 2.672
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 814.822,73 1.388
C. Rechnungsabgrenzungsposten 153.468,20 135
42.880.184,53 42.788

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 148.973,00 149
II. Kapitalrücklage 17.422.033,46 17.422
III. Bilanzgewinn 1.027.454,33 18.598.460,79 1.168
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 331.332,00 306
2. sonstige Rückstellungen 587.561,76 918.893,76 1.614
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.817.125,09 854
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.817.125,09 (Vorjahr: T€ 854)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.653.732,87 19.512
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 19.653.732,87 (Vorjahr: T€ 19.512)
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.891.972,02 1.763
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.891.972,02 (Vorjahr: T€ 1.763)
davon aus Steuern: € 330.347,48 (Vorjahr: T€ 199) 23.362.829,98
42.880.184,53 42.788

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 34.861.798,46 30.274
2. sonstige betriebliche Erträge 3.526.664,65 4.330
davon aus Währungsumrechnung: € 176,42 (Vorjahr: T€ 0)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.981.104,76 -19.537
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.753,42 -21.993.858,18 -8
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.744.660,12 -6.458
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.257.578,60 -1.157
davon für Altersversorgung: € 43.304,58 (Vorjahr: T€ 38)
-8.002.238,72
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-553.878,94 -514
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.525.516,66 -6.650
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 3.330
davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: T€ 3.330)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.914,04 30
9. Aufwendungen aus der Verlustübernahme -859.126,07 -1.635
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -650.338,00 -237
davon an verbundene Unternehmen: € 579.370,90 (Vorjahr: T€ 168)
davon aus Aufzinsung: € 8.802,00 (Vorjahr: T€ 8)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 247,50 0
12. Ergebnis nach Steuern -139.331,92 1.768
13. sonstige Steuern -1.553,00 -1
14. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -140.884,92 1.767
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.168.339,25 2.711
16. Ausschüttung 0,00 -2.310
17. Vorabausschüttung 0,00 -1.000
18. Bilanzgewinn 1.027.454,33 1.168

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINES

Die Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH, Hamburg, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter Nr. HRB 39484 eingetragen.

Der Abschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung und Bewertung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die entgeltlich erworbenen und selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände und das abnutzbare Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

In Höhe der selbst geschaffenen, aktivierten Software gem. § 248 Abs. 2 HGB mit T€ 385 ergibt sich nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalbetrag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit es sich um Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag handelt.

Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) bewertet.

Die Pensionsrückstellungen werden in Anwendung des § 253 Abs. 1 S. 3 HGB in Höhe des Zeitwerts der bestehenden, vollständig mit den Versorgungszusagen kongruenten Rückdeckungsversicherungen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 963.183,06 0,00 0,00 963.183,06
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 650.091,15 19.827,95 5.000,00 664.919,10
1.613.274,21 19.827,95 5.000,00 1.628.102,16
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.076.613,75 99.723,97 65.192,71 3.111.145,01
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.723.223,46 0,00 0,00 27.723.223,46
32.413.111,42 119.551,92 70.192,71 32.462.470,63
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 385.273,11 192.636,63 0,00 577.909,74
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 623.332,59 6.567,92 5.000,00 624.900,51
1.008.605,70 199.204,55 5.000,00 1.202.810,25
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 907.945,54 354.674,39 62.161,71 1.200.458,22
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.916.551,24 553.878,94 67.161,71 2.403.268,47
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 385.273,32 577.909,95
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.018,59 26.758,56
425.291,91 604.668,51
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.910.686,79 2.168.668,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 27.723.223,46 27.723.223,46
30.059.202,16 30.496.560,18

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen zu mehr als 20% beteiligt:

Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt
Name und Sitz des Unternehmens Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Geschäftsjahr
% T€ T€
Verlagsgruppe Oetinger Holding GmbH, Hamburg 100,0 126 -5 2023
Dressler Verlag GmbH, Hamburg 100,0 5.183 -736 2023
Verlag für Kindertheater Weitendorf GmbH, Hamburg 100,0 577 -18 2023
XEN Verlags GmbH, Hamburg 100,0 -649 -123 2023

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Rückdeckungsversicherung von T€ 331 (Vorjahr: T€ 306). Diese wurde per 30. September 2020 von der Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH mit schuldbefreiender Wirkung für die Dressler Verlag GmbH übernommen.

Die Pensionsrückstellungen wurden ebenfalls per 30. September 2020 von der Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH mit schuldbefreiender Wirkung für die Dressler Verlag GmbH übernommen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für diverse Lieferantenboni T€ 169 (Vorjahr: T€ 789), Tantieme und Zielvereinbarungen T€ 142 (Vorjahr: T€ 210), Skonti T€ 92 (Vorjahr: T€ 63), Urlaub/Überstunden T€ 89 (Vorjahr: T€ 108), Abfindungen T€ 30 (Vorjahr: T€ 15).

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sowie durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten.

Es bestehen Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Werten am Abschlussstichtag, die die aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen, für die ein steuerliches Aktivierungsverbot besteht (§ 5 Abs. 2 EstG), und die sich im späteren Geschäftsjahren abbauen. Diese belaufen sich am Abschlussstichtag auf T€ 385. Passive latente Steuern (§ 274 HGB) waren nicht zu bilden, da in entsprechender Höhe aktive latente Steuern aus der innerhalb der nächsten fünf Jahre erwarteten Verrechnung steuerlicher Verlustvorträge mit künftigen Gewinnen bestehen. Eine Aktivierung darüber hinausgehender aktiver latenter Steuern erfolgt nicht.

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft haftet nach den geschlossenen Dienstleistungsverträgen für einen endgültigen Forderungsausfall der Debitoren-Forderungen der betroffenen Verlage der Oetinger-Gruppe, jedoch begrenzt auf maximal T€ 50 je Debitor. Das Forderungsvolumen zum 31. Dezember 2023 beträgt rund € 10,2 Mio. (Vorjahr: € 7,9 Mio.). Eine nennenswerte Inanspruchnahme wird nicht erwartet.

D. SONSTIGE ANGABEN

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erfasst sind, betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe T€ 416 für 2024, T€ 416 für 2025 und T€ 416 für 2026.

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer incl. der Geschäftsführung beträgt im Berichtsjahr 123 (Vorjahr: 124).

Abteilung 31.12.2023
Vertrieb 23
Programm 30
Herstellung und Einkauf 19
Marketing 15
Lizenzen und OCB 7
Kaufm. Bereiche 26
Verwaltung 3
Summe 123

Der Gesamtbetrag der grundsätzlich ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf T€ 385 und resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. In dieser Höhe darf der Bilanzgewinn zuzüglich Kapitalrücklagen nicht ausgeschüttet werden.

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 bzw. im Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung an:

Frau Julia Bielenberg, Hamburg, Geschäftsführung Programm

Herr Thilo Hubertus Schmid, Barmstedt, Geschäftsführung Vertrieb und Marketing

Herr Christian Graef, München, Geschäftsführung kaufmännische Bereiche.

Bezüglich der Geschäftsführerbezüge ist von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HBG Gebrauch gemacht worden.

 

Hamburg, den 10. Mai 2024

Julia Bielenberg

Christian Graef

Thilo Hubertus Schmid

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 19. Juni 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 28. Mai 2024

TREUHANSA GmbH Doctores Völschau
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer

Guido Ottinger, Wirtschaftsprüfer

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