Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 302059
Vorher
Pan Europa Transport (Süd) GmbH Internationale SpeditionLOXX Pan Europa GmbH
Eingetragen
30.3.1994
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb des nationalen und internationalen Speditionsgeschäftes, die Vertretung von Transport- und Speditionsfirmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nenad Lukic
seit 10.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rhenus SE & Co.KG
Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LOXX Pan Europa GmbH

Pleidelsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LOXX Pan Europa GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LOXX Pan Europa GmbH, Pleidelsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LOXX Pan Europa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 9. Dezember 2022

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Koopmann, Wirtschaftsprüfer

Jarosch, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2020
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.253,00 14
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 402.950,00 450
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 70.000,00 70
502.203,00 534
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.048.241,67 3.106
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 62.844,60 55
3. Sonstige Vermögensgegenstände 757.210,59 48
3.868.296,86 3.209
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 565.122,76 1.117
4.433.419,62 4.326
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.299,89 16
D. Aktive latente Steuern 43.390,00 0
4.997.312,51 4.876

Passiva

31.12.2020
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26
II. Gewinnvortrag 400.556,69 383
III. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -105.668,55 17
320.888,14 426
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.895.610,00 292
1.895.610,00 292
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 300
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (Vj. TEUR 300)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.926.835,39 3.641
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.926.835,139 (Vj. TEUR 3.641)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 234.791,30 10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 234.791,30 (Vj. TEUR 10)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 619.187,68 207
davon aus Steuern EUR 581.920,42 (Vj. TEUR 134)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 1)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 619.187,68 (Vj. TEUR 207)
2.780.814,37 4.158
4.997.312,51 4.876

Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2020
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 32.100.250,77 30.193
2. Sonstige betriebliche Erträge 159.086,25 99
32.259.337,02 30.292
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 26.552.055,18 24.922
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.127.314,11 2.821
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 601.654,71 553
davon für Altersversorgung EUR 24.320,28 (Vj. TEUR 24)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 102.467,34 96
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.884.801,32 1.814
32.268.292,66 30.206
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46,93 3
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 132.061,67 58
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.088,17 12
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 40.477,22
davon für latente Steuererträge EUR 40.477,22
-99.625,69 -67
10. Ergebnis nach Steuern -108.581,33 19
11. Sonstige Steuern -2.912,78 2
12. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -105.668,55 17

Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2021

LOXX Pan Europa GmbH, Pleidelsheim

Registergericht Stuttgart

Handelsregister-Nummer HRB 302059

I. GRUNDLAGEN

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.

II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert:

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Folgende Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr vorgenommen:

Es wird kein Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter im Anschaffungswert bis 1.000 Euro mehr gebildet

Der Ausweiswechsel wurde zur verbesserten Darstellung der Finanz- Vermögens- und Ertragslage vorgenommen. Der Vorjahresausweis wurde hinsichtlich der sonstigen Steuern angepasst.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr und im Abgangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

- Betriebs- und Geschäftsausstattung, EDV-Ausrüstung 3-12 Jahre
- Einbauten in fremde Grundstücke 13-15 Jahre
- Fahrzeuge 6 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens gebucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Bei Zugängen bis zum Wirtschaftsjahr 2020 wurde für Anschaffungen mit einem Wert zwischen 250 € und 1.000 € entsprechend der steuerlichen Vereinfachungsregel ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Der zum 1.1.2021 noch bestehende Sammelposten von 29.172,00 € wird weiter in dieser Form planmäßig abgeschrieben.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 62.844,60 € (Vorjahr: 54.834,06 €).

Die Forderungen gegen Gesellschafter unter den sonstigen Vermögensgegenständen betragen 753.944,07 € (Vorjahr 0,00 €). Sie beruhen auf einem Cash-Pooling-Verfahren.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 26.000 €.

Sonstige Rückstellungen:

Die Bildung der sonstigen Rückstellungen erfolgte vor allem für Urlaubslöhne und andere Gehaltskosten, Vorfrachten und Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten:

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 234.791,30 € (Vorjahr: 9.808,37 €).

Weitere Angaben zur Bilanz:

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von 105.668,55 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Aktive latente Steuern

Die erstmals ausgewiesenen aktiven latenten Steuern beruhen auf dem in 2021 neu entstandenen steuerlichen Verlustvortrag, Verlustvorträge aus der Zeit vor dem Eigentümerwechsel wurden in die Berechnung nicht einbezogen.

V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES

Die aktuelle sowie die Entwicklung der letzten Monate im Russland/Ukraine Konflikt hat das Unternehmen LOXX Pan Europa sehr stark getroffen. Der Verkehr in die Ukraine musste mit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzung vollständig eingestellt werden, da selbst die noch wenigen Aufträge aufgrund nicht mehr vorhandenem Versicherungsschutz (Verkehrshaftung) nicht mehr abgewickelt werden konnten. Noch schlechter stellt sich die Situation in der Verkehrsrelation Russland dar. Die Relation wird derzeit noch eingeschränkt angefahren, jedoch ist dieser Verkehr aufgrund der von der EU beschlossenen Sanktionen mittlerweile fast vollständig zum Erliegen gekommen. Sehr viele Güter der Bestandsauftraggeber sind als Embargoware eingestuft, sodass eine Lieferung nach Russland nicht mehr möglich ist - weiterhin haben sich Bestandsauftrageber teilweise völlig aus dem Russlandgeschäft zurückgezogen. Die Akquisition von neuen Auftraggebern in das Fahrtgebiet Russland ist faktisch unmöglich. Zudem erschweren sich die Bedingungen, Transporte nach Russland durchzuführen zunehmend. Die Relation Russland wird derzeit im Rahmen der gesetzlich zulässigen Möglichkeiten sehr eingeschränkt bedient. In den kommenden Monaten ist davon auszugehen, dass sich an dieser Situation keine signifikante Änderung ergeben wird. Auf die Situation hat die Gesellschaft mit Kurzarbeit sowie Versetzung von Mitarbeitern in andere Fachbereiche mit offenen Stellen reagiert. Weiterhin wird versucht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in anderweitige Konzerngesellschaften der Muttergesellschaft Rhenus zu versetzen. Frei werdende Stellen werden nicht mehr besetzt, sodass hier durch Fluktuation eine weitere Kostenreduzierung erreicht wird.

VI. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Jahr 2021 waren durchschnittlich 65 (Vorjahr 67) kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Haftungsverhältnisse:

Ein Bankguthaben in Höhe von 151.000 € ist zur Besicherung von Bürgschaften der Sparkasse Gelsenkirchen verpfändet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Zum 31. Dezember 2021 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag über die Geschäftsräume mit Lager- und Umschlagflächen in Pleidelsheim in Höhe von rd. 874.305 € jährlich. Der Mietvertrag, der zum 1.12.2017 begann, läuft über 15 Jahre, Steigerungen sind entsprechend einer Index-Klausel möglich, die Lager- und Umschlagflächen werden an die LOXX Pan Europa Logistik GmbH, Pleidelsheim, weitervermietet. Zudem sind weitere Büroflächen für jährlich 56.321 € angemietet. Für bestehende Leasingverträge über PKW's fallen in 2022 21.930 € an, in 2023 in Höhe von 12.160 € und in 2024 in Höhe von 7.438 € und schließlich in 2024 noch in Höhe von 1.379 €.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen:

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Berichtsgesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen. Dazu gehören auch verbundene und assoziierte Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte getätigt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers:

Das im Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen im abgeschlossenen Geschäftsjahr beträgt 17.500 €.

VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Konzernzugehörigkeit:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN

Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehören an:

Alexander Brockt, Speditionskaufmann, Essen (bis 14. November 2022)

Andreas Epple, Speditionskaufmann, Stuttgart

Nenad Lukic, Speditionskaufmann, Offenbach

Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrates wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Pleidelsheim, den 25. November 2022

LOXX Pan Europa GmbH

Andreas Epple, Geschäftsführer

Nenad Lukic, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.432,18 22.229,86 0,00 99.662,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 915.701,10 48.966,48 0,00 964.667,58
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 70.000,00 0,00 0,00 70.000,00
1.063.133,28 71.196,34 0,00 1.134.329,62
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.617,18 6.791,86 0,00 70.409,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 466.042,10 95.675,48 0,00 561.717,58
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
529.659,28 102.467,34 0,00 632.126,62
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.253,00 14
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 402.950,00 450
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 70.000,00 70
502.203,00 534

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

LOXX Pan Europa GmbH, Pleidelsheim

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die LOXX Pan Europa GmbH ist als international tätiges Speditionsunternehmen in den Fahrtgebieten Westeuropa, Ost- und Südosteuropa, Russland sowie Vorder- und Zentralasien tätig. Sie unterhält in diesen Regionen sowohl Stückgutverkehre - im Berichtsjahr wurden über 40 Zielstationen angefahren -, als auch Teil- und Komplettladungsverkehre, welche meist per LKW sowie per Bahn/See (Zentralasien/Mongolei) abgewickelt werden. Die Gesellschaft besitzt für diese Relationen keine eigenen Kraftfahrzeuge, sondern arbeitet überwiegend mit bewährten festen Frachtführern sowie Speditionspartnern zusammen. Zusätzlich ist das Unternehmen auf die Warendistribution und Lagerung von "weißer" Ware, vornehmlich in Baden-Württemberg, spezialisiert.

Im November 2014 wurde die LOXX Pan Europa Logistik GmbH gegründet. Die Berichtsfirma übernahm 100 % des Stammkapitals von 25.000 Euro und gleichzeitig wurde mit der Gesellschaft, die den Lagerumschlag für die LOXX Pan Europa GmbH durchführt und der Berichtsfirma auch ihre Nahverkehrsfahrzeuge zur Disposition überlässt, ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, der mit der Gründung der Tochtergesellschaft wirksam werden sollte. Die LOXX Pan Europa Logistik GmbH wurde noch im Dezember 2014 im Handelsregister eingetragen, der Ergebnisabführungsvertrag aber erst im Januar 2015, so dass handelsrechtliche und steuerrechtliche Wirksamkeit auseinanderfallen. Da die Tochtergesellschaft ihre aktive Tätigkeit erst zum 1.1.2015 aufgenommen hat, ist nur das relativ geringe Verlustergebnis der LOXX Pan Europa Logistik GmbH in Höhe von rd. 2.000 Euro betroffen. Für das Wirtschaftsjahr 2021 gleicht die LOXX Pan Europa GmbH einen Verlust der Tochtergesellschaft in Höhe von 132.061,67 Euro aus (Vorjahr 58.073,45 Euro).

Durch am 22. Dezember 2020 abgeschlossene Verträge wurden die Anteile an der LOXX Pan Europa GmbH zugleich mit Anteilen an anderen Tochtergesellschaften der LOXX Holding GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2021 veräußert. Nach Zustimmung der Kartellbehörden fand der rechtliche Übergang am 8. März 2021 statt.

2. Geschäftsentwicklung

Die Gesellschaft ist überwiegend im osteuropäischen Raum für inländische Auftraggeber tätig. Zu den Fahrtgebieten zählt insbesondere auch Russland. Die Auseinandersetzungen um und in der Ukraine, sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Sanktionen gegen die Russische Föderation, haben naturgemäß Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Berichtsfirma, der Geschäftsverlauf in die russischen Gebiete stagnierte im Wesentlichen, größere Einbrüche waren aus solchen Gründen nicht zu verzeichnen. Nachdem im Vorjahr 2020 vor allem aufgrund des Pandemiegeschehens und dem dadurch verursachten Einbruch im Automotive-Bereich der Umsatz aus Frachterlösen gegenüber 2019 um 14,73 % gesunken war, stiegen die entsprechenden Erlöse in 2021 wieder um rd. 6,3 %.

3. Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt in 2021 rd. 5.707 TEUR (Vorjahr 5.370 TEUR), in diesem Ergebnis sind allerdings nicht unerhebliche Erlöse und sonstige betriebliche Erträge enthalten, die z.B. durch die Weiterbelastung von Mieten und Pachten für Lager- und Umschlaghallen an die LOXX Pan Europa Logistik GmbH entstehen. Der um diesen Faktor bereinigte Rohertrag (BSN=Bruttospeditions- nutzen) beträgt im Geschäftsjahr 2021 rd. 4,903 Mio. Euro und liegt damit um rd. 305.000 Euro über dem Vergleichsjahr 2020 mit 4,598 Mio. Euro. Der BSN hat sich in der Relation zum Umsatz leicht positiv entwickelt, die Marge hat sich von 15,57 % auf 15,59 % erhöht.

Die Personalkosten der LOXX Pan Europa GmbH betrugen in 2021 rd. 3.729 TEUR (Vorjahr 3.374 TEUR), sie stiegen also einschließlich des Fremdpersonals um rd. 355 TEUR. Dabei ist zu beachten, dass im Jahr 2020 insgesamt rd. 289 TEUR für KUG und darauf entfallende Sozial- abgaben erstattet wurden, in 2021 ist dies für lediglich rd. 71 TEUR der Fall. Zum 31.12.2021 waren einschließlich eines Geschäftsführers 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 12 Auszubildende (Vorjahr: 66 / 11) beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr um rd. 71 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich um rd. 6.000 Euro auf 102 TEUR erhöht.

Der Jahresfehlbetrag für das Berichtsjahr beträgt nach dem Verlustausgleich zugunsten der Tochtergesellschaft rd. 106 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 17 TEUR).

4. Finanz- und Vermögenslage

Das Anlagevermögen verzeichnet im Sachanlagevermögen Investitionen von 49 TEUR und ist durch sofort abgeschriebene GWG auf 251 TEUR (Vorjahr 253 TEUR) gesunken.

Die Finanzanlagen sind konstant geblieben.

Das gezeichnete Kapital ist gleichbleibend. Seit dem 8. März 2021 ist die Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, Eigentümerin der Gesellschaft.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 6,4 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf 1.926 TEUR (Vorjahr 3.641 TEUR) gesunken. Aufgrund des frühen Buchungsschlusses des Geschäftsjahres 2021 und der relativ frühen Bilanzerstellung sind die Rückstellung für Vorfrachten um 1.522 TEUR angewachsen.

Damit liegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten auf fast gleichem Niveau wie im Vorjahr um 558 TEUR über den kurzfristigen Forderungen (Vorjahr 490 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 224 TEUR auf 235 TEUR (Vorjahr 10 TEUR). Die Veränderung resultiert aus der Verlustübernahme der LOXX Pan Europa Logistik GmbH und den Zuwachs der Gesellschaften im Verbundbereich seit dem Eigentümerwechsel der Gesellschaft.

Die restliche kurzfristige Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstitut wurde im Berichtsjahr getilgt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto beglichen und Forderungen regelmäßig innerhalb der festgelegten Zahlungsziele vereinnahmt.

Zum Jahresende 2021 verfügte die Gesellschaft einschließlich Forderungen an den Gesellschafter aus einem Cash-Pooling-Verfahren über liquide Mittel von zusammen 1.322 TEUR (Vorjahr 1.117 TEUR).

5. Mitarbeiter

Der Personalstand (ohne Auszubildende und Geschäftsführung) ist gegenüber dem Jahresende 2020 mit 65 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf 64 gesunken, zusätzlich waren am Jahresende 2021 12 Auszubildende tätig. Durch die hohe Ausbildungsquote und die damit verbundene Nachwuchsförderung kann die Gesellschaft jederzeit auf den Fachkräftemangel reagieren. Auf die Ausführungen zu den Personalkosten unter Punkt 3 - Ertragslage - wird hingewiesen.

6. Chancen und Risiken

Für die schwerpunktmäßig im EU-Raum und Russland tätige Gesellschaft bestehen gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Risiken. Die künftige Entwicklung des inner- europäischen und russischen Handels wird sich entscheidend auf die Nachfrage nach den von der Gesellschaft angebotenen logistischen Dienstleistungen auswirken. Ein Rückgang der Exporte in die von der Gesellschaft angebotenen Fahrtgebiete würde zu einem geringeren Auftragsvolumen und damit zwangsläufig zu Umsatz- und Ertragseinbußen führen. Speziell in dem für die Gesellschaft wichtigen Fahrtgebiet Russland können nicht vorhersehbare Begebenheiten (Genehmigungen, politische Entscheidungen) sowie sonstige plötzlich auftretende und nicht vorhersehbare Marktstörungen immer wieder zu schwankenden Umsätzen und Erlösen führen. Tatsächlich ist aufgrund der aktuellen Lage, des Kriegs in der Ukraine, und den damit Verbundenen Sanktionen, dieses Marktsegment sehr gefährdet.

Das Unternehmen verfügt über ein breites Kundenportfolio. Dennoch würde der Wegfall von Kundenbeziehungen im größeren Umfang zu einem nennenswerten Risiko führen.

Um den Risiken entgegenzuwirken, gehören die Akquisition von Neukunden vor allem für die internationalen Verkehre sowie der Ausbau der bestehenden Kundenverbindungen zu den wichtigsten Unternehmenszielen. Hiermit einher geht ein weiterer Ausbau des in Europa und den anderen Fahrtgebieten angebotenen Verkehrsnetzes, so dass den Auftraggebern in einem schwierigen Marktumfeld umfangreiche logistische Dienstleistungen aus einer Hand angeboten werden können.

7. Prognose

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist sich bewusst, dass zu einer nachhaltigen Optimierung der immer noch unbefriedigenden Ertragssituation konsequent durchgeführte Maßnahmen zur Umsatzbereinigung bei verlustbringenden Geschäften, eine intensive Margen- und Kostenkontrolle, sowie die Kontrolle der Nahverkehrskosten unbedingt erforderlich sind. Der in 2018 beschlossene und durchgeführte Aufbau eines erfolgreichen Controllings wird in Zukunft eine bessere Durchleuchtung der Umsätze und eine effektivere Kostenkontrolle ermöglichen.

Infolge des Ukraine/Russland - Konfliktes und den damit weggebrochenen Umsätzen, wird sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich verschlechtern. In der Folge wird die Gesellschaft die Verkehre in die ehemaligen Staaten der Sowjetunion sowie nach Asien zum Jahresende vollständig einstellen. Die in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter werden - incl. den noch bestehenden Bestandsgeschäften, zum Jahreswechsel 2022/2023 in eine andere Konzerneinheit wechseln.

Die Liquiditätslage ist weiterhin gut, die Gesellschaft war und ist immer in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

 

Pleidelsheim, den 25. November 2022

Andreas Epple, Geschäftsführer

Nenad Lukic, Geschäftsführer

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