Einzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
PEUGEOT RHEIN-MAIN GMBHLiquidiert
60326 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Peugeot Main/Taunus GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009LageberichtDarstellung des Geschäftsverlaufs Marktentwicklung Der Gesamt-Pkw Markt in Deutschland war im Geschäftsjahr 2009 geprägt von der durch die Bundesregierung zur Verfügung gestellten Umweltprämie. Bundesweit wurden 3.807 Mio. Fahrzeuge zugelassen, was einer Steigerung von 23,21% gegenüber Vorjahr entspricht. Während die deutschen Marken ein Plus von 12,68% erfahren haben, lagen die internationalen Marken mit 43,11% deutlich vorne. Peugeot steigerte im gleichen Zeitraum sein Zulassungsvolumen von 130.207 Fahrzeugen um 37,53%. Verlierer waren die deutschen Premium-Hersteller wie Mercedes, -13,85%, BMW -9,39% und Audi mit -6,58%. Mit 3,4 % (Vorjahr: 3,1 %) wurde der bisher höchste PKW-Marktanteil erzielt. Der Erfolg der Marke Peugeot lässt sich klar im Bereich der Kleinwagen erkennen. Der Peugeot 206+ sowie der Peugeot 207 profitierten insbesondere von der staatlich geförderten "Abwrackprämie". Hinzu kam die erfolgreiche Markteinführung der Modelle Peugeot 3008 als Crossover sowie die von Kunden und Händler lange erwartete Einführung des Peugeot 5008 im Herbst 2009. Umsatz- und Auftragsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz Im Geschäftsjahr 2009 betrug der Gesamtnettoumsatz der Peugeot Main/Taunus GmbH 67.503,6 T€. Im Vergleich zu 2008 bedeutet dies eine Verbesserung um 4.864,4 T€ bzw. + 7,8%. Der Umsatz teilt sich wie folgt auf die einzelnen Bereiche auf:
Absatz Im Jahr 2009 wurde mit 3.253 verkauften Neuwagen der Absatz des Vorjahres um 761 Einheiten überschritten. Diese Steigerung ist trotz Konjunkturkrise zum einen durch massive Preissubvention seitens der Peugeot Deutschland GmbH und zum anderen durch die staatliche Abwrackprämie erzielt worden. Der Absatz im Bereich Gebrauchtwagen erlebte bei 1.071 Einheiten im Vergleich zu 1.652 Einheiten einen Rückgang bedingt durch die o.g. Faktoren im Neuwagenbereich. Zu beachten ist hierbei, dass die Bruttomarge im Fahrzeugbereich von 388 T€ in 2008 auf +1.689 T€ in 2009 erhöht werden konnte und damit einen erheblichen Ergebnisbeitrag leistete. Hierbei ist allerdings die immer höhere Belastung des Gebrauchtwagengeschäftes durch gefallene Restwerte bei den Leasing- und 3-Wege-Finanzierungsrückläufern zu berücksichtigen. Im Kundendienstbereich verringerte sich die Anzahl der extern verkauften Stunden für alle Standorte zusammen von 46.503 auf 43.609. Hierfür ist schwerpunktmäßig der Rückgang an Garantiestunden, bedingt durch schärfere Garantierichtlinien auf der einen Seite und Verbesserung der Qualität auf der anderen Seite, verantwortlich. Der Ersatzteilumsatz erhöhte sich leicht um 114,4 T€.** Beschaffung Die Neuwagen werden ausschließlich beim Importeur Peugeot Deutschland GmbH bzw. über die "Börse" bezogen, über welche die Vertragshändler Fahrzeuge aus dem eigenen Bestand anbieten können. Der Einkauf von Ersatzteilen und Zubehör der Marke Peugeot erfolgt ausschließlich über das Zentrallager des Herstellers in Vesoul / Frankreich (Wochenbestellungen) und des Importeurs (PDG) in Saarbrücken (Eilbestellungen). Die durchschnittliche Umschlagshäufigkeit lag über 5. Darstellung der Lage des Unternehmens Ertragslage Vor Ergebnisabführung ergibt sich ein Verlust in Höhe von 1.242 T€. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis von -3.746 T€ bedeutet dies eine Verbesserung des Ergebnisses um 2.504 T€. Die Verbesserung ist auf Einsparungen im Personalbereich sowie die Verbesserung der Bruttomarge im Neuwagenbereich zurückzuführen.* Vermögens- u. Finanzlage Bei Fehlen lang- und mittelfristiger Fremdkapitalposten sind nur Anlagevermögen, kurzfristig gebundene Vermögenswerte, Eigenkapital und kurzfristiges Fremdkapital zu zeigen. Das Eigenkapital wird durch konzerninterne Liquidität in Form des Cash Pools ergänzt. Die Finanzierung des kurzfristigen Vermögens erfolgt fast ausschließlich durch Fremdkapital. Durch die Einbettung der Gesellschaft in den Finanzierungsverbund der deutschen Peugeot-Citroen-Gruppe (Cash Pool) ist die Liquidität der Peugeot Main/Taunus GmbH gesichert (Kennzahlen finden sich auf der folgenden Seite). Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur der Peugeot Main Taunus GmbH
Investitionen Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2009 betrug 18,2 T€. Davon entfallen 3,2 T€ auf Technische Anlagen und Maschinen. Die größten für 2010 geplanten Investitionen betreffen eine neue Waschanlage im Standort Kleyerstraße (60 T€). Bei den übrigen Investitionen handelt es sich um Ersatzinvestitionen sowie notwendige Instandhaltung. Personalbereich Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter reduzierte sich per Dezember 2009 auf 121, davon 37 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich, 79 Angestellte sowie 5 Auszubildende. Struktur des Personalaufwands Im Geschäftsjahr 2009 erfolgte eine tarifliche Erhöhung der Löhne und Gehälter am 1. Dezember 2009 um 2,0 % (bis zu einer Obergrenze von monatlich 3.200 Euro). Es werden grundsätzlich 13,7 Monatsgehälter gezahlt. Ausgenommen hiervon sind die Mitarbeiter im Verkauf, die nach einem Prämien- und Provisionssystem vergütet werden und Mitarbeiter, die nach dem 1.9.2001 eingestellt wurden. Aus- und Weiterbildung Wie in den Vorjahren bildet die Peugeot Main/Taunus GmbH im gewerblichen Bereich für den eigenen Bedarf aus. Im Jahresdurchschnitt 2009 waren 5 gewerbliche Auszubildende tätig. Ausgebildet wird in den Berufen Kfz-Mechatroniker und Karosseriebau. In die Qualifikation unserer Mitarbeiter wird kontinuierlich investiert (Bsp. Zertifizierung der Verkäufer, Ausbildung Juniorverkäufer, Weiterbildung zum Servicetechniker, Seminare für Mechaniker bei Einführung neuer Modelle). Umweltschutz Die Verwertung bzw. Entsorgung von Abfällen, wie Folien, Kunststoffe, Batterien erfolgt im Rahmen des von Peugeot Deutschland GmbH angebotenen Entsorgungskonzeptes. Chancen Prognose lokaler Markt Als Folge der insgesamt schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für den gesamten deutschen und damit auch für den lokalen Automobilmarkt mit einer verhaltenen Entwicklung in 2010 zu rechnen. Hierbei hat die staatliche Abwrackprämie zu einem Vorzieheffekt nach 2009 geführt. Mit unserem bereits heute umfassenden Produktangebot und der Einführung neuer attraktiver Fahrzeugmodelle, insbesondere des Modells RCZ, hoffen wir zusätzlich eine positive Entwicklung für unser Geschäft zu erreichen und erwarten eine positive Geschäftsentwicklung. Weitere Schwerpunkte werden in der Verbesserung der Verkaufsergebnisse pro Verkäufer, der Margenentwicklung im GW-Bereich und dem Rabattverhalten bei den Neuwagen liegen. Zur organisatorischen Verbesserung wird das Dealer-Management-System "Carlo" intensiv genutzt und weiterentwickelt. Fahrzeugverkauf Für das Jahr 2010 planen wir, 3.018 Neufahrzeuge abzusetzen. Dies ist im Vergleich zu 2009 eine Reduzierung um 235 Einheiten. Im Gebrauchtwagenbereich planen wir mit 1.515 Einheiten eine deutliche Steigerung um 444 Einheiten. Hierbei soll im Jahr 1 nach der Abwrackprämie das Verhältnis Neuwagen- zu Gebrauchtwagenfakturen wieder in eine normale Relation gebracht werden. After Sales Durch den steigenden Anteil der Elektronik im Auto wird die Diagnose und Behebung von Fehlern immer anspruchsvoller, was Personal- und Technikausstattung betrifft. Hier profitieren wir von der ständigen Qualifizierung unserer Mitarbeiter und den regelmäßigen Investitionen in Prüfgeräte und sonstige Werkstattaustattung. Immer mehr Kunden bringen ihr Auto zu uns, weil sie unsere Kompetenz schätzen. Allerdings wirkt sich die bessere Qualität unserer Fahrzeuge in geringeren Garantiearbeiten aus. Daher planen wir für 2009 eine Umsatzsteigerung in diesem Bereich von 8.230 T€ auf 8.509 T€ bzw. 3%.** Risiken Risikomanagement Wir verfügen über ein effektives betriebliches Planungs- und Analysesystem, das die erforderlichen Kennzahlen zur Steuerung der Geschäftsfelder liefert. In einem mehrstufigen Informations- und Kontrollsystem erfassen, analysieren und bewerten wir anhand von Plan- und Istwerten die Geschäftsentwicklung. Vereinfachte und detaillierte Analysen liefert uns das in 2006 implementierte Dealer-Management-System CarLo. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht bekannt. Branchen- und unternehmensspezifische Risiken Neben der generellen wirtschaftlichen Entwicklung und sich abschwächenden Absatzmärkten liegt das Risiko im gestiegenen Wettbewerbsdruck. Der Erfolg der Peugeot Main/Taunus GmbH hängt davon ab, inwieweit bestehende Produktsegmente ausgebaut und mit innovativen neuen Produkten neue Märkte erschlossen werden können. Dabei beeinflusst auch die Gesetzgebung hinsichtlich Verbrauch und Emissionen sowie der Energiepreis das Wachstum der verschiedenen Segmente. Um den Auswirkungen der Rezession zu begegnen und den Unternehmenserfolg in Zukunft zu sichern, ist unsere Muttergesellschaft, die Peugeot Deutschland GmbH, gezwungen, Rationalisierungs- und Personalanpassungsmaßnahmen zu ergreifen. Es sind daher unterschiedliche Maßnahmen in der Planung, die unabhängig voneinander zum Tragen kommen werden. 1) Verschmelzung von Filialen Aufgrund des Restrukturierungsplans sollen einige der Tochtergesellschaften der Peugeot Deutschland GmbH (Filialen) miteinander verschmolzen werden. Hierdurch wird es zu Versetzungen und vereinzelt auch zu einem Stellenabbau kommen. 2) Personalreduzierungen Durch die Umsetzung des Restrukturierungsplans wird sich zusätzlich ein Rationalisierungseffekt ergeben. Die damit verbundenen Abfindungszahlungen wurden bzw. werden von der Peugeot Deutschland getragen, mit der man eine diesbezügliche Freistellungserklärung unterzeichnet hat. Des weiteren werden im Zuge der oben genannten Rationalisierungs- und Personalanpassungsmaßnahmen die Buchhaltungen in den Filialen der Peugeot Deutschland GmbH geschlossen und zentralisiert. Der Prozess der Zentralisierung wurde bereits in 2009 in Gang gesetzt und wird Ende 2010 abgeschlossen sein. Hauptziel dabei ist, die Buchhaltungen der einzelnen Filialen zu harmonisieren und dadurch die Filialen besser vergleichen zu können als bisher. Diese Aufgabe wird von der PSA Services Deutschland GmbH in Neu-Isenburg wahrgenommen, welche als Konzernunternehmen Dienstleister in verschiedenen Bereichen für die beiden Marken Peugeot und Citroen ist. Gesamtrisiko Weitere Risiken im Hinblick auf eine Gefährdung des Unternehmens bestehen nicht. Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres Der Bereich Neuwagen war bis Ende Februar noch von den Auswirkungen der Umweltprämie in 2009 belastet. Gemessen an Fakturen wurden per Ende Februar 2010 103 Einheiten weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verkauft, der Auftragseingang lag um 545 Einheiten unter dem des Vorjahres. Ebenso verschlechterte sich die Bruttomarge um 95T€ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Gebrauchtwagensektor wurden 25 Einheiten weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres verkauft. Hier verbesserte sich die Bruttomarge um 84 T€. Im After Sales-Bereich geht die Bruttomarge per Ende Februar insgesamt um 52 T€ zurück. Während die Bruttomarge des Sektors Teile und Zubehör nur eine leichten Rückgang von 5 T€ hatte, verlor sie im Sektor Kundendienst 47 T€. Weitere Ereignisse, welche für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Lage der Peugeot Main/Taunus GmbH führen könnten, sind nicht eingetreten. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass derzeit keine Anzeichen ersichtlich sind, wonach die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Peugeot Main/Taunus GmbH nachhaltig und wesentlich negativ beeinträchtigt werden könnte.
Frankfurt am Main, den 22. März 2010 Die Geschäftsführung Bernd Bach * Zahlen basieren auf der Gewinn- und Verlustrechnung 2009/2008 ** Zahlen basieren auf der Auswertung der betriebsinternen Kostenrechnung BILANZA K T I V A
P A S S I V A
Frankfurt, den 22. März 2010 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
ANHANGI. Allgemeine Angaben1. Allgemeines Die Peugeot Main/Taunus GmbH ist unter HR B 49197 in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 4 Satz 2 HGB. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, erfolgen diese Angaben überwiegend im Anhang. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmertätigkeit ausgegangen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige sowie im Falle des Geschäfts- oder Firmenwerts um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden die neuen Bewertungsvorschriften des § Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewandt. Der gebildete Sammelposten wird über insgesamt 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert (entspricht dem Nettoveräußerungswert) angesetzt. Der Nettoveräußerungswert von Fahrzeugen stellt dabei den voraussichtlichen erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Vertriebskosten dar. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung von Teilen und Zubehör durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht wurde im Geschäftsjahr der Bewertungsstandard beim Teile- und Zubehörbestand verschärft. Dabei wurde das Bewertungsverfahren an das der PSA-Gruppe angepasst. Dies bedeutet, dass alle Teile, welche länger als 1 Jahr nicht gegriffen wurden, zu 95 % wertberichtigt werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in erforderlichem Umfang gebildet. Zum Ausgleich des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 1 Prozent gebildet. Das Ausfallrisiko der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderung gegen das Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle aus der Überlassung der Auszahlungsansprüche von Kunden aus der Umweltprämie gemäß der Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen vom 20. Februar 2009 mit Änderungen der Richtlinie vom 17. März 2009 und vom 26. Juni 2009 wurde mit 3 Prozent der Forderung (ohne Umsatzsteuer) berechnet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände sind mit den Nominalwerten angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind jahresanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag. Das Stammkapital ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt. Die Rückstellungen bestehen in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme und enthalten alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der Verlust des Geschäftsjahres von der Peugeot Deutschland GmbH, Saarbrücken, übernommen. II. Erläuterungen zur Bilanz1. Erläuterungen der Aktivseite Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die Abschreibung des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Sie erfolgte nach der linearen Methode. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind insgesamt Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 189,7 T€ (Vorjahr 982,1T€) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten keine Position mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. 2. Erläuterungen der Passivseite Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie wurden u.a. gebildet für Jahresprämien Mitarbeiter 0,0 T€ (Vj. 102,0 T€), Urlaubsrestansprüche 10,0 T€ (Vj. 14,2 T€), Berufsgenossenschaftsbeiträge 43,6 T€ (Vj. 44,5 T€), Jahresabschlusskosten 20,0 T€ (Vj. 17,3 T€), Rücknahmeverpflichtungen 1.177,4 T€ (Vj. 710,9 T€), Boni an Händler 58,5 T€ (Vj. 50,8 T€), Prozesskostenrisiko 34,1 T€ (Vj. 22,1 T€), Verkäuferprovisionen 69,7 T€ (Vj. 111,4 T€) sowie ausstehende Rechnungen 329,2 T€ (Vj. 107,0 T€), von denen wiederum 329,2 T€ (Vj. 0,0 T€) eine Weiterbelastung von Personalkosten innerhalb des Konzerns darstellen. Der Geschäftsführer der Peugeot Deutschland GmbH hatte am 9. Dezember 2008 den Konzernbetriebsrat über geplante Personalanpassungsmaßnahmen im Rahmen des Projekts CAP 2010 im Konzern informiert. Die Peugeot Deutschland GmbH hatte deshalb gegenüber der Peugeot Main/Taunus GmbH in einer gemeinsamen Vereinbarung am 18. Dezember 2008 erklärt, diese von sämtlichen Verpflichtungen aus dieser Restrukturierungsmaßnahme freizustellen. Aus diesem Grund erfolgte im Vorjahr die Bildung der Rückstellung für diesbezügliche Aufwendungen insgesamt bei der Peugeot Deutschland GmbH. Am 11. Dezember 2009 wurde obige Freistellungsvereinbarung dahingehend konkretisiert, dass der im Jahr 2009 entstandene Aufwand aus der außerordentlichen Abschreibung von Anlagevermögen, den Kosten der Freistellung des ausscheidenden Personals sowie die mit der Schließung von Standorten verbundenen Aufwendungen von der Peugeot Main/Taunus GmbH selbst bilanziert wird. Alle übrigen Aufwendungen, die in Zusammenhang mit der Restrukturierung "CAP 2010" entstehen, werden weiterhin von der Peugeot Deutschland GmbH durch die Rückstellung getragen, welche in 2008 gebildet wurde und die durch interne Weiterbelastungen der Peugeot Main/Taunus GmbH verbraucht wird. Zwischen der Peugeot Main/Taunus GmbH und der Alleingesellschafterin Peugeot Deutschland GmbH wurde am 10. Dezember 2009 eine weitere Freistellungsvereinbarung getroffen, in der sich die Peugeot Deutschland GmbH dazu verpflichtet hat, für ihre Tochtergesellschaft den Aufwand aus der Rückstellungsbildung für Jubiläumsaufwendungen und Altersteilzeitvereinbarungen zu übernehmen. Von Seiten der Peugeot Main/Taunus GmbH wurden demnach Rückstellungen für Jubiläen von 96,9 T€ (Vorjahr 92,9 T€) und für Altersteilzeitverträge von 452,6 T€ (Vorjahr 419,0 T€) gebildet. Dem gegenüber wurden Forderungen gegen die Gesellschafterin Peugeot Deutschland GmbH in Höhe von 549,5 T€ (Vorjahr 511,9 T€) bilanziert (Ausweis unter der Bilanzposition "Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin"). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahr in Klammern):
Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (im Vorjahr ebenfalls). Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen i.d.R. Sicherungsrechte der Lieferanten in der Form von Eigentumsvorbehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 8.895,5 T€ (Vorjahr 9.284,5 T€) stellen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar. Sie setzen sich im Einzelnen folgendermaßen zusammen (Vorjahr in Klammern):
3. Außerbilanzielle Geschäfte Die Peugeot Main/Taunus GmbH ist Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Rückkaufverpflichtungen für Fahrzeuge eingegangen, die sich zum 31.12.2009 wie folgt darstellen (Vorjahr in Klammern):
Des Weiteren bestehen Rückkaufverpflichtungen aus der Drei-Wege-Finanzierung von Kundenfahrzeugen gegenüber der Peugeot Bank in Höhe von 8.287,7 T€ (Vorjahr 10.144,4 T€), deren Eintrittswahrscheinlichkeit nach der letzten empirischen Analyse durch die Peugeot Bank bei 35,5 % liegt. Zusätzlich besteht aus den Aktivitäten des Buy-Back-Programms eine Rücknahmeverpflichtung von 3.462,7 T€ (Vorjahr 2.552,3 T€) zum 31. Dezember 2009. Nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung besteht insgesamt die Notwendigkeit für die Bildung einer Rückstellung aus Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von 1.177,4 T€ (Vorjahr 710,9 T€). Zum Zwecke der Aufrecherhaltung des Geschäftsbetriebes werden Mietverträge mit der Muttergesellschaft Peugeot Deutschland GmbH in Saarbrücken, im Wesentlichen für Gebäude, mit i. d. R. bis zu 10 jährigen Laufzeiten eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich insbesondere aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben und verbesserter Liquidität. Die Peugeot Main/Taunus GmbH ist mit Erklärung vom 11. April 2001 der Unterstützungskasse Peugeot Deutschland GmbH beigetreten. Der Unterstützungskasse wurden im Jahr 2009 74,3 T€ zugeführt (Vorjahr 73,1 T€). Der Subsidiär-Anspruch der Peugeot Main/Taunus GmbH als eines der Trägerunternehmen der Unterstützungskasse beträgt am 31. Dezember 2009 726.899 € (Teilwert gem. § 6a EStG, Vorjahr 685.512 €) abzüglich einem tatsächlichen Kassenvermögen von 784.729 € (Vorjahr 682.582 €), d.h. -57.830 € (Vorjahr Verpflichtung 2.930 €). III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umsätze gliedern sich nach geographischen Gesichtspunkten wie folgt (Vorjahr in Klammern):
Die Umsätze gliedern sich nach Bereichen wie folgt (Vorjahr in Klammern):
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 100,5 T€ (Vorjahr 1,3 T€) sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 46,2 T€ (Vorjahr 56,8 T€). In einem Zusatzposten werden unter der Gewinn- und Verlustrechnung die Erträge aus der Verlustübernahme durch die Peugeot Deutschland GmbH, Saarbrücken, aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von 1.241,6 T€ (Vorjahr 3.746,5 T€) ausgewiesen. IV. Weitere Angaben1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Herr Laurent Louis Pernet, F-Straßburg sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt. Herr Diplom-Betriebswirt Bernd Bach, Wallerfangen, wurde am 26. Juni 2009 zum Geschäftsführer ernannt. Beide Geschäftsführer erhielten im Berichtszeitraum keine Bezüge von der Gesellschaft. 2. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Alleinige Gesellschafterin ist die Peugeot Deutschland GmbH, Saarbrücken. Die Peugeot Main/Taunus GmbH wird in den Konzernabschluss der Automobiles Peugeot S.A., Paris, als dem kleinsten Konsolidierungskreis und der Peugeot S.A., Paris, als Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis einbezogen. Beide Konzernabschlüsse werden in Frankreich offen gelegt und sind auf Anforderung bei der Peugeot Deutschland GmbH erhältlich. 3. G eschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor. 4. Honorar des Anschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Honorare des Abschlussprüfers, der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, berechnet: Abschlussprüfung: 14,7 T€ 5. Beschäftigte Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Frankfurt am Main, den 22. März 2010 Die Geschäftsführung Bernd Bach ANLAGESPIEGEL
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Peugeot Main/Taunus GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Karlsruhe, den 25. Juni 2010 PricewaterhouseCoopers
Annegret Glöckner, Wirtschaftsprüfer Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer |
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