Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anatolij Lackmann seit 30.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Anatolij LackmannLackmann Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lackmann Holding GmbHWillstättKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Grundlage des KonzernsI. Darstellung des KonzernsMuttergesellschaft des Konzerns ist die Lackmann Holding GmbH (ehemals Lackmann Holding GmbH & Co. KG). Als größtes und operativ wichtigstes Tochterunternehmen der Muttergesellschaft (100%-ige Beteiligung) wird die Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH in den Konzernabschluss einbezogen. Die Lackmann Holding GmbH fungiert als Besitzgesellschaft. Sie vermietet Liegenschaften in Willstätt und Bühl und überlässt technische Anlagen und Maschinen für die Produktion an die Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH. Darüber hinaus ist das Tochterunternehmen Lackmann Franchise GmbH (100%-ige Beteiligung) sowie die Enkelunternehmen Hozain Kehl GmbH, Hozain Bonn GmbH, Hozain Herford GmbH und die Ho-zain Offenburg oHG im Konzernabschluss enthalten. Die Hozain Offenburg oHG wird ab Dezember 2021 mit einem Anteil von 100% (im Vorjahr 80%) über die Franchise GmbH in den Konzern einbezogen. Hauptzweck der Franchiseunternehmungen ist der Aufbau eines Franchisekonzepts, in dem die Enkelunternehmen als Vorzeigemodelle für Einzelhandelsgeschäfte externer Franchisenehmer fungieren sollen. Gleichzeitig erfolgt über die Enkelunternehmen der Vertrieb eigener Waren. Die Lackmann Franchise GmbH fungiert dabei als reine Zwischenholding. II. GeschäftsmodellDer Konzern ist auf die Herstellung von osteuropäischen Fleisch-, Wurst- und Teigwaren, sowie auf den Handel mit anderen, nach osteuropäischer Art hergestellten Lebensmitteln spezialisiert. Fortlaufend werden europaweit Trends verfolgt, das Sortiment überprüft, Absatzzahlen analysiert und wenig nachgefragte Produkte gegen neue an die Konsumwünsche angepasste Artikel ausgetauscht. So ist sichergestellt, dass die Kunden frühzeitig die gewünschten Produkte erhalten. Der Umsatz wird hauptsächlich in Deutschland und durch Export in weitere verschiedene europäische Länder erreicht. Die Kundschaft sind die Endverbraucher, die aus den ehemaligen GUS-Staaten und osteuropäischen Ländern nach West-Europa ausgewandert sind. Die Lackmann Gruppe ist auf dem russischen Segment des europäischen Marktes tätig und vertreibt die Waren über Lebensmittelgroß- und -einzelhändler, die sich auf die osteuropäischen Produkte spezialisiert haben. Die Konzerngeschäftsführung beurteilt die Anteile im Fleischwaren- und Conveniencebereich als dominierend. Der Konzern ist demnach einer der deutschen Marktführer. III. Ziele und StrategienUnser Anspruch ist es, unseren Kunden als glaubwürdiger, serviceorientierter und zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen und durch Kompetenz, Beratung und Flexibilität einzigartige Produkte mit hoher Qualität anzubieten. IV. SteuerungssystemeDie Konzerngeschäftsführung leitet die Geschäfte eigenverantwortlich. Zur Steuerung des Unternehmens werden verschiedene Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung (bspw. Umsatz, Wareneinsatzquote) sowie verschiedene Bilanzkenngrößen (bspw. Eigenkapitalquote) verwendet. Darüber hinaus werden im Rahmen unseres mittelständisch geprägten Risikomanagements diverse Steuerungs- und Überwachungsinstrumente wie Soll-/Ist-Vergleiche, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Debitorenmanagement eingesetzt. V. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)Im Bereich Forschung ist der Konzern nicht tätig. Der Konzern ist im branchenüblichem Umfang an der Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie an Neueinführungen tätig. Im Geschäftsjahr 2017 hat der Konzern begonnen, eine eigene ERP-Software zu entwickeln. Das Projekt wurde auch im Geschäftsjahr 2019 fortgeführt und fertiggestellt. Die Software kommt seit dem Geschäftsjahr 2020 im gesamten Unternehmen zum Einsatz. Der Gesamtbetrag der hierfür angefallenen und aktivierten Entwicklungskosten betrug T€ 675. Die finanzielle Bedeutung dieser Entwicklung für den Konzern kann als untergeordnet bezeichnet werden. B. Darstellung des GeschäftsverlaufsI. Angaben zur gesamtwirtschaftlichen SituationInsgesamt war die gesamtwirtschaftliche Situation durch die Maßnahmen zur Eindämmung der weiterhin bestehenden Coronapandemie geprägt. Nachdem die deutsche Wirtschaft im Jahr 2020 nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten und das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 4,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 gefallen war, konnte die Wirtschaft im Jahr 2021 wieder um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2020 zulegen. Im Jahr 2021 kam es in fast allen Bereichen der Wirtschaft zu einer Erhöhung der Wirtschaftsleistung, während das vorangegangenen Jahr 2020 durch die Einschränkungen der Coronakrise geprägt war. Im Verarbeitenden Gewerbe nahm die Bruttowertschöpfung um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr zu und auch die Dienstleistungsbranche konnte deutlich wachsen. Im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe lag das Wachstum mit einer Steigerungsarte von 3,0 % etwas niedriger als im Verabeitenden Gewerbe. Obwohl es zu einer Steigerung der wirtschaftlichen Leistung im Kalenderjahr 2021 kam, konnte das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht werden. Als Beispiel hierfür kann das Verarbeitende Gewerbe genannt werden, welches ungefähr 6 % unterhalb des Niveaus aus dem Jahr 2019 lag. Hinsichtlich des privaten Konsums kam es zu einer Stabilisierung auf einer niedrigen Stufe. Im Jahr 2021 konnte der deutsche Außenhandel bei den Exporten preisbereinigt um 9,4 % zunehmen, während die Import preisbereinigt um 8,6 % anstiegen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 65 000 Personen oder 0,1 % mehr als 2020. Nachdem im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie der über 14 Jahre anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit endete stabilisierte sich der Arbeitsmarkt im Jahr 2021 wieder. Im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe sank die Anzahl der Beschäftigten um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Während die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zunahm kam es beim Umfang der gerinfügig Beschäftigten sowie der Selbstständigen zu einer Reduktion. (Quelle: www.de.statista.com, www.ibisworld.com, Statistisches Bundesamt) II. Berichterstattung über die BranchensituationDie Nachfrage nach Produkten der Fleischverarbeitungsbranche hängt vom Haushaltsnettoeinkommen der Einwohner, vor allem jedoch vom Fleischkonsum der Konsumenten ab. Dieser wurde in den vergangenen Jahren von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Aufgrund des demografischen Wandels steigt der Anteil der älteren Bevölkerung, die in der Regel nicht nur weniger, sondern auch gesünder isst. Ältere Menschen reduzieren häufig ihren Lebensmittelkonsum und verzehren nur noch kleine Mengen an Fleisch. Gleichzeitig hat sich das Gesundheitsbewusstsein vieler Verbraucher in den vergangenen Jahren verändert. Eine zunehmende Anzahl an Personen in Deutschland ernährt sich flexitarisch. Die Reduzierung des Fleischkonsums begründet sich im Wunsch, sich fettarm zu ernähren beziehungsweise den Fleischkonsum aus Gründen des Tierwohls oder des Umweltschutzes zu minimieren beziehungsweise einzustellen. Insgesamt nahm zwar die Bevölkerung wegen der Migrationsbewegungen in den vergangenen Jahren leicht zu, doch verzichtet ein großer Teil der Einwanderer aus religiösen Gründen auf den Konsum von Schweinefleisch-Erzeugnissen, die ein wichtiges Standbein der Branche sind. Eine wachsende Anzahl an Einpersonenhaushalten sowie die verstärkte Tendenz, außer Haus zu essen, unterstützen den Trend in Richtung eines abnehmenden Fleischkonsums. Zwar steuert die dadurch entstandene erhöhte Nachfrage durch die Gastronomie der sinkenden Nachfrage durch Privathaushalte gegen, doch enthalten Mahlzeiten, die außer Haus konsumiert werden, üblicherweise weniger Fleisch. Zudem führen gesundheitliche Bedenken bezüglich des Fleischverzehrs zu Nachfrageverschiebungen. Hier hat sich der Pro-Kopf-Verzehr von rotem Fleisch zugunsten des Pro-Kopf-Verzehrs von Geflügel verschoben. Rotes Fleisch wird spätestens seit 2015, als die Weltgesundheitsorganisation rotes Fleisch und Wursterzeugnisse als potenziell krebserregend einstufte, als gesundheitlich riskant angesehen, während Geflügelfleisch einen besseren Ruf genießt. Durch die aktuelle Coronakrise fand zudem eine vorübergehende Nachfrageverschiebung statt, da zwar die privaten Haushalte mehr Fleisch-Erzeugnisse konsumierten, dagegen allerdings aufgrund der weitreichenden Schließung der Gastronomie die Nachfrage vonseiten der Gastronomiebetriebe ausblieb. Schwankende Rohstoffpreise, ein hoher Preisdruck und ein gesättigter Binnenmarkt prägen die Branche der Fleischverarbeitung. Der Verzehr von Fleisch hat über die vergangenen Jahre abgenommen, was unter anderem auf den demografischen Wandel, das vermehrte Aufkommen an Vegetariern und Veganern sowie das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung zurückzuführen ist. Zudem befindet sich die Branche in einer Sandwichposition zwischen den dominanten Schlachtunternehmen und dem Supermarktsektor, was in den vergangenen Jahren zu Profitabilitätseinbußen in der Branche führte. Bis 2027 dürfte der Umsatz in der Fleischverarbeitungsbranche insgesamt leicht zurückgehen. Aufgrund des zunehmenden Interesses für das Tierwohl und die Haltungsbedingungen werden Verbraucher trotz der schwächelnden Wirtschaftslage auch in den kommenden Jahren großen Wert auf eine hohe Fleischwarenqualität legen und weiterhin vermehrt zu Produkten aus Rind- und Kalbfleisch sowie aus ökologischer Haltung greifen. Gleichzeitig führen jedoch das stetige Wachstum des Anteils älterer Menschen an der Bevölkerung und der allgemein abnehmende Fleischkonsum in Deutschland zu insgesamt rückläufigen Absatzquoten. Demgegenüber steht die steigende Auslandsnachfrage nach Fleischwaren, insbesondere nach Schweinefleisch. (Quelle: www.ibisworld.com) III. GeschäftsverlaufAufgrund der Stellung als Zulieferer des während der Pandemie als systemrelevant geltenden Lebensmittelhandels konnten wir von der erhöhten Nachfrage nach Fleischerzeugnissen profitieren. Gleichzeitig konnten wir unsere Margen infolge der gefallenen Schweinepreise bei sonst gleichgebliebenen Absatzpreisen erhöhen. Die Nachhaltigkeit der erhöhten Nachfrage und der geringen Einkaufpreise kann von uns gegenwärtig nicht abschließend beurteilt werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich mit der Abnahme des allgemeinen Pandiemiegeschehens auch das Absatzvolumen und die Einkaufspreise stabilisieren werden. Aktuell setzt sich der Trend jedoch auch im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2021 unverändert fort. Unabhängig von den Pademieeffekten werden uns die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden und die vielfältigen Produktinnovationen auch zukünftig weiteres optimiertes Wachstum ermöglichen. Neue Produkte und verbesserte traditionelle Produkte sind beim Kunden gut angekommen. Im Ausland konnten wir neue Kunden gewinnen.
Aufgrund der zuvor genannten Effekte konnte der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um rd. 4,3 Mio. € bzw. 5,5 % gesteigert werden. Der Umsatzzuwachs entfiel mit 2,6 Mio. € auf die Einzelhandelsunternehmen sowie mit 1,7 Mio. € auf die produzierende und größte Konzerneinheit Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH. Das Rohergebnis (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) konnte hierbei um 8,4 % oder um T€ 2.715 auf T€ 36.368 erhöht werden. Die im Vorjahr getroffenen Prognose hinsichtlich eines Umsatzrückganges trat nicht ein. Entgegen der Prognose konnte dieser sogar um 5,5 % gesteigert werden. Auch die Materialaufwandsquote konnte entgegen der Erwartung um 1,0 Prozentpunkte verbessert werden.
Bedingt durch die im Geschäftsjahr 2019 anhaltenden Preissteigerungen bei den Rohstoffen, musste das Absatzpreisniveau trotz des Konkurrenzdruckes angepasst werden. Seither erfolgten aufgrund der für uns positiven Entwicklung auf dem Rohstoffmarkt keine Preisanpassungen. Analog zur Umsatzenwicklung entwickelten sich der Auftragseingang und der Auftragsbestand im Geschäftsjahr 2021 dynamisch. IV. GeschäftsergebnisTrotz der gestiegenen Absatz- und Umsatzahlen im Geschäftsjahr 2021 hat sich das Jahresergebnis 2021 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht erhöht. Nach einem Konzernjahresüberschuss in 2020 in Höhe von 3,5 Mio. € entstand im laufenden Jahr ein Konzerngewinn in Höhe von 3,6 Mio. €, der im Wesentlichen dem operativen Bereich zuzuordnen ist. Das Jahresergebnis ist durch die Abschreibung des Firmenwerts aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von -0,3 Mio. € belastet. Die Ergebnisprognose aus dem letzten Lagebericht prognostiziert ein Ergebnisrentabilität (ausgehend vom Konzernjahresüberschuss bezogen auf Umsatz) von 1,5%. Die Prognose wurde mit einer tatsächlich eingetretenen Rentabilität von 4,4 % übertroffen. Bei der Personalaufwandsquote kam es im Berichtsjahr zu einer leichten Reduktion um 0,3 %-Punkte auf 17,5 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zwar zum Teil umsatzbedingt angestiegen (insbesondere Vertriebskosten und Verbrauchsteuern), jedoch gab es im Bereich Raumnebenkosten bzw. Energiekosten überproportional hohe Kostensteigerungen aufgrund von Preisanstiegen, welche sich negativ auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt haben. Die Aufwandsquote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich im Berichtsjahr insgesamt um 1,3 %-Punkte auf 16,7 %. V. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Diese Leistungsindikatoren werden für die interne Unternehmenssteuerung fortlaufend überwacht. Die Umsatzentwicklung ist in Verbindung mit der Margenentwicklung zu sehen. Daher ist auch die Wareneinsatzquote ein wichtiger Indikator. Nach Bereinigung von Sondereinflüssen entwickeln sich die Kennzahlen stabil und beweisen den Erfolg der Geschäftspolitik. VI. BeschaffungDie Auswahl der Lieferanten beruht zum Großteil auf deren Effizienz und Leistungsfähigkeit, wobei vor allem die Qualität der gelieferten Materialien im Vordergrund steht. Trotz des Qualitätsbewusstseins kann aufgrund des hohen Einkaufsvolumens das Ziel der Kosteneffizienz erreicht werden. Mit Öffnen der Exportmärkte wurde der Rohstoffpreis weitgehend stabilisiert. Dieser wird maßgeblich durch die hohen Futtermittelkosten beeinflusst. Von den EU-Sanktionen gegen Russland bzw. den russischen Gegenmaßnahmen sind unsere Wareneinkäufe nicht betroffen. VII. PersonalDie durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt im Geschäftsjahr ca. 307 (Vj. 307) Arbeitnehmer. Der Konzern legt auf die Identifikation mit den Unternehmenszielen großen Wert. Daher werden die Mitarbeiter durch Schulungen in den Bereichen Personalführung, Qualitätssicherung etc. stetig auf ihre Aufgaben vorbereitet. Angaben zu Gesundheits- und Arbeitsschutz
Im Unternehmen werden Gesundheitsuntersuchungen durchgeführt. Ein mit dem IAS-Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung geschlossenen Vertrag per 01.01.2002 verpflichtet sich diese, die Aufgaben nach § 6 des Arbeitssicherheitsgesetzes wahrzunehmen. Die Art und Häufigkeit der Untersuchungen werden vom Betriebsarzt in Abstimmung mit der Geschäftsleitung bestimmt. Die ausgeübten Tätigkeiten sind nicht gesundheitsgefährdend.
Sicherheitsbeauftragte (5 Personen) kümmern sich um die Belange des Arbeitsschutzes. An bestimmten Betriebseinrichtungen werden in regelmäßigen Intervallen Wartungen durchgeführt.
Unserer Verantwortung als Lebensmittelunternehmer kommen wir durch betriebliche Eigenkontrollen nach den Grundsätzen des HACCP-Konzeptes (Hazard Analysis and Critical Control Points = Gefährdungsanalyse und kritische Lenkungspunkte) nach. Aufgrund der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren werden fortlaufend Kontrollen und Probenahmen (Hygienekontrollen, Überprüfung der Eigenkontrollen, Probenahmen für mikrobiologische, chemische, physikalische Untersuchungen, Überprüfung der Kennzeichnung) durch zuständige Behörden vorgenommen. VIII. UmweltschutzIm Bereich Umweltschutz gibt es keine berichtsrelevanten Vorgänge. Besondere Umweltrisiken bestehen nicht. Durch den Abschluss von Systembeteiligungsverträgen kommen wir unseren Verpflichtungen aus dem Verpackungsgesetz vollumfänglich nach. Die an die Endverbraucher abgegeben Verkaufsverpackungen, werden durch Sammlung, Sortierung und Verwertung über das duale System entsorgt. C. Darstellung des Geschäftsergebnisses und der Lage des KonzernsI. ErtragslageUmsatzerlöse und Rohergebnis sind gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Mio. € bzw. 2,7 Mio. € gestiegen. Die Ursachen hierfür wurden im Abschnit B. III. erläutert. Die Materialaufwandsquote konnte um 1,0 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr verringert werden. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2021 absolut um T€ 574 (Vj. T€ +854) erhöht. Der Anstieg resultiert aus Neueinstellungen sowie aus Lohn- und Gehaltserhöhungen bei den fest angestellten Arbeitnehmern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2021 um T€ 1.733 erhöht (Vj. T€ 1.667). Der Anstieg resultiert sowohl aus umsatzabhängigen Kosten, welche mit dem im Vergleich zum Vorjahr erzielten Mehrumsatz einhergehen als auch aus Preissteigerungen im Bereich Energiekosten. II. Vermögens- und FinanzlageAuf der Aktivseite zeigt sich die Veränderung der Vermögenslage wie im Vorjahr vor allem durch die getätigten und zum Teil noch laufenden Investitionen in Grundstücke und Gebäude (bzw. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau) mit dem Ziel die Produktions- und Lagerflächen zu vergrößern sowie bestehende Verwaltungsgebäude zu sanieren. Bilanziell wurden die Investitionen durch die Abnutzung und Abschreibung der bestehenden Immobilien, Anlagen und Bestriebs- und Geschäftsausstattung leicht überkokompensiert. Die Sachanlagenintensität konnte daher im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden (55,3 %; VJ: 56,7 %). Unter den immateriellen Vermögensgegenständen zeigen sich vor allem Rückgänge durch Abschreibungen bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten und beim Geschäfts- und Firmenwert von insgesamt T€ 494 (Vj. T€ 433). Im Umlaufvermögen ergaben sich insbesondere Erhöhung aufgrund des Aufbaus von Vorratsbeständen (Fertige Erzeugnisse und Waren - Großhandelswaren T€ +2.356). Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ergab sich ein leichter Anstieg von T€ 197. Der Bestand der liquiden Mittel lag zum Stichtag um T€ 174 niedriger als im Vorjahr. Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich zum Bilanzstichtag infolge des positiven Ergebnisses im Berichtsjahr auf 47,6 % (Vj. 43,4 %) weiter erhöht. Unter dem Fremdkapital hat die Reduzierung Bankverbindlichkeiten (T€ -1.266) zu einem deutlichen Rückgang bei den Gesamtverbindlichkeiten geführt. Insbesondere wurden kurzfristig inanspruchgenommene Kreditlinien zurückgeführt (T€ - 2.442). Die Gegenüberstellung des kurzfristigen Vermögens und des kurzfristigen Kapitals (Working Capital) weist eine deutliche Vermögensüberdeckung von T€ 3.657 aus. Ursächlich hierfür ist die deutliche Erhöhung der Waren (T€ +2.356) bei deutlicher Erhöhung der Steuerrückstellung (T€ +1.705) sowie einer deutlichen Reduktion der im Vorjahr starken Inanspruchnahme der vorhandenen Kontokorrentkreditlinie (T€ -2.442) Zum Bilanzstichtag hatte der Konzern ausreichende liquide Mittel bzw. konnte den laufenden operativen Zahlungsverpflichtungen aus dem operativen Cashflow nachkommen (Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit T€ 4.923). Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2021 trotz eines hohen Investitionsvolumens (Cashflow aus Investitionstätigkeit T€ -3.495) und Einzahlungen aus Krediten (Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ 840) jederzeit gegeben. Die Finanzierungsstruktur des Konzerns ist solide. Liquiditätsreserven für außergewöhnliche und kurzfristige Situationen sind vorhanden. III. InvestitionsanalyseDer Konzern investierte im Geschäftsjahr 2021 hauptsächlich in Neubauten für Produktions- und Lagerflächen sowie für Sanierung von Bestandsgebäuden (siehe Abschnitt II.). Die Investitionssumme hierfür betrug T€ 2.474. Darüber hinaus wurden T€ 222 für technische Anlagen und Maschinen und T€ 597 für Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgegeben. Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände wurden in Höhe von T€ 228 getätigt. IV. LiquiditätsanalyseDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank infolge der deutlichen Erhöhung der Vorräte (vgl. Abschnitt C.II.) Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug in Summe T€ -3.495 und ist im Wesentlichen auf die Investitionen in Immobilien begründet. Finanziert wurden die Ausgaben für Investitionen weitgehend aus dem operativen Cashflow. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (T€ + 840) wurde maßgeblich durch die Umschuldung der bisherigen langfristigen Bankdarlehen im Rahmen eines Hausbankwechsels geprägt. Dabei wurden die abzulösenden Kredite jeweils als Tilgungen bei der abgelösten Hausbank und als Neuaufnahme bei der neuen Hausbank berücksichtigt. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr insgesamt T€ 2.285 Neukredite aufgenommen. V. Zusammenfassende Beurteilung der LageDie Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2021 zu jeder Zeit gewährleistet. D. SPEZIELLE PFLICHTANGABENAnalyse und Erläuterung von nichtfinanziellen LeistungsindikatorenQualifikation und Engagement der Mitarbeiter sind die Basis für eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens. Ziel des Unternehmens ist es, die Mitarbeiter für ihre jetzigen und künftigen Aufgaben zu motivieren und zu qualifizieren. Entsprechend den einzelnen Aufgabenbereichen führt das Unternehmen auch externe Schulungsmaßnahmen durch. Ein weiterer Garant des Unternehmenserfolges ist die Sicherstellung der Qualität der Produkte. Das Unternehmen beschäftigt mehrere Mitarbeiter, die die Einhaltung der Herstellungsvorgaben überwachen. Die genannten Kennzahlen werden nicht zur Unternehmenssteuerung eingesetzt. E. Prognosebericht einschließlich Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungI. RisikoberichtDas frühzeitige Erkennen und Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Der Umgang mit Risiken erfolgt auf vier Arten: Vermeidung, Verringerung, Übertragung und Übernahme von Risiken. Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation gibt der Unternehmensleitung die Möglichkeit, auf unternehmerische Risiken zu handeln. Auch die Implementierung einer Ertrags- und Liquiditätsplanung mit monatlichen Soll-/Istvergleichen dient diesem Zweck bzw. der Früherkennung von Entwicklungen. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Risiken mit Bezug auf die künftige Entwicklung des Konzerns dargestellt: Gesamtwirtschaftliche RisikenDurch den Beginn und die immer noch anhaltende militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine sind die Aussichten hinsichtlich der weltwirtschaftlichen Entwicklung deutlich getrübt. Darüber hinaus erwachsen hieraus deutlich gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie erhebliche politische Unsicherheiten. Dies wird dazu führen, dass sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen wird. Die weltwirtschaftliche Entwicklung der Konjunktur ist vor Beginn der militärischen Auseinandersetzung als relativ solide zu beschreiben. Durch die Ausbreitung der Omikron-Variante nahm zwar die Anzahl der Neuinfektionen deutlich zu, jedoch kam es in der Folge zu geringen ökonomischen Konsequenzen. Die beschlossenen Saktionen führen weiterhin zu einr Störung der weltweiten Liefer- und Wertschöpfungsketten und zur Verschärfung der inflationären Tendenzen. Es wird erwartet, dass die negativen Auswirkungen der Coronakrise auf den Konsum im Verlauf des Jahres 2022 abnehmen werden und durch einen stabilen Arbeitsmarkt sowie konsumseitige Nachholeffekte Wachstum generiert werden kann. (Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/konjunkturprognose-2022.html) Nach wie vor sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie schwer abzuschätzen. Obwohl die Lackmann Gruppe auch im Geschäftsjahr 2021 weiterhin auf der Gewinnerseite der Pandemie zu stehen scheint, sind Ertragsrisiken latent vorhanden. So kann es beispielsweise infolge der Auswirkungen auf die Lieferketten zu Lieferengpässen bei einzelnen Lieferanten kommen. Zudem besteht auch weiterhin die schwebende Gefahr der befürchteten Insolvenzwelle und deren Auswirkung auf unsere Geschäftspartner. Darüber hinaus wirken sich allgemeine konjunkturelle Einflüsse grundsätzlich auf das Konsumverhalten der Endverbraucher aus. Da der Konsum unserer Produkte eher Grundbedürfnisse befriedigt, wirken sich zyklische Schwankungen geringer aus als in anderen Wirtschaftsbereichen. Branchenspezifische RisikenBranchenspezifische Risiken zeichnen sich vor allem durch demografische Veränderungen, wie die alternde Gesellschaft und die steigende Anzahl an Einpersonenhaushalten. Dies zählt zu den Gründen für einen rückläufigen Fleischkonsum pro Kopf. Gleichzeitig haben die veränderten Ernährungsgewohnheiten (vegetarische und vegane Ernährung) in den vergangenen Jahren zu einer Verschiebung der Nachfrage geführt. Ein weiteres Branchenrisiko liegt in den schwankenden Rohstoffpreisen. Da die Schlachtunternehmen ihre Absatzpreise wöchentlich, wenn nicht täglich, anpassen und dadurch steigende Rohstoffpreise unmittelbar weitergeben können, während mit Abnehmern, beispielsweise aus der Supermarktbranche, meist mehrmonatige Festpreisverträge bestehen, die nicht an kurzfristig erhöhte Rohstoffpreise angepasst werden können, ist die Gewinnmarge der Branche in den vergangenen fünf Jahren zurückgegangen. Finanzielle RisikenLiquiditätsrisiken sind aktuell aufgrund der stabilen Eigenkapital- und Liquiditätslage nicht erkennbar. Reserven in Form von gewährten Kreditlinien seitens der Kreditinstituten sind im ausreichendem Maß vorhanden. Ein Währungsrisiko liegt zwar dem Grunde nach vor, da der Bezug von Gütern teilweise in Fremdwährung erfolgt. Die Verkaufsaktivitäten finden überwiegend im EURO-Raum statt. Das Risiko aus Wechselkursschwankungen und ihr Einfluss auf das Ergebnis werden daher als gering eingestuft. Zusammenfassung der RisikosituationDie sich aus unterschiedlichen Einzelrisiken ergebende Gesamtrisikolage hat sich insbesondere wegen des eingetretenen militärischen Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sowie der damit einhergehenden deutlich gestiegenen Energiepreisen sowie der anhaltenden Corona-Pandemie nochmals verändert. Insgesamt haben diese Entwicklung weiterhin negative Auswirkung auf die Weltwirtschaft. Nach dem derzeitigen Informationsstand sind alle Einzelrisiken wie auch aggregierten Risiken als beherrschbar einzustufen. Es sind keine Risiken erkennbar, die das Fortbestehen der Gesellschaft gefährden können. Über das übliche Maß hinausgehende Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, bestehen nicht. II. ChancenberichtDer Konzern ist seit Jahren ein bedeutendes Unternehmen im Bereich der osteuropäischen Spezialitäten, die auch zukünftig Wachstums- und Ertragspotential bieten. Alle Bereiche der Organisation sind darauf ausgerichtet, entsprechende Chancen zu identifizieren, zu analysieren und konsequent zu nutzen, um die Marktposition auch zukünftig zu sichern und zu steigern. Neben den zuvor beschriebenen Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können. Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus
Insbesondere der Export von Fleisch, welcher aufgrund des gesättigten Fleischmarktes in Deutschland für die Fleischverarbeitungsbranche einen immer höheren Stellenwert einnimmt, bietet auch für die deutsche Fleischwirtschaft mit ihren guten und stabilen natürlichen Ressourcen sowie dem hohen Qualitätsniveau beste Chancen. Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Maximierung der genannten Chancen gewährleistet. III. PrognoseberichtDie Ausgangsbasis für die Planungen des Geschäftsjahres 2022 stellt die Erwartungshaltung dar, die die Marktbedingungen und Wettbewerbssituation im Planungszeitraum bieten. Die Planung wird entsprechend der aktuellen Geschäftsentwicklung laufend angepasst. In den ersten acht Geschäftsmonaten 2022 lagen wir leicht über dem Umsatzniveau des Vorjahres (2021) jedoch leicht unter den von uns geplanten Umsätzen. Die Fortsetzung dieser dynamischen Entwicklung kann von uns gegenwärtig nicht beurteilt werden, sodass wir für unsere finanziellen Leistungsindikatoren nach wie vor von unserer ursprünglichen Planung für 2022 ausgehen. Gesellschaftliche Forderungen nach Änderungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung oder einer Kennzeichnung von Herkünften bei Fleisch und Fleischerzeugnissen werden sich ebenfalls weiter auf die Produktionskosten auswirken und Strukturveränderungen beschleunigen. Die Kostenstruktur wird auch zukünftig durch die zunehmenden Komplexitätsanforderungen des Lebensmittelhandels beeinflusst werden. Die gute internationale Leistungsfähigkeit der deutschen Fleischwarenindustrie wird durch die deutliche Preisorientierung der Verbraucher und dem hohen Wettbewerbsdruck künftig weiter gefordert. Die große Beliebtheit deutscher Fleischerzeugnisse, die auch durch die hohe Nachfrage deutlich wird, lässt jedoch zuversichtlich in die Zukunft blicken. Angesichts der hohen Preissensibilität der Verbraucher, sinkender Mengen bei den privaten Einkäufen und einem hohen Wettbewerbsdruck steht die Branche vor weiteren Herausforderungen. Die konsequente Berücksichtigung der unterschiedlichen Ansprüche der Verbraucher und die Suche nach alternativen Absatzmärkten im In- und Ausland werden vor diesem Hintergrund für die Fleischwarenindustrie eine noch höhere Bedeutung erlangen. Fleisch und Fleischerzeugnisse werden nach eigenen Einschätzungen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung bleiben. Ausgehend von der Umsatzentwicklung der vergangenen Jahre prognostizieren wir in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 jährlich geringfügige Umsatzsteigerungen im noch einstelligen Prozentbereich. Die Prognose beruht auf der traditionellen Vielfalt neuer Sortimente und einem hohen Qualitätsanspruch. UMSATZTRENDS - im Vergleich zum Vorjahr -
Wareneinsatzquote
Preisveränderungen bei Rohstoffen und Handelswaren werden auch in den prognostizierten Geschäftsjahren kurzfristig die Ertragslage beeinflussen. Mittelfristig sollen diese durch entsprechende Preisanpassungen ausgeglichen werden. ERGEBNISTRENDS - im Vergleich zum Vorjahr -
Aufgrund der geplanten Gewinnthesaurierungen im Prognosezeitraum soll das Eigenkapital in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 weiterhin kontinuierlich ansteigen. Resultierend hieraus und aufgrund der guten Marktstellung bestehen in den kommenden Jahren gute Chancen für eine positive Umsatz- und Ertragsentwicklung. Die Gesellschaft erwartet gute Chancen, aufgrund ihrer starken Marktposition, vom Marktwachstum überproportional profitieren zu können. Gesamtleistung und Rohertrag liegen derzeit leicht unter unseren ursprünglichen Erwartungen. Ob dieser Trend für den Rest des Geschäftsjahres 2022 anhält kann von uns nicht abschließend beurteilt werden. Gesamtaussage zur voraussichtlichen EntwicklungDie weitere Entwicklung der Märkte bleibt von Unsicherheiten aus der Entwicklung der Weltwirtschaft, insbesondere aufgrund der gegenwärtigen Energiekrise, der Entwicklung der Inflation sowie der lantent anhaltenden Risiken aus der COVID-19-Pandemie, belastet. Auch die Finanzmärkte bergen nach wie vor Risiken, die sich insbesondere aus der angespannten Verschuldungssituation vieler Länder ergeben. Der Konzern ist mit den attraktiven Produkten und der steigenden Präsenz in wichtigen Absatzmärkten gut positioniert. Wir rechnen damit, dass die Verkäufe an Kunden auch in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 zumindest die gleiche Höhe bzw. Steigerungen erreichen. Ziel ist es, eine attraktive Umsatzrendite zu erreichen und unsere Eigenkapitalbasis weiter zu verbessern. Dennoch können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über voraussichtliche Entwicklungen abweichen, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen sollten. F. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBDas Tochterunternehmen Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH hat eine Zweigniederlassung in Willstätt.
Willstätt, den 20. Oktober 2022 Anatolij Lackmann, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss der Lackmann Holding GmbH wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Konzernanhang aufgeführt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht
2. Angabe der Befreiung von TochterunternehmenDie nachfolgend aufgeführten, in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen inländischen Unternehmen erfüllen die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 bzw. 264b HGB: Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH, Bühl Lackmann Franchise GmbH, Willstätt Hozain Bonn GmbH, Bonn Hozain Kehl GmbH, Kehl Hozain Herford GmbH, Herford Der Konzernabschluss ist damit für die genannten Gesellschaften befreiend von bestimmten Rechnungslegungsverpflichtungen sowie von der Prüfungs- und Offenlegungsverpflichtung der jeweiligen Jahresabschlüsse. II. Konsolidierungskreis1. Angaben zu allen Konzern unternehmenDer Konzernabschluss umfasst neben der Lackmann Holding GmbH (Muttergesellschaft) alle wesentliche Tochtergesellschaften, an denen die Lackmann Holding GmbH direkt oder indirekt zu mehr als der Hälfte am stimmberechtigten Kapital beteiligt ist. In den Konzernabschluss wurden neben der Lackmann Holding GmbH folgende Unternehmen nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen:
2. Angabe von Unternehmen mit Aufstellung des Konzernabschlusses für den größten und kleinsten Kreis von UnternehmenDie Lackmann Holding GmbH stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Lackmann Holding GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum KonsolidierungsstichtagDer Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021. 2. KapitalkonsolidierungDie Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs. 1 HGB sowie unter Beachtung des DRS 4 nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung durchgeführt. 3. Zeitpunkt der ErstkonsolidierungZeitpunkt der Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals im Sinne des § 301 Abs. 2 HGB ist grundsätzlich der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Abweichend davon wurde die Lackmann Fleisch- und Feinkostfabrik GmbH gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 1. Januar 2016 erstkonsolidiert. 4. Unterschiedsbeträge aus der KapitalkonsolidierungIm Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und innerhalb der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. 5. SchuldenkonsolidierungBei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 6. Aufwands- und ErtragskonsolidierungKonzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 7. ZwischenergebniseliminierungAuf die Eliminierung von Zwischenergebnissen im Anlagevermögen und in den Vorräten, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen beruhen, wird aufgrund Unwesentlichkeit gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. 1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. AnlagevermögenErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. VorräteDie Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse sind mit den handelsrechtlich zulässigen Werten angesetzt. Hiernach wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Vermögensgegenstände des UmlaufvermögensForderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. in Anwendung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für Ausfall und allgemeine Kreditrisiken werden Wertberichtigungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. EigenkapitalDie im Vorjahr ausgewiesenen nicht beherrschenden Anteile resultierten aus einer Minderheitsbeteiligung an der Hozain Offenburg oHG, Offenburg. Durch den Erwerb dieser Anteile durch die Lackmann Holding GmbH im laufenden Jahr entfällt der Ausweis der nicht beherrschenden Anteile. RückstellungenRückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forschungs- und EntwicklungskostenDie selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Es handelt sich um die Programmierung einer eigenen ERP-Software. 3. Geschäfts- oder FirmenwertDie aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Der durch die Kapitalkonsolidierung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wurde im Geschäftsjahr planmäßig mit € 269.770,20 über die Dauer von 10 Jahren abgeschrieben. 4. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber GesellschafternBei den Forderungen gegen Gesellschaftern handelt sich um Forderungen aus Verrechnungskonten in Höhe von € 1.220.372,22 (Vorjahr: € 958.035,50). Diese werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. 5. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem JahrForderungen mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre bestehen in Höhe von T€ 38. Es handelt sich hierbei um sonstige Vermögensgegenstände. 6. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser ErgebnisverwendungDer Konzernabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. In den Konzernbilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von € 5.058.955,96 einbezogen. 7. AusschüttungssperreDer Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 183.387,00 und resultiert aus den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von € 224.912,00 abzüglich der darauf gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von € 41.525,00. 8. Angaben und Erläuterungen zu RückstellungenIm Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen, ausstehende Rechnungen, Prozesskosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten. 9. Angabe zu Restlaufzeitvermerken von Verbindlichkeiten
10. Latente SteuernDie latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern:
Der Ausweis der latenten Steuern in der Bilanz erfolgt saldiert als passiver Überhang. 11. Nicht in der Konzernbilanz erscheinende GeschäfteNeben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 3.953 sonstige finanzielle Verpflichtungen (hauptsächlich aus Miet- und Leasingverträgen). Sie dienen dem Zweck ausreichend Liquidität für betriebsnotwendige Investitionen zu beschaffen. Es besteht das Risiko den Miet- oder Leasinggegenstand aufgrund ausbleibender Aufträge nicht bestimmungsgemäß nutzen zu können. Die Leasinggeschäfte bieten den Vorteil der Nutzung zusätzlicher Finanzierungsquellen. 12. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre und der SicherungsrechteVerbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre bestehen in Höhe von T€ 4.259. Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte (Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung der Vorräte sowie Forderungsabtretung) gesichert sind, beträgt T€ 8.727. VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Aufgliederung der UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
2. Gewinne bzw. Verluste aus WährungsumrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 17) bzw. Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 27). VII. Sonstige Angaben1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der GeschäftsführerGeschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr: Anatolij Lackmann ausgeübter Beruf: Kaufmann 3. Vergütungen der GeschäftsführerHinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer sowie der ehemaligen Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Honorar des AbschlussprüfersDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 27 und betrifft vollumfänglich Abschlussprüfungsleistungen. 5. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens wird auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Unterschrift der Geschäftsführung
Willstätt, 20. Oktober 2022 Anatolij Lackmann Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lackmann Holding GmbH -Konzern PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Lackmann Holding GmbH -Konzern- und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Kapitalfllussrechnung, Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Lackmann Holding GmbH -Konzern- für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Waghäusel, 30.11.2022 Stieler
GmbH
Matthias Stieler, Wirtschaftsprüfer Einstandserklärung des Mutterunternehmens gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGBDie Lackmann Holding GmbH mit Sitz in Willstätt (eingetragen im Amtsgericht Freiburg i. Br. im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 725650) hat sich als Mutterunternehmen gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB bereiterklärt, für die bis zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2021 eingegangenen Verpflichtungen ihrer im Folgenden aufgeführten Tochter- und Enkelunternehmen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen:
Geschäftsführung der Lackmann Holding GmbH |
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