Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
W. Müller GmbH
Am Senkelsgraben 20, 53842 Troisdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ernst Rüdiger Eischeid seit 22.11.2007 | Prokura |
Christian Willi Müller seit 7.7.2004 | Geschäftsführer |
Karin, geb. Schiffbauer Müller seit 24.6.2002 | Geschäftsführer |
Brigitte Müller seit 24.6.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W. Müller GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1) Grundlagen des Unternehmens Wir sind ein metallverarbeitendes Unternehmen und stellen hauptsächlich Extrusions-Schlauchköpfe für Kunststoff-Blasformmaschinen sowie deren Peripheriegeräte her. Wir liefern weltweit. Unsere Kunden sind sowohl Erstausrüster, also Maschinenhersteller, sowie Kunststoffverarbeiter, die bereits eine Maschine besitzen und nachrüsten wollen. Wir tätigen in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte. Hierzu verfügen wir über eine eigene Konstruktionsabteilung. 2) Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage war 2022 wesentlich geprägt von den Auswirkungen des am 24.02.2022 begonnenen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, welcher die von der Corona-Krise der Vorjahre immer noch geschwächten Lieferketten weiter belastet hat. Der kriegsbedingte Ausfall ukrainischer sowie der sanktionsbedingte Ausfall russischer Lieferanten hat unter anderem in fast der ganzen Maschinenbau-Branche neue Lieferengpässe verursacht. Größter messbarer Einzeleffekt des Krieges war jedoch ein Anstieg der Inflation in Deutschland auf 7,9 % im Jahresmittel. Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte auf 1,8 % reduziert. Das BIP der USA ist mit 2,07 % nur unwesentlich stärker gestiegen. b) Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist unser Umsatz in 2022 um 16 % zurückgegangen, nachdem er schon in 2020 um 1 % gesunken war. Nach starken Umsatzrückgängen im ersten Halbjahr, konnte der Umsatz im 2. Halbjahr wieder gesteigert werden, blieb aber hinter den Umsätzen des 2. Halbjahres 2021 zurück. Der Auftragseingang blieb auch im 2. Halbjahr deutlich hinter einem für eine wirtschaftliche Auslastung unseres Unternehmens notwendigen Niveau zurück. Die Personalkosten haben sich aufgrund von nicht geleisteten Sonderzahlungen verringert. Leiharbeit wurde in vermindertem Umfang in Anspruch genommen. Unser Materialeinsatz ist leicht überproportional zum Umsatz zurückgegangen. Finanzielle Engpässe gab es keine. c) Lage Ertragslage Das Rohergebnis ist um 11,0 % auf T€ 9.351 gesunken. Der Personalaufwand ist um 9,8 % gesunken. Relativ zum Rohergebnis ist der Personalaufwand von 58,9 % auf 59,7 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 45 zurückgegangen, obwohl diese mit höheren Garantieaufwendungen und Wertberichtigungen auf Forderungen belastet waren. Das Finanzergebnis (einschließlich Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren) ist deutlich gegenüber dem Vorjahr auf - T€ 61,9 gesunken, da Abschreibungen auf den Wertpapierbestand erforderlich waren. Aufgrund des Verlustes fallen für das Geschäftsjahr keine Ertragsteuern an. Das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 370 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 253). Finanzlage Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Liquide Mittel sind ausreichend vorhanden. Der Wertpapierbestand dient als zusätzliche Liquiditätsreserve, der aber nicht angetastet wurde und angetastet werden soll. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen bis auf wenige Ausnahmen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Skonto wird regelmäßig in Anspruch genommen. Die gewährten Kontokorrentrahmen werden größtenteils nicht in Anspruch genommen. Vermögenslage Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Aufgrund einer Minderung bei den Vorräten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag um T€ 628 erhöht. Insgesamt ist die Bilanzsumme um 4,3 % gesunken. Die Eigenkapitalquote hat sich ergebnisbedingt bei einer gesunkenen Bilanzsumme von 75,7 % auf 75,2 % leicht vermindert. Das Anlagevermögen ist mit Investitionen von T€ 326 und Abschreibungen von T€ 575 um T€ 253 gesunken. Die Investitionen betrafen insbesondere Investitionen in eine Plandrehmaschine sowie Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung des Unternehmens werden der EBIT auf der Grundlage der monatlichen BWA, der Auftragseingang, der Umsatz sowie der Stand der liquiden Mittel herangezogen. Die Kennzahlen spiegeln die zuvor beschriebene Lage unseres Unternehmens wider. e) Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf war aufgrund des geringeren Auftragsvolumens vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Lage nicht zufriedenstellend. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Bilanzstichtag wird ebenfalls als nicht zufriedenstellend beurteilt, ist aber als stabil zu bezeichnen. 3) Prognosebericht Es sind keine Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Für das Jahr 2023 erwarten wir auf der Grundlage unserer vorläufigen Geschäftszahlen einen leichten Umsatzanstieg gegenüber 2022. Beim Materialaufwand gehen wir aufgrund von Preissteigerungen von einer steigenden Quote aus. Beim Personalaufwand rechnen wir mit einem Anstieg. Insgesamt erwarten wir für 2023 wieder einen Verlust. Die Liquidität hat sich zum 31.12.2023 verschlechtert und ist aber weiterhin in ausreihendem Umfang vorhanden. Der Wertpapierbestand musste nicht angetastet werden und steht daher weiterhin als Liquiditätsreserve zur Verfügung. Wesentliche Veränderungen in der Vermögenslage werden nicht erwartet. Das Investitionsklima auf unseren Märkten ist weiterhin insgesamt eher verhalten, scheint sich aber zu erholen. Der Auftragseingang hat sich im ersten Quartal 2024 sehr positiv entwickelt, ist aber wie in der Vergangenheit starken Schwankungen unterworfen. Für 2024 erwarten wir deshalb gegenüber 2023 eine Geschäftstätigkeit auf deutlich erhöhtem Niveau. Die Anbahnungsphase bei Projekten ist weiterhin lang und aufwendig, was zu einem hohen Aufwand in Vertrieb und Technik führt. Tendenziell verzeichnen wir weniger Aufträge, wobei sich jedoch das durchschnittlich monetäre Volumen der einzelnen Projekte erhöht. Die Lage auf den Beschaffungsmärkten hat sich entspannt, bleibt aber bei einzelnen Komponenten kritisch. Besonders im Bereich der Elektrokomponenten gibt es weiterhin lange Lieferzeiten. Beim Stahl haben sich die Preise teilweise verbessert, teilweise auf hohem Niveau stabilisiert. Trotz steigender Materialpreise rechnen wir für 2024 keinen weiteren Anstieg der Materialaufwandsquote, da wir unsere Preise weitgehend anpassen konnten. Im Personalbereich planen wir aktuell mit einer Erhöhung des Personalbestandes. Tendenziell rechnen wir mit steigenden Kosten. Mittelfristig wird sich der Personalbestand durch zu erwartende Verrentungen aber voraussichtlich wieder verringern. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen. Vor dem Hintergrund dieser Erwartungen rechnen wir 2024 mit einem positiven Ergebnis. Mittelfristig rechnen mit weiter steigenden Umsätzen und Ergebnissen. Das Unternehmen verfügt weiterhin über Rücklagen, um etwaige Verluste aufzufangen. Liquiditätsengpässe sind auch weiterhin nicht zu erwarten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Auftragslage werden wir 2024 in unsere Forschungs- und Entwicklungskapazitäten investieren Wir planen den Erwerb einer 30ltr Extrusionsblasformmaschine für unser Technikum mit einem Investitionsvolumen von rd. € 1,4 Mio., das sich auf 2023 bis 2025 verteilen wird. Im Bereich der Produktion haben wir 2023 eine neue Drehmaschine mit einem Investitionsvolumen von T€ 420 bestellt, die im 1. Quartal 2024 in Betrieb genommen wurde. 4) Chancen- und Risikobericht Das Risikoniveau im Maschinenbau ist aufgrund der instabilen weltpolitischen Situation weiterhin als sehr hoch zu bewerten. Zum laufenden Ukrainekrieg ist ein erneutes Aufflammen des Nahostkonfliktes hinzugekommen. Die Spannungen zwischen großen Wirtschaftsmächten wie den USA und China, aber auch der EU und China, konnten bisher nicht reduziert werden. Gleichzeitig nimmt die politische Stabilität großer Demokratien ab; prominentestes Beispiel dafür ist die fortschreitende gesellschaftliche Spaltung in den USA im Zusammenhang mit dem laufenden Präsidentschaftswahlkampf. Die vor einem Jahr noch dominanten Beschaffungsprobleme bei Vormaterialien scheinen derzeit wieder besser beherrschbar; auch die akute Gas- und Energiekrise des Winters 2022/23 scheint überwunden. Mittelfristig ist die Stabilität des Stromnetzes aufgrund der steigenden Einspeisung volatiler regenerativer Energie bei gleichzeitiger Außerbetriebnahme grundlastfähiger Kraftwerke allerdings ein zunehmender Risikofaktor. Das seit 2022 deutlich erhöhte Zinsniveau erschwert weiterhin die Finanzierung und bremst - auch im Zusammenhang mit deutlichen rezessiven Tendenzen - die Investitionstätigkeit der Unternehmen in Deutschland. Für den Bereich kunststoffverarbeitender Maschinen bestehen weiterhin hohe Risiken. Aufgrund Verknappung und hoher Preise für Kunststoff-Recyclate sind auch unsere Endkunden mit Investitionsentscheidungen zurückhaltend. Dies kann zu Verzögerungen bei der Beauftragung von neuen Projekten führen. Es besteht das Risiko, dass sich die Anbahnungsphasen bis zur Beauftragung weiter verlängern. Die Auftragslage ist zwar aktuell gut, kann aber auch wieder schwächer werden. Größtes Risiko ist aber der steigende Druck auf die deutsche Wettbewerbsfähigkeit insgesamt. Der steigende bürokratische Aufwand erzeugt erheblich Kosten, welche kaum umzulegen sind. Die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu unseren europäischen und asiatischen Wettbewerbern sinkt beständig. Aktuell können wir diesen Effekt durch technischen Vorsprung kompensieren. Ob dies langfristig gelingt, ist fraglich. Der Effekt wird durch nationale und EU-Gesetzgebung verstärkt. Hilfe von Seiten der Politik ist nicht zu erwarten. Auf der anderen Seite kann es zu einem Gewöhnungseffekt auf den Märkten hinsichtlich der aktuellen Krisen kommen und eine Beruhigung eintreten. Vor dem Hintergrund dieser erheblichen Unsicherheiten bei den Rahmenbedingungen ist auch eine Prognose über die weitere Umsatzentwicklung mit erheblichen Risiken belastet. Es ist deshalb schwierig, eine strategische Ausrichtung festzulegen. Weiterhin sehen wir Chancen und Impulse durch die Kreislaufwirtschaft. Der von der EU im Rahmen des Green Deal angestrebte erhöhte Einsatz von Recyclaten in Verpackungen kann bei unseren Kunden zu Investitionen in Mehrschichttechnologie für die sichere Verarbeitung von sogenannten PCR ́s (Post Consumer Resin) führen. Da die Kunden sehr zögerlich handeln, existieren aber aktuell nur wenige Projekte. In 2024 hat die EU eine neue PPWR-Richtlinie (Plastic- and Plasticwaste Regulation) erlassen. Die nationale Umsetzung in jedem EU-Mitgliedsland ist schleppend. Danach erwarten wir aber einen stark erhöhten Investitionsdruck bei unseren Kunden. Im Beschaffungsbereich besteht das Risiko eines sinkenden Rohertrages, wenn wir gestiegene Material- und Energiepreise nicht an unsere Kunden weitergeben können. Risiken aufgrund längerer Lieferzeiten für die von uns verwendeten Vorprodukte versuchen wir durch eine frühzeitige Bestellung und erhöhte Lagerhaltung zu begegnen, was aber insbesondere bei speziellen auftragsgebundenen Vorprodukten nur eingeschränkt möglich und sinnvoll ist. Finanzwirtschaftliche Risiken sowie Liquiditätsrisiken schätzen wir für unser Unternehmen aufgrund des Bestandes an liquiden Mitteln sowie des als Liquiditätsreserve vorhandenen Wertpapierbestandes als gering ein. Die Digitalisierung und Automatisierung aller betrieblichen Abläufe werden weiterhin vorangetrieben, wodurch sich die Ertragslage verbessern kann. Hieraus ergibt sich ein nicht unerhebliches Risiko durch Abhängigkeit von Spezialisten für Datenverarbeitung und durch Cyberangriffe im Allgemeinen. Die aktuelle rezessive wirtschaftliche Lage in Deutschland birgt für unser Unternehmen insbesondere Risiken beim Umsatz. Eine negative Umsatzentwicklung kann zu einer Verschlechterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen, da Teile unserer Kosten kurzfristig nicht reduziert werden können. 5) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, soweit möglich mit Skonto. Forderungen, die nicht innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen werden, werden fallabhängig gemahnt oder die Frist verlängert. In der Regel wird bei Auftragsannahme eine Anzahlung verlangt sowie eine weitere Zahlung vor Auslieferung. Es wird angestrebt mindestens 2/3 der Projektsumme oder mehr vor Auslieferung erhalten zu haben. Forderungsausfälle sind selten, aber nicht auszuschließen. Das Unternehmen versucht, durch eine hohe Eigenkapitalquote unabhängig von Kreditinstituten zu bleiben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Dabei verfolgen wir eine sehr konservative Risikopolitik. Das Unternehmen fakturiert ausschließlich in Euro. Ein Währungsrisiko besteht nicht. 6) Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a sowie 264 bis 288 HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebliche Nutzungsdauer, die sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen orientiert. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten von € 250 bis € 800) werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 250 (bisher € 150) werden als Aufwand behandelt. Die Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte mit den Anschaffungskosten. Die Vorräte an unfertigen und fertigen Erzeugnissen wurden mit den Herstellungskosten bewertet unter Einrechnung von Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen auf das Anlagevermögen gemäß Wahlrecht nach § 255 Abs. 2 HGB. Verwaltungsgemeinkosten werden nicht berücksichtigt. Sofern der Anschaffungs- oder Herstellungszeitpunkt mehr als ein Jahr zurückliegt, werden zeitlich gestaffelte pauschale Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorgenommen. Forderungen sind zum Nominalwert bewertet. Risiken in den Forderungen wird, soweit erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Skontoabzüge, Zinsverluste sowie ein allgemeines Ausfallrisiko wurden durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Rückstellungen wurden gemäß § 253 HGB mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, ist zu beachten, dass der mietweise genutzte Grundbesitz im Eigentum der Müller II. Grundstücksgesellschaft (GbR) steht. Steuerrechtlich besteht eine Betriebsaufspaltung zwischen der W. Müller GmbH als Betriebsunternehmen und der Müller II. Grundstücksgesellschaft als Besitzunternehmen. IV. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel:
Die Forderungen (sonstige Vermögensgegenstände) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen € 0 (Vorjahr € 0). Das gezeichnete Kapital beträgt DM 201.000,00 und wurde noch nicht auf Euro umgestellt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten entfallen € 69.450,10 (Vorjahr € 101.643,89) auf Steuern und € 12.331,59 (Vorjahr € 24.658,03) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Ein Teil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beruht auf langfristigen Verträgen, aus denen finanzielle Verpflichtungen für die Folgejahre resultieren. Insbesondere ist der gesamte Grundbesitz gemietet. Im Folgenden sind die Verpflichtungen aus den Verträgen aufgeführt, deren Gesamtlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt und die bis zum 31.12.2020 abgeschlossen wurden. Bei Verträgen mit jährlicher Kündigungsfrist sind nur die Verpflichtungen für das folgende Geschäftsjahr aufgeführt. Nicht erfasst sind finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen, die innerhalb der Bilanz erfasst sind.
Der Abschluss von Leasing- und Mietverträgen stellt eine Finanzierungsentscheidung dar, die bei jeder Investition unter Berücksichtigung der dann geltenden Rahmenbedingungen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten neu getroffen wird. Die getätigten Leasinggeschäfte dienen u.a. der besseren Planbarkeit des Aufwandes und führen zu einer Verringerung der Kapitalbindung. Während der Vertragslaufzeit besteht aber auch eine Bindung an die geleasten Gegenstände. V. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungKeine Angaben. VI. Sonstige Pflichtangaben1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
2. Angabe zu den Organmitgliedern: a) Karin Müller, Kauffrau b) Brigitte Müller, Kauffrau c) Dipl.-Ing. Christian Müller, Ingenieur Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn (Gewinnvortrag zuzüglich Jahresüberschuss) auf neue Rechnung vorzutragen. Bericht des AufsichtsratsKein Aufsichtsrat. sonstige Berichtsbestandteile
Troisdorf-Spich, 20.03.2024 Karin Müller, Geschäftsführerin Brigitte Müller, Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Christian Müller, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem offengelegten Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurden Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Gesellschaften in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 (Bilanzsumme € 9.692.270,70, Jahresfehlbetrag € 370.411,18) sowie dem Lagebericht 2022 der W. Müller GmbH, Troisdorf, wurde von der Geilenkirchen Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die W. Müller GmbH, Troisdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der W. Müller GmbH (Troisdorf) - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der W. Müller GmbH (Troisdorf) für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 18. Juni 2024 Geilenkirchen
Treuhand GmbH
Christoph Geilenkirchen, Wirtschaftsprüfer |
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