Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 7277
Vorher
Auto-Pflegezentrum Verwaltungs GmbHAPZ Auto-Pflege-Zentrum GmbH
Eingetragen
21.1.1999
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
Erbringung von Leistungen auf dem Gebiet der Fahrzeugkosmetik (optische Fahrzeugaufbereitung) jedweder Art sowie deren Vermarktung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Ute Bermond
seit 10.2.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
DZ BANK AG, Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank
88.50%
APZ Beteiligungs GmbHEigenbeteiligung
11.50%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
APZ Beteiligungs GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

APZ GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 144.360,00 184.319,00
144.360,00 184.319,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.572.169,04 53.617,00
2. technische Anlagen und Maschinen 124.954,00 217.284,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.174,00 353.130,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 965.224,18
11.068.297,04 1.589.255,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 35.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.552.527,40 2.552.527,40
2.587.527,40 2.587.527,40
13.800.184,44 4.361.101,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 36.343,82 8.266,60
36.343,82 8.266,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.531.672,36 5.364.826,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 233.377,94 542.050,75
3. sonstige Vermögensgegenstände 135.300,10 1.189.607,57
4.900.350,40 7.096.484,38
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.256.519,81 7.278.489,64
7.193.214,03 14.383.240,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 362.608,28 405.220,05
21.356.006,75 19.149.562,25

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 3.971.200,79 3.971.200,79
III. Gewinnvortrag 3.019.918,02 3.019.918,02
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
7.021.118,81 7.021.118,81
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 2.000,00
2. sonstige Rückstellungen 620.616,01 1.357.341,63
620.616,01 1.359.341,63
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.249.970,08 1.749.970,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.832.299,74 6.302.605,97
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 442.054,06 721.086,61
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.017.106,43 1.858.359,74
5. sonstige Verbindlichkeiten 163.133,36 104.777,85
13.704.563,67 10.736.800,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.708,26 32.301,56
21.356.006,75 19.149.562,25

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 68.719.425,50 60.953.155,83
2. sonstige betriebliche Erträge 2.328.258,80 985.273,88
71.047.684,30 61.938.429,71
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.675.196,77 1.151.066,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 47.286.814,00 41.025.485,46
48.962.010,77 42.176.552,12
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.573.705,34 5.547.761,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.393.335,26 1.159.656,48
7.967.040,60 6.707.417,96
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 384.264,72 205.796,21
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.584.696,29 11.136.361,09
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.712,57 125.555,91
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 311.793,97 45.128,41
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8,44 0,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.891.582,08 1.792.729,83
11. sonstige Steuern 29.545,90 28.370,09
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 2.862.036,18 1.764.359,74
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die APZ GmbH mit Sitz in Darmstadt ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt (HRB 7277).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB). Größenabhängige Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Mit notariellem Vertrag vom 29. März 2023 (Spaltungs- und Übernahmevertrag) hat die APZ GmbH (oder: die Gesellschaft) den Geschäftsbereich "Smart Repair" mit Wirkung zum 30. September 2022 mit den folgenden Aktiv- und Passivposten zu Buchwerten auf die APZ Smart Repair GmbH, München, übertragen (Abspaltung zur Aufnahme):

30.09.2022
Aktiva TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe 35
II. Forderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 165
200
Summe 231
Passiva
A. Eigenkapital
Nettoreinvermögen 114
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 54
C. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 63
Summe 231

Aufgrund der im Geschäftsjahr 2022 erfolgten Abspaltung des Geschäftsbereichs 'Smart Repair' sind die Werte für das Geschäftsjahr 2023 nur bedingt mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear pro rata temporis in längstens fünf Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bewegliche Anlagegüter werden in längstens 15 Jahren linear pro rata temporis abgeschrieben. Für Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250 bis EUR 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird, solche mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden sofort aufwandswirksam erfasst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag werden soweit erforderlich berücksichtigt. Zudem wird den Risiken aus langer Lagerdauer, Sachmängeln und Schwund soweit erforderlich durch entsprechende Abwertungen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel werden mit den Nennwerten bewertet. Allen Risiken wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben im Berichtsjahr gebildet, die in zukünftigen Rechnungsperioden Aufwand darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerung) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Einnahmen im Berichtsjahr gebildet, die in zukünftigen Rechnungsperioden Ertrag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr kamen entsprechend § 256a HGB das Realisations- und das Imparitätsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip nicht zur Anwendung.

Mit der APZ Beteiligungs GmbH besteht seit 1. Januar 2019 eine umsatz- und ertragsteuerliche Organschaft. Latente Steuern werden daher auf der Ebene der Alleingesellschafterin ermittelt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang beigefügt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen 100 % der Anteile an der APZ CarMotion GmbH, Wien/Österreich, deren Eigenkapital per 31. Dezember 2023 TEUR 586 (i. Vj. TEUR 662) beträgt. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft für 2023 beläuft sich auf TEUR 76. Vj. TEUR 116).

Über die APZ CarMotion GmbH besteht zudem mittelbar eine Beteiligung (100 %) an der "IHR AUTOPUTZMEISTER" Service GmbH, Graz/Österreich. Deren Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 834 (i. Vj. TEUR 620). Der Jahresüberschuss der Gesellschaft für 2022 beläuft sich auf TEUR 214 (i. Vj. TEUR 139).

Von den Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen TEUR 1.750 (i. Vj. TEUR 1.750) gegen die Gesellschafterin APZ Beteiligungs GmbH, Darmstadt, und TEUR 803 (i. Vj. TEUR 803) gegen die APZ CarMotion GmbH, Wien/Österreich.

Vorräte

Die Vorräte betreffen Hilfs- und Betriebsstoffe.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.531 5.365
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 233 542
Sonstige Vermögensgegenstände 135 1.190
4.899 7.097

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Mit der Raiffeisen Factor Bank AG, Wien/Österreich, wurde im Geschäftsjahr 2018 ein Factoringvertrag geschlossen. Zum Bilanzstichtag waren im Rahmen dieses Factoringvertrags Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.762 (i. Vj. TEUR 1.097) an die Raiffeisen Factor Bank AG verkauft.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 180 (i. Vj. TEUR 144) Forderungen gegen die Gesellschafterin. Diese entfallen mit TEUR 1 (i. Vj. TEUR 36) auf den Liefer- und Leistungsverkehr sowie mit TEUR 179 (i. Vj. TEUR 108) auf Zinsen. Weiterhin werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 39 (i. Vj. TEUR 4) Zinsen aus den an das Tochterunternehmen begebenen Darlehen ausgewiesen

Liquide Mittel

Der Ausweis betrifft, wie im Vorjahr, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Es handelt sich überwiegend um einen dem Vermieter gewährten Baukostenzuschuss, der über die Vertragslaufzeit zeitanteilig aufgelöst wird.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. Wir verweisen auf obige Ausführungen zu diesem Sachverhalt in Abschnitt "allgemeine Ausführungen".

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 318 (i. Vj. TEUR 231), ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 106 (i. Vj. TEUR 225) sowie Rückstellungen für Schadensfälle und Rechtsstreitigkeiten in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 275). Des Weiteren werden hierunter Rückstellungen von TEUR 126 (i. Vj. TEUR 520) im Zusammenhang mit der geplanten Standortverlagerung von Darmstadt nach Groß-Gerau erfasst. Diese betreffen Miete für den Zeitraum zwischen dem Umzug an den neuen Standort bis zur Beendigung des Mietvertrags sowie die Erfüllung von Rückbauverpflichtungen am Standort Darmstadt.

Verbindlichkeiten

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.250 1.750
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.832 6.303
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.459 2.579
Sonstige Verbindlichkeiten 163 105
13.704 10.737

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.250 sind unter anderem durch die Guthaben zweier Bankkonten der Gesellschaft besichert. Von den TEUR 5.250 haben TEUR 500 eine Restlaufzeit bis ein Jahr und der Restbetrag eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren (i. Vj. betrug die Restlaufzeit für den Gesamtbetrag zwischen einem und fünf Jahren).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 3.017 (i. Vj. TEUR 1.858) gegenüber der Gesellschafterin und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie betreffen mit TEUR 2.862 (i. Vj. TEUR 1.764) die Ergebnisabführung und mit TEUR 118 (i. Vj. TEUR 94) sonstigen Liefer- und Leistungsverkehr. Weitere TEUR 442 (i. Vj. TEUR 721) betreffen die Tochtergesellschaft APZ Smart Repair GmbH. Diese betreffen in voller Höhe den Liefer- und Leistungsverkehr und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 145 (i. Vj. TEUR 40) betreffen Steuern und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die, wie im Vorjahr, ausschließlich in Deutschland erzielten Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Dienstleistungsentgelten sowie den Teampartnern anteilig weiterbelasteten Fremdleistungen sowie Kosten aus Miet-, Leasing- und Versicherungsverträgen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die periodenfremden Erträge belaufen sich auf TEUR 362 (i. Vj. TEUR 148).

Materialaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.675 1.151
Aufwendungen für bezogene Leistungen 47.287 41.026
48.962 42.177

Personalaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 6.574 5.585
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.393 1.122
(davon für Altersversorgung) (5) (5)
7.967 6.707
Mitarbeiterkapazität im Jahresdurchschnitt 183 145

Bei den Mitarbeitern handelt es sich um Angestellte.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Betriebs- und Verwaltungskosten, Miet- und Raumkosten sowie IT-Kosten, Aufwendungen für Gebühren, Beiträge und Beratungen. Sie enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 127 (i. Vj. TEUR 143).

Finanzergebnis

2023 2022
TEUR TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54 126
(davon aus verbundenen Unternehmen) (52) (126)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -312 -46
(davon an verbundene Unternehmen) (0) (0)
Finanzergebnis -258 80

Die Zinserträge ergeben sich aus den an verbundene Unternehmen begebenen Darlehen. Diese entfallen in Höhe von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 108) auf die APZ Beteiligungs GmbH, Darmstadt, und in Höhe von TEUR 18 (i. Vj TEUR 18) auf die APZ CarMotion GmbH, Wien/Österreich. Die Zinsaufwendungen betreffen Zinsen für Darlehen in Höhe von TEUR 204 (i. Vj. TEUR 40) sowie Zinsen für das Factoring in Höhe von TEUR 97 (i. Vj. TEUR 6).

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Die Ergebnisabführung erfolgt aufgrund des mit der APZ Beteiligungs GmbH, Darmstadt, seit 1. Januar 2019 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Für ein von der Muttergesellschaft APZ Beteiligungs GmbH bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, Wien/Österreich, aufgenommenes Darlehen (zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 4.872 valutierend) hat die Gesellschaft Sicherheiten in Form der Sicherungsübereignung von beweglichem Anlage- und Umlaufvermögen, der Abtretung von Forderungen sowie der Verpfändung von Bankkonten bestellt. Mit einer Inanspruchnahme hieraus ist aufgrund der guten Ausstattung mit liquiden Mitteln sowie der aktuell sowie zukünftig geplanten positiven Ertragslage der Schuldnerin nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus Leasing-, Dienstleistungs-, Miet- und Pachtverträgen betragen TEUR 4.649 (i. Vj. TEUR 13.015), davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 918 (i. Vj. TEUR 914).

Für 2024 betragen die Zahlungsverpflichtungen TEUR 2.531, davon bestehen TEUR 918 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Abschlussprüferhonorar

Die Angabe über das Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Anhang des Konzernabschlusses der APZ Beteiligungs GmbH, Darmstadt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der APZ GmbH sind bestellt:

Herr Thomas Nau, Heidenrod

Herr Boris Quitmann, Köln

Keiner der Geschäftsführer ist zur Einzelvertretung berechtigt. Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der ausgeübte Beruf aller Geschäftsführer ist mit der Organstellung identisch.

Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.

Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die APZ GmbH (vormals APZ Auto-Pflege-Zentrum GmbH), Darmstadt, ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der APZ Beteiligungs GmbH, Darmstadt, die einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB für den kleinsten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Die Jahresabschlüsse der Gesellschaft und ihrer mittelbaren und unmittelbaren Tochtergesellschaften werden in diesen Konzernabschluss, der befreiende Wirkung für die APZ GmbH hat, einbezogen. Dieser wird im Unternehmensregister offengelegt und ist unter www.unternehmensregister.de abrufbar.

Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, erstellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen. In diesen Konzernabschluss sind die APZ Beteiligungs GmbH und ihre mittelbaren und unmittelbaren Tochtergesellschaften einbezogen. Der Konzernabschluss wird ebenfalls Unternehmensregister offengelegt. und ist unter www.unternehmensregister.de abrufbar.

 

Darmstadt, den 3. Mai 2024

Geschäftsführung

Thomas Nau

Boris Quitmann

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.328,37 28.580,00 0,00 0,00 269.908,37
241.328,37 28.580,00 0,00 0,00 269.908,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 97.478,54 9.715.912,73 965.224,18 0,00 10.778.615,45
2. technische Anlagen und Maschinen 254.401,78 10.563,68 0,00 86.015,90 178.949,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.718.205,68 151.331,17 73.561,90 1.795.974,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 965.224,18 0,00 -965.224,18 0,00 0,00
3.035.310,18 9.877.807,58 0,00 159.577,80 12.753.539,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 0,00 0,00 0,00 35.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.552.527,40 0,00 0,00 0,00 2.552.527,40
2.587.527,40 0,00 0,00 0,00 2.587.527,40
5.864.165,95 9.906.387,58 0,00 159.577,80 15.610.975,73
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.009,37 68.539,00 0,00 125.548,37
57.009,37 68.539,00 0,00 125.548,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.861,54 162.584,87 0,00 206.446,41
2. technische Anlagen und Maschinen 37.117,78 26.430,68 9.552,90 53.995,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.365.075,68 126.710,17 66.984,90 1.424.800,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.446.055,00 315.725,72 76.537,80 1.685.242,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.503.064,37 384.264,72 76.537,80 1.810.791,29
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 144.360,00 184.319,00
144.360,00 184.319,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.572.169,04 53.617,00
2. technische Anlagen und Maschinen 124.954,00 217.284,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.174,00 353.130,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 965.224,18
11.068.297,04 1.589.255,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 35.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.552.527,40 2.552.527,40
2.587.527,40 2.587.527,40
13.800.184,44 4.361.101,58

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft und Grundlagen des Steuerungssystems

Die APZ GmbH (im Folgenden auch kurz APZ A oder Gesellschaft) ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der APZ Beteiligungs GmbH, Darmstadt (im Folgenden auch kurz APZ B). Die APZ B wiederum ist eine Beteiligung der VR Equitypartner GmbH, Frankfurt am Main. Über diese Gesellschaft gehört die APZ A somit zum Konzern der DZ BANK AG Deutsche Zentral Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main.

Die APZ GmbH gehört zu Deutschlands großen führenden Dienstleistern für professionelle Fahrzeugaufbereitung. Die Businesskunden -- wie Niederlassungen der Automobilhersteller, Autohäuser, Flottenbetreiber und Fuhrparkverantwortliche -- unterstützt die APZ A mit individuellen Lösungen rund ums Fahrzeug, von der Fahrzeugreinigung bis zum Full-Service-Fahrzeugmanagement. Privaten Kunden bietet sie ausgesuchte Pflegepakete und werterhaltende Services für die Fahrzeuge auf hohem Qualitätsniveau an.

Um das Kundenspektrum optimal unterstützen zu können, bietet die APZ A als One-Stop-Dienstleister ein umfassendes Leistungsportfolio: Fahrzeugaufbereitung, Smart Repair (Kleinstschadenreparaturen bei ausgewählten Kunden, an eigenen Standorten und auf Routen), Hol- und Bringdienste, Messefahrzeugmanagement sowie sonstige Servicedienstleistungen, wie Rädereinlagerung und Fotoservice.

Die Gesellschaft erbringt derzeit ihre Dienstleistungen an den Hauptstandorten Ahrensburg, Emstek, Groß-Gerau, Essen, Schwäbisch Gmünd und Fernwald sowie an weiteren Standorten im gesamten Bundesgebiet. Im Herbst des Geschäftsjahres wurde der Umzug der operativen Tätigkeiten vom bisherigen Standort Darmstadt nach Groß-Gerau vollzogen.

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), ermittelt nach den Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB. Wesentlichste nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind Mitarbeiterkapazitäten und die Fremdleistung durch Teampartner (Subunternehmer).

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Bestand an Kraftfahrzeugen (Kfz) nimmt in Deutschland weiterhin kontinuierlich zu. Am 1. Januar 2024 waren in Deutschland rund 60,7 Millionen Kfz und 8,4 Millionen Kfz-Anhänger zugelassen. Das entspricht einem Anstieg von +1,0 Prozent im Vergleich zum 1. Januar 2023. Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit - 51,5 Prozent rückläufig.

Mit Blick auf einzelne Fahrzeugklassen, Antriebsarten und Segmente ergaben sich Unterschiede und in Teilen auch rückläufige Tendenzen. Mit 49.098.685 Einheiten und einem Plus von 0,7 Prozent bildeten die Personenkraftwagen (Pkw) fortwährend die anteilsstärkste Fahrzeugklasse (80,9 %). Bei den Pkw waren Benzin (61,6 %) und Diesel (28,8 %) die häufigsten Kraftstoffarten. Allerdings ist der Bestand bei beiden Kraftstoffarten im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt rückläufig (Benzin -1,1 % und Diesel -2,0 %).

Der Anstieg bei den Neuzulassungen von Pkw mit alternativem Antrieb im Jahr 2023 (FZ 28) spiegelte sich auch im Bestand wider. Bei den alternativen Antriebsarten konnten zum Teil erhebliche Steigerungen bei den Elektro- (BEV) (+39,1 %) und Hybrid-Pkw (+24,5 %), einschließlich der Plug-in- Hybride (+6,6 %), verzeichnet werden. Rund 1,4 Millionen Elektro-Pkw (BEV) sowie rund 2,9 Millionen Hybrid-Pkw wurden zum 1. Januar 2024 registriert.

Veränderungen im Bestand ergaben sich auch bei den Emissionsklassen. Während die Anzahl der Pkw mit der Emissionsklasse Euro 6 um +6,9 Prozent auf einen Anteil von 46,1 Prozent anstieg, sank die Anzahl der Pkw mit den Emissionsklassen 4 und 5 (-7,0 % bzw. -3,9 % im Vergleich zum 1. Januar 2023).

Die höchste Steigerungsrate in Bezug auf die Anzahl der zugelassenen Pkw wies das Segment der SUVs (rund 6 Millionen) mit +11,2 Prozent auf. Von allen Segmenten war die Kompaktklasse mit rund 11,4 Millionen erneut am stärksten vertreten. (Quelle:
https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/Jahrebilanz_Bestand/fz_b_jahresbilanz_node.html;jsessionid=
D2DE8FC29DC945B4470E1A8F0773ABF0.live21321)-
https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Jahresbilanz Neuzulassungen/jahresbilanz_node.html)

Der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine, dem Konflikt im Nahen Osten mit dem Überfall auf Israel Anfang Oktober und Angriffe auf Handelsschiffe im Suezkanal, dem wichtigen internationalen Transportweg, haben Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Diese Bedingungen führten zu einem Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 von -0,2 % und für 2024 wird ein Wirtschaftswachstum von 0,1 % prognostiziert. (lt. Business Insider). Die Konjunkturprognosen bleiben volatil, da bei weiteren Eskalationen eine Rezession nicht ausgeschlossen ist. (Quelle:
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/konjunktuprognosen-alle-prognosen-fuer-die-konjunktur-in-deutschland-2024-und-2025-tabelle/)

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Sie verstärkte sich zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html)

(Quelle:
https://www.diw.de/de/diw_01.c.898210.de/gemeinschaftsdiagnose_fruehjahr_2024_gegenwind_aus_in-_und_ausland_institute
_revidieren_prognose_deutlich_nach_unten.html)

2.2 Geschäftsverlauf

Der Start in das Geschäftsjahr 2023 lag über den Erwartungen. Die im Vorjahr vorherrschenden Lieferengpässe im Ersatzteilbereich sind vollständig abgebaut, somit konnten die Auftragsbestände bei Neufahrzeugen im ersten Halbjahr massiv abgebaut werden, was sich in hohen Volumina im Gebrauchtwagenmarkt spiegelte. Dem ersten Halbjahr folgte eine 3-monatige Kaufzurückhaltung, welche im letzten Quartal durch Kaufanreize für Neufahrzeuge und Gebrauchtfahrzeuge kompensiert wurde. Die APZ A baute dabei ihre Marktpräsenz weiter aus. So erzielte sie in 2023 71.048 TEUR (i. Vj. 61.939 TEUR), Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen. Dies entspricht eine Erhöhung um 14,71 % (i. Vj. 5,77 %) gegenüber dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse steigerten sich um 12,74 % (i.Vj. 5,17 %). Damit wurde die Prognose für 2023 eines Umsatzwachstums im mittleren einstelligen Bereich übertroffen. Ursächlich für diese positive Entwicklung war insbesondere, dass nicht zuletzt durch den Standortwechsel eine größere als erwartete Anzahl Neukunden gewonnen werden konnten. Durch die Steigerung des Neukundengeschäfts von (5,70 %) konnte die Umsatzrückgänge von 3,58% durch die beschriebenen Markteinflüssen und Kundenverluste bei den Bestandskunden mehr als aufgefangen werden.

Die Kundenstruktur der Gesellschaft besteht wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus Großkunden (OEM's/Niederlassungen/überregionale Handelsgruppen), inhabergeführten Autohäusern und Flotten. Die Akquisitionserfolge teilen sich in Autohäuser im klassischen Geschäft der Fahrzeugaufbereitung und Flottenanbieter im Bereich Reparatur und Instandsetzung. Das Wachstum im Bereich der Großkunden sowie in den Bereich der inhabergeführten Autohäuser auf.

Die Gesellschaft setzt auf innovative und kundenindividuelle Prozesse, um für ihre Kunden und Teampartner digitale Gesamtlösungspakete entlang der kompletten Wertschöpfungskette zu erzielen und sich vom Wettbewerb abzuheben.

Durch den Erwerb der Geschäftsimmobilie zu Beginn des Geschäftsjahres und den anschließenden Umbaumaßnahmen konnte der Umzug und Inbetriebnahme zum 01. September erfolgreich gestartet werden. Somit wurde der erste Schritt in der Erweiterung des Geschäftsmodels auf das Flottengeschäft und Fokussierung als 360 Grad-Dienstleister mit sämtlichen Gewerken an einem Standort, gestartet.

2.3 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 3.150 TEUR (i. Vj. 1.712 TEUR) erzielt. Neben der bereits beschriebenen Umsatzentwicklung haben die wesentlichen Ertrags- und Aufwandsposten wie folgt zur Erreichung des EBIT geführt.

Die EBIT-Prognose für das Jahr 2023 lag bei TEUR 3.338 und wurde nahezu erfüllt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen im Berichtsjahr bei 2.328 TEUR (i. Vj. 986 TEUR). Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus Weiterberechnungen von Aufwendungen an andere Gesellschaften der APZ Gruppe, erhaltene Versicherungsentschädigungen, Auflösung von Rückstellungen, Verkauf von Anlagevermögen und der anteiligen Beteiligung der Teampartner an Schadenfällen

Der Materialaufwand beträgt 48.962 TEUR (i. Vj. 42.177 TEUR). Dieser Leistungsbezug steht in direktem Zusammenhang mit den Umsatzerlösen und zeigt hauptsächlich die Aufwendungen für bezogene Leistungen, welche von den Teampartnern erbracht werden. Der Anstieg geht insbesondere mit erhöhten Umsatzerlösen einher, die Materialquote erhöht sich um 2,05 % auf 71,25 % (Materialquote/Umsatzerlöse). Dies ist zum einen der Effekt aus der Erweiterung des Geschäftsmodels zum 01.09.2023 mit Handelsware und der zum 01.10.2023 gestarteten Großkunden, welcher mit Teampartner in der Fahrzeugaufbereitung abgebildet wurde.

Die Personalaufwendungen ergeben sich hauptsächlich aus Löhnen und Gehältern und betragen für das Berichtsjahr 2023 insgesamt 7.967 TEUR (i. Vj. 6.707 TEUR). Der Aufbau von eigenem Personal an strategischen und volumenstarken Standorten setzte sich fort. Im Geschäftsjahr erhöhte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf 183 Vollzeitarbeitskräfte (i. VJ 145).

Der Anstieg der Abschreibungen auf 384 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (206 TEUR) betrifft hauptsächlich die Geschäftsbauten in Groß-Gerau, immaterielle Vermögensgegenstände sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 552 TEUR auf insgesamt 10.585 TEUR (i. Vj. 11.137 TEUR). Zusammen mit der fortgesetzten Akquisition von Neukunden und der Expansion in das Geschäftsfeld Smart Repair, erhöhten sich die Kosten in den Fuhrpark um 393 TEUR (APZ A fungiert als Hauptleasingnehmer und belastet diese Kosten weiter) und in die IT-Landschaft um 265 TEUR. Demgegenüber stehen Rückgänge insbesondere in Aufwendungen für Mieten insbesondere durch die Verlagerung des operativen Standortes von Darmstadt nach Groß-Gerau (TEUR 462), Haftpflichtschäden (TEUR 296) und die Umgliederung der Transportaufwendungen in Fremdleistungen (TEUR 324).

Nach Berücksichtigung von, per Saldo, Zinsaufwendungen in Höhe von 258 TEUR (i. Vj 80 TEUR) und der Steueraufwendungen in Höhe von 29 TEUR (i. VJ. 28 TEUR) beträgt der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023 2.862 TEUR (i. Vj. 1.764 TEUR).

2.4 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich von 19.150 TEUR zum 31. Dezember 2022 auf 21.356 TEUR zum 31. Dezember 2023 erhöht. Die wesentlichen Faktoren, die zur Erhöhung um 2.206 TEUR führten, sind im Folgenden beschrieben.

Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) erhöht sich auf 11.213 TEUR (i. Vj. 1.773 TEUR). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb und dem Umbau der Immobilie in Groß-Gerau mit 10.778 TEUR, denen planmäßigen Abschreibungen von 384 TEUR gegenüberstehen.

Die Gesellschaft weist Finanzanlagen von 2.588 TEUR (i. Vj. 2.588 TEUR) zum 31. Dezember 2023 aus. Hierbei handelt es sich um die Anteile an der APZ CarMotion GmbH, Wien/Österreich, in Höhe von 35 TEUR sowie um Ausleihungen an dieses Tochterunternehmen und die Gesellschafterin APZ B über insgesamt 2.553 TEUR (i. Vj 2.553 TEUR).

Im Umlaufvermögen betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.531 TEUR (i. Vj. 5.365 TEUR). Der Forderungsbestand aus Lieferung und Leistung reduziert sich um 833 TEUR. Aufgrund einer Factoringvereinbarung wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.761 TEUR (i. Vj. 1.097 TEUR) bilanzwirksam veräußert. Der Forderungsumschlag stabilisiert sich bei 22 Tagen.

Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 besteht, wie im Vorjahr, ausschließlich aus liquiden Mitteln in Höhe von 2.257 TEUR (i. Vj. 7.279 TEUR). Bei der Raiffeisenlandesbank wurde ein kurzfristiges Darlehen von 4.000 TEUR aufgenommen, zur Finanzierung der Investition in die Immobilie und den Umbau dieser in Groß-Gerau (10.778 TEUR). Weitere Geldmittelabflüsse betreffen die Rückführung des KfW-Darlehens (500 TEUR) sowie der Zinszahlungen der beiden Darlehen mit 214 TEUR. Allgemeiner Zweck des Finanzmittelbestandes ist die dauerhafte Sicherung der Liquidität der APZ A. Oberstes Ziel des Finanzmanagements ist die dauerhafte Sicherung der Liquidität der APZ A. Zentrales Element ist ein sehr zuverlässiges und zeitnahes Kundenzahlungsverhalten, dem regelmäßige Zahlungsausgänge durch das Teampartnermodell und den damit verbundenen monatlichen Teampartner-Umsatzabrechnungen gegenüberstehen.

Die Rückstellungen in Höhe von 620 TEUR (i. Vj. 1.359 TEUR) betreffen sonstige Rückstellungen mit 620 TEUR (i. Vj. 1.357 TEUR) und Steuerrückstellungen mit 0 TEUR (i. Vj. 2 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich hauptsächlich aus Rückstellungen für Standortverlagerung TEUR 126, Personalverpflichtungen 318 TEUR und ausstehende Rechnungen 106 TEUR zusammen.

Die Verbindlichkeiten der APZ A betragen insgesamt 13.705 TEUR (i. Vj. 10.737 TEUR). Sie setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 5.250 TEUR (i. Vj. 1.750 TEUR), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.832 TEUR, (i. Vj. 6.303 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.459 TEUR (i. Vj. 2.579 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten 163 TEUR (i. Vj. 105 TEUR). Die Erhöhung um TEUR 2.968 gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen begründet durch die Inanspruchnahme des Kredits zur Finanzierung der Immobilie in Groß-Gerau und der Verpflichtung aus der Ergebnisabführung gegenüber dem Mutterunternehmen. Dem gegenüber steht eine geringere Verpflichtung aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 1.470 TEUR).

2.5 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände auf 144 TEUR und in das Sachanlagevermögen auf 11.068 TEUR (i. Vj. 1.201 TEUR). Bei den Zugängen in die Sachanlagen handelt es sich hauptsächlich um den Erwerb, Umbau und Ausstattung des Standortes in Groß-Gerau (TEUR 10.778). Zu den Finanzanlagen wird auf die Ausführungen in Gliederungspunkt 2.4 Vermögens- und Finanzlage verwiesen.

2.6 Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr 2023 durchschnittlich 183 Mitarbeiter (i. Vj. 145) (teilzeitbereinigt). Um die hohen Qualitätsanforderungen und Sozialkompetenz zu erfüllen, werden die Mitarbeiter laufend sowohl intern als auch extern geschult.

2.7 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war trotz der volatilen Entwicklung auf dem Automobilmarkt und den andauernden Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen und Ersatzteilen sowie das schlechte wirtschaftliche Klima für die Verbraucher, insgesamt mehr als zufriedenstellend. Der Standortwechsel mit der Erweiterung der Produktionsfläche nach Groß-Gerau in die Service Factory wirkte sich positiv auf die Geschäftsentwicklung aus.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen und Risiken am Markt

Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft stellt die Entwicklung am Automobilmarkt die wesentlichen Chancen, aber auch, bei negativen Veränderungen, das bedeutendste Risko für die APZ GmbH dar.

Das Geschäftsklima der deutschen Automobilindustrie hat sich im Februar 2024 leicht verschlechtert, nachdem es sich im Januar merklich aufgehellt hatte. Das geht aus den ifo Konjunkturumfragen hervor. Mit einem Wert von -10,1 Punkten liegt der Index der Branche aber immer noch deutlich über der Talsohle von 2023. Das Geschäftsklima hat sich ausschließlich aufgrund von weniger optimistischen Erwartungen für die nächsten sechs Monate eingetrübt. Hier fiel der Wert im Februar 2024 auf -30,0 Punkte, nach -24,3 Punkten im Januar. Bei der Beurteilung der Geschäftslage blieb der Wert mit 12,2 Punkten hingegen nahezu unverändert.

Die Automobilbranche hat mittlerweile den Auftragsstau fast abgebaut, der sich aufgrund von Lieferkettenproblemen seit 2021 gebildet hatte. Das zeigt sich in den Daten des Statistischen Bundesamtes; es geht ebenso aus den ifo Konjunkturumfragen hervor: Der Auftragsbestand reicht nun im Durchschnitt über alle Unternehmen für weitere 5,6 Monate; das sind zwei Monate weniger als noch 2022, allerdings immer noch einen Monat länger als im langfristigen Durchschnitt. (Quelle: https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-03-01/geschaeftsklima-der-automobilindustrie-mit-kleinerdelle)

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im kommenden Jahr bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung. Der Verband prognostizierte 2024 rund 2,65 Millionen Einheiten. Das wären etwa 200.000 Neuwagen weniger als in diesem Jahr zu erwarten sind (2,85 Millionen Neuzulassungen).

In diesem Jahr lässt sich durchgehend ein Rückgang bei den Auftragseingängen verzeichnen. Das wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken. Es bleibt abzuwarten, inwieweit der Neufahrzeugmarkt über das prognostizierte Maß hinaus auch ohne vom Hersteller induzierte Sondermaßnahmen aufnahmefähig sei. Die gestiegene Rohstoffkosten werden außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Deshalb zögern viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst sind. Außerdem gibt es kein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen.

Der weitere Anstieg der Energiekosten, der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern sowie strategische Fehleinschätzungen der Automobilhersteller schränkt den Wachstumskurs der Automobilindustrie weiter ein. Es ist nicht auszuschließen, dass sich dies mittelbar negativ auch auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirkt.

Als weiteren Punkt ist die weiter zunehmende Verunsicherung über den Kurs der Regierung bei der Verkehrs- und Klimapolitik zu nennen.

Auch im gewerblichen Bereich dürfte sich die rückläufige Auftragslage nach Einschätzung des ZDK bei den Neuzulassungen im kommenden Jahr niederschlagen. Hinzu kommt die vielfach angespannte Kostensituation in den Unternehmen.

Die Besitzumschreibungen werden laut Verbandsprognose 2024 wohl das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang der Vor-Krisen-Jahre erreichen, aber trotzdem wieder leicht wachsen. Der ZDK rechnet 2024 mit ca. 6,2 Millionen Pkw-Halterwechseln, nach rund sechs Millionen in diesem Jahr. Gebrauchtwagen würden für viele Menschen bezahlbare Mobilität bieten. (Quelle: https://www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/zdk-prognose-automarkt-legt-2024-rueckwaertsgang-ein-
3463094#:~:text=Am%20Montag%20gab%20der%20Verband,bei%20den%20Auftragseing%C3%A4ngen%20zu%20verzeichnen)

3.2 Chancen

Chancen am Markt bestehen weiterhin durch die Tendenz der großen und mittleren Autohäuser, Tätigkeiten im Leistungsspektrum der APZ GmbH aufgrund hoher Personalkosten in vermehrtem Umfang extern zu vergeben. Mit dem All-inclusive Konzept an neuen Standorten wird das Fahrzeug-Potenzial der Flottenbetreibern erreicht. Zudem treibt der hervorgerufene Mangel an Produktionskapazitäten an Neuwagen die Autohäuser dazu, die Digitalisierung schneller voranzubringen um die time-to-market der Gebrauchtwagen zu erhöhen. APZ hat mit dem digitalen Beauftragungstool DIA die passende Lösung für diesen Umstand. Diese Kriterien rücken bei mehr und mehr Kunden in den Fokus, die damit dem Megatrend der Digitalisierung folgen. Um den Entwicklungen zu begegnen, werden kundenspezifische Digitalisierungskonzepte angeboten.

Nach wie vor kann die Gesellschaft - im Vergleich zu den Wettbewerbern - flexibler auf Veränderungen am Markt reagieren. Zur Leistungserbringung greift sie sowohl auf eigenes Personal oder alternativ auf die Teampartner zurück. Darüber hinaus stärkt die zukünftige Ausrichtung mit der Anpassung des höheren Anteils der eigenen Personalkapazitäten die Leistungserbringung an volumenstarken Standorten. Aufgrund der starken Marktposition der APZ GmbH durch den Fullserviceansatz und des beschriebenen flexiblen Modellmix mit eigenem Personal und des Teampartnermodells, ist davon auszugehen, dass das nachhaltige Wirtschaften dadurch kaum beeinflusst wird.

Die APZ GmbH wird an dem Konzept des "One-Stop-Dienstleisters" festhalten und auch im Jahr 2024 ihr Leistungsportfolio mit den Leistungsumfängen Fahrzeugaufbereitung, Smart Repair durch Teampartner, Hol- und Bringdienste, Messefahrzeugbetreuung sowie Fotoservice beibehalten und mit dem Konzept von ,Service Factorys' für Flottengeschäfte weiter auszubauen. In diesen Service Factories können den Kunden alle Gewerke/Dienstleistungen, die rund um die Fahrzeugaufbereitung/Fahrzeugpräsentation anfallen, angeboten. Die bundesweite Einrichtung von Service Factories stellt eine weitere Option für zukünftiges Wachstum dar.

Das klassische Autohausgeschäft mit der persönlichen Beratung verlagert sich zunehmend auf Onlineplattformen. Die verschiedenen Anbieter dieses Fahrzeugmassengeschäfts können in einem sogenannten Hub gebündelt werden und somit ein weiteres erfolgreiches Geschäftsfeld für das PKW- Massengeschäft eröffnen. Die OEM's haben in 2023 mit der Konsolidierung von Niederlassungen begonnen. Hieraus ergeben sich weitere Wachstumschancen.

3.3 Risiken

Aufgrund der teilweise angespannten Finanzlage bei vereinzelten großen Autohandelsgruppen, verbunden mit veränderten Absatzkanälen für Gebrauchtwagenfahrzeuge, bestehen für diese Autohandelsgruppen Risiken hinsichtlich möglicher Insolvenzen. Daraus können Kunden- und Forderungsverluste für die APZ GmbH entstehen. Sie wird daher ihr intensives Forderungsmanagement und Teampartner Screening fortsetzen, um die Liquidität weiterhin auf einem guten Niveau zu halten.

In der derzeitigen Lage sieht die Geschäftsführung keine Bestandsgefährdung für die Gesellschaft. Dies ist vor allem in der finanziellen Ausstattung des Gesellschafters der APZ B begründet, auf der sich die Gesellschaften der APZ Gruppe - und somit auch die APZ A - stützen können.

4. Prognosebericht

Die im Chancen- und Risikobericht dargestellten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden im Geschäftsjahr 2024 die Entwicklung der APZ GmbH bestimmen. Insbesondere der allgemeine Fachkräftemangel kann auf das gesamte Dienstleistungsportfolio Auswirkungen haben. Sollten Auslieferung von Neufahrzeugen durch geopolitische Ereignisse verzögert werden, kann dies nachgelagert zu negativen Auswirkungen durch die verminderte Anzahl der Dienstleistungen bei dem klassischen Autohaus führen und somit auf die Gesellschaft wirken. Mit Erweiterung der Produktionsflächen der Gesellschaft in Groß-Gerau und in weiteren Service Factories verfügt die Gesellschaft jedoch über einen robusten Geschäftsbereich, welcher Saison unabhängig eine hohe Auslastung verzeichnet.

Die in der APZ A eingeleitete Prozesse zur Kostentransparenz bei den Fremdleistungen und bei Lieferanten, regelmäßige Preiserhöhungen bei den Bestandskunden und zusätzlichen Kostenumlagen an die Teampartner werden weitergeführt. Mit wachsendem Anteil an eigenem Personal wird die Effizienz und Profitabilität zusätzlich festgestellt. Weitere signifikante Investitionen in die Infrastruktur sind geplant.

Im Vergleich zu Vorjahr, rechnet die APZ GmbH mit einem Umsatzrückgang für das Geschäftsjahr 2024 im niedrigen einstelligen prozentualen Bereich. Aufgrund gestiegener Gesamtkosten wird ein EBIT-Ergebnis von knapp 3 Mio. EUR erwartet.

Die Geschäftsführung sieht durch die Kundenakzeptanz und Neu-Kundennachfragen trotz der genannten Einflussfaktoren für die Neu- und Gebrauchtwagenmärkte die Möglichkeit, die Marktstellung der APZ, insbesondere in weiteren fahrzeugnahen Dienstleistungen und vor dem Hintergrund des starken finanziellen Fundaments des Gesellschafters der APZ Beteiligungs GmbH, weiter auszubauen.

 

Darmstadt, den 3. Mai 2024

APZ GmbH

Thomas Nau

Boris Quitmann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die APZ GmbH, Darmstadt

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der APZ GmbH, Darmstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der APZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 3. Mai 2024

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