Wilhelm Gienger KG
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilhelm Gienger GmbH & Co. KGKornwestheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Wiedergabe Bestätigungsvermerk"Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung erteile ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Ich habe den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma Wilhelm Gienger GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in dem Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Nagold, den 6. Mai 2010 Dipl.-Kfm. Heinz Schimanski, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 2009Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Schema der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeGrundsätzliches Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und unter zusätzlicher Beachtung der steuerrechtlichen Bestimmungen. Die Möglichkeiten der degressiven Abschreibung wurden, soweit steuerlich zulässig, genutzt. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht. Aktivseite Anlagevermögen Die Anlagenbuchführung wird mit allen erforderlichen Angaben in einer Anlagenkartei über EDV geführt. Der Bestandsnachweis erfüllt die handels- und steuerrechtlichen Anforderungen an einen ordnungsmäßigen Nachweis des Anlagevermögens. Sach- und Finanzanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um außerplanmäßige und planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagengegenstände ist anhand der steuerlichen Abschreibungstabellen festgelegt, wobei jeweils möglichst kurze zulässige Nutzungsdauern gewählt wurden. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden auf einem gesonderten Konto erfasst und entsprechend der steuerlichen Vorschriften "Sammelposten" über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Vorräte Bei der Bewertung wird unverändert der tiefste Einstandspreis im Berichtsjahr oder der niedrigste Wiederbeschaffungspreis vom Jahresanfang des folgenden Geschäftsjahres angesetzt. Es werden alle vom Lieferanten gewährten Abschläge, wie etwa Boni und Rabatte, berücksichtigt. Für ausgewählte Artikelgruppen mit steigenden Einkaufspreisen wird der frühere Einstandspreis beibehalten. Bei der Lagerware wird unverändert generell für Skonti, Nachboni, Werbekosten- und Preislistenzuschüsse sowie Pauschalwertberichtigungen ein Abschlag berücksichtigt. Weitere Abschläge berücksichtigen ungängige Sanitärfarben und Sonderoberflächen sowie die Lagerumschlagshäufigkeit. Bei Beschaffungsware werden unverändert je nach Lagerdauer unterschiedliche Abschläge vorgenommen. Die Vorgaben der Außenprüfung wurden eingearbeitet und berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos und des möglichen Ausfallrisikos angesetzt. Passivseite Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind zum vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bewertet. 3. Erläuterungen zur BilanzAktivseite Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel, Anlage 4, dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen, gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und gegen Gesellsachafter haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben EUR 6.233,10 (Vorjahr EUR 27.039,16) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Passivseite Eigenkapital Der persönlich haftende Gesellschafter-Komplementär haftet unbeschränkt, der Kommanditist beschränkt auf seine Kommanditeinlage. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistung, Urlaub, Rückforderungen auf Grund Insolvenz - Drohverluste-, Tantiemen und Provisionen, Gutschriften und Preisnachlässe, Pachterneuerung und Archivierung. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungZinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen an Gesellschafter in Höhe von EUR 109.910,10 (Vorjahr EUR 152.088,48) und an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 1.111,15). 5. Sonstige AngabenGesellschafter sind:
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres Im Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres 258 Mitarbeiter, davon 31 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer der Wilhelm Gienger Verwaltungs-GmbH war Dr. Walter Gienger, Diplom-Ingenieur, Stuttgart. Beteiligungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäftsräume in Kornwestheim, Endersbach, Esslingen, Stuttgart-Vaihingen, Vaihingen/Enz, Gärtringen und Schwäbisch Gmünd. Die Mietverträge haben Laufzeiten zwischen 3 und 5 Jahren. Die Jahresmieten betragen insgesamt T EUR 1.155, in fünf Jahren T EUR 5.775.
Kornwestheim, den 06. Mai 2010 Wilhelm Gienger Verwaltungs-GmbH Dr. Walter Gienger, Geschäftsführer Entwicklung Anlagevermögen
Lagebericht zum 31. Dezember 2009Das Geschäftsjahr 2009 war gekennzeichnet durch einen seit Jahrzehnten nicht mehr erlebten Einbruch der Weltkonjunktur. Dies hatte für den Wirtschaftsraum, in dem wir aktiv sind, zurückgehende Exporte und Beschäftigung zur Folge. Man schätzt den Rückgang der Wirtschaftsleistung 2009 auf über 5 %. Diese Schwäche hat unsere Branche nicht bzw. nur schwach erreicht. Wir führen das auf mehrere Ursachen zurück:
In diesem Umfeld konnten wir Umsatz und Rohertrag etwas steigern; das Ergebnis blieb aufgrund von Kostensteigerungen im Rahmen des Vorjahres. Die Marktprognosen 2010 sind verhalten optimistisch. Die Konjunkturforscher von einem sehr moderaten Wachstum der Wirtschaft von 1 -1,5 % aus; andererseits verharrt das Zinsniveau auf dem historischen Tiefststand des Vorjahres. Angesichts der massiven Staatsverschuldung fast aller EURO-Länder sind Zinsanhebungen der EZB auch bei anziehender Inflation kaum zu befürchten. Von den staatlichen Konjunkturpaketen I und II haben wir mehr erwartet. Der Löwenanteil dieser Gelder fließt nach unserer Kenntnis in den Straßenbau und in Maßnahmen der Gebäudedämmung. Die Fördermaßnahmen des Bundes für alternative Energien wurden dieser Tage weitgehend eingestellt. Andererseits üben steigende Preise für Öl und Gas weiterhin Druck aus, energieeinsparende Investitionen zu tätigen. Für 2010 rechnen wir im großen ganzen mit einem Geschäftsverlauf wie im Vorjahr. Die ersten 4 Monate des laufenden Jahres haben diese Vermutung bestätigt.
Kornwestheim, 06. Mai 2010 Wilhelm-Gienger-Verwaltungs-GmbH der GF: Dr. Walter Gienger |
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