Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 450276
Vorher
Hans Jiricek GmbH Drähte + Isoliermaterial
Eingetragen
30.8.1979
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb von Drähten, Wickeldrähten, Schaltleitungen und Elektroisoliermaterialien aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Schad
seit 29.1.2026
Geschäftsführer
Prokura
Albert Trebo
seit 23.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Schmidt's Handelsgesellschaft mbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schmidt's Handelsgesellschaft mbH
Austria
38.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hans Jiricek GmbH

Geisingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 309.092,76 247.882,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.628,62 7.747,62
II. Sachanlagen 303.164,14 239.834,99
III. Finanzanlagen 300,00 300,00
B. Umlaufvermögen 5.685.524,71 6.025.812,22
I. Vorräte 4.358.238,67 4.839.076,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 786.541,61 653.619,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 540.744,43 533.115,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.216,00 2.702,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.533,00  
Aktiva 5.998.366,47 6.276.396,83

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.715.118,82 5.676.014,87
I. Gezeichnetes Kapital 38.000,00 38.000,00
II. Kapitalrücklage 710.333,59 710.333,59
III. Gewinnrücklagen 1.200.000,00 1.200.000,00
IV. Bilanzgewinn 3.766.785,23 3.727.681,28
davon Gewinnvortrag 3.727.681,28 3.362.065,35
B. Rückstellungen 119.715,00 256.084,00
C. Verbindlichkeiten 163.532,65 344.297,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 163.532,65 344.297,96
Passiva 5.998.366,47 6.276.396,83

Anhang

A.  Allgemeine Angaben zum Unternehmen

1. Die Hans Jiricek GmbH hat ihren Sitz in Geisingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 450276 eingetragen.

B.  Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Angaben zu den anzuwendenden Rechtsvorschriften und den Größenmerkmalen der Gesellschaft

2. Der Jahresabschluss der Hans Jiricek GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

3. Die Gesellschaft überschritt im Berichtsjahr lediglich eines und im Vorjahr zwei der in § 267 Abs. 1 HGB genannten Größenmerkmale und zählt daher zu den kleinen Kapitalgesellschaften. Für die offengelegte Bilanz und den Anhang werden insoweit die größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung des § 266 Abs. 1 Satz 3, § 276 HGB und § 288 HGB sowie für Zwecke der Offenlegung § 326 HGB vollumfänglich in Anspruch genommen.

Angaben zur Form der Darstellung in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (Darstellungsstetigkeit) sowie Angaben zu Vorjahreszahlen (§ 265 HGB)

4. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze aufgestellt (§ 265 Abs. 1 S. 2 HGB) worden.

C.  Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 Anlagevermögen

5. Die Vermögensgegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht in die Anschaffungskosten einbezogen.

Im Geschäftsjahr 2023 kam neben der linearen auch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung (grandfathering). Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf Basis der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Die Abschreibung auf die Zugänge zum immateriellen und zum Sachanlagevermögen erfolgt zeitanteilig.

Die Behandlung der Anschaffung abnutzbarer, beweglicher Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten 800,00 € nicht übersteigen, folgt den steuerrechtlichen Bewertungsvorschriften des § 6 Abs. 2 EStG. Die steuerbilanziellen Vorschriften können, da der Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, hier nach herrschender Meinung für die Handelsbilanz übernommen werden.

6. Die unter den Finanzanlagen erfassten Genossenschaftsanteile sind mit den Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht in die Anschaffungskosten einbezogen. Es kommt grundsätzlich das gemilderte Niederstwertprinzip zum Zuge, so dass die Vermögensgegenstände nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet werden.
Im Berichts- und den Vorjahren wurden keine Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Börsen- oder Marktpreis vorgenommen.

Umlaufvermögen

7. Die im Vorratsvermögen erfassten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden nach § 255 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten und ggf. gemindert um Anschaffungskostenminderungen oder mit dem Mindestansatz der Herstellungskosten nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.
Sofern sich aus einem Börsen- oder Marktwert ein niedrigerer Tageswert ergeben hat, wurde entsprechend des für das Umlaufvermögen geltenden strengen Niederstwertprinzips dieser zum Ansatz gebracht.

8. Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die Liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag oder dem am Bilanzstichtag niedrigren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 4 HGB angesetzt.
Risiken im Forderungsbestand werden, sofern solche vorhanden sind, durch entsprechende Niederstwertabschreibungen (§ 253 Abs. 4 HGB) sowie die Bildung angemessener Pauschal- und Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

9. Entsprechend des Wahlrechts nach § 5 Abs. 5 S. 2 EStG werden aktive und auch passive Rechnungsabgrenzungsposten nur noch dann gebildet, wenn die einzelne Ausgabe oder Einnahme den Betrag des § 6 Abs. 2 S. 1 EStG (derzeit 800,00 € Nettobetrag) übersteigt.

Nach Auffassung des FAB (271. FAB Sitzung, 15. Februar 2023) darf die Betragsgrenze des § 6 Abs. 2 S. 1 EStG aus Vereinfachungsgründen regelmäßig auch handelsrechtlich für die Beurteilung der Unwesentlich- bzw. Geringfügigkeit herangezogen werden.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

10. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PUC-Methode durchgeführt. Dabei wurden die Richttafeln von Dr. Heubeck aus dem Jahr 2018 ("G") verwendet. Der Rechnungszinsfuß betrug 1,78 %. Im vorliegenden Jahresabschluss wurde der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung dabei erstmalig unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 ermittelt. Die Pensionsrückstellung beträgt 100.564,00 € (Vorjahr: 105.793,00 €).

Aufgrund des Verrechnungsgebotes nach § 246 Abs. 2 HGB wurden verpfändete Ansprüche gegenüber Rückdeckungsversicherungen mit ihrem Zeitwert von 102.097,00 € (Vorjahr: 100.445,00 €) mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Es besteht zum Bilanzstichtag ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (Vorjahr: Pensionsrückstellung).
Als Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde das von den Versicherung mitgeteilte Deckungskapital unter Berücksichtigung von IDW RH FAB 1.021 angesetzt.

Die Zinsaufwendungen aus der Pensionsrückstellung in Höhe von 1.627,00 € wurden grundsätzlich mit den Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung verrechnet. Im Geschäftsjahr ergaben sich aus der Rückdeckung Erträge in Höhe von 1.652,00 €. Der Gesamtsaldo von 25,00 € wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten  "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen.

Entsprechend § 253 Abs. 6 S. 3 i. V. m. S. 1 HGB wird berichtet, dass zum Bilanzstichtag keine Beträge mehr ausschüttungsgesperrt sind.

11.  Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach Maßgabe des § 249 HGB zum Ansatz gebracht. Die Bemessung der Rückstellungen erfolgt dabei nach § 253
Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Sofern die Rückstellung eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufwiesen wurden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgrundsätzen wurden Rückstellungen mit einem notwendigen Erfüllungsbetrag von unter 5.000,00 € und einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr keiner Abzinsung unterworfen.

Verbindlichkeiten

12. Die passivierten Verbindlichkeiten wurden vollumfänglich mit ihrem Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) zum Ansatz gebracht.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

13. Der Ansatz und die Bewertung der Posten der Bilanz erfolgte im Vergleich zum Vorjahr stetig (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

D.  Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

14. Die Darstellung eines Anlagespiegels wird nach § 274a Nr. 1 HGB unterlassen.

 Restlaufzeitvermerke zu Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB)

15. Die Restlaufzeit bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt jeweils bis zu einem Jahr.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

16. In der Bilanz des Geschäftsjahres sind Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gesondert ausgewiesen (§ 42 Abs. 3 GmbHG), zur besseren Übersicht werden die entsprechenden Angaben jedoch nochmals an dieser Stelle im Anhang angebracht:

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen Ausleihungen und Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

 Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

17. Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag in Höhe von 2.497.681,28 € einbezogen.

Restlaufzeitvermerke zu Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

18. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich vollumfänglich um Positionen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 48.940,26 € bestehen teilweise Sicherungsrechte in Form von Eigentumsvorbehalten.

Davon-Vermerke zu Verbindlichkeiten
19. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 79.921,19 € (Vorjahr: 92.002,43 €) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1.846,71 € (Vorjahr: 420,00 €) enthalten.

 Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

20. Im Geschäftsjahr 2023 bestanden Verpflichtungen aus einem Mietvertrag über die Betriebsimmobilie in Höhe von 148.800,00 €. Darüber hinaus bestanden Verpflichtungen  aus Leasingverträgen (Mobilien-Leasing) in Höhe von rund 13.600,00 €.
Für das kommende Jahr ist mit finanziellen Verpflichtungen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 zu rechnen.

D.  Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

21. Nach § 326 Satz 2 HGB braucht der offenzulegende Anhang einer kleinen Kapitalgesellschaft die die Gewinn- und Verlustrechnung betreffenden Angaben nicht zu enthalten. Insoweit wird auf diese Angaben im Zuge der Erstellung vollumfänglich verzichtet.

E.  Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

22. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 26.

 Ergebnisverwendung

23. Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernzugehörigkeit

24. Der Jahresabschluss der Hans Jiricek GmbH wird in den Konzernabschluss der Josef Schmidt's Erben GmbH & Co. KG mit Sitz in Bürs, Österreich, einbezogen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

78187 Geisingen (Donau), den 12. April 2024


Hans Jiricek GmbH

gez. Herr Albert Trebo, Hans Jiricek GmbH

gez. Herr Hans-Dieter Schad

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29. April 2024 festgestellt.

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