Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 30053
Eingetragen
12.10.2005
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Lagerhaltung, Qualitätsservice, Projektmanagement, Logistik, Beschaffung und Beratung; ferner Verarbeitung von sowie Handel mit Maschinen- und Motorenteilen. Weiterer Gegenstand des Unternehmens ist die Arbeitnehmerüberlassung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralph Altfeld
seit 16.1.2026
Prokura
Georg Lammers
seit 16.1.2026
Geschäftsführer
Kai Falke
seit 16.1.2026
Prokura
Florian Gerber
seit 17.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
KMP Holding GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SONIMA GmbH

Göllheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.451,70 13.418,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 398.641,00 430.008,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 932.085,00 878.223,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 416.754,00 1.747.480,00 480.296,00 1.788.527,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 114.063,58 114.063,58
1.870.995,28 1.916.009,48
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.903.487,43 1.653.062,18
2. Unfertige Erzeugnisse 17.566,22 0,00
3. Fertige Erzeugnisse 108.921,57 2.029.975,22 125.560,12 1.778.622,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.112.269,90 1.278.533,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.067,86 515.912,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 452.192,93 2.573.530,69 462.505,31 2.256.951,92
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 115.562,26 108.234,90
4.719.068,17 4.143.809,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.516,86 116.137,61
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 707.902,44 0,00
7.405.482,75 6.175.956,21

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 821.455,47 1.800.555,15
III. Jahresfehlbetrag -1.729.357,91 -979.099,68
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 707.902,44 0,00
0,00 1.021.455,47
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 24.021,55 24.948,55
2. Sonstige Rückstellungen 283.078,94 227.645,90
307.100,49 252.594,45
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.874.618,87 1.562.500,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.730.346,28 2.740.105,64
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.444.156,57 551.396,52
4. Sonstige Verbindlichkeiten 49.260,54 47.904,13
7.098.382,26 4.901.906,29
7.405.482,75 6.175.956,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.545.408,68 15.386.344,42
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen 927,67 37.917,26
3. Sonstige betriebliche Erträge 243.720,88 59.879,17
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.079.041,49 -5.797.203,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.374.068,05 -8.453.109,54 -2.436.810,34 -8.234.013,96
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.286.547,97 -3.815.260,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.088.130,37 -6.374.678,34 -818.464,45 -4.633.725,05
- davon für Altersversorgung EUR 21.219,52 (i. Vj. EUR 18.896,33) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -427.748,38 -350.028,44
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.655.923,54 -3.193.538,66
8. Erträge aus Beteiligungen 512.904,11 0,00
- aus verbundenen Unternehmen -
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 10.924,44
- aus verbundenen Unternehmen -
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -118.839,45 -58.982,86
- davon an verbundene Unternehmen EUR 12.904,11 (i. Vj. EUR 0,00) -
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -1.050,00
12. Ergebnis nach Steuern -1.727.337,91 -976.273,68
13. Sonstige Steuern -2.020,00 -2.826,00
14. Jahresfehlbetrag -1.729.357,91 -979.099,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der SONIMA GmbH - Amtsgericht Kaiserslautern, HRB 30053 - für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, die sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert haben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die für die planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegten ursprünglichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 7 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und, soweit erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauern betragen bei Bauten zwischen 5 und 14 Jahren, bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 14 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten sowie Sondereinzelkosten angemessene anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie lineare Abschreibungen, soweit sie auf die Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungs- bzw. Absatzmarkt unter Berücksichtigung der individuellen Einsatzmöglichkeit ermittelt. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer verminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. den Verkaufspreisen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt.

Auf Fremdwährung lautende Forderungen und Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Kassenbestände und laufende Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalbeträgen eingestellt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Hierbei wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie er von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Hierbei werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz für Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz des aktivischen Überhangs an latenten Steuern wird nicht ausgeübt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben.

Der Anteilsbesitz der SONIMA GmbH setzt sich wie folgt zusammen:

Gesellschaft Anteile Eigenkapital zum 31.12.2023 Ergebnis 2023
in % TEUR TEUR
SONIMA AB, Tibro/Schweden 100,0 390 -142
SONIMA Kft., Bodajk/Ungarn 95,0 2.342 78
SONIMA Sp z o.o., Glogow Malopolski/Polen 100,0 2.950 440

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Berichtsjahr betreffen mit TEUR 9 sonstige Verrechnungen. Der Ausweis im Vorjahr (TEUR 516) umfasste Gewinnausschüttungen der Tochtergesellschaften.

(3) Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von TEUR 200 wird vollumfänglich von der KMP Holding GmbH, Heddesheim, gehalten.

(4) Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus dem Personalbereich und Gewährleistungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

(5) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten sowohl zum 31. Dezember 2023 als auch 31. Dezember 2022 sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Gesamtbetrag davon < 1 Jahr davon 1 bis 5 Jahre davon > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.875 1.662 213 0
per 31.12.2022 (1.563) (925) (638) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.730 3.730 0 0
per 31.12.2022 (2.740) (2.740) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.444 1.444 0 0
per 31.12.2022 (551) (551) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 49 49 0 0
per 31.12.2022 (48) (48) (0) (0)
Summe per 31.12.2023 7.098 6.885 213 0
Summe per 31.12.2022 (4.902) (4.264) (638) (0)

Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen mit TEUR 444 (i. Vj. TEUR 51) und ein Darlehen mit TEUR 1.000 (i. Vj. TEUR 500) der Gesellschafterin KMP Holding GmbH, Heddesheim. Zur Vermeidung der bilanziellen Überschuldung ist die KMP Holding GmbH hinsichtlich dieses Darlehens hinter alle Forderungen aller zukünftigen und gegenwärtigen anderen Gläubigern der SONIMA GmbH im Rang zurückgetreten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 49 (i. Vj. TEUR 48) enthalten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält Kursgewinne mit TEUR 1 (i. Vj. TEUR 6).

(2) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält Kursverluste mit TEUR 17 (i. Vj. TEUR 0).

V. Sonstige Angaben

(1) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge in Höhe von insgesamt TEUR 4.247 (i. Vj. TEUR 7.379). Die Verteilung auf die Folgejahre ergibt sich wie folgt:

TEUR
2024 1.175
2025 und später 3.072
4.247

(2) Anzahl Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 136 (i. Vj. 103) Mitarbeiter, die sich wie folgt aufteilen:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 109 87
Angestellte 27 16
136 103

(3) Mitglieder der Geschäftsführung

Im Berichtszeitraum gehörten folgende Personen der Geschäftsführung der Gesellschaft an:

Herr Florian Gerber, Ludwigshafen am Rhein,

Herr Volker Staab, Mehlingen, (ab 26. März 2024)

Frau Nadine Kathrin Gerlach, Ober-Flörsheim, (bis 14. Juli 2023)

Herr Rana Matthias Nag, Gorxheimertal, (bis 26. März 2024)

Die Berufsbezeichnung ergibt sich aus der Organstellung.

Da nur ein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

(4) Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe über das Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Anhang des Konzernabschlusses der KMP Holding GmbH, Heddesheim.

(5) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

(6) Konzernzugehörigkeit und Offenlegung

Die SONIMA GmbH ist seit 1. Juli 2021 eine 100%ige Tochtergesellschaft der KMP Holding GmbH, Heddesheim, die einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB für den kleinsten und größten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Die Jahresabschlüsse der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften werden in diesen Konzernabschluss, der befreiende Wirkung für die SONIMA GmbH hat, einbezogen. Dieser wird beim Unternehmensregister eingereicht und ist unter www.unternehmensregister.de abrufbar.

(7) Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Es waren keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres zu verzeichnen.

(8) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust zum 31. Dezember 2023 mit EUR 907.902,44 - bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 821.455,47 und dem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.729.357,91 - auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Göllheim, den 28. Juni 2024

SONIMA GmbH

Florian Gerber

Volker Staab

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.129,38 902,53 0,00 276.031,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 630.269,04 38.587,45 0,00 668.856,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.830.491,96 235.834,76 9.991,06 3.056.335,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.196.608,17 112.097,44 16.761,59 1.291.944,02
4.657.369,17 386.519,65 26.752,65 5.017.136,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 114.063,58 0,00 0,00 114.063,58
5.046.562,13 387.422,18 26.752,65 5.407.231,66
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 261.710,68 4.869,53 0,00 266.580,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 200.261,04 69.954,45 0,00 270.215,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.952.268,76 179.754,96 7.773,06 2.124.250,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 716.312,17 173.169,44 14.291,59 875.190,02
2.868.841,97 422.878,85 22.064,65 3.269.656,17
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.130.552,65 427.748,38 22.064,65 3.536.236,38
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.451,70 13.418,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 398.641,00 430.008,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 932.085,00 878.223,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 416.754,00 480.296,00
1.747.480,00 1.788.527,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 114.063,58 114.063,58
1.870.995,28 1.916.009,48

Lagebericht 2023

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die SONIMA GmbH (im Folgenden auch kurz SONIMA oder Gesellschaft genannt) als mittelgroße Kapitalgesellschaft wurde am 1. Juli 2021 von der KMP Holding GmbH, Heddesheim, übernommen. Sie selbst hält wiederum Anteile an drei Tochtergesellschaften. Die Unternehmensstruktur stellt sich seither wie folgt dar:

Die SONIMA GmbH ist ein führender Anbieter von Dienstleistungen wie Montage, Waschen, Umpacken und Qualitätsservice für Produzenten und Lieferanten der Automobilindustrie aus Übersee - insbesondere Taiwan, China, Japan, Indien - und Osteuropa. Seit der Gründung im Jahr 2005 hat das Unternehmen sowohl das Serviceangebot als auch den Aktionskreis kontinuierlich ausgeweitet. So startete die SONIMA GmbH im vorangegangenen Geschäftsjahr 2022 erstmals mit der Demontage und Wiederaufbereitung (Reinigung) von Nutzfahrzeugmotoren. Dabei werden gebrauchte Nutzfahrzeugmotoren in ihre Einzelbestandteile zerlegt und in unterschiedlichen Prozessen von Öl, Schmutz, Rost und Lack befreit. Verschiedene Strahlprozesse, Ultraschallbäder, mechanische sowie industrielle Reinigungsverfahren kommen hierbei zum Einsatz.

Die SONIMA verfügt in den angebotenen Servicedienstleistungen über einen reichen Erfahrungsschatz sowohl im Inland als auch im Ausland. Aufgrund der hohen Innovationsstärke konnte die Gesellschaft ihr Leistungsspektrum ständig erweitern und somit neue Kunden gewinnen. Es wird erwartet, dass die steigenden Auslagerungsbestrebungen auf Seiten der Produzenten und Lieferanten in den kommenden Jahren für ein stabiles Wachstum innerhalb der SONIMA-Gruppe sorgen werden.

Der Geschäftsverlauf ist abhängig von der Entwicklung des Logistik- und Zulieferergeschäfts sowie der Automobilbranche. Das Unternehmen versteht sich als Servicepartner der Branche; aber auch als Unternehmen, welches zur Effizienzsteigerung in Logistik und Lagerhaltung beiträgt. Als Outsourcing-Partner, der spezielle umfangreiche Aufgaben in der Wertschöpfungskette erfüllt, kann SONIMA kosteneffizient und flexibel auf die Kundenwünsche eingehen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Gemäß Aussage der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes kam die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023, in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Vor allem die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Die Gesellschaft spürt einen stetig wachsenden Preisdruck, der typisch für diese Industriebranche ist. Somit steigen die Anforderungen an Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen. Die Hersteller von Automobilteilen verlagern daher ihre Produktion in Niedriglohnländer. Eine wertschöpfende Tätigkeit in Deutschland macht deshalb in den meisten Fällen nur noch bei bestimmten logistischen Konstellationen oder bei sehr hoch automatisierten Fertigungsverfahren Sinn. Diese derzeitige Situation wurde von der Geschäftsführung der SONIMA erkannt. Sie sieht die Gesellschaft aber, zusammen mit den Tochtergesellschaften in Osteuropa, bereits heute bestens aufgestellt, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Für die SONIMA GmbH in Deutschland wurden neue Geschäftsfelder wie die oben bereits beschriebene Demontage und Wiederaufbereitung gesucht, um die Wirtschaftlichkeit auch für die nächsten Jahre zu gewährleisten.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 ist für die SONIMA nicht zufriedenstellend verlaufen. Der geplante Umsatz in Höhe von TEUR 19.165 wurde um TEUR 620 verfehlt, wenngleich dies ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr (TEUR 15.386) von 20,5 Prozent bedeutet. Mit einem negativen Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungserträgen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 1.694 wurden die Erwartungen (TEUR +421) jedoch nicht erfüllt. Im Vorjahr belief sich das ebenfalls negative EBITDA auf TEUR 577.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Umsatzentwicklung der Geschäftsbereiche im Vorjahresvergleich:

2023 2023 2022 2022 Veränderung
Umsatz nach Tätigkeitsfeldern TEUR % TEUR % TEUR
Montage, Umpacken, Teilereinigung 13.180 71,1 12.308 80,0 +872
Demontage 2.719 14,6 135 0,9 +2.584
Qualitätsdienstleistungen 760 4,1 1.102 7,1 -342
Sonstige Umsätze/Weiterbelastungen 1.886 10,2 1.841 12,0 +45
18.545 100,0 15.386 100,0 +3.159

Die Umsatzsteigerung betrifft hauptsächlich den Bereich Demontage. Dieser neue Geschäftsbereich startete im Oktober 2022 mit der Vorserie. Seit Serienbeginn im Januar 2023 konnte die Anzahl der täglich demontierten Motoren kontinuierlich gesteigert werden.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie sich nach den Umsatzerlösen die wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung im Vorjahresvergleich darstellen:

2023 2023 2022 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Gesamtleistung (=Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) 18.546 100,0 15.424 100,0 +3.122
Rohertrag (=Gesamtleistung + sonstige betriebliche Erträge ./. Materialaufwand) 10.337 55,7 7.250 47,0 +3.087
Personalaufwand -6.375 -34,4 -4.634 -30,0 -1.741
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.656 -30,5 -3.194 -20,7 -2.462
EBITDA -1.694 -9,1 -577 -3,7 -1.117
Jahresergebnis -1.729 -9,3 -979 -6,3 -750

Der Rohertrag ist mit TEUR 10.337 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 7.250) infolge der Umsatzerhöhung um TEUR 3.087 gestiegen. Dabei wirkte sich insbesondere das Tätigkeitsfeld Demontage positiv aus, da dieser Bereich keines Rohstoffeinsatzes bedarf und lediglich Verbrauchsstoffe benötigt.

Die Personalkosten lagen mit TEUR 6.375 um 37,6 Prozent über dem Vorjahr mit TEUR 4.634. Das Zerlegen und Reinigen von gebrauchten Nutzfahrzeugmotoren (Demontage) ist ein manueller Prozess mit einem hohen Personaleinsatz und somit ein wesentlicher das Jahresergebnis belastender Umstand.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind deutlich um TEUR 2.462 gestiegen. Wesentlicher Faktor für die Erhöhung sind dabei die Kosten aus Arbeitnehmerüberlassungen, die im Berichtsjahr TEUR 1.392 betrugen, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr (TEUR 394) um TEUR 998 entspricht. Daneben sind zudem die Miet- und Leasingkosten, inklusive der Nebenkosten, aufgrund eines erhöhten Flächen- und Energiebedarfs um TEUR 809 auf insgesamt TEUR 2.111 gestiegen.

Nach Beteiligungserträgen von TEUR 513 (Vorjahr: TEUR 0), einem negativen Zinsergebnis in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 48) und Steuern mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 4) lag der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 1.729 (Vorjahr: TEUR 979).

Finanzlage

Oberstes Ziel des Finanzmanagements ist die Erhaltung der Liquidität. Daneben wird das Ziel der Rentabilität verfolgt. Zur Erreichung der Ziele wurden Maßnahmen festgelegt, die auch im Qualitätsmanagement- Handbuch niedergeschrieben sind. Das Qualitätsmanagement der Gesellschaft ist nach der Norm 16949 der International Automotive Task Force (IATF) zertifiziert.

Die Gesellschaft weist im Berichtsjahr liquide Mittel in Höhe von TEUR 116, gegenüber TEUR 108 im Vorjahr, aus.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 387 (Vorjahr: TEUR 1.472) in das Sachanlagevermögen getätigt, die überwiegend den Auf- und Ausbau des Tätigkeitsfeldes Demontage betrafen.

Die Eigenkapital-Quote zum 31. Dezember 2023 betrug -10,6 Prozent (Vorjahr: 16,5 Prozent). Die Verschlechterung der Quote resultiert aus dem Jahresfehlbetrag im Berichtsjahr, der zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 708 geführt hat. Eine buchmäßige Überschuldung wurde durch einen Rangrücktritt unserer Muttergesellschaft KMP Holding GmbH auf das von ihr gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 1.000 vermieden.

Vermögenslage

Nach Abzug des erstmals auszuweisenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags betrug die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 TEUR 6.698 nach TEUR 6.176 im Vorjahr.

Auf der Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen abschreibungsbedingt leicht um TEUR 45. Die Vorräte sind von TEUR 1.779 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 2.030 um TEUR 251 gestiegen. Wesentliche Ursache hierfür ist der Aufbau der Rohstoffbestände einerseits zur Vermeidung von Engpässen aufgrund der anhaltenden Störung der Lieferketten sowie andererseits eine Bevorratung zur Sicherung steigender Umsätze im Bereich der Montage. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich infolge der Umsatzsteigerung von TEUR 1.279 auf TEUR 2.112 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von TEUR 516 auf TEUR 9 deutlich gesunken. Dies ist darin begründet, dass die Forderung aus der in 2020 bei der polnischen Tochtergesellschaft beschlossenen Gewinnausschüttung im Berichtsjahr vollständig getilgt wurde.

Die Passivseite der Gesellschaft ist hauptsächlich bestimmt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten von TEUR 4.902 auf TEUR 7.098 zum 31. Dezember 2023. Dabei haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR +312) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +990) im Zusammenhang mit den allgemeinen Kostensteigerungen und dem Aufbau der Rohstoffbestände erhöht. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR +893) haben sich die Ausweitung des operativen Geschäftsbetriebs sowie die Erhöhung des von der KMP Holding GmbH gewährten Darlehens von TEUR 500 auf TEUR 1.000 ausgewirkt.

Gesamtaussage

Aufgrund der Anlaufkosten für das Tätigkeitsfeld Demontage und die Ergebnisbelastungen durch die Preisentwicklung sowie die gestörten Lieferketten ist die Ertragslage nicht zufriedenstellend. Da dies nur als vorübergehender Einbruch gesehen wird, ist die Vermögens- und Finanzlage der SONIMA GmbH weiterhin positiv zu bewerten.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und die Lage der SONIMA GmbH sind nichtfinanzielle Leistungsindikatoren aus Sicht der Geschäftsführung nicht von Bedeutung und daher an dieser Stelle auch nicht definiert.

Chancen- und Risikobericht

Als international tätiges Unternehmen ist die SONIMA GmbH Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Um diese rechtzeitig erkennen, bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können, sind die Geschäftsführer der SONIMA GmbH im ständigen Kontakt mit den Kunden und Lieferanten der Gesellschaft.

Als Risiken werden Ereignisse aufgefasst, die es erschweren oder sogar unmöglich machen, die Geschäftsziele in einem festgelegten Betrachtungszeitraum zu erreichen. Die Ereignisse können sowohl unternehmensintern als auch extern begründet sein. Wesentliche Risikofelder sind Markt- und Absatzrisiken, preis- und finanzwirtschaftliche Risiken sowie Kunden- und Personalrisiken.

Eine wesentliche Herausforderung des vergangenen Jahres war die drastische Inflation und die damit einhergehenden Kostensteigerungen in nahezu allen Bereichen, vor allem jedoch bei den Rohstoffen, beim Personal sowie bei den Miet- und Nebenkosten. Durch Preisanpassungen konnten wir unsere Margen in weiten Bereichen auf einem gleichbleibenden Niveau halten. Eine Ausnahme bildete das Tätigkeitsfeld Demontage, da in der Anlaufphase vor allem die Erfüllung von Mengen- und Qualitätsvorgaben im Vordergrund stand.

Auch anhaltende Störungen in den Lieferketten hatten weiterhin Auswirkungen auf unser Geschäft. Die komplexen internationalen Lieferströme sind seit der Corona-Pandemie aus dem Gleichgewicht geraten, was auch noch im Geschäftsjahr 2023 zu spüren war. Dies hat zur Folge, dass einige Unternehmen ihre Zulieferstrategie überdenken. Sogenannte "Double-Source-Lösungen", bei denen die europäischen Automobilhersteller und -zulieferer ihre relevanten Teile von zwei verschiedenen Lieferanten beziehen, genießen neue Beliebtheit. Seit der Corona-Pandemie konzentriert man sich nun wieder vermehrt auf die Qualifizierung von Lieferanten innerhalb Europas, zumindest bei einem der beiden beauftragten Lieferanten.

Dies stellt für SONIMA ein Risiko und eine Chance gleichermaßen dar. Zum einen sind unsere Kunden für die Betätigungsfelder Montage, Waschen, Umpacken sowie Qualitätsservice vorwiegend Überseelieferanten, die einen Partner in Europa benötigen, um ihre Ware vor der Auslieferung an den Kunden zu lagern, umzuverpacken, zu reinigen oder fertig zu montieren. Wenn der Überseelieferant (unser Kunde) nicht von dem Automobilhersteller und -zulieferer beauftragt wird, erhält auch SONIMA keinen Auftrag für die Erbringung ihrer Dienstleistungen.

Auf der anderen Seite kann sich SONIMA auch als direkter Partner der Automobilhersteller und -zulieferer am Markt positionieren. Mit großer Aufmerksamkeit beobachten wir aktuell die Entwicklung auf dem Automobilmarkt. Vor allem die Entwicklungen und Trends in der Antriebstechnologie verfolgen wir mit großem Interesse. Spannend bleibt nun die Frage, wie sich der Markt rund um die Plug-in-Hybride und die vollelektrischen Fahrzeuge weiterentwickelt, nachdem die staatlichen Förderungen für die Hybride ganz entfallen sind und für die vollelektrischen Fahrzeuge deutlich reduziert wurden.

Trotz des zum 31. Dezember 2023 bestehenden nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags sieht die Geschäftsführung keine Bestandsgefährdung für die SONIMA GmbH. Zur Vermeidung der bilanziellen Überschuldung wurde von der Gesellschafterin KMP Holding GmbH ein Rangrücktritt auf das von ihr gewährte Darlehen erklärt. Bereits für das folgende Geschäftsjahr 2024 wird, bei Erreichen des im Prognosebericht genannten Ergebnisses, die weitgehende Beseitigung des Fehlbetrags erwartet.

Die von der SONIMA GmbH identifizierten Risiken werden nachfolgend in absteigender Reihenfolge der Bedeutung für die Gesellschaft erläutert.

Markt- und Absatzrisiken

Die SONIMA ist von der konjunkturellen Entwicklung sowie als Dienstleister der Automobilzulieferer in erster Linie von der Entwicklung der Automobilindustrie abhängig.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet für das Jahr 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent. Treiber dieser Entwicklung sind die USA und aufstrebende Schwellenländer. Europa jedoch und insbesondere Deutschland liegen angesichts einer schwachen Produktivität deutlich dahinter.

Gleichzeitig steht die Automobilbrache technologisch vor einem weitreichenden Wandel. Der Weg in eine nachhaltige Zukunft ist eine Straße mit vielen Fahrspuren, dies trifft für Autos genauso zu wie für leichte Nutzfahrzeuge, Lastwagen oder Busse. Sollen die CO 2 -Emissionen im Straßenverkehr optimal reduziert werden, können und müssen sämtliche verfügbaren Antriebstechnologien ihren Beitrag leisten - erst recht solche, die heute schon verfügbar sind. Der entscheidende Faktor für eine klimafreundliche Mobilität ist nicht das Antriebskonzept, sondern die genutzte Energie. Ganz sicher werden batterieelektrisch betriebene Autos und auch größere Fahrzeuge in naher Zukunft eine wichtige Rolle spielen, sofern sie mit erneuerbarem Strom geladen werden. Doch auch Biogas, Wasserstoff und synthetische Treibstoffe (sogenannte E-Fuels) übernehmen eine wichtige Rolle auf dem Weg hin zu einer klimafreundlichen Mobilität.

Schließlich können sich wirtschaftspolitische Eingriffe, terroristische Anschläge, eskalierende politische Konflikte, Naturkatastrophen sowie auftretende Pandemien negativ auf die konjunkturelle Entwicklung sowie auf die internationalen Finanz- und Kapitalmärkte auswirken.

Preis- und finanzwirtschaftliche Risiken

Die pandemiebedingt weiterhin angespannte Ertragssituation vieler Fahrzeughersteller, die stark gestiegenen Kraftstoffpreise, die hohe Inflation und der hohe Wettbewerbsdruck führten, trotz der kritischen Ertragslage vieler Zulieferer, zu verstärktem Druck auf die Preise.

Eine auskömmliche Ertragslage ist aber Grundvoraussetzung, um die notwendigen Mittel für Zukunftsinvestitionen in innovative Technologien, Maschinen und Anlagen aufbringen zu können. Es ist somit nicht zielführend, wenn Kunden kurzfristige Ertragsmaximierungen durch Preisdruck betreiben, anstatt an langfristiger technologisch orientierter Partnerschaft interessiert zu sein.

SONIMA lehnt Anfragen über mögliche Preisreduzierungen seitens der Kunden konsequent ab. Aufgrund der gestiegenen Preise in nahezu allen Kostenarten, vor allem aber für Rohstoffe, Energie und Arbeitskräfte, kann eine Preisreduktion auch nicht durch Rationalisierung und weitere Automatisierung der Fertigung kompensiert werden. Sollte es nicht mehr möglich sein, ein auskömmliches Preisniveau für einzelne Produkte zu erzielen, verzichtet die SONIMA auf Aufträge.

Die SONIMA GmbH sieht sich im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit weiteren finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt, die im Wesentlichen Bonitäts- und Liquiditätsrisiken umfassen. Durch die fortwährende Internationalisierung der Geschäftstätigkeit der SONIMA können insbesondere Währungsrisiken beim amerikanischen Dollar, beim ungarischen Forint, bei den schwedischen Kronen und bei den polnischen Zloty nicht ausgeschlossen werden. Diesen wird durch Absicherung der Währungsrisiken seitens der Kunden, wo möglich, entgegengewirkt.

Kundenrisiken

Mit den größten Kunden bestehen langfristige Vertragsbindungen, was eine gewisse Sicherheit mit sich bringt. Da diese Unternehmen führende Anbieter im Bereich der Stahlguss-Gehäuse sind, ist zu erwarten, dass auch zukünftige Projekte folgen werden. Eine weitere Planungssicherheit ist durch die relativ lange Laufzeit der Projekte (zwischen 3 und 7 Jahren) gegeben.

Die Abhängigkeit von bestehenden Kunden soll auch in Zukunft stetig durch die Gewinnung neuer Kunden reduziert werden. Mit dem vorjährigen Neugeschäft der Demontage ist es gelungen, einen größeren Neukunden zu gewinnen. Das Projekt ist zum Jahresbeginn 2023 in die Serienphase gestartet und wurde zunächst für 5 Jahre vereinbart. Der Fokus lag zunächst auf dem Erreichen der geforderten Ausbringungsmengen unter Einhaltung der Qualitätsvorgaben. Nachdem dies seit Herbst 2023 konstant sichergestellt ist, liegt nun die Konzentration auf der Verbesserung der Materialströme und Prozesse, was wiederrum Kosteneinsparungen im kommenden Geschäftsjahr zur Folge haben wird.

Das prinzipielle Risiko von Zahlungsausfällen durch Kunden ist nicht gänzlich auszuschließen, jedoch gab es seit Firmengründung keine größeren Ausfälle zu verzeichnen.

Personalrisiken

Für einen Dienstleister technologisch fortschrittlicher und qualitativ hochwertiger Autoteile sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte sowie eine hohe Einsatzbereitschaft für den Unternehmenserfolg von elementarer Bedeutung. Die Aufmerksamkeit der Personalarbeit richtet sich daher auf eine zielorientierte und bedarfsgerechte Personalentwicklung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Gewinnung solcher qualifizierten Arbeitskräfte gestaltet sich jedoch zunehmend schwierig und erfordert ein hohes Maß an Streuung der Ausschreibungen sowie die Bewerbung der vakanten Stellen. Auch Social- Media nimmt hier einen immer wichtigeren Stellenwert ein.

Chancen der künftigen Geschäftsentwicklung

Wie der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet auch die SONIMA GmbH eine mäßige Erholung der Weltwirtschaft im Jahr 2024, wenngleich die deutsche Wirtschaft nur geringfügig wachsen wird.

Trotz der teilweise herausfordernden Lage am Weltmarkt ist der Bedarf an Dienstleistungen entlang der Lieferkette, speziell - aber nicht ausschließlich - in der Automobilindustrie erkennbar und vorhanden. Neben den vorhandenen Anfragen der Bestandskunden kommen auch verstärkt neue Kundengruppen aus verbrennerunabhängigen Produktsegmenten hinzu.

Schwerpunkte für die kommenden Geschäftsjahre werden die Gewinnung von Neukunden und das Erschließen neuer Betätigungsfelder sein.

Prognosebericht

Die Erholung der Weltwirtschaft von der Corona-Pandemie, den Folgen des Kriegs in der Ukraine und der hohen Inflation ist überraschend stabil. Die Inflation hat den Arbeitsmarkt und die Produktivität weniger stark in Mitleidenschaft gezogen als befürchtet und kommt auch schneller als erwartet von ihren Höchstständen zurück. Damit nimmt der von Zinserhöhungen ausgelöste Druck auf viele Länder ab. Die Notenbanken bekommen wieder Spielräume, ihre Geldpolitik allmählich zu lockern.

Weltweit rechnet der IWF dieses Jahr noch mit einer Teuerungsrate von 5,8 Prozent. Nächstes Jahr dürften es dann 4,4 Prozent sein. Für die Industrieländer werden 2,6 Prozent und dann 2,0 Prozent vorausgesagt, nachdem es 2023 noch 4,6 Prozent waren.

Die internen Annahmen und die Planung basieren auf dem Planungssystem der SONIMA GmbH. Bei der Planung wurden lediglich bereits erteilte Aufträge voll berücksichtigt. Potenzielle Neuprojekte und Neukunden wurden für 2024 mit einem sehr konservativen Ansatz zwischen 10 bis 15 Prozent des angefragten Auftragsvolumens bewertet.

Die SONIMA GmbH plant für 2024 einen Umsatz in Höhe von TEUR 20.230, einen Rohertrag in Höhe von TEUR 13.965 und ein EBITDA in Höhe von rund TEUR 1.109. Die erfolgreiche Planerfüllung wird vor allem von dem Gelingen der Prozessoptimierung in der Demontage sowie den eingeplanten Preiserhöhungen gegenüber den Kunden aufgrund der gestiegenen Teuerungsraten abhängig sein.

Ziel der kommenden Jahre wird sein, das Wachstum der SONIMA GmbH durch Gewinnung neuer Kunden und Erschließung neuer Tätigkeitsfelder und Märkte weiter zu fördern, dabei die Kosten zu senken und die Ertragslage stabil zu halten.

 

Göllheim, den 28. Juni 2024

SONIMA GmbH

Florian Gerber

Volker Staab

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SONIMA GmbH, Göllheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SONIMA GmbH, Göllheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SONIMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 15. August 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Bähr, Wirtschaftsprüfer

Bernhardt Orth, Wirtschaftsprüfer

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