LS Cargo Logistics GmbH

Teerhof 59, 28199 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 9328 HB
Vorher
LS International Cargo GmbH
Eingetragen
9.8.2005
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungSpeditionen
Gegenstand
Die nationale und internationale Spedition und die Vermittlung und Durchführung von Transporten.

Historie

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Management

NameRolle
Holger Hinrichs
seit 28.4.2023
Geschäftsführer
Thomas Meisner
seit 7.3.2023
Geschäftsführer
Ole Dammann
seit 21.2.2020
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Lothar Schuster
Ritterhude
68.850 €
34.00%
Dettmer Group KG
Germany
61.425 €
30.33%
B**** O******
40.500 €
20.00%
H****** B******
18.225 €
9.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

LS International Cargo GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

I. Geschäftsmodell der Gesellschaft

LS International Cargo GmbH ist ein auf den Transport von Schwer- und Großtransporten spezialisiertes Logistikunternehmen. Zusammen mit eigenen Tochterunternehmen, Niederlassungen und Partnern bieten wir weltweit maßgeschneiderte Transportlösungen in diesem Geschäftsfeld an.

II. Ziele und Strategien

Unser Ziel besteht darin, erfolgreich individuelle Transportlösungen mit höchster Kundenzufriedenheit durchzuführen. Dies erreichen wir mit qualifiziertem Personal und dem strategischen Ausbau eigener Büros im Ausland. Die Strategie basiert auf eine globale Zielkundenkonzeption, damit bestehende Kundenbeziehungen weiter gestärkt und neue Kundenbeziehungen angebahnt werden. Unterstützt werden diese Bemühungen mit einer jährlichen Teilnahme an der Fachmesse Break-Bulk in Bremen und Shanghai.

III. Steuerungssysteme

Die Steuerung des Unternehmens basiert auf einer schlanken Hierarchie und ständiger Kommunikation. Die schlanke Hierarchie bei LS International Cargo GmbH ist möglich durch ein striktes Kosten- und Zeitmanagement. Diese Struktur versetzt das Management in die Lage, Marktentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

IV. Gesamtwirtschaftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der internationale Handel ist geprägt durch Protektionismus einiger Industrienationen, der somit auch einen erheblichen Einfluss auf die Warenströme und -volumina hat. Die internationalen Handelskonflikte und Währungsturbulenzen führten ebenfalls zu einer Stimmungseintrübung.

Die daraus resultierenden Veränderungen der Warenströme haben auch im Bereich der Projekt- und Anlagenspedition Einfluss gehabt. In den letzten Jahren ist speziell China zum Lieferanten-Land geworden, was sich gravierend auf die Anforderungen und Nachfrage für Transporte von Großanlagen und Maschinen auswirkt, auf die LS International Cargo GmbH spezialisiert ist. Des Weiteren ist der Markt für Schwergutschiffe nach wie vor durch Überkapazitäten geprägt und somit muss auch zukünftig mit Veränderungen beim Abschluss von Aufträgen, bedingt durch Insolvenzen in der Schifffahrtsbranche, kalkuliert werden. Diese veränderte Angebots-/Nachfragesituation hat selbstverständlich Einfluss auf die zu erwirtschafteten Margen. Das zum Endes des Jahres in China aufgetretene Coronavirus wird ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf des Jahres 2020 haben. In welchem Ausmaße, ist nach wie vor völlig offen.

V. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Unter diesen Bedingungen konnte sich LS International Cargo GmbH trotzdem gut am Markt behaupten.

Die Behauptung am Markt resultiert in erster Linie auf die Internationalisierung der LS Cargo-Gruppe in den letzten Jahren sowie von der Abwicklung von Großaufträgen nach Afrika, Asien und Nord- und Südamerika..

Das Rohergebnis ist im Vergleich um TEUR 1.043 von TEUR 10.000 auf TEUR 8.957 gesunken. Dieser Rückgang basiert auf das Auslaufen von zwei Großprojekten. Die bezogenen Fremdleistungen sind von 87,7 % auf 85,1 % gesunken.

Unser Bestand an Mitarbeitern in Bremen hat sich nicht wesentlich verändert. Die niedrigeren Personalaufwendungen sind durch reduzierte Erfolgsbeteiligungen verursacht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 185 gesunken. Hier waren insbesondere geringere Aufwendungen für Währungsumrechnung, Versicherungsbeiträge, Rechts- und Beratungskosten sowie Reisekosten zu verzeichnen. Insgesamt sank das Betriebsergebnis gegenüber dem Jahr 2018 um TEUR 756. Das Beteiligungsergebnis hat sich wie schon im Geschäftsjahr 2018 erneut verbessert. An dieser Stelle insbesondere die schwedische Tochter zu nennen, die TEUR 422 ausgeschüttet hat. Von der Tochtergesellschaft aus China konnte ein Ertrag von TEUR 454 vereinnahmt werden.

Dies führt zu einem Jahresüberschuss von TEUR 3.902, das nur um TEUR 380 unter dem Vorjahr liegt. Das erreichte Ergebnis liegt damit weit über unseren Erwartungen.

Für die interne Überwachung ist der Speditionsnutzen (Umsatz abzüglich Aufwendungen für bezogene Leistungen) je Auftrag der maßgebliche finanzielle Leistungsindikator. Dieser Speditionsnutzen hat sich im Geschäftsjahr insgesamt von 12,3% auf 14.9% verbessert.

Die Vermögens- und Finanzlage, wie sie sich aus der Bilanz ergibt, ist der Geschäftstätigkeit als Projektdienstleister entsprechend von einer sehr niedrigen Anlagenintensität geprägt. Das Forderungsvolumen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.611 niedriger und die liquiden Mittel sind auf den ersten Blick um TEUR 453 gesunken. Allerdings sind bei einem verbundenen Unternehmen über ein Cash-Pooling weitere TEUR 2.501 liquide Mittel geparkt, sodass sie gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 2.048 gestiegen sind. Die Bilanzsumme fällt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.575 geringer aus. Ebenso wie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesunken sind, sind auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gesunken (TEUR -1.740).

Die Investitionstätigkeit beschränkte sich im Geschäftsjahr neben Ersatzinvestitionen im Sachanlagevermögen auf Ausleihungen an Tochtergesellschaften.

Die Eigenkapitalquote hat sich trotz der geringeren Bilanzsumme von 43,3% auf 42,5% vermindert, da wie in den Vorjahren üblich, regelmäßige Gewinnausschüttungen erfolgen.

VI. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Jede unternehmerische Betätigung ist aufgrund der Unsicherheit künftiger Entwicklungen mit Chancen und Risiken verbunden. Unter Risiko ist allgemein die Möglichkeit ungünstiger künftiger Entwicklungen zu verstehen. Besondere Risiken liegen in unserer Geschäftstätigkeit in der Planung des Auftragsvolumens. Dies hängt vom Investitionsverhalten der weltweiten Industrie ab, woraus Aufträge an unsere Kunden resultieren. Derzeit schätzen wir die Auftragslage für uns und unsere Kunden aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklungen, verbunden mit dem Ausbruch der Pandemie, eher schlecht ein.

Wesentliche Chancen sehen wir in der Internationalisierung der Gruppe und der damit verbundenen Präsenz sowie unserem langjährig erworbenen Know-how und Kontakten innerhalb der internationalen Logistik-Branche.

Im Ausblick für 2020 erwartete die Logistikbranche Anfang des Jahres ein Wachstum von ca. 1 %. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie ist die weitere weltwirtschaftliche Lagen nicht einzuschätzen und es ist damit zu rechnen, dass das Weltwirtschaftswachstum rückläufig sein wird und somit wird die Transportnachfrage im Schwer- und Großtransport empfindlich beeinflusst wird. Die erheblichen Konjunkturpakete können jedoch auch mittelfristig für eine Marktbelebung in diesem Bereich allerdings sorgen, was zurzeit allerdings noch nicht eingeschätzt werden kann. Insgesamt sehen wir allerdings nach wie vor gute Chancen, aufgrund unserer hoch qualitativen Transportlösungen entsprechende Aufträge zu erhalten. Speziell im Cross-Trade, d.h. Transporte ohne geographische Einbindung Deutschlands, sehen wir entsprechendes Wachstumspotenzial.

Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2020 unter Einbeziehung der zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts vorliegenden Erkenntnisse zum bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres mit einem weiteren deutlichen Absinken des Rohergebisses und des Jahresüberschusses im Verhältnis zum Vorjahresniveau. Eine explizite Quantifizierung der zu erwartenden Effekte ist aufgrund der sehr volatilen Marktsituation derzeit jedoch nicht näher zu beziffern.

Durch ein globales Key-Account-Management konnten in 2019 Neukunden hinzugewonnen werden, die man in 2020 bei striktem Kostenmanagement weiter ausbauen will.

 

Bremen, den 16. September 2020

Bernd Oltmann

Dirk Röthig

Ole Dammann

Bilanz auf den 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.527,00 7.244,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.380,50 66.680,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 366.886,48 361.038,82
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 140.308,06 174.763,07
3. Beteiligungen 103.079,04 103.079,04
610.273,58 638.880,93
660.181,08 712.805,43
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.461.494,89 12.531.477,19
- davon gegen verbundene Unternehmen T€ 2.501 (T€ 0)
- Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht T€ 9 (T€ 2)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.588.433,08 2.041.053,00
13.049.927,97 14.572.530,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.226,83 9.918,15
13.721.335,88 15.295.253,77

Passiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 135.000,00 135.000,00
II. Gewinnvortrag 1.799.561,96 2.199.003,61
III. Jahresüberschuss 3.902.446,20 4.282.663,52
5.837.008,16 6.616.667,13
B. Rückstellungen 1.259.428,00 1.703.760,00
C. Verbindlichkeiten 6.624.899,72 6.974.826,64
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 516 (T€ 224)
- davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht T€ 82 (T€ 101)
- davon aus Steuern: € 2.186.159,01 (Vorjahr: € 1.030.021,61)
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 2.343.025,50 (Vorjahr: € 1.227.475,66)
13.721.335,88 15.295.253,77

Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. - 31.12.2019

2019
2018
1. Rohergebnis 8.956.574,92 10.000.127,75
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.992.384,27 3.058.462,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 449.553,03 487.470,80
- davon für Altersversorgung € 10.858,47 (€ 11.165,02)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 36.378,14 34.588,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.250.514,05 1.435.698,86
5. Erträge aus Beteiligungen 1.074.570,05 978.471,73
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 922.228,77 (Vorjahr: € 902.906,40)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.662,66 4.730,55
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 1.223,66 (Vorjahr: € 2.780,55)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.130,27 50.860,65
- davon an verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 5.750,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.380.699,68 1.630.169,02
9. Ergebnis nach Steuern 3.906.148,19 4.286.079,53
10. sonstige Steuern 3.701,99 3.416,01
11. Jahresüberschuss 3.902.446,20 4.282.663,52

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die LS International Cargo GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Registernummer HRB 9328 HB eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr zum Teil geändert. Die Änderung wurde vorgenommen, weil die Gesellschaft erstmalig in den Konzernabschluss der Dettmer Asset Holding GmbH, Bremen, einbezogen wird.

Die Beteiligung in Höhe von € 75.000,00 an der LS Cargo Logistics GmbH, Ratingen, wurde im Jahr 2019 umgegliedert von den Anteilen an verbundenen Unternehmen in die Beteiligungen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Der Vorjahresausweis der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurde geändert. Forderungen in Höhe von € 1.944,50 wurden umgegliedert in die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Der Vorjahresausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurde geändert. Verbindlichkeiten in Höhe von € 80.996,27 wurden umgegliedert in die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Der Vorjahresausweis der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter wurde geändert. Verbindlichkeiten in Höhe von € 4.899,83 wurden umgegliedert von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem im Anhang dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind nachfolgend Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten:

31.12.2019
TEUR
31.12.2018
TEUR
sonstige Vermögensgegenstände 29 29

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt 379 TEUR (Vorjahr: 383 TEUR) enthalten.

31.12.2019
TEUR
31.12.2018
TEUR
im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer 47 112
Steuererstattungsansprüche 319 271
366 383

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (€ 123,20).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 215 TEUR (Vorjahr: 301 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 172 TEUR (Vorjahr: 247 TEUR) enthalten.

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind die Speditionskaufleute

 

Lothar Schuster (bis 21. Februar 2020)

 

Bernd Oltmann

 

Dirk Röthig

 

Ole Dammann (seit 21. Feburar 2020)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

2. Arbeitnehmer

Im Jahr 2019 wurden im Durchschnitt Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

2019
Angestellte 45
Teilzeitbeschäftigte 1
Aushilfen 2
Auszubildende 5

3. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2019 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen gem. § 217 Abs. 1 HGB beteiligt:

Eine Aufstellung des Anteilsbesitz ist dem Anhang beigefügt.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2019 bestanden bei der Commerzbank AG fünf Avalkredite in Höhe von TEUR 457.694,59.

Weiterhin bestehen jährliche sonstige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 323.

5. Angaben zu Konzernbeziehungen

Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB i.V.m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen der Dettmer Asset Holding GmbH, Bremen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Dettmer Asset Holding GmbH wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

6. Nachtragsberichterstattung

Vergänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens darstellen, sind bis auf den unsicheren Auswirkungen der Corana-Krise und über die gemäß § 285 Nr. 33 HGB zu berichtigen sind, haben sich nicht ereignet.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bremen, den 16. September 2020

Bernd Oltmann

Dirk Röthig

Ole Dammann

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.250,00 0,00 0,00 0,00 50.250,00
50.250,00 0,00 0,00 0,00 50.250,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.450,62 12.361,14 0,00 0,00 232.811,76
220.450,62 12.361,14 0,00 0,00 232.811,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 436.038,82 0,00 0,00 -69.152,34 366.886,48
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 174.763,07 0,00 28.607,35 -5.847,66 140.308,06
3. Beteiligungen 28.079,04 0,00 0,00 75.000,00 103.079,04
638.880,93 0,00 28.607,35 0,00 610.273,58
909.581,55 12.361,14 28.607,35 0,00 893.335,34
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.006,00 2.717,00 0,00 45.723,00
43.006,00 2.717,00 0,00 45.723,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.770,12 33.661,14 0,00 187.431,26
153.770,12 33.661,14 0,00 187.431,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
196.776,12 36.378,14 0,00 233.154,26
NETTOBUCHWERTE
31.12.2019
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.527,00 7.244,00
4.527,00 7.244,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.380,50 66.680,50
45.380,50 66.680,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 366.886,48 436.038,82
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 140.308,06 174.763,07
3. Beteiligungen 103.079,04 28.079,04
610.273,58 638.880,93
660.181,08 712.805,43
0,00 0,00

Aufstellung des Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2019

Zum 31. Dezember 2019 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:

Firma Sitz Eigenkapital Anteil am Kapital
%
Jahresergebnis
LS Cargo Logistics GmbH Ratingen 1.326 TEUR 50 321 TEUR
Streck-LS Aircargo GmbH Bremen 365 TEUR 49 85 TEUR
LS Cargo Logistics Oy Jyväskylä, Finnland 822 TEUR 52 289 TEUR
LS Cargo Logistics AB Gävle, Schweden 13.576 TSEK 75 2.793 TSEK
LS Cargo Logistics China Ltd. Shanghai, China 9.395 TRMB 80 3.413 TRMB
LS Cargo Logistics Central Eastern Europe s.r.o. Melnik, Tschechien 550 TCZK 80 674 TCZK
LS Cargo Logistics DWC-LLC Dubai, VAE 307 TAED 100 47 TAED
LS Cargo Logistics USA Corp. Ltd. Cleveland, USA 19 TUSD 100 17 TUSD

Der Jahresabschluss 2019 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 10. Dezember 2020 festgestellt. Der Jahresüberschuss wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LS International Cargo GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LS International Cargo GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LS International Cargo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 16. September 2020

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