Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Axmann Fördersysteme GmbH
Baumeisterallee 24, 04442 Zwenkau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Ruckriegel seit 4.6.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Köhler seit 3.3.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Axmann Fördersysteme GmbHZwenkauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Axmann Fördersysteme GmbH hat ihren Sitz in Zwenkau und wird im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig in Abteilung B unter der Nr. 4816 geführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Axmann Fördersysteme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederungsvorschriften des § 266 HGB für die Bilanz und des § 275 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung wurden beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. Von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB und 327 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter vollständiger Ergebnisverwendung. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Sonderposten, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Zusammenhang mit der Berichtigung eines Ausweisfehlers im Jahresabschluss 2023 wurden zur Gewährleistung der Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vorjahresangaben in Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Die Fehlerkorrektur betrifft die doppelte Berücksichtigung von Anzahlungen für die Beschaffung von bezogenen Leistungen in den Vorräten. Aufgrund dessen waren im Vorjahr die Vorräte, die Verbindlichkeiten, die im Rohergebnis enthaltenen Bestandsveränderungen sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen jeweils in Höhe von TEUR 1.432 zu hoch ausgewiesen. Eine Ergebnisauswirkung lag nicht vor. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens eine zeitlich begrenzte Nutzungsdauer haben, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen, soweit durch die Herstellung veranlasst. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände ermittelt. Angesichts des untergeordneten Umfangs wendet die Gesellschaft für geringwertige Anlagegüter auch in der Handelsbilanz die steuerlichen Regelungen an. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die in den Vorräten enthaltenen unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen, soweit durch die Fertigung veranlasst. Angearbeitete Projekte, bei deren Realisierung ein Verlust erwartet wird, werden zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Für das individuelle Ausfallrisiko der Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Eigenkapital wurden zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für diejenigen Ausgaben bilanziert, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen, der passive Rechnungsabgrenzungsposten für Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern werden für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie in den nächsten fünf Jahren planmäßig zu verrechnende steuerliche Verlustvorträge ermittelt und verrechnet ausgewiesen. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen im Wesentlichen die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie unterschiedliche Nutzungs- und damit Abschreibungsdauern von immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Sachanlagen. Der zugrunde gelegte Steuersatz beläuft sich dabei auf 31,8 %. Dieser berücksichtigt die Körperschaftsteuer i. H. v. 15,0 %, Solidaritätszuschlag i. H. v. 5,5 % und Gewerbesteuer i. H. v. 14,4 %. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird in Höhe der Zuschüsse abzüglich der jährlichen Auflösung gebildet, wobei die Auflösung linear über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter erfolgt. Zur Bewertung der Pensionsrückstellungen wird auf die nachfolgend stehenden Angaben zur Bilanz verwiesen. Die Bankguthaben, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert in Höhe des Nennwertes angesetzt und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet ausgewiesen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten werden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Forderungen oder Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip bei der Umrechnung entsprechend § 256a HGB nicht angewandt. 3. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte nach Anschaffungskosten, Abschreibungen sowie Buchwerten je Posten des Anlagevermögens sind dem am Ende des Anhangs beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden um Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 52 gekürzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Ansprüche aus einem Investitionszuschuss (TEUR 9). Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch verpfändete Bankguthaben gedeckt. Der beizulegende Zeitwert dieser Vermögensgegenstände, der dem Nennwert entspricht, in Höhe von TEUR 488 wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag betrug vor Vermögensverrechnung TEUR 1.138. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Teilwertverfahren unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet. Der Rechnungszins zum Bilanzstichtag beträgt 1,82 %, es wurde für die ausschließlich in der Rentenphase befindlichen Pensionsberechtigten eine Rentendynamik von 2,00 % berücksichtigt. Die Ermittlung der Verpflichtungen erfolgte unter Anwendung einer pauschalen Rentenbezugsdauer von 15 Jahren. Zum Abschlussstichtag wurde die Rückstellung unter Berücksichtigung eines zehnjährigen Durchschnittssatzes berechnet. Der im Vergleich zur Bewertung unter Heranziehung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren resultierende Unterschiedsbetrag i. H. v. TEUR 10 ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Als Sicherheiten der Gesellschaft für die Kreditverbindlichkeiten dienen die jeweiligen Finanzierungsobjekte sowie Grundschulden i. H. v. TEUR 1.100. Der Gesamtbetrag der durch Sicherungsübereignung besicherten Verbindlichkeiten beträgt TEUR 379. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche beziehungsweise kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. TEUR 3 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung i. H. v. TEUR 2. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 175) sowie Zuführungen zur Gewährleistungsrückstellungen für Einzel- und pauschale Risiken (TEUR 544). 5. Sonstige Pflichtangaben Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag noch folgende Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte:
Nachtragsbericht Unsere Einschätzungen zu den weiteren Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und des Nahost-Konflikts nach dem Abschlussstichtag sind, soweit momentan möglich, im Lagebericht unter 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht dargestellt. Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. Von dem Jahresüberschuss i. H. v. EUR 1.251.508,52 werden EUR 600.000,00 ausgeschüttet. Der Restbetrag i. H. v. EUR 651.508,52 wird auf neue Rechnung vorgetragen und in den Bilanzgewinn eingestellt. Geschäftsführung Herr Thomas Ruckriegel, Rötha, Geschäftsführer Herr Thomas Köhler, Landsberg OT Zwebendorf, Geschäftsführer Die Gesellschaft hat auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Zwenkau, den 29. Mai 2024 gez. Thomas Ruckriegel, Geschäftsführer gez. Thomas Köhler, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 11. Juni 2024. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Axmann Fördersysteme GmbH (Axmann) ist ein international etablierter Anbieter von qualitativ hochwertigen fördertechnischen Anlagen im Bereich der Intralogistik. Über 149 Mitarbeiter, inklusive Geschäftsführer und Auszubildende (Stand: 31. Dezember 2023), konstruieren und fertigen Anlagen der klassischen Fördertechnik am Geschäfts- und Produktionssitz in Zwenkau. Darüber hinaus werden im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit anfallende Dienstleistungen im gewerblichen Bereich angeboten. Axmann realisiert verkettete Anlagen für den Automobilbau, die Hausgeräteindustrie und den Versand von Waren. Unser Produktportfolio umfasst dabei alle Arten der Stetigförderer für Stückgut. Aus diesen Produkten planen, fertigen und montieren wir Transportanlagen, Montagelinien, Lagerlösungen inklusive Regalbediengeräten sowie Versand- und Sortieranlagen. Mehrjährige Erfahrungen im Umgang mit komplexen Sonderlösungen für Handlings- und Roboterapplikationen runden das erfolgreiche Unternehmensprofil ab. Axmann konzentriert seine Geschäftstätigkeit in 7 wesentliche Geschäftsbereiche: Automobil, Komponenten, Fertigungslinien, Post-Paket, Lagertechnik, Service und Metallbau. Die Geschäftsbereiche bilden die jeweilig bearbeiteten Branchen und Kundensegmente entsprechend ab. Besonders hervorzuheben ist die konsequente Standardisierung der Produktpalette nach Gewichtsbereichen, so dass ein Großteil von mehrfach bewährten Komponenten eingesetzt werden kann, ohne jedoch den Stand der Technik oder die Flexibilität für kundenspezifische Anforderungen einzuschränken. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftlich betrachtet musste im Jahr 2023 eine deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft, auch verursacht durch die bestehenden geopolitischen Spannungen und Krisen, hingenommen werden. Dies beeinflusste auch die wirtschaftliche Lage in Deutschland, welche in 2023 von einer Stagnation geprägt war. Neben den weltwirtschaftlichen Einflüssen kam es zu einem Rückgang des privaten Konsums als Folge eines massiven Kaufpreisverlustes im Zuge der Energiekrise. Die Entwicklung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2023 war nach einem positiven Jahresstart in Q1 2023 mit +0,3 % zum Vorjahresquartal in den folgenden beiden Quartalen mit -0,4 % in Q2 und -0,7 % in Q3 rückläufig und fiel auch im Q4 mit -0,4 % negativ zum Vorjahresquartal aus. Insgesamt hat sich ein preisbereinigtes BIP auf Jahressicht von -0,3 % zum Vorjahr ergeben. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html) Im Bereich der Industrieproduktion war auch im Q4 2023 ein rückläufiger Trend erkennbar, wobei es Unterschiede in einzelnen Wirtschaftszweigen gab. In den bedeutsamen Bereichen Maschinenbau, elektrischen Ausrüstungen oder chemischen Erzeugnissen kam es zu deutlichen Rückgängen. Letzte Indikatoren aus dem ifo Geschäftsklima sehen eine leichte wirtschaftliche Erholung im nächsten Jahr, welche jedoch mit Risiken, durch die weltwirtschaftliche Schwächephase und der anhaltenden geopolitischen Krisen, behaftet ist. (Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213- die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html) Laut VDMA fiel die Auftragsbilanz in 2023 mit einem realen Rückgang von 12 % negativ aus. Im ostdeutschen Maschinen- und Anlagebau bewerten 38 % der Unternehmen ihre aktuelle Gesamtlage als negativ. Die Investitionsschwäche der Kunden und das schwierige Geschäftsumfeld führten zu geringeren Kapazitätsauslastungen und niedrigeren Auftragsbeständen. Für das erste Quartal 2024 sieht jedes dritte Unternehmen im Maschinenbau schlechtere Aussichten als zum bisherigen Stand. Die negative Stimmung hat diesbezüglich deutlich zum Vorquartal zugenommen. (Quelle VDMA: https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/87764143) 2.2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung von Axmann lag mit einer Erhöhung in 2023 um 28,9 % im Vergleich zum Vorjahr deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Damit einhergehend stieg das Jahresergebnis ebenfalls deutlich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 932 auf TEUR 1.252. Dies ist hauptsächlich auf die Umsatzrealisierung von zahlreichen Großprojekten zurückzuführen, welche im Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Der Geschäftsverlauf war über die Quartale unterschiedlich. Das erste Quartal 2023 war geprägt von einem verhaltenen Start und einer schwankenden Auslastung. Dies resultierte in einer niedrigeren Gesamtleistung und einem niedrigeren Gewinnbeitrag. Im zweiten Quartal 2023 konnten wichtige Großprojekte realisiert werden. Dies führte zu einer deutlichen Steigerung in der Gesamtleistung und entsprechenden positiven Gewinnbeiträgen. Im dritten und vierten Quartal konnte dieser Trend fortgesetzt und speziell zum Jahresende weitere Großaufträge fertiggestellt werden, welche sich positiv auf die Gesamtleistung und den Gewinn auswirkten. Die Umsatzrealisierung dieser Projekte führte zu einem signifikanten Abbau der Vorräte im Bereich der unfertigen Erzeugnisse. Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen lagen im zweiten Halbjahr die Auftragseingänge hinter den gesetzten Erwartungen und spiegeln somit die allgemeine Branchenentwicklung wider. Besonders im Geschäftsbereich der Fertigungslinien und im Bereich der Post- und Paketanlagen sind Zurückhaltung von Investitionsentscheidungen unserer Kunden zu verzeichnen. In diesen Märkten sind unsere Kunden zunehmend von geringerer Kapazitätsauslastung und Kurzarbeit in ihren Werken betroffen. Im Geschäftsjahr beschäftigt das Unternehmen durchschnittlich inklusive Auszubildende und Geschäftsführung 149 Mitarbeiter (2022: 145 Mitarbeiter). Der durchschnittliche Personalbestand konnte im Berichtszeitraum um 4 Mitarbeiter aufgebaut werden. Die Personalakquise gestaltet sich aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangels dennoch extrem schwierig. Dies spiegelt sich auch in der hohen Anzahl an offenen Stellenanzeigen Ende 2023 wider. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft 3.1. Ertragslage Die für die Gesellschaft maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr beläuft sich auf TEUR 31.559 und war damit um TEUR 7.074 höher als im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von 28,9 % gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich hierfür war die Realisierung großvolumiger Projekte im Laufe des Jahres 2023. Die Materialintensität ist prozentual bezogen auf die Gesamtleistung von 53,9 % auf 57,2 % gestiegen, was im Wesentlichen aus einer im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlichen Auftragszusammensetzung in Bezug auf Kundengruppen bzw. Branchen resultiert. Aufgrund der genannten Effekte hat sich der Rohertrag absolut und im Verhältnis zur Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr, mit einem Zuwachs von TEUR 2.241, sehr positiv entwickelt. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf TEUR 1.579 im Geschäftsjahr und lag damit gegenüber 2022 (TEUR 1.003 ) signifikant über den Erwartungen. Beeinflusst wurde das Ergebnis vor allem durch die gegenüber dem Vorjahr um TEUR 19.387 höheren Umsatzerlöse. Der Jahresüberschuss steigt deutlich zum Vorjahr und liegt bei TEUR 1.252 . Zusammengefasst stellt sich die Ertragslage wie folgt dar:
3.2. Finanzlage Das Unternehmen verfügt über eine sehr gute Finanzlage, die sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert hat. Der Bestand an liquiden Mitteln, abzüglich verpfändeter Guthaben, per 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 6.152 (2022: TEUR 2.671). Ursächlich für den Liquiditätsaufbau waren die bereits erwähnten signifikant gestiegenen Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr, der deutlich geringere Vorfinanzierungsbedarf der laufenden Projekte aufgrund von die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen übersteigenden Anzahlungen von Kunden sowie der Jahresüberschuss. Im Ergebnis konnte eine mehr als Verdreifachung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreicht werden. Die Gesellschaft konnte in 2023 zu jeder Zeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen und war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, gewährte Skonti fristgemäß in Anspruch zu nehmen. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die gemeinsamen Kontokorrent- und Avallinien wurden ausschließlich für die Stellung von Anzahlungsgarantien bzw. Bürgschaften genutzt. Zum 31. Dezember 2023 bestanden Kredit- und Avallinien i.H.v. TEUR 11.625 bei verschiedenen Kreditinstituten und einer Versicherung, welche i.H.v. TEUR 5.632 durch Avalkredite in Anspruch genommen wurden. Das Unternehmen finanziert sich im Wesentlichen aus Eigenmitteln und über den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Zur Finanzierung von langfristigem Vermögen werden auch Investitionskredite in Anspruch genommen. Dem entsprechend wurde in 2016 zur Finanzierung einer neuen Fertigungshalle einschließlich des Maschinenparks ein Darlehen i.H.v. TEUR 1.375 aufgenommen, welches zum 31. Dezember 2023 i.H.v. TEUR 379 valutiert. Die Vorfinanzierung der kurz- bis mittelfristigen Aufträge erfolgte zu Abschlussstichtag mittels der erhaltenen Anzahlungen. Der aufgrund rückläufiger Investitionen wesentlich geringere Mittelabfluss des Cashflows aus Investitionstätigkeit wurde in 2023 vollständig aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert. Der erhöhte Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus einer Gewinnausschüttung. Positiv wirkten sich Einzahlungen aus Investitionszuschüssen aus. Die Entwicklung des Cashflows und der Veränderung des Finanzmittelbestandes stellen sich in 2023 wie folgt dar:
3.3. Vermögenslage Aufgrund der gestiegenen und nunmehr vergleichsweise hohen bilanziellen Eigenkapitalquote von rund 57% (2022: 39%) beurteilen wir diese ebenfalls als sehr gut. Das langfristige Vermögen ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der vergleichsweise geringen Investitionstätigkeit der Gesellschaft und der erhöhten Abschreibungen um TEUR 572 zurückgegangen. Das kurzfristige Vermögen hat sich hauptsächlich aufgrund der Abnahme des Vorratsvermögens verringert. Wesentliche Gründe hierfür sind die Fertigstellung von Großprojekten und ein entsprechender Abbau der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen. Hierdurch haben sich auch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen entsprechend verringert. Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen regelmäßig die kurzfristigen Verbindlichkeiten in wesentlicher Höhe. Das Working-Capital ist mit TEUR 7.826 (2022: TEUR 6.418) deutlich positiv. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 11.018. Unter anteiliger Einbeziehung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote i.H.v. 56,9 % (2022: 41,1 %), welche sich aufgrund der Abnahme der Bilanzsumme aufgrund vorstehender bilanzieller Entwicklungen deutlich erhöht hat. Dies ist insbesondere damit begründet, dass im zweiten Halbjahr 2023 im geringeren Ausmaß Volumen von Großprojekten bei Auftragseingängen zu verzeichnen waren, welche typischerweise zu einem höheren Vorratsbestand und Anzahlungsvorgängen nach Bestellung führen. Ursächlich für die gute und solide Eigenkapitalausstattung ist unter anderem die konservative Ausschüttungspolitik der Gesellschaft, da auch die Ziele der Gesellschafter langfristig ausgerichtet sind. Mit 11,0 % (2022: 8,7 %) konnte die Eigenkapitalrentabilität gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und wird als gut eingeschätzt. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Wesentlichen aufgrund eines höheren Rückstellungsbedarfs für Nachlaufkosten und Gewährleistungen um TEUR 883 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich dem gegenüber stichtagsbedingt sowie aufgrund der zum Ende des Geschäftsjahres 2023 rückläufigen Auslastung der Produktion um TEUR 2.130 deutlich verringert. Zusammengefasst stellt sich die Vermögenslage wie folgt dar:
4. Prognose, Risiko- und Chancenbericht 4.1. Prognose für das Geschäftsjahr 2024 Nach ifo Geschäftsklimaindex ist die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland weiterhin unverändert und verharrte im Mai 2024 bei 89,3 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage bewerteten die Unternehmen als weniger zufriedenstellend. (Quelle VDMA: https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-05-27/ifo-geschaeftsklimaindex-unveraendertmai-2024) Aufgrund der gegebenen Unsicherheiten, resultierend aus den geopolitischen Krisen und der schwächelnden wirtschaftlichen Entwicklung, rechnen wir mit einer leicht rückläufigen bzw. stagnierenden Entwicklung im Geschäftsjahr 2024. In einzelnen Märkten und Branchen, speziell im Post- und Paketbereich als auch Bereich der Fertigungslinien, sehen wir eine starke Zurückhaltung bei Neuinvestitionen. Einige unserer Kunden befinden sich in Kurzarbeit und eine Erholung Ihres Kerngeschäfts und damit verbundene Neuinvestitionen ist für uns derzeitig nicht erkennbar. Als Unternehmen sind wir jedoch breit aufgestellt und fokussieren unsere Geschäftstätigkeit auf die Marktsegmente, welche derzeitig sich immer noch stark entwickeln. Unser Produktentwicklungskonzept und damit die Erschließung neuer Geschäftsfelder werden weiter fortgesetzt, um flexibel auf veränderte Marktsituationen reagieren zu können. Die damit zusammenhängenden Investitionen werden wie geplant fortgesetzt. Aufgrund der vorstehend dargestellten Unsicherheiten sehen wir unsere Prognosefähigkeit weiterhin wesentlich beeinträchtigt. Für 2024 wurde zum Anfang des Jahres mit einer Gesamtleistung von TEUR 29.000 und ein zum Vorjahr vergleichbaren stabilen Jahresergebnis gerechnet. Aufgrund von Auftragsverschiebungen und noch nicht endgültig fixierten Auftragseingängen sind jedoch auch eine deutlich geringere Gesamtleistung und Jahresergebnis möglich, da der Markt und die damit verbundenen Auftragsvergaben seitens unserer Kunden derzeit schwer abschätzbar sind und sich dadurch maßgebliche Projekte entsprechend verzögern könnten. Zudem sehen wir Risiken bedingt durch die aktuell schwer einzuschätzenden Auswirkungen der derzeitigen politischen und konjunkturellen schwierigen Lage auf die Wirtschaft und unsere Kunden. 4.2. Risiko- und Chancenbericht Besondere unternehmensbezogene Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Tätigkeit hinausgehen, sind nicht erkennbar. Mögliche Risiken bestehen jedoch in der unsicheren konjunkturellen Entwicklung, hauptsächlich bedingt durch den Krieg in der Ukraine und dem zunehmenden Krisenherd im Nahen Osten, was weiterhin deutliche negative Auswirkungen auf die Beschaffung von Rohstoffen, Materialien und Komponenten sowie die Energiemärkte hat. So müssen die gestiegenen Preise für Energie und Rohstoffe kompensiert werden, was starken Einfluss auf den wettbewerbsfähigen Preis hat. Ein weiteres Risiko liegt auch im aktuell hohen Zinsniveau, für welches wir in absehbarer Zeit keinen wesentlichen Rückgang erwarten. Die Finanzierung von Investitionen bleibt somit deutlich teurer als in Vorjahren, was Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit unserer Kunden haben wird. Die Chancen liegen vor allem in unserer Flexibilität, mit der wir aufgrund unseres diversifizierten Produktportfolios im Maschinen- und Anlagenbau auf ein verändertes Nachfrageverhalten reagieren können. Durch diese Flexibilität versuchen wir, abflauende Nachfrage in kritischen Geschäftsbereichen auszugleichen. Unsere bestehenden und potenziellen Kunden sind mehrheitlich weltweit agierende Unternehmen, deren Investitionsverhalten und damit die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen von globalen konjunkturellen Bedingungen beeinflusst wird. Eine permanente Produkt- und Prozessinnovation, das konsequente Projekt-controlling und eine solide Ausgabenpolitik stellen wir dem harten Wettbewerb entgegen. Die Liquiditätslage ist weiterhin gut und es ist aktuell mit keinen Engpässen zu rechnen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzdisposition verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik. Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wird für das laufende Geschäftsjahr ein Finanzplan erstellt, der unterjährig ständig an die aktuelle Situation angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Wir sind bestrebt, unsere Geschäfte ausschließlich in Euro abzuwickeln, so dass die Gesellschaft auch keinen Währungsrisiken ausgesetzt ist. Unmittelbare Zinsrisiken sind aufgrund der gegebenen Finanzierungsstruktur ebenfalls nicht vorhanden. Der Erhalt und Ausbau der hohen Mitarbeitermotivation ist wesentliches Unternehmensziel. Die Fähigkeit und das Wissen der Belegschaft tragen deutlich zum Erfolg bei. Die Personalpolitik ist darauf ausgerichtet, die Fachkompetenzen zu stärken und Entwicklungschancen zu bieten. Die Förderung eines guten Betriebsklimas verhindert ungewollte Fluktuation und damit drohenden Know-how Verlust. Allerdings erweist sich die Beschaffung von qualifiziertem Nachwuchs am Arbeitsmarkt weiterhin als zunehmend schwierig. Die Gesellschaft versucht dieser Entwicklung mit der gezielten Suche über externe Personalvermittler und der Ausbildung eigenen Personals entgegenzuwirken. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag 6 Auszubildende. Um eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft in der Zukunft abzusichern, werden wir versuchen, auch 2024 vermehrt geeignete Auszubildende zu finden. Die Qualität unserer Produkte und Leistungen ist von herausragender Bedeutung. Basierend auf dem zertifizierten Qualitätsmanagement-Standard analysieren wir systematisch Qualitätsmängel und ergreifen erforderliche und geeignete Maßnahmen zu deren Vermeidung. Zur Qualitätssicherung managen wir die Schnittstellen zu Kunden und Lieferanten in jeder Projektphase engmaschig. Mit einer weiterführenden Zertifizierung im Umweltmanagement und Datensicherheitsmanagement wollen wir die positive Außen- und Innenwirkung des Unternehmens stärken. Durch die ständige Weiterentwicklung bestehender und Entwicklung neuer Produkte bestehen Chancen, die Marktposition weiter zu stärken und neue Kunden zu gewinnen. Wir werden unsere Anstrengungen im Bereich Entwicklung zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie der Neuentwicklung von Komponenten zur Erweiterung unseres Produktportfolios weiter verstärken, um diese den Kundenwünschen und Marktgegebenheiten noch besser anpassen zu können.
Zwenkau, den 29. Mai 2024 gez. Thomas Ruckriegel, Geschäftsführer gez. Thomas Köhler, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerkt erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Axmann Fördersysteme GmbH, Zwenkau Wir haben den Jahresabschluss der Axmann Fördersysteme GmbH, Zwenkau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Axmann Fördersysteme GmbH, Zwenkau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 29. Mai 2024 HLB
Schumacher Leipzig GmbH
gez. Marko Swoboda, Wirtschaftsprüfer gez. Walter Wilfert, vereidigter Buchprüfer |
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